Jetzt neu bei Kuren und Wellness TV – der Haustürtransfer [ Februar 8th, 2012 ] Posted in » Tipps

Oft wurde danach gefragt, und nun ist es endlich soweit, Kuren und Wellness TV bietet seinen Kunden seit Beginn des Jahres 2012 einen Haustürtransfer an, und zwar für die Länder Polen und Tschechien.

haustuertransfer Dass dieser Haustürtransfer eine Reihe von Vorteilen für den Reisenden bringt, das ist ganz klar. Nicht nur ältere Menschen nutzen diese Art von Service sehr gerne, auch bei jüngeren Reisenden wird der Haustürtransfer immer beliebter. Wie der Name schon sagt, werden die Reisegäste direkt von zu Hause abgeholt. Sehr viele Städte stehen als Abfahrtsorte bereit, und zwar jeweils mit einem Umkreis, der dreißig Kilometer beträgt. Auf Anfrage sind auch weitere Abfahrtsorte möglich. Gerade für ältere Menschen ist dies die ideale Gelegenheit, um auch mit einem Handicap oder einer Erkrankung sicher und problemlos den gewünschten Urlaubsort zu erreichen.

Die Reiseziele in Polen sind Misdroy, Kolberg und auch Swinemünde, und natürlich auch weitere anliegende Kurorte im schönen Polen. In Tschechien stehen Marienbad, Franzensbad, St. Joachimsthal und auch Karlsbad auf dem Reiseplan. Hierbei erfolgen die Hinfahrten immer an einem Sonntag, und zurück nach Deutschland geht es dann immer an einem Samstag. Dadurch ergibt es sich, dass sich der Kuraufenthalt um eine Nacht verringert. Natürlich verringert sich somit auch der Preis, der für die Hotelleistungen zu entrichten ist.

Alle angebotenen Fahrten erfolgen am Tage, und zwar in einem neuwertigen Minibus, der acht Plätze bietet. Bei all diesen Transfers an den Urlaubsort und zurück können sich die Reisegäste der höchsten Service-Qualität sicher sein. Dieser Service beinhaltet auch Kundenbenachrichtigungen bezüglich der Abfahrtszeiten, natürlich sowohl von zu Hause als auch vom Hotel aus.

Für die Fahrten werden immer nur die kürzesten Wege genommen, damit die Gäste auch schnell am Reiseziel eintreffen und den Urlaub beginnen können. Vor Ort gibt es natürlich deutschsprachige Reisebetreuer. Schon bereits ab einem Preis von 85 Euro kann ein solcher Transfer gebucht werden, dies variiert je nach Abreiseort.

Bei der Planung der Reise sollte immer beachtet werden, dass es sich bei den Zeitangaben immer um Circa-Angaben handelt. Die angegebenen Abfahrtszeiten beziehen sich grundsätzlich immer auf die Abfahrtsorte, die dazu angegeben sind. Natürlich variiert dann die Zeit, wann die Gäste von zu Hause abgeholt werden, dementsprechend. Bei der Rückreise gilt dasselbe Prinzip, auch hier beziehen sich die Abfahrtszeiten auf die Orte, die angegeben sind. Dementsprechend sind die Abholzeiten von den Hotels unterschiedlich. Sollte es einmal zu Verspätungen kommen durch ein höheres Verkehrsaufkommen oder auch Umleitungen, kann allerdings keinerlei Haftung übernommen werden. Wer von den Reisegästen eine Rollstuhl oder auch einen Rollator mitnehmen muss, der sollte dieses vorher anmelden, damit auch dieser Transport in die Reiseplanung einfließen kann.

Für die Planung eines reibungslosen individuellen Reiseverlaufs ist es wichtig, dass alle erforderlichen Angaben gemacht werden. Dazu gehören Name und Vorname sowie die genaue Anschrift. Auch die Telefonnummer gehört dazu, damit bei eventuellen Rückfragen diese gleich geklärt werden können. Sehr wichtig ist auch die Angabe des An- und Abreisedatums, des Reiseziels, der Name des Hotels und auch die Anzahl der Reisenden.

Für alle Fragen rund um den bequemen Haustürtransfer steht unser qualifiziertes und kompetentes Reiseteam jederzeit zur Verfügung unter der kostenlosen Rufnummer 0800 – 40 40 60 60.

