Ständige Müdigkeit muss nicht sein – die besten Tipps [ November 28th, 2013 ] Posted in » Gesundheit

Abends kommt man erst spät ins Bett, morgens dann wieder nur sehr schlecht heraus, und die Folge davon ist, dass man spätestens am Mittag bereits so müde ist, dass man sofort ein kleines Nickerchen machen könnte. Gab es früher nur wenige Menschen, die an diesen Symptomen litten, werden es in der heutigen Zeit immer mehr Menschen, die es betrifft. Kein Wunder, das Leben wird immer stressiger, und die Ruhephasen immer kürzer. ständige Müdigkeit 1Wer feststellt, dass er schon fast unter einer chronischen Müdigkeit leidet, der sollte schnellstens versuchen, dagegen anzugehen, dies sollte rechtzeitig geschehen, um sich vor den eventuell entstehenden Folgen zu schützen. Menschen, die sich immer müde fühlen, sind sehr schnell reizbar, sie sind nervös und fühlen sich leer. Daraus können unterschiedliche Folgen entstehen, die sogar enden können in einer Depression. Die beste Möglichkeit, um sich gegen die Müdigkeit zur Wehr zu setzen ist, ihr ganz einfach zu widerstehen. Dies bedeutet, dass man sich kein Nickerchen gönnt, denn schlafen sollte man in der Nacht.

Viele bekämpfen sehr gerne ihre Müdigkeit mit einer großen Menge an Kaffee oder sogar Energy-Drinks. Diese Gewohnheit sollte man auf jeden Fall einschränken. Generell spricht nichts gegen die morgendliche Tasse Kaffee, aber man sollte es auf keinen Fall übertreiben, denn Getränke wie Kaffee oder auch Cola und Energy-Drinks sind bestenfalls dafür geeignet, die Auswirkungen zu bekämpfen, die die Müdigkeit mit sich bringt, die Ursache dafür können sie aber nicht beseitigen. Nimmt man langfristig zu viel dieser Getränke zu sich ist es gut möglich, dass man sogar den sowieso bereits angeschlagenen Biorhythmus noch um einiges mehr aus dem Gleichgewicht bringt. Dazu kommt dann noch der ganze Zucker, der sowohl in Cola als auch in den Energy-Drinks zu finden ist, und der ebenfalls schädlich ist für den Körper. Um den Kreislauf so richtig in Schwung zu halten eignet sich am besten Wasser, oder auch Kräutertee. Zwei Liter dieser Flüssigkeit am Tag sorgt dafür, dass der Kreislauf richtig rund läuft.

Sehr wichtig bei der Bekämpfung dieser ständigen Müdigkeit sind feste Zeiten. Der Mensch sollte in der Nacht etwa sieben oder acht Stunden Schlaf haben. Einmal etwas weniger Schlaf zu bekommen ist nun kein Weltuntergang, wer aber dauerhaft unterhalb dieser Stundenzahl bleibt, wird weiterhin müde bleiben. Um genug Schlaf zu bekommen, sollte man immer auf feste Zeiten achten und sich auch an diese halten. Bestenfalls sollte man immer zur selben Zeit aufstehen, und das gilt auch für das Wochenende. ständige Müdigkeit 2Allerdings sollte man auch darauf achten, dass man nicht länger schläft als neun Stunden. Zudem sollte man dafür sorgen, dass jede Art von Elektronik entfernt wird aus dem Schlafzimmer, dies gilt sowohl für den Fernseher als auch für den Radiowecker.

Wenn ein Mensch nachts des öfteren schnarcht, dann ist dies nicht nur störend für den Partner, sondern auch für den Schnarcher selbst. Sehr starke Schnarcher können ein Lied davon singen, denn bei ihnen setzt nachts des öfteren die Atmung aus. Ganz unbewusst wachen sie davon auf, und das oft mehrere Dutzend mal. Wer schnarcht und trotz ausreichender Schlafzeit dennoch jeden Tag müde ist, der sollte sich einmal in einem Schlaflabor untersuchen lassen auf das sogenannte „Schlaf-Apnoe-Syndrom“. Wer darunter leidet, kann Abhilfe schaffen durch das Tragen einer Atemmaske in der Nacht.

