Das Schwefelbad – bei Kuren an der Ostsee auch heute eine sehr beliebte Anwendung

Schwefelbäder haben sich über eine lange Zeit derart bewährt, dass sie auch heute noch empfohlen werden. Lediglich der Luxus rund um das Bad hat zugenommen. Die Möglichkeiten rund um die Bädertherapien werden in einer Zeit, in der naturheilkundliche Verfahren wieder modern geworden sind, wieder berechtigt und vermehrt angeboten.

Das Schwefelbad kennen viele für die Behandlung von Hauterkrankungen. Dabei gibt es weit mehr Symptome, die mit dieser Therapie erfolgreich behandelt werden können. Verschiedene Kuren an der Ostsee sind eine gute Möglichkeit, das Schwefelbad auszuprobieren. Das Wasser wird bei einem solchen Bad gut erwärmt, zumeist auf bis zu 39°C, und wird dann mit Schwefel versetzt.

Alternativ gibt es allerdings auch Schwefelbäder, die aus natürlichem Schwefelwasser bestehen. Solche Anwendungen werden zumeist nur dort angeboten, wo es natürliche Quellen mit Schwefelwasser gibt. Solche Bädertherapien gibt es schon seit der Antike. In früherer Zeit hatte die Anwendung nicht nur das Ziel zu heilen, sondern vor allem zu entspannen. Die Dauer des Schwefelbades wird für gewöhnlich auf 20 Minuten begrenzt.

Wie bei allen stark wirksamen Verfahren gibt es auch hier Patienten, für die das Schwefelbad nicht geeignet ist, so zum Beispiel für Kinder. Auch wenn das Schwefelbad für Patienten mit Hauterkrankungen grundsätzlich hilfreich ist, so sind Urlauber mit Verletzungen der Haut von einer solchen Behandlung ausgeschlossen, zumindest bis es bis zur Abheilung gekommen ist. Patienten mit Erkrankungen von Herz- und Kreislauf sind weniger belastbar. Auch für sie ist das Schwefelbad nicht geeignet.

Alle anderen werden während der schönen und erholsamen Kuren an der Ostsee das Bad uneingeschränkt genießen können. Die Einrichtungen für solche Bäder schwanken je nach Anbieter. Angeboten werden sie von Kurhäusern, aber auch in Verbindung mit anderen Wellness- Einrichtungen. Bei akuten Problemen kann das Schwefelbad auch in Absprache mit den medizinischen Fachkräften öfter als zweimal pro Woche zur Anwendung kommen. Die Haut reagiert schnell auf den Schwefel, der Badende fühlt dabei nur ein Kribbeln, das daher rührt, dass die Durchblutung verstärkt wird. Trotz der guten Wirkung des Schwefels sollte nach dem Bad ausgiebig geduscht werden.

Wie nach allen Bäderbehandlungen gilt auch nach dem Schwefelbad die Notwendigkeit einer Ruhepause von möglichst einer Stunde. Die meisten Teilnehmer sind zu diesem Zeitpunkt schon so entspannt, dass sie einschlafen. Während der Kuren an der Ostsee können sich die Urlauber bei den Fachkräften über die Wirkung des Schwefelbads informieren.

Schwefel kommt in der Natur vor, zum Beispiel kann er in einigen Steinen nachgewiesen werden. Zum Einsatz gegen entzündliche Prozesse kam er, als man herausfand, dass er entzündungshemmend wirkt. Schwefel kann auch innerlich angewendet werden. Allerdings gibt es bisher nicht allzu viele Erkenntnisse über die Wirkung auf bestimmte Erkrankungen.

Schwefel ist in der Homöopathie eines der Hauptmittel. Als Sulfur wird er in verschiedenen Potenzen als Konstitutionsmittel eingesetzt. Voraussetzung ist allerdings eine therapeutische Betreuung.

Kurgäste, die ein Schwefelbad genießen möchten, müssen auch heute nicht die entsprechenden Indikationen vorweisen. Auch gesunde Urlauber profitieren von dem sehr entspannenden Bad.

Bei Vorerkrankungen lohnt sich der Austausch mit den Mitarbeitern im Kurhaus. Tritt die heilende Wirkung nur zögerlich ein, oder ist es das einzige Mittel das zur Heilung beiträgt, sollten die Gäste das Schwefelbad zu Hause weiterführen.

Leave a Reply

*

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Powered by WordPress | Blue Weed by Blog Oh! Blog | Entries (RSS) and Comments (RSS). | Impressum