Eine ganz besondere Form von Yoga – Bikram-Yoga

Weltweit praktizieren immer mehr Menschen Yoga. Yoga stammt ursprünglich aus Indien, die Wurzeln des Yoga liegen im Hinduismus. Yoga verfolgt das Ziel, Körper, Seele und Geist zu harmonisieren und in Einklang zu bringen. Meditative und körperliche Übungen werden kombiniert und führen somit zu einer entspannenden Wirkung.

Aus dem ursprünglichen Yoga, bei dem es vornehmlich um die spirituelle Erleuchtung geht, haben sich in der westlichen Welt unterschiedliche Yoga-Richtungen etabliert, die in erster Linie das Ziel der körperlichen Beweglichkeit verfolgen. Bekannt sind unter anderem: Hatha-Yoga, Ashtanga-Yoga oder Power-Yoga, Karma-Yoga und Bikram-Yoga. Die Unterschiede der einzelnen Yoga-Formen sind fließend, unterscheiden sich jedoch durch unterschiedliche Schwerpunkte.

Als besonders schweißtreibende, effektive und trendige Form des Yoga zählt das Bikram-Yoga. Entwickelt wurde diese Form des Hatha-Yoga von dem indischen Yogameister Bikram Choudhury. Dieser machte Bikram-Yoga schon vor vielen Jahren zu einer der erfolgreichsten Yoga-Formen in Amerika. Bikrams Devise lautet: „Es ist nie zu spät, es ist nie zu schlimm, Sie sind nie zu alt, Sie sind nie zu krank!“

Jeder Mensch, ganz egal ob jung oder alt, untrainiert oder trainiert, beweglich oder eher unbeweglich, kann Bikram-Yoga ausprobieren und an den Kurseinheiten teilnehmen. Das Besondere bei der Ausführung von Bikram-Yoga ist die außergewöhnlich hohe Raumtemperatur. Die Yoga-Einheiten werden in Kursräumen ausgeführt, die auf ca. 38 bis 40 Grad Celsius aufgeheizt sind. Die Luftfeuchtigkeit in den Räumen liegt bei etwa 40-60 Prozent. Dieses warme Raumklima und das damit verbundene starke Schwitzen fördert die Entgiftung des Körpers. Darüber hinaus wird die tiefe Muskel- und Sehnenarbeit unterstützt. Aufgrund der Wärme ist der Körper geschmeidiger und das Verletzungsrisiko geringer. Viele der hervorragenden Wellnesshotels in der schönen Schweiz bieten diese Art von Yoga bei ihren Wellnessangeboten an.

Konkret geht es beim Bikram-Yoga nun darum, 26 Übungen, deren Abfolge klar festgelegt ist, zu absolvieren. Begonnen wird jede Einheit mit einer Atemübung, der sogenannten Pranayama-Atmung. Diese dient als Aufwärmübung, die die Lungenkapazität steigert, den Kreislauf stimuliert und die Muskeln „weckt“. Danach werden die körperlichen Übungen durchgeführt, die in der Yoga-Sprache mit dem Begriff Asanas bezeichnet werden. Die ersten 12 Asanas werden im Stehen ausgeführt. In der Regel wird jede Übung noch einmal wiederholt. Zwischen den einzelnen Asanas haben die „Yogis“ (Yoga-Ausführende) die Möglichkeit, ihre Muskeln kurz aufzulockern und zu entspannen.

Nach den Steh-Übungen geht es am Boden auf der Matte weiter. Viele dieser Übungen sehen relativ leicht aus, sind aber teilweise recht anspruchsvolle und schwierige Haltungen aus dem Hatha-Yoga. Bei regelmäßiger Ausführung des Bikram-Yoga, stellt sich bereits nach einigen Übungseinheiten eine Verbesserung der Beweglichkeit ein. Den Abschluss der 90-minütigen Bikram-Stunde bildet eine zweite Atemübung.

Bei der Ausführung des Bikram-Yoga geht es in erster Linie um eine Kräftigung der Wirbelsäule bzw. des Rückens. Die verschiedenen Stellungen sind diesbezüglich, und ebenso zur Kräftigung bestimmter Muskelgruppen, sehr geeignet. Weitere positive Auswirkungen dieser sportlichen Yoga-Form sind: Förderung der Durchblutung, Aktivierung des Stoffwechsels, Verbesserung der allgemeinen Beweglichkeit, Stärkung des Immunsystems und die Stärkung der Selbstkontrolle, Willenskraft und des Selbstbewusstseins. Bikram-Yoga vermag es, ein inneres Gleichgewicht herzustellen und macht fit, beweglich und zufrieden. Empfohlen wird die Durchführung von Bikram-Yoga etwa 1 bis 2 Mal wöchentlich.

Tags: , , August 23rd, 2015 Posted in Yoga

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