Viele überkommt die Müdigkeit gerne nach dem Essen, und das ist nicht ungewöhnlich, denn Essen macht bekanntlich müde. Allerdings gilt dies vor allen Dingen für Essen, das sehr viele Kohlenhydrate enthält. Diese sind vor allen Dingen zu finden in Getreideprodukten, so wie Nudeln oder Brot. Daher sollte man davon möglichst wenig zu sich nehmen und stattdessen die Portionen an Gemüse und Obst erhöhen. Zudem sollte man darauf achten, gerade abends nur sehr wenig zu sich zu nehmen, und bestenfalls nach 18 Uhr gar nichts mehr. Da es für den Magen recht schwer ist, Rohkost zu verdauen, sollte man den Salat allerdings besser am Mittag essen, da der Körper abends damit etwas überfordert sein kann.

Das Schlafzimmer sollte immer möglichst dunkel gehalten werden. Im Winter gelingt dies recht gut, es wird früh dunkel und morgens erst spät hell, so dass auch alle Schlafzimmer, die keine Rollladen vor den Fenstern haben, ausreichend dunkel sind. Im Sommer ist dies dann etwas schwieriger, hier kann man mit Decken nachhelfen, oder sich alternativ eine Schlafmaske zulegen, Durch Helligkeit wird der Körper dazu angeregt Hormone zu produzieren die dafür sorgen, dass man aufwacht, und das vor der Zeit.

Aber nicht immer sind die Ursachen in so simplen Dingen zu finden wie der Helligkeit, es ist auch durchaus möglich, dass eine ständige Müdigkeit hervorgerufen wird durch eine Herzschwäche. Diese kann dafür sorgen, dass man viel schneller müde wird. Darauf folgen dann eine baldige Atemnot, und im Körper sammelt sich Wasser an.ständige Müdigkeit Wird eine solche Herzschwäche frühzeitig entdeckt, kann sie sehr gut behandelt werden mit Medikamenten.

Viele mögen es nicht gerne hören, aber gegen Müdigkeit hilft auch Sauerstoff sehr gut. Wer regelmäßig nach draußen geht, hat damit weniger Probleme. Auch all diejenigen, deren innere Uhr etwas falsch zu laufen scheint und die deshalb abends einfach nicht einschlafen können, profitieren von einem Spaziergang von einer halben Stunde. Noch um einiges besser ist es, wenn man den Aufenthalt an der frischen Luft kombiniert mit Sport. Bewegung sorgt immer dafür, dass man allgemein fitter wird. Für die nötige Bettschwere sorgt diese Bewegung, wenn man sie drei Stunden vor dem Zubettgehen durchführt.

Wenn trotz allem noch immer eine ständige Müdigkeit auftritt, sollte man auf jeden Fall den Gang zum Arzt antreten um abzuklären, worin die Ursache zu suchen ist dafür, bevor es zu weiteren, und vielleicht recht schwerwiegenden, Folgeerkrankungen kommen kann.

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Eine Reise in die Wiege der Geschichte – Jordanien

Die enge Schlucht misst mehr als einen Kilometer. Und hinter jeder der Windungen hofft man es endlich zu finden – die Rede ist von dem Schatzhaus der antiken Felsenstadt Petra. Wenn man es dann endlich gefunden hat, kann einem schon einmal der Atem stocken.

Diese gigantische Grabkammer wurde vor rund 2000 Jahren direkt aus der Sandsteinwand geschlagen. Einer Fata Morgana gleich ragt es rund vierzig Meter in die Höhe. Die ganze Fassade ist mit Säulen verziert, und alles ist so glatt poliert, dass es schon fast glänzt.

Um dieses Schatzhaus herum gibt es noch sehr viele unzählige andere Kammern, und auch Tempel, Paläste und Theater kann man hier entdecken. Noch bis zum Jahre 300 nach Christus war Petra die Hauptstadt des Händlervolks der Nabatäer. Und die vorbeiführende Weihrauchstraße wurde von ihnen kontrolliert. Der Ort war viele Jahrhunderte im Sand versunken, und erst 1920 wurde er wieder entdeckt.

Aber Jordanien hat natürlich noch mehr zu bieten als dieses Schatzhaus. Jordanien ist ein Königreich, das zwischen der arabischen Wüste und dem recht fruchtbaren Teil des Jordans liegt.

