Portugal Urlaub auf Insel Madeira

Madeira lockt mit Lorbeerwäldern, exotischen Pflanzen und feinen Sandstränden. Obwohl immerhin rund 200 kleine Vogelarten auf Madeira gezählt werden, ist sie kein Vogelparadies. Dass die Mauersegler oberhalb von Rabacal ungehindert hin- und herfliegen und dabei ihre akrobatischen Flugkünste zeigen können, liegt am Naturschutz. Nur ein Kleinbus darf von der Hochebene Paul da Serra in die kleine Ortschaft verkehren, wo die Wanderung zu den 25 Quellen beginnt. Dabei kann fast jeder Wanderer das besondere Wetter auf der nur 60 Kilometer langen und 20 Kilometer breiten Atlantikinsel bereits hier erleben. Spätstens zur Mittagszeit hüllen den Wanderer ab 1000 Meter Höhe Wolken ein, die wie ein feiner Nebel von allen Seiten auf einen zuwabern. Man könnte meinen, man wäre an der Themse.

Tatsächlich ist auch Wasser zu hören, es gluckert und tropft. Leise, fast vorsichtig treten Quellen aus den Felswänden hervor und fließen sanft die Berghänge hinunter. Oft in einen der unzähligen Bewässerungskanäle, die das Wasser auf die landwirtschaftlichen Flächen in den niederschlagsarmen Süden transportieren.

Bevor wir die 25 Quellen erreichen, kommen wir vorbei an Bartflechten, Frauenhaarfarnen und diversen Moosen, Erdbeer- und Lorbeerbäumen. Der Wanderweg wird zusehends matschig, die Luft feuchter. Noch eine Schlucht gilt es zu überqueren und dann erreichen wir eine Art Blautopf, mit dem Unterschied, dass aus schier unendlichen Ritzen an den Felswänden kleine Wasserfälle strömen. Dabei entsteht ein Rauschen, das jegliche akustische Verständigung unmöglich macht.

Richtig ins Schwärmen kommen Wanderer und Hobby-Botaniker, wenn sie den subtropischen Lorbeerwald erleben. Das ist auch kein Wunder. Der Lorbeerwald, der vor der Eiszeit auch weite Teile Europas bedeckte, gehört seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Vegetation in den Lorbeerwäldern ist besonders vielfältig. Hier entdecken Besucher

Pflanzen, von denen sie gar nicht wussten, dass sie existieren. Der Tourismus ist der stärkste Impulsgeber und die größte Einnahmequelle, zumindest nach Angaben des Euopäischen Portals zur beruflichen Mobilität. In Zukunft will Madeira daher noch mehr auf den Tourismus setzen. Dazu sind an den Küsten lange Tunnel angelegt und Straßen erneuert worden. Ohne Auto ist das auf Madeira nicht möglich von A nach B zu gelangen. Viele tiefe und breite Schluchten prägen die Insel. Den perfekten Portugal Urlaub für jedermann gibt es auf der Insel Madeira.

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