Jetzt neu bei Kuren und Wellness TV – der Haustürtransfer [ Februar 8th, 2012 ] Posted in » Tipps

Oft wurde danach gefragt, und nun ist es endlich soweit, Kuren und Wellness TV bietet seinen Kunden seit Beginn des Jahres 2012 einen Haustürtransfer an, und zwar für die Länder Polen und Tschechien.

haustuertransfer Dass dieser Haustürtransfer eine Reihe von Vorteilen für den Reisenden bringt, das ist ganz klar. Nicht nur ältere Menschen nutzen diese Art von Service sehr gerne, auch bei jüngeren Reisenden wird der Haustürtransfer immer beliebter. Wie der Name schon sagt, werden die Reisegäste direkt von zu Hause abgeholt. Sehr viele Städte stehen als Abfahrtsorte bereit, und zwar jeweils mit einem Umkreis, der dreißig Kilometer beträgt. Auf Anfrage sind auch weitere Abfahrtsorte möglich. Gerade für ältere Menschen ist dies die ideale Gelegenheit, um auch mit einem Handicap oder einer Erkrankung sicher und problemlos den gewünschten Urlaubsort zu erreichen.

Die Reiseziele in Polen sind Misdroy, Kolberg und auch Swinemünde, und natürlich auch weitere anliegende Kurorte im schönen Polen. In Tschechien stehen Marienbad, Franzensbad, St. Joachimsthal und auch Karlsbad auf dem Reiseplan. Hierbei erfolgen die Hinfahrten immer an einem Sonntag, und zurück nach Deutschland geht es dann immer an einem Samstag. Dadurch ergibt es sich, dass sich der Kuraufenthalt um eine Nacht verringert. Natürlich verringert sich somit auch der Preis, der für die Hotelleistungen zu entrichten ist.

Alle angebotenen Fahrten erfolgen am Tage, und zwar in einem neuwertigen Minibus, der acht Plätze bietet. Bei all diesen Transfers an den Urlaubsort und zurück können sich die Reisegäste der höchsten Service-Qualität sicher sein. Dieser Service beinhaltet auch Kundenbenachrichtigungen bezüglich der Abfahrtszeiten, natürlich sowohl von zu Hause als auch vom Hotel aus.

Für die Fahrten werden immer nur die kürzesten Wege genommen, damit die Gäste auch schnell am Reiseziel eintreffen und den Urlaub beginnen können. Vor Ort gibt es natürlich deutschsprachige Reisebetreuer. Schon bereits ab einem Preis von 85 Euro kann ein solcher Transfer gebucht werden, dies variiert je nach Abreiseort.

Bei der Planung der Reise sollte immer beachtet werden, dass es sich bei den Zeitangaben immer um Circa-Angaben handelt. Die angegebenen Abfahrtszeiten beziehen sich grundsätzlich immer auf die Abfahrtsorte, die dazu angegeben sind. Natürlich variiert dann die Zeit, wann die Gäste von zu Hause abgeholt werden, dementsprechend. Bei der Rückreise gilt dasselbe Prinzip, auch hier beziehen sich die Abfahrtszeiten auf die Orte, die angegeben sind. Dementsprechend sind die Abholzeiten von den Hotels unterschiedlich. Sollte es einmal zu Verspätungen kommen durch ein höheres Verkehrsaufkommen oder auch Umleitungen, kann allerdings keinerlei Haftung übernommen werden. Wer von den Reisegästen eine Rollstuhl oder auch einen Rollator mitnehmen muss, der sollte dieses vorher anmelden, damit auch dieser Transport in die Reiseplanung einfließen kann.

Für die Planung eines reibungslosen individuellen Reiseverlaufs ist es wichtig, dass alle erforderlichen Angaben gemacht werden. Dazu gehören Name und Vorname sowie die genaue Anschrift. Auch die Telefonnummer gehört dazu, damit bei eventuellen Rückfragen diese gleich geklärt werden können. Sehr wichtig ist auch die Angabe des An- und Abreisedatums, des Reiseziels, der Name des Hotels und auch die Anzahl der Reisenden.

Für alle Fragen rund um den bequemen Haustürtransfer steht unser qualifiziertes und kompetentes Reiseteam jederzeit zur Verfügung unter der kostenlosen Rufnummer 0800 – 40 40 60 60.

Urlaub wie Gott in Frankreich im romantischen Elsass

Es sieht fast aus wie in einem Bilderbuch – schöne sanfte Hügel, auf denen die beliebten edlen Riesling-Trauben reifen, und wunderbare gemütliche Fachwerkdörfer, elsass-1_0 in deren Gassen man dem Duft von Flammkuchen und Baguette nicht entkommen kann. Wie man dahin kommt? Ganz einfach, wenn man vom deutschen Südwesten aus einfach über die Grenze nach Frankreich fährt, dann landet man inmitten dieser Postkarten-Idylle des spätsommerlich verträumten Elsass.

Reist man im September in den Elsass, dann findet überall an den Wochenenden ein Weinfest statt. Das geht oft mit traditioneller Musik einher und natürlich den schönen alten Trachten. Die Hochburgen der sehr edlen Tropfen sind hier die Städte Ribeauvillé, Riquewihr oder auch Hunawihr. Darum herum gibt es aber natürlich auch noch weitere schöne Ausflugsziele.

Absolutes Paradies für Wanderer sind die Seen und die Berge der Vogesen. Wer hier ganz besonders urig übernachten möchte, der quartiert sich in den „Fermes Auberges“ ein. Dies sind die so typischen Bergbauernhöfe, die Gästezimmer anbieten. Es gibt einige Bauernhöfe, wo die Gäste zuschauen können, wie beispielsweise der würzige Münsterkäse hergestellt wird. Natürlich kann man den hier auch gleich probieren.