Im Nordwesten des Landes befinden sich die Reste der antiken Stadt Gadara auf einer Hügelkuppe im heutigen Uum Qays. Und von den Straßen, die mit Säulen gesäumt sind, fällt der Blick immer über das Jordantal hinunter auf den See Genezareth. Wenn man dort steht kann man sich sehr gut vorstellen, wie sich dort seit dem Jahre 200 vor Christus Philosophen und Dichter versammelten, die diese Stadt zu einem antiken Kulturzentrum machten.

Der Mittelpunkt des Landes ist heute Amman. Diese Hauptstadt gehört heute zu den ältesten menschlichen Siedlungen der ganzen Welt, über 10.000 Jahre ist diese Stadt schon alt. Sie erstreckt sich über mehrere Hügel. Fantastische Ausblicke sind hier garantiert, und das weiße Häusermeer hat man immer im Hintergrund. Einer der wohl schönsten Plätze ist der Zitadellen-Hügel mitsamt dem Herkules-Tempel, der kreisrunden Zisterne, dem prächtigen Kalifenpalast und auch der byzantinischen Basilika. Auch sehenswert ist hier das römische Theater und die Abu-Darwish-Moschee.

Geht es dann weiter in den Süden des Königreichs, dann kommt man an das Tote Meer. Hier hat das Meer eine so hohe Mineralienkonzentration, dass die Badenden in dem schönen sanften Salzwasser nicht untergehen können. Man kann sich sogar auf den Rücken legen und eine Zeitung lesen.

Noch tiefer im Süden liegt das Ferienparadies Aqaba direkt am Roten Meer. Dies ist die einzige jordanische Stadt mit einem Zugang zum Meer. Neben den schönen Sandstränden ist vor allem die reiche Unterwasserwelt mit den bunten Fischen und den vielen exotischen Korallenriffs ein großer Anziehungspunkt für die Reisenden. Und man muss nicht einmal Tauchen können, um diese Unterwasserwelt zu sehen, denn viele Glasbodenschiffe ermöglichen es, auch trockenen Fußes dies Welt zu erleben.

November 8th, 2010 | Leave a Comment

Kuren bei Neurodermitis – eine echte Erholung für die Haut

Neurodermitis ist eine Hauterkrankung, unter der immer mehr Menschen leiden. Die entzündete, juckende Haut der Patienten ist oft blutig gekratzt, und insbesondere Kinder leiden extrem unter der Symptomatik. Häufig wird Neurodermitis allergisch ausgelöst, in der Diskussion ist heute aber auch eine bakterielle Ursache.

Wer unter Neurodermitis leidet, wird meist verschiedenste Therapien probieren – leider die meisten ohne langfristigen Erfolg. Insbesondere die Schulmedizin versucht noch immer, die Haut mit Hilfe von Fettcremes und Cortison zu bessern, was wiederum aus alternativ-medizinischer Sicht genau der falsche Weg ist. Das Cremen mit Cortison kann zwar bei besonders schlimmen Schüben der Hautentzündung hilfreich sein, nach Absetzen erfolgt aber immer eine sofortige Wiederkehr der Symptome, oft in stärkerem Ausmaß.

Das intensive Nutzen von Fettcremes erreicht ebenfalls oft ein optisch verbessertes Hautbild, ganzheitlich gesehen wird die Erkrankung dadurch aber nach innen gedrängt und man erreicht auf Dauer die Verschlimmerung in Form einer Erkrankung an Asthma.

Echte Erfolge erzielt eine konstitutionelle homöopathische Therapie, diese benötigt aber oft Jahre bis zur vollständigen Genesung des Patienten und muss mit den alltäglichen Lebensumständen koordiniert werden.

Ebenfalls sehr gute Ergebnisse erzielten viele Neurodermitis-Patienten mit erholsamen Kuren am Toten Meer. Ob es die geografisch besondere Lage ist, die das Klima an diesem, mit rund 400 Metern unter dem Meeresspiegel weltweit tiefsten Landpunkt zwischen Israel, dem Westjordanland und Jordanien, so besonders heilsam macht, ist nicht sicher zu sagen. Klar ist aber, dass der immens hohe Salzgehalt des Toten Meeres und seine Anreicherung mit Mineralien das Wasser zu etwas ganz Besonderem machen. Ein Aufenthalt hier sollte über einen Zeitraum von nicht weniger als 14, besser 21 oder mehr Tagen geplant werden, da es zunächst oft zu einer Erstverschlimmerung kommt und der Haut ausreichend Zeit gegeben werden muss, sich an Klima und Salzreize zu gewöhnen.

