Mit dem VW Käfer durch Kaschubien – ein Urlaub der besonderen Art [ September 8th, 2010 ] Posted in » Special-Reisen

In diesem Jahr ging unser Jahresurlaub nach Kaschubien. Wir sind mit dem Zug angereist, denn wir hatten ein ganz besonderes Vorhaben für unseren Aufenthalt geplant, nämlich mit einem gemieteten VW-Käfer durch die Kaschubei zu fahren. Die gesamte Region ist berühmt für ihre vielen Seen und ihre einzigartige Landschaft.

Unser Ziel war die Pension Galeria Pepowo in Pempau, einem kleinen aber zentralen Ort. mietwagentour-vw-kafer Pempau liegt nur wenige Kilometer von Danzig entfernt. Man ist also auch mit dem Flugzeug sehr schnell in Pempau. Aber wir wollten schon während der Anreise möglichst viel von der schönen Landschaft sehen, und dafür ist eine Zugreise ideal. Die Buchung hat übrigens auch der Veranstalter übernommen. Wir mussten nur unsere Wünsche äußern und hatten keine Arbeit mit der Planung.

Die Pension Pepowo hatte uns schon auf den Bildern sehr gut gefallen. In Natura war es noch besser. Mit uns waren noch andere Gäste da, die das gleiche vorhatten, eine Mietwagentour mit dem VW Käfer durch Kaschubien. Die anderen Gäste haben wir direkt nach der Ankunft im Käfer-Museum getroffen. Wir kamen gleich ins Gespräch und sind dann auch zusammen zum Abendessen gegangen.

Noch am selben Tag ließen wir uns „unseren“ Käfer zeigen. Wie erwartet, war er in bestem Zustand, überholt und sehr gepflegt. Wir haben gleich eine Runde gedreht. Unterwegs haben wir dann unsere Mitreisenden schon von weitem erkannt. Auch sie machten sich gerade mit ihrem neuen Fahrzeug vertraut und hupten und winkten uns aus der Ferne zu. Später saßen wir noch lange zusammen.

Die Mitarbeiter der Pension gaben uns hilfreiche Tipps für Ausflüge in die Region und wir wussten vor lauter Vorfreude gar nicht in welche Richtung unsere Planung zuerst gehen sollte. Entsprechend kurz war unsere Nacht, und nach einem leckeren Frühstück am nächsten Morgen ging es auch gleich los. Wir sind zuerst nach Danzig gefahren. Dort zu parken ist ja glücklicherweise kein Problem. Dann sind wir gemütlich durch die alte Stadt gebummelt, haben uns alte Kirchen angesehen, waren sehr gut essen und haben in einem Park gesessen. Am Abend ging es zurück in die Pension.

mietwagentour-vw-kafer-1 Die anderen Gäste waren noch gar nicht zurück. Wir haben daraufhin den Wellnessbereich erobert und es uns gut gehen lassen. Am nächsten Morgen trafen wir unsere Bekannten wieder. Sie waren am Tag zuvor in die Kaschubische Schweiz gefahren und konnten sich kaum losreißen. Sie wollten auch an diesem Tag wieder hin und luden uns ein, sie zu begleiten. Mit zwei Käfern in die Kaschubische Schweiz, das ließen wir uns nicht zweimal sagen, und packten schnell alles, was wir brauchen würden, in „unseren“ Käfer. Weit hatten wir es nicht. Schon nach 13 km waren wir in der Stadt Karthaus angekommen.

Wir kauften schnell ein paar Knabbereien für unterwegs und schon ging es weiter zu den ersten Seen. Die Straßen sind dort längst nicht so voll wie in Deutschland, das machte das Fahren viel schöner. Wir haben wunderschöne Landschaften gesehen, tolle Menschen kennen gelernt, sehr gut gegessen und den Urlaub ganz besonders genossen. Jederzeit wieder!

Das Elsass – eine der schönsten Gegenden in Frankreich

Was haben der weltbekannte Theologe, Philosoph und Arzt Albert Schweitzer und der zeitgenössische Künstler und Schriftsteller Tomi Ungerer gemeinsam? Woher kommen zahllose kulinarische Spezialitäten wie Flammkuchen, Gugelhupf und Quiche Lorraine? In welcher Region findet man die höchste Dichte an Burgen und Ruinen im europäischen Raum?

elsass Wer eine Reise ins Elsass macht, egal ob Kurztrip oder ausgedehnte Urlaubsreise, findet hier Antworten auf diese und unzählige andere Fragen. Diese Region in Frankreich, die von den Ausmaßen her eher klein ist, überrascht den Besucher mit ihrer großen Vielfältigkeit. Allein die landschaftlichen Merkmale reichen von der fruchtbaren Rheinebene des Breisgau und Ortenau über landwirtschaftlich hauptsächlich für den Weinanbau genutzte oder bewaldete Hügel, bis zu den Höhenzügen der Vogesen.

Der Große Belchen ist mit 1424 m der höchste Gipfel dieses Gebirgszuges. Insgesamt 21 Naturschutzgebiete bewahren hier das außergewöhnliche und teilweise auch bedrohte Naturerbe der Region. Ob man mit dem Auto über die Autobahn oder mit dem Motorrad über die landschaftlich schöneren kurvenreichen Landstraßen anreist – der Weg ins wunderschöne Elsass ist aus Deutschland nicht weit.

