Gesund, frisch und vor allen Dingen fruchtig – Säfte

Jeder kennt die Empfehlung, dass man fünf Mal am Tag Gemüse und Obst essen soll. Für eine gesunde Ernährung ist dies eine Faustregel. Wer es schafft, sich daran zu halten, tut seiner Gesundheit wirklich sehr viel Gutes. Dennoch fragen sich viele, wie man das eigentlich schaffen soll. Gerade die Berufstätigen tun sich hier sehr schwer, weiß man doch oft gar nicht, wie man so etwas in den normalen Arbeitsalltag einbauen soll.

Eine gute Alternative sind hier Fruchtsäfte und Gemüsesäfte. Sie sind sowohl in purer Form als auch als Mix ein Genuss, der absolut wohlschmeckend ist. Zudem ist ein solcher Saft auch noch sehr reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Dazu kommt dann noch, wie wunderbar farbenprächtig ein solches Glas Saft auch noch ist. Jeder sollte heute wissen, dass Farben eine Wirkung auf die Psyche haben, und so kann man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Mit den herrlich frischen und bunten Farben wirkt ein solches Glas Saft auch gleich noch viel verlockender auf uns.

Dennoch haben sehr viele noch einige Fragen zu diesen Obst- und Gemüsesäften. Immer wieder kommt hier die Frage auf, wie gesund dieser Saft denn nun wirklich ist. Wenn er frisch gepresst ist, dann bietet er fast alles, was Gemüse und Obst auch im Ganzen beinhalten. Gerade die Flavonoide, die krebsvorbeugend wirken, sind erwähnenswert, und auch nicht zu verachten sind die sekundären Pflanzenstoffe, so wie beispielsweise die Karotinoide aus den Karotten, die einen sehr wertvollen Beitrag leisten für die Sehkraft. Ganze Früchte oder auch Gemüse haben mehr Ballaststoffe, die dem Saft fehlen, aber im Gegenzug dazu ist der Saft auch viel besser verträglich. Wenn man sich an die Regel mit fünf Portionen am Tag hält, ist ein einziges Glas Saft in der Lage, ein bis zwei dieser Portionen durchaus zu ersetzen.

Beim Entsaften von Obst gibt es ein paar Punkte, die man beachten sollte, denn es gibt einige Vitamine, die sehr flüchtig sind, das heißt, dass man sie sofort trinken muss, da ansonsten wertvolle Vitalstoffe ganz einfach verloren gehen. Gerade das Vitamin C ist bekannt dafür, dass es sehr empfindlich reagiert in Bezug auf Sauerstoff, Licht und auch Hitze. Beim Entsaften gehen aber nicht nur Ballaststoffe verloren, auch andere Substanzen können hier durchaus das gleiche Schicksal nehmen. Hierbei geht es um die Substanzen, die sich in der Schale oder auch in den äußeren Schichten befinden. Daher ist es auf jeden Fall unerlässlich, wenn man ganzes Obst isst, auch die Schale mitzuessen. Das gilt natürlich auch für das Gemüse.

Wer es eilig hat, der tendiert sehr schnell dazu, sich Säfte aus dem Supermarkt zu kaufen. Hier sollte man aber aufpassen, denn es gibt sehr gravierende Unterschiede. Fruchtsäfte beispielsweise bestehen aus dem Saft von frischen Früchten, und das zu 100 Prozent. Um diese Säfte zu konservieren wird das Erhitzen genutzt, also die Pasteurisierung. Man bekommt diese Säfte als Direktsaft, der gleich abgefüllt wird nach dem Pressen.

Steht auf der Packung Fruchtsaft aus Konzentrat, dann bedeutet dies, dass diesem Saft zunächst das Wasser und das Aroma entzogen worden sind. Das Konzentrat, das so entstanden ist, wird dann mit Wasser und dem fruchteigenen Aroma wieder zu einem 100-prozentigen Saft zurück verdünnt.

Fruchtnektar ist nichts anders als Fruchtsaft, der mit Wasser und Zucker verdünnt wurde. Hier liegt der Mindestfruchtgehalt bei nur 25 bis 50 Prozent.

Zu den Erfrischungsgetränken werden die Fruchtsaftgetränke gezählt. Diese bestehen in der Hauptsache aus Wasser. Hier gibt es keinerlei Begrenzung vom Zuckeranteil, und sehr oft wird mit künstlichen Aromen gearbeitet. Der Mindestfruchtsaftgehalt liegt hier lediglich bei sechs bis dreißig Prozent.

Bei den Gemüsesäften ist es so, dass sie unverdünnt verkauft werden. Hier beträgt der Anteil an Gemüse also 100 Prozent. Allerdings dürfen hier auch Essig, Zucker, Salz und Honig sowie auch weitere Gewürze hinzugefügt werden. Kauft man Gemüsenektar oder auch Gemüsetrunk, dann kann man davon ausgehen, dass dieser Varianten verdünnt sind.

Tags: , , , Mai 24th, 2015 Posted in Ernährung

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