Auch die Hochkönigsburg wird sehr gerne besucht. Diese befindet sich auf einem 757 Meter hohen Felsen, der sich bei Selestat befindet. Diese Festung wurde einst durch Kriege zerstört, und dann nach den Vorstellungen von Kaiser Wilhelm II wiederaufgebaut.

Auch sehr schöne Städte zum Schwärmen gibt es im Elsass. Schon allein Straßburg ist auf jeden Fall eine Reise wert. Wer Straßburg besucht, sollte sich auf jeden Fall ein bis zwei Tage dafür Zeit nehmen. Nur so kann man eine Bootsfahrt durch das ehemalige Gerberviertel Petite France erleben, und auch durch die Rue Mercière zum Münster schlendern. Man kann hier aber nicht nur sehr viel sehen, auch zum Shoppen ist Straßburg auf jeden Fall eine sehr gute Adresse.

Zum Genießen und Schauen sollte man dann eher nach Colmar fahren. Ein Muss sind hier auf jeden Fall das 1537 errichtete Maison Pfister, elsass_0 oder auch das Unterlinden-Museum, wo man den weltberühmten Isenheimer Altar von Matthias Grünewald bewundern kann. Hier ist auch alles etwas kleiner als in Straßburg, und das gilt auch für die Boote.

Allerdings ist es vollkommen egal, wo man sich im Elsass aufhält, das berühmte „Savoir-vivre“ kommt hier niemals zu kurz. Um diese entspannte französische Lebensart zu entdecken bietet sich auf jeden Fall der Spätsommer an, und auch der Herbst ist bestens geeignet. Dann ist das Klima schön mild, und auch die Blätter leuchten bunt, und der neue Wein ist auch schon da. Urlauben wie Gott in Frankreich, das ist im Elsass wirklich möglich.

September 23rd, 2011 | Leave a Comment

Nicht nur über den Dächern sehr beliebt – Nizza

Die Faszination der Stadt Nizza erlebt man bereits beim Landeanflug. Ein atemberaubender Blick auf die Silhouette der Stadt in der Engelsbucht der Côte d´Azur verursacht nicht nur bei Erstbesuchern ein kribbeliges Gefühl der Vorfreude. Und spätestens wenn man am Flughafen die ersten Palmen sieht und auf der berühmten blumengeschmückte Promenade des Anglais Richtung Stadt fährt, wird es jedem die Sprache verschlagen: nizza rechts der Strand am strahlend blauen Mittelmeer und links die Großstadt mit Cafés, Hotels und Restaurants. Jetzt weiß man, warum Nizza eine der renommiertesten Städte Frankreichs ist.

Die Stadt Nizza hat eine wechselvolle Geschichte. Als günstig gelegene Hafenstadt wurde der Ort bereits in frühesten Zeiten besiedelt. Die Stadt war früher unter provenzalischer, savoyischer, italienischer Herrschaft und gehört seit 1860 zu Frankreich. Spuren aus dieser Zeit sind in der Altstadt, in Altnizza, überall sichtbar. Das Barockviertel aus dem 17. und 18. Jahrhundert war zwar mal ein Verbrecherviertel, wurde aber renoviert und gehört heute zu den Attraktionen der Stadt. Hier in den engen Gassen kann man viele kleine Geschäfte und Handwerksläden finden und überall in der Enge ist Platz für ein Restaurant oder Café mit Stühlen auf der Straße.

Der schönste und beliebteste Platz in der Altstadt Nizzas ist der Place Rossetti, den man nur über kleine verwinkelte Gassen erreichen kann. Hier kann man die barocke Kathedrale der Stadt besichtigen und das beste Eis der Stadt genießen. Auch die Oper und das Rathaus Nizzas in der Altstadt sind sehenswert. Als Herzstück der Stadt wird La Place Massena bezeichnet, ein Verkehrsknotenpunkt und schachbrettartig gepflasterter Platz zwischen Altstadt und moderner, auch Beginn der Fußgängerzone und der bei Nachtschwärmern berühmten Rue Massena.

An der Promenade des Anglais befindet sich auf halber Strecke zwischen Cannes und Monte Carlo der Palast Nizzas schlechthin, das berühmte Luxushotel Négresco mit rosafarbener Kuppel. Sich hier im mondänen Ambiente nur einen Espresso zu gönnen und die nicht selten prominenten Besucher zu beobachten, ist bereits ein Erlebnis. Nizza bzw. Nice, wie die Franzosen sagen, ist eine blühende moderne Stadt mit einer Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen, die aber trotzdem an Traditionen wie z.B. Faschingsumzügen festhält. Der Charme der Stadt begeistert Menschen aller Nationen und ist auch eine Urlaubsoase für viele Prominente. In Frankreich kann nur noch Paris mehr Besucher registrieren als Nizza.

Das milde mediterrane Klima lockt Touristen ganzjährig. Hier kann man nicht nur das Strandleben mit den vielen Strandpartys genießen, es gibt auch viele interessante Museen wie z.B. das Musée d´Art et d´Histoire Palais Massena oder auch Musée d´Art Moderne et d´Art Contemporain und Kirchen zu besichtigen. nizza-1 Und einkaufen kann man solang die finanziellen Möglichkeiten es erlauben.

Die Stadt Nizza ist nicht nur mit Flugzeug, Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, als Hafenstadt gibt es einen riesigen Yachthafen und Verbindung zu vielen anderen Häfen. Hier legen nicht nur riesige Kreuzfahrtschiffe an, auch überdimensionale Yachten mit Bewachung und Helikopter an Bord liegen vor Anker. Aber man kann in Nizza auch in tollen Hotels in jeder Kategorie oder einfachen Pensionen übernachten und einen tollen Aufenthalt genießen.

