| Flagge | Wahrzeichen | |
| Größe / Fläche | 41.285 km² | |
| Einwohnerzahl | Nach einer Schätzung von Ende 2009 leben 7.782.900 Einwohner in der Schweiz. Die Einwohnerdichte beträgt 188 pro km² | |
| Hauptstadt | Per Gesetz hat die Schweiz keine Hauptstadt. Bern ist nur Bundesstadt des Landes und somit lediglich de facto Hauptstadt und wird immer wieder fälschlicherweise als diese angesehen. Im Jahr 1848 wurde beschlossen, dass es in der Schweiz keine Hauptstadt geben soll, sondern lediglich einen Sitz der Bundesverwaltung, -regierung und -versammlung. Die Wahl fiel auf Bern, obwohl die Infrastruktur als ungenügend eingestuft wurde. Das Stadtgebiet Bern lässt sich in sechs Teile gliedern. Diese Stadtteile kann man wiederum in 32 Quartiere einteilen. Anfang 2009 lebten 129.896 Menschen in Bern. Obwohl Bern die Bundesstadt der Schweiz ist, ist sie nur die viertgrößte Stadt des Landes. Die 3 größten Städte sind Zürich (382.906 Einwohner), Genf (189.912 Einwohner) und Basel (169.448 Einwohner). | |
| Amtssprache | Deutsch (63,7%), Französisch (20,4%), Italienisch (6,5%) und Rätoromanisch (0,5%). | |
| Währung | In der Schweiz gilt der Schweizer Franken als Währung. 1 Schweizer Franken = 100 Rappen. | |
| Zeitzone | UTC +1 MEZ; UTC+2 MESZ (März - Oktober). | |
| Nationalfeiertage | 1. August (Bundesfeiertag) | |
| Religionen | In der Schweiz ist die Religionsfreiheit im Grundrecht verankert. Die meisten Bürger sind römisch-katholisch (41%), gefolgt von evangelisch-reformierten Bürgern (40%). 2,5% gehören Freikirchen an und 5,5% zählen zu anderen Glaubensgemeinschaften, wie Judentum oder Buddhismus (0,33%). Über 10% der Schweizer sind konfessionslos. | |
| Geographische Lage | Mitten in Europa gelegen, grenzt die Schweiz im Norden an Deutschland, im Osten an Österreich und das Fürstentum Liechtenstein, im Süden an Italien und im Westen an Frankreich, wobei die gesamte Grenzlänge 1.857,9 km beträgt. Die Schweiz ist Alpenland und Binnenstaat zugleich, sie hat somit keine direkte Verbindung zu einem Meer und ihr Staatsgebiet liegt hauptsächlich in den europäischen Alpen. Daraus ergeben sich fünf geografische Räume, in die sich die Schweiz grob von Nord nach Süd aufteilen lässt: Jura, Mittelland, Voralpen, Alpen und Alpensüdseite. Die Zonen charakterisieren sich durch teilweise sehr große klimatische Unterschiede – bemerkenswert bei diesem vergleichsweise kleinen Land, mit einer maximalen Nord- Süd-Ausdehnung von 220 km und einer maximalen Ost-West-Ausdehnung von 348 km. |
Die Geschichte der heutigen Schweiz beginnt schon in der Altsteinzeit, denn seitdem ist das Gebiet im Herzen Europas besiedelt. Nach der Eiszeit nahm die Besiedelung im schweizerischen Mittelland - besonders in den Regionen um die Seen - durch keltische Stämme und Völker zu.
Bis ins 1. Jahrhundert nach Christus war die heutige Schweiz Teil des Römischen Reiches und die Bevölkerung romanisiert. Mit dem Untergang des selbigen kamen die germanischen Stämme aus dem Norden und siedelten sich ebenfalls hier an. Bis 746 wurde die Schweiz Teil des Fränkischen Reiches, später Ostfrankenreich, bis sie schließlich zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation gehörte. Aufgrund seiner geografischen Lage war das Gebiet um die Alpenpässe für deutsche Herrscher seit jeher von größter Wichtigkeit, die daraus resultierende Reichsunmittelbarkeit wurde von den Schweizern als Privileg empfunden und bedeutete, dass sie unmittelbar der Herrschaft des Kaisers unterstanden.
Historisch gesehen ist es der Bundesbrief, auf den die Gründung der Schweiz Anfang August 1291 zurückzuführen ist: diese Urkunde hält das Verteidigungsabkommen der drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden fest. Daneben kursiert allerdings die Theorie um den sagenumwobenen Rütli-Schwur: Der Legende nach leisteten die Anführer der Abgesandten der drei Urkantone am 01. August 1291 auf dem Rütli einen Schwur zum Schutz ihrer Freiheiten und gründeten damit die alte Eidgenossenschaft. Teile dieser Legende sind ebenfalls bei Friedrich Schillers >Wilhelm Tell< nachzulesen:
"Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennen und Gefahr. Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben. Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen."
