Jetzt neu bei Kuren und Wellness TV – der Haustürtransfer [ Februar 8th, 2012 ] Posted in » Tipps

Oft wurde danach gefragt, und nun ist es endlich soweit, Kuren und Wellness TV bietet seinen Kunden seit Beginn des Jahres 2012 einen Haustürtransfer an, und zwar für die Länder Polen und Tschechien.

haustuertransfer Dass dieser Haustürtransfer eine Reihe von Vorteilen für den Reisenden bringt, das ist ganz klar. Nicht nur ältere Menschen nutzen diese Art von Service sehr gerne, auch bei jüngeren Reisenden wird der Haustürtransfer immer beliebter. Wie der Name schon sagt, werden die Reisegäste direkt von zu Hause abgeholt. Sehr viele Städte stehen als Abfahrtsorte bereit, und zwar jeweils mit einem Umkreis, der dreißig Kilometer beträgt. Auf Anfrage sind auch weitere Abfahrtsorte möglich. Gerade für ältere Menschen ist dies die ideale Gelegenheit, um auch mit einem Handicap oder einer Erkrankung sicher und problemlos den gewünschten Urlaubsort zu erreichen.

Die Reiseziele in Polen sind Misdroy, Kolberg und auch Swinemünde, und natürlich auch weitere anliegende Kurorte im schönen Polen. In Tschechien stehen Marienbad, Franzensbad, St. Joachimsthal und auch Karlsbad auf dem Reiseplan. Hierbei erfolgen die Hinfahrten immer an einem Sonntag, und zurück nach Deutschland geht es dann immer an einem Samstag. Dadurch ergibt es sich, dass sich der Kuraufenthalt um eine Nacht verringert. Natürlich verringert sich somit auch der Preis, der für die Hotelleistungen zu entrichten ist.

Alle angebotenen Fahrten erfolgen am Tage, und zwar in einem neuwertigen Minibus, der acht Plätze bietet. Bei all diesen Transfers an den Urlaubsort und zurück können sich die Reisegäste der höchsten Service-Qualität sicher sein. Dieser Service beinhaltet auch Kundenbenachrichtigungen bezüglich der Abfahrtszeiten, natürlich sowohl von zu Hause als auch vom Hotel aus.

Für die Fahrten werden immer nur die kürzesten Wege genommen, damit die Gäste auch schnell am Reiseziel eintreffen und den Urlaub beginnen können. Vor Ort gibt es natürlich deutschsprachige Reisebetreuer. Schon bereits ab einem Preis von 85 Euro kann ein solcher Transfer gebucht werden, dies variiert je nach Abreiseort.

Bei der Planung der Reise sollte immer beachtet werden, dass es sich bei den Zeitangaben immer um Circa-Angaben handelt. Die angegebenen Abfahrtszeiten beziehen sich grundsätzlich immer auf die Abfahrtsorte, die dazu angegeben sind. Natürlich variiert dann die Zeit, wann die Gäste von zu Hause abgeholt werden, dementsprechend. Bei der Rückreise gilt dasselbe Prinzip, auch hier beziehen sich die Abfahrtszeiten auf die Orte, die angegeben sind. Dementsprechend sind die Abholzeiten von den Hotels unterschiedlich. Sollte es einmal zu Verspätungen kommen durch ein höheres Verkehrsaufkommen oder auch Umleitungen, kann allerdings keinerlei Haftung übernommen werden. Wer von den Reisegästen eine Rollstuhl oder auch einen Rollator mitnehmen muss, der sollte dieses vorher anmelden, damit auch dieser Transport in die Reiseplanung einfließen kann.

Für die Planung eines reibungslosen individuellen Reiseverlaufs ist es wichtig, dass alle erforderlichen Angaben gemacht werden. Dazu gehören Name und Vorname sowie die genaue Anschrift. Auch die Telefonnummer gehört dazu, damit bei eventuellen Rückfragen diese gleich geklärt werden können. Sehr wichtig ist auch die Angabe des An- und Abreisedatums, des Reiseziels, der Name des Hotels und auch die Anzahl der Reisenden.

Für alle Fragen rund um den bequemen Haustürtransfer steht unser qualifiziertes und kompetentes Reiseteam jederzeit zur Verfügung unter der kostenlosen Rufnummer 0800 – 40 40 60 60.

Gesundheit und Wellness mit dem Lebenselixier Wasser

Aqua-Therapien sind nicht nur im Sommer sehr beliebt, auch zu jeder anderen Jahreszeit werden diese Therapien sehr gerne genutzt. Wasser hat eine ganz besondere Heilwirkung, das ist ja schon seit längerem bekannt, und diese Heilwirkung wird sehr gerne bei den Anwendungen nach Pfarrer Kneipp genutzt. Entscheidend ist dabei, ob man warmes oder kaltes Wasser für die Anwendungen nutzt. Mit einem kalten Guss lassen sich ganz hervorragend ein Hitzegefühl und auch Venenprobleme behandeln. Warme Bäder dagegen wirken eher entspannend und auch beruhigend.

Gut zu wissen ist hier allerdings, dass man diese Anwendungen auch ganz einfach zu Hause durchführen kann. wasser-1 Für die Fußbäder nutzt man einfach einen Eimer oder auch eine Wanne, für die Armbäder bietet sich das Waschbecken an, und wenn es Teilbäder oder auch Vollbäder sein sollen, dann ist hierfür natürlich die Badewanne zuständig. Noch viel einfacher ist es allerdings, wenn man eine Waschung durchführt. Damit regt man den Kreislauf an, und man reibt sich einfach nur mit einem nassen und kalten Lappen ab.

Für die schnelle Erfrischung zwischendurch bietet sich ein Pulsguss an. Dabei lässt man einfach nur für ein paar Sekunden kaltes Wasser über die Innenseite der Handgelenke laufen, und schon ist man richtig schön erfrischt.

Warme Teilbäder werden für unterschiedliche Zwecke eingesetzt. Ein Fußbad ist beispielsweise sehr gut bei Erkältungskrankheiten, denn es kann diese gut abwehren, und auch Harnwegsinfekte werden dadurch gelindert. Ein solches Fußbad ist auch immer noch ein recht bewährtes Hausrezept gegen kalte Füße.

Ein schönes Fußbad kann am allerbesten wirken, wenn es ansteigend ist, also eine ansteigende Wärme hat. Dazu füllt man eine Wanne mit ausreichend lauwarmem Wasser, das ungefähr 32 Grad haben sollte. Dann steigt man mit den Beinen hinein, und im Laufe von einer Viertelstunde lässt man heißes Wasser zulaufen. Dann sollte das Wasser am Schluss rund 42 Grad warm sein. Allerdings sollte man auf ein solches Fußbad verzichten, wenn man unter Krampfadern leidet.

