Eine Kur in Swinemünde – erholsam und abwechslungsreich

Letztes Jahr war ich zum ersten Mal in Swinemünde, und in diesem Jahr geht’s wieder hin. Polen war mir sowieso empfohlen worden, und als ich mich über die Preise informiert habe, da ist mir die Entscheidung nicht schwer gefallen.

Für die erste Kur in Swinemünde hatte ich noch die Unterstützung der Krankenkasse. So kurz hintereinander bekommt man natürlich keine zweite Kur genehmigt. Deshalb habe ich schon die erste Reise genutzt, um mich genau über die Angebote zu informieren. Dieses Jahr fahre ich dann auf eigene Rechnung. Der Vorteil ist, dass ich selbst entscheiden kann, was ich mitmachen möchte. Wegen meiner Arthrose konnte ich an so manchem Angebot auch deshalb nicht teilnehmen, weil ich einfach zu krank war.

Ich habe vor allem Massagen und Solebäder bekommen. So gut wie möglich, habe ich das später zu Hause weitergemacht. Ich konnte richtig fühlen, wie es immer besser wurde. Für mich ist der Urlaub in Polen in diesem Jahr auch so etwas wie eine Belohnung von mir an mich. Das ist das erste Mal, dass ich während der Kuraufenthalte an den Radtouren teilnehmen kann. Das heißt natürlich nicht, dass ich den Kururlaub in Polen nicht auch nutze, etwas gegen meine Arthrose zu tun. Für so etwas sind Kuraufenthalte ja schließlich da.

Im letzten Jahr hatte ich schon mit dem Fitnesstraining angefangen, habe es dann zu Hause aber wieder einstellen müssen, weil ich ohne die ständige persönliche Betreuung nicht zurecht gekommen bin. Aber dieses Mal wage ich im Kururlaub einen zweiten Anlauf. Gerade bei einer Arthrose kann man viel falsch machen. Die Anweisungen für die Geräte, die für gesunde Leute gelten, die passen auf mich einfach nicht.

In den meisten Fitnessstudios bekommt man einmal etwas erklärt und trainiert dann für sich allein. Mir geht es aber nicht jeden Tag gleich gut. Während der Kuraufenthalte war das kein Problem. Die Trainerin im Fitnessraum hatte eine spezielle Ausbildung. Sie hat mich vor jedem Training gefragt, wie es mir geht. Erst dann hat sie mir gesagt, an welchen Geräten ich trainieren soll und welche ich auslassen soll. Im letzten Jahr habe ich leider erst in der letzten Kurwoche angefangen an den Geräten zu trainieren, weil mir der Wert für die Kuraufenthalte einfach nicht so klar war.

Dieses Jahr fange ich sofort an.

Nach drei Wochen intensiver Einweisung weiß ich dann viel mehr über das Gerätetraining und muss dann nach dem Kururlaub nicht mehr aufhören. Worauf ich mich noch mehr freue, das ist die Aqua-Gymnastik. Die habe ich zwar zu Hause auch, aber eben nur einmal pro Woche. Aqua-Gymnastik in Salzwasser ist für meine Arthrose einfach klasse. Nicht nur, dass es gegen die Schmerzen hilft, mir macht es auch wahnsinnig viel Spaß. Dabei geht’s auch mal flotter zu und die anderen Kurgäste gehen richtig mit.

Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, endlich den Naturpark auf der Insel Wollin zu besichtigen. Im letzten Jahr war ich der einzige Kurgast, der nicht da war. Ich erinnere mich noch gut an die große Begeisterung der anderen Gäste.

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