Woran sollten Diabetiker denken, wenn sie in Urlaub fahren

Diabetiker können heutzutage wie alle anderen gesunden Menschen entspannt ihren Urlaub genießen. Sie sollten jedoch paar Sachen nicht vergessen und den Urlaub gut planen. Generell gilt folgendes: Insulin ist bis zu vier Wochen nach Anbruch der Patrone verwendbar. Natürlich muss man sie vor direkter Hitze- oder Sonneneinwirkung schützen (nicht über 40°C). Das heißt aber nicht, dass Insulin im Sommerurlaub unbedingt in den Kühlschrank muss. Auch die Blutzuckermessungen sollten möglichst bei Raumtemperaturen durchgeführt werden. Auf Safari und bei Rucksack- oder Zelturlaub sollte man das Insulin im Handgepäck einpacken und es vor direkter Sonne und Wärmeeinwirkung schützen. Man kann es zum Beispiel in ein Handtuch oder Kleidungsstück einwickeln. Beim Aufenthalt in einer Ferienwohnung, im Wohnwagen oder im Hotel kann man dasInsulin wie Zuhause im Kühlschrank lagern (im Gemüsefach bei 2-8°C). Und auf einem Boot kann man sie unter Deck deponieren oder in der Tasche möglichst eingewickelt aufbewahren. Nur beim Fliegen gelten andere Regeln. Hier sollte man besonders bei Langstreckenflügen auf seine Insulinbedarf achten und es ausschließlich im Handgepäck sichern. Bei Ost-West-Flügen wird der Tag länger, also der Insulinbedarf steigt und bei West-Ost-Flügen umgekehrt. Außerdem werden, wegen der Anpassung des Biorhythmus, an veränderten Tageszeiten im Urlaubsland auch häufigere Blutzuckerkontrollen empfohlen. Besonders in der Nacht sind diese Kontrollen notwendig. Um sich an die Zeitumstellung ohne Probleme anzupassen, sollte man alle drei Stunden die Blutzuckerbestimmungen überprüfen. Beispiel eines Ost-West-Fluges: Frankfurt/Main – New York – der Tag verlängert sich um 6 Stunden. Das Problem hier – zwei Mittagessen. Lösung: Mittagessen im Flugzeug, nach Ankunft in New York die Zeit umstellen ,und noch mal Mittagessen mit mahlzeitbezogener Extragabe von Normalinsulin. Dann wie gewohnt Abendinsulingabe des Mischinsulins in New York. Solche Lösungen kann man jedoch bei konventioneller Insulintherapie verwenden. Und noch ein Beispiel wenn man von Westen nach Osten fliegt. Frankfurt/Main – Tokio – der Tag verkürzt sich um 9 Stunden. Man sollte also in Frankfurt den Tag wie gewöhnlich beginnen, dann alle drei Stunden den Blutzucker messen und mit Normalinsulin korrigieren. Um 19 Uhr – Zeit auf OZ Tokio um neun Stunden vorstellen (4 Uhr OZ Tokio) – Basalinjektion verschiebt sich um +9 h, d.h. In Tokio erfolgt die Injektion des 24h-Basalinsulins um 7.00 Uhr morgens. Nach Rückkehr wieder Basalinjektion um 22 Uhr nehmen.

Falls man aber keine Fernreise plant, empfehlen wir bekannte und beliebte Kurhotels und Wellnesshotels in Polen, wo auch spezielle Kuren für Diabetiker angeboten werden. Zum Beispiel im Bad Kolberg an der Ostsee Polens. Der Kurort ist von der deutschen Grenze ca. 100 km entfernt. Die natürliche Heilkraft von Jod und Salz ist hier seit Jahrtausenden bekannt und wird bis zum heutigen Tag sogar schulmedizinisch genutzt.

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