Gegen hohen Blutdruck gibt es ein sehr sanftes Mittel, und das ist ein ansteigendes Armbad. Dieses wirkt sich sehr positiv aus auf das Herz und auch die Gefäße, die das Hirn versorgen. Das ist der Grund, warum ein solches Armbad eine gute und vor allen Dingen auch einfache Hilfe ist bei einem leicht erhöhten Blutdruck und auch bei beginnenden Migräneattacken. Man taucht dafür beide Arme bis über die Gelenke der Ellenbogen in das gefüllte Waschbecken und geht dann vor wie beim Fußbad. Hat man nervöse Nerven, dann beruhigt es sehr gut, wenn man die Arme für 30 Sekunden in kaltes Wasser taucht.

Auch die kalten Güsse finden immer verschiedene Anwendungsgebiete. Ein Knieguss ist beispielsweise sehr gut für gestresste Venen. Viele Menschen haben recht schwere Beine bei Hitze, einige leiden aber öfter darunter, auch wenn es draußen gar nicht so heiß ist. Erleichterung und Abkühlung für schwere Beine bringt dann ein solcher Knieguss. Man nimmt einfach die Handbrause der Dusche, oder wenn vorhanden auch gerne den Gartenschlauch, und dann beginnt man von der rechten kleinen Zehe aus, dann an der Außenseite des Beines weiter bis rückwärts über die Kniekehle, und dann wieder zurück über die Innenseite des Beins. Dasselbe am linken Bein ausführen, und dann noch einmal beide Seiten behandeln.

Zu diesem Knieguss gibt es noch eine Steigerung, den Schenkelguss. Im Prinzip wird er wie ein Knieguss ausgeführt, geht aber rechts und links noch weiter hinauf bis zur Hüfte. Wichtig ist bei beiden Arten von Güssen, dass das Wasser nur mit einem sehr geringen Druck fließen sollte.

Am Morgen belebt eine schöne Wechseldusche den Kreislauf. Damit kann man morgens richtig in Schwung kommen, aber auch für das Immunsystem ist eine Wechseldusche immer sehr gut. Dabei duscht man den Körper dreimal abwechselnd mit warmem und auch kaltem Wasser ab. Enden sollte man immer mit einem kalten, aber etwas härteren Strahl.

wasser Sehr beliebt sind immer heiße Vollbäder. Aber nicht nur für das pure Vergnügen sind sie gut geeignet, sie sorgen auch gut für einen ruhigen Schlaf. Wer unter Schlafstörungen leidet, der sollte eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen ungefähr zehn Minuten lang bis zum Hals bedeckt baden, und zwar in 36 bis 38 Grad warmem Wasser. Diese Entspannung kann man noch steigern, indem man Zusätze wie Lavendel- oder auch Melissenöl hineingibt. Noch etwas effektiver ist es, wenn man dann noch die Temperatur des Wassers nach und nach erhöht. Man lässt es ansteigen bis hin zu 42 Grad, ganz einfach indem man heißes Wasser zulaufen lässt. Auch bei Rücken- und Gelenkschmerzen ist ein Vollbad richtig gut. Dieses entspannt die Muskulatur, und auch die Durchblutung wird gefördert. Wer vielleicht zu Herz- und Kreislaufproblemen neigt, der kann anstatt des Vollbades auch ein warmes Halbbad nutzen. Dabei füllt man die Wanne nur bis zur Hälfte, dann bleibt der Oberkörper zur Entlastung der Atmung frei.

Die Wirkung eine solchen Vollbades kann man beeinflussen, und zwar durch die entsprechenden Zusätze wie beispielsweise Kräuter, ätherische Öle oder auch Salze. Zur Anregung des Kreislaufs bieten sich Rosmarin und auch Fichtennadel an. Bei Erkältungen wirken Eukalyptus und auch Latschenkiefer sehr gut auf die Atemorgane.

August 31st, 2011 | Leave a Comment

Medical Wellness – wer wirklich gesund bleiben will muss aktiv sein

Wellness – dies ist heute schon ein echtes Modewort geworden. Mittlerweile wird dieses Wort für alles verwendet, was es im Bereich der guten Sachen für Körper und Seele gibt. Aber nicht jedes Bad mit einem ätherischen Öl ist auch gleich eine Gesundheitsmaßnahme. Und Medical Wellness ist wieder etwas ganz anderes.

Der Begriff Wellness an sich setzt sich zusammen aus den Wörtern wellbeing, also zu Deutsch Wohlfühlen, und happyness, also dem Glück. Demnach ist alles, was in der Lage ist, das Wohlbefinden zu steigern, bereits eine Wellness-Maßnahme. medical-wellness Das kann zum Beispiel eine Aromamassage sein, ein Rosenblütenbad oder auch ein gesundes und leckeres Getränk. Aber auch körperliche Bewegung zählt dazu, oder das allgemeine Ausspannen. Wie man sieht, ist Wellness ein Begriff, der sehr dehnbar ist.

Der Deutsche Wellness-Verband hat daher eine passende Definition gefunden, hier ist Wellness eine „genussvoll gesunde Lebensweise“. Dabei wird hervorgehoben, dass es auf jeden Fall die Aufgabe von allen Wellness-Maßnahmen sein muss, dass sie unsere Lebensweise sehr positiv verändern. Dies sollte zu mehr Selbstverantwortung führen, und zwar für die eigene Gesundheit. Dafür muss man auch schon einmal selbst in die Tasche greifen.

Mittlerweile ist es so, dass schon die meisten Krankenkassen die Bedeutung dieser Eigenverantwortung der Mitglieder erkannt haben, und deshalb fördern sie auch diese Maßnahmen. Daher bedeutet Wellness in diesem Sinne auch Vorsorge. Dabei ist es wichtig, sich um sich selbst zu kümmern, die Verantwortung zu übernehmen für den eigenen Körper, und sich selbst als System vieler Einheiten zu betrachten, und zwar geistig, spirituell, mental und natürlich körperlich. Das ist längst nicht so kompliziert, wie es sich anhört. Das ist natürlich nur eine Ansatz, womit man die im Menschen angelegten Möglichkeiten im Blick behalten kann, anstatt sie, wie es oft in der Schulmedizin vorkommt, auszublenden.