Bis 1918 gehörte dieser Landstrich noch zu Deutschland, und zwischen 1940 und 1945 stand er unter deutscher Besatzung. Daraus resultiert, dass dort auch heute noch von vielen Menschen, besonders in ländlichen Gegenden, elsässisch gesprochen wird – ein dem Deutschen verwandter Dialekt.

In dieser Region haben viele bedeutende Persönlichkeiten das Licht der Welt erblickt: Neben den eingangs erwähnten Albert Schweitzer und Tomi Ungerer unter anderem auch Gottfried von Straßburg, einer der bedeutendsten deutschen Dichter des Mittelalters, der Papst Leo IX., Marie Tussaud, die berühmte Wachsbildnerin und Begründerin des nach ihr benannten Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds in London, oder auch Arsène Wenger, der international bekannte französische Fußballtrainer.

Hier sind auch zahlreiche Künstler und Kunsthandwerker zu Hause, deren Werke man vielerorts besichtigen und zumeist auch käuflich erwerben kann, um sie als landestypisches Souvenir mit Heim zu nehmen. Ob man motorisiert unterwegs ist oder mit dem Fahrrad auf den rund 2.000 Kilometern Radwanderstrecken – hinter jeder Kehre der Straße gibt es Neues zu entdecken. Traumhafte Landschaften und idyllische Orte warten auf ihre Entdeckung: 17.000 km Fuß- und Reitwanderwege, die durch den Vogesenclub ausgeschildert wurden, wollen zu Fuß oder auf dem Rücken eines Pferdes erkundet werden.

elsass-1 Die Region eignet sich auch für Luftsportarten wie Fallschirmspringen, Paragliding oder Drachenfliegen, und in den elf Wintersportgebieten der Vogesen besteht die Gelegenheit zum Ausüben alpiner Sportarten.

Auch der Golfspieler kommt auf seine Kosten: Sieben erstklassige Golfplätze erwarten ihn. Die zahllosen Burgen und Festungsruinen in dieser Gegend zeugen von einer bewegten Geschichte dieses Landstrichs und der strategischen Wichtigkeit in früheren Zeiten. Sie geben gleichzeitig der Landschaft eine wildromantische Note und laden zum Auskundschaften ein.

Die berühmteste unter ihnen ist die Hohkönigsburg (Château du Haut-Koenigsbourg) bei Orschwiller, eines der meistbesuchten Baudenkmäler in Frankreich. Desweiteren wird in über 250 Museen und Kunstsammlungen ein reichhaltiges Kulturerbe ausgestellt, von der Frühgeschichte bis zur zeitgenössischen Kunst. Für den Kunstliebhaber ein Muss befindet sich in Colmar im Museum Unterlinden, der berühmte Isenheimer Altar, ein großes Meisterwerk der religiösen Kunst.

August 9th, 2010 | 2 Comments

Mein Wellnessaufenthalt im Bio- und Spahotel La Clairière im Elsass

Wir waren kürzlich im Bio- und Spahotel La Clairière. Der Aufenthalt ist zwar im Vergleich zu anderen Hotels dieser Kategorie vergleichsweise günstig, dennoch mussten wir sparen. Urlaub ist für uns keine Selbstverständlichkeit, und gerade deshalb wollten wir keinen Fehler machen.

Das war unser erster Urlaub seit fünf Jahren ohne Kinder. bio-und-spahotel-la-clariere Etwas Sorge hatte ich wegen der Sprache. In der Schule hatte ich zwei Jahre Französisch, und davon ist nichts mehr übrig. Trotzdem wollte ich mir das Elsass nicht entgehen lassen. Meine Sorgen waren unbegründet. Wir konnten uns großartig verständigen. Ein Urlaub in dieser wunderschönen Landschaft war für mich immer ein Traum.

Auf das Bio- und Spahotel La Clairière sind wir gekommen, weil es sich neben einem Welt-Biosphärenreservat befindet. Wir leben hier in der Großstadt, so viel unberührte Landschaft war für uns eine große Bereicherung. Im Haus gibt es nur Nichtraucherzimmer, und das kam uns sehr entgegen, da ich seit Jahren Asthma habe. Das ganze Haus ist nach biologischen Aspekten eingerichtet, die Böden sind aus Holz, es gibt Biobetten – alles absolut allergikerfreundlich.

Ich gebe es zu, meinem Mann habe ich es nicht gesagt. Es gab nämlich richtig tolles Bio-Essen. Nicht nur vegetarisch, sondern auch ayurvedisch und lactosefrei. Glutenfreie Kost war ebenfalls möglich, für alle die, die unter Sprue leiden. Mein Mann hat keine Miene verzogen. Stattdessen hat er mutig die Speisekarte hinauf- und hinunter gegessen. Und es war richtig lecker! Aber schon nach wenigen Versuchen sind wir beim Ayurvedamenü geblieben. Es hat nicht nur sehr gut geschmeckt. Wir haben uns danach auch nicht müde oder beschwert gefühlt. Stattdessen war man satt und aktiv. Ein schönes Gefühl.

