Madagaskar – eine Insel für Entdecker

Die Insel Madagaskar ist kein Ort des Massentourismus, noch nicht. Es werden immer mehr Reisen zu der weltweit viertgrößten Insel an der Ostküste Mosambiks im Indischen Ozean angeboten, und die Menschen kehren begeistert von ihrem Inselurlaub zurück.

Natürlich darf man hier nicht den Luxus anderer zivilisierter Länder erwarten, Madagaskar ist noch auf dem Stand eines Entwicklungslandes, erst 1960 wurde die ehemalige französische Kolonie selbständig. Im Jahre 2003 verdienten 49 % der Bevölkerung weniger als 1 US-Dollar pro Tag.

Wer nach Madagaskar reist, muss sich darauf einstellen, dass von den fast 50.000 km Straße nur gut 5.000 km asphaltiert sind, das Streckennetz der Eisenbahn verfügt über etwa 1.000 km. Es ist also möglich, eine Rundreise über die Insel mit ihren 587.041 km² zu starten.

Sprachlich kann man mit Französisch Glück haben, im Hinterland wird Malagasy gesprochen, in den Städten selten Englisch. Die beste Reisezeit ist zwischen April und Oktober, dann ist auf Madagaskar Winter und man findet ein gemäßigtes Klima vor, die Luftfeuchtigkeit ist nicht so hoch wie im dortigen Sommer.

An der Ostküste gibt es auf Madagaskar Berghänge mit Regenwald, die zur Küste stufig abfallen, das zentrale Hochland, der innere Teil der Insel, ist vulkanischen Ursprungs mit einer Höhe von 800 bis 1.600 m, an der Westküste gibt es weite Küstenebenen und im Westen eine fast wüstenartige Landschaft. Sowohl im Norden als auch im Süden gibt es Gebirge mit Bergen über 2.600 m, der höchste Berg ist der Maromokotro mit 2.886 m.

Auch zwei traumhafte tropische Badeinseln gehören zu Madagaskar, die Duftinsel Nosy Be und die Pirateninsel St. Marie. Die Hauptstadt von Madagaskar ist Antananarivo, genannt Tana. Von verschiedenen Reiseanbietern werden ganz unterschiedliche Touren durch das Land angeboten. Da das Land sich erst im touristischen Aufbau befindet, werden Reisen mit einem Guide empfohlen.

Für Naturliebhaber ist diese Insel das wahre Paradies. Nur hier leben die Lemuren und Tenreks, auch zwei Lappentaucherarten sind an allen anderen Orten der Welt ausgestorben. 250 Amphibienarten wurden bisher registriert, und es kommen immer noch welche dazu. Frische Bergluft und Thermalquellen, eine Riesenauswahl an Halbedelsteinen im Kurort der Insel Antsirabe, Fahrt durch den Regenwald auf der Suche nach dem kleinsten Frosch der Welt und dem goldenen Bambuslemur, Führung durch einen Nationalpark mit vielen Tierarten und ein Besuch eines ursprünglichen Dorfes der Einheimischen.

Hier kann man auch für einige Tage miterleben, wie die Menschen auf ihren Einbäumen Bananen transportieren und ohne Strom ihr einfaches Leben meistern, auf Hängebrücken die Schluchten überqueren u.v.m.

Bei einer Fahrt durch das Hochland kann man die Vielfalt der Insel nur bestaunen, Palmen und Regenwald im Wechsel sowie ein Weinland sorgen dafür, dass man den Fotoapparat nicht aus der Hand legt. Es gibt diverse Trekkingtouren, Radtouren, Motorradreisen, Touren zum Erkunden der Mineralien, der Flora und Fauna, exklusive und einfache Rundreisen für jeden Geschmack. Und Übernachtungen in Hütten und in sehr schönen Hotels. Auch braucht niemand mehr berichten“ Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord…“, die Insel ist mit dem Flugzeug erreichbar.

 

Tags: , , , April 18th, 2015 Posted in Indischer Ozean

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