Jetzt neu bei Kuren und Wellness TV – der Haustürtransfer [ Februar 8th, 2012 ] Posted in » Tipps

Oft wurde danach gefragt, und nun ist es endlich soweit, Kuren und Wellness TV bietet seinen Kunden seit Beginn des Jahres 2012 einen Haustürtransfer an, und zwar für die Länder Polen und Tschechien.

haustuertransfer Dass dieser Haustürtransfer eine Reihe von Vorteilen für den Reisenden bringt, das ist ganz klar. Nicht nur ältere Menschen nutzen diese Art von Service sehr gerne, auch bei jüngeren Reisenden wird der Haustürtransfer immer beliebter. Wie der Name schon sagt, werden die Reisegäste direkt von zu Hause abgeholt. Sehr viele Städte stehen als Abfahrtsorte bereit, und zwar jeweils mit einem Umkreis, der dreißig Kilometer beträgt. Auf Anfrage sind auch weitere Abfahrtsorte möglich. Gerade für ältere Menschen ist dies die ideale Gelegenheit, um auch mit einem Handicap oder einer Erkrankung sicher und problemlos den gewünschten Urlaubsort zu erreichen.

Die Reiseziele in Polen sind Misdroy, Kolberg und auch Swinemünde, und natürlich auch weitere anliegende Kurorte im schönen Polen. In Tschechien stehen Marienbad, Franzensbad, St. Joachimsthal und auch Karlsbad auf dem Reiseplan. Hierbei erfolgen die Hinfahrten immer an einem Sonntag, und zurück nach Deutschland geht es dann immer an einem Samstag. Dadurch ergibt es sich, dass sich der Kuraufenthalt um eine Nacht verringert. Natürlich verringert sich somit auch der Preis, der für die Hotelleistungen zu entrichten ist.

Alle angebotenen Fahrten erfolgen am Tage, und zwar in einem neuwertigen Minibus, der acht Plätze bietet. Bei all diesen Transfers an den Urlaubsort und zurück können sich die Reisegäste der höchsten Service-Qualität sicher sein. Dieser Service beinhaltet auch Kundenbenachrichtigungen bezüglich der Abfahrtszeiten, natürlich sowohl von zu Hause als auch vom Hotel aus.

Für die Fahrten werden immer nur die kürzesten Wege genommen, damit die Gäste auch schnell am Reiseziel eintreffen und den Urlaub beginnen können. Vor Ort gibt es natürlich deutschsprachige Reisebetreuer. Schon bereits ab einem Preis von 85 Euro kann ein solcher Transfer gebucht werden, dies variiert je nach Abreiseort.

Bei der Planung der Reise sollte immer beachtet werden, dass es sich bei den Zeitangaben immer um Circa-Angaben handelt. Die angegebenen Abfahrtszeiten beziehen sich grundsätzlich immer auf die Abfahrtsorte, die dazu angegeben sind. Natürlich variiert dann die Zeit, wann die Gäste von zu Hause abgeholt werden, dementsprechend. Bei der Rückreise gilt dasselbe Prinzip, auch hier beziehen sich die Abfahrtszeiten auf die Orte, die angegeben sind. Dementsprechend sind die Abholzeiten von den Hotels unterschiedlich. Sollte es einmal zu Verspätungen kommen durch ein höheres Verkehrsaufkommen oder auch Umleitungen, kann allerdings keinerlei Haftung übernommen werden. Wer von den Reisegästen eine Rollstuhl oder auch einen Rollator mitnehmen muss, der sollte dieses vorher anmelden, damit auch dieser Transport in die Reiseplanung einfließen kann.

Für die Planung eines reibungslosen individuellen Reiseverlaufs ist es wichtig, dass alle erforderlichen Angaben gemacht werden. Dazu gehören Name und Vorname sowie die genaue Anschrift. Auch die Telefonnummer gehört dazu, damit bei eventuellen Rückfragen diese gleich geklärt werden können. Sehr wichtig ist auch die Angabe des An- und Abreisedatums, des Reiseziels, der Name des Hotels und auch die Anzahl der Reisenden.

Für alle Fragen rund um den bequemen Haustürtransfer steht unser qualifiziertes und kompetentes Reiseteam jederzeit zur Verfügung unter der kostenlosen Rufnummer 0800 – 40 40 60 60.

Traditionelle Europäische Medizin – unsere Naturheilkunde hat viel zu bieten

Sie haben den Westen erobert – ohne Apparate, ohne Spritzen, mit viel Exotik und etwas Wellness. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und das indische Ayurveda sind ganz nebenbei auch ein bisschen schick. Immer mehr gesundheitsbewusste Menschen kennen sich bestens aus mit Akupunktur und Yoga, Qi und Dosha, Tuina und Ölgüssen. Von Traditoneller Europäischer Medizin (TEM) haben jedoch die wenigsten gehört. Dabei gibt es auch bei uns eine über 2000 Jahre alte Medizintradition, die eine Fülle von Therapieverfahren bietet und auf das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele baut.

Herb Border Mit dem Ansatz des ganzheitlichen Heilens liegt die traditionelle Medizin des Abendlandes jedenfalls voll im Trend. Immer mehr Menschen wollen sich im Einklang mit der Natur und möglichst ohne Nebenwirkungen gesund halten. Laut einer aktuellen Umfrage helfen sich mehr als 80 Prozent der Deutschen lieber erst mal mit Hausmitteln wie Kohlwickeln und Kräutertee als sich am Medizinschrank an Pillen und Pülverchen zu bedienen. Und eine Studie des Berliner Instituts für Sozialmedizin ergab, dass europaweit über 150 Millionen Menschen auf Naturheilkunde und traditionelles Heilwissen setzen. Trotzdem ist der Begriff TEM und das, was man darunter versteht, weitgehend unbekannt. Allenfalls kennt man davon Facetten, zum Beispiel die Hildegard-Medizin oder die Wasser- und Kräuteranwendungen von Sebastian Kneipp, die in den letzten Jahren eine Renaissance erlebten.

