Jetzt neu bei Kuren und Wellness TV – der Haustürtransfer [ Februar 8th, 2012 ] Posted in » Tipps

Oft wurde danach gefragt, und nun ist es endlich soweit, Kuren und Wellness TV bietet seinen Kunden seit Beginn des Jahres 2012 einen Haustürtransfer an, und zwar für die Länder Polen und Tschechien.

haustuertransfer Dass dieser Haustürtransfer eine Reihe von Vorteilen für den Reisenden bringt, das ist ganz klar. Nicht nur ältere Menschen nutzen diese Art von Service sehr gerne, auch bei jüngeren Reisenden wird der Haustürtransfer immer beliebter. Wie der Name schon sagt, werden die Reisegäste direkt von zu Hause abgeholt. Sehr viele Städte stehen als Abfahrtsorte bereit, und zwar jeweils mit einem Umkreis, der dreißig Kilometer beträgt. Auf Anfrage sind auch weitere Abfahrtsorte möglich. Gerade für ältere Menschen ist dies die ideale Gelegenheit, um auch mit einem Handicap oder einer Erkrankung sicher und problemlos den gewünschten Urlaubsort zu erreichen.

Die Reiseziele in Polen sind Misdroy, Kolberg und auch Swinemünde, und natürlich auch weitere anliegende Kurorte im schönen Polen. In Tschechien stehen Marienbad, Franzensbad, St. Joachimsthal und auch Karlsbad auf dem Reiseplan. Hierbei erfolgen die Hinfahrten immer an einem Sonntag, und zurück nach Deutschland geht es dann immer an einem Samstag. Dadurch ergibt es sich, dass sich der Kuraufenthalt um eine Nacht verringert. Natürlich verringert sich somit auch der Preis, der für die Hotelleistungen zu entrichten ist.

Alle angebotenen Fahrten erfolgen am Tage, und zwar in einem neuwertigen Minibus, der acht Plätze bietet. Bei all diesen Transfers an den Urlaubsort und zurück können sich die Reisegäste der höchsten Service-Qualität sicher sein. Dieser Service beinhaltet auch Kundenbenachrichtigungen bezüglich der Abfahrtszeiten, natürlich sowohl von zu Hause als auch vom Hotel aus.

Für die Fahrten werden immer nur die kürzesten Wege genommen, damit die Gäste auch schnell am Reiseziel eintreffen und den Urlaub beginnen können. Vor Ort gibt es natürlich deutschsprachige Reisebetreuer. Schon bereits ab einem Preis von 85 Euro kann ein solcher Transfer gebucht werden, dies variiert je nach Abreiseort.

Bei der Planung der Reise sollte immer beachtet werden, dass es sich bei den Zeitangaben immer um Circa-Angaben handelt. Die angegebenen Abfahrtszeiten beziehen sich grundsätzlich immer auf die Abfahrtsorte, die dazu angegeben sind. Natürlich variiert dann die Zeit, wann die Gäste von zu Hause abgeholt werden, dementsprechend. Bei der Rückreise gilt dasselbe Prinzip, auch hier beziehen sich die Abfahrtszeiten auf die Orte, die angegeben sind. Dementsprechend sind die Abholzeiten von den Hotels unterschiedlich. Sollte es einmal zu Verspätungen kommen durch ein höheres Verkehrsaufkommen oder auch Umleitungen, kann allerdings keinerlei Haftung übernommen werden. Wer von den Reisegästen eine Rollstuhl oder auch einen Rollator mitnehmen muss, der sollte dieses vorher anmelden, damit auch dieser Transport in die Reiseplanung einfließen kann.

Für die Planung eines reibungslosen individuellen Reiseverlaufs ist es wichtig, dass alle erforderlichen Angaben gemacht werden. Dazu gehören Name und Vorname sowie die genaue Anschrift. Auch die Telefonnummer gehört dazu, damit bei eventuellen Rückfragen diese gleich geklärt werden können. Sehr wichtig ist auch die Angabe des An- und Abreisedatums, des Reiseziels, der Name des Hotels und auch die Anzahl der Reisenden.