Wir hatten zwar ein tolles Zimmer, aber dieses Hotel bietet allen Gästen die Möglichkeit, ständig das Zimmer das wechseln, wenn der gewünschte Raum frei ist. Den Spaß haben wir uns gegönnt. Jeden Morgen haben wir nachgefragt und sind dann so manches Mal eben umgezogen.

Nach dem Frühstück haben wir natürlich die Behandlungen genutzt. Im Schwerpunkt hatten wir uns ja schon für Ayurveda entschieden. Die Ernährung umzustellen war leicht, und wir wurden perfekt bekocht.

Die Beratung rund um die Konstitution war anstrengend. Manchmal ist es nicht einfach, mit den eigenen Schwächen konfrontiert zu werden. Aber im Hotel haben wir gelernt, dass Schwächen auch Stärken sein können. bio-und-spahotel-la-clariere-1 Viele der Gespräche haben uns die Augen geöffnet und uns jede Menge Gesprächsstoff für die Zukunft geliefert.

Die zusätzlichen Entspannungskurse haben wir gemeinsam besucht. Die haben uns richtig gut getan. Was wir dort gelernt haben, das brauchen wir in der Zukunft. Viele Stunden, die wir mit den Therapeuten verbracht haben, waren ganz auf uns zugeschnitten. Das war ein großer Vorteil. Je mehr wir gelernt haben, desto mehr Fragen hatten wir und glücklicherweise gab es immer jemanden, der uns kannte und uns Antworten geben konnte.

Wir sind in diesem Urlaub nicht zu anderen Menschen geworden, aber wir haben viele neue Impulse bekommen und zwar zu den Lebensbereichen, in denen wir uns im Kreis gedreht haben. Der Aufenthalt hat auch uns auch als Ehepaar gut getan.

August 6th, 2010 | 2 Comments

Eine Reise mit der A-ROSA Luna auf der Rhône

Eine Fahrt auf der A-ROSA Luna, einem der wohl schönsten Flussboote Frankreichs, startet in Lyon. Diese Metropole mit charmanter, als Weltkulturerbe deklarierter Altstadt verführt mit kleinen Cafés in malerischen Gassen schon fast zum Bleiben, und der Ausblick vom Place Bellecourt, der das Reiterstandbild von Ludwig dem XIV. sowie Notre-Dame-de-Fourvière, die Basilika, einschließt, bleibt während der restlichen Tage auf jeden Fall in Erinnerung.

a-rosa-luna Dem Verlauf des wasserreichsten Flusses Frankreichs, der Rhône, folgend, geht es von Lyon aus in südlicher Richtung los. Zunächst steht aber die Erkundung der Kabinen an Deck an, die nach freundlicher Begrüßung mit einer Rose für jede Dame bezogen werden. Warme Farbtöne dominieren, die Kabinen sind eher untypisch groß und verfügen sogar über einen großzügig geschnittenen Balkon.

Dennoch will auf der A-ROSA Luna wohl niemand seine Zeit nur in der Kabine verbringen – dafür ist der Beauty- und Wellnessbereich des Schiffes einfach zu verlockend. Therapeuten und Schönheitsexperten aller Façon verwöhnen die Gäste im wahrsten Wortsinn von Kopf bis Fuß. Die erste Halte-Station der Fahrt, die Stadt Avignon mit ihrer berühmten Brücke, wird dank energetisierender Reflexzonenmassage also auch von lauter beschwingt loslaufenden Touristen besichtigt.

In Avignon steht den Reisenden der A-ROSA Luna Flusskreuzfahrt Rhône selbstverständlich eine deutsch sprechende Stadtführerin für eine Besichtigungstour zur Verfügung. So erfährt man, dass die berühmte „Pont D´Avignon“ eigentlich „Pont St. Bénezet“ heißt und aufgrund eines Hochwasser 1669 nur noch bis in die Mitte der Rhône reicht.

Ebenso beeindruckend ist aber sicher auch der protzige Papstpalast, in dem etwa von 1200 bis 1300 nach Christus die katholischen Päpste residierten. Als „Souvenir“ aus Avignon mit an Bord tritt abends auf der A-ROSA Luna ein regionaler Künstler auf, der mit typisch französischen Chansons das Lebensgefühl Frankreichs hochleben lässt. Noch einmal erleben bei seinem ergreifenden Gesang die Urlauber den weiten Blick über das Rhônetal und die „halbe Brücke“, die nachmittags verzauberten.

Die erste Nacht in der Kabine erweist sich als äußerst erholsam und erfrischend. Am reichhaltigen Buffet wird anschließend ausgiebig gefrühstückt – die Mahlzeiten vier Mal am Tag könnten noch zum Verhängnis werden, und einen oder mehrere Besuche im Fitnessraum der A-ROSA Luna erfordern.Die Ausflugsmöglichkeiten des Tages sind flexibel gestaltet, so dass man entweder auf eigene Faust die Stadt Arles besichtigen und in den niedlichen Boutiquen sein Portemonnaie erleichtern kann, oder auf den zur Ausstattung der A-ROSA Luna gehörenden Trekking-Bikes eine Fahrt in die Camarque unternimmt. Diese sumpfige Region im Mündungsdelta der Rhône ist mit ihren rund 80.000 Hektar Weite Heimat der weißen Wildpferde, von einigen beeindruckenden wilden Stieren und vor allem von rosa Flamingos.

