Erlebnisse auf einer Wellness Reise in das Ferienhotel Zum Gutshof

Hätte ich das früher gewusst, dann wäre ich schon eher gefahren. Angesehen hatte mich mir die Adresse schon öfter. Ich brauchte dringend eine Auszeit und musste sicher sein, dass es wird, wie ich es mir wünsche.

Mir war vor allem Ruhe wichtig und das war auch das, was mir zuerst auffiel. Die himmlische Stille. Sogar die Hoffauffahrt des Ferienhotels Zum Gutshof ist so lang, dass keine Touristen vorbeilaufen.

Das Team im Hotel war höflich, aber unverkrampft. Das Hotel war gut gebucht, dennoch blieb mir die Wahl zwischen zwei Zimmern, und ich entschied mich für das mit dem Blick auf den Wald. Das war dann auch mein erster richtig guter Eindruck. Ich stand am Fenster, sah zu den Bäumen und hörte die Blätter rauschen. Ich hatte in den letzten Wochen vor der Wellness Reise ziemlich viel Stress gehabt – und der fiel jetzt schlagartig von mir ab.

„Ohne Konventionen“, hatte ich irgendwo in der Werbung gelesen. Ich muss heute noch lächeln. Der Umgangston war herzlich und wir haben viel gelacht. Noch nie im Urlaub habe ich mich so ehrlich aufgenommen gefühlt. Praktisch fand ich den Kühlschrank im Zimmer und kein Mensch hatte ein Problem damit, dass ich mir meine Wasserflaschen mitgebracht und dort hineinstellt habe. Ich hab es genossen, am Abend vor dem Hotel zu sitzen.

Schon am zweiten Tag kannte man sich mit Namen. Mit einem Gast habe ich mich regelmäßig zum Schachspiel getroffen. Da ich unter Chronisch Obstruktiver Bronchitis leide, war das Rauchverbot im Restaurant für mich eine Riesenerleichterung. Grinsen musste ich über die Vitalecke am Frühstücksbuffet. Das wäre was für meine Frau gewesen. Aber die bring ich beim nächsten Mal sowieso mit. Für mich war eher das Langschläferfrühstück wichtig, das ich niemals während einer Wellness Reise erwartet hätte. Es gab tatsächlich um halb zwölf noch ein deftiges Frühstück. Und ich war nicht der einzige Gast, der diesen Service genossen hat.

Vor lauter Genuss habe ich natürlich auch etwas für meine Gesundheit getan. Die Morgengymnastik habe ich zwar regelmäßig verschlafen, dafür gab es später noch weitere Trainingsmöglichkeiten. Die Entschlackungsbäder haben mir gut getan. Schon nach dem zweiten Bad kam ich mir Jahre jünger vor und der Blick in den Spiegel zeigte mir, dass ich auch so aussah. Das könnte aber auch an der Entspannungsoase gelegen haben.

Da ich ja jeden Tag lange geschlafen habe, hatte ich etwas Sorge, dass ich am Abend allein herumsitze. Weit gefehlt! Jeden Abend gab es Programm. An einem Nachmittag hab ich das Angelangebot in der Nachbarschaft angenommen. Das Wellenbad und den Tierpark habe ich leider nicht mehr geschafft. Für meinen nächsten Besuch habe ich mir auch ein Tennismatch vorgenommen, und auch die geführten Wanderungen passten leider nicht mehr in meinen vollen Tag.

Allerdings habe ich die Möglichkeit genutzt und zum ersten Mal während einer Wellness Reise eine medizinische Fußpflege in Anspruch genommen. Jetzt weiß ich, warum Frauen mit der Fußpflege so viel Zeit verbringen. Einmal auf den Geschmack gekommen, hab ich mit der Maniküre weitergemacht und mir zur Belohnung eine 80minütiges Champagnerbehandlung gegönnt.

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