Für alle Fragen rund um den bequemen Haustürtransfer steht unser qualifiziertes und kompetentes Reiseteam jederzeit zur Verfügung unter der kostenlosen Rufnummer 0800 – 40 40 60 60.

Impfschutz gegen Grippeviren – was ist wichtig?

Normalerweise erreicht die Grippesaison ihren Höhepunkt im Februar und März. Doch dieses Jahr sieht die Sache anders aus. Schuld ist die Schweinegrippe. Es besteht die Gefahr, dass sich Menschen neben der saisonalen Grippe gleichzeitig mit der Schweinegrippe anstecken könnten. Weshalb empfohlen wird, jetzt zur Schutzimpfung zu gehen.

Die saisonale Impfung gegen Grippe schützt nicht vor der neuen pandemischen, auf der ganzen Welt auftretenden Schweinegrippe. Es handelt sich nämlich um verschiedene Viren. Eine Impfung gegen die „normale“ Grippe verringert jedoch das Risiko, dass ein neues gefährliches Virus entsteht, wenn sich bei einer Ansteckung saisonale sowie pandemische Grippeviren vermischen.

A collection of drugs Hierzulande starten die Epidemien üblicherweise im Herbst, als September bis November, und dauern während der Wintermonate von Dezember bis März an. Noch bis Ende November sollte man sich impfen lassen und den Schutz gegebenenfalls Anfang 2010 noch einmal auffrischen.

Wer es bis November nicht schafft, dem sei gesagt: Später Schutz ist besser als gar keiner, auch eine Impfung nach November kann nutzen.

Eine Injektion reicht aus, um innerhalb von 14 Tagen einen Impfschutz gegen die aktuellen Grippeviren aufzubauen. Er besteht über die gesamte Dauer der Grippe-Saison.

Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (STIKO) empfiehlt die Impfung allen über 60-Jährigen, medizinischem Personal sowie Menschen, die beruflich viel Kontakt zu anderen pflegen. Wie beispielsweise in Schulen, Behörden, Einzelhandel. Aber auch chronisch Kranken mit ohnehin geschwächtem Immunsystem wird angeraten, sich impfen zu lassen.

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für chronisch Kranke und alle über 60-Jährigen. Die Praxisgebühr wird nicht fällig. Wer den Impfstoff selbst zahlen muss, sollte mit rund 23 Euro rechnen.

Impfen lässt man sich am besten beim Hausarzt. Fragen Sie Ihre Kasse, ob sie die Kosten übernimmt.

Die „echte“ Grippe sollte man nicht mit einer relativ harmlosen Erkältung verwechseln. Eine Erkältung kann sich nicht zu einer Grippe ausweiten. Grippeviren schädigen die Schleimhaut der Atemwege, mindern die Abwehrkräfte. Der Körper wird allgemein anfällig. Deshalb auch bei scheinbar leichten Erkältungskrankheiten lieber zum Arzt gehen.

Dezember 29th, 2009 | Leave a Comment

Heilpflanzen gegen Infekte wie Grippe, Schweinegrippe und Erkältungen

Die moderne Medizin hat sehr viel erreicht und zahlreiche bedrohliche Krankheiten besiegt. Eine besonders wertvolle Erfindung waren die Antibiotika, mit denen sich Bakterien bekämpfen lassen, die Infektionskrankheiten wie eine Lungenentzündung auslösen. Doch bei einer anderen Sorte von Krankheitserregern, den Viren, stoßen sie an ihre Grenzen.

Viren sind weit verbreitet und schuld an ebenso weit verbreiteten Krankheiten. So verursachen sie 90 Prozent aller Erkältungen. Und auch die echte Grippe wird von Viren, nämlich den Influenza-Viren, verursacht.

Antibiotika können nichts gegen sie ausrichten. Und auch mit anderen chemisch-synthetischen Arzneimitteln lassen sich nur Symptome behandeln, etwa das Fieber senken oder mir Schnupfensprays die Nase freimachen. Doch es gibt Heilpflanzen, die Viren direkt bekämpfen können.