Sich einfach fit fasten – das kann auch Spaß machen

Nicht mehr lange, und der Frühling steht wirklich vor der Tür. Zwar hat man heute schon den Eindruck, dass es soweit ist, aber noch müssen wir etwas warten, und es kann noch einmal kalt werden. Wenn der Frühling dann aber wirklich da ist, dann ist es Zeit für einen Energiekick, und auch für das Abwerfen von altem Ballast sowie auch der inneren Reinigung. Dafür kann man sich etwas ganz Natürlichem zuwenden, das keinen hohen Kostenaufwand darstellt.

fasten Die Rede ist hier von einer Gesundungsmethode aus dem Bereich der Naturheilkunde, und zwar der einfachen Fastenwoche. Dies ist nicht zu verwechseln mit einer Kalorienreduktion oder auch gar einer Nulldiät, das ist etwas ganz anderes. Fasten findet immer ganz bewusst und vor allen Dingen auch freiwillig statt. Der Erfolg einer solchen Fastenwoche ist immer sehr unterschiedlich und hängt auch immer sehr maßgeblich von der persönlichen Einstellung und auch der mit dieser Einstellung verbundenen Bewusstheit ab. Hierbei ist als zentrales Thema mit Sicherheit die Eigenverantwortung absolut maßgeblich. Hier geht es um die Verantwortung für die absolute Ganzheit aus Geist, Körper und Seele und auch die persönliche Weiterentwicklung.

Fasten ist keine neue Erfindung, es wurde eigentlich schon immer gefastet, und das seit es Menschen gibt. In früheren Zeiten war dies oftmals naturgegeben, beispielsweise durch Missernten oder auch Naturereignisse. Oft sollten so krankheitsbedingt auch die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder aktiviert werden.

Oft wurde Fasten aber auch als religiös begründeter freiwilliger Verzicht auf die Nahrung in den sogenannten Bußzeiten verstanden. Die österliche Fastenzeit dauert für gewöhnlich von Aschermittwoch bis Ostern. Allerdings verlor die Religion mit der Zeit an Bedeutung, und somit trat auch das Fasten in den Hintergrund. Das immer schneller werdende Leben um uns herum verdrängte die Philosophie des Fastens gänzlich. Der Trend geht heute eher zur Spaßgesellschaft, und das Beschränken auf das Wesentliche und Verzichten auf den Überfluss ist heute so gar nicht mehr modern.

Das änderte sich allerdings, denn durch Dr. Buchinger wurde das Fasten auch für Gesunde hierzulande wieder modern, und das althergebrachte Buchinger Fasten ist heute wieder sehr angesagt. Wenn Menschen heute ganz bewusst auf die feste Nahrung verzichten, dann arbeiten sie wieder an sich selbst, weil sie nach innen schauen. Dadurch wird man endlich wieder unabhängig von anderen und findet zu seiner eigenen Kraftquelle zurück. Auch bei vielen Krankheiten ist es möglich, dass Fasten eine Erleichterung bringen kann. Durch das Fasten kann das Immunsystem stimuliert werden, und der Körper bekommt zudem noch Impulse zur Selbsterneuerung. Das ist schon ein richtiges Anti-Aging-Programm.

In der Zeit des Fastens ist es so, dass man für einen gewählten Zeitraum nur flüssige Nahrung zu sich nimmt. Dazu kommen eine leichte Bewegung und auch Entspannungs- und Atemübungen. Ebenfalls dazu gehören Leberwickel, Körperbürstungen, Darmreinigung und auch Körpermassagen. Zudem wird auf Stimulanzien wie beispielsweise Kaffee und auch den ganzen alltäglichen Stress wie Computer, Fernsehen und Handy verzichtet, dafür legt man die Konzentration auf sich selbst und dabei auch auf die eigene Uhr. Das alles bewirkt der Abstand vom Alltag.

fasten-1 Eine solche Fastenwoche sollte aus mindestens einem Entlastungstag oder auch Obsttag bestehen, dann fünf Fastentagen mit ausschließlich flüssiger Nahrung, und dann noch zwei Aufbautagen. Wichtig ist es, dass während der fünf Fastentage immer ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird, mindestens zwei Liter sollten es auf jeden Fall sein, beispielsweise Säfte, Wasser, Tees oder auch Brühe.