Wichtig ist, sich als Neurodermitis-Patient nicht gleich ins Wasser des Meeres zu stürzen. Bei offenen Hautstellen oder insgesamt besonders stark entzündeter Haut würde der Kontakt mit dem Salzwasser immens schmerzhaft sein. Zunächst einmal ist es oft sinnvoll, das heiße Sonnenwetter zu nutzen, und über lange Sonnenbäder die Haut zu heilen. Das in der Umgebungsluft ebenfalls reichlich enthaltene Meersalz erzielt in diesen Tagen ebenfalls gute Ergebnisse und hilft in Zusammenwirkung mit der Sonne, die Haut abzuheilen. Sobald ein geschlossenes, schönes Hautbild erreicht ist, kann vorsichtig ein erstes Bad im Toten Meer genommen werden.

Wenn die Haut vollständig abgeheilt ist und das Bad im Meer schmerzfrei, sollte man so oft wie möglich ein kurzes Bad im Toten Meer nehmen. Der Körper entspannt sich im freien Schwebezustand ganz wunderbar, denn das Salz im Wasser trägt einen Menschen, ohne dass dieser Schwimmbewegungen machen müsste.

Die Mineralstoffe und Spurenelemente, die so stark angereichert im Wasser vorkommen, werden von der Haut aufgenommen und wirken in ihrer hohen Konzentration zusätzlich heilungsfördernd und entzündungshemmend. Fast einhundert Prozent der Neurodermitis-Patienten, die einen therapeutischen Aufenthalt am Toten Meer erlebten, berichten von deutlicher und anhaltender Besserung der Haut. Sinnvoll scheint es, den Aufenthalt einige Jahre zu wiederholen – danach ist die Haut meist geheilt und gesund.

September 3rd, 2010 | Leave a Comment

Wellness Bäder für eine gute Figur – wohltuende Badezusätze gegen Fettpolster

Kaum zu glauben, aber es gibt wirklich – Badezusätze, die wohltuend sind und zudem noch die Fettpolster reduzieren. So kann man sich zum Entspannen in die Wanne legen und dabei auch noch etwas abnehmen. Lavendel und indische Melisse, wer ein Bad mit diesen beiden Zutaten nimmt, der tut seinem Körper und auch der Seele etwas Gutes. Lavendelöl hat eine ausgleichende Kraft, und so wirkt es erfrischend bei Abgeschlagenheit. Bei Hektik und Stress hat es eine entspannende Wirkung. Wenn damit die Stresshormone im Gleichgewicht sind, dann kann auch die Fettverbrennung wieder einmal auf Hochtouren laufen. Das Öl von der indischen Melisse sorgt dafür, dass man die innere Ausgeglichenheit und Ruhe wiederfindet. So passiert es dann auch nicht, dass man vollkommen wahllos alles in sich hinein stopft, damit die Nerven beruhigt werden.

Salz aus dem Toten Meer ist ja weithin bekannt, dass es aber auch den Umfang reduzieren kann, ist nicht allen klar. Daher sollte man sich ruhig ab und zu ein Bad mit Meersalz gönnen.

Dadurch wird dem Bindegewebe Wasser entzogen, das reduziert den Umfang insgesamt. Außerdem wird Cellulite gemildert. Zusätzlich kurbelt das Salz auch den Stoffwechsel an. Das Salz aus dem Toten Meer nach Beschreibung in das Wasser geben, das 38 Grad haben sollte. Dann einfach zwanzig Minuten darin relaxen.

Um Schlacken und Säuren aus dem Unterhautfettgewebe zu holen und die Haut sichtbar zu straffen ist ein Basenbad sehr gut geeignet. Dafür gibt man das Basensalz ganz einfach nach Anleitung in das Badewasser. Dann badet man darin für dreißig Minuten, und anschließend sollte man sich in ein vorgewärmtes Handtuch hüllen und noch einmal zwanzig Minuten ausruhen. Das hat eine Wirkung wie ein ganzer Wellnesstag.

