Das ursprüngliche Portugal entdecken mit Geheimtipps für die Algarve

Die Algarve – hier zeigt sich Portugal wirklich von seiner schönsten Seite. Bizarre Klippen wetteifern hier mit idyllischen Lagunen, Bergdörfer wechseln sich mit Fischerstädtchen ab. Die steilen Wände rings um die Badebucht der „Praia da Coelha“ glühen goldorange, der Sand glitzert und die Sonne hat es sehr eilig, den Atlantik und auch den Himmel in ein wunderschönes Blau zu tauchen.

Die 200 Kilometer lange Südküste Portugals ist bekannt für ihre traumhaften Buchten. Eine der schönsten Europas ist die „Praia de Sao Rafael“ bei Albufeira. Aber an der Algarve von Portugal kann man auch herrliche Wanderreviere, malerische Städtchen und Düneninseln finden.

Der Ort Tavira liegt im Osten und ist eigentlich Romantik pur. Schneeweiße Häuschen und enge Pflastergassen beherrschen hier das Bild. Fischerboote schaukeln im kleinen Hafen, und dahinter spannt sich eine alte römische Brücke, und zwar in sieben Bögen über den Fluss Gilao. Wer sich gerne an fast menschenleeren Stränden in der Sonne aalen will, der nimmt einfach die Fähre zu den vorgelagerten Inseln wie „Ilha da Tavira“ oder die „Ilha da Culatra“.

Die Stadt Loulé lockt mit einem wunderbaren Markttreiben, das hier im Hinterland zu finden ist. Hier bekommt man fangfrischen Fisch, hausgemachte Liköre und auch Korbwaren. Jeder Stand ist hier anders. Das Ursprüngliche kann man auch beim Wandern durch Orangenhaine und Korkeichenwälder , vorbei an Riesenkakteen und Feigenbäumen und auch pastellfarbenen Bauernhäusern, erleben. Gute 33 Wanderwege gibt es hier, der ideale Startpunkt ist das Bergdorf Alte.

Faro ist die Hauptstadt der Algarve, und sie ist ein Mix aus Gelassenheit und Temperament. Einheimische spielen lautstark Karten im „Jardim Emanuel Bivar“, und auf dem „Arco da Vila“, dem prächtigen Stadttor, nisten Störche. Abends ist hier dann Fado-Zeit: aus allen Restaurants klingt der wehmütig-heitere Gesang. Auch der Blick vom Glockenturm der Kathedrale ist einzigartig. Bis zum Meer und zu den Lagunen der Ria Formosa kann man hier schauen. Ein absolutes Muss ist auch das Einkaufsviertel beim Hafen. Wer danach müde ist, kann sich einen Galao, das ist ein Milchkaffee im Glas, trinken. Oder man genießt im „Clube Naval“ den Jachthafen-Blick und auch „Cataplana“, einen Eintopf mit Meeresfrüchten aus einem Kupferkessel.

Nördlich von Portimao in der Serra de Monchique duftet es wunderbar nach Rosmarin, Minze und Salbei. Eukalyptusbäume wachsen an den sanft geschwungenen Berghängen, und in den Tälern Bananenstauden, Rhododondren und Oleander. Auch die 30 Grad warmen Quellen der „Caldas de Monchique“, die bereits bei den Römern beliebt waren, sprudeln hier.

Sagres ist die Stadt mit Aussicht. Eine wuchtige Festung, goldgelbe Buchten und ein Traumblick über die Steilküste, das ist genau das, was Sagres ausmacht. Hier ist auch Europas südwestlichster Punkt, der „Cabo de Sao Vicente“. Hier gibt es Felsen, die sechzig Meter hoch über den Atlantik ragen.

An der wunderschönen Algarve kann man Portugal erleben, wie es ursprünglich ist.

Tags: , , , April 22nd, 2015 Posted in Portugal

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