Die eigentliche Reinigung während des Fastens findet über Lunge, Haut, Leber und Darm statt. Die Lungenentgiftung kann man durch Atemübungen und auch Spaziergänge unterstützen. Auch Leberwickel haben einen sehr festen Platz bei einer Fastenwoche. Für gewöhnlich sollte er täglich durchgeführt werden.

Den Darm reinigt man mittels Einläufen. Das hört sich zwar schrecklich an, aber kann mittlerweile auch schon ganz einfach zu Hause durchgeführt werden.

Wer sich für eine solche Fastenwoche zu Hause interessiert, der sollte sich vorher auf jeden Fall kundig machen, und natürlich auch den Hausarzt dazu zu Rate ziehen. Besser ist es natürlich allemal, wenn man sich für eine solche Fastenwoche in einem speziellen Hotel einbucht, so dass man unter ärztlicher Aufsicht ist, und sich auch ansonsten um nichts kümmern muss.

Februar 9th, 2011 | Leave a Comment

Hilfe bei Neurodermitis – aber bitte ohne Kortison

Neurodermitis ist eine Hauterkrankung, die jedoch nicht ansteckend ist. Die Neurodermitis kann jede Altersgruppe treffen. Laut Statistik leidet jedes 10. Kind an den Symptomen einer Neurodermitis, und das bereits im ersten Lebensjahr. Die Neurodermitis wird dem Atopischen Formenkreis zugeordnet, und das heißt nichts anderes, als dass man nicht weiß, womit man es zu tun hat.

hilfe-bei-neurodermitis Die Neurodermitis zeigt sich in ihren Symptomen auf der Haut. Es kommt zu Ekzemen, die auch Flüssigkeit absondern können. Die Neurodermitis verläuft in Schüben, so dass die Betroffenen durchaus symptomfreie Phasen erleben. Die Haut wird rot, beginnt zu schuppen und schließlich zu nässen. Starker Juckreiz gehört ebenfalls dazu und belastet die Patienten nicht selten unerträglich.

Neurodermitis gilt einerseits als nicht heilbar, trotzdem sind fast alle Patienten im Erwachsenenalter symptomfrei. Zur Ursache der Neurodermitis hat jede Medizin ihre eigene Theorie. Viele Neurodermitiker leiden unter Allergien, jedoch nicht alle. In der Schulmedizin lindert man mit Kortison. Kortison kann sinnvoll sein, um den Juckreiz zu reduzieren, das gilt besonders bei erkrankten Kindern. Kortison ist aber insgesamt gesehen keine Lösung.

Die Naturheilkunde sieht die Neurodermitis mit anderen Augen. Die Naturheilkunde bietet Behandlungsansätze, die selten sofort eine Besserung bringen. Man geht davon aus, dass das Atopische Ekzem eine Folge der Überlastung des Organismus ist. Tatsächlich zeigt sich bei den Lebensgewohnheiten, dass die Betroffenen ihre Ernährung umstellen müssen. Dabei gibt es häufig weitere gesundheitliche Störungen wie Kopfschmerzen oder Verdauungsbeschwerden.

In der Naturheilkunde bemüht man sich, den Organismus zu entlasten. Geschmacksverstärker, die auf den Verpackungen der Lebensmittel auch getarnt aufgelistet sind, und Konservierungs- und Farbstoffe können empfindliche Menschen gefährlich überlasten. Süßigkeiten, gehärtete Fette und Fast-Food zählen ebenfalls zu den Tabu-Gerichten. Speisen für Neurodermitiker sollten von ausgesuchten Produzenten stammen, bei denen der Einsatz von wachstumsfördernden Hormonen, Pestiziden und Fungiziden ausgeschlossen werden kann. Außerdem kann Sauerteigbrot den Organismus entlasten. Wer seine Ernährung im Sinne einer biologischen Lebensweise umstellt, wird schnell feststellen, dass das im Ergebnis nicht teurer ist und die gesunde Ernährung auch der Lebensqualität dient.