Gegen Frühjahrsmüdigkeit hilft auch ein besonderer Kräuter-Mix. Er liefert neue Energie und macht fit, und so wird auch das Durchhaltevermögen gestärkt, wenn man gerade eine Diät durchführt. Für dieses Kräuterbad gibt man je eine Handvoll Eisenkraut, Meersalz und Basilikum in ein Taschentuch, dann das Tuch zusammenbinden und das Ganze in das 38 Grad warme Wasser in die Badewanne legen.

Wer sich zu einer Frühjahrsdiät entschlossen hat und diese auch bereits begonnen hat stellt oft in den ersten Tagen fest, dass der Blutdruck schnell einmal absackt. Das ist so, weil sich der Körper auf weniger Essen eingestellt hat. So fühlt man sich schnell schlapp und auch müde, und zudem friert man noch sehr schnell. Aber es gibt auch einen guten Tipp dafür, denn Rosmarinöl kann hier sehr gut helfen. Dieses Öl ist in der Lage, die Durchblutung anzuregen. Der Kreislauf kann zusätzlich durch Eukalyptusöl gepusht werden.

Mit diesen Zusätzen für ein entspannendes Bad tut man nicht nur viel für die Seele, sondern auch für den Körper.

April 15th, 2010 | Leave a Comment

Wellness-Trend Meersalz – das Multitalent für das Wohlbefinden

Es duftet nach Urlaub, macht schlank und pflegt rundum schön – Meersalz. Das Multitalent vom Strand kann man sich leicht nach Hause holen.

Früher rollten wir genervt mit den Augen, wenn unsere Mütter von den einfachen Dingen des Lebens schwärmten. Heute, nachdem wir so manchen Euro für teure Ganzkörper-Treatments in schicken Beauty-Spas ausgegeben haben, nehmen wir uns reumutig vor, einfach öfter mal auf Mutti hören. Denn eines der simpelsten, effektivsten und günstigsten Schönheitsmittel überhaupt ist Meersalz.

Denken Sie an einen langen Strandspaziergang an der Ostseeküste Polen. Schon nach kurzer Zeit sieht die Haut prall und rosig aus, Sie können frei atmen, die Haare haben sich aufs doppelte Volumen aufgeplustert. Das liegt an den Salzpartikeln, die durch Wind und Wellen in die Luft übergehen. Meersalz tut der Haut unvergleichlich gut. Es wirkt beruhigend, spendet Feuchtigkeit, regt den Kreislauf an und hilft, gestaute Gewebsflüssigkeit auszuschwemmen.

Logisch, dass gestresste Menschen im Urlaub nur ein Ziel kennen – das Meer. In Kombination mit Wind und Sonne wird die Haut von Tag zu Tag weicher, man fühlt sich gesund und rundum erholt. Bei einem Meersalz-Peeling entfernen die Salzkristalle abgestorbene Hautzellen, raue Stellen und Verhornungen. Außerdem aktivieren sie die Mikrozirkulation der Haut, was nachfolgend aufgetragene Pflegepräparate besser einziehen lässt und gegen Cellulite hilft.

Dafür müssen Sie noch nicht mal an den Strand fahren, weil Sie sich das Meer bequem nach Hause holen können. In Drogerien wird eine Vielzahl von Badezusätzen, Peelings oder Inhalationen aus Meersalz angeboten. Ein Vollbad regt den Kreislauf an und stimuliert den Zellstoffwechsel und die Fettverbrennung. Die im Salzwasser enthaltenen Stoffe wie Natrium, Magnesium, Kalium und Jod schwimmen so ähnlich auch in unserem Blutplasma, deshalb werden sie besonders gut von der Haut aufgenommen.

Wer unter Neurodermitis, Schuppenflechte oder anderen Hautkrankheiten leidet, sollte Produkte aus dem Toten Meer nutzen. Dieser Salzsee enthält besonders viele Mineralien. Inhalieren mit Meerwasser befeuchtet die Schleimhaut der Atemwege und verbessert deren Durchblutung, eine echte Wohltat bei Erkältungen und Atemwegserkrankungen wie Asthma. Außerdem werden die wertvollen Mineralstoffe über die Schleimhäute in den Lymphkreislauf aufgenommen und im gesamten Körper verteilt.

