Peru das geheimnisvolle Reich der Inka

Kulturelle und landschaftliche Schätze ziehen Jahr für Jahr Touristen nach Peru, die sich von den Geheimnissen des legendären Reiches der Inka begeistern lassen wollen. Der Staat liegt im westlichen Teil Südamerikas und grenzt an die Länder Bolivien, Brasilien, Chile und im westlichen Teil des Landes an den Pazifischen Ozean.

Die spanischen Eroberer gaben dem Staat, der als das drittgrößte Land Südamerikas gilt, einst seinen Namen. Die rund 25 Millionen Einwohner des Landes leben überwiegend in Städten und als gigantischer Ballungsraum gilt die Millionenmetropole und Hauptstadt Lima. Hier leben etwa acht Millionen Menschen, während das Amazonas-Tiefland vergleichsweise dünn besiedelt ist. Insbesondere in der Hauptstadt wird deutlich, dass Peru zu den Indiostaaten Südamerikas zählt, denn die Hälfte der Bevölkerung sind Indios, während sich die anderen 50 Prozent aus Mestizen, Weißen und anderen Bevölkerungsgruppen zusammensetzen.

Peru teilt sich in vier klimatischen Regionen auf, die alle auf ihre Weise besondere landschaftliche Reize für Individualtouristen bereit halten. Die Costa, die peruanische Küstenregion Perus, bezeichnet einen rund 140 Kilometer langen Küstenwüstenstreifen entlang des Pazifischen Ozeans, der durch seinen archäologischen Facettenreichtum an Überresten der Moche- und Chimukultur punktet.

Nicht nur die Vogelinseln sind dieser Region vorgelagert, sondern auch die pulsierende Hauptstadt Lima. Die Sierra umschreibt das peruanische Hochland wie auch die Anden. Hier findet der kulturinteressierte Tourist die berühmten Inkastätten und sehenswerte Naturschutzgebiete wie den Parque Nacional Huascaran. Inmitten des Parks überragt der gleichnamige Berg mit seinen rund 6.800 Metern das Gebiet.

Um Arequipa beeindrucken auch die peruanischen Vulkane und der riesige Titicacasee, der auf dem Terrain von Peru und Bolivien liegt. Touristen finden sich gern auf der Isla de Takile ein, die viele Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen bietet, die einen besonderen Komfort im Urlaub erwarten. Die Urwaldregion, die Selva, ist für Touristen geeignet, denen das schwül-heiße Klima des Amazonas nichts anhaben kann. Ein unendlich großes Netz von Wasseradern durchzieht dieses Gebiet, das üppig bewachsen ist. Weite Gebiete wurden unter Naturschutz gestellt wie das Naturschutzgebiet Puerto Maldonado.

Doch auch Städte finden sich im Dschungel Perus wie das malerische Iquitos. Von hier aus werden attraktive und zugleich professionelle Urwaldtripps unternommen, die in die geheimnisvolle Welt von Flora und Fauna eintauchen. Lima ist eine Stadt, die bei jedem Peruurlauber auf dem Reiseplan stehen sollte. Viele denkmalgeschützte Bauten im Zentrum der Millionenmetropole, schattige Gassen und malerische Fassaden werden überall von einer üppigen Blumenpracht ergänzt.

Bedeutende Sakralbauten wie die berühmte Kathedrale ziehen Touristen an, doch ebenso sehenswert ist das Kloster San Francisco, das durch seine unterirdischen Katakomben Besucher der Anlage immer wieder in Erstaunen versetzt. Hier sind Zehntausende von Menschen begraben, bis später ein Großfriedhof außerhalb des Klosters zur letzten Ruhestätte wurde. Sehenswerte Zeugnisse der vergangenen Hochkultur des Landes finden Touristen im Herrera-Museum, das eine Vielfalt an wertvollen Exponaten aus der Zeit der Moche- und Chimukultur bereit hält. Überreste aus der Inkazeit werden auch im rund 30 Kilometer von Lima entfernten Pachacamac, einem Tempelbezirk, aufbewahrt. Hier stand zu Zeiten der Inkas der Palast der Sonnenjungfrauen.

 

Tags: , , , , April 15th, 2015 Posted in Südamerika

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