Ein günstiges Wellness Wochenende mit der Kräuterstempelmassage [ Juli 30th, 2010 ] Posted in » Wellness, Wellness Wochenende

Die Kräuterstempelmassage ist bei uns ein ganz aktueller Trend, in Asien jedoch blickt diese Massagetechnik auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Diese Massageart wirkt durch ihre Verbindung mit Wärme und Feuchtigkeit besonders wohltuend. Man kann sie als Teil- oder Ganzkörpermassage anwenden.

ayurvedic massage Besonders beliebt ist die Kombination mit verschiedenen Ayurveda-Behandlungen, diese Variante hat ihren Ursprung in Indien. In zahlreichen Wellnesshotels in NRW wurde die Kräuterstempelmassage mittlerweile in das Wellnessprogramm eingebunden.

Zum Kennenlernen und für die kleine Erholungspause zwischendurch empfiehlt sich ein Wellness Wochenende. Günstig ist dies besonders in der kälteren Jahreszeit, wenn der Körper durch schlechtes Wetter und überhitzte Räume besonders belastet ist. Auch zu empfehlen ist die Kräuterstempelmassage in Stresssituationen und bei jeder Form der psychischen Belastung.

Nicht nur im Fernen Osten sondern auch hierzulande ist bekannt, dass zwischen körperlicher Gesundheit und seelischem Wohlbefinden ein enger Zusammenhang besteht. Um dieses seelische Wohlbefinden zu steigern und einen Zustand der inneren Ausgeglichenheit zu erreichen, kann man ein Wellness Wochenende günstig nutzen.

Die erholsame, äußerst entspannende Wirkung der Kräuterstempelmassage ist unbestritten. Durch die spezielle Zusammensetzung der Kräuterstempel wird auch die Ausscheidung von Gift- und Schadstoffen aus dem Körper angeregt, was nicht nur bei Personen mit Stoffwechselerkrankungen zur Steigerung der körperlichen Gesundheit beiträgt. Die Kräuterstempelmassage kann man also durchaus auch als therapeutische Maßnahme einsetzen, was in Asien schon lange praktiziert wird. Sowohl bei Verspannungen als auch bei Schlafstörungen und chronischer Müdigkeit sowie bei Gelenkproblemen, Cellulitis und sogar bei Nierenleiden kann die Kräuterstempelmassage positiv Einfluss nehmen.

Außerdem stärkt diese Art der Massage das Immunsystem. Sie ist also auch Personen nach überstandener Krankheit oder als vorbeugende Maßnahme zu empfehlen. In allen diesen Fällen sollte man aber vorher seinen Arzt zu Rate ziehen.

In den Wellnesshotels NRW wird eine individuelle, ausführliche Beratung des einzelnen Gastes groß geschrieben. Es wird auch darauf geachtet, dass nur gut ausgebildete Masseure die Behandlung vornehmen. Eine fundierte Ausbildung ist mittlerweile auch in Deutschland möglich.

Bei der Kräuterstempelmassage der Wellnesshotels in NRW werden Tücher aus Leinen oder Seide mit einer individuell angefertigten Mischung gefüllt, die aus Kräutern, Gewürzen und hautpflegenden Substanzen besteht. Diese Kräuterstempel werden erwärmt und in Verbindung mit Wasser oder hochwertigen Ölen wirken sie besonders intensiv.

krauterstempelmassage-n Zuerst wird der ganze Körper mit ausgewählten erwärmten Ölen einbalsamiert. Dann wird er mit den auf ca. 65 – 80°C erhitzten Kräuterstempeln abgeklopft. Darauf folgt eine Massage mit den Händen, bis sich die Kräutersäckchen auf eine hautfreundliche Temperatur abgekühlt haben. Jetzt wird er mit den Kräuterstempeln durch kreisende und streichende Bewegungen entlang der Energiebahnen des Körpers massiert. Dabei wirken die natürlichen Bestandteile nicht nur auf die Haut und über die Haut auf den Körper ein, sondern durch die feine Kombination der ätherischen Öle ist dies auch über den Geruchssinn äußerst entspannend und wohltuend.