Meersalz wird an Europas Küsten in sogenannten Salzgärten gewonnen. Das teuerste und edelste Salz, das „Fleur de Sel“, bildet sich nur an heißen und windstillen Tagen als hauchdünne Schicht an der Wasseroberfläche und wird per Hand abgeschöpft. Es kommt unbehandelt in die Geschäfte, Gourmets lieben seinen natürlichen Geschmack.

Dezember 3rd, 2009 | Leave a Comment

Ein Floating Schwebebad – eine salzige Sache zum Entspannen

Schwerelos an der Wasseroberfläche treiben, abgeschottet von Außenreizen – das ist Floating. Konzentrierte Tiefenentspannung, vergleichbar einer leichten Trance. Doch Floating ist noch mehr als das. Auch chronische Schmerzen und andere Beschwerden können gelindert werden.

Stellen Sie sich vor, Sie wären von allem irdischen Ballast befreit. Ihr Körper fühlt sich leicht an, Verspannungen und Schmerzen haben sich verflüchtigt. Die Seele ist beschwingt, sorgenfrei und glücklich, der Geist glasklar und offen für neue Ideen.

Sie meinen, das gibt es nur im Traum oder in einem unvorhergesehenen, begnadeten Moment der Erleuchtung? Stimmt nicht, diesen Zustand können Sie tatsächlich planen und „kaufen“. Wie das geht? Buchen Sie eine Stunde im „Floating-Tank“, einer Art verschließbarer Badewanne, die mit exakt körperwarmem Salzwasser gefüllt ist. Geduscht, mit frisch gewaschenen Haaren und unbekleidet steigen Sie hinein, begeben sich in die Abgeschiedenheit von Lärm und anderen äußeren Reizen. Sie legen sich einfach ins Wasser und „floaten“. Will heißen, Sie treiben, schwimmen, schweben – und das alles in völliger Dunkelheit. Das hoch dosierte Epsom-Salz (Bittersalz) im Wasser bewirkt, dass der Körper nicht untergeht. Und es verhindert ein Auslaugen der Haut und pflegt sie sogar noch.

Das Prinzip ist das gleiche wie Baden im Toten Meer. Wobei das dortige Salz, anders zusammengesetzt ist als das im Tank, die Wassertemperatur nicht genau mit der Temperatur des Körpers übereinstimmt und selbstverständlich Licht und Geräusche eine Rolle spielen. Ein Besuch des Tanks ist gewissermaßen ein Bad im ganz persönlichen, inneren Toten Meer, bei dem Entspannung und Heilung auf besonders konzentrierte Weise angeregt werden.

Floaten wird als relativ neuer Trend angesehen, ist aber seit Jahrzehnten bekannt. Früher sprach man von Isolations-Tanks oder Samadhi-Tanks. Das Wort Samadhi stammt übrigens aus dem Sanskrit und bedeutet: der Zustand, in dem eine Person und ihre Umgebung eins werden.

Heute werden Salzwassertanks in vielen Kur- und Wellness-Einrichtungen vor allem für medizinische Zwecke eingesetzt. Zum Beispiel helfen Sitzungen dieser Art dabei, Stresssymptome zu reduzieren. Sportler können sich im Schwebebad von ihren Anstrengungen erholen, Muskelkater entgegenwirken und sich mental auf neue Leistungen vorbereiten. Visualisierungen – also bildliche und gefühlsmäßige Vorstellungen – gelingen in der Abgeschiedenheit des Tanks besonders gut, denn die rechte Gehirnhälfte, für Kreativität zuständig, kommt hier verstärkt zum Zuge.

Auf diese Weise können sogar fantastische Ideen für die Lösung alter Probleme oder die Verwirklichung neuer Projekte entstehen. Menschen mit Alkohol-, Nikotin-, Drogen- und Esssucht finden hier eine Situation, die es ihnen erleichtert, sich von ihnen krankmachenden „Programmen“ zu lösen. Zusätzlich hilft das Salzwasser beim Entgiften.

