Es muss nicht immer Fisch sein – Omega-3-Fettsäuren aus Pflanzen [ Mai 17th, 2013 ] Posted in » Gesundheit

Immer wieder hört man davon, wie wichtig doch die Omega-3-Fettsäuren für den menschlichen Körper sind. Sie spielen eine ganz besondere Rolle in der gesunden Ernährung. Diese ungesättigten Kohlenstoffketten sind absolut lebenswichtig, und sie müssen zugeführt werden über die Nahrung. Babys haben dabei sehr große Vorteile, denn sie erhalten ihre Omega-3-Fettsäuren omega-3-fettsaeuren bereits mit der Muttermilch, denn die Fettsäuren sind darin enthalten.

Gerade in dieser frühen Phase des Lebens sind diese Omega-3-Fettsäuren sehr wichtig, denn sie sind beteiligt am Aufbau von den Gehirnzellen. Sie sorgen auch im weiteren Leben dafür, dass die Nervenzellen gestärkt werden, und die Konzentration wird durch sie gefördert. Gleichzeitig haben die Fettsäuren auch die Eigenschaft, die Zellen des menschlichen Körpers jung zu halten, das Herz und auch der Kreislauf werden gestärkt, zudem können noch zu hohe Cholesterinwerte und ein zu hoher Blutdruck gesenkt werden. Auch bei der Sehkraft spielen sie eine wichtige Rolle, ebenso wie bei der Produktion von Hormonen.

Dennoch haben viele Menschen so ihre Probleme mit der Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass einem gleich Fisch in den Kopf kommt, wenn man an diese besonderen Fettsäuren denkt. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, werden doch die meisten Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren aus Fisch hergestellt. Aber es gibt auch ganz andere Quellen für diese Fettsäuren, und diese stammen aus der Natur. Dies ist sehr wichtig auch für alle Vegetarier, Veganer, und natürlich die Menschen, die einfach keinen Fisch mögen und auch keine derartigen Kapseln einnehmen möchten.

Auch die pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren müssen sich nicht hinter den tierischen verstecken. Dennoch streiten sich die Wissenschaftler auf der ganzen Welt noch immer darüber, welche dieser Fettsäuren denn nun wertvoller ist, die tierische Variante oder die pflanzliche. Die wertvollsten dieser Fettsäuren bestehen aus 22 bis hin zu 25 Kohlenstoffatomen. Diese Varianten sind zu finden in fettem Fisch, aber auch in Algen. Es gibt einige Pflanzenöle, in denen Omega-3-Fettsäuren enthalten sind, die zwanzig Kohlenstoffatome enthalten. Dennoch stellt diese Tatsache, dass dort etwas weniger Atome enthalten sind, kein Problem dar, denn die pflanzliche Variante kann ganz einfach im Körper umgewandelt werden in eine hochwertigere Variante.

An oberster Stelle bei den pflanzlichen Varianten befindet sich das Leinöl. In 100 Gramm dieses Pflanzenöls sind ganze 55 Gramm an Omega-3-Fettsäuren enthalten. Daran kann man sehr gut sehen, welche Wertigkeit dieses Öl hat. Seitens der Lebensmittelbehörde der USA wird empfohlen, jeden Tag 0,5 Gramm Omega-3-Fettsäuren zu sich zu nehmen. Leider nehmen sowohl Männer als auch Frauen hierzulande weitaus weniger dieser wichtigen Fettsäuren zu sich, bei den Männern sind es nur 0,25 Gramm, und die Frauen liegen noch weiter hinten, sie nehmen nur 0,15 Gramm jeden Tag zu sich. omega-3-fettsaeuren-1 Ein einziger kleiner Teelöffel des Leinöls würde also bereits ausreichen am Tag, um wirklich optimal versorgt zu werden.

Auch in grünem Blattgemüse ist durchaus Omega-3 enthalten, allerdings nur sehr geringe Mengen. Eine Ausnahme macht hier der Portulak. In ihm ist recht viel der Omega-3-Fettsäuren enthalten, und man kann ihn wunderbar verarbeiten, sei es als Suppe oder Salat, oder auch im Rührei.

Egal, auf welche Quellen man zurückgreifen mag, wichtig ist nur, dass man jeden Tag ausreichend Omega-3-Fettsäuren zu sich nimmt.

Im Land der Maya – Belize entführt Reisende in eine andere Welt

Menschen, die das Ungewöhnliche lieben und auch auf Reisen eingehend die Bräuche fremder Kulturen erkunden wollen, werden in Belize fündig. Im Land der Maya, einem zentralamerikanischen Staat im Südosten Yucatans, sammeln Touristen unvergessliche Reiseerlebnisse.

belize-1 Belize grenzt im Osten an die Karibik und im Nordwesten an Guatemala und Mexiko. Im ganzen Land finden sich die Spuren der Maya, die eine hohe Kultur hervorgebracht haben, bevor das Reich unterging. Heute lebt diese indianische Sprach-und Stammesgruppe verteilt auf die Länder Honduras, Guatemala, Mexiko und Belize, ohne eine geschlossene kulturelle Einheit zu bilden. Die Hauptstadt Belizes, Belmopan, hat erst seit dem Jahr 1970 diesen Status, denn erbaut wurde sie auf einem gerodeten Gebiet, wo einst Urwald zu finden war. Belmopan ist nicht nur der geographische Mittelpunkt des Landes, sondern überzeugt trotz seines geringen Alters durch seinen Facettenreichtum und dies, obwohl die Stadt gerade einmal rund 14.000 Einwohner hat.

