Ein günstiges Wellness Wochenende mit der Kräuterstempelmassage [ Juli 30th, 2010 ] Posted in » Wellness, Wellness Wochenende

Die Kräuterstempelmassage ist bei uns ein ganz aktueller Trend, in Asien jedoch blickt diese Massagetechnik auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Diese Massageart wirkt durch ihre Verbindung mit Wärme und Feuchtigkeit besonders wohltuend. Man kann sie als Teil- oder Ganzkörpermassage anwenden.

ayurvedic massage Besonders beliebt ist die Kombination mit verschiedenen Ayurveda-Behandlungen, diese Variante hat ihren Ursprung in Indien. In zahlreichen Wellnesshotels in NRW wurde die Kräuterstempelmassage mittlerweile in das Wellnessprogramm eingebunden.

Zum Kennenlernen und für die kleine Erholungspause zwischendurch empfiehlt sich ein Wellness Wochenende. Günstig ist dies besonders in der kälteren Jahreszeit, wenn der Körper durch schlechtes Wetter und überhitzte Räume besonders belastet ist. Auch zu empfehlen ist die Kräuterstempelmassage in Stresssituationen und bei jeder Form der psychischen Belastung.

Nicht nur im Fernen Osten sondern auch hierzulande ist bekannt, dass zwischen körperlicher Gesundheit und seelischem Wohlbefinden ein enger Zusammenhang besteht. Um dieses seelische Wohlbefinden zu steigern und einen Zustand der inneren Ausgeglichenheit zu erreichen, kann man ein Wellness Wochenende günstig nutzen.

Die erholsame, äußerst entspannende Wirkung der Kräuterstempelmassage ist unbestritten. Durch die spezielle Zusammensetzung der Kräuterstempel wird auch die Ausscheidung von Gift- und Schadstoffen aus dem Körper angeregt, was nicht nur bei Personen mit Stoffwechselerkrankungen zur Steigerung der körperlichen Gesundheit beiträgt. Die Kräuterstempelmassage kann man also durchaus auch als therapeutische Maßnahme einsetzen, was in Asien schon lange praktiziert wird. Sowohl bei Verspannungen als auch bei Schlafstörungen und chronischer Müdigkeit sowie bei Gelenkproblemen, Cellulitis und sogar bei Nierenleiden kann die Kräuterstempelmassage positiv Einfluss nehmen.

Außerdem stärkt diese Art der Massage das Immunsystem. Sie ist also auch Personen nach überstandener Krankheit oder als vorbeugende Maßnahme zu empfehlen. In allen diesen Fällen sollte man aber vorher seinen Arzt zu Rate ziehen.

In den Wellnesshotels NRW wird eine individuelle, ausführliche Beratung des einzelnen Gastes groß geschrieben. Es wird auch darauf geachtet, dass nur gut ausgebildete Masseure die Behandlung vornehmen. Eine fundierte Ausbildung ist mittlerweile auch in Deutschland möglich.

Bei der Kräuterstempelmassage der Wellnesshotels in NRW werden Tücher aus Leinen oder Seide mit einer individuell angefertigten Mischung gefüllt, die aus Kräutern, Gewürzen und hautpflegenden Substanzen besteht. Diese Kräuterstempel werden erwärmt und in Verbindung mit Wasser oder hochwertigen Ölen wirken sie besonders intensiv.

krauterstempelmassage-n Zuerst wird der ganze Körper mit ausgewählten erwärmten Ölen einbalsamiert. Dann wird er mit den auf ca. 65 – 80°C erhitzten Kräuterstempeln abgeklopft. Darauf folgt eine Massage mit den Händen, bis sich die Kräutersäckchen auf eine hautfreundliche Temperatur abgekühlt haben. Jetzt wird er mit den Kräuterstempeln durch kreisende und streichende Bewegungen entlang der Energiebahnen des Körpers massiert. Dabei wirken die natürlichen Bestandteile nicht nur auf die Haut und über die Haut auf den Körper ein, sondern durch die feine Kombination der ätherischen Öle ist dies auch über den Geruchssinn äußerst entspannend und wohltuend.

Wenn man ein Wellness Wochenende günstig buchen möchte, sollte man sich rechtzeitig informieren und Angebote über die jeweiligen Wellness-Programme einholen, da diese nach Art und Leistung erheblich variieren können.

Heilen mit dem flüssigen Gold – Honig und seine Wirkung

Fast jeder kennt es aus der Kindheit – bei einer Erkältung bekam man eine heiße Milch mit Honig, das galt schon bei den Großmüttern als non plus ultra für eine schnelle Heilung der Erkältung. Eine lange Zeit wurde angenommen, dass Honig gar nicht wirklich wirkt, sondern mehr eine Art Placebo-Effekt hat, was hauptsächlich der fürsorglichen Pflege der Mutter zuzuschreiben ist. Mittlerweile gibt es aber zahlreiche Forschungsergebnisse, die auf dem neuesten Stand sind. Sie belegen die heilende Wirkung des Honigs, des so genannten flüssigen Goldes.