September 22nd, 2011 | Leave a Comment

Toulouse – eine Stadt mit rosaroter Aussicht

Die südlich gelegene Stadt Toulouse präsentiert sich seinen Besuchern mit italienischen Fassaden und starken spanischem Akzent. Die französische Stadt liegt am Fluss der Garonne und ist die Hauptstadt der Midi-Pyrénées. Vor mehr als 2000 Jahren wurde Toulouse durch ein keltisches Volk gegründet. Nachdem die Römer die Stadt ab dem ersten Jahrhundert vor Christus besetzten, gaben sie ihr den Namen Tolosa. toulouse Das Christentum hielt im dritten Jahrhundert unter dem gemarterten Bischof Saturin Einzug.

Auch im weiteren Verlauf der vergangen Jahrhunderte ist die Geschichte von Toulouse ausschweifend und spannend. Noch heute finden sich überall in der Stadt die Spuren dieser bewegenden Vergangenheit. Am bekanntesten ist wohl der Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Auf dem Weg über Arles oder Via Tolosana ist Toulouse eine wichtige Etappe. Viele Gläubige und Pilger versammeln sich um die reichen Reliquien der Basilika St. Sernin und der Schwarzen Jungfrau der Eglise de la Daurade. Bereits im 11. und 12. Jahrhundert war Toulouse eine wichtige Station für Pilger. Dieser ständige Menschenstrom trug maßgeblich zur Weiterentwicklung der Stadt bei.

Die Basilika Saint-Sernin, welches den Reliquienschatz beherbergt und das im Jahr 1197 erbaute Hotel Dieu, in dem die Pilger Unterkunft fanden und bei Bedarf gepflegt wurden, wurden in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen und verdeutlichen so die Wertigkeit in der damaligen Zeit.

Weitere wichtige Zeitzeugen der Vergangenheit von Toulouse sind die gotische Cathédrale Saint Etienne, der Canal du Midi, die romanische Basilika St.-Sernin de Toulouse, das alte gotische Dominikanerkloster Les Jacobins, das Kapitol mit seinem Turm oder die verschiedenen Museen mit ihren unterschiedlichen Ausstellungsschwerpunkten. Mit dem Touristen-Bummelzug kann man viele Sehenswürdigkeit bequem entdecken und ganz nebenbei werden die wichtigsten Eckdaten während dieser Fahrt erläutert.

Heute gehört Toulouse zu den schönsten Kunststädten in Frankreich. Ihren Beinamen „Toulouse ville rose“, also die rosarote Stadt, verdankt sie den unzähligen Ziegelsteingebäuden, die in der ganzen Stadt zu finden sind. Die verschiedenen Farbtöne aus verblichenem Rosa, Orange und Rot verleihen Toulouse einen auf den ersten Blick ungewöhnliches Erscheinungsbild. Die alten Häuser der Adligen und Reichen können heute noch besichtigt werden. Sie dokumentieren das Leben der vergangenen Zeiten.

toulouse-1 Für die Toulouser selbst ist der große Platz vor dem Rathaus im Herzen der Stadt ein beliebter Treffpunkt. Wer sich gern mal unter die Franzosen mischen möchte, ist hier genau richtig. In der antiken Straße Rue St-Rome befindet sich heute eine Fußgängerzone mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten. Besonderes Symbol der Stadt ist das Veilchen von Toulouse. Im 19. Jahrhundert, nach den napoleonischen Kriegen wurde diese Pflanze von französischen Soldaten mitgebracht. Diese Blume brachte schnell Wohlstand und Reichtum unter den Gärtnern, Blumenhändlern, Süßwarenherstellern und Parfümeure. Angeregt von dem zarten Duft entstand das erste Veilchenparfum und später auch Veilchenlikör. Jedes Jahr im Februar werden traditionell die Tage der Veilchen gefeiert. Inzwischen gibt es in Toulouse über 80 Arten der Pflanze. Sie kommen zum großen Teil aus Japan und China. In Toulouse befindet sich eine der ältesten Universitäten. Auch in der heutigen Zeit ist Toulouse eine der wichtigsten und größten Universitätsstädte in Frankreich.

 

September 5th, 2011 | Leave a Comment

Die Camargue – die Heimat der weißen Wildpferde

Nördlich von Arles teilt sich die Rhône. Das Gebiet zwischen den Mündungsarmen ist die Grande Camargue. Dieses Gebiet ist vor allem als Landschafts- und Naturschutzgebiet bekannt und gehört zu den bedeutendsten Feuchtgebieten in Europa. Die Landschaft wird durch zahlreiche flache Seen und Sümpfe geprägt. camargue Der größte dieser Seen ist der Etang de Vaccarés.

In dieser wasserreichen Naturlandschaft in Frankreich leben über 300 verschiedene Arten Wasser- und Zugvögel, wie zum Beispiel der große Flamingo, Lachseeschwalben, Tafelenten oder Dünnschnabelmöwen. Damit gehört dieses Gebiet zu den wichtigsten Vogelschutzgebieten in Europa. Das Ökosystem der Camargue ist sehr unterschiedlich, denn das gesamte Gebiet wird von Uferwäldern, Dünen, Küstenlandschaft, Salzsteppen, Brackwasserseen, den Sümpfen und kleineren Tümpeln umfasst.

Vom fast 100 Kilometer langen Sandstrand aus erstrecken sich die Dünen viele Kilometer landeinwärts. Diese sind mit Pinienbäumen, verschiedenen mediterranem Strauchwerk und der typischen Dünenvegetation bewachsen.