Durch die Medizin werden Krankheiten geheilt, Wellness ist dafür da, um die Gesundheit zu fördern. In den achtziger Jahren entstand dann der Begriff Medical Wellness. Dieser Begriff ist aber nicht besonders unproblematisch, denn er suggeriert, dass sich dahinter eine wertvollere oder auch qualitativ hochwertigere Behandlung verbirgt, also einfach eine noch bessere Wellness.

Es ist hier allerdings eher entscheidend, dass dieses Angebot medizinisch im Einzelfall durch eine ärztliche Diagnose gut begründet ist.

Bei einer Wellness-Behandlung wird allgemeine Entspannung vermittelt, dagegen lernt der Gast bei der Medical Wellness ganz spezielle und auch fundierte Techniken, die genau auf das Problem zugeschnitten sind. Dies kann vielleicht eine Schulung in progressiver Muskelrelaxion sein, oder auch im Tai Chi.

Wellnesshotels locken im allgemeinen eher mit Verwöhnpauschalen, Wellnessarrangements und auch gutem Essen, bei Medical Wellness wird eher nach bewussten Ernährungsformen gesucht, beispielsweise bei Bluthochdruckpatienten oder auch Diabetikern. Daher ist bei Medical Wellness auch immer der Arzt der Partner. Um es sich nur gut gehen zu lassen, das kann man auch ganz allein.

medical-wellness-1 Durch diesen medizinischen Aspekt kamen auch uralte Methoden wieder in Mode, wie beispielsweise die alte indische Heilkunst Ayurveda oder auch die TCM, die Traditionelle Chinesische Medizin. Beide bieten ganzheitliche Gesundheitskonzepte.

Auch Pfarrer Kneipp kreierte zu seiner Zeit bereits seine eigene Medical Wellness, indem er schon Mitte des 19. Jahrhunderts die Elemente Wasser, Bewegung, Pflanzen, Ernährung und auch Balance verband.

Diese Ganzheitlichkeit ist sehr umfassend, und wer positiv und auch umfassend lebt, der interessiert sich automatisch auch für seine Umwelt, und auch für die Nachhaltigkeit der Mittel.

Ein paar Anwendungen sind sowohl im Bereich Wellness als auch im Bereich Medical Wellness sehr beliebt. Zum einen sind dies Saunagänge. Durch diese Abfolge von Kälte und Wärme entspannt sich der ganze Körper, der Blutdruck und auch der Muskeltonus sinken, und die Atmung und der Kreislauf werden gestärkt, auch das Immunsystem profitiert hier.

Die Medizinische Massage gehört zur Manuellen Therapie. Hier beeinflussen ganz spezielle Griffe die Haut, die Muskeln, die Gelenke und auch das Lymphsystem. So wird die Durchblutung gesteigert, verklebtes Gewebe löst sich und diese Massage wirkt auch auf das Nervensystem.

Im Bereich Ayurveda ist es eindeutig der bekannte Öl-Stirnguss, der für beide Bereiche interessant ist. Dadurch erfolgt eine richtige Tiefenentspannung.

Mai 9th, 2011 | Leave a Comment

Schluss mit ständig kalten Füßen – nicht nur im Winter

Kalte Füße kennt jeder, aber es mag sie niemand. Nicht der, der sie hat, und auch nicht der, der sie wärmen soll. Wer ständig kalte Füße hat, sollte schleunigst etwas dagegen unternehmen.

Kalte Füße werden zurückgeführt auf Durchblutungsstörungen. kalte-fuesse-1 Nach Auffassung von Gefäßspezialisten bedeuten kalte Füße in 70 % der Fälle nichts Ernstes. Man kann mit alten Hausmitteln und warmen Socken gegen sie vorgehen. Ein Arztbesuch ist aber spätestens dann angeraten, wenn nur ein Fuß kalt ist oder die kalte Haut sich blau oder blass verfärbt. Ursachen für kalte Füße können z.B. Arterienverkalkung, niedriger Blutdruck, Blutarmut, Diabetes, Schilddrüsenerkrankung, Medikamentennebenwirkungen, Mineralstoffmangel, Stress, Bewegungsmangel, Rauchen und auch psychischer Druck sein.

Dass besonders Frauen unter kalten Füßen leiden, ist keine Laune der Natur, sondern hängt mit der Muskelmasse zusammen. Die Muskeln verbrauchen bei ihrer Benutzung Energie, der größte Teil dieser Energie wird als Wärme über den ganzen Körper verteilt. Nun besteht der Mann zu etwa 40 % seines Körpergewichts aus Muskelmasse, die Frau aber nur zu 23 %.

Gegenüber einem Mann wird die Frau mit viel weniger Wärme versorgt, und der Körper muss damit haushalten. Es werden zunächst Rumpf und Organe mit Wärme versorgt, da sie lebenswichtig sind. Die Gefäße in den Füßen und Händen werden vernachlässigt und verengen sich, Spardurchblutung im Außenbereich. Den Füßen steht kaum noch warmes Blut zur Verfügung, sie werden kalt. Beeinflussen kann man die Durchblutung in erster Linie durch gesunde fettarme Ernährung, Zigarettenverzicht und Bewegungstraining im Sinne eines Gefäßtrainings. Hier eignen sich Laufbandergometertraining, Spaziergänge, Nordic Walking, Wandern und Joggen.

Auch unterschiedliche Bäder haben sich für Anregung der Durchblutung bewährt. Natürlich sind das zunächst die Wasseranwendungen nach Kneipp. Bei einem ansteigenden Fußbad stellt man, am besten in der Dusche, die Füße in eine Fußbadewanne mit 33°C. Innerhalb von 20 Minuten wird die Temperatur langsam gesteigert bis auf maximal 42°C, anschließend abtrocknen, warme Socken an und 15 Minuten im Bett ausruhen. Besonders wirksam gegen kalte Füße ist ein Armbad im Wasser, dessen Temperatur von 33°C bis 39°C ständig erhöht wird. Nach Kneipp wird auch das Wechselfußbad gegen kalte Füße erfolgreich angewandt. Hier lässt man seine Füße in einem Eimer mit 36°C warmem Wasser 5 Minuten baumeln und wechselt dann ohne Aufzustehen für 20-30 Sekunden in einen Eimer mit kaltem Wasser, das wird einmal wiederholt und dann wird das Wasser nur abgestreift, die Füße durch warme Socken gewärmt. kalte-fuesse Auch Wassertreten und Schneegehen regen die Durchblutung an. Kneipp-Anwendungen werden bei manchen Vorerkrankungen nicht empfohlen, ist sollte sich ggf. jeder konkret informieren.