Wenn man ein Wellness Wochenende günstig buchen möchte, sollte man sich rechtzeitig informieren und Angebote über die jeweiligen Wellness-Programme einholen, da diese nach Art und Leistung erheblich variieren können.

Einem Husten clever vorbeugen oder ihn bekämpfen

Kälte und trockene Heizungsluft setzen uns in den dunklen Monaten zu, das macht es den Viren leicht. Dabei kann man sich effektiv schützen.

Der Konzertbesuch heute Abend ist gestrichen. Das kann man dem Pianisten unmöglich antun, ihm in Schuhmanns Klavierkonzert zu krächzen. Er reicht völlig, dass Familie und Kollegen von den Hustenattacken genervt sind. Seit Tagen geht das nun so, selbst nachts lässt sich der lästige Reflex kaum stoppen …

Mit dem Herbst kommt der Husten. Im Schnitt erwischt es jeden Bundesbürger zweimal im Jahr, meist zwischen Oktober und April.

husten Schuld an einem akuten Husten sind in der Regel Erkältungsviren. Mehr als 200 verschiedene Typen sind bekannt. Die Erreger dringen über Nase oder Mund in den Körper ein, machen es sich auf den Oberflächen der Schleimhäute bequem und vermehren sich innerhalb weniger Stunden. Zu den ersten Abwehrreaktionen zählen ein Anschwellen und eine verstärkte Aktivität der Schleimdrüsen in den Schleimhäuten der Atemwege. Über einen natürlichen Reflex im Hustenzentrum des Gehirns versucht der Körper, die verstärkte Sekretproduktion loszuwerden, als befände sich ein Fremdkörper im Hals. Das geschieht, indem die Atemmuskulatur den Druck im Brustkorb erhöht und die Luft unter stoßweißem Öffnen und Schließen der Stimmritze des Kehlkopfs austreibt. Die Lunge macht dabei ordentlich Dampf, dieser Luftstrom erreicht schon mal Tempo 900 und mehr. Der körperliche Hausputz, der die Bronchien vom virenversetztem Schleim befreit, ist lebensnotwendig. Trotzdem muss niemand ständiges Husten hilflos in Kauf nehmen. Hausmittel, Pflanzenmedizin oder „härtere“ Medikamente lindern die Symptome wirksam. Schließlich muss eine Virusinfektion vom gesunden Immunsystem überwunden werden.

Ist es jedoch durch die Viren zu stark geschwächt, können Bakterien eindringen und zu Folgeentzündungen führen. Erkältungsmittel können diese sogenannten Superinfektionen verhindern.

Am Anfang jeder Behandlung stehen die klassischen Apothekerfragen: Ist der Husten trocken oder feucht? Seit wann besteht er. Ist der Schleim dünn- oder dickflüssig? Trockener Husten nervt zumeist am Beginn der Erkältung, wenn die Erreger den Rachenraum erobern und zu Luftröhre und Bronchien absteigen. Dieser Reizhusten erfüllt noch keine Reinigungsfunktion und raubt einem gerne mal nachts den Schlaf. Gerade zu Anfang der Beschwerden, beim ersten Kratzen im Hals, lohnt sich deshalb der Versuch mit einem beliebten Hausrezept, Zwiebel-Honig-Saft. Dazu eine Zwiebel frisch in kleine Stücke schneiden, in einer Tasse drei Teelöffel Honig darübergeben und ein bis zwei Stunden ziehen lassen. Anschließend abseihen und alle drei bis vier Stunden ein bis zwei Esslöffel einnehmen. Dämpfen lässt sich der Husten auch durch viel trinken, etwa Bronchialtee, Wasser oder Fruchtschorle. Täglich zwei Liter und mehr – in kleinen Schlückchen genossen – sollten es sein. Das hält die Atemwege feucht und beruhigt den gestressten Rachen.

Wird der Husten nach zwei oder drei Tagen „produktiv“, entwickelt sich also Schleim, sind Hustenblocker streng tabu. Jetzt ist der Hustenreiz sogar ausdrücklich erwünscht. Schließlich löst sich das Sekret auf dem Höhepunkt der Entzündung von den Schleimhäuten.

