Eine Reise nach Neuseeland ans „schönste Ende der Welt“

Neuseeland – es sind ungefähr 30 Stunden Flug zur anderen Seite der Erde. Die lange Anreise lohnt sich, um das „schönste Ende der Welt“ kennen zu lernen. Das Land wird unterteilt in die Nord- und die Südinsel. Auf der Nordinsel liegen unter anderem die berühmten Städte Auckland und Wellington. Auckland mit seinen ca. 1,3 Millionen Einwohnern wird gern als Stadt der Segel bezeichnet. Die Häfen sind voll mit Booten, denn ungefähr ¼ der „Kiwis“ besitzen ein eigenes Boot. „Kiwis“- so werden die Neuseeländer liebevoll genannt. Der Spitzname stammt nicht etwa von der stacheligen Frucht, sondern vom Nationaltier der Inselbewohner, dem Kiwi .

Ganz im Norden der Insel befinden sich wunderschöne Strände, wozu auch der „90 Mile Beach“ gehört. Sie bieten endlose Spaziergänge oder ausgiebiges Badevergnügen.

Das Inselinnere ist durch saftig grüne und riesig große Weideflächen geprägt, auf denen Schafe grasen. Oft verbindet man Neuseeland mit Schafen, was nicht verwunderlich ist, da es landesweit ca. 40 Millionen Schafe geben soll. Als sehenswert kann man auch die Waitomo-Höhlen bezeichnen, die tief unter der Erde per Boot erkundet werden können. Die Decke der Höhle ist ein Zufluchtsort von abertausenden Glühwürmchen, deren Leuchten einen Sternenhimmel darzustellen scheint.

Inmitten der Nordinsel liegt der Lake Taupo. Mit seinem glasklarem Wasser bietet er sich, genau wie der Lake Hawea in den Südalpen, Anglern regelrecht an. Auch die berühmten Ureinwohner Neuseelands, die Maori, haben Spuren hinterlassen. Berühmt sind die unwirklich erscheinenden Felsskulpturen aus Kalksandstein. In dem Ort Rotorua, auch bekannt für seine schwefelhaltige Thermalquellen, befindet sich ein eigenes Kulturzentrum der Maori. Der Mt. Egmont (2518 m) gilt als höchste Erhebung der Nordinsel.

23 km breit ist die Cook Straße, die die Nord- und Südinsel trennt. Die Wasserstraße kann man ab Wellington mittels einer Fähre überqueren. Viel weites Land und Gebirge prägen die Landschaft. Die südlichen Alpen ragen besonders hervor. Die schneebedeckten Gipfel sind weithin sichtbar und bieten Kontrast zu der sonst grünen Landschaft. Die Landschaft lädt geradezu zum Wandern ein. Gut und fachmännisch ausgerüstet sind Ausflüge hier Garantie für ein ganz besonderes Erlebnis. Der Mt. Cook mit seinen 3754 m als höchste Erhebung der Südinsel kann per Hubschrauber erreicht werden und dient oft als Ausgangspunkt für Tagestouren. Neuseeland bietet sich Winter- und Radsportlern an. Ebenen und Erhebungen erfordern gewisse Kondition und Erfahrung.

Auf der Insel trifft man auch auf geschützte Nationalparks, z. B. den Tasman Nationalpark oder auch der Kahurangi Nationalpark. Sie sind ursprünglich und undurchdringlich und wirken teilweise bizarr wie im Märchen.

Neuseeland – ein Land in seiner Vielfältigkeit so sehenswert und wunderbar – eben „das schönste Ende der Welt“.

Tags: , , , Februar 2nd, 2015 Posted in Neuseeland

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