Gerne lässt man seine Daheimgebliebene am Urlaub teilnehmen, indem man eine Postkarte, einen Brief oder gar ein Paket nach Hause verschickt. Damit dies reibungslos verläuft, müssen einige Dinge beachtet werden.
Öffnungszeiten und Standorte
Die Öffnungszeiten der Postämter variieren von Ort zu Ort. In der Regel kann man mit den folgenden Zeiten rechnen: Montag bis Freitag von 9:00 bis 14:00 Uhr und von 16:00 bis 18:00 Uhr. Samstags nur von 9:00 bis 13:00 Uhr. Hauptpostämter in größeren Städten haben in der Regel 24 Stunden täglich geöffnet. Insgesamt sind die Ämter der Post (correros) am roten Posthorn auf gelbem Grund erkennbar. Nachteil ist, dass diese Gebäude nicht immer gut sichtbar sind. Im Corte Ingles beispielsweise befand sich das Postamt in einer Tiefgarage. Daher ist es immer ratsam, im Hotel nachzufragen. Briefmarken (sellos), Postkarten sowie Umschläge gibt es ebenso an fast jedem Kiosk sowie Postkarten- und Zeitschriftenladen (estanco) zu kaufen.
Briefadressierung
Oftmals ist es bei längeren Urlaubsaufenthalten der Fall, dass man auch Post von zu Hause zugeschickt bekommt. Dabei gibt es Wichtiges zu beachten, damit die Post auch während des Urlaubes ankommt. So darf der Brief keinen Namenszusatz wie Herr oder Frau enthalten, da der Brief sonst entsprechend nach H oder F einsortiert wird. Es gilt folgende Adressierung:
Name, Vorname (ohne Namenszusatz)
Postamt
PLZ, Ort / Spanien
Postzustellung
Briefe sowie Postkarten werden aus Spanien per Luftpost ins Ausland befördert. Dies kann rund eine Woche dauern. Da Briefe in der Regel schneller zugesendet werden, empfiehlt es sich, Postkarten in Umschlägen zu verschicken. Pakete werden zwischen 4 Tagen und 4 Wochen im Heimatort eintreffen. Insgesamt wird 3 Mal täglich Post ausgeliefert. Einmal kurz vor 8:00 Uhr, um 12:00 Uhr sowie um 16:00 Uhr. Dabei gilt, je früher die Post zugestellt werden soll, desto teurer sind die Portogebühren. Des Weiteren wird es teuer, wenn der Empfänger während der Übergabe nicht zu Hause anzutreffen ist. Dabei können die Postämter die Briefe zurückschicken lassen oder sie müssen den Absender über den Sachverhalt informieren.
Für viele besteht das Morgenritual aus einem leckeren Frühstück, einem genussvollen Kaffee und einer guten Zeitung. So möchte man auch im Urlaub diesem Ritual nachgehen. Doch die Frage ist, welche Zeitung man lesen soll. Egal ob Tageszeitung, Wirtschaftsblatt, Sportmagazin oder Boulevard. Am spanischen Lesematerial scheitert es hier nicht.
Folgende sind die bekanntesten nationalen Tageszeitungen:
El País
El Mundo
ABC
La Razón
Diario 16
La Vanguardia
Beispiele für regionale Blätter sind:
La Voz de Galicia (Galizien)
Diario de Euskadi (Baskenland)
Canarias 7 (Kanarische Inseln)
El Periódico de Cataluña (Katalonien)
Diario Sur (Andalusien)
Weitere bedeutsame Fachzeitschriften sind:
Dinero (Wirtschaft, Finanzen)
Marca (Sport)
Todo Programas (Computer)
As (Sport)
El Mundo Deportivo (Sport)
Expansión (Wirtschaft)
Cinco Días (Wirtschaft)
Pronto (Frauenzeitschrift)
Hola (Frauenzeitschrift)
Lecturas (Frauenzeitschrift)
Wer im Urlaub die spanischen Nachrichten lesen möchte, jedoch aber kein Spanisch kann, hat die Möglichkeit auf deutschsprachige Zeitungen zurückzugreifen:
Costa Blanca Nachrichten
Costa del Sol Nachrichten
Costa Calida Nachrichten
Auch die bekannten deutschen Zeitungen, wie die Bild oder die Frankfurter Allgemeine sind hier fast überall zu erhalten. Besonders in den Urlaubsregionen trifft man auf Zeitungsstände, die einen hohen Anteil an deutscher Lektüre haben.
Gerne hört man im Auto oder beim Frühstücken seinen Lieblingsradiosender. Leider hat man dazu in Spanien nicht die Möglichkeit. Dennoch kann man auf den spanischen Rundfunk zurückgreifen. Dieser belegt in Spanien in Sachen Beliebtheit nach dem Fernsehen den zweiten Platz. Radio Televisión Española (RTVE) ist ein bedeutsames Rundfunkunternehmen, welches den beliebten Sender Radio Nacional de España eingebunden hat. Diesen erhält man in ganz Spanien. Besonders vorteilhaft ist daran, dass kaum Werbung zu hören ist. Populäre private Sender, welche ebenfalls in ganz Spanien erreichbar sind, sind Ondao Cero, Cadena Ser und 28 Sender der Grupo Voz.
