Das schönste Ende der Welt – das britische Cornwall

Cornwall ist wirklich eine Region, von der sich wohl jeder verzaubern lässt. Hier gibt es Felsen, die hunderte Meter tief in das türkise Meer fallen, und ganz unter schlagen dann die Wellen mit einem ganz gewaltigen Dröhnen an den Fels. Vielleicht rollen sie auch den den schönen Sandstränden aus.

Ein ganz besonders reizvoller Kontrast dazu ist das üppige Wiesengrün und auch das rosa Heidekraut, das von gelbem Ginster durchzogen ist. Cornwall fasziniert die Besucher insgesamt, aber vor allen Dingen durch diese sehr überwältigende Naturkulisse. Diese Kulisse kennt man eigentlich nur aus den berühmten Verfilmungen der Bücher von Rosamunde Pilcher. Sehr attraktiv sind aber auch die winzigen Städte, die tollen Gärten und zudem auch die wunderbare englische Lebensart.

Eine der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist hier Land´s End, dies ist der westlichste Punkt des britischen Festlandes. Wer es lieber etwas einsamer mag, kann das natürlich auch bekommen, und zwar gerade einmal 55 Kilometer entfernt. Dort befindet sich Lizard Point, das ist das südlichste Ende des Landes.

Eine ganz unvergessliche Tour ist es, wenn man im Ort parkt, und dann zum Lizard Point Café an den Klippen läuft. Dort kann man bei einer sagenhafte Aussicht einen scone mit clothed cream zu sich nehmen, das ist ein Hefegebäck mit angedickter Sahne. Dann ist man gut gestärkt und kann in etwa eineinhalb Stunden am Meer entlang zum Traumstrand Kynance Cove spazieren. Zurück geht es dann querfeldein durch die Heide zurück nach Lizard.

Etwas ganz anderes, aber auch nicht weniger atemberaubend, ist das Bodmin Moor. Hier stapeln sich in der weiten Öde riesige Steine übereinander, und rätselhafte Steinkreise ragen aus dem Boden. Dazwischen gibt es dann windzerzauste Bäume, und auch wilde Pferde, zottelige Schafe sowie aufgelassene Zinnminen, die über ganz gespenstisch aufragende Schlote verfügen. Alles in allem ist es hier schon sehr unheimlich faszinierend.

Auch in den Städtchen ist es zu Fuß einfach am schönsten. In den schmalgassigen Zentren der Fischerorte haben sowieso nur recht wenige Autos Platz. Ganz besonders sehenswert ist auf jeden Fall das fast schon museale Polporro. Auch Padstow mit den vielen hervorragenden Lokalen und auch die Künstleroase St. Ives sind immer einen Besuch wert.

Große Blumenmeere findet man in einem der großen, öffentlichen Landschaftsgärten. Sehr modern gestaltet ist das Eden Project, hier gibt es drei futuristische Kuppel-Gewächshäuser, unter denen dann die ganzen natürlichen Lebensräume dieser Welt nachgebildet sind. Angefangen von den südamerikanischen Regenwäldern bis hin zur afrikanischen Savanne ist hier alles dabei.

Etwas ursprünglicher gestalten sich die Lost Gardens of Heligan. Dieses Areal rund um einen alten Familiensitz war rund siebzig Jahre sich selbst überlassen. Vom Jahre 1990 an wurde es dann wieder richtig instand gesetzt. Heute gibt es hier tropische Gewächshäuser, und auch einen italienischen Ziergarten. Auch einen viktorianischen Küchengarten kann man dort finden. Allerdings ist es nicht erlaubt, das Anwesen selbst zu besichtigen, aber dennoch gibt es rundherum noch viele andere Herrenhäuser, die dann wiederum tiefe Einblicke in das berühmte altenglische Leben geben.

Hier gibt es auf Lanhydrock bei Bodmin ein Schloss aus dem 16. Jahrhundert, und hier gibt es ein Herrenrauchzimmer sowie eine gigantische Küche zu besichtigen.

 

Tags: , , , März 29th, 2015 Posted in Großbritannien

Leave a Reply

*

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Powered by WordPress | Blue Weed by Blog Oh! Blog | Entries (RSS) and Comments (RSS). | Impressum