Yoga und Sport – eine sehr gute Kombination

Viele Sportler, auch Leistungssportler, kombinieren heute sehr gerne ihre Sportart mit Yoga. Und die meisten sind der Meinung, dass Yoga ihre Sportart sehr unterstützt. Hier scheint es ein sehr großes Potential zu geben, das aber noch längst nicht voll ausgeschöpft wird.

Im Fußball hat Yoga ja schon etwas länger Einzug gehalten, denn bereits von Jürgen Klinsmann wurde diese Kombination für die deutsche Nationalmannschaft eingeführt. Hier standen bisher vor allen Dingen die Dehnung und auch die Entspannung im Vordergrund. Aber auch andere Gesichtspunkte wie der Kraftaufbau kommen jetzt dazu.

Beispielsweise wird Yoga als Alternative gesehen zum berüchtigten Medizinball-Training. Auch die Konzentration kann so gestärkt werden. Viele deutsche aber auch andere Nationalkicker konnten sich bis heute von den vielen Vorteilen von Yoga überzeugen. Sogar zwei Bundesligavereine haben Yoga bereits für sich entdeckt und sich von entsprechenden Trainern unterrichten lassen.

Läufer sind ja eigentlich recht bewundernswerte Menschen, sie laufen immer weiter, über Stock und Stein, und lassen sich auch von schlechtem Wetter nicht abhalten. Aber eigentlich ist es egal, ob man nun ein Freizeitjogger ist oder auch ein Marathonläufer, denn von Yoga kann jeder Läufer nur profitieren als Trainingsergänzung. Schon allein durch die Atemarbeit beim Yoga ist es möglich, dass das Laufen sehr positiv beeinflusst wird. Dazu kommt dann noch die sehr wirkungsvolle Regeneration, die man durch das Yoga ermöglichen kann, und die dann wiederum zu einer echten Erholung vom anstrengenden Lauftraining führt. Auch für die Dehnung der Muskeln und für das Aufwärmen bringt Yoga so einiges. Zu diesem Thema wurde sogar ein Buch geschrieben.

Auch die Kletterer gehören zu der Gruppe, die auf jeden Fall vom Yoga profitieren kann. Die so wichtige Körperbeherrschung und Achtsamkeit kann durch Yoga sehr gut verfeinert und auch gefördert werden. Diese Fertigkeiten werden gerade an der Steilwand sehr benötigt. Hier sind ganz bestimmte Muskeln und Sehnen in der Senkrechten einigen Belastungen ausgesetzt, auf die Yoga dann wiederum sehr gut vorbereiten kann. Zudem kann man seine Wirbelsäule durch regelmäßiges Yoga geschmeidig halten, und das ist von Vorteil für jeden Kletterer. Es ist beim Klettern nicht so, dass man dies wegen des Kicks macht, oder gar nur um überhaupt oben anzukommen oder die Wand zu bezwingen. Ganz im Gegenteil, die erforderliche Konzentration geht hier sehr schnell in einen meditatives Erleben, und genau das ist es, was viele Kletterer so an ihrem Sport lieben. Somit ist klar, das sowohl beim Klettern als auch beim Yoga mit der Asana-Praxis durch einen bewussten Körpereinsatz ein ruhiger und geklärter Geisteszustand eintreten kann. Daher empfinden sehr viele Kletterer beide Disziplinen irgendwie als gleichwertig.

Auch der beliebteste Sport des Sommers, Schwimmen, kann vom Yoga profitieren. Schwimmen ist grundsätzlich für alle Menschen als gute Ausdauersportart geeignet, die auch nur sehr geringe Nachteile aufweist. Wer allerdings ein sehr strenges Programm betreibt, der kann auch gelegentlich einmal unter Nackenverspannungen leiden, und auch Probleme mit den Füßen sind möglich. Durch Yoga können beispielsweise die Verspannungen im Nacken gelöst werden, und die Fußgelenke kann man damit stärken. Genug Übungen gibt es hierfür auf jeden Fall. So können durch Yoga auch die nur gering vorhandenen potentiellen Nebenwirkungen des Schwimmens ausgeglichen werden.

Tennis ist ein sehr beliebter Sport, aber auch gleichzeitig eine der Sportarten, die leider mit einer sehr einseitigen Bewegung einhergehen. Den berühmten Tennisarm kennt heute wohl jeder. Yoga kann hier sehr hilfreich sein, wie eigentlich immer, wenn es darum geht ein ausgewogenes Training zu bekommen, und auch gezielt Defizite zu kompensieren. Auch zum Aufwärmen ist Yoga für Tennisspieler sehr gut geeignet. Zudem kann so das Verletzungsrisiko verringert werden.

Da beim Tennis ein Sieg sehr oft reine Nervensache ist, kann Yoga auch hier helfen, denn Yoga kann helfen, die Fähigkeit zur Fokussierung und auch Zentrierung zu schulen und fördern. Dies ist beispielsweise gut bei einem Matchball, egal ob man ihn abwehren muss oder das Spiel damit erfolgreich abschließen möchte.

Unter den sanften Sportarten ist das Walking ja seit einigen Jahren ein echter Dauerbrenner. Durch dieses gezielte und bewusste zügige Gehen, bei dem man den Fuß richtig abrollt und auch den Puls nicht hochtreibt, wird die Gesäß- und Beinmuskulatur gestärkt, und auch die Konzentration profitiert. Zudem gibt es bei diesem Sport so gut wie keine Risiken. Allerdings wird bei dieser Sportart der Oberkörper nur recht wenig trainiert. Durch den Einsatz der Stöcke werden zwar auch Rücken, Arme und Schultern gestärkt, aber durch Yoga ist es durchaus möglich, ein ausgewogenes Ganzkörpertraining zu haben. Es gibt aber auch eine Variante des Walking, die Yoga auch gleich mit einbezieht, und das ist Breathwalk. Hier wird das Walken gleich mit einer sehr bewussten Atmung kombiniert.

Eigentlich kann man sagen, dass so ziemlich jede Sportart von Yoga nur profitieren kann, man sollte es auf jeden Fall einmal ausprobieren.

Tags: , , , , August 10th, 2015 Posted in sport, Yoga

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