An diesem Tag kann in Arles auch der „Pont du Gard“ besichtigt werden, ein 275 Meter langes Aquädukt der römischen Baukunst, etwa 2.000 Jahre alt. Wer auf der Radtour Kalorien verloren hat, freut sich abends besonders unbeschwert auf das 5-Gänge-Menü in der Weinwirtschaft von Chefkoch Barnabas Horvath und Maître Sven Hansen. a-rosa-luna-1 Die hervorragenden Weine der Region runden die Mahlzeit wunderbar ab und sorgen für angenehm lockere Unterhaltung an allen Tischen.

Am vorletzten Tag der Reise auf der A-ROSA Luna wird die Gegend der südlichen Ardèche erkundet. Die Schluchten dieser Region werden in ihrer wilden Schönheit nur knapp von der der Naturbrücke „Pont d`Arc“ übertroffen, und auch die Stalagtiten und Stalagmiten in den „Grottes des Madeleines“ konkurrieren erfolgreich darum, zu den besonders beeindruckenden Erinnerung dieser Fahrt zu gehören.

Die Erinnerungen unterstützen werden in jedem Fall die Lavendel- Seifen, die man hier für die eigene Verwendung oder als Mitbringsel überall erwerben kann. Wer mag, erfährt wissenswertes über die Pflanze selbst in einem eigenen „Lavendel- Museum“. Von La Voulte aus führt die letzte Etappe der Reise die A-ROSA Luna nach Tournon, wo am letzten Abend eine Weinprobe in einem der typischen französischen Weinkeller stattfindet.

Juni 16th, 2010 | 1 Comment

Rendezvous an der Côte d´Azur – Frankreich zum Verlieben

Jedes Jahr ist es wieder soweit, die Schönen und Reichen dieser Welt treffen sich wieder in Cannes an der Côte d´Azur zum glamourösen Film-Festival. Stars und auch solche, die es einmal werden wollen, sind hier vertreten.

rendezvous-an-der-cote-dazur Die Côte d´Azur ist eine sehr mondäne Küste, gelegen im Süden Frankreichs, und sie hat wirklich das eine oder andere Juwel zu bieten. Saint-Tropez, Cannes, Antibes und natürlich nicht zu vergessen Monte Carlo. Allein die Ortsnamen rufen Bilder in uns auf, die Luxus-Shopping und Champagner-Duschen darstellen. Aber das ist nicht das einzige Gesicht, das sich dem Besucher hier bietet. Das andere Gesicht ist die ländliche Variante, zumeist auch wunderbar romantisch.

Hier kann man zuerst am Hafen von Saint-Tropez in der schon legendäre Schickeria-Bar „Sénéquier“ einen leckeren Café au Lait trinken, und dann ganz einfach am recht nahe gelegenen Naturstrand, dem Plage de l´Escalet, das Meer und natürlich die Sonne genießen. Dieser Strand ist kostenlos, und er ist umgeben von Pinien und auch schroffen Felsformationen.

Auch das Hinterland der Côte d´Azur ist sehr interessant. Hier ragen die Seealpen in den Himmel, der meistens klar ist. Für einen kleinen Bummel gibt es hier tolle kleine Bergdörfer wie beispielsweise Èze und Roquebrune, die mit ihren schmalen Gassen geradezu dazu einladen. Und immer wird man vom großartigen Blick über die Küste begleitet, und auch über das Mittelmeer.

Als Städtchen den Parfümhersteller ist Grasse bekannt geworden. Wer Lust hat, der kann hier auch an einem Workshop teilnehmen und sich dann für 45 Euro im „Studio des Fragrances“ ein eigenes Parfum kreieren. Da hat man dann ein wunderbares Souvenir, das man den Bekannten und Verwandten zu Hause präsentieren kann.

Von Grasse zurück an die Küste nach Nizza schlängelt sich die Straße Nummer 2085, und schon geht es zurück in die lebendigen Metropolen.

Die Häuser leuchten hier fröhlich bunt in dem liebevoll restaurierten alten Viertel. Ein absolutes Fest für die Sinne ist der Markt auf dem Cours Saleya. Und nur ein paar Meter weiter beginnt der sogenannte Laufsteg von Nizza, die Promenade des Anglais. Und genau hier wird dann die Côte d´Azur wieder zu einem Ort, an dem es um das Sehen und Gesehenwerden geht.

Cruise Liner At Pier Unbeschwerte Badeferien genießt man in Cassis, dem Surfer-Mekka Hyères-Plage, Saint-Maxime oder auch in dem Bilderbuchstädtchen Menton. Das exklusive Flair der Côte d´Azur ist aber nie weit entfernt.

Wer in Port Grimaud wohnt, der kann mit seiner Yacht immer direkt am Garten von seiner Villa anlegen. In Monte Carlo kann man vom legendären Casino am Hafen aus bis zum Palast der Fürstenfamilie gehen. Der Fürst ist anwesend, wenn auf dem Turm Sainte-Marie die Flagge weht.

Wer allerdings unbedingt einen Star sehen will, der sollte die Filmfestspiele in Cannes auf keinen Fall verpassen. Ganz in der Nähe der altehrwürdigen Nobelhotels „Majestic“ oder „Carlton“ kann man schon einige Stars wie George Clooney oder auch Whoopi Goldberg erspähen. Und das kann man wirklich nur an der Côte d´Azur erleben.