Pomegranate Bei der Zistrose konnte wissenschaftlich bewiesen werden, dass sie die Ausbreitung von Grippeviren stoppen und so eine Erkrankung verhindern kann. Forscher gehen sogar davon aus, dass ein Pflanzenextrakt namens Cystus 052 gegen Schweinegrippe wirkt. Sinnvoll ist eine vorbeugende Anwendung.

Eine andere Wirkweise zeigt die südafrikanische Kapland-Pelargonie. Sie stärkt das Immunsystem gezielt so, dass es mit eingedrungenen Viren besser fertig wird. Wissenschaftler wiesen nach, dass sich nach Einnahme des Extrakts die Anzahl der natürlichen Killerzellen im Blut erhöhte. Zusätzlich kann der Extrakt aber auch die Vermehrung von Bakterien bremsen und wirkt schleimlösend. Man sollte ihn bei den ersten Krankheitszeichen einnehmen.

Der Granatapfel enthält Polyphenole, die unser Immunsystem ebenfalls fit gegen Viren machen. Selbst Grippeviren können sie eindämmen. Der Granatapfel hilft vorbeugend, aber auch, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist.

Egal ob Grippe, Erkältung oder Schweinegrippe – die Krankheitserreger dringen über die Atemwege in den Körper ein. Daher sind der Rachen mit Halskratzen und die Nase mit Schnupfen als Erstes betroffen. Zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen gehört daher, viel zu trinken. Das hält die Schleimhäute der Atemwege feucht und fördert ihre natürliche Abwehrfunktion. Das gleiche gilt für Bewegung an der frischen Luft, während trockene Raumluft ein Austrocknen fördert.

Dezember 28th, 2009 | Leave a Comment

Schutz vor den H1N1-Viren der Schweinegrippe

Das H1N1-Virus ist weiter auf dem Vormarsch. Gerade jetzt zum Herbst und Winter, wenn die übliche Grippewelle über uns hereinbricht, kann es nochmals kräftig zuschlagen.

Das besondere am H1N1-Virus ist, dass es sich derart verändert hat, dass es vom Tier auf den Menschen übertragbar ist und durch Tröpfcheninfektion, also zum Beispiel durch Niesen, auch von Mensch zu Mensch. Zu den Beschwerden zählen plötzliches Fieber, trockener Husten, Appetitlosigkeit, eventuell Erbrechen und Durchfall. ill woman with tissue Weltweit haben sich bisher 182000 Menschen infiziert, 1800 starben. In Deutschland wurden offiziell rund 14000 Fälle registriert, überwiegend importierte Infektionen, die also aus dem Ausland mitgebracht wurden. Da die Urlaubszeit noch nicht endgültig beendet ist, rechnen Experten mit weiteren Fällen. Die folgenden Tipps helfen, damit man gut gegen das Virus gut gewappnet ist. Die Schutzmaßnahmen sind dieselben wie bei einer herkömmlichen Influenza. Regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife schützt vor Erregern und verhindert zugleich, dass sich ein Virus weiter verbreiten kann. Außerdem: Hände raus aus dem Gesicht – hat man das Virus zum Beispiel durch Händeschütteln oder einen Türgriff an der Hand und fasst sich ins Gesicht, kann es durch die Schleimhäute an Augen, Mund und Nase in den Körper eindringen.

Bei Kontakt zu Reiserückkehrern aus von der Schweinegrippe betroffenen Regionen sollte man die Hygienemaßnahmen besonders streng beachten. Besuch bei bereits erkrankten Personen möglichst meiden.

Stress hat eine schwächende Wirkung auf das Immunsystem. Also sollte dem Stress entgegengewirkt werden durch Vermeidung von Giftstoffen. Auf Zigaretten und Alkohol soll am besten verzichtet werden. Auch Sonnenbrände stressen und belasten das Immunsystem. Und vor allem ausreichend schlafen.