Zusätzlich zur gesunden Ernährung ist eine gesunde Grundeinstellung zum Leben nötig, selbst wenn dazu ein Umzug aus dem industrialisierten Wohnumfeld in die Außenbereiche nötig wird. Es heißt zwar häufig, dass Neurodermitis psychosomatische Ursachen hat, das wäre jedoch viel zu einfach. Tatsächlich kann starker Stress aber die Neurodermitis verstärken. Viele Betroffene wenden sich deshalb Entspannungstechniken zu, die ihnen helfen zur Ruhe zu kommen. Menschen mit Neurodermitis, vor allem dann, wenn es sich um Jugendliche und Erwachsene handelt, sollten sich Gedanken über ihr Leben machen. Sie sind nicht die einzigen, die unter der ungesunden Lebensweise, die den Menschen heute oftmals aufgezwungen wird leiden, und sogar ernsthaft krank werden. Wird man in ein falsches Lebensschema gepresst, so hat das lebensverkürzende Folgen.

Babys und Kinder, die an Neurodermitis erkranken, leiden erheblich unter den Symptomen. Gefährlich sind die vielen heftig umworbenen Produkte, die die Neurodermitis zur Ausheilung bringen sollen. Als Beispiel ist die Stutenmilch genannt. Oft verbirgt sich dahinter eine tierquälerische Tierhaltung. Die produzierten Fohlen werden dann in vielen Fällen lebend ins Ausland zur Schlachtung transportiert. Wer tierische Produkte erwirbt, sollte sich über die Hintergründe informieren.

Januar 24th, 2011 | Leave a Comment

Effektive Kuren bei Rheuma – die Beweglichkeit erhalten

Rheuma ist keine eigenständige Erkrankung. Stattdessen handelt es sich um einen Oberbegriff über bestimmte Symptome. Rheuma betrifft meist den Bewegungsapparat, kann aber auch einzelne Organe befallen. Damit es keine Missverständnisse gibt, fasst man alle Erkrankungen unter dem „Rheumatischen Formenkreis“ zusammen, und das sind mehrere hundert einzelne Erkrankungen.

grand parents Rheuma ist keine Erkrankung der älteren Generation. Tatsächlich sind sehr viele Kinder betroffen. Rheuma kann als Komplikation nach Kinderkrankheiten, aber auch nach Magen- Darminfekten und einigen anderen Krankheiten auftreten und belastet den Patienten dann ein Leben lang. Bei Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises kommt es immer zu einer Störung bei der körpereigenen Abwehr. Sind Gelenke betroffen, so greift das Immunsystem zum Beispiel die Gelenke an und zerstört sie.

Rheuma verläuft in Schüben, die können sich verschlimmern, wird jedoch medikamentös und mit physikalischen Therapien gegengesteuert, kann der Verlauf verlangsamt werden. Je früher behandelt wird, desto besser. Das setzt eine frühe Diagnose voraus. Rheuma wird heute verhältnismäßig schnell diagnostiziert, wie man auch heute in der Lage ist, die Gelenke durch künstliche zu ersetzen.

Rheuma ist in den jeweiligen Schüben sehr schmerzhaft. Die Patienten schonen die betroffenen Stellen, soweit das möglich ist. Rheuma wird schulmedizinisch und naturheilkundlich behandelt. Die Schulmedizin unterstützt vor allem mit Schmerzmitteln und Medikamenten, die Entzündungen aufhalten, die letztendlich die Zerstörung der Gelenke vorantreiben. Auch die Akupunktur, die zur Schulmedizin gehört, kann den Verlauf aufhalten und Schmerzen lindern.

In der Naturheilkunde hilft man den Patienten je nach Verfassung. Befinden sich die Betroffenen in einem Schub, ist Vorsicht mit den Thermalbehandlungen angesagt. Rheuma darf deshalb nur von Fachleuten behandelt werden. Während der intensiven Kuren hilft man den Patienten mit Enzymtherapien, die die Entzündungen stoppen sollen, außerdem zeigt die Neuraltherapie große Erfolge.

Rheumapatienten sollten nichts unversucht lassen, sich helfen zu lassen, und damit das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen, wo immer das möglich ist. Einen großen Schwerpunkt der Rheumabehandlung in den Kurhäusern macht die Ernährungsumstellung aus, denn man geht von einer Übersäuerung aus, die die rheumatischen Beschwerden deutlich verschärfen können. Es gibt sogar Theorien, nach denen Gelenkrheuma durch das Heilfasten geheilt werden kann, wenn es unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt wird, denn der Begründer des Buchinger-Fastens litt selbst unter schmerzhaftem Rheuma und war als Arzt nicht bereit, sich damit abzufinden, dass sich die Erkrankung zunehmend verschlimmerte.