Weitaus größer ist Belize-City mit etwa 62.000 Einwohnern. Bunte Wochenmärkte, romantische Gassen und Relikte aus der Hochkultur der Maya ergänzen die andere touristischen Angebote dieser bemerkenswerten Stadt, die auch über einen Flughafen verfügt.

Wer nach Belize kommt, stößt überall auf die lange und wechselvolle Geschichte der Hochkultur der Maya. Lamanai, eine im Urwald gelegene Mayastätte, gibt Einblicke in diese insbesondere für Europäer geheimnisvolle Kultur. Belize überrascht immer wieder durch seine Vielfältigkeit, denn gebirgiges Land wechselt sich mit Mangroven- und Wüstengebieten ab. Ausgedehnte Palmenwälder, endlose weiße Sandstrände und tropische Küstentiefländer bestimmen die Geographie dieses kleinen Landes.

Hier und auch verstreut über die Halbinsel Yucatan beeindrucken die Hinterlassenschaften der Maya durch unbeschreibliche Werte. Dazu gehört der besondere Charme der kleinen Kolonialstädte, die heute noch durch ihre Architektur begeistern und eine ideale Kulisse für die bunten Krammärkte dienen. Ebenso bunt gemischt ist auch die Bevölkerung Belizes, die aus mehr als 50 ethnischen Gruppierungen und aus Mestizen bestehen.

Belize, das ehemals Britisch Honduras, bietet Reisenden die Möglichkeit, von hier aus einen interessanten Abstecher in das Dreiländereck Belize-Mexiko-Guatemala zu machen, um sich von dem tropischen Dschungel und seine archäologischen Sehenswürdigkeiten begeistern zu lassen. Hier liegt auch die berühmte Chan Chich Lodge, die mit ihren gut ausgebauten Wanderwegen ideale Bedingungen für ausgedehnte Touren und Tierbeobachtungen bietet. belize Hier kommen nicht nur Liebhaber der Vogelkunde auf ihre Kosten, denn hier lassen sich auch die eher scheuen Jaguare beobachten. Hier kann der Tourist professionell geführte Touren zu Pferd und auch mit einem Kanu unternehmen, um das rund 250.000 Hektar große Gebiet rund um die Lodge zu erkunden.

Hier und auch an vielen anderen Stellen des Landes wird deutlich, dass Belize eine große Vielfalt ungewöhnlicher Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Hier pulsiert das karibische Flair eher als die Lebensart Mittelamerikas. Die Menschen überzeugen den Urlauber durch ihre Gastfreundlichkeit und wer die englische Sprache beherrscht, kommt problemlos im ganzen Land zurecht.

 

April 12th, 2011 | Leave a Comment

Mexiko – das faszinierende Land der Azteken

Ist man auf der Suche nach einem Land, das vielseitig und faszinierend zugleich ist, so wird man auf Mexiko stoßen. Das Land, hinter dem sich viele Gesichter verbergen, zeichnet sich durch seine Jahrtausende Jahre alte Kultur und atemberaubende Naturlandschaft aus. Somit kann man beim Durchreisen das Land und seine vielen Gesichter erleben und dabei etwas über die Geschichte und Gesellschaft Mexikos lernen.

mexiko_0 Kommt man in Mexiko an, so wird man überwältigt sein von der atemberaubenden Naturlandschaft, die gezeichnet ist durch die Tropenwälder, kilometerlangen Flüsse und Berglandschaften sowie Savannen. Deshalb sollte man sich zuerst mit dieser Naturlandschaft befassen, indem man sich in einen dieser Tropenwälder begibt. Hier findet man sich inmitten von riesigen Bäumen wieder, die weit in den Himmel ragen und mit ihren dichten Kronen das Licht verdunkeln.

Das Licht, das doch noch zwischen den Blättern durchkommt, beleuchtet den laubbedeckten Boden, der als Pfad durch diese Wälder führt. Hin und wieder beobachtet man kleine Flüsse, die nach dem Passieren eines Wasserfalls in eine Lagune münden und dabei alles in einen leichten Nebel hüllen. Diese blauen Lagunen bannen sich ihren Weg zum Pazifischen Ozean. Solche Augenblicke offenbaren einem die wahre Schönheit und Vielseitigkeit Mexikos.

Nach dem Verlassen der Tropenwälder sollte man sich in die großartige Berglandschaft begeben, die geprägt ist durch längst erloschene Vulkane. Von hier aus überblickt man die ganze Landschaft, die harmonischer nicht sein könnte. Wartet man schließlich auf den Sonnenuntergang, so wird man erleben, wie sich die Sonne ihren Weg entlang der Savannen und Wälder sowie Berge gen Süden bahnt.