In zahlreichen Kriegen und Schlachten verteidigte die Eidgenossenschaft von nun an sehr erfolgreich ihre Eigenständigkeit, was schließlich 1499 im Frieden zu Basel mit der Unabhängigkeit der Schweiz vom heiligen Römischen Reich besiegelt wurde. Die moderne Infanterietaktik und der über die Jahre aufgebaute gute Ruf der eidgenössischen Kämpfer führten dazu, dass das Söldnerwesen bis ins 19. Jahrhundert ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Schweiz blieb. Der sogenannte Reisläufer, die spätmittelalterliche Bezeichnung für Schweizer Söldner, war weit über die Landesgrenzen bekannt und geachtet, wobei der Wortteil Reis nichts mit dem gleichnamigen Gemüse zu tun hat, sondern im Sinne von Kriegsreisen, sich fortbewegen zu verstehen ist. 1505 fragte sogar Papst Julius II. Schweizer Söldner an, die ein Kontingent zum Schutz des Vatikans bilden sollten: die allseits bekannte Schweizergarde, die bis heute das einzige verbliebene päpstliche Armeekorps in Waffen darstellt.
Doch die Schweizer blieben nicht unbesiegt: 1515 verlieren sie die Schlacht bei Marignano gegen Frankreich. Danach folgt eine lange Phase der Neutralitätspolitik, was so viel bedeutet, dass sich die Eidgenossenschaft außenpolitisch sehr ruhig verhielt. Im Westfälischen Frieden schließlich, genau am 24. Oktober 1648, erreicht die Schweiz erneut die Anerkennung ihrer Ausgliederung aus dem Heiligen Römischen Reich, was später als Anerkennung der völkerrechtlichen Souveränität interpretiert wurde. Am 5. Mai 1798 wird die Alte Eidgenossenschaft ein zweites Mal besiegt: Wieder mal die Franzosen besetzen das Gebiet und die nun ausgerufene Helvetische Republik wird zur Tochterrepublik Frankreichs. Dieser nun stark zentralistisch organisierte Einheitsstaat bringt aber auch einige Fortschritte mit sich: Rechtsgleichheit, Schaffung eines einheitlichen Wirtschafts- und Währungsraumes, Glaubens- und Gewissensfreiheit, um nur einige davon zu nennen. Als Satellitenstaat Frankreichs wird die Helvetische Republik jedoch in diverse Kriege mit einbezogen und auch selber Kriegsschauplatz. Dies endete 1803 mit der von Napoléon Bonaparte verordneten Mediationsakte: Der Staatsname Schweizerische Eidgenossenschaft wird festgelegt und sie erhält wieder eine föderalistische Verfassung mit autonomen Kantonen. Der Wiener Kongress erkennt 1815 schließlich die inneren und äußeren Grenzen der Schweiz an. Außenpolitisch herrschte Frieden, doch nun begann es innenpolitisch zu brodeln: die liberal-progressiven Kantone überwarfen sich mit den konservativ-katholischen, was 1847 zum Sonderbundskrieg führte, den die konservativ-katholischen Kantone verloren. Die Schweiz wurde zu einem modernen Bundesstaat mit Bundesverfassung, Sitz der Bundesbehörden und des Parlaments wurde Bern. Auch in den beiden Weltkriegen schafft es die Schweiz weitestgehend, ihre Neutralität zu bewahren. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen hatte die Armee bis in die 1990er Jahre eine starke Stellung in der Gesellschaft, welche mit dem Ende des kalten Krieges abnahm.
Die Geschichte des Landes hat die nationale Identität der Schweizer zweifelsohne geprägt. Man sieht sich selbst gerne als Sonderfall in Europa, als neutralen und mehrsprachigen sympathischen Kleinstaat. Dieser kann ein einzigartiges politisches System vorweisen, dass man nahezu harmonisch nennen könnte: innenpolitisch spielen Volksrechte und Demokratie eine große Rolle, außenpolitisch übt man sich weitestgehend in Neutralität. Dies unterscheidet den republikanischen Bundesstaat Schweiz von allen anderen Republiken.
Wie in jeder guten Demokratie setzt sich die Staatsgewalt aus Legislative, Exekutive und Judikative zusammen:
Die Bundesversammlung entspricht der Legislative und besteht aus den zwei Kammern Nationalrat und Ständerat. Der Nationalrat vertritt mit 200 Mitgliedern das Volk, der Ständerat mit 46 Mitgliedern die Kantone, diese Ratsmitglieder üben ihr Mandat nebenberuflich aus. Der Bundesrat bildet die Exekutive und besteht aus sieben gleichberechtigten Mitgliedern, den Bundesräten = Ministern, die vom Parlament gewählt, je einem Departement der Bundesverwaltung vorstehen. Jährlich wird ein Bundesratsmitglied zum Bundespräsidenten gewählt, ein repräsentatives Amt ohne Vorrechte gegenüber den anderen Mitgliedern.
