Städtereise nach Québec in Kanada – wo sich die französische und die amerikanische Lebensart mit viel Charme vereinen

Québec im Osten Kanadas – sowohl die Provinz als auch ihre gleichnamige Hauptstadt versprüht einen wundervollen Charme. Die französische und auch die amerikanische Lebensart spiegeln sich hier in einer einzigartigen Symbiose wieder.

Die Stadt Québec liegt direkt am Sankt-Lorenz-Strom. Da der Fluss hier sehr eng ist, so dass der direkt gegenüberliegende Ort Lévis wirklich zum Greifen nah erscheint, wurde Québec vom englischen Schriftsteller Charles Dickens auch gerne als Gibraltar Nordamerikas bezeichnet. Auch ihren Namen hat die Stadt dieser Flussenge zu verdanken, dann das Wort Québec wurde aus dem indianischen Wort „Kebek“ abgeleitet, was eben Flussenge bedeutet. Sie ist von hoher historischer Bedeutung, denn sie blickt bereits auf eine 400jährige Tradition zurück. Sie ist außerdem auch die letzte Ansiedlung, die noch über eine Stadtmauer verfügt, die zudem noch intakt ist. Durch diese Tatsache erhielt Québec 1995 den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes.

Das neugotische Bauwerk „Chateau Frontenac“ sieht aus wie eine Burg oder eine Festung. Es überragt die Stadt und ist keine Burg sondern ein wunderschönes Luxushotel.

Einer der größten Stadtparks der ganzen Welt gibt es hier ebenfalls zu bewundern. Der „Park des Champs-de-Bataille“ befindet sich in der Oberstadt. Früher war genau dieser Park ein Schlachtfeld. Die französische Kultur begegnet dem Besucher hier überall. Kleine Läden und romantische Cafés gibt es überall in der Stadt. Die Sprache ist Französisch und auch in den Straßennamen findet sich der französische Einfluss wieder.

In Québec gibt es eine bezaubernde Weihnachtsboutique. Dort kann man sich während des ganzen Jahres mit Baumschmuck und anderen weihnachtlichen Dingen eindecken. In einem schönen Café am Hafen kann man Südfrankreich in Kanada genießen. Französischer Wein und Thunfisch-Tartare runden dieses Gefühl ab.

Wem lieber nach einer kanadischen Leckerei zumute ist, der bekommt hier natürlich auch die traditionellen Pancakes mit Ahornsirup.

Aber auch die nähere Umgebung bietet viele Dinge, die man erkundet haben sollte, wenn man Québec besucht. Nur 15 Autominuten von Québec entfernt kann man den Wasserfall „La Chute Montmorency“ bewundern. Dieser ist sogar noch höher als die Niagarafälle. Drei Stunden weiter entfernt, im Fischerdorf Baie Sainte Caterine, kann man ein einmaliges Schauspiel erleben, denn hier kann man Wale hautnah beobachten. 13 verschiedene Arten von Walen soll es dort geben, unter anderem Belugawale und auch Zwergwale.

Kanada ist ja für seine Natur berühmt, und wer davon mehr erleben möchte, der kann in St.-Alexis-des-Monts, genau zwischen Québec und Montreal gelegen, ein paar schöne Tage verbringen. Hier gibt es das Hotel „Sacacomie“, und dies ist eine Luxus-Holzhütte. Ganz idyllisch am See gelegen wird das Hotel umgeben von Bergen und jede Menge Wald. Wer gerne etwas Abenteuer erleben möchte, der kann hier eine geführte Tour zu Bibern und Bären unternehmen.

Hier liegt auch der Mauricie National Park, in dem man in der Zeit von Mitte September bis Ende Oktober den berühmten Indian Summer erleben kann. Das Farbenspiel der Wälder ist in dieser Zeit überwältigend.

Québec, das Naturjuwel am Strom, trägt seinen Namen vollkommen zurecht.

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