Martinique – eine traumhafte Insel

Martinique ist eine der karibischen Inseln und gehört zu den kleinen Antillen. Sie ist ein Teil von Frankreich und gilt als französisches Überseedepartement. Von den Einheimischen wird sie auch Madinina, die Blumeninsel, genannt. Diesen Namen hat die Insel ihrer üppigen Vegetation durch den fruchtbaren Boden zu verdanken. Auch heute ist dieser Name eine gängige Bezeichnung für die Insel.

Auf der Insel Martinique leben rund 400.000 Einwohner. Die französischen Einflüsse sind überall zu sehen und zu spüren. Wie auf fast allen karibischen Inseln ist der Wassersport eine der beliebtesten Urlaubsaktivitäten. Fast überall werden Tauch- und Schnorchelkurse angeboten. Die dazugehörige Ausrüstung kann ausgeliehen werden. Auch Surfen und Wellenreiten kann man erlernen und unter besten Voraussetzungen ausüben.

Doch Martinique hat noch einiges mehr zu bieten. So kann man einzigartige Wanderungen und Bergtouren unternehmen und die atemberaubende Natur kennenlernen. Die Regenwälder und die Vulkanlandschaften im Inneren der Insel hinterlassen beeindruckende Impressionen. Der Mont Pelée ist ein 1397 Meter hoher Vulkan. Er befindet sich im Norden der Insel und ist mit dem Auto erreichbar. Eine Aussichtsplattform bietet einen Blick auf den Atlantik. Sportlich aktive Menschen können auch gern bis zum Krater hinaufsteigen.

Die streng geschützten Nationalparks gehören zum Pflichtprogramm für fast alle Martinique-Reisenden. In den meisten Hotelanlagen steht den Gästen zusätzlich ein vielseitiges Sportprogramm zur Verfügung. Für alle, die gern einmal einen Ausflug unternehmen möchten, bieten sich verschiedene Ausflüge an. Dazu gehören zum Beispiel die Kirche von Balata. Sie befindet sich sieben Kilometer nördlich von Fort-de-France. Einer der Höhepunkte einer jeden Inselrundfahrt ist der Park von Balata. In dem Park befinden sich verschlungene Bäume, Teile des Urwaldes, erlesene Gehölzgruppen oder unzählige Beete. All die exotischen Pflanzen stammen aus aller Welt. Jean-Philippe Thoze sammelte auf seinen Reisen die schönsten Gewächse und pflanzte sie im Garten seiner Großeltern. Und so wurde aus diesem einst kleinen Garten ein Paradies für Naturfreunde. Und überall im Park befinden sich Aussichtspunkte, die einen unvergesslichen Blick über die Ebene von Pitons du Carbet bieten.

Auf der Insel befinden sich auch verschiedene Museen, wie das Musée Départemental de la Martinique, welches viel über die indianische Vergangenheit und die Geschichte der Sklaverei aussagt. In einem Gebäude aus der Kolonialzeit ist das Musée du Rhum Saint-James untergebracht. Der Rundgang führt durch die heutige Brennerei und wird mit einer Rum-Verkostung abgeschlossen.

Auf Martinique versteht man es auch, das Nachtleben abwechslungsreich und kurzweilig zu gestalten. Die unzähligen Restaurants, Cafés, Bars und Nachtclubs locken mit unterschiedlichen Angeboten. Auch die Einheimischen feiern gern und ausgelassen in den Discotheken. Wer sein Glück in einem Casino versuchen möchte kann dies im Ortsteil Schoelcher tun.

Auch kulinarisch hat Martinique seinen Gästen viel zu bieten. Die französische Küche vereint sich hier mit der kreolischen Küche. Das frische Zubereiten der Speisen und Getränke ist ein wichtiger Bestandteil der kreolischen Kultur. Die frischen Zutaten für ihre Gerichte bekommen die Einheimischen von den vielerorts stattfindenden Wochenmärkten. Zu den Grundbausteinen einer jeden Mahlzeit gehören neben Reis und Bohnen natürlich auch frischer Fisch und erlesene Südfrüchte.

 

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