Grippemittel zu horten oder vorbeugend einzunehmen ist ein Fehler. Damit trägt man nur dazu bei, Resistenzen zu züchten. Die Mittel wirken zwar auch gegen die Schweinegrippe, sollten aber nur eingenommen werden, wenn sie vom Arzt bei entsprechender Diagnose verordnet wurden.

Eine ausgewogene und vielseitige Ernährung liefert dem Körper alle wichtigen Nährstoffe und trägt so zum Schutz vor Ansteckung bei, weil sie das Immunsystem bzw. die Infektabwehr des Körpers stärkt. Dafür werden täglich fünf Portionen Obst und Gemüse empfohlen. Das heißt drei Portionen Gemüse, davon die Hälfte roh, und zwei Portionen Obst, am besten frisch. Schon zum Frühstück schmeckt zum Beispiel Obst mit Joghurt oder ein Obstsaft, am Arbeitsplatz sind Äpfel, Orangen oder Bananen ein leckerer Snack, ebenso wie Paprika, Möhren oder Kohlrabi.

schutz-vor-den-viren-der-schweinegrippe Regelmäßige körperliche Bewegung hat einen harmonisierenden und stärkenden Einfluss auf das Immunsystem. Wichtig ist, sich nicht zu verausgaben, sondern sich mäßig, aber dafür regelmäßig zu bewegen. Gut sind Spaziergänge an der frischen Luft, Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Allesamt Sportarten, bei denen große Muskelgruppen beansprucht werden. Durch die Bewegung vermehren sich im Körper die Zellen, die die Immunabwehr steigern. Das sind spezielle Leukozyten, also weiße Blutkörperchen, die im Gegenzug auch bei zu wenig Bewegung oder zu intensiver Bewegung abnehmen. Zur Stärkung der Abwehr und Abhärtung werden Wechselduschen empfohlen, die immer warm beginnen und kalt enden sollten, und regelmäßige Saunabesuche.

Ein Extrakt aus der grau behaarten Zistrose, einer Heilpflanze aus dem Mittelmeerraum, bekämpft die aktuellen Schweinegrippe-Viren ebenso wirksam wie sogenannte Neuraminidasehemmer, also der Wirkstoff, der in den klassischen Grippemitteln „Tamiflu“ und „Relenza“ enthalten ist. Der Pflanzenextrakt Cystus 052 ist als Lutschtablette in der Apotheke erhältlich und hat keine Nebenwirkungen. Cystus 052 hat antivirale Fähigkeiten gegen Influenza-Viren. Am besten wirkt der Extrakt, wenn er gleich zu Beginn einer Infektion eingenommen wird.

November 20th, 2009 | Leave a Comment

Die neuartige „Schweinegrippe“- der Unterschied zur Influenza

Verteufelt und verharmlost – die „Schweinegrippe“. Über ihren Verlauf ist wenig bekannt – im Gegensatz zur normalen Wintergrippe.

Gegen die Wintergrippe wird jedes Jahr ab September geimpft. So hat das Immunsystem genug Zeit, einen Schutz gegen die Krankheit aufzubauen, die meist im Herbst oder Winter auftaucht.

Syringe with fluid Die saisonale Impfung schützt jedoch nicht gegen die „Schweinegrippe“ mit dem Erreger A/H1N1 09. Denn die saisonalen H1N1-Viren, die seit mehreren Jahren zirkulieren, unterscheiden sich stark vom A/H1N1 09-Stamm.

Grippeviren verändern ständig ihr Erbgut. Im Fall der neuartigen Grippe waren Schweine mit Vogel-, Schweine- und Menschenerregern infiziert worden. Aus dieser Gen-Mischung entstand ein neuer Virustyp, der auch von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Im Gegensatz zur normalen Wintergrippe kennt das Immunsystem den neuartigen Influenzavirus nicht.