Die höher gelegene Salzsteppe ist um ein vielfaches trockener als das umliegende Land. In dieser Salzsteppe werden die berühmten weißen Wildpferde und die Camargue-Stiere gezüchtet. Die legendären weißen Wildpferde wurden erstmalig im Jahre 1974 ausgesetzt. Bereits nach wenigen Jahren hatten sie sich erfolgreich in der Natur vermehrt und sind seither ein wichtiger Bestandteil der Camargue. Genau genommen handelt es sich bei den weißen Wildpferden nicht um Wildpferde. Diese Pferde leben zwar das ganze Jahr in der freien Natur, haben aber dennoch einen festen Besitzer. Dieser hat die Tiere mit Brandzeichen markiert. Sehr beliebt bei den Touristen sind Reitausflüge auf dem Rücken der Weißen Pferde durch die atemberaubende Schönheit der Natur. Wenn die Fohlen in der Zeit von April bis Juli auf die Welt kommen ist ihr Fell dunkel gefärbt. Erst in einem Alter von 5 bis 7 Jahren bekommt das Fell seine typische helle Färbung.

Auch die Camargue-Stiere sind weit bekannt. Im Naturpark befinden sich einige Stierkampfarenen, wo die Touristen Showkämpfe sehen können. Bei diesen Stierkämpfen werden die Tiere nicht getötet und kommen auch nicht zu Schaden. Anders ist das bei den Stieren, die extra für die spanischen Corridas gezüchtet werden. Vorsicht! Die Stiere sind leicht reizbar. Deshalb sollte man nicht versuchen, den Tieren zu nahe zu kommen.

camargue-1 Die Camargue ist zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Reiseziel. Im Frühjahr, wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, zeigt sie sich in den verschiedensten Farben und Facetten. In der Luft liegt ein lieblicher Duft von den frischen Blüten der erblühenden Pflanzen. Im Sommer hat sich die volle Schönheit und Pracht entfaltet. Nicht nur die Pflanzen, sondern auch viele Tiere kann man beobachten. Schilfrohr ist in fast allen Süßwasserseen zu finden und dominiert das Landschaftsbild. Es bietet nicht nur idealen Lebensraum, Nistplatz und Versteck für viele Tiere, sondern es dient auch als Futterpflanze für die Pferde und die Rinder.

Die überall zu findenden traditionell weiß gekalkten Häuser der Gardians werden mit dem Schilf gedeckt. Auch der Herbst und der Winter haben ihren Reiz. Die unverblümte Natur zeigt sich karg und kalt.

September 2nd, 2011 | Leave a Comment

Die französische Bretagne – ideales Urlaubsziel für alle Altersklassen

Es muss ein wunderschönes Fleckchen Erde sein, wenn die erste Wahl der Franzosen für Wassersportaktivitäten und Badeerlebnisse auf die Bretagne fällt, der westlichen Landspitze Frankreichs. Die unterschiedlichsten Küstenpfade mit einer Länge von 2.800 km, 550 Wassersportzentren und 94 Yachthäfen können jeden Touristen begeistern.

bretagne-n1 Die französische Bretagne wird auch international zu einer immer beliebter werdenden Urlaubsregion und nicht nur mit König Artus, seinem Berater Merlin und den Rittern der Tafelrunde in Verbindung gebracht. Obwohl es sich durchaus lohnt, Merlins Zauberwald mit dem Tal ohne Wiederkehr, den Wald von Paimpont zwischen Rennes und Ploërmel, zu durchstreifen.

Die bretonischen Strände haben viele verschiedene Gesichter. Traumhafte kleine Buchten und große Sand- und Kiesflächen sind frei zugänglich, jeder kann hier seinen eigenen schönsten Strand finden.

Durch die verhältnismäßig geringen Entfernungen auf der 300 km langen Halbinsel kann man verschiedene Küstenregionen und traumhafte Inseln erkunden. Viele Orte streiten um den Titel des schönsten Strandes der Bretagne, als Perle des Küstengebiets gelten besonders die Strände Grands Sables in Groix, Les Curés in Trégastel, die Bucht L’Anse du Verger in Saint Coulomb, Mine d’or in Pénestin und Langoz in Loctudy. Hier gibt es ein besonders breites Angebot an Unterkünften aller Kategorien.

Besondere Urlaubsangebote gibt es in der Bretagne für alle Altersklassen. So kann man bereits mit Kindern bei Ebbe in den Felsen Krebse und Strandschnecken, auf dem Sand Venus- und Messermuscheln fangen. Oder man lernt im Blumenpark Les Jardins de Brocéliande bei Rennes barfuß das Gefühl kennen, über Muschelschalen, Quarz, Buchweizenhülsen usw. zu spazieren und befasst sich im Klanggarten bei Cavan mit den unterschiedlichsten Lauten. Auch auf Modell-Elektrobooten im Miniaturhafen Saint Malo de Beignon können die Kleinen bereits Kapitän sein.

Zur Abwechslung vielleicht eine Tour mit der Dampflok, ein Eselsritt, ein Besuch auf dem Bauernhof oder in einem der Tierparks oder ein Fahrradausflug auf einer stillgelegten Bahnstrecke, der „Grünen Route“. Vielerorts werden Sandburgwettbewerbe durchgeführt, Schulkinder können bereits an Segeltörns in den Segelschulen oder als Kämpfer an mittelalterlichen Burgfesten beim Stadtmauerfest in Dinan teilnehmen. Auch viele Freizeitparks sorgen für viel Action. Wer sich für das Reich von Obelix interessiert, kann sich zwischen den Felsblöcken des größten Megalith-Standorts der Welt in Carnac auf 40 ha austoben und seiner Fantasie freien Lauf lassen. bretagne-n Für Jugendliche gibt es verschiedene Sportangebote und Turniere, eine Vielzahl an Sommerfestivals, Discos und z.B. Audio-Stadtführungen mit MP3-Player.