Das Heilfasten allein genügt jedoch nicht. Auch danach muss eine strenge Diät gehalten werden. Abstinenz von Alkohol und Nikotin, wie eine Ernährung mit möglichst wenig Fleisch, viel Rohkost und ohne denaturierte Nahrungsmittel, soll das Rheuma zum Stillstand bringen. kuren-bei-rheuma-n1 Durch die basische Ernährung wird der Stoffwechsel angeregt, die Ablagerungen, die bei Rheuma ein großes Problem sind, sollen ausgeschieden werden. Helfend werden dann auch bestimmte Tees gereicht.

Natürlich kann ein Tee keine Form von Rheuma heilen. Es ist vielmehr die Kombination einer erprobten und entlastenden Ernährung, die den Patienten gesund machen soll. Aus der Phytotherapie werden vor allem die Weidenrinde und die Brennnessel genannt. Die Weidenrinde wirkt wie Aspirin, hat aber keine Nebenwirkungen, wenn sie fachgerecht eingesetzt wird. Die Weidenrinde kann das Schmerzmittel meist nicht ersetzen, aber sie kann eine niedrigere Dosis möglich machen.

Dezember 10th, 2010 | Leave a Comment

Traditionelle Europäische Medizin – unsere Naturheilkunde hat viel zu bieten

Sie haben den Westen erobert – ohne Apparate, ohne Spritzen, mit viel Exotik und etwas Wellness. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und das indische Ayurveda sind ganz nebenbei auch ein bisschen schick. Immer mehr gesundheitsbewusste Menschen kennen sich bestens aus mit Akupunktur und Yoga, Qi und Dosha, Tuina und Ölgüssen. Von Traditoneller Europäischer Medizin (TEM) haben jedoch die wenigsten gehört. Dabei gibt es auch bei uns eine über 2000 Jahre alte Medizintradition, die eine Fülle von Therapieverfahren bietet und auf das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele baut.

Herb Border Mit dem Ansatz des ganzheitlichen Heilens liegt die traditionelle Medizin des Abendlandes jedenfalls voll im Trend. Immer mehr Menschen wollen sich im Einklang mit der Natur und möglichst ohne Nebenwirkungen gesund halten. Laut einer aktuellen Umfrage helfen sich mehr als 80 Prozent der Deutschen lieber erst mal mit Hausmitteln wie Kohlwickeln und Kräutertee als sich am Medizinschrank an Pillen und Pülverchen zu bedienen. Und eine Studie des Berliner Instituts für Sozialmedizin ergab, dass europaweit über 150 Millionen Menschen auf Naturheilkunde und traditionelles Heilwissen setzen. Trotzdem ist der Begriff TEM und das, was man darunter versteht, weitgehend unbekannt. Allenfalls kennt man davon Facetten, zum Beispiel die Hildegard-Medizin oder die Wasser- und Kräuteranwendungen von Sebastian Kneipp, die in den letzten Jahren eine Renaissance erlebten.

Neben Bewegung, gesunder Ernährung und dem seelischen Gleichgewicht sind vor allem die Pflanzenheilkunde und unterschiedliche Reiztherapien das A und O, um in Balance zu bleiben und Krankheiten zu vertreiben. Einen besonders hohen Rang in der traditionellen Medizin nimmt die Physiotherapie ein. Bis heute ist die Kräuterheilkunde ein wichtiger Bestandteil der Volksmedizin.

Heute wird die Physiotherapie mit ihren rund 250 Arzneipflanzen vor allem von naturheilkundlich orientierten Ärzten und Heilpraktikern genutzt und lebt durch die Überlieferung alter Hausmittel. Das Anwendungsspektrum der Pflanzenheilkunde ist ähnlich breit gefächert wie das Angebot an Teemischungen, Tabletten, Säften, Salben oder Tinkturen. Bei der Aromatherapie werden häufig auch ätherische Öle verwendet. Stoffwechselstörungen, Herzerkrankungen, Rheuma, Hautbeschwerden – gegen vieles ist ein Kraut gewachsen.

