Die besten Tipps bei Heuschnupfen

Eigentlich ist der Frühling eine der schönsten Jahreszeiten. Die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf, Bäume und Blumen erblühen und duften lieblich. Doch nicht alle Menschen können das Erwachen der Natur genießen.

Für sie beginnt jetzt die Zeit, in denen ihre Augen jucken und tränen, die Nase läuft, ist verstopft und sie müssen ständig niesen, hinzu kommen quälender Husten, zum Teil Atemnot, die Haut reagiert empfindlich und sie fühlen sich abgeschlagen und müde. Dies alles sind Symptome für Heuschnupfen und Allergien.

Sollte man unter einigen dieser Symptome leiden, ist es ratsam einen Arzt aufsuchen. Dieser kann dann feststellen ob und um welche Allergien es sich handelt. Der behandelnde Arzt wird ein entsprechendes Antihistaminikum verschreiben, welches die Symptome abschwächt oder ganz verschwinden lässt. Wenn man weiß, dass man auf verschiedene Pollen und Gräser allergisch reagiert, kann man bereits im Vorfeld und während der Pollenflugsaison viel tun, um die allergische Reaktion so gering wie möglich zu halten.

Sehr bewährt haben sich Nasenspülungen mit Salzwasser. Die Nasenduschen spülen die Pollen und den Schleim aus der Nase und halten die Nasenschleimhäute feucht. Nasenduschen kann man in den Apotheken kaufen. Die benötigte Salzwasserlösung gibt es hier ebenfalls. Man kann diese aber auch leicht selbst herstellen. Dazu löst man einen Teelöffel normales Kochsalz in einem Viertelliter lauwarmen Wasser auf.

Wichtig ist, dass man jeden Abend vor dem zu Bett gehen gründlich mit Shampoo duscht. So werden die Pollen aus den Haaren und von der Haut gespült. Die Kleidung, welche man getragen hat sollte in einem anderen Zimmer aufbewahrt werden, da sich hier ebenfalls viele Pollen befinden. Auch das richtige Lüften ist sehr wichtig. Tagsüber ist die Konzentration der Pollen besonders hoch, deshalb sollten die Fenster geschlossen bleiben. Abends und nachts sind kaum Pollen unterwegs. Es ist ratsam bei geöffnetem Fenster zu schlafen und nur in den frühen Morgenstunden zu lüften. Wobei man hier unterscheiden muss, ob man eher ländlich oder in der Stadt wohnt. Hier kann es zu unterschiedlichen Pollenflugzeiten kommen.

Haus und Wohnung sollten mehrmals in der Woche gründlich gereinigt werden. Idealerweise befinden sich keine „Pollenfänger“ wie Teppiche, Polstergarnituren oder Gardinen im Wohn- und Schlafbereich. Alles im Haus sollte feucht abwaschbar sein, da so die Pollen problemlos aufgenommen werden können und nicht nur aufgewirbelt werden.

Durch Stress können die Symptome von Heuschnupfen verstärkt werden. Deshalb kann man mit Yoga, autogenem Training oder verschiedenen Meditationstechniken das Nervensystem beruhigen und die Histaminausschüttung verringern.

Wichtig ist auch ein intaktes Immunsystem. Saunagänge und Wechselduschen auch während der heißen Jahreszeit sind sinnvoll. Die richtige Ernährung kann einen guten Schutz vor übermäßigen allergischen Reaktionen bilden. Besonders in der Pollenflugzeit sind Nahrungsmittel, die reich sind an Zink, Selen und Magnesium, wichtig. Dies sind zum Beispiel Fisch, Vollkornprodukte, Sonnenblumenkerne oder Haferflocken.

Vitamin-C-haltige Lebensmittel sind enorm wichtig, da diese zum Teil das Histamin binden und in ungefährliche Säuren umwandeln. Durch das Trinken von viel Mineralwasser werden die Schleimhäute feucht gehalten und die Pollen werden besser abgefangen. Histaminhaltige Lebensmittel wie Salami, Käse und Tunfisch sollten vermieden werden.

 

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