Verliebte sollten in der Bretagne nicht nur die lauschigen Buchten genießen, sondern auch durch den Liebeswald von Pont Aven oder auf dem Pfad der Liebenden im Herzen der Monts d’Arrée spazieren und vielleicht in einem Baumhaus oder auf einem Hausboot übernachten? Wer die abwechslungsreiche Natur der französischen Bretagne intensiv genießen möchte, findet auch als Radfahrer sehr gute Bedingungen oder kann als Wanderer z.B. auf dem 2.000 km langen Zöllnerpfad das Gebiet erkunden. Zwischendurch bietet sich zur Erholung dann ein Aufenthalt in einem der Thalassobäder und die Besichtigung der bezaubernden Dörfer, 4000 Burgen, Schlösser und Herrensitze an. Und natürlich Besuche in französischen Restaurants mit vorzüglicher Küche und besonderen Weinen.

August 3rd, 2011 | Leave a Comment

Die vielseitige und einzigartige Schönheit der Bretagne

Meer, Sandstrände, Klippen, Inseln, Boote, Wassersport, Austernzucht, Crêpes, Burgen, Schlösser und über 2.000 Sonnenstunden jährlich im milden Klima und einer jodhaltigen Luft – das ist nur ein Teil dessen, was die wunderschöne Bretagne zu bieten hat.

bretagne Auf dieser französischen Halbinsel zwischen Ärmelkanal und Atlantik kann man den Urlaub so vielfältig gestalten wie kaum anderswo. Küstenpfade in einer Länge von 2.000 km, 12.000 km Wanderwege, 2.000 km Reitwege, 550 Wassersportzentren, 94 Jachthäfen, 10 Thalasso-Therapiestätten und zahllose historische Bauwerke können Touristen genießen.

Es gibt die unterschiedlichsten Küstenabschnitte und ein Binnenland mit einer atemberaubenden Schönheit: kleine Dörfer und Marktflecken, viele Kirchen, Kapellen und mehr als 4000 Burgen, Schlösser und Herrensitze. Eine wilde wunderschöne Landschaft erlebt man zwischen Heideland und Torfmoor in den armorikanischen Hügeln bei Monts d´Arrée an der Grenze Cornouailles. Hier kann man an der Spitze des Roch Tréveze das schönste Panorama der Gegend genießen.

Wer mit dem Hausboot durch die Kanäle der Bretagne reist, kann die Natur aus nächster Nähe genießen und in den Orten schnell mal anhalten und sich näher umschauen. Allein 50.000 Urlauber schippern jährlich auf dem Canal du Midi (237 km) durch das malerische Languedoc. Als Insidertipp gelten Hausbootferien auf dem Fluss Saône, der zwischen Wäldern und Weidelandschaften verläuft und einen Blick in die unberührte Natur zulässt.

Aber natürlich kann man die Bretagne auch über die Straße erkunden, es gibt überall moderne Hotels, viele Ferienwohnungen und eine Vielzahl an Campingplätzen, diese Gegend lebt außer von der Landwirtschaft vom Tourismus. Wunderschöne mittelalterliche kleine Städte findet man in der gesamten Region. Als schönster Ort der Bretagne gilt Dinan im Norden der Halbinsel. Viele alte Häuser mit Fachwerk und Holzbogengewölbe aus dem 15. Und 16. Jahrhundert verstecken sich hinter einer gut erhaltenen Stadtmauer.

Die Touristenhochburgen sind in der Bretagne besonders die Küstenorte. Bei Berücksichtigung aller Buchten hat die Bretagne 2.730 km vielseitige Küste und fast 800 Inseln. An der Nordküste erlebt man neben Kanada die größten Gezeitenunterschiede der Welt mit bis zu 14 m und kann die hiermit verbundene weit verbreitete Austernzucht bestaunen und natürlich probieren. Bei Ebbe liegen nicht nur viele Boote auf dem Trockenen, hier kann man auch „Fischerei zu Fuß“ beobachten beim Graben im Sand nach Muscheln und Krebsen. Nicht nur Naturliebhaber schwärmen von der Blumeninsel Bréhat im Norden der Insel. bretagne-1 Der Golfstrom sorgt hier für ein Mikroklima, das ganzjährig für eine paradiesische Blumenvielfalt sorgt und viele Touristen, natürlich ohne Auto, anlockt.

Weiter westlich gelangt man zur rosafarbenen Granitküste mit den sieben Inseln und einem märchenhaften Reich für Seevögel. Entlang der gesamten Küste wechseln Sandstrand und Klippen, sanftes Meeresrauschen und tosende Wellen mit riesigen Gischtfontänen. Das Farbenspiel von Wasser und Küste begeistert auch erfahrenen Bretagnebesucher immer wieder: rostrote und rosa Felsen, granitgraue Megalithen inmitten sattgrüner Strandwiesen und ein Meer, dessen Farbe zwischen blau, grau und grün wechselt. Ob man die Küstenlandschaften mit Smaragdküste, Rosa-Granit-Küste, Iroise-Küste, Megalithen-Küste und natürlich der Côte d´Amour zu Fuß oder mit dem Schiff erkundet, man wird dem Reiz dieser wunderschönen Landschaft der Bretagne rettungslos verfallen.

Juli 6th, 2011 | Leave a Comment

Die Schlösser der Loire – Romantik pur

Der „Garten Frankreichs“, so wird das Loire Tal mit seinen märchenhaften Schlössern und der einmaligen Natur- und Kulturlandschaft auch gern bezeichnet. Diese Gegend ist Weltkulturerbe der UNESCO. Insgesamt zählen über 400 Schlossanlagen zu den Schlössern der Loire.

schloss Die Burgen und Schlösser stammen aus den unterschiedlichsten Epochen der Kunstgeschichte und sind stumme Zeugen der vergangenen Zeit. Das Tal der Loire bis hin zum Atlantik gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Frankreich, und dabei spielen die unzähligen Schlösser eine wichtige Rolle.