Da das Problem mit kalten Füßen kein neues ist, kann man auch auf bewährte alte Hausmittel zurückgreifen. Außer gestrickten dicken Socken gibt es viele verschiedene Fußbäder, z.B. mit Zitronensaft oder auch mit geriebenen Rosmarinblättern und 5 EL Salz. Eine besondere Massage beginnt mit kreisenden oder strichförmigen Bewegungen an der Außenseite des Fußes, dann werden die Finger in den Zehenzwischenräumen kräftig bewegt und damit die Durchblutung angeregt. Auch Kirschkerne wurden bereits früher zum Wärmen benutzt. Und vielleicht wurden Männer wegen der warmen Filzpuschen der Ehefrauen zu Pantoffelhelden!

 

 

April 29th, 2011 | Leave a Comment

Die Thermotherapie – nicht nur gut einsetzbar gegen Erkrankungen

Die Thermotherapie ist eines der ganz alten Heilverfahren. Sie kommt bei verschiedenen Erkrankungen aber auch für die Wellness zum Einsatz, vor allem wird sie aber bei Schmerzen eingesetzt.

Full Body Wrap Thermotherapie kann die Behandlung mit Wärme und auch mit Kälte sein. Die Thermotherapie umfasst damit alle Heilverfahren, die mit Temperaturreizen arbeiten. Eines der bekanntesten Verfahren ist die Kneipp-Therapie, die von Pfarrer Kneipp (1821- 1897) bekannt gemacht wurde. Kneipp war Theologe. Er erkrankte an Tuberkulose und probierte ein damals schon propagiertes kurzes Bad in kaltem Wasser aus. Nachdem er sich von seiner Krankheit erholt hatte, weitete er seine Behandlungsmethode mit großem Erfolg aus.

Kneipp behandelte vor allem Menschen, die einen Arzt nicht hätten bezahlen können oder die von Ärzten aufgegeben worden waren. Trotz seiner Erfolge wurde er mehrfach verklagt und verurteilt und dazu verpflichtet, nicht mehr zu behandeln. Erst während einer großen Epidemie setzte sich Kneipp erneut über das Therapieverbot hinweg und rettete vielen Menschen mit seinen Erkenntnissen das Leben.

Kneipp hatte die Unterstützung der Kirche, während die meisten Ärzte sein Leben lang gegen seine Methoden wetterten. Erst im hohen Alter wandten sich ihm die ersten Ärzte zu, um mehr über seine Behandlungen zu erfahren. Heute wird über den Sinn der Kneipp-Therapie nicht mehr diskutiert. Viele Menschen behandeln ihre Symptome erfolgreich mit warmen und kalten Güssen.

Heute gibt es noch viel mehr Verfahren aus dem Bereich der Thermotherapie. Nicht jede dieser Behandlungsmethoden wird mit Wasser kombiniert. Wie auch schon Kneipp festgestellt hat, sprechen zwar alle Menschen auf die Behandlung mit Temperaturreizen an, jedoch nicht jeder auf Wasser. Aus diesem Grund wird zum Beispiel auch mit Heißluft gearbeitet.

Kurhäuser arbeiten auch mit kräftig ausgewrungenen heißen Tüchern, die in Sole getränkt wurden. Fango und Moorbäder sind weitere Möglichkeiten der Wärmetherapie. Die meisten Menschen wünschen sich eine Wärmebehandlung. Es gibt jedoch Erkrankungen, die auf Kälte besser reagieren, was sich manchmal erst nach der Behandlung zeigt.

Bei der Kältetherapie wird zum Beispiel mit Eis gearbeitet. Tücher werden mit Eis gefüllt und kurz auf die erkrankten Stellen gehalten. Die Behandlung ist für die Durchführung von Laien nicht geeignet, denn die Haut kann Schaden nehmen, wenn sie zu sehr auskühlt.

Full Body Wrap In der Sportmedizin wird heute viel mit Vereisungssprays gearbeitet, die auch aus dem Bereich der Thermotherapie stammen. Zur Kältetherapie gehört auch das Eisbad nach der Sauna. Menschen, die unter Kreislaufproblemen leiden, sollten solche Bäder allerdings meiden und sich stattdessen von den Füßen aufwärts kalt oder lauwarm abduschen. Kaltes Wasser kann eine sehr gute Wirkung auf verkrampfte Muskeln haben. Durch die plötzliche Kälte ziehen sich die Muskeln zwar zuerst noch mehr zusammen, anschließend nimmt jedoch die Durchblutung zu. Während der Kältebehandlung sind die schmerzenden Stellen betäubt. Welche Behandlung im Einzelfall die die beste ist, müssen jedoch immer Fachleute entscheiden. Das gilt besonders für Erkrankungen, die in Schüben verlaufen, wie Rheuma.

Auch wenn die Patienten symptomfrei sind, kann durch die falsche Therapiewahl ein neuer Schub ausgelöst werden. Bei fachlicher Betreuung besteht diese Gefahr allerdings nicht. Die Thermotherapie wird in modernen Kurhäusern auch erfolgreich gegen psychische Symptome, Erschöpfung und Schlafstörungen eingesetzt. Einige Behandlungen sollten lebenslang fortgesetzt werden.

Oktober 6th, 2010 | Leave a Comment

Wellness zum Nulltarif – Verwöhnbehandlungen wie eine Hot-Stone-Massage gratis

Der Alltag ist hektisch genug, wer möchte da nicht gerne den Stress ausblenden und den Körper einmal richtig verwöhnen lassen? Wer allerdings in einen der so genannten „Wellness-Tempel“ geht, der kann schon einmal viel Geld loswerden. Nicht, dass die Wellnessbehandlungen in den Wellnesshotels ihren Preis nicht wert wären, aber oft hat man dafür nicht so viel Geld übrig. Für den kleinen Geldbeutel oder auch für etwas Wellness zwischendurch gibt es jedoch auch viele Tipps, wie man vollkommen kostenlos Wellness-Klassiker nutzen kann.

Lavender Bereits am Morgen kann man sich auf Knopfdruck mit der vollen Energie für den Tag versorgen. An vielen Körperstellen befinden sich Energiezentren, deren Stimulation sich sehr günstig auf das Immunsystem und auch das gesamte Wohlbefinden des Körpers auswirken. Wer früh am Morgen die inneren Organe aufwecken will, der drückt den Daumen der rechten Hand tief in die Mitte der Handfläche der linken Hand. Dann bewegt man den Daumen mit leichten kreisenden Bewegungen von der Mitte zu den einzelnen Fingerwurzeln hin. Dann das Ganze natürlich auch an der anderen Hand durchführen. So startet man vollkommen frisch in den Tag.