Soll der Auswurf zusätzlich gefördert werden, kommen sprudelnde Hustenlöser zum Einsatz. Die darin enthaltenen Wirkstoffe verflüssigen den Schleim und beschleunigen das Abhusten des Sekrets. Auch ätherische Öle, zum Beispiel aus Eukalyptus, Kamille oder Pfefferminze, zum Einreiben oder als Erkältungsbad, unterstützen die Atemwege bei einem feuchten Husten. Sitzt der Bronchialschleim allerdings richtig fest, trägt täglich drei- bis viermal inhalieren dazu bei, die Atemwege zu befreien.

tablets Mit einem Blick auf das losgelöste Sekret kann jeder erkennen, wie weit die Erkältung fortgeschritten ist. Die Färbung zeigt, wie schwer die Erkrankung tatsächlich ist. Ein weißlich-klarer Schleim, der morgens auch grünlich-bräunlich sein kann, spricht für eine Virusinfektion. Nimmt das Sekret dagegen eine grünliche oder gelbe Farbe an, haben sich vermutlich bakterielle Trittbrettfahrer dazugesellt. So eine Superinfektion gehört in Arzthände und wird vor allem mit Antibiotika bekämpft.

Wer sein Immunsystem rechtzeitig wappnet, der beugt dem Erkältungshusten nachhaltig vor. Eine besondere Rolle kommt dabei den Schleimhäuten von Mund und Nase zu. Die Erkältungserreger dringen bevorzugt über die Nasenpforte in den Körper ein. Nasenspülungen halten dieses Virenfiltersystem in Form und befördern Erreger und Sekret hinaus.

Wer sich vor kalten oder feuchten Füßen schützt, tut verblüffenderweise ebenfalls etwas für die Schleimhäute. Denn Unterkühlung führt über einen Reflex dazu, dass der Körper Blutgefäße enger stellt. Dadurch sinken Temperatur und Durchblutung in den Schleimhäuten, Erkältungsviren im Nasen-Rachen-Raum werden langsamer abtransportiert und können sich in Windeseile vermehren.

Viel Vitamin-C-reiches Obst und Gemüse unterstützen das Immunsystem zusätzlich. Das Abwehrvitamin Nummer eins aktiviert die Immunzellen und mildert den Krankheitsverlauf. Ähnliches schafft der Wurzelextrakt aus der südafrikanischen Pelargonie. Darüber hinaus hemmt diese Heilpflanze bakterielle Erreger von Atemwegsinfekten und wirkt schleimlösend. Es gibt also reichlich Auswahl im Arsenal der Anti-Husten-Mittel. Die kalte Jahreszeit kann ruhig kommen.

November 23rd, 2009 | Leave a Comment

Alle Jahre wieder – Atemwegsinfektion Husten

Mindestens einmal im Jahr erkältet sich fast jeder, häufiger Kinder als Erwachsene. Dabei ist der Husten besonders lästig und das nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern er ist auch nervig für die Mitmenschen, die sich den lauten Hustenanfall mit anhören müssen.

Fast jeder ist im Laufe eines Jahres von einer Erkältung betroffen. Ein großes Wunder ist es nicht, denn die „Husten-Viren“ werden bereits durch bloßes Einatmen übertragen und nicht erst nach engem Körperkontakt. Am häufigsten und eher im Winter treten Husten, Schnupfen und Heiserkeit auf. Vor allem wenn sich Menschen in geschlossenen Räumen dicht beieinander aufhalten und beim Niesen oder Sprechen die dafür verantwortlichen Krankheitserreger verbreiten. cough syrup Zu den Hustensymptomen kommt noch hinzu, dass durch Unterkühlung und Frieren das körpereigene Abwehrsystem geschwächt wird. Deshalb kommen Husten und Erkältung auch in der Sommerzeit nicht selten vor. Begünstigt werden diese Krankheiten hauptsächlich durch Klimaanlagen in Autos, Hotels, Büros und Einkaufsstätten. Ganz besonders haben infektanfällige Menschen unter den häufig zu niedrig eingestellten Temperaturen zu leiden.

