Die Fastenzeit beginnt – warum nicht auch einmal mit einer Fastenkur?

Jetzt ist es wieder soweit, die Karnevalszeit ist vorbei, und die Fastenzeit bricht an. Sicher, die meisten halten sich gar nicht oder nur ein wenig daran, dennoch ist Fasten heute sehr beliebt. Wer nicht bis Ostern verzichten möchte, was ja eigentlich auch eher eine religiös orientierte Fastenzeit ist, kann sich auch für eine Fastenkur entscheiden.

Gerade die Karnevalszeit war für viele wieder sehr reichhaltig, zumindest was das Essen betrifft. Die traditionellen Berliner und Krapfen sind sicherlich nichts, das gut ist für die Figur, und durch den hohen Zucker- und Fettgehalt auch nicht für die Gesundheit. Viele Menschen sind ja oft der Meinung, dass man sich mit einem reichhaltigen Essen etwas sehr Gutes tut.

Dies trifft allerdings nur zu, wenn die Mahlzeit auch richtig vollwertig zusammengestellt ist.

Es gibt aber noch eine andere Art und Weise, dem Körper etwas Gutes zu tun, und das ist eine ausgiebige Fastenkur. Dabei wird das Essen ganz drastisch reduziert, und während dieser Fastenkur erhält der Körper dann die Gelegenheit, sich einmal so richtig zu regenerieren. Giftstoffe und auch viele Schlacken werden dabei so richtig ausgespült, denn der Körper muss sich während dieser Zeit ja nicht um die Verdauung kümmern und kann sich auf das Entschlacken konzentrieren.

Zu diesem Zweck gibt es ganz unterschiedliche Fastenkuren. Vier von diesen Fastenkuren gehören zu den wohl bekanntesten in Deutschland. Das ist zum einen die Fastenkur nach Franz X Mayr, die Schrothkur, Heilfasten nach Buchinger und auch die ganz einfache Fastenkur mit Brühe und Saft. Recht beliebt ist hier auch das Obstfasten. Hier ist nicht alles gleich, denn bei jeder Kur gibt es ganz bestimmte Regeln, die nur eins gemeinsam haben, und das ist die Strenge.

Die Franz X. Mayr Kur ist so ausgelegt, dass man hier in mehreren unterschiedlichen Stufen fastet. Einer der wichtigsten Bestandteile dieser Kur sind die Brötchen, die man zu den Mahlzeiten verzehrt, und zwar zusammen mit Milch.

Beim Heilfasten nach Buchinger ist es so, dass man mit einem Obsttag oder auch einem Reistag beginnt. An den nächsten Tagen gibt es dann Tee, und zu den Hauptmahlzeiten die bekannte Gemüsebrühe.

Die Schrothkur ist wieder eine ganz andere Art des Fastens, denn diese Kur besteht aus Flüssigtagen und Trockentagen. An den Flüssigtagen nimmt man, wie man sich bereits denken kann, Getränke zu sich, und zwar in Form von Wasser, Kräutertees und auch Säften. An den Trockentagen gibt es dann eine Mischkost, die eiweißarm und fettarm ist.

Der Name ist beim Saft- und Brühe-Fasten ganz eindeutig auch gleich Programm, denn das ist genau das, was auf der Karte steht für diese Zeit. Zum Verzehr gibt es dann frische Obstsäfte und auch Gemüsesäfte, Tee, Wasser und auch Gemüsebrühe. Bei dieser Art von Fastenkur gibt es gar keine feste Nahrung, und daher ist diese Kur auch bestens für den Einsatz zu Hause geeignet, denn der Aufwand ist mehr als gering.

Zudem ist diese Fastenkur auch noch sehr einfach durchzuführen. Am besten beginnt man den Tag mit einem oder auch zwei Gläsern an frisch gepresstem Saft, der aus unterschiedlichem Obst bestehen kann. Mittags macht man sich eine Gemüsebrühe, aus der allerdings die festen Bestandteile vor dem Verzehr herausgefiltert werden müssen. Erlaubt ist bei dieser Art von Fasten nur die absolut reine Brühe, und nicht die Gemüseeinlage. Abends kann man sich aussuchen, ob man Obst- oder Gemüsesäfte nutzen möchte, und wer lieber eine Tasse der Gemüsebrühe trinken möchte, kann dies ebenfalls tun. Während des Tages sind natürlich auch Wasser und der beliebte Kräutertee erlaubt.

Auch das Obstfasten ist immer sehr beliebt, vor allen Dingen wohl deshalb, weil man dabei etwas essen kann. Man ernährt sich dabei ganz einfach für eine gewisse Zeit, vielleicht eine Woche lang, nur von unterschiedlichen Früchten. Nur Gemüse ist dazu noch erlaubt, vielleicht in gedünsteter Form.

Wer nicht gleich eine ganze Woche von Obst leben möchte, kann auch zunächst einmal ausprobieren, wie sich das anfühlt, indem man einen Obsttag einlegt.

All diese Fastenkuren sind so ausgelegt, dass sie auch mit Kuranwendungen kombiniert werden sollten, und auch Bewegung und Gymnastik sind etwas, auf das dabei sehr viel Wert gelegt wird. Daher bietet es sich immer an, eine solche Fastenkur in einem Hotel zu verbringen, das auf die Durchführung solcher Fastenkuren spezialisiert ist. Hier gibt es für gewöhnlich auch immer eine ärztliche Betreuung dazu, so dass man sich sicher sein kann, auch nur das Beste für sich selbst zu tun. Auch die Sportprogramme sind hier genau auf die Fastenkuren ausgerichtet. Wer unter Vorerkrankungen leidet, sollte auf jeden Fall diese Variante wählen.

Wer vielleicht nicht die Zeit hat, um für solch eine Kur extra Urlaub zu nehmen, der kann natürlich auch alternativ zu Hause eine kürzere Fastenkur durchführen, und das am besten auch nur unter bestimmten Bedingungen. Wichtig ist es bei einer Fastenkur immer, dass man sich so weit es geht einfach aus dem Alltag ausklinkt. Ganz optimal ist es hier, wenn man sich Urlaub nehmen kann. Geht dies nicht, dann ist auch ein verlängertes Wochenende sehr gut für die Entschlackung geeignet.

Während dieser Tages des Fastens sollte man sich unbedingt Ruhe gönnen, denn bei einer Fastenkur wird nicht nur der Körper gereinigt, sondern ganz oft auch gleich die Seele. In vielen Fällen ist es so, dass eine Fastenkur auch ein Einstieg sein kann, und zwar in ein neues bewusstes Leben. Dabei trennt man sich nicht nur von dem einen oder anderen ungeliebten Pfund, sondern auch gleich von vielen Gewohnheiten und Verhaltensweisen.

 

Tags: , , , , Februar 23rd, 2015 Posted in Fastenkuren

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