Nachweisen konnten die Wissenschaftler, dass Honig sehr effektiv gegen chronischen Schnupfen und auch Husten wirkt. Honig ist ein reines Naturprodukt, und laut der deutschen Honigverordnung darf diesem Naturprodukt nichts zugesetzt werden oder auch entzogen werden. Er enthält eine natürliche Mischung aus verschiedenen Zuckersorten und zudem noch etwa 180 nachgewiesene Begleitstoffe. Zu diesen Begleitstoffen gehören Enzyme, Aminosäuren, Mineralstoffe, Vitamine und auch Spurenelemente. Honeycomb slice Auch antibiotische und entzündungshemmende Substanzen sind im Honig enthalten. Schon allein für sich ist jeder dieser Inhaltsstoffe bereits sehr wertvoll, aber das gemeinsame Zusammenspiel der Stoffe im Honig ist das, was zum gesundheitsfördernden Effekt führt, der seit Jahren bewährt ist.

Als Gesundheitstipp gilt der Breitsamer. Dies ist ein Gebirgsblütenhonig, der besonders hochwertig ist. Er stammt aus unberührten Landschaften und ist somit komplett frei von Kunstdünger oder chemischen Pflanzenschutzmitteln, oder auch irgendwelchen anderen Schadstoffen.

Das Enzym Glucose-Oxidase ist für die entzündungshemmende Wirkung des Honigs zuständig. Es ist dafür bekannt, dass es im Honig aus dem Zucker ständig kleine Mengen Wasserstoffperoxid produziert. Und genau dieses Wasserstoffperoxid tötet Krankheitserreger ab.

Seine gesundheitsfördernde Wirkung entfaltet der Honig sowohl wenn man ihn pur löffelt als auch wenn man ihn in Kombination mit Milch zu sich nimmt, oder auch mit einem Salbei- oder Kamillentee. Allerdings ist es wichtig, wenn man den Honig in ein heißes Getränk gibt, darauf zu achten, dass die Flüssigkeit zunächst auf 40 Grad herabgekühlt ist, denn sonst verlieren die heilenden Inhaltsstoffe des Honigs ihre Wirkung.

Heilen mit Hilfe der Natur, mit Honig geht das auch auf die leckere Art und Weise.

Januar 25th, 2010 | Leave a Comment

Das Immunsystem für die kalte Jahreszeit stärken mit Yoga

Unser Immunsystem wehrt in jeder Sekunde Millionen winzige Lebewesen und Fremdstoffe ab, die krank machen können. Es schützt. Und es repariert in jeder Sekunde Hunderttausende winziger Schäden im Körper. Es heilt. Dieses System besteht aus Milliarden Abwehrzellen. Zehn Prozent der aufmerksamen Wächter werden täglich erneuert. Dazu sind wiederum Reglerstoffe nötig, die der Körper selbst bilden oder aufnehmen muss.

Expert yoga pose Das macht das Ganze nicht einfacher. Und das ist auch der Grund, warum die Abwehrleistung stark schwanken kann. Je nachdem, wie wir uns fühlen und ernähren, wie viel wir uns bewegen, ob wir unter Stress stehen oder entspannt sind – unser Immunsystem ist abhängig davon, wie wir mit uns selbst umgehen. Aber genau deshalb haben wir es auch in der Hand, wie gut die Abwehr uns schützt und heilt. Immunforscher fanden heraus, wie wir diesen inneren Doktor zur Höchstleistung bringen. Mit Ernährung, Natur-Medizin und Anti-Schnupfen-Yoga kann man sich fit für Herbst und Winter machen und die persönliche Abwehrkraft verdoppeln.

Die Zellen brauchen ständig Sauerstoff, um effektiv zu arbeiten. Auch die Abwehrzellen. Regelmäßige Bewegung bringt viel Sauerstoff in den Körper und stärkt ganz direkt unser Immunsystem. Am besten bewegt man sich an der frischen Luft. Gut zu schaffen und völlig ausreichend sind zum Beispiel täglich mindestens 30 Minuten spazieren gehen oder dreimal 30 Minuten pro Woche walken oder joggen. Aber: Man sollte sich nicht überanstrengen, denn Körper-Stress schwächt die Abwehr.