Mai 20th, 2010 | Leave a Comment

Das Limousin im Herzen von Frankreich

Das Limousin stellt eine Region im Herzen Frankreichs dar, welche zugleich als eine der schönsten des gesamten Landes gilt. Egal wer sich für eine Reise in die naturbelassene oder zurückgezogene Region entscheidet, er wird definitiv genau das finden, was er sucht.

Zum einen kann das Limousin in Frankreich gerade durch seine Lage mit sehr vielen verschiedenen Landschaftsarten glänzen: So liegt die Region beispielsweise am westlichen Rand des Zentralmassives, während im Osten zahlreiche Flüsse, Bäche und Seen entspringen. Gerade sie machen das Limousin in Frankreich zu einem perfekten Reiseziel für Wanderer und Naturliebhaber.

Auch die alten Traditionen des Landes wurden im Limousin noch aufrechterhalten und spiegeln sich in der Lebensweise der Menschen und der Umgebung wieder. Das Limousin gilt als die Region mit den meisten „schönsten Dörfern Frankreichs“, welche zum Teil noch alte Bauten wie Bauernhäuser, Kirchen und Schlösser beherbergen.

Winery Auch wer sich selbst als Kulturliebhaber bezeichnen würde, sollte auf jeden Fall dem Limousin bei den Reisevorbereitungen Beachtung schenken. Als einer der größten Orte der Region gilt die Stadt Limoges, welche besonders durch die hochwertige Herstellung von Porzellan an Bekanntheit erlangt hat. Weiterhin ist auch das Flusstal der Creuse, oder besser gesagt des Chateau de Villemonteix einen Besucht wert, da letzteres eine Vielzahl an wichtigen Bildwerken beherbergt. Ebenfalls empfehlenswert ist ein Besuch der Wasserfälle von Gimel-les-Cascades, welche so manchem dem Atem stocken lassen.

Wer sich währenddessen für eine Reise durch Frankreich der romantischen Atmosphäre wegen entscheidet, sollte auch Beaulieu-sur-Dordogne als Ziel einplanen. In dieser Ortschaft können Touristen in kleinen Holzbooten eine Reise in die Vergangenheit unternehmen. Zudem hat das Limousin in Frankreich auch aus kulinarischer Sicht so einige Reize zu bieten. Zum einen ist die Region bekannt für ihre Walnüsse, welche zur Herstellung von Öl und Likören benutzt werden. Letztere werden von den Einheimischen darüber hinaus als Heilmittel für Erkältungen und bei Magenproblemen genutzt. Besonders in der Ortschaft Brive-la-Gaillarde kann man den beliebten Likör probieren, während auch traditionelle französische Speisen in der gesamten Region geschlemmt werden können. Das Limousin in Frankreich bleibt eine Region voller Überraschungen, voller Vielfalt und voller Kultur. Ein ruhiges Paradies, mitten in Frankreich!

März 18th, 2010 | Leave a Comment

Den Frühling in Paris erleben

Ein langer, harter Winter zieht sich derzeit Stück für Stück zurück. So kehrt auch zierliches, freudiges Vogelgezwitscher in unser Land ein, und die ersten blühenden Farbtupfer sind zu sehen. Denn die noch sanften Sonnenstrahlen haben überall den Schnee zurück gedrängt und küssen nun die typischen Frühjahrsgefühle wach.

Und wo könnte man diese romantischen Gefühle besser ausleben, als in DER Stadt der Liebe? Den Frühling in Paris zu erleben ist nicht nur romantisch gesehen ein einmaliges, unvergessliches Erlebnis. Denn Frankreich hat mit seiner Hauptstadt einen Superlativ an weltberühmten Sehenswürdigkeiten und kulturellen Möglichkeiten zu bieten. paris-im-fruhling Beginnend mit dem Wahrzeichen von Paris – dem Eiffelturm – der seit seiner Errichtung im Jahre 1889 das Gesicht dieser Stadt prägt, über einen romantischen Spaziergang durch den das Palais du Luxembourg umgebenden Park bis hin zum Besuch der Mona Lisa im Louvre, es gibt unerschöpfliche Möglichkeiten in dieser wundervollen Metropole.

Aber auch die weiße Basilika Sacre Coeur, das Panthéon, in dem die wichtigsten Personen von Frankreich, wie z. B. Voltaire, Victor Hugo und Marie Curie ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, und auch das Centre Pompidou zählen zu den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten. Wer tolle Erinnerungen von seinem Frühlingszauber im zauberhaften Paris mit heim nehmen möchte, wird garantiert auf einer Shoppingtour auf der Avenue des Champs-Elysées fündig, die sich zwischen dem Place de la Concorde und dem Place Etoile nebst Arc de Triomphe erstreckt und wohl die berühmteste Einkaufsmeile in ganz Frankreich sein dürfte.

Hier tummeln sich Geschäfte namhafter Designer wie beispielsweise Louis Vuitton sowie anderer exklusiver Marken, in denen man sein ganz persönliches Stück Luxus – egal ob Handtasche, Schmuck, Designerkleidung oder edles Parfum – ergattern kann.