Die Judikative setzt sich aus dem Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne und dem Eidgenössischen Versicherungsgericht in Luzern zusammen. Die Bundesrichter werden von der Bundesversammlung gewählt. Grundlage bildet die Schweizerische Bundesverfassung.
Die Schweizer Wirtschaft gilt als eine der stabilsten Volkswirtschaften weltweit. Nach der Berechnung des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf liegt die Schweiz auf dem vierten Rang. Nicht umsonst gehört die Schweiz zu den wohlhabendsten Staaten der Welt. Wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes geht, steht die Schweiz nach den USA an zweiter Stelle und das nicht zuletzt aufgrund der Preisstabilität.
Die meisten Beschäftigten kann der Dienstleistungssektor (72%) verzeichnen, zu dem auch die Handels- und Finanzbranche gehört. Weitere wichtige Wirtschaftszweige sind die Industrie und natürlich der Tourismus, der vor 150 Jahren einen wahren Aufschwung erfahren hat.
Flora
Seit den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat sich das Klima in der Schweiz verändert. Es konnte ein kontinuierlicher Anstieg der Temperaturen beobachtet werden. Dieser Anstieg hat zur Folge, dass es auf einigen Alpen mehr Pflanzenarten gibt als noch vor 50 oder 100 Jahren, andere Arten wiederum sind ganz ausgestorben. Pflanzen, die man noch in den Schweizer Alpen vorfindet, sind beispielsweise Alpenrosen, Enzian und Edelweiß. Sie verleihen der Landschaft ein schönes Farbenspiel, das bei vielen Touristen als Fotomotiv beliebt ist. Rund 30 % der Schweiz sind bewaldet. Im Mittelland und Jura findet man besonders viele Eichen, Buchen, Linden und Ahorn. In den Höhenlagen gedeihen überwiegend Nadelbäume wie Tannen, Kiefern, Arven, Föhren und Eiben. Im südlichen Teil des Tessins wachsen auch Hanf- und Zwergpalmen als Zierpflanzen, die man am Straßenrand, in Gärten oder Parks bewundern kann. Auch zur Welt der Pflanzen gehören in der Schweiz verschiedene Moossorten, aber auch Farne und Flechten.
Fauna
Die Tierwelt ist in der Schweiz besonders artenreich. Insgesamt gibt es 40.000 Tierarten, allein 30.000 von ihnen sind Insekten. Mit 83 Arten sind die Säugetiere in dem Land nur spärlich vertreten. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass zum Beispiel viele Raubtiere aus der Schweiz verschwunden sind. Vereinzelt kann man noch Braunbären antreffen und auch der Luchs ist wieder in das Land eingeführt worden, wohingegen der Wolf den Weg in die Schweizer Wälder alleine zurückgefunden hat. Heimisch fühlen sich auch Dachse und Rotfüchse. In einigen Regionen gibt es Murmeltiere. Die meisten Säugetiere sind Kleinsäuger, wie beispielsweise Fledermäuse. Im Bereich der Huftiere gibt es eine traurige Bilanz: Elch und Wisent sind aus den Wäldern verschwunden und der Auerochse ist sogar ausgestorben. Tiere wie Alpensteinböcke und Mufflons mussten erst wieder eingeführt werden, bzw. sind eingewandert. Neben Rothirschen gibt es in der Schweiz besonders viele Rehe, die man im Mittelland und Jura vorfindet. Auch Wildschweine kommen häufig vor.
Die Vogelwelt ist artenreich. So gibt es etwa Tafel-, Kolben- und Reiherenten sowie Turmfalken, Steinadler, Schwarz- und Rotmilane und auch Haubentaucher, Blesshühner, Gänsesäger und Mäusebussarde. Für Wasservögel bieten die Schweizer Flüsse und Seen wichtige Überwinterungsmöglichkeiten. Auch Eulen fühlen sich in der Schweiz wohl. Man findet dort den Waldkauz, Schleiereule, Sperlingskauz, Raufusskauz und Waldohreule.
Reptilienfreunde wird es freuen, dass es auch Schlangen wie Aspisviper, Kreuzotter, Würfel- und Ringelnatter gibt. Auch die Europäische Sumpfschildkröte ist in einigen Flachlandgewässern zu finden. An Amphibien gibt es Erdkröten, Bergmolche und Grasfrösche im Land.
