Schilddrüsenprobleme – auch mit Kurreisen nach Kolberg in den Griff zu bekommen

Sie ist eigentlich nur ganz winzig klein, vielleicht ist dies auch einer der Gründe dafür, dass die meisten Menschen nicht viel über sie wissen. Die Rede ist hier von der Schilddrüse. Klein aber oho kann man hier schon fast sagen, denn auf diesem kleinen Organ lastet schon eine recht immense Verantwortung. Die Schilddrüse ist schon so eine Art kleines Kraftwerk, das sich unterhalb des Kehlkopfes befindet.

Ihr obliegt die Entscheidung, ob der Mensch dünn oder dick ist, munter oder doch eher müde oder auch gereizt oder glücklich. Dennoch hat sich die Schilddrüse zu einer Art kleinem Sorgenkind entwickelt der Ärzte. Wenn dieses Organ aus dem Takt gerät, bekommt der Mensch arge Probleme. Experten vermuten heute, dass bereits jeder dritte Deutsche unter einer Erkrankung der Schilddrüse leidet, und das ganz ohne etwas davon zu wissen.

In der Schilddrüse werden zwei Hormone produziert, die lebenswichtig sind für den Menschen, und zwar das Trijodthyronin und das Tetrajodthyronin. Kurz werden sie als T3 und T4 bezeichnet. Es sind Botenstoffe, die dafür wichtig sind, dass der Stoffwechsel geregelt wird. Durch sie wird bestimmt, ob dieser eher auf einer Sparflamme läuft oder doch eher auf Hochtouren. Abhängig davon sind dann wiederum der Energieverbrauch, der Wasserhaushalt und der Mineralstoffhaushalt. Diese Drüse besitzt lediglich die Größe von einer Walnuss, aber sie lenkt das Herz und den Kreislauf, den Magen und auch den Darm, und zusätzlich auch die Muskeln und die Nerven.

Dass die Schilddrüse erkrankt ist erkennt man meistens daran, dass der Betroffene unter depressiven Verstimmungen, Schlaflosigkeit, Unruhe, Erschöpfung und auch Herzrhythmusstörungen sowie Schweißausbrüchen leidet. Oft wird allerdings nicht erkannt, dass die Schilddrüse der Auslöser ist für die Beschwerden. Das ist sehr bedauerlich, lassen sich doch diese Erkrankungen gleich im Anfangsstadium meistens sehr gut heilen, oder zumindest erreicht man eine erhebliche Verbesserung.

Probleme mit der Schilddrüse entstehen auch in der heutigen Zeit noch hauptsächlich durch einen Mangel an Jod. Jeden Tag braucht das Organ, um optimal arbeiten zu können, 200 Mikrogramm dieses Jods. Allerdings bekommt es in den meisten Fällen lediglich 120 bis 150 Mikrogramm. Für alle diejenigen, die noch nicht unter einer Erkrankung der Schilddrüse leiden, empfiehlt sich aktive Vorbeugung. Wer schon unter einer Erkrankung leidet, kann mit einer Kur versuchen, diese in den Griff zu bekommen. Sehr gut bewährt haben sich hier bereits seit einiger Zeit die Kurreisen nach Kolberg. Hier ist es durchaus möglich, die Beschwerden um einiges zu verbessern.

Unter einhunderttausend Erwachsenen sind rund zwanzig Prozent, die eine Schilddrüse haben, die vergrößert ist. Dies kann man gut sehen, denn der Halsumfang ist dabei schon sehr vergrößert. Die Folge sind Schluck- oder auch Atembeschwerden, oft kommt auch das Gefühl vor, dass man ständig einen Kloß im Hals hat.

Wenn ein Mensch unter einer Überfunktion der Schilddrüse leidet, dann wird der gesamte Körper wahrlich überflutet mit Hormonen. Innere Unruhe, Herzrasen und auch eine Gewichtsabnahme sind dann oft die Folgen.

Bei einer Unterfunktion sieht es ganz anders aus, dann wird der Stoffwechsel des Menschen gedrosselt, und so wird er schlapp, depressiv und dazu müde. Weiterhin kann es zu Übergewicht kommen, und sogar Vergesslichkeit ist möglich.

Im Zusammenhang mit der Schilddrüse kommt auch oft der Begriff Hashimoto Syndrom ins Gespräch. Eine einfache Entzündung des Organs wird ausgelöst durch Viren und Bakterien. Es gibt aber auch die chronische Entzündung, die als Hashimoto bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, das bedeutet, dass diese Erkrankung gesteuert wird vom eigenen Immunsystem. Oft resultiert daraus eine Schilddrüsenunterfunktion.

Am besten ist es, einer Erkrankung der Schilddrüse vorzubeugen, und das geht auch recht einfach. Die Ernährung sollte möglichst jodhaltig sein. Sehr viel Jod ist zu finden in Feldsalat, Seefisch, Spinat und Brokkoli. Würzen sollte man seine Speisen immer mit einem Jodsalz.

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