Manchmal bleibt einem keine andere Wahl, als einen Anruf nach Deutschland zu tätigen. Dabei gibt es viele Varianten, um ein Telefonat durchzuführen. Dies kann vom Hotel, einer Telefonzelle, einem Handy oder einem normalem Festnetztelefon aus getätigt werden. Hier einige wissenswerte Informationen und Tipps, damit der Anruf reibungslos und günstig abläuft.
Hoteltelefone
In der Regel sind Hoteltelefonate sehr teuer. Neben den normalen internationalen Preisen fallen noch zusätzliche Gebühren an. So kann ein paar Minuten Gespräch schon einmal 10 Euro kosten. Es empfiehlt sich, lieber andere Telefonquellen zu nutzen. Die Nachfrage im Hotel kann jedoch nicht schaden.
Mobilfunk
Wer sein Handy mit nach Spanien nimmt, hat die Möglichkeiten des internationalen Roamings. Das bedeutet, dass man mit seiner deutschen Sim-Karte sich automatisch ins spanische Netz einwählen kann, aber unter der deutschen Nummer erreichbar ist. Wegen den Roaming-Gebühren sind die Handygespräche sowie SMS-Nachrichten sehr teuer. Wer in Spanien viele nationale Telefonate führen möchte, hat aber die Möglichkeit, sich eine spanische Prepaid-Karte (tarjeta prepago) zu kaufen. Damit ist es dann wesentlich günstiger. Folgende 4 Mobilfunkanbieter gibt es in Spanien:
• Movistar (es) – ist vergleichbar mit unserem T-Mobile
• Vodafone (es, en, fr, de, it, pt)
• Orange (es, en) – ist vergleichbar mit unserem E-Plus
• Yoigo (es)
Internationale Gespräche
Die Telefonvorwahl von Spanien nach Deutschland ist 0049. Wer vom Festnetz, der spanischen „Telekom“ Telefónica anruft, zahlt für einen Anruf nach Deutschland 11,87 Cent Einwahlgebühren sowie 12 Cent pro Minute. Billiger geht es, wenn man eine Calling Card in einem Callshop erwirbt. Diese erhält einen Pin, den man vor jeder Nummereingabe zusätzlich eingeben muss. Auch die Vorwahl 902 999 007 lohnt sich beim Sparen. Nachdem man diese Nummer eingegeben hat, wählt man nach der Ansage die 1 und anschließend die internationale Rufnummer. So zahlt man zwar immer noch mindestens 4 Cent die Minute, jedoch ist es wesentlich billiger.
Nationale Gespräche
Wenn man im Urlaub ist, bleibt es manchmal nicht aus, auch nationale Gespräche zu führen. Die Vorwahl von Deutschland nach Spanien oder von einem deutschen Handy lautet 0034. Danach wird eine 9-stellige Teilnehmernummer gewählt, die immer mit einer 9 beginnen. Die Zahl nach der 9 hängt von der jeweiligen Ortschaft ab. So kann die Telefonnummer zum Hotel X in Barcelona wie folgt aussehen: 0034 93 1234567
Wer einen nationalen Anruf tätigt, muss mit Verbindungskosten von 7 bis 8 Cent rechnen. Die Gesprächsdauer wird dann nach Minuten abgerechnet. Ein Anruf in ein spanisches Mobilfunknetz kann sehr kostspielig werden. So kann es schon einmal 20 Cent pro Minute kosten. Es würde sich eher lohnen, von einem Handy aus anzurufen.
Internet ist eines der wichtigsten Kommunikationsmedien weltweit. So ist die Internetnutzung auf der ganzen Welt sehr hoch. Dies trifft auch auf Spanien zu, so dass man während eines Aufenthaltes keine Probleme hat, auf das Internet zuzugreifen. Egal ob Hotel, Café, Telefonladen oder Internetcafé, fast überall hat man Zugang. In den größeren Städten finden Sie fast an jeder Ecke eine Möglichkeit. Dabei werden vor allem größere Internetcafés mit mehr als 20 Computern empfohlen, da diese meist am günstigsten sind. Jedoch ist Vorsicht geboten! Es gibt viele Diebe, die sich in Internetcafés rumtreiben. Daher achten Sie aufmerksam auf Ihre Wertsachen.
Die Kosten für den Internetzugang liegen meist zwischen €1.00 und €1.50 die Stunde. Das Drucken, Scannen sowie Abspeichern von Dateien auf mitgebrachten Speichergeräten kostet meist extra.
Die Einen interessieren sich für die Gesichte, Andere sind vom Essen begeistert und wieder Andere von der Natur fasziniert. Diese Eindrücke möchte man gerne festhalten und vertiefen. Hier sind die passenden Literaturtipps für Sie. So können Sie sich in die spanische Kultur hinein versetzen.