Es heißt, die Schweiz biete das gesamte Klima Europas „unter einem Dach“. Denn: das Klima und Wetter sind regional sehr verschieden. Diese Unterschiede ergeben sich durch die Höhenlagen. In der Nordschweiz herrscht das ganze Jahr über ein gemäßigtes Klima, wohingegen im Tessin ein nahezu mediterranes Klima vorzufinden ist. Dort ist der Sommer sehr warm und auch der Winter eher mild und sonnig. In den höheren Lagen ist es dementsprechend kühler und nördlich der Alpen herrscht ein atlantisches Klima vor. Niederschläge kann es das ganze Jahr über geben. Im Süden gibt es an die 120 Regentage und im Norden 145-165.
In der Schweiz gibt es deutlich unterscheidbare Jahreszeiten. Im Winter ist es oft kalt und es liegt Schnee, im Flachland kommt dies allerdings immer seltener vor. Viele Skiorte können sich alleine auf den natürlichen Schneefall nicht mehr verlassen und helfen mit Kunstschnee nach.
Im Frühling erwacht die Pflanzenwelt aus ihrem Winterschlaf und zeigt sich in voller Pracht. Die Blumen blühen in den schönsten Farben und auch das Gras ist saftig grün. Regional kann es im April noch einmal zu einem kleinen Wintereinbruch kommen, doch der Mai ist schon überwiegend sonnig und warm.
Der Sommer bezaubert durch Temperaturen von 25-30º Celsius. An besonders heißen Tagen kann das Quecksilber auch über die 30 Grad-Marke klettern.
Der Herbst verzaubert mit seinen schönen Farben und einem angenehmen Klima. Je nach Region kann es schon zum ersten Schneefall kommen. Die beste Jahreszeit für eine Reise in die Schweiz richtet sich ganz nach dem Wunsch des Urlaubers. Für Wanderer und Städtereisende bieten sich Frühling und Sommer als Reisezeit an. Wintersportler sollten die Schweiz natürlich am besten im Winter besuchen und einen der schönen Skiorte erkunden. Die beste Reisezeit für Bern ist etwa Juni bis September, denn im Winter muss man mit starken Schneeschauern rechnen. Nach Genf reist man am besten in der Zeit von Mai bis September, dann ist es dort angenehm warm.
Denkt man an Stars und Berühmtheiten aus der Schweiz, wird vielen auf Anhieb vielleicht niemand einfallen. In den 90-er Jahren hätten viele junge Leute wohl noch René Baumann alias DJ Bobo genannt, der mit Hits wie “Take Control“, “Somebody dance with me“ oder “Everybody“ auch in Deutschland die Charts stürmte und noch heute erfolgreich durch die Welt tourt.
Der zurzeit wohl berühmteste Schweizer ist der Tennisüberflieger Roger Federer, der sich nicht nur durch sein geniales Tennisspiel, sondern auch aufgrund seiner sympathischen und zurückhaltenden Art in die Herzen der Zuschauer gespielt hat. Spätestens seit seinem 15. Grand-Slam-Sieg gegen Andy Roddick in diesem Jahr, ist er endgültig in den Olymp der Tennislegenden aufgestiegen und hat den Rekord von Tennisass Pete Sampras eingestellt. Man kann Roger Federer ruhig als typischen Schweizer bezeichnen, denn das ist er: fleißig, erfolgreich, liebenswürdig und bodenständig. Da er dieses Jahr Vater von zwei Töchtern geworden ist, muss sich die Schweiz um den nationalen Tennisnachwuchs wohl keine Sorgen mehr machen.
Es gibt einige Schweizer, die bei uns bekannt sind, von denen man aber nicht weiß, dass sie eigentlich aus unserem schönen Nachbarland stammen. So etwa der Wettermann der ARD, Jörg Kachelmann, oder der Moderator Kurt Felix.
Natürlich kann die Schweiz auch Berühmtheiten aus vergangener Zeit vorweisen, wie Max Frisch, Jean-Jacques Rousseau und Ferdinand de Saussure.
Max Frisch war Architekt und Schriftsteller und zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der Nachkriegszeit. Sein bekanntestes Werk, das auch zur Standardlektüre an deutschen Schulen gehört, ist Homo faber.
Jean-Jacques Rousseau gilt als Wegbereiter der Französischen Revolution und war nicht nur Komponist und Schriftsteller, sondern auch Pädagoge und Philosoph. Der in Genf geborene Schweizer schuf bedeutende Werke wie Abhandlungen über die Wissenschaften und Künste oder Bekenntnisse.
Ferdinand de Saussure ist insbesondere Studenten der Germanistik ein Begriff, denn der Sprachwissenschaftler hat die Semiotik und den Strukturalismus sehr geprägt. Er war Begründer der modernen Linguistik und gilt noch heute als das Nonplusultra, wenn es um die moderne Sprachwissenschaft geht.