Meine Reise nach Sri Lanka zur Ayurveda Kur

Der Winter war wirklich sehr lang, und so mitten im schönsten Schneegestöber hatte ich mich entschlossen, eine Ayurveda Kur in Sri Lanka zu buchen, um der Kälte und der Tristesse hier ganz einfach zu entgehen. Raus aus dem Grau, und hinein in das bunte Tropenparadies, wo es nur lächelnde Menschen zu geben scheint,

und rundherum knallbunte Blüten und auch jede Menge Palmen zu sehen sind.

Exotik pur, das kann man hier im Inselstaat Sri Lanka erwarten, und genau das bekommt man auch. Bekannt und berühmt wurde Sri Lanka durch den exzellenten Tee, und auch die Kulturschätze ziehen jede Menge Menschen in ihren Bann. Es gibt aber noch ein Gebiet, das Sri Lanka bekannt machte, und das ist die Tatsache, dass Sri Lanka als Heimat der altindischen Heilkunst Ayurveda gilt. Dieser Trend zu Ayurvedabehandlungen wird in Deutschland immer größer, und was liegt näher, als sie einmal im Heimatland auszuprobieren, noch dazu, wenn die Reisen dorthin immer noch verhältnismäßig günstig sind.

So habe ich mich für ein Ayurveda-Hotel im Inselsüden entschieden. Hier möchte ich schöne Massagen genießen, und zudem hoffe ich, dass die Kur meine Lebensenergien wieder in die richtige Balance bringt.

Zunächst erfolgt natürlich die gründliche Untersuchung, hier durch eine Ärztin, die in einen bunten Sari gehüllt ist. Sie stellt eine Diagnose und verordnet dann einen Therapie-Mix aus Kräuter- und Dampfbädern, Ölmassagen, Akupunktur und auch Kräutermedizin. Von der Theorie her hört sich das schon einmal recht spannend an.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings, denn obwohl ist Langschläferin bin, kann ich dies in meinem Urlaub nicht ausführen. Bei der Ayurveda-Kur ist es so, dass man bereits morgens um sechs mit Yoga im Strand-Pavillon beschäftigt ist. Gut, das frühe Aufstehen war nun nicht so ganz meins, aber dafür hatte ich einen herrlichen Blick auf den Indischen Ozean, der für das frühe Aufstehen entschädigte.

Später wurde ich dann von zwei Frauen in netten Lackkleidchen in einen recht altmodischen Holzzuber gepackt, und dann mit schönen heißen Kräutersäckchen betupft. Danach wurde ich dann von beiden im Gleichtakt massiert, und zwar mit warmem Öl. Jeden Tag gab es hier zwei Stunden Anwendungen. Dass dies absolut herrlich ist, muss ich wohl nicht extra erwähnen.

Auch das Essen lässt nichts zu wünschen übrig. Im Angebot gibt es leckere Gemüse-Currys, Fisch, Suppen, Reis und auch Linsen. Was es nicht gibt, das sind Fleisch und Kaffee, aber damit kann man schon einmal leben. Stattdessen bekommt man hier jede Menge Tee und auch heißes Wasser, das soll dazu dienen, die Schlacken aus dem Körper zu schwemmen.

Am Nachmittag gab es dann genug Zeit, um zu Schwimmen, zu Relaxen oder auch die Umgebung zu erkunden. So habe ich mir die üppigen Teeplantagen im Hochland angeschaut. Fährt man hier vorbei, dann winken die Pflückerinnen zu einem herüber. Hier wird der Tee immer noch in reiner Handarbeit gepflückt. Auch die quirlige Hauptstadt Colombo ist immer eine Tour wert, und auch die Tempelanlage von Dambulla habe ich mir nicht entgehen lassen.

Gestaunt habe ich nicht wenig über diese sehr beeindruckende Tempelanlage, denn hier bringen achtzig Höhlentempel und 153 Buddhastatuen alle Besucher, und nicht nur mich, zum Staunen.

Sehr interessant war auch der Udawalawe-Nationalpark, wo man Elefanten beim Plantschen im Fluss beobachten kann. Zurück kann man dann kommen, indem man sich ein Tuk Tuk nimmt, so eine Art Auto-Rikscha. Das ist für jemanden wie mich, der so ein Gefährt nicht gewohnt ist, schon eine recht außergewöhnliche Art zu reisen. Faszinierend fand ich auch die Fischer, die beispielsweise in Weligama auf Stelzen sitzen und so angeln. Das ist genauso einmalig, wie es die ganze Insel ist. Ich kann solche Reisen nach Sri Lanka mit Ayurveda nur wärmstens empfehlen, und nächstes Jahr werde ich auch wieder dem kalten Deutschland entfliehen und mir etwas Gutes tun.

 

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