Bei leichten Verspannungen in den Rückenmuskeln muss man nicht immer gleich zur Massage laufen. Auch eine Verwöhnmassage von Partner oder Freundin wirkt schon einmal Wunder. Dazu verteilt der „Masseur“ einfach zwei Esslöffel Olivenöl auf dem Rücken, dann lässt er die Hände an den Muskelsträngen, die neben der Wirbelsäule verlaufen, entlanggleiten. Danach führt man die Hände vom Haaransatz über die Schultern und gleitet über die Rippen zu den Hüften. Dann unterhalb der Körperlinie eine Hand an die linke Körperseite legen, und mit wechselnden Händen nach rechts streichen. Das Ganze wiederholt man sechs Mal und wechselt dann auf die andere Seite. Dies kann man so oft wiederholen, wie man mag.

Sehr gut für den Körper sind auch Kneipp-Gänge, und zwar in der Morgenwiese. Wer barfuß durch das taufrische Gras geht, der stärkt sein Immunsystem und zudem härtet es ab. Wer mag kann auch ganz nebenbei bei jedem Schritt eine kleine Meditation machen. Durchführen kann man das Ganze im eigenen Garten oder im Park. Massage is wonderful Bevor man losgeht sollte man die Hände ganz bequem halten, dies kann auch hinter dem Rücken sein. Man sollte langsam gehen und den Fuß ganz bewusst von der Ferse bis hin zu den Zehen abrollen. Dabei sollte man die Augen niederschlagen, soweit es geht, und sich wirklich ganz auf die Bewegung konzentrieren. Diese Übung sollte zwanzig Minuten lang durchgehalten werden.

Ein absoluter Wellness-Klassiker in allen modernen Wellnesshotels sind Hot-Stone-Massagen. Wer schon einmal in einem solchen Hotel ein Wellness Wochenende verbracht hat, der wird diese Massage schon kennen. Man legt die heißen Steine auf die Energiepunkte des Körpers, und so kann man sich herrlich entspannen. Aber man kann sich eine solche Behandlung auch selbst herstellen. Dazu einfach beim Spaziergang sechs flache Kieselsteine besorgen. Am besten ist es, wenn einem jemand bei der Behandlung hilft. Man legt die Steine in eine Schüssel und gießt heißes Wasser hinzu. Dann lässt man die Steine ein paar Minuten darin liegen, damit sie die Wärme aufnehmen können. Danach legt man sich bequem auf den Bauch, die Arme seitwärts am Körper ausgestreckt, die Handflächen nach oben. Der Partner nimmt die Steine dann mit einer Zange aus dem Wasser. Wichtig ist, dass er immer vor dem Auflegen auf die Haut prüft, ob die Steine nicht zu heiß sind. Dann legt er je einen Stein auf die Handflächen und auch auf die Muskeln unterhalb der Schulterblätter. Einer wird auf den Nackenansatz gelegt, der letzte kommt an das Ende der Wirbelsäule, unterhalb vom Steißbein. Dann kann man einfach zehn Minuten lang die Wärme genießen.

Und wie wäre es einmal mit einer Kaffeesatz-Massage? Koffein fördert die Durchblutung, und zudem kurbelt es den Stoffwechsel an. So gibt es ein strafferes Bindegewebe und weniger Cellulitis. Dazu muss man nur fünf Esslöffel Kaffeesatz auf Armen und Beinen sowie dem Po verteilen, dann wird das Ganze mit den Händen kräftig einmassiert. Wer eine geschmeidige Paste haben möchte, der kann auch zwei Esslöffel Olivenöl dazugeben, so wird die Masse geschmeidig. Danach spült man die Masse einfach ab. Den Stimulationseffekt kann man noch mit Wechselduschen intensivieren, man sollte aber immer mit dem kalten Wasser aufhören.

beauty term Auch eine Kur mit Kräutern ist ganz einfach selbst herzustellen. Wer gestresst und genervt ist, der kann Hilfe aus dem Beet, dem Kräutertöpfchen oder dem Balkonkasten bekommen. Warum? Weil man sich hier seinen Lavendel und seinen Rosmarin selbst anpflanzen kann. Lavendel sorgt durch seine ätherischen Öle für Entspannung, und Rosmarin ist auch ein toller Stimmungsaufheller. Dafür näht man einfach getrocknete Lavendelblüten oder Rosmarinblättchen in ein kleines Stück Stoff ein, das man dann unter das Kopfkissen legt, so kann der Duft richtig strömen und auch wirken.

Natürlich kann man sich auch zwischendurch einmal eine schöne Wellnessbehandlung in einem romantischen Wellnesshotel gönnen, aber für zwischendurch sind dieses kleinen Wellnessmomente immer bestens geeignet, um etwas Erholung und Entspannung zu bekommen.

Januar 7th, 2010 | Leave a Comment

Heilmethoden mit Wasser – die Kraft der Natur nutzen

Um gesund zu bleiben, müssen wir jeden Tag Wasser trinken. Aber auch äußerlich angewendet trägt es unserem Wohlbefinden bei – denken Sie nur an Kneipp-Kuren. Nach einem stressigen Tag ist ein warmes Bad die reine Wohltat, denn es entspannt uns auf der Stelle. Dafür gibt es eine einfache Erklärung. Durch das warme Wasser erweitern sich die Blutgefäße in den Muskeln. Das verbessert die Durchblutung, entspannt Muskeln und Psyche gleichermaßen. Jacuzzi with decoration Außerdem sinkt der Blutdruck und wir werden schön müde. Wer eine Badekur macht, „planscht“ meist in Wasser, das mit Naturstoffen wie Sole, Moor oder Schwefelverbindungen angereichert ist. Dies kann die Wirkungen verstärken. Eines sollten Sie unbedingt beachten – baden Sie nicht zu heiß. Denn das belastet den Kreislauf und hat einen gegenteiligen Effekt, nämlich Herzrasen.