Auch chronische Rücken- und Kopfschmerzen, Ischias, Hexenschuss, Schleudertraumen und andere Qualen können effektiv gelindert werden. Sogar Patienten mit extremen Schmerzen „vergessen“ während ihres Aufenthaltes im Tank den Schmerz. Nicht selten erfahren sie eine dauerhafte Linderung. Denn im Körper werden auch die Tiefenentspannungs Endorphine ausgeschüttet, körpereigene Opiate.

Hier noch einige weitere körperliche Beschwerden, gegen die eine Stunde im Tank helfen kann: hoher Blutdruck, angegriffenes Immunsystem, Folgen der Zeitverschiebung nach Langstreckflügen, Hautprobleme wie Schuppenflechte, Neurodermitis und Akne. A propos Hautprobleme. Die Reinigungssysteme in den Floating-Anlagen sind hervorragend und werden ständig überprüft. Wegen eventuell mangelnder Hygiene braucht man sich also keine Sorgen zu machen.

Nur einigen wenigen Menschen sind die Bäder nicht zu empfehlen, und zwar bestimmten Rheumatikern, psychisch Kranken und Leuten mit Klaustrophobie. Wobei letztere sich nach einer Möglichkeit umsehen können, im Becken statt im Tank zu floaten.

November 5th, 2009 | Leave a Comment

Schuppenflechte – was die Haut bei Psoriasis braucht

Schuppenflechte (Psoriasis), diese Hauterkrankung ist zwar gutartig, aber viele Betroffene haben so ausgeprägte Symptome, dass ihre Lebensqualität extrem leidet.

Rote Flecken und eine stark schuppende Haut kennzeichnen die Psoriasis. Ursache dieser Symptome ist eine überschießende Bildung von Hautzellen. Statt in vier Wochen erreichen die Zellen in nur wenigen Tagen die Hautoberfläche. Dort lagern sie sich als Schicht aus toten Hornschüppchen ab. Die Rötung weist auf einen Entzündungsprozess hin.

Die Psoriasis zählt zu den Autoimmunerkrankungen, bei denen die körpereigene Abwehr Strukturen des Organismus angreift, als seien es Fremdstoffe. Die Erkrankung ist erblich und nicht ansteckend.

Zwei bis drei Prozent der Bevölkerung leiden unter Schuppenflechte – rund zwei Millionen Menschen. Jedoch beruhen diese Zahlen auf Schätzungen. 75 Prozent der Patienten sind an milden Formen erkrankt, die übrigen an mittelschweren bis schweren. Unter Männern und Frauen tritt Psoriasis ungefähr gleich häufig auf. Sie gilt als mild, wenn weniger als zehn Prozent der Körperoberfläche und keine sichtbaren Teile wie Hände, Gesicht und Kopf betroffen sind.

Milde Formen der Psoriasis sprechen gut an auf die äußerliche Behandlung mit Kortison, Vitamin-D-Analoga oder Präparaten, in denen beide Wirkstoffe kombiniert sind. In der Regel wenden die Patienten die Salbe vier Wochen lang einmal täglich an, anschließend nach Bedarf. Eine Studie zeigte, dass Patienten selbst bei relativ häufigem Gebrauch keine ernsten Nebenwirkungen befürchten müssen, wenn die Präparate richtig angewendet werden.

Über die tägliche Hautpflege berät man Psoriasis-Betroffene kompetent in der Apotheke. Dort gibt es auch eine Reihe spezieller Pflegelinien und besonders für trockene Haut geeignete Präparate. Bei trockener und empfindlicher Haut spenden harnstoffhaltige Cremes und Lotionen Feuchtigkeit. Voraussetzung: Entzündliche Herde sind durch die Vorbehandlung abgeheilt. Für die Haarpflege bieten sich Anti-Schuppen-Shampoos an, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Zinkpyrithion.

Die Behandlung mit UV-Licht hilft, wenn die Therapie mit Salben keine ausreichende Besserung bringt. Das einfachste Verfahren ist die Bestrahlung mit UV-B-Licht. Bei der Balneofototherapie badet der Patient in einem Solebad und wird anschließend mit UV-B-Licht bestrahlt. Auch die Klimatherapie an der polnischen Ostsee oder am Toten Meer wirkt durch die Kombination von Sole und Bestrahlung mit einem günstigen UV-Spektrum.

September 29th, 2009 | Leave a Comment

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