Bereits in der Zeit des hundertjährigen Krieges haben einige Schlösser ihren Ursprung. Sie wurden im 16. Jahrhundert mit dem Beginn der Renaissance auf den Fundamenten wichtiger strategisch genutzter Burgen aufgebaut. Schon damals war das Tal der Loire eine der schönsten Gegenden in Frankreich, und so ließen sich hier immer mehr Adlige nieder. Mitte des 16. Jahrhunderts galt die Aufmerksamkeit wieder Paris, so dass die Schlösser nur noch zeitweise als Sommerresidenzen oder als Jagdschloss genutzt wurden.

Für die heutige Zeit haben diese Schlösser eine große Bedeutung. Die verschiedenen Baustile, welche die einzelnen Epochen widerspiegeln, finden sich in den historischen Schlössern. Viele Schlösser und Burgen liegen teilweise sehr dicht beieinander und verleihen der Landschaft eine ganz besondere Note. Inzwischen ist diese Region in Frankreich touristisch sehr gut erschlossen. Entlang des Flusses wurden Radwege angelegt, über die kann man von einem Schloss zum anderen fahren. Folgt man dem Flusslauf, so kommt man zum Beispiel an diesen wunderschönen Schlössern vorbei: Sully-sur-Loire, Talcy, Beauregard, Chaumont, Luynes, Montsoreau oder Saumur. Nicht nur die Schlösser, sondern auch die herrliche Naturlandschaft und der besondere Lebensstil der Franzosen machen einen Besuch zu einem unvergessenen Erlebnis.

Zu den herausragenden kulturhistorischen Schlössern zählen: das Schloss Amboise, welches auch als „Wiege der Renaissance in Frankreich“ bekannt ist. Im Herrenhaus Clos-Luce unterhalb des Schlosses verbrachte Leonardo da Vinci die letzten drei Jahre seines Lebens. Das Schloss Blois steht architektonisch stark unter dem Einfluss Italiens. Während der Zeit als Ludwig XII König war, galt Schloss Blois als politisches Zentrum, da er hier einige Jahre lebte.

Das berühmteste Schloss der Loire ist das Schloss Chamord. Im Jahr 1519 wurde mit dem Bau unter der Herrschaft von Franz I. begonnen und gilt als Vorreiter von Versailles. Eine Besonderheit im Schloss ist die Wendeltreppe, welche von Leonardo da Vinci entworfen wurde. Franz I. ließ sein Wappentier, einen feuerspeienden Salamander, über 800 Mal im Schloss und im Schlossgarten einfließen, deshalb ist das Schoss auch als „Salamanderschloss“ bekannt. Das Schloss wird von einer 32 Kilometer langen Mauer umgeben. Sie gehört zu den längsten in Frankreich. schloss-1 Der darin enthaltene Schlosspark bietet durch sechs Tore und mehrere Alleen Zugang zum Schloss.

Das Schloss Chenonceau wurde auf den Fundamenten einer alten Mühle gebaut. Auf einer mehrbogigen Brücke reicht es über den Cher und wird von einem weitläufigen Park umgeben. Zum Schloss gelangt man über eine Allee, die von jahrhundertealten Bäumen gesäumt ist. Im Schloss befinden sich heute wertvolle Gemälde der großen, alten Meister wie Tintoretto oder Rubens. Weitere sehr bekannte Schlösser sind Saumur, Sully-sur-Loire, Montreuil-Ballay, Gien, Luynes und Langeais,

 

April 4th, 2011 | Leave a Comment

Das Elsass – eine der schönsten Gegenden in Frankreich

Was haben der weltbekannte Theologe, Philosoph und Arzt Albert Schweitzer und der zeitgenössische Künstler und Schriftsteller Tomi Ungerer gemeinsam? Woher kommen zahllose kulinarische Spezialitäten wie Flammkuchen, Gugelhupf und Quiche Lorraine? In welcher Region findet man die höchste Dichte an Burgen und Ruinen im europäischen Raum?

elsass Wer eine Reise ins Elsass macht, egal ob Kurztrip oder ausgedehnte Urlaubsreise, findet hier Antworten auf diese und unzählige andere Fragen. Diese Region in Frankreich, die von den Ausmaßen her eher klein ist, überrascht den Besucher mit ihrer großen Vielfältigkeit. Allein die landschaftlichen Merkmale reichen von der fruchtbaren Rheinebene des Breisgau und Ortenau über landwirtschaftlich hauptsächlich für den Weinanbau genutzte oder bewaldete Hügel, bis zu den Höhenzügen der Vogesen.

Der Große Belchen ist mit 1424 m der höchste Gipfel dieses Gebirgszuges. Insgesamt 21 Naturschutzgebiete bewahren hier das außergewöhnliche und teilweise auch bedrohte Naturerbe der Region. Ob man mit dem Auto über die Autobahn oder mit dem Motorrad über die landschaftlich schöneren kurvenreichen Landstraßen anreist – der Weg ins wunderschöne Elsass ist aus Deutschland nicht weit.

Bis 1918 gehörte dieser Landstrich noch zu Deutschland, und zwischen 1940 und 1945 stand er unter deutscher Besatzung. Daraus resultiert, dass dort auch heute noch von vielen Menschen, besonders in ländlichen Gegenden, elsässisch gesprochen wird – ein dem Deutschen verwandter Dialekt.

In dieser Region haben viele bedeutende Persönlichkeiten das Licht der Welt erblickt: Neben den eingangs erwähnten Albert Schweitzer und Tomi Ungerer unter anderem auch Gottfried von Straßburg, einer der bedeutendsten deutschen Dichter des Mittelalters, der Papst Leo IX., Marie Tussaud, die berühmte Wachsbildnerin und Begründerin des nach ihr benannten Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds in London, oder auch Arsène Wenger, der international bekannte französische Fußballtrainer.