Behandlungen mit Wasser gibt es schon seit Jahrtausenden. Die alten Griechen und Römer bauten öffentliche Bäder, in denen die Bevölkerung sich erholen und gesund werden konnte. In fast allen Kulturen setzten Heilkundige Wasser ein, und das innerlich wie äußerlich. Denn das Besondere an Wasser ist, dass es Wärme und Kälte bis zu 30-mal besser leitet als Luft. Die Temperatur des Wassers überträgt sich also schnell auf den Körper. Deswegen wirkt ein warmes Bad sofort. Auch wenn uns der Gedanke vielleicht schaudern lässt, auch kaltes Wasser hat eine große Heilwirkung. Damit wurde Pfarrer Sebastian Kneipp weltberühmt. Er erkrankte als Student sehr schwer an Tuberkulose. Die Ärzte hatten schon alle Hoffnungen aufgegeben. Da begann er, sein Immunsystem durch kalte Bäder, Waschungen, Güsse und Abreibungen zu aktivieren. Und tatsächlich, er wurde wieder gesund und entwickelte aus seinen Erfahrungen ein Heilkonzept. Dabei spielen die Armbäder eine wichtige Rolle. Und so geht´s: Legen Sie Ihre Arme in ein Becken mit kaltem Wasser. Wenn die Haut nach ein paar Minuten zu kribbeln beginnt, sollten Sie sie wieder herausnehmen. Reiben Sie die Arme mit einem Handtuch trocken. Eine Studie mit Kindern bestätigte: Ein oder zwei Armbäder am Tag, und man ist im Winter seltener erkältet.

Ihren Kreislauf können Sie am besten mit einem Kaltwasserguss trainieren. Versuchen Sie´s doch einmal selbst. Schrauben Sie den Duschkopf ab, damit Wasser ohne Druck aus dem Schlauch herausfließt. Fangen Sie mit der Behandlung an der herzfernen rechten Seite an, also am rechten Fuß. Gleiten Sie mit dem Wasserstrahl langsam an der Außenseite des Beines hoch, kreisen Sie über den Po und führen Sie den Strahl an der Innenseite des Beines wieder abwärts. heilmethoden-mit-wasser-1 Wiederholen Sie das Gleiche am linken Bein. Für den Anfang reicht das schon aus. Wenn Sie bereits abgehärtet sind, führen Sie zusätzlich den Wasserstrahl von Ihrer rechten Hand an der Außenseite Ihres Armes nach oben und kreisen Sie einmal um die Schulter. Dann führen Sie den Wasserstrahl an der Innenseite des Armes wieder hinunter. Wiederholen Sie das am linken Arm. Die Blutgefäße reagieren auf den Kältereiz, indem sie sich zusammenziehen. Deshalb helfen die Güsse bei Krampfadern, Stauungen, niedrigem Blutdruck und Prellungen. Bei Spannungskopfschmerzen und Migräne können sie vorbeugend wirken.

Von kalten Güssen der unteren Körperhälfte sollten Sie bei einer Reizblase, Harnwegsinfekten, Ischias und während der Menstruation absehen. Eine sanftere Form der kalten Güsse sind die kalten Waschungen. Reiben Sie Ihren Oberkörper mit einem kalten Waschlappen kräftig ab.

Wasser hat aber noch eine weitere heilsame Eigenschaft. Aus physikalischen Gründen besitzt es eine starke Auftriebskraft. Deshalb fühlen wir uns im Wasser leichter als auf dem Land. Diesen Effekt machen wir uns bei Bewegungsbädern und Wassergymnastik zunutze. Menschen mit Gelenkverschleiß, verletzten Muskeln und Knochen oder mit Übergewicht profitieren davon besonders.

November 24th, 2009 | Leave a Comment

Traditionelle Europäische Medizin – unsere Naturheilkunde hat viel zu bieten

Sie haben den Westen erobert – ohne Apparate, ohne Spritzen, mit viel Exotik und etwas Wellness. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und das indische Ayurveda sind ganz nebenbei auch ein bisschen schick. Immer mehr gesundheitsbewusste Menschen kennen sich bestens aus mit Akupunktur und Yoga, Qi und Dosha, Tuina und Ölgüssen. Von Traditoneller Europäischer Medizin (TEM) haben jedoch die wenigsten gehört. Dabei gibt es auch bei uns eine über 2000 Jahre alte Medizintradition, die eine Fülle von Therapieverfahren bietet und auf das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele baut.

Herb Border Mit dem Ansatz des ganzheitlichen Heilens liegt die traditionelle Medizin des Abendlandes jedenfalls voll im Trend. Immer mehr Menschen wollen sich im Einklang mit der Natur und möglichst ohne Nebenwirkungen gesund halten. Laut einer aktuellen Umfrage helfen sich mehr als 80 Prozent der Deutschen lieber erst mal mit Hausmitteln wie Kohlwickeln und Kräutertee als sich am Medizinschrank an Pillen und Pülverchen zu bedienen. Und eine Studie des Berliner Instituts für Sozialmedizin ergab, dass europaweit über 150 Millionen Menschen auf Naturheilkunde und traditionelles Heilwissen setzen. Trotzdem ist der Begriff TEM und das, was man darunter versteht, weitgehend unbekannt. Allenfalls kennt man davon Facetten, zum Beispiel die Hildegard-Medizin oder die Wasser- und Kräuteranwendungen von Sebastian Kneipp, die in den letzten Jahren eine Renaissance erlebten.

Neben Bewegung, gesunder Ernährung und dem seelischen Gleichgewicht sind vor allem die Pflanzenheilkunde und unterschiedliche Reiztherapien das A und O, um in Balance zu bleiben und Krankheiten zu vertreiben. Einen besonders hohen Rang in der traditionellen Medizin nimmt die Physiotherapie ein. Bis heute ist die Kräuterheilkunde ein wichtiger Bestandteil der Volksmedizin.

Heute wird die Physiotherapie mit ihren rund 250 Arzneipflanzen vor allem von naturheilkundlich orientierten Ärzten und Heilpraktikern genutzt und lebt durch die Überlieferung alter Hausmittel. Das Anwendungsspektrum der Pflanzenheilkunde ist ähnlich breit gefächert wie das Angebot an Teemischungen, Tabletten, Säften, Salben oder Tinkturen. Bei der Aromatherapie werden häufig auch ätherische Öle verwendet. Stoffwechselstörungen, Herzerkrankungen, Rheuma, Hautbeschwerden – gegen vieles ist ein Kraut gewachsen.