Ein weiterer zentraler Pfeiler der TEM sind überlieferte Heilverfahren, die im Altertum helfen sollten, das Gleichgewicht der Säfte wiederherzustellen. Über Mund, Haut oder Darm versuchte man, mit Hilfe unterschiedlicher Techniken „krank machende Säfte“ auszuleiten. Aderlass, Brechmittel, Klistiere oder Blutegel waren übliche Methoden. Heute wird in der Alternativmedizin eher von „Entschlackung“ gesprochen und versucht, die Abbauprodukte des Stoffwechsels mit speziellen Massagen, Wickeln, Heilfasten, Trink- und Schwitzkuren zu beseitigen. Im Trend liegt jedoch auch das Schröpfen. Bei der über 3000 Jahre alten Behandlungsform arbeitet der Therapeut mit Schröpfgläsern, die auf der Haut Unterdruck erzeugen und dadurch die Durchblutung und den Stoffwechsel in der betroffenen Region anregen.

Neben ausleitenden Verfahren gibt es die traditionellen physikalischen Regulationstherapien, die die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen sollen. Allen voran sind das Anwendungen mit Wasser, Wärme, Kälte und Luft – klassische Naturheilverfahren, die auch unter dem Begriff „Medical Wellness“ boomen. Moor- oder Seeheilbäder, heilklimatische Kurorte, Felke-, Schroth- oder Kneippkuren sind ein lebendiges Stück TEM, das in über 350 deutschen Heilbädern und Kurorten sowie in weit über 1000 Kurorten in Europa existiert.

traditionelle-europaeische-medizin-1 Besonders beliebt sind Kneippkuren, und obwohl lange vor ihm andere Heilkundige damit arbeiteten, verbindet man das Stichwort „Wasser“ fast automatisch mit Pfarrer Kneipp, der Mitte des 19. Jahrhunderts Güsse, Bäder, Wickel und Wassertreten zu seinem Schwerpunkt machte. Die Kuren wirken nach einem thermischen und mechanischen Prinzip. Wasser reguliert den Wärmehaushalt, Reize werden von der Hautoberfläche rasch ins Körperinnere geleitet. Das regt den Kreislauf, die Durchblutung und das Immunsystem an, stärkt das vegetative Nervensystem und härtet ab. Gängige Anwendungen sind kalte Wadengüsse, um die Gefäße zu trainieren, oder heiße Fußbäder bei Erkältungen. Seit Jahrhunderten bekannt ist auch die medizinische Wirkung von Wärme, die die Durchblutung eines Gelenks oder Organs fördert und Heilungsprozesse anschiebt. Je nach Beschwerdebild nutzt man feuchte oder trockene Anwendungsmethoden wie beispielsweise Wärmflaschen bei Ischiasschmerzen oder Zwiebelwickel bei Schnupfen. Das Spektrum reicht vom Heublumensack über Fangopackungen bis Rotlicht oder Sauna. Häufig nutzt man Wärme bei Erkältung, Bauchschmerzen, Verspannungen und Entzündungen. Noch relativ neu aber erfolgreich ist die Wärmetherapie bei Bandscheiben- und Krebsleiden.

Die Wirkung von Kälte wird schon von Hippokrates beschrieben, und auch heute ist die Therapie mit Kältereizen wichtig bei Rheuma, neurologischen Beschwerden (Kopfschmerzen) und Sportverletzungen. Eissprays, Eiskompressen oder Cold-Packs bewirken, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen, sie lindern Schwellungen und wirken blutstillend.

Ein weiteres Verfahren zur Gesunderhaltung ist die Klimatherapie, das Heilen mit der Luft. Ihre Qualität und Temperatur, die Reinheit und der Feuchtigkeitsgehalt waren schon im Altertum von Bedeutung. Heute wissen wir, dass klimatische Gegebenheiten positiv auf den Organismus wirken. So gelten das Klima an Nord- und Ostsee, aber auch im Mittel- und Hochgebirge als besonders heilsam, sowohl präventiv als auch als Reha-Maßnahme bei Erkrankungen der Haut und der Atemwege.

Viele weitere Verfahren, vor allen aus der Bewegungs- und Ernährungslehre, zählen zur TEM, auch sogenannte „ordnungstherapeutische Methoden“ wie Meditation oder autogenes Training.