Hier sind auch zahlreiche Künstler und Kunsthandwerker zu Hause, deren Werke man vielerorts besichtigen und zumeist auch käuflich erwerben kann, um sie als landestypisches Souvenir mit Heim zu nehmen. Ob man motorisiert unterwegs ist oder mit dem Fahrrad auf den rund 2.000 Kilometern Radwanderstrecken – hinter jeder Kehre der Straße gibt es Neues zu entdecken. Traumhafte Landschaften und idyllische Orte warten auf ihre Entdeckung: 17.000 km Fuß- und Reitwanderwege, die durch den Vogesenclub ausgeschildert wurden, wollen zu Fuß oder auf dem Rücken eines Pferdes erkundet werden.

elsass-1 Die Region eignet sich auch für Luftsportarten wie Fallschirmspringen, Paragliding oder Drachenfliegen, und in den elf Wintersportgebieten der Vogesen besteht die Gelegenheit zum Ausüben alpiner Sportarten.

Auch der Golfspieler kommt auf seine Kosten: Sieben erstklassige Golfplätze erwarten ihn. Die zahllosen Burgen und Festungsruinen in dieser Gegend zeugen von einer bewegten Geschichte dieses Landstrichs und der strategischen Wichtigkeit in früheren Zeiten. Sie geben gleichzeitig der Landschaft eine wildromantische Note und laden zum Auskundschaften ein.

Die berühmteste unter ihnen ist die Hohkönigsburg (Château du Haut-Koenigsbourg) bei Orschwiller, eines der meistbesuchten Baudenkmäler in Frankreich. Desweiteren wird in über 250 Museen und Kunstsammlungen ein reichhaltiges Kulturerbe ausgestellt, von der Frühgeschichte bis zur zeitgenössischen Kunst. Für den Kunstliebhaber ein Muss befindet sich in Colmar im Museum Unterlinden, der berühmte Isenheimer Altar, ein großes Meisterwerk der religiösen Kunst.

August 9th, 2010 | 2 Comments

Mein Wellnessaufenthalt im Bio- und Spahotel La Clairière im Elsass

Wir waren kürzlich im Bio- und Spahotel La Clairière. Der Aufenthalt ist zwar im Vergleich zu anderen Hotels dieser Kategorie vergleichsweise günstig, dennoch mussten wir sparen. Urlaub ist für uns keine Selbstverständlichkeit, und gerade deshalb wollten wir keinen Fehler machen.

Das war unser erster Urlaub seit fünf Jahren ohne Kinder. bio-und-spahotel-la-clariere Etwas Sorge hatte ich wegen der Sprache. In der Schule hatte ich zwei Jahre Französisch, und davon ist nichts mehr übrig. Trotzdem wollte ich mir das Elsass nicht entgehen lassen. Meine Sorgen waren unbegründet. Wir konnten uns großartig verständigen. Ein Urlaub in dieser wunderschönen Landschaft war für mich immer ein Traum.

Auf das Bio- und Spahotel La Clairière sind wir gekommen, weil es sich neben einem Welt-Biosphärenreservat befindet. Wir leben hier in der Großstadt, so viel unberührte Landschaft war für uns eine große Bereicherung. Im Haus gibt es nur Nichtraucherzimmer, und das kam uns sehr entgegen, da ich seit Jahren Asthma habe. Das ganze Haus ist nach biologischen Aspekten eingerichtet, die Böden sind aus Holz, es gibt Biobetten – alles absolut allergikerfreundlich.

Ich gebe es zu, meinem Mann habe ich es nicht gesagt. Es gab nämlich richtig tolles Bio-Essen. Nicht nur vegetarisch, sondern auch ayurvedisch und lactosefrei. Glutenfreie Kost war ebenfalls möglich, für alle die, die unter Sprue leiden. Mein Mann hat keine Miene verzogen. Stattdessen hat er mutig die Speisekarte hinauf- und hinunter gegessen. Und es war richtig lecker! Aber schon nach wenigen Versuchen sind wir beim Ayurvedamenü geblieben. Es hat nicht nur sehr gut geschmeckt. Wir haben uns danach auch nicht müde oder beschwert gefühlt. Stattdessen war man satt und aktiv. Ein schönes Gefühl.

Wir hatten zwar ein tolles Zimmer, aber dieses Hotel bietet allen Gästen die Möglichkeit, ständig das Zimmer das wechseln, wenn der gewünschte Raum frei ist. Den Spaß haben wir uns gegönnt. Jeden Morgen haben wir nachgefragt und sind dann so manches Mal eben umgezogen.

Nach dem Frühstück haben wir natürlich die Behandlungen genutzt. Im Schwerpunkt hatten wir uns ja schon für Ayurveda entschieden. Die Ernährung umzustellen war leicht, und wir wurden perfekt bekocht.

Die Beratung rund um die Konstitution war anstrengend. Manchmal ist es nicht einfach, mit den eigenen Schwächen konfrontiert zu werden. Aber im Hotel haben wir gelernt, dass Schwächen auch Stärken sein können. bio-und-spahotel-la-clariere-1 Viele der Gespräche haben uns die Augen geöffnet und uns jede Menge Gesprächsstoff für die Zukunft geliefert.

Die zusätzlichen Entspannungskurse haben wir gemeinsam besucht. Die haben uns richtig gut getan. Was wir dort gelernt haben, das brauchen wir in der Zukunft. Viele Stunden, die wir mit den Therapeuten verbracht haben, waren ganz auf uns zugeschnitten. Das war ein großer Vorteil. Je mehr wir gelernt haben, desto mehr Fragen hatten wir und glücklicherweise gab es immer jemanden, der uns kannte und uns Antworten geben konnte.