Ein weiterer zentraler Pfeiler der TEM sind überlieferte Heilverfahren, die im Altertum helfen sollten, das Gleichgewicht der Säfte wiederherzustellen. Über Mund, Haut oder Darm versuchte man, mit Hilfe unterschiedlicher Techniken „krank machende Säfte“ auszuleiten. Aderlass, Brechmittel, Klistiere oder Blutegel waren übliche Methoden. Heute wird in der Alternativmedizin eher von „Entschlackung“ gesprochen und versucht, die Abbauprodukte des Stoffwechsels mit speziellen Massagen, Wickeln, Heilfasten, Trink- und Schwitzkuren zu beseitigen. Im Trend liegt jedoch auch das Schröpfen. Bei der über 3000 Jahre alten Behandlungsform arbeitet der Therapeut mit Schröpfgläsern, die auf der Haut Unterdruck erzeugen und dadurch die Durchblutung und den Stoffwechsel in der betroffenen Region anregen.

Neben ausleitenden Verfahren gibt es die traditionellen physikalischen Regulationstherapien, die die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen sollen. Allen voran sind das Anwendungen mit Wasser, Wärme, Kälte und Luft – klassische Naturheilverfahren, die auch unter dem Begriff „Medical Wellness“ boomen. Moor- oder Seeheilbäder, heilklimatische Kurorte, Felke-, Schroth- oder Kneippkuren sind ein lebendiges Stück TEM, das in über 350 deutschen Heilbädern und Kurorten sowie in weit über 1000 Kurorten in Europa existiert.

traditionelle-europaeische-medizin-1 Besonders beliebt sind Kneippkuren, und obwohl lange vor ihm andere Heilkundige damit arbeiteten, verbindet man das Stichwort „Wasser“ fast automatisch mit Pfarrer Kneipp, der Mitte des 19. Jahrhunderts Güsse, Bäder, Wickel und Wassertreten zu seinem Schwerpunkt machte. Die Kuren wirken nach einem thermischen und mechanischen Prinzip. Wasser reguliert den Wärmehaushalt, Reize werden von der Hautoberfläche rasch ins Körperinnere geleitet. Das regt den Kreislauf, die Durchblutung und das Immunsystem an, stärkt das vegetative Nervensystem und härtet ab. Gängige Anwendungen sind kalte Wadengüsse, um die Gefäße zu trainieren, oder heiße Fußbäder bei Erkältungen. Seit Jahrhunderten bekannt ist auch die medizinische Wirkung von Wärme, die die Durchblutung eines Gelenks oder Organs fördert und Heilungsprozesse anschiebt. Je nach Beschwerdebild nutzt man feuchte oder trockene Anwendungsmethoden wie beispielsweise Wärmflaschen bei Ischiasschmerzen oder Zwiebelwickel bei Schnupfen. Das Spektrum reicht vom Heublumensack über Fangopackungen bis Rotlicht oder Sauna. Häufig nutzt man Wärme bei Erkältung, Bauchschmerzen, Verspannungen und Entzündungen. Noch relativ neu aber erfolgreich ist die Wärmetherapie bei Bandscheiben- und Krebsleiden.

Die Wirkung von Kälte wird schon von Hippokrates beschrieben, und auch heute ist die Therapie mit Kältereizen wichtig bei Rheuma, neurologischen Beschwerden (Kopfschmerzen) und Sportverletzungen. Eissprays, Eiskompressen oder Cold-Packs bewirken, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen, sie lindern Schwellungen und wirken blutstillend.

Ein weiteres Verfahren zur Gesunderhaltung ist die Klimatherapie, das Heilen mit der Luft. Ihre Qualität und Temperatur, die Reinheit und der Feuchtigkeitsgehalt waren schon im Altertum von Bedeutung. Heute wissen wir, dass klimatische Gegebenheiten positiv auf den Organismus wirken. So gelten das Klima an Nord- und Ostsee, aber auch im Mittel- und Hochgebirge als besonders heilsam, sowohl präventiv als auch als Reha-Maßnahme bei Erkrankungen der Haut und der Atemwege.

Viele weitere Verfahren, vor allen aus der Bewegungs- und Ernährungslehre, zählen zur TEM, auch sogenannte „ordnungstherapeutische Methoden“ wie Meditation oder autogenes Training.

November 4th, 2009 | Leave a Comment

Niedriger Blutdruck – ein Problem der Frauen mit einfachen Mitteln bekämpfen

Viele Menschen haben einen niedrigen Blutdruck, und meistens sind es die Frauen, die mit diesem Problem zu kämpfen haben. Warum und wieso es zu diesem Problem kommt ist sehr unterschiedlich. Viele Faktoren spielen hier eine Rolle. Die Pumpkraft der Herzens, der Widerstand in den Gefäßen und auch das Blutvolumen sind hier von Bedeutung. Ist der Blutdruck zu hoch drohen Infarkt oder Schlaganfall, ein niedriger Blutdruck ist nicht ganz so schlimm. Er sollte allerdings stabil bleiben. Sind die Werte instabil und rasch abfallend, dann drohen akute Belastungen. Mit einem Kururlaub im Hotel “Am alten Strom” in Warnemünde kann man diese Stabilität erreichen. Passende Anwendungen helfen hier, das Problem in den Griff zu bekommen.

woman biking in park, smiling and looking at camera Es gibt aber auch einige Naturheilmittel, die gegen einen niedrigen und instabilen Kreislauf wirken.

Das erste Mittel wird viele freuen – Lakritze naschen. Lakritz enthält den Wirkstoff Glycyrrhizin, dieser erhöht den Blutdruck. Schon 40g pro Tag sind ausreichend um dieses Ziel zu erreichen.

Treppen steigen bringt den Blutdruck auf Trab, Jogging kann allerdings bei bestehendem Schwindel schaden. Auch schwimmen und walken sind sehr gut für den Blutdruck.

Besonders anregend ist ein Espresso mit dem Saft einer halben Zitrone. Diese Mischung schmeckt zwar furchtbar, macht aber putzmunter.

Auch der gute alte Pfarrer Kneipp predigte eine sehr anregende Kur. Morgens die Beine kalt abduschen, von den Zehen zur Hüfte und zurück. Durch den Kältereiz wird die Durchblutung angeregt und er bringt den Stoffwechsel auf Trab. Wer hier gerne professioneller betreut werden möchte, der kann eine Kururlaub im Kurhotel St. Anna im schönen Schwarzwald unternehmen. Hier gibt es verschiedene Kneipp´sche Anwendungen, die in einen Gesundheitsaufenthalt und eine Pauschalkur integriert werden können.

Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin, kurz TCM, gibt es einige Ratschläge gegen niedrigen Blutdruck. Akupunktur und auch gerade Akupressur wirken hier wahre Wunder. Wer nicht extra nach China fahren möchte, der kann diese Methoden der klassischen chinesischen Medizin auch in Rheinland-Pfalz genießen. Hier gibt es das Vital- & Wellnesshotel Zum Kurfürsten in Bernkastel-Kues. Viele Anwendungen der TCM können hier genutzt werden.

