Ayurveda auch problemlos zu Hause einsetzen

Nur wer sich intensiv um sich kümmert, kann gesund bleiben. Solange man jung ist, darf man sich eine gewisse Nachlässigkeit erlauben, denn ein aktiver Stoffwechsel kompensiert bis zu einem gewissen Grad kleine Nachlässigkeiten.

Ab etwa dem 30. Lebensjahr ändert sich das jedoch. Nicht nur das Gewicht schnellt bei vielen Menschen in die Höhe während gleichzeitig die Fähigkeit abzunehmen sinkt, auch Erkrankungen heilen nicht mehr so einfach aus. Dabei gibt es viele Dinge, die man für sich tun kann.

Immer mehr Menschen interessieren sich für alternative Heilverfahren. Sie alle zu mischen, ist jedoch nicht sinnvoll. Nach Möglichkeit entscheidet man sich für ein Heilverfahren, zum Beispiel für Ayurveda. Ayurveda ist ein sehr altes Heilverfahren und stammt aus Indien. Bis heute wird es in Indien angewendet und hat weltweit einen sehr guten Ruf als ganzheitliches Heilverfahren. Wer sich damit befassen möchte, sollte sich darin einweisen lassen. Ist das nicht möglich, kann man sich jedoch auch Schritt für Schritt an die wohltuenden Anwendungen von Ayurveda herantasten.

Der große Vorteil ist, dass Ayurveda auch viele Aspekte moderner Wellnessbehandlungen enthält, so dass einiges täglich bei der Entspannung helfen kann. Ayurveda beinhaltet gesunde Speisen, Getränke, Bewegung und Massagen. Nach den Richtlinien von Ayurveda können Bäder vorbereitet, wie auch verschiedene Entspannungstechniken durchgeführt werden. Ayurveda in den Alltag einziehen zu lassen bedeutet, in Ruhe zu essen und dann auch nur so viel, bis kein Hunger mehr spürbar ist. Das Essen sollte störungsfrei und schweigend eingenommen werden.

Wer streng nach Ayurveda lebt, verzichtet auf Fleisch. Es ist jedoch nicht nötig, wirklich alle Richtlinien zu befolgen. Viele Dinge sind im Alltag auch nicht realisierbar, weshalb sich die meisten Menschen darauf beschränken, Ayurveda in der freien Zeit anzuwenden. Dazu gehören die Anwendungen mit Öl. Das Öl wird zum Beispiel bei Massagen verwendet. Einige davon kann man sogar selbst anwenden. Dazu legt man ein dickes Handtuch unter die Beine und massiert die Waden mit ruhigen langen Bewegungen, nachdem man das entsprechende Öl in die Hände gegeben hat.

Wohltuend wirkt auch der Tee am Abend. Der Teegenuss nach Ayurveda wird immer der jeweiligen Konstitution angepasst. Das bedeutet, dass die eigene Persönlichkeit und das Erscheinungsbild wie auch die aktuelle Verfassung nach den Theorien von Ayurveda den Konstitutionen Pitta, Kapha oder Vata und auch den jeweiligen Mischtypen zugeordnet wird.

Ein Pitta-Tee wirkt vor allem beruhigend. Er kann aber auch kühlend sein und ist damit optimal in der heißen Jahreszeit. Der Vata-Tee ist süß und soll vor allem verbrauchte Kraft zurückgeben. Er sollte vor allem am Abend getrunken werden, um zu vermeiden, dass man zu erschöpft einschläft. Der Kapha-Tee wirkt anregend. Er ist grundsätzlich für den Kapha-Typen geeignet, eignet sich aber auch für alle, die in einer Arbeitspause Kraft schöpfen möchten.

Natürlich sind die Kräuter für einen solchen Tee unbehandelt. Sie enthalten auch kein Koffein und wurden durch ökologischen Anbau gewonnen. Die Tees werden auch für Männer und Frauen unterschiedlich zusammengesetzt, da man bei Ayurveda von völlig unterschiedlichen Bedürfnissen ausgeht. Wer sich mit Ayurveda befasst, findet zu einem inneren Gleichgewicht und wird sensibler den eigenen Bedürfnissen gegenüber.

 

Tags: , , , , Mai 30th, 2015 Posted in Ayurveda

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