Tee – ältestes Getränk der Welt, Kulturgut und sehr gesund

Tee – es ist das älteste Getränk der Welt und mit Sicherheit schon ein Stück Kulturgut. Der „Five o´Clock Tea“ der Briten und die Japaner mit ihrer wunderbaren Teezeremonie sind wohl allen wenigstens vom Begriff her bekannt, auch wenn man eine solche Zeremonie vielleicht noch nicht gesehen hat. Es gibt sogar einige Länder in Südamerika, wo der Tee sogar als Heilpflanze genutzt wird.

Auch in Deutschland wird das Getränk immer beliebter. Bereits jetzt werden in Deutschland 24.000 Tonnen davon aufgebrüht. Jeder Deutsche trinkt mittlerweile durchschnittlich 26 Liter Tee im Jahr. Es gibt nur eine Region in Deutschland, die diesen Durchschnitt nicht erfüllt, und das sind die Ostfriesen. Sie trinken mit Genuss jährlich pro Person 288 Liter.

Allgemein unterscheidet man den schwarzen, grünen und weißen Tee. Interessant ist, dass alle Sorten aus der gleichen Pflanzen stammen, der Unterschied entsteht erst nach der entsprechenden Verarbeitung.

Weißen Tee stellt man durch natürliches Welken her.

Wenn die Blätter durch eine Hitzeeinwirkung getrocknet werden, dann erhält man den grünen Tee. Um den schwarzen Tee zu erhalten, muss man die Blätter pressen und rollen, denn so beginnt der Oxidationsprozess, der für die dunkle Farbe und natürlich auch für das absolut charakteristische Schwarztee-Aroma sorgt.

Eine weitere Variation ist der halbfermentierte Tee. Diese Teeblätter lässt man zunächst in der Sonne welken, und anschließend rollt man sie wie den Schwarztee. Heraus kommt in diesem Fall ein bernsteinfarbener Aufguss. Aber nicht nur der Geschmack macht einen Unterschied bei den Teesorten aus. Auch die medizinische Wirkung ist eine andere.

In zahlreichen Studien wurde festgestellt, dass durch grünen Tee das Herzinfarkt-Risiko gesenkt werden kann. Sogar tumorhemmend kann dieser Tee wirken. Schwarzer Tee dagegen beugt Karies und Osteoporose vor durch seinen hohen Fluoridgehalt. Außerdem haben Forscher festgestellt, dass Menschen, die viel Schwarztee trinken, in Belastungssituationen weitaus weniger Stresshormone ausschütten als Menschen, die keinen Tee trinken.

Wer bei der Herstellung des Tees eine dünne, kristalline Schicht auf seinem Tee entdeckt, der braucht keine Angst zu haben, sie hat keinen gesundheitlichen Einfluss auf die Wirkung des Tees. Lediglich der Geschmack leidet, denn diese Haut zeigt an, dass für die Zubereitung des Tees zu hartes Wasser genutzt wurde.

Mittlerweile wird Tee auch gerne in der Kosmetik genutzt. Packungen und Masken oder auch Bäder werden im Wellnessurlaub gerne angeboten. Die Wirkung ist nicht nur von innen sehr gut, auch die äußerliche Wirkung wird man sehr schnell bemerken.

Leave a Reply

*

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Powered by WordPress | Blue Weed by Blog Oh! Blog | Entries (RSS) and Comments (RSS). | Impressum