Venezuela – von endlosen Urwäldern und sonnigen Inselstränden

Venezuela liegt im nördlichen Teil Südamerikas und überzeugt Touristen durch den langen karibischen Küstenabschnitt. Im Westen grenzt Kolumbien an das Land und im Süden und Osten Brasilien und Guyana. Das rund 27 Millionen Einwohner zählende Land überrascht durch seinen

Facettenreichtum an touristischen Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Reizen.

Wer auf dem Flughafen der Millionenmetropole und Hauptstadt Caracas landet, sollte sich viel Zeit nehmen, die pulsierende Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Caracas gehört zu den Höhepunkten eines Aufenthalts in Venezuela und sorgt für unvergessliche Reiseeindrücke. Überall im Stadtgebiet finden sich Zeugen und Denkmäler aus dem Unabhängigkeitskampf. Der Freiheitskämpfer Simon Bolivar steht im Mittelpunkt vieler Ausstellungen. Für jeden Bürger des Landes gehört ein Besuch im Mausoleum zu Ehren Bolivars dazu. Daneben bietet Caracas viele architektonische Highlights wie Kirchen, Museen, Kathedralen und Stadthäuser.

Im gepflegten Stadtteil Altamira erweist sich das Kulturzentrum der staatlichen Erdölgesellschaft PDVSA als Publikumsmagnet. Untergebracht ist dieses Zentrum in einer ehemaligen Hacienda, die von einem botanischen Garten umgeben ist. Hier finden sich nicht nur Ausstellungsräume für Kunstausstellungen, sondern auch Bibliotheken und Konzertsäle.

Nur rund 15 Kilometer von Caracas entfernt liegt der malerische Ort El Hatillo. Das Städtchen gilt als Geheimtipp, denn hier findet sich das typische Flair Venezuelas und wird ergänzt durch eine anspruchsvolle Gastronomie. In Bars und Restaurants treffen sich Touristen und Einheimische, um unter anderem das Nationalgericht, das Pabellon Criollo, zu genießen. Schwarze Bohnen, Reis, Kochbananen und Fleisch sind die Zutaten für dieses beliebte Gericht.

Venezuela bietet viele landschaftliche Reize und Sehenswürdigkeiten, auf die auch die Unesco aufmerksam geworden ist. Die 1527 gegründete Stadt Coro ist in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden und beeindruckt Touristen aus aller Welt nicht nur durch ihr Alter, sondern auch die gut erhaltenen Gebäude aus Tonbacksteinen. Im Zentrum der Stadt reihen sich viele Denkmäler aneinander und zu den Highlights gehört die Plaza Bolivar. Auf ihr thront die riesige Catedral Basilica Menor. Doch nicht nur die architektonisch wertvollen Gebäude beeindrucken, sondern auch der Rundhafen, der sich bis heute sein individuelles Flair bewahren konnte.

Die Isla de Margarita bietet als Insel nicht nur herrliche Strände, sondern auch sehenswerte Bollwerke aus vergangenen Tagen. Das Castillo de San Carlos Borromeo ist eine restaurierte Festung, die zu Beginn d es 17. Jahrhunderts erbaut wurde.

Von hier aus lässt sich ein atemberaubender Panoramablick über die Bucht auf die Karibik genießen.

Zu den sehenswerten Bauwerken gehört auch die Iglesia del Santisimo Cristo del Buen Viaje aus dem 18 Jahrhundert. Die Fischer der Insel schreiben dem Gekreuzigten in der Kirche wundersame Heilkräfte zu. Nicht weniger interessant als die sakralen Bauwerke sind auch die Museen der Insel, Im Museo de Arte Contemporaneo werden Arbeiten des heimischen Bildhauers und Malers Francisco Natvaez gezeigt wie auch Werke andere zeitgenössischer Künstler. Als touristisches Highlight gilt auch eine Stippvisite rund um die Insel, um alle Strände kennen zu lernen. Auf Margerita werden zahlreiche geführte Touren angeboten und auch Autovermietungen bieten die Möglichkeit, bequem die Insel zu erkunden.

 

 

 

Tags: , , , April 20th, 2015 Posted in Südamerika

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