Group of fruits and berryes Man sollte es nicht glauben, aber auch das Naschen von Feigen ist hochwirksam, aber nur, wenn sie getrocknet sind. Die darin enthaltenen Kohlenhydrate feuern den Stoffwechsel an.

Auch mit ätherischen Ölen kann man viel erreichen. Muskatnuss, Rosmarin oder Zimt können in eine Duftlampe gegeben werden. Thymian eignet sich als anregender Badezusatz.

Ein weiteres Mittel sind Schüßler-Salze. Drei- bis sechsmal täglich ein bis drei Tabletten der Nr. 4 im Mund zergehen lassen.

Auch Melisse, Homöopathie und die Kraft von Edelsteinen werden gerne angewandt, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen.

Viele Mittel führen zum Ziel, Kuren und Gesundheitsprogramme wirken intensiv, und alle anderen Tipps kann man prima zu Hause durchführen.

Juli 20th, 2009 | Leave a Comment

Kurhotels in Europa – alternative Naturheilverfahren im Angebot

Eine Kur muss man ja nicht immer nur in Deutschland verbringen. Heute gibt es ja bereits viele Möglichkeiten, um eine Kur im EU-Ausland zu unternehmen und trotzdem einen Zuschuss von der Krankenkasse zu bekommen. Die Krankenkassen befürworten mittlerweile Kuren im Eu-Ausland. Reiseangebote für Kurhotels in Europa gibt es daher bereits immer mehr. Ungarn, Polen, Slowakei oder auch Österreich, die Angebote und auch die alternativen Naturheilverfahren, die dort angeboten werden, sind sehr unterschiedlich.

kurhotels-in-europa Akupunktur zum Beispiel, man hört immer sehr viel davon, aber ist sie wirklich so wirksam? Durch kleine feine Nadelstiche in bestimmte Energiepunkte des Körpers sollen die Selbstheilungskräfte und die körpereigene Schmerzabwehr aktiviert werden. Dank verschiedener Studien gibt es hier sogar schon konkrete Forschungsergebnisse. Gute Ergebnisse gibt es demnach bei chronischen Kopf-, Kreuz- und Knieschmerzen. Auch Schulter-, Nacken- und Rückenschmerzen, Übelkeit und Verdauungsstörungen oder sogar Allergien können erfolgreich behandelt werden. Interessant sind die neuen Studien, wonach es egal ist, wo die Nadeln gesetzt werden, eine Wirkung wird immer erzielt. Nur bei Haut- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist diese Methode umstritten.

Bei einer Kur kann man diese Methode am besten in ihrem Heimatland China erleben. Aber auch in Rheinland-Pfalz gibt es eine Möglichkeit, die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM, auszuprobieren. Im Vital- & Wellnesshotel Zum Kurfürsten in Bernkastel-Kues werden im Rahmen der TCM unterschiedliche Behandlungen angeboten.

Eine weitere beliebte Methode ist die Kneipp-Therapie. Mit kalt-warmen Güssen wird hier die Durchblutung angeregt und das Immunsystem gestärkt. Ebenfalls zur Therapie gehören Kräuterarzneien, Bewegung und auch eine gesunde Lebensführung.

kurhotels-in-europa-1 Sie hat sich bereits bewährt bei Herz-Kreislaufproblemen, Gefäß- und Venenleiden, Rheuma, Gicht, Schlafstörungen und auch Verdauungsproblemen. Die Stärkung des Immunsystems wird durch eine Studie belegt. Bei schweren Infektionen oder auch Haut- und Blasenleiden wird von dieser Therapie abgeraten. In Kurhotels in TrenÄianske Teplice in der Slowakei wird diese Methode gerne angewandt.

Auch die Homöopathie ist ein Naturheilverfahren, das immer mehr Anhänger findet. Das Motto ist hier: Gleiches mit Gleichem heilen. Sie arbeitet mit Substanzen und Giften, die eigentlich Krankheiten hervorrufen. Stark verdünnt werden sie als Kügelchen, Tabletten oder Tropfen eingenommen. Die Liste der Anwendungsmöglichkeiten ist lang. Schmerzen, Ekzeme, Asthma, Heuschnupfen, nervösen Magenbeschwerden, Ängsten, Depressionen und auch Schlafstörungen werden hier genannt. Bei Krebs oder Diabetes kann die Homöopathie nur begleitend eingesetzt werden, und für akute Notfälle ist sie nicht geeignet.

Viele Angebote, viele Heilverfahren. Alle haben ihre Berechtigung, welche man ausprobieren möchte muss jeder selbst entscheiden.

Juli 7th, 2009 | 1 Comment

Kurhotels in Österreich – Gesundheit in den Bergen

Österreich ist nicht nur durch seine wunderschönen Wintersportgebiete oder die Berge mit Wandermöglichkeiten zu einem beliebten Urlaubsland geworden. Es steht auch für Gesundheit und Wohlbefinden. Kurhotels in Österreich haben ein sehr hohes medizinisches Niveau, das seinesgleichen sucht. Rund um die Gesundheit werden hier Kuranwendungen angeboten, alle Leistungen für die unterschiedlichsten Erkrankungen werden hier erbracht. Im Bereich der Kuren hat sich Österreich einen Namen gemacht, wenn es um die nötige Regeneration nach schweren Operationen oder Krankheiten geht.

Austrian mountains Österreich bietet vielfältigen Möglichkeiten für eine Kur an. Hotels im Burgenland oder auch in Kärnten oder der Steiermark, überall im Land gibt es passende Angebote. Die Luftkurorte und die Thermalquellen bieten auch eine wunderschöne Umgebung für die Kurhotels. Die Heilbäder und das Thermalwasser sorgen für eine baldige Besserung der Beschwerden.

Natürlich ist es in Österreich auch möglich eine Kneipp-Kur zu machen. Diese traditionsreiche Kur wird sowohl zur Vorbeugung als auch zur Behandlung von Krankheiten genutzt. Das schöne klare und auch kalte Wasser aus den schönen österreichischen Gebirgsseen und auch Bächen sorgt für ein angenehmes Gefühl. Allergiker finden in einem Kurort in der Steiermark Linderung ihrer Beschwerden. Die höher gelegenen Kurorte haben den Vorteil, dass hier keine Pollen mehr vorhanden sind.

Juni 23rd, 2009 | Leave a Comment
Wir empfehlen Ihnen hier auch einen Pfingsten Kurzurlaub zu günstigen Preisen an.

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