Die „Schweinegrippe“ verläuft hierzulande bislang meist harmlos und ohne Komplikationen. Betroffen sind überwiegend Urlaubsheimkehrer im jungen Erwachsenenalter. Auch breitet sie sich nicht so sprunghaft aus wie vorhergesagt. Dennoch erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die „Schweinegrippe“ zur Pandemie, zur weltweiten Epidemie, weil es zu zunehmenden und anhaltenden Übertragungen in der Bevölkerung gekommen ist. Diese Einstufung ist jedoch unabhängig von der Situation in Deutschland und gibt keine Auskunft über Häufigkeit und Schwere der Erkrankungen.

Hauptziel im Ernstfall muss es sein, Erkrankungen möglichst gering zu halten und dabei die Gesundheitsversorgung zu wahren. Hier gibt es klare Anweisungen für Behörden und Einrichtungen des Gesundheitswesens. Er regelt, welche Maßnahmen wann getroffen werden. Was genau im Fall der Pandemie geschieht lässt sich jedoch nicht nach Schema F planen, weil die Situation in den Regionen sehr unterschiedlich sein kann.

Seitdem der grobe Bauplan des „Schweinegrippe“- Erregers vorliegt, arbeiten Forscher mit Hochdruck an der Entwicklung einer Substanz, die dagegen wirkt. Seit Oktober ist es bekannt, dass sie vorliegt. Allerdings ist die Rezeptur neu, niemand weiß, wie sie wirkt.

Sick Woman Neben dem eigentlichen Impfstoff enthält sie Wirkverstärker, mit denen keine Erfahrungen bestehen. Nach aktuellen Umfragen stehen mehr als drei Viertel der Befragten dieser Impfung kritisch gegenüber. Nur 14 Prozent wollen sich impfen lassen.

Beide Grippeformen lassen sich auf den ersten Blick kaum voneinander unterscheiden. Klarheit verschafft erst eine ärztliche Untersuchung. Übertragen wird eine Grippe durch kleine Tröpfchen, die beim Niesen, Husten oder Schnupfen durch den Raum fliegen. Eine weitere Infektion kann über Hände gehen, durch kleine Tröpfchen in der Luft oder über Gegenstände.

Wer die typischen Anzeichen einer Grippe bei sich feststellt, sollte das weitere Vorgehen zunächst telefonisch mit dem Arzt abstimmen. Er wird eine entsprechende Therapie vorschlagen. Falls erforderlich, sollten Patienten fürs Erste zu Hause bleiben, um sich und andere zu schützen.

Oktober 29th, 2009 | Leave a Comment

Die wichtigsten Fragen zur Schweinegrippe – wie gefährlich ist sie wirklich?

Man hört es täglich im Radio und eigentlich überall – Meldungen über das Influenza-Virus A/H1N1, oder kurz gesagt, die Schweinegrippe. Seitdem viele Urlauber diesen Virus aus ihrem Urlaub mitgebracht haben, steigt auch in Deutschland die Zahl der Schweinegrippe-Infektionen an. Zum Glück sind diese Fälle bis jetzt alle glimpflich abgegangen, die Befürchtung der Experten ist aber, dass der Virus aggressiver werden könnte. Es gibt viele Fragen und nicht immer die passenden Antworten. Hier im Folgenden wird erklärt, was man über diesen Virus wissen muss.

fragen-zur-schweinegrippe Da der Influenzavirus A/H1N1 im Volksmund Schweinegrippe genannt wird denken viele, dass es durch den Genuss von Schweinefleisch übertragen wird. Jedoch ist der Verzehr von Schweinefleisch unbedenklich. Wirklich übertragen wird das Virus durch eine Tröpfcheninfektion, dies kann beim Husten, Niesen oder auch Sprechen geschehen. Vermutet wird auch, dass sich der Virus über Oberflächen verteilen kann, die mit virushaltigen Sekreten verunreinigt sind. Die Infektion kann übertragen werden, wenn Viren dann über die Hände in Mund oder auch Augen gelangen können.