November 4th, 2009 | Leave a Comment

Reflexzonen-Therapie – mit einer Schröpfkopfmassage gegen Asthma

Viele Asthmatiker kennen es – man pendelt jahrelang zwischen Cortison und Antibiotika hin und her, und irgendwie sieht man nie, dass sich die Krankheit wirklich bessert. Die Lösung der Probleme kann für viele Menschen mit Asthma in der Naturheilkunde gefunden werden.

object on white medical tool cupping glass Viele Betroffene kennen die Situation, wenn wieder eine schwere Bronchitis das Leben schwer macht, aber kein Antibiotikum anschlägt. Die mit der Krankheit einhergehende Atemnot weckt immer wieder die Befürchtung, ersticken zu müssen. Oft wird in solchen Fällen eine Umstellung der Medikamente durchgeführt, und die Cortison-Dosis wird erhöht. Das birgt aber dann die Gefahr, dass jede kleine Erkältung nun ein großes Risiko bedeutet. Durch die Unterdrückung des körpereigenen Abwehrsystems wird den Bakterien und Viren Tür und Tor geöffnet. So ist es oft der Fall, dass sich Asthmatiker zu Hause verkriechen aus Angst vor dem nächsten Infekt.

Wer sich zu einer Behandlung mit Hilfe der Naturheilkunde entscheidet, der kann eine spürbare Besserung bereits nach drei Tagen erfahren. In hierauf spezialisierten Kliniken wird meistens über eine Zeit von 14 Tagen das Asthma intensiv behandelt.

Die Therapie beginnt mit Heilfasten. Viele fragen sich nun natürlich, was fasten mit der Atmung zu tun hat. Wer dies aber einmal ausprobiert wird schnell eine Erleichterung spüren und besser Luft bekommen. Das besondere an diesen Kliniken ist, dass jeder Patient etwas besonderes ist. Hier gibt es keine 08/15-Behandlungen, denn für jeden Patienten wird individuelle ein Mix aus Ernährungs- und Bewegungstherapie, Kneippanwendungen und auch anderen physikalischen Anwendungen erstellt. Dies ist nicht dazu gedacht zu heilen, aber der Körper wird angeregt, sich selbst zu helfen. Der englische Arzt Henry Head setzte den Grundstein für die Behandlung der Reflexzonen bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Er wies nach, dass die inneren Organe ihre Probleme in Form von Hautveränderungen auf dem Rücken projizieren. So wurde die Grundlage gelegt für die moderne Neurologie. Die Ursache hiervon ist die Verschaltung der Nervenbahnen von den Organen am Rückenmark. Dass dieser Weg aber keine Einbahnstraße ist, das kann man mit einer Schröpfkopfmassage beweisen. Damit können spezielle Reflexzonen zwischen den Rippenbögen die geschwächte Atemmuskulatur stimulieren und kräftigen. reflexzonen-therapie-asthma Zusätzlich zu diesen Methoden gibt es noch Brustwickel mit Ingwer. Gerade diese Knolle beinhaltet ein Feuerwerk an Inhaltsstoffen. Vitamine und Mineralien wie Kalzium, Kalium und Eisen sowie auch viele ätherische Öle stärken die Lunge.

Nach einem Aufenthalt von zwei Wochen stellt sich in den meisten Fällen eine große Linderung der Symptome ein. Natürlich kann auch die Naturheilkunde nicht zaubern, und eine komplette Heilung kann auch sie nicht erreichen, aber dass die Betroffenen nun mit weitaus weniger Medikamenten leben können und sich der Gesundheitszustand gebessert hat, das ist schon sehr viel wert. Jeder, der unter Asthma leidet, wird dies bestätigen können. Auch eine Kur in Polen, beispielsweise in Kolberg, wird wegen des milden Reizklimas immer sehr empfohlen. Gerade bei den Atemwegserkrankungen sind die Hotels in Kolberg führend.

September 4th, 2009 | 1 Comment
Wir empfehlen Ihnen hier auch einen Pfingsten Kurzurlaub zu günstigen Preisen an.

Powered by WordPress | Blue Weed by Blog Oh! Blog | Entries (RSS) and Comments (RSS). | Impressum

Bad Behavior has blocked 625 access attempts in the last 7 days.