Das Schauspiel der Farben und Formen, das angeregt wird vom Lodern der Sonne, vermischt sich mit dem tiefen Blau des Horizonts. Das darauf entstehende Bild gleicht einem wahren Kunstwerk der Natur. Nachdem man sich mit der facettenreichen Naturlandschaft beschäftigt hat, sollte man sich der Jahrtausende Jahre alten Kultur Mexikos widmen. Diese ist bekannt für ihre traditionelle Kunst sowie auch antike Architektur. Um diese Kultur besser kennen zu lernen, kann man sich in eines der vielen Museen begeben, in denen man vieles zu der Geschichte und Gesellschaft Mexikos erfährt. So gibt die Kunst, die bereits 20.000 Jahre zurückliegt, viel Aufschluss über die Geschichte der Menschheit.

In der so genannten „Präkolumbischen Zeit“ gibt es Werke, aus denen man erkennen kann welche Völker und verschiedenen Kulturen es damals in Mexiko gab. Es entwickelten sich die Kulturen der Maya, Azteken und Olmeken, die schließlich eine gemeinsame Kultur formten. mexiko-1_0 Die Kunst Mexikos und deren bedeutende Künstler werden heute noch zum größten Teil von dieser Zeit geprägt. Dieser Einfluss ist ebenfalls in vielen antiken Bauwerken wie den Pyramiden und Ruinestätten der Mayas zu sehen. Eine weitere bedeutende Zeit ist die „Spanische Kolonialzeit“ um das 15. Jahrhundert, die die Kultur und Kunst beeinflusste. Diesen Einfluss erkennt man in diversen Bauwerken wie den zahlreichen Kathedralen um die Großstädte.

Im Anschluss sollte man sich der authentischen Küche Mexikos zuwenden. Diese ist ausgezeichnet durch Raffinesse und Leidenschaft. Daraufhin hat man einen kleinen Einblick in das faszinierende Mexiko, von dem jeder Augenblick unvergessen bleibt.

Februar 8th, 2011 | Leave a Comment

Das Heilwissen der alten Maya – auch heute noch aktuell

Die Kultur der Maya entwickelte sich sehr gut behütet unter den dichten Baumkronen des mittelamerikanischen Regenwaldes. Ihre Blütezeit hatte das Volk vor rund 1300 Jahren, und schon damals kannte dieses indianische Volk sehr viele sehr heilkräftige Pflanzen, die aus dem Dschungel stammen. Zum Glück vererbte das Indianer-Volk diese Medizin für Geist und Seele weiter, so dass auch wir heute noch von diesem umfassenden Wissen profitieren können.

In der medizinischen Forschung werden heute ganz gezielt Pflanzen untersucht, die auch in den alten Aufzählungen der Maya vorkommen, und bei einer entsprechenden Eignung werden daraus moderne Heilmittel hergestellt.

damiana Anhand von unterschiedlichen Ausgrabungen konnte man feststellen, wie groß und auch wertvoll das Heilwissen der Maya eigentlich wirklich war. Sie züchteten und kultivierten in sogenannten „heiligen Gärten“ medizinisch wirksame Pflanzen, die sie zudem auch verehrten. Diese Gärten waren für die Maya reine lebende Arzneistofflager. Das gesamte Wissen dazu, welche Blätter, Wurzeln oder auch Blüten gegen welche Wehwehchen helfen, und vor allen Dingen auch, wie man sie zubereiten muss, das wuchs erst im Laufe von sehr vielen Jahrhunderten.

Es gibt aber eine Heilpflanze, die den Maya ganz besonders wichtig war, und das war die Pflanze, die wir heute als Damiana kennen. Das ist ihr europäischer Name, den sie im 17. Jahrhundert von spanischen Missionaren erhielt, und zwar zu Ehren des heiligen Damian. Bis heute gilt er als Schutzheiliger der Apotheker. Damiana ist ein gelb blühendes und recht aromatisches Heilkraut, das die Maya in ihrem recht anstrengenden Leben in der feuchten Hitze des Urwalds sehr intensiv genutzt haben. Sie nutzten Damiana gegen Müdigkeit, Erschöpfung und auch körperliche Schwäche. Dafür brühten sie ganz einfach aus den getrockneten Blättern einen Tee.

Und die heutigen Untersuchungen zeigen, dass die Maya auch wirklich recht haben, denn diese stärkende Pflanze fand auch Anwendung in der Homöopathie. Es stellte sich heraus, dass Damiana bei körperlicher und auch geistiger Erschöpfung in unserem heutigen Leben hilft, also beispielsweise bei Überarbeitung, Stress, Nervosität und auch nachlassender Leistungsfähigkeit. Auch bei Schlaflosigkeit und Verspannungen wird sie gerne eingesetzt. Oft wird Damiana auch gerne mit anderen ausgleichenden Stoffen kombiniert und dann als rezeptfreies Mittel in der Apotheke angeboten.

Februar 4th, 2011 | Leave a Comment
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