Medizinische Studien zeigen: Liebe schützt und heilt den Körper. Ihre Erkenntnis: Wer viel Liebe empfindet, ob zu sich selbst oder zu Mitmenschen, hat definitiv eine stärkere Abwehr. Der Grund: Liebe entspannt uns. Sie wirkt gegen Stress, der unser Immunsystem schwächt, vor allem durch das Stresshormon Cortisol. Deshalb sollte man sich ganz bewusst machen, wie sehr man die Kinder und den Partner liebt. Und man sollte sich ohne schlechtes Gewissen etwas gönnen, zum Beispiel die tägliche Auszeit nur für sich. Oder eine kleine Pause, sobald es einem danach ist.

immunsystem-mit-yoga-starken-1 Zum Schutz gegen Erkältungs- und Grippeviren ist eine Frage entscheidend: Trinken Sie genug? Die Atemwegs-Schleimhäute brauchen viel Wasser-Nachschub, damit sie feucht genug sind. Nur dann gelangen viele Abwehrzellen in diese erste Barriere gegen Krankheitserreger. Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter Flüssigkeit, am besten Mineralwasser, Saftschorlen oder ungesüßten Tee.

Einige Heilpflanzen stärken das Immunsystem. Es gibt sie als Kapseln oder Tropfen. Am besten sind Mittel, deren Wirksamkeit durch mehrere Studien belegt ist. Präparate aus rotem Sonnenhut steigern die Aktivität der Fresszellen. Auch ein Spezialextrakt aus einer südafrikanischen Blume aktiviert Fresszellen. Außerdem fördert er die Bildung von weiteren Abwehrstoffen gegen Bakterien und Viren. Und er hemmt Bakterien am Eindringen in die Schleimhaut. Auch Pflanzenmittel sollte man immer genau nach Dosierungsanleitung nehmen.

80 Prozent der Abwehrarbeit leistet die Darmflora mit ihren über 400 Arten von guten Bakterien. Und die wollen richtig ernährt sein. Super sind Milchsäure-Bakterien. Die stecken in jedem Joghurt und Quark. Täglich 125 bis 150 Gramm oder die gleiche Menge Quark reichen aus.

Die scharfen Senföle von Radieschen und Rettich töten Viren, Bakterien und Pilze ab. Außerdem fördern sie die Schleimbildung in den Atemwegen. Das beugt Heiserkeit, Husten und Bronchitis vor. Und sie pushen die Bildung von wichtigen Entgiftungs-Enzymen im Körper. Täglich 50 Gramm essen, das ist eine kleine Handvoll.

seasonal spring vegetables Nüsse liefern reichlich Zink. Das Spurenelement ist enorm wichtig für die Abwehr. Denn es aktiviert über 100 Enzyme im Körper. Viele braucht das Immunsystem für seine Arbeit. Ohne Zink bildet das Knochenmark keine Abwehrzellen. Zink reguliert auch das Zusammenspiel dieser Zellen und stärkt sie ganz gezielt.

In getrockneten Aprikosen steckt hoch konzentriert das Antioxidans Carotin. Das verwandelt der Körper in das Abwehr-Vitamin A. Dieser Vitalstoff aktiviert Killerzellen gegen Erreger, stärkt die Schleimhäute und fängt als aktiver Teil der Abwehr auch schädliche freie Radikale ab.

Studien zeigen, dass Yoga das Immunsystem stärkt. Es geht darum die Lebensenergie, das sogenannte Prana, zu steigern.

Der Wechsel zwischen Heiß und Kalt trainiert die Adern. Die Durchblutung verbessert sich. Und mit dem Blut kommen dann auch viel mehr Abwehrzellen in die Schleimhäute der Atemwege. Dort können sie Bakterien und Viren stoppen. In der Sauna oder dem Dampfbad steigt die Körpertemperatur. In diesem fieberähnlichen Zustand bildet sich im Körper ein spezieller Abwehrstoff gegen Viren, das Interferon. Zur Abwehr-Stärkung empfehlen Mediziner einen Sauna- oder Dampfbad-Besuch pro Woche.

Dezember 11th, 2009 | Leave a Comment

Einem Husten clever vorbeugen oder ihn bekämpfen

Kälte und trockene Heizungsluft setzen uns in den dunklen Monaten zu, das macht es den Viren leicht. Dabei kann man sich effektiv schützen.