Wir sind in diesem Urlaub nicht zu anderen Menschen geworden, aber wir haben viele neue Impulse bekommen und zwar zu den Lebensbereichen, in denen wir uns im Kreis gedreht haben. Der Aufenthalt hat auch uns auch als Ehepaar gut getan.

August 6th, 2010 | 2 Comments

Eine Reise mit der A-ROSA Luna auf der Rhône

Eine Fahrt auf der A-ROSA Luna, einem der wohl schönsten Flussboote Frankreichs, startet in Lyon. Diese Metropole mit charmanter, als Weltkulturerbe deklarierter Altstadt verführt mit kleinen Cafés in malerischen Gassen schon fast zum Bleiben, und der Ausblick vom Place Bellecourt, der das Reiterstandbild von Ludwig dem XIV. sowie Notre-Dame-de-Fourvière, die Basilika, einschließt, bleibt während der restlichen Tage auf jeden Fall in Erinnerung.

a-rosa-luna Dem Verlauf des wasserreichsten Flusses Frankreichs, der Rhône, folgend, geht es von Lyon aus in südlicher Richtung los. Zunächst steht aber die Erkundung der Kabinen an Deck an, die nach freundlicher Begrüßung mit einer Rose für jede Dame bezogen werden. Warme Farbtöne dominieren, die Kabinen sind eher untypisch groß und verfügen sogar über einen großzügig geschnittenen Balkon.

Dennoch will auf der A-ROSA Luna wohl niemand seine Zeit nur in der Kabine verbringen – dafür ist der Beauty- und Wellnessbereich des Schiffes einfach zu verlockend. Therapeuten und Schönheitsexperten aller Façon verwöhnen die Gäste im wahrsten Wortsinn von Kopf bis Fuß. Die erste Halte-Station der Fahrt, die Stadt Avignon mit ihrer berühmten Brücke, wird dank energetisierender Reflexzonenmassage also auch von lauter beschwingt loslaufenden Touristen besichtigt.

In Avignon steht den Reisenden der A-ROSA Luna Flusskreuzfahrt Rhône selbstverständlich eine deutsch sprechende Stadtführerin für eine Besichtigungstour zur Verfügung. So erfährt man, dass die berühmte „Pont D´Avignon“ eigentlich „Pont St. Bénezet“ heißt und aufgrund eines Hochwasser 1669 nur noch bis in die Mitte der Rhône reicht.

Ebenso beeindruckend ist aber sicher auch der protzige Papstpalast, in dem etwa von 1200 bis 1300 nach Christus die katholischen Päpste residierten. Als „Souvenir“ aus Avignon mit an Bord tritt abends auf der A-ROSA Luna ein regionaler Künstler auf, der mit typisch französischen Chansons das Lebensgefühl Frankreichs hochleben lässt. Noch einmal erleben bei seinem ergreifenden Gesang die Urlauber den weiten Blick über das Rhônetal und die „halbe Brücke“, die nachmittags verzauberten.

Die erste Nacht in der Kabine erweist sich als äußerst erholsam und erfrischend. Am reichhaltigen Buffet wird anschließend ausgiebig gefrühstückt – die Mahlzeiten vier Mal am Tag könnten noch zum Verhängnis werden, und einen oder mehrere Besuche im Fitnessraum der A-ROSA Luna erfordern.Die Ausflugsmöglichkeiten des Tages sind flexibel gestaltet, so dass man entweder auf eigene Faust die Stadt Arles besichtigen und in den niedlichen Boutiquen sein Portemonnaie erleichtern kann, oder auf den zur Ausstattung der A-ROSA Luna gehörenden Trekking-Bikes eine Fahrt in die Camarque unternimmt. Diese sumpfige Region im Mündungsdelta der Rhône ist mit ihren rund 80.000 Hektar Weite Heimat der weißen Wildpferde, von einigen beeindruckenden wilden Stieren und vor allem von rosa Flamingos.

An diesem Tag kann in Arles auch der „Pont du Gard“ besichtigt werden, ein 275 Meter langes Aquädukt der römischen Baukunst, etwa 2.000 Jahre alt. Wer auf der Radtour Kalorien verloren hat, freut sich abends besonders unbeschwert auf das 5-Gänge-Menü in der Weinwirtschaft von Chefkoch Barnabas Horvath und Maître Sven Hansen. a-rosa-luna-1 Die hervorragenden Weine der Region runden die Mahlzeit wunderbar ab und sorgen für angenehm lockere Unterhaltung an allen Tischen.

Am vorletzten Tag der Reise auf der A-ROSA Luna wird die Gegend der südlichen Ardèche erkundet. Die Schluchten dieser Region werden in ihrer wilden Schönheit nur knapp von der der Naturbrücke „Pont d`Arc“ übertroffen, und auch die Stalagtiten und Stalagmiten in den „Grottes des Madeleines“ konkurrieren erfolgreich darum, zu den besonders beeindruckenden Erinnerung dieser Fahrt zu gehören.

Die Erinnerungen unterstützen werden in jedem Fall die Lavendel- Seifen, die man hier für die eigene Verwendung oder als Mitbringsel überall erwerben kann. Wer mag, erfährt wissenswertes über die Pflanze selbst in einem eigenen „Lavendel- Museum“. Von La Voulte aus führt die letzte Etappe der Reise die A-ROSA Luna nach Tournon, wo am letzten Abend eine Weinprobe in einem der typischen französischen Weinkeller stattfindet.

Juni 16th, 2010 | 1 Comment
Wir empfehlen Ihnen hier auch einen Pfingsten Kurzurlaub zu günstigen Preisen an.

Powered by WordPress | Blue Weed by Blog Oh! Blog | Entries (RSS) and Comments (RSS). | Impressum

Bad Behavior has blocked 634 access attempts in the last 7 days.