Neben Bewegung, gesunder Ernährung und dem seelischen Gleichgewicht sind vor allem die Pflanzenheilkunde und unterschiedliche Reiztherapien das A und O, um in Balance zu bleiben und Krankheiten zu vertreiben. Einen besonders hohen Rang in der traditionellen Medizin nimmt die Physiotherapie ein. Bis heute ist die Kräuterheilkunde ein wichtiger Bestandteil der Volksmedizin.

Heute wird die Physiotherapie mit ihren rund 250 Arzneipflanzen vor allem von naturheilkundlich orientierten Ärzten und Heilpraktikern genutzt und lebt durch die Überlieferung alter Hausmittel. Das Anwendungsspektrum der Pflanzenheilkunde ist ähnlich breit gefächert wie das Angebot an Teemischungen, Tabletten, Säften, Salben oder Tinkturen. Bei der Aromatherapie werden häufig auch ätherische Öle verwendet. Stoffwechselstörungen, Herzerkrankungen, Rheuma, Hautbeschwerden – gegen vieles ist ein Kraut gewachsen.

Ein weiterer zentraler Pfeiler der TEM sind überlieferte Heilverfahren, die im Altertum helfen sollten, das Gleichgewicht der Säfte wiederherzustellen. Über Mund, Haut oder Darm versuchte man, mit Hilfe unterschiedlicher Techniken „krank machende Säfte“ auszuleiten. Aderlass, Brechmittel, Klistiere oder Blutegel waren übliche Methoden. Heute wird in der Alternativmedizin eher von „Entschlackung“ gesprochen und versucht, die Abbauprodukte des Stoffwechsels mit speziellen Massagen, Wickeln, Heilfasten, Trink- und Schwitzkuren zu beseitigen. Im Trend liegt jedoch auch das Schröpfen. Bei der über 3000 Jahre alten Behandlungsform arbeitet der Therapeut mit Schröpfgläsern, die auf der Haut Unterdruck erzeugen und dadurch die Durchblutung und den Stoffwechsel in der betroffenen Region anregen.

Neben ausleitenden Verfahren gibt es die traditionellen physikalischen Regulationstherapien, die die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen sollen. Allen voran sind das Anwendungen mit Wasser, Wärme, Kälte und Luft – klassische Naturheilverfahren, die auch unter dem Begriff „Medical Wellness“ boomen. Moor- oder Seeheilbäder, heilklimatische Kurorte, Felke-, Schroth- oder Kneippkuren sind ein lebendiges Stück TEM, das in über 350 deutschen Heilbädern und Kurorten sowie in weit über 1000 Kurorten in Europa existiert.

traditionelle-europaeische-medizin-1 Besonders beliebt sind Kneippkuren, und obwohl lange vor ihm andere Heilkundige damit arbeiteten, verbindet man das Stichwort „Wasser“ fast automatisch mit Pfarrer Kneipp, der Mitte des 19. Jahrhunderts Güsse, Bäder, Wickel und Wassertreten zu seinem Schwerpunkt machte. Die Kuren wirken nach einem thermischen und mechanischen Prinzip. Wasser reguliert den Wärmehaushalt, Reize werden von der Hautoberfläche rasch ins Körperinnere geleitet. Das regt den Kreislauf, die Durchblutung und das Immunsystem an, stärkt das vegetative Nervensystem und härtet ab. Gängige Anwendungen sind kalte Wadengüsse, um die Gefäße zu trainieren, oder heiße Fußbäder bei Erkältungen. Seit Jahrhunderten bekannt ist auch die medizinische Wirkung von Wärme, die die Durchblutung eines Gelenks oder Organs fördert und Heilungsprozesse anschiebt. Je nach Beschwerdebild nutzt man feuchte oder trockene Anwendungsmethoden wie beispielsweise Wärmflaschen bei Ischiasschmerzen oder Zwiebelwickel bei Schnupfen. Das Spektrum reicht vom Heublumensack über Fangopackungen bis Rotlicht oder Sauna. Häufig nutzt man Wärme bei Erkältung, Bauchschmerzen, Verspannungen und Entzündungen. Noch relativ neu aber erfolgreich ist die Wärmetherapie bei Bandscheiben- und Krebsleiden.

Die Wirkung von Kälte wird schon von Hippokrates beschrieben, und auch heute ist die Therapie mit Kältereizen wichtig bei Rheuma, neurologischen Beschwerden (Kopfschmerzen) und Sportverletzungen. Eissprays, Eiskompressen oder Cold-Packs bewirken, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen, sie lindern Schwellungen und wirken blutstillend.

Ein weiteres Verfahren zur Gesunderhaltung ist die Klimatherapie, das Heilen mit der Luft. Ihre Qualität und Temperatur, die Reinheit und der Feuchtigkeitsgehalt waren schon im Altertum von Bedeutung. Heute wissen wir, dass klimatische Gegebenheiten positiv auf den Organismus wirken. So gelten das Klima an Nord- und Ostsee, aber auch im Mittel- und Hochgebirge als besonders heilsam, sowohl präventiv als auch als Reha-Maßnahme bei Erkrankungen der Haut und der Atemwege.

Viele weitere Verfahren, vor allen aus der Bewegungs- und Ernährungslehre, zählen zur TEM, auch sogenannte „ordnungstherapeutische Methoden“ wie Meditation oder autogenes Training.

November 4th, 2009 | Leave a Comment
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