Der Konzertbesuch heute Abend ist gestrichen. Das kann man dem Pianisten unmöglich antun, ihm in Schuhmanns Klavierkonzert zu krächzen. Er reicht völlig, dass Familie und Kollegen von den Hustenattacken genervt sind. Seit Tagen geht das nun so, selbst nachts lässt sich der lästige Reflex kaum stoppen …

Mit dem Herbst kommt der Husten. Im Schnitt erwischt es jeden Bundesbürger zweimal im Jahr, meist zwischen Oktober und April.

husten Schuld an einem akuten Husten sind in der Regel Erkältungsviren. Mehr als 200 verschiedene Typen sind bekannt. Die Erreger dringen über Nase oder Mund in den Körper ein, machen es sich auf den Oberflächen der Schleimhäute bequem und vermehren sich innerhalb weniger Stunden. Zu den ersten Abwehrreaktionen zählen ein Anschwellen und eine verstärkte Aktivität der Schleimdrüsen in den Schleimhäuten der Atemwege. Über einen natürlichen Reflex im Hustenzentrum des Gehirns versucht der Körper, die verstärkte Sekretproduktion loszuwerden, als befände sich ein Fremdkörper im Hals. Das geschieht, indem die Atemmuskulatur den Druck im Brustkorb erhöht und die Luft unter stoßweißem Öffnen und Schließen der Stimmritze des Kehlkopfs austreibt. Die Lunge macht dabei ordentlich Dampf, dieser Luftstrom erreicht schon mal Tempo 900 und mehr. Der körperliche Hausputz, der die Bronchien vom virenversetztem Schleim befreit, ist lebensnotwendig. Trotzdem muss niemand ständiges Husten hilflos in Kauf nehmen. Hausmittel, Pflanzenmedizin oder „härtere“ Medikamente lindern die Symptome wirksam. Schließlich muss eine Virusinfektion vom gesunden Immunsystem überwunden werden.

Ist es jedoch durch die Viren zu stark geschwächt, können Bakterien eindringen und zu Folgeentzündungen führen. Erkältungsmittel können diese sogenannten Superinfektionen verhindern.

Am Anfang jeder Behandlung stehen die klassischen Apothekerfragen: Ist der Husten trocken oder feucht? Seit wann besteht er. Ist der Schleim dünn- oder dickflüssig? Trockener Husten nervt zumeist am Beginn der Erkältung, wenn die Erreger den Rachenraum erobern und zu Luftröhre und Bronchien absteigen. Dieser Reizhusten erfüllt noch keine Reinigungsfunktion und raubt einem gerne mal nachts den Schlaf. Gerade zu Anfang der Beschwerden, beim ersten Kratzen im Hals, lohnt sich deshalb der Versuch mit einem beliebten Hausrezept, Zwiebel-Honig-Saft. Dazu eine Zwiebel frisch in kleine Stücke schneiden, in einer Tasse drei Teelöffel Honig darübergeben und ein bis zwei Stunden ziehen lassen. Anschließend abseihen und alle drei bis vier Stunden ein bis zwei Esslöffel einnehmen. Dämpfen lässt sich der Husten auch durch viel trinken, etwa Bronchialtee, Wasser oder Fruchtschorle. Täglich zwei Liter und mehr – in kleinen Schlückchen genossen – sollten es sein. Das hält die Atemwege feucht und beruhigt den gestressten Rachen.

Wird der Husten nach zwei oder drei Tagen „produktiv“, entwickelt sich also Schleim, sind Hustenblocker streng tabu. Jetzt ist der Hustenreiz sogar ausdrücklich erwünscht. Schließlich löst sich das Sekret auf dem Höhepunkt der Entzündung von den Schleimhäuten.

Soll der Auswurf zusätzlich gefördert werden, kommen sprudelnde Hustenlöser zum Einsatz. Die darin enthaltenen Wirkstoffe verflüssigen den Schleim und beschleunigen das Abhusten des Sekrets. Auch ätherische Öle, zum Beispiel aus Eukalyptus, Kamille oder Pfefferminze, zum Einreiben oder als Erkältungsbad, unterstützen die Atemwege bei einem feuchten Husten. Sitzt der Bronchialschleim allerdings richtig fest, trägt täglich drei- bis viermal inhalieren dazu bei, die Atemwege zu befreien.

tablets Mit einem Blick auf das losgelöste Sekret kann jeder erkennen, wie weit die Erkältung fortgeschritten ist. Die Färbung zeigt, wie schwer die Erkrankung tatsächlich ist. Ein weißlich-klarer Schleim, der morgens auch grünlich-bräunlich sein kann, spricht für eine Virusinfektion. Nimmt das Sekret dagegen eine grünliche oder gelbe Farbe an, haben sich vermutlich bakterielle Trittbrettfahrer dazugesellt. So eine Superinfektion gehört in Arzthände und wird vor allem mit Antibiotika bekämpft.

Wer sein Immunsystem rechtzeitig wappnet, der beugt dem Erkältungshusten nachhaltig vor. Eine besondere Rolle kommt dabei den Schleimhäuten von Mund und Nase zu. Die Erkältungserreger dringen bevorzugt über die Nasenpforte in den Körper ein. Nasenspülungen halten dieses Virenfiltersystem in Form und befördern Erreger und Sekret hinaus.

Wer sich vor kalten oder feuchten Füßen schützt, tut verblüffenderweise ebenfalls etwas für die Schleimhäute