Ein weiteres romantisches Highlight dürfte sicherlich eine abendliche Bootsfahrt auf der Seine oder ihren Kanälen sein. Auf einem Restaurantschiff wird man hierbei kulinarisch verwöhnt, während die wundervoll illuminierten Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise Notre Dame, der Eiffelturm und der Louvre, die hierdurch nachts in einem ganz besonderen Glanz erstrahlen, langsam vorbei ziehen. Zu steigern wäre dies nur noch durch eine Kutschfahrt durch Paris. Kann es etwas Romantischeres geben, als im Frühling in einer nostalgischen Kutsche die Stadt der Liebe zu erkunden?

März 9th, 2010 | Leave a Comment

Zauberhafte Sonnenuntergänge – die schönsten Orte dafür in Europa

Wenn die Sonne untergeht, dann sollte man sich möglichst irgendwo am Meer befinden, zumindest im Sommer. Laut einer Umfrage ist ein schöner Sonnenuntergang das romantischste Ereignis überhaupt. Er rangiert noch vor dem sehr beliebten Kaminfeuer und dem Essen bei Kerzenschein. Das ist auch kein Wunder, denn Sonnenuntergänge machen glücklich, das haben englische Forscher herausgefunden. An vielen Orten kann man dann die ganze Magie des Sonnenuntergangs erleben. Die fünf schönsten Plätze in Europa werden hier näher beschrieben.

Bay of Naples Jeder kennt das alte Lied der Fischer auf Capri – „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt“… Und das ist nicht nur ein Lied, sondern beruht auf der absoluten Wahrheit. Nirgendwo ist der Sonnenuntergang in einem solchen tiefen Rot zu sehen wie im Golf von Neapel. Dazu bekommt man dann die laue Abendluft, den süßen Duft der Macchie-Büsche und das leise Zirpen der Zikaden. Es gibt viele Stellen, an denen man dieses wunderbare Schauspiel beobachten kann.

Wer einen tollen Sonnenuntergang lieber ganz einsam genießen möchte, der ist ganz sicher in Norwegen an der richtigen Adresse. Die Provinz Vestfold in Südost-Norwegen bietet die besten Möglichkeiten, abends am Strand entlang zu laufen, während die Sonne in das fliederfarbene Meer versinkt. Hier gibt es zahlreiche Steine, die durch das Gezeitenspiel glatt geschliffen wurden. Sie sind noch warm von der Sonne des Tages und laden zum Ausruhen ein. Wer mag, kann sich hier auch einen gut gefüllten Picknickkorb mitnehmen und den Tag beim Rauschen der Wellen ausklingen lassen. Die himmlische Ruhe wird nur noch unterbrochen durch den heiseren Ruf der Möwen.

Wer in Schweden Urlaub auf der Insel Gotland macht, der kann einen wunderbaren Sonnenuntergang von der Insel Farö aus genießen. Man fährt einfach rüber und setzt sich an den Strand. Wer mag, der grillt sich ein paar Würstchen oder auch Hamburger und genießt das sich bietende Schauspiel. Die bizarren Kalksteinsäulen vor der Küste, die auf Schwedisch Raukar heißen, spiegeln sich schön im Wasser. Am Himmel sieht man verschiedene Rot-, Gelb- und Orangetöne. Man kommt sich vor, als wenn man inmitten eines Gemäldes sitzen würde.

Purple Sunset In Frankreich bietet sich die Möglichkeit zum Erleben eines schönen Sonnenuntergangs in der Normandie, am berühmten Mont-Saint-Michel. Der Klosterberg im Wattenmeer des Ärmelkanals lädt am Abend alle Romantiker ein. Wenn erst einmal die ganzen Touristen samt Bussen verschwunden sind, dann kehrt hier Ruhe ein. Der oberste Kreuzgang dieser bereits 1300 Jahre alten Benediktiner-Abtei ist der beste Punkt, um den Anblick der Lilatöne über Himmel und Meer vollkommen zu genießen. Auch vom Ufer aus ergibt sich ein schöner Anblick, denn hier spiegelt sich die Insel im Wasser wieder.

In Griechenland auf der Insel Santorin, der südlichsten der Zykladen, ist die Abendstimmung absolut ungewöhnlich. Hier gibt es schwarzes Lavagestein, die Häuser und Kirchen sind pastellfarben und klammern sich an den einzigen Kraterrand der Welt, der besiedelt ist. Und das alles wird am Abend von der untergehenden Sonne in ein feuerrotes Licht getaucht. Von Anblick her liegt der Vergleich mit dem gewaltigen Vulkanausbruch nahe, der 3500 Jahre zuvor die Insel schuf. Wer es besonders eindrucksvoll liebt, der schaut sich den Sonnenuntergang vom unter Denkmalschutz stehenden Dorf Oia im Norden Santorins aus an.

Januar 5th, 2010 | Leave a Comment

Die Region Burgund – Leben wie Gott in Frankreich

Das Sprichwort kennt jeder – „Leben wie Gott in Frankreich“. Und wer einmal die Region Burgund in Frankreich besucht hat, der weiß, dass dieses Sprichwort hier seinen Ursprung haben muss. Zumindest war die Region Burgund bestimmt die Vorlage für dieses Sprichwort.

