Abwechslung pur an der französischen Atlantikküste

Die Generation unserer Eltern schwärmt noch heute von der Schönheit und den tollen Urlauben an der französischen Atlantikküste. Viele, die in den 60ern einen fahrbaren Untersatz und ein brauchbares Zelt auftreiben konnten, fuhren einfach los, erlebten einen aufregenden Urlaub und wurden von allen anderen beneidet.

Die Faszination dieser Landschaft ist geblieben. Heute gibt es viel mehr moderne Hotels und Ferienwohnungen, aber auch Campingplätze.

Die französische Atlantikküste erstreckt sich von der südlichen Bretagne, Loire-Region, Aquitanien bis zu den Pyrenäen an der spanischen Grenze. Durch das milde Klima und die vielen Sonnenstunden kann man im Atlantik von Mai bis September mit einer Wassertemperatur von mindestens 20 ° rechnen.

Entlang der Küste findet man Abwechslung pur. Weite Sandstrände, kleine Buchten, Pinien- und Kiefernwälder, Strandseen und bezaubernde kleine Fischerdörfer oder Städte mit faszinierender Kultur, Kunst und Musik. Und überall Cafés oder Restaurants mit Bistrotischen auf der Straße, in denen man auch hervorragende Weine aus den umliegenden Weinkellereien verkosten kann. Selbst wenn man an die Atlantikküste reist für einen erholsamen Badeurlaub sollte man sich einige der Sehenswürdigkeiten nicht entgehen lassen.

Für Wassersportler gibt es an vielen Stellen ideale Bedingungen. Etwa 10 km von der spanischen Grenze entfernt werden vor St-Jean-de-Luz die höchsten Wellen des Atlantiks gemessen, erfahrene Surfer lassen sich per Helikopter oder Jetski an diese Stelle 2 km vor der Küste bringen. Vom wunderschönen Sandstrand aus kann man die wagemutigen Menschen gut beobachten.

Weiter Richtung Norden erreicht man die ehemalige Walfängerstadt St-Jean-de-Luz, in der Sonnenkönig Louis XIV Maria Theresia einst heiratete, mit einer wunderschönen Altstadt, prächtigen Barock- und Art-decó-Villen. Traumhafte Strände mit tollen Buchten findet man auch in Royan, einer Stadt, die nach Kriegsbombardierungen modern wieder aufgebaut wurde. Etwa auf Höhe der Stadt Rochefort liegt die besonders idyllische Insel Oléron. Bunte Märkte, Stockrosen vor den Häusern, kleine Häfen und Austernzucht, Salzmarschen und Weinbau sowie Wälder bieten ideale Bedingungen auch für eine Fahrradtour, die geschützte Ostküste ist ideal für Wassersportanfänger.

Weiter nördlich gelangt man in die Großstadt La Rochelle, bekannt für internationale Film- und Musikfestivals und den größten Yachthafen. Eine malerische Altstadt voller Cafés sowie eine kilometerlange Geschäftsstraße unter Arkaden sorgen für südliches Flair. Über eine 3 km lange Brücke erreicht man die Insel Île de Re mit idealen Bedingungen für Surfer und tollen Strandabschnitten, und auch einem Vogelschutzgebiet mit 300 Arten.

Berühmt für seinen 3 km langen Strand und Hafen ist das bedeutende Seebad Les Sables-dÓlonne, in dem auch viele Segelregatten stattfinden.

Weiter nördlich gelangt man in die Stadt Île de Noirmoutier mit Austernbänken, Salzgärten, Fischerhäfen, vielen Segelbooten und bunten Blumen vor den weißen Häuserfassaden. Diese Halbinsel liegt unter dem Meeresspiegel und kann nur bei Ebbe über die gepflasterte Passage du Gois erreicht werden, ein Treffpunkt für muschelsuchende Touristen. An der Plage des Dames hinter einem Wald haben viele Prominente an mehreren wunderschönen Buchten von Île de Noirmoutier ihre Villen.

Südlich von Arcachon sollte man unbedingt noch die 170 Stufen auf die größte Düne Europas wagen und die Aussicht auf weiße Sandbänke, tiefblaues Meer und Pinienwälder genießen.

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