Ein weiterer häufiger Grund für einen quälenden Husten ist auch die akute Bronchitis. Oft gefolgt von einer Erkältung entsteht diese Bronchitis. Denn dann können sich die Viren leicht nach unten, also in Bronchien und Luftröhre, ausbreiten.

Der Husten verläuft meist in zwei Phasen, ganz egal, ob bei akuter Bronchitis oder Erkältung. Meist tritt zuerst ein eher trockener Reizhusten auf. Dieser Husten kann von ständigem Hüsteln aber auch bis hin zu harten schmerzhaften Hustenstößen reichen. Dann folgt etwa in zwei bis drei Tagen ein Schleimhusten daraus. In dieser Phase führt es zum Auswurf des Schleims in unterschiedlicher Form. Entweder stößt man beim Husten einen farblosen Schleim aus, aber der Schleim kann auch gelblich bis grünlich gefärbt sein. Doch Husten kann auch schmerzhaft und krampfartig verlaufen, zum Beispiel bei einer Bronchitis. Außerdem fällt dem Betroffenen das Durchatmen noch schwerer als bei einer Erkältung.

Bei der Bronchitis verursachen die Erkältungsviren eine Atemwegsschleimhautentzündung. Dadurch wird die Atemwegsschleimhaut äußerst empfindlich, was dazu führt, dass schon bei geringsten Reizen ein Hustenanfall ausgelöst wird. In circa zwei bis drei Tagen sondert sie ein zähflüssig-schleimiges Sekret ab. Dies ist der Grund, dass ein anfangs trockener Reizhusten allmählich in einen feuchten Schleimhusten übergeht. Zusätzlich kann sich die Muskulatur der Luftröhre und Bronchien verkrampfen, wenn diese von der Krankheit betroffen sind. Nicht nur die Atmung wird durch gestautes Sekret behindert, sondern es stellt auch einen idealen Lebensraum für Bakterien dar. Wenn sich die Bakterien zu stark vermehren, kann sogar aus einer harmlosen Erkältung eine ernste Krankheit werden.

Um den Reizhusten zu mildern oder zu unterdrücken helfen Hustenstiller. Doch beim Schleimhusten kann dieser „Stiller“ nicht helfen. Durch den gefolgten Schleimhusten wird das festsitzende Sekret aus den Atemwegen entfernt. Deshalb ist es wichtig, dass man den Schleimhusten mit einem Hustenlöser unterstützen muss. Gegen harte Hustenstöße gibt es synthetische Wirkstoffe, die sogenannten Hustenblocker. Der Name wurde wegen der starken Wirksamkeit gewählt. Sich durch Hüsteln äußernder leichter Reizhusten kann mit Heilpflanzen, die reizlindernd sind, behandelt werden. Camomile tea Auch Sonnentaukraut kann gegen Husten helfen, das in einigen homöopathischen Hustenmitteln vorkommt. Des Weiteren zählen zur großen Vielfalt der pflanzlichen Hustenlöser Thymiankraut und Efeublätter. Diese helfen, Verkrampfungen der Bronchialmuskulatur zu lösen.

Wenn sich der Husten trotz Behandlungen innerhalb einer Woche nicht bessert oder wenn er schlimmstenfalls sogar noch schlimmer wird, sollte man spätestens dann zu einem Arzt gehen.

Ansonsten gilt grundsätzlich für alle Atemwegsinfekte viel zu trinken,mindestens zwei Liter pro Tag. Am besten eignen sich Erkältungs- oder Bronchialtees oder auch Mineralwasser ist gut geeignet. Trinken ist sehr wichtig, denn durch die Flüssigkeitszufuhr wird das Abhusten von Schleim unterstützt, und so führt es zur schnelleren Gesundheitsbesserung.

Auch das Einreiben von Rücken und Brust mit einem Erkältungsbalsam kann sinnvoll gegen Husten sein. Jedoch ist Vorsicht bei Säuglingen und Kleinkindern angesagt. Denn für sie sind zum Beispiel Eukalyptusöl, Menthol und Kampfer tabu. Deshalb sollten Kinder und Säuglinge immer vom Arzt behandelt werden – auch bei leichtem Reizhusten.

Oktober 6th, 2009 | Leave a Comment
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