Ein Mundschutz ist zwar nicht schlecht, aber keine ausreichender Schutz gegen das Virus. Im OP wird diese Maske angewandt, um den Patienten zu schützen und nicht den Arzt. Das Problem ist, dass der Mundschutz nicht eng genug sitzt, so dass man keine Erreger einatmet. Hilfreicher sind da schon die Hygieneregeln, die eigentlich allgemein gültig sind. Wichtig ist es immer, sich ausreichend die Hände zu waschen, gerade wenn man öffentliche Verkehrsmittel genutzt hat oder auch öffentliche sanitäre Einrichtungen. Natürlich sollte man dies auch vor jeder Mahlzeit beherzigen. Wer ein Händedesinfektionsmittel hat, kann dies gerne nutzen, aber eine normale Seife ist ebenfalls ausreichend.

Da die Symptome denen einer ganz normalen Grippe ähneln, also Fieber, Gliederschmerzen, trockener Husten und dem damit verbundenen starken Krankheitsgefühl, ist es nicht so einfach festzustellen, ob es sich um die Schweinegrippe handelt. woman in pain Wenn man gerade aus dem Urlaub kommt oder Kontakt mit einer bereits infizierten Person hatte, dann liegt die Vermutung nahe, dass es sich um die Schweinegrippe handelt. In dem Fall sollte man seinen Arzt telefonisch kontaktieren um vorsichtshalber zu verhindern, dass man das ganze Wartezimmer ansteckt.

Viele verstehen auch die Aufregung um diesen Virus nicht, da die Verläufe bis heute sehr milde waren. Dies muss aber nicht unbedingt so bleiben, denn der Virus kann auch aggressiver werden. Viren haben leider die Fähigkeit zu mutieren und ganze Gensegmente auszutauschen. Auf diese Weise können ganz neue Virusvarianten entstehen. Denkbar ist es zum Beispiel, dass sich der Schweinegrippe-Virus mit dem herkömmlichen Grippevirus vermengt. Dann kann es zu sehr schweren Krankheitsverläufen kommen.

Der Impfstoff, der jetzt bald zur Verfügung stehen soll, bietet einen guten Schutz, aber leider keinen absoluten. Bei allen Menschen zwischen 15 und 60 Jahren besteht ein Schutz von bis zu 90 Prozent, bei Menschen über 65 Jahren nur noch von 60 Prozent. Man kann den Virus trotzdem bekommen, aber die Krankheitsverläufe werden erwartungsgemäß milder verlaufen als normal. In Deutschland werden pandemische Grippeimpfstoffe eingesetzt, und diese enthalten immunverstärkende Substanzen. So ist es gewährleistet, dass die Impfung auch bei aggressiveren Varianten des Virus keinen sehr schweren Verlauf nehmen wird.

Viele Menschen haben auch Angst vor Impfungen und halten sie für gefährlich. Gerade wenn, wie jetzt passiert, möglichst schnell ein Impfstoff hergestellt werden muss fürchten sie, dass er nicht genügend erprobt ist und somit gefährlich anstatt nützlich für die Gesundheit sein könnte.

Allerdings wird versichert, dass der Impfstoff alle klinischen Studien durchläuft, die jeder andere Impfstoff auch durchlebt hat. Bei diesem sogenannten Totimpfstoff werden keinerlei Komplikationen erwartet, genausowenig wie bei den herkömmlichen Grippeimpfstoffen. Nur die gängigen Impfreaktionen wie Schwellungen und Rötungen an der Einstichstelle oder auch leichtes Fieber oder Kopfschmerzen werden erwartet.

fragen-zur-schweinegrippe-2 Wer jetzt die Idee hat, an einer sogenannten Schweinegrippe-Party teilzunehmen, um sich mit dem Virus anzustecken, der trifft eine schlechte Wahl. Die Idee dahinter ist nicht schlecht, einmal die Krankheit durchmachen und dann Ruhe davor haben, aber man sollte niemals vergessen, dass viele Menschen auch an eigentlich recht milden Krankheiten sterben können. Allein die normale saisonale Grippe fordert jedes Jahr Tausende von Toten. Man sollte beachten, dass bereits junge Menschen an diesem Virus verstorben sind, zwar nicht in Deutschland, aber die Fälle sind gegeben. Diesen Versuch mit einer aggressiveren Variante des Virus zu starten ist absolut unverantwortlich.