Im Mittelalter bereits waren die Herzöge des Burgund sehr stolz darauf, dass sie die „Herrscher der besten Weine der Christenheit“ waren. Mitten im Herzen Frankreichs liegt die Region Burgund. burgund-leben-wie-gott-in-frankreich Hier gibt es die besten Gelegenheiten um herauszufinden, ob diese Behauptung auch wirklich stimmt. Ebenfalls aus dieser Region stammt auch der Spruch „Der Keller ist der schönste Teil des Hauses. Und die Kellertreppe führt geradewegs ins Paradies.“ Um dieser These nachzugehen, kann man in der berühmten Metropole der Winzer, Beaune, das Maison Reine Pédauque besuchen, dessen ausgetretene Stufen hinab in das mehr als 200 Jahre alte Kellergewölbe führen, das aus groben Steinen gemauert wurde. Schwere Fässer stehen hier, in denen es brodelt, gluckert und gluckst. So macht der neue Wein auf sich aufmerksam, der bereits kräftig am Gären ist.

Interessant für den Besucher sind allerdings nur die Weine, die älter sind und schon zu den berühmten edlen Tröpfchen herangereift sind. Klassiker wie der Côte de Beaune, Pommard oder auch Côte d´Or sind hier gereift. Jeder Weinkenner auf der Welt wird sich bei diesen Worten ein verzücktes Lächeln nicht verkneifen können. Aber nicht nur für die Genießer, sondern auch für Kulturfans hat das Burgund eine Menge zu bieten, es ist bestens geeignet für eine erlebnisreiche Herbstreise. Wenn man sich in Beaune ein klein wenig umschaut, dann trifft man auf eine der Hauptattraktionen der Stadt, das Hôtel-Dieu. Bereits im 15. Jahrhundert wurde dieses Hotel zunächst als Armen-Hospiz gegründet. Buntglasierte Dachziegel und die Fassade im Innenhof mit dem kunstvollen Fachwerk sind die Markenzeichen des Hôtel-Dieu. Den größten Schatz gibt es aber im Inneren zu finden – einen Flügelaltar des Malers Rogier van der Weyden.

Jeder, der sich für Wein interessiert, sollte auch das Musée du vin de Bourgogne besucht haben, das Weinmuseum. Es ist untergebracht im Palast der burgundischen Herzöge und berichtet ausführlich über die 2000 Jahre alte Geschichte des Weinbaus.

Von Beaune zur Hauptstadt des Burgund, Dijon, sind es gerade einmal 40 Kilometer. Bei diesem Namen wird jedem sofort ein Begriff in den Sinn kommen – Senf. Denn dafür ist Dijon berühmt geworden. Wer Dijon besucht, der sollte die prächtigen Bürgerhäuser der Rue de Forges und auch die dreischiffige Kathedrale St-Bénique besucht haben. Fehlen darf natürlich auch nicht die wirklich großartige gotische Kirche Notre-Dame.

burgund-leben-wie-gott-in-frankreich-1 Weitere zwei Stunden entfernt befindet sich die Stadt Auxerre. Die Altstadt thront hier hoch über dem Ufer der Yonne. Sie strahlt ein fast südlich-heiteres Flair aus. Unten auf dem Fluss kann man Lastkähne und auch Hausboote dahin tuckern sehen. Sehenswert sind hier die alten Fachwerkhäuser und der alte Uhrturm aus dem 15. Jahrhundert, der Tour de l´Horloge.

Eine einst wichtige Station auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela ist die auf dem Berg erbaute Basilika Sainte-Madeleine. Sie ist bereits über 1000 Jahre alt und somit auch eines der wichtigsten großen Sehenswürdigkeiten von ganz Frankreich.

Die im Süden des Burgund gelegene Abtei Cluny war einst fast so groß wie eine ganze Stadt. Ihre Kirche galt als die größte des Abendlandes, bis der Petersdom in Rom erbaut wurde.

Die Abtei wurde zwar während der französischen Revolution zerstört, aber seine Ausstrahlung ist weiterhin ungebrochen.

Auch wandern kann man wunderbar im Burgund. Das Netz der Wanderwege im Burgund ist mehr als 700 Kilometer lang. Wanderwege gibt es hier reichlich, aber als wirklicher Traum-Wanderweg gilt die Tour du Morvan. Sie führt durch das gleichnamige Naturschutzgebiet, vorbei an klaren blauen Seen und weiten Wäldern.

Das Burgund hat sehr viel zu bieten, und bei ausgiebigen Wander- oder auch Fahrradtouren kann man sich gleich wieder das eine oder andere Pölsterchen abarbeiten, dass man sich durch die kulinarischen Köstlichkeiten angelegt hat.

Oktober 9th, 2009 | Leave a Comment

Trinkgeld im Ausland – wie viel Trinkgeld ist richtig?