Eine Impfung ist sinnvoll für alle, die sehr stark gefährdet sind, dies sind natürlich Ärzte und das gesamte medizinische Personal, sowie auch die Polizei und die Feuerwehr. Auch Menschen mit Vorerkrankungen und Schwangere sollten sich impfen lassen, denn für sie stellt eine Infektion ein erhebliches Risiko dar. Für das Baby ist der Totimpfstoff übrigens nicht gefährlich.

Medikamente gegen diesen Virus sollte man sich übrigens nicht auf Vorrat besorgen und bei Verdacht vorsichtshalber einnehmen. Gerade wegen der Nebenwirkungen ist es ratsam, diese Medikamente nur unter ärztlicher Aufsicht zu nehmen. Zusätzlich kann eine präventive Einnahme dazu führen, dass Viren gegen diese Medikamente resistent werden.

Oktober 13th, 2009 | 1 Comment

Impfen gegen Schweinegrippe und Virusgrippe – der Influenza an den Kragen gehen

Die Schweinegrippe – seit Monaten ist sie in aller Munde, und im September soll es den Grippewirkstoff geben. Was man dabei aber nicht vergessen sollte ist, dass es ja auch noch die ganz normale Influenza, also die Virusgrippe, gibt. Auch hier sollte man sich mit einer passenden Impfung schützen. Denn anders als der grippale Infekt ist eine handfeste Influenza eine schwere Erkrankung. Sie kann im schlimmsten Fall lebensgefährliche Folgen wie eine Lungenentzündung haben. An der Schweinegrippe steckten sich bisher gerade einmal 13000 Menschen an, aber an der Virusgrippe erkranken jedes Jahr etwa fünf Millionen Menschen. Davon sterben sogar bis zu 10000 Menschen. Das sollte wirklich Grund genug sein, um sich davor zu schützen. Hier ein paar Tipps, was man außer der Impfung noch tun kann, um sich zu schützen.

1. Das Wichtigste ist natürlich immer die Impfung. Gegen die herkömmlichen Viren gibt es längst eine Impfung, die allerdings jedes Jahr aufgefrischt werden muss. Die sinnvollste Zeit ist hier der September, um diese Impfung vornehmen zu lassen. Der Impfstoff für die Schweinegrippe soll in den nächsten Wochen auf den Markt kommen. Die Impfung zahlt in den meisten Fällen die Kasse, und auch die Praxisgebühr wird dafür nicht fällig.

A collection of drugs 2. Ein ganz einfaches Mittel ist natürlich die Handhygiene. Wie bekannt ist, sitzen die Krankheitserreger meistens auf Türgriffen oder auch vielen anderen Stellen, die viele Menschen berühren. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZGA, rät zu häufigem Händewaschen. Dabei sollte die Seife circa 20 bis 30 Sekunden, auch ganz wichtig zwischen den Fingern, eingerieben werden. So reduziert man sein Ansteckungsrisiko für Grippe- und Magen-Darm-Erkrankungen erheblich. Für unterwegs gibt es auch Mittel, die man ohne Wasser anwenden kann. Sie werden einfach auf der Hand verrieben.

3. Durch Husten oder Niesen werden die Viren auch verbreitet, daher empfiehlt es sich, von hustenden oder niesenden Personen Abstand zu halten. Selbst sollte man nicht in die Hand, sondern in den Ärmel niesen.

4. Geschlossene Räume sollte drei- bis viermal täglich für je zehn Minuten gelüftet werden, wo wird die Anzahl der Viren verringert und zudem wird verhindert, dass die Nasenschleimhäute austrocknen.

5. Wenn die Grippewelle in vollem Gange ist, dann sollte man auf jeden Fall Menschenansammlungen meiden und wenn möglich auch zu allen Umstehenden einen Abstand von zwei Metern halten. Auch auf das Händeschütteln sollte man in der Zeit verzichten.

Wenn man alle diese Ratschläge befolgt ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass man sich nicht mit einer Grippe ansteckt.

Oktober 8th, 2009 | Leave a Comment
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