Noch nie haben die Deutschen so wenig Trinkgeld gezahlt wie heute – so lautet das Ergebnis einer Studie der Fachhochschule Gelsenkirchen. Ob an der Tankstelle, beim Friseur, für die Toilettenfrau oder im Restaurant, auch hier wird  Trinkgeld erwartet. Jedoch wie viel Geld ist richtig, und wie oft gibt man was extra? Wenn man heute Taxifahrer oder eine Kellnerin nach dem Extrageld fragt, antworten sie schnell, dass die Leute jetzt viel weniger geben als früher. Es ist leider so, weil viele nicht wissen, wie viel Geld richtig ist. Auch das Thema Trinkgeld im Ausland ist für einige ein Tabu.

trinkgeld-im-ausland Im Prinzip gilt in Europa ganz einfache Regel, die besagt: je weiter man sich nach Norden bewegt, desto weniger Trinkgeld gibt man aus. Zum Beispiel in England wird an der Theke im Pub ganz ohne Trinkgeld gezahlt, jedoch in Skandinavien werden schon 5 Prozent gegeben. In Dänemark ist nur das Trinkgeld beim Friseur unüblich, sonst wird der Service im Preis eingerechnet. Wenn man gerade einen Urlaub in Italien macht, sollte man sich die Rechnung im Restaurant genauer angesehen. Wenn „coperto“ auf der Rechnung steht, heißt das, dass die Gebühr für Gedeck und Brot schon inbegriffen ist. Als sehr unhöflich gelten 2- oder 5-Cent-Münzen in Spanien, Frankreich oder Portugal. Hier gibt man in der Regel 10 Prozent, und das Geld lässt man entweder auf dem Tellerchen oder auf dem Tisch zurück. In der Türkei, Griechenland oder Schweiz wird noch ein bisschen mehr erwartet, so 10 bis 15 Prozent und in den USA – bis zu 20 Prozent. Eine Ausnahme ist China sowie Japan. In den Ländern gehört das Trinkgeld nicht zum guten Ton.

Juli 30th, 2009 | Leave a Comment

Frankreichs Sonneninsel im Atlantik – Romantik auf der Île de Ré

Es ist nur eine kleine Insel, die aber ein großes Urlaubsglück bescheren kann – die Île de Ré.

Von La Rochelle aus fährt man über eine drei Kilometer lange Brücke, die die französische Atlantikküste mit diesem Schmuckstück im Atlantik verbindet. frankreichs-sonneninsel-im-atlantik Und wenn man dann endlich angekommen ist, dann betritt man ein absolut bezauberndes Inselparadies, das sich zwar nur über eine Größe von 30 Kilometern in der Länge und 5 Kilometer in der Breite erstreckt, aber mit zehn Dörfern voller Charme gesegnet ist. Das milde Golfstrom-Klima verwöhnt die Urlaubsgäste. Diese Insel bietet alles, was einen romantischen Urlaub perfekt macht.

Etwas Hafen-Romantik gefällig? Dann sollte man sich auf jeden Fall das Inselstädtchen La Flotte angesehen haben. Hier bietet sich dem Besucher eine Szenerie wie aus dem Bilderbuch. Der Hafen mit dem von alten Hallen gesäumten Markt bietet ein südländisches Flair.

Wer es lieber imposant mag, für den ist das benachbarte Saint-Martin-de-Ré das richtige. Diese Stadt ist rundherum sternförmig von Festungsanlagen des Baumeisters Vauban umgeben. Der Glockenturm der Église-Saint-Martin ist für Touristen geöffnet und bietet einen sagenhaften Traumblick auf auf die Stadt und das Meer. Wenn die Sonne untergeht sollte man diesen Ausblick genießen, denn einen solchen Sonnenuntergang erlebt man nicht oft.

Die „Badewanne“ der Île de Ré ist das Örtchen Le Bois-Plage-en-Ré. Zwischen den Dünen gelangt man über Holzstege zum wundervollen Prachtstrand. Umgeben ist der Ort von Wäldern und Weinhügeln. Der bekannteste Wein dort ist der „Rosé des Dunes“. Sollte man hier eine Verkostung erleben können, so sollte man immer sofort die Gelegenheit ergreifen.

frankreichs-sonneninsel-im-atlantik1 Auf dieser Insel ist das Rad das beliebteste Fortbewegunsmittel. Sage und schreibe 80 Kilometer Radwege gibt es hier. Als absoluten Tour-Tipp hat sich folgende Route erwiesen:

Entlang der Salzgärten bei Ars-en-Ré bis zum Leuchtturm Phare des Baleines und dann immer weiter zum großartigen Badestrand Plage de la Conche des Baleines. Unterwegs bietet sich immer wieder die Möglichkeit, eine Auster zu probieren. Diese Gelegenheit sollte man nicht verpassen, denn frischer und besser sind die Meeresfrüchte nirgendwo.

Auch ein Trip auf das Festland hat einen besonderen Reiz, denn die Hafeneinfahrt von La Rochelle wird von zwei mittelalterlichen Türmen bewacht. Der eine Turm, der Tour Saint-Nicolas, bietet eine in 42 Metern Höhe gelegene Plattform an, von der man einen tollen Rundblick erhält. Der gegenüberliegende Turm, der Tour de la Chaine beinhaltet ein Café, das zu einem Besuch einlädt.

Frankreich hat aber noch mehr zu bieten, mit einer Flusskreuzfahrt Calvados und Kathedralen kann man entlang der Seine von Paris nach Le Havre fahren und dabei jede Menge erleben und sehen.

Romantik oder Kultur, Frankreich bietet für jeden etwas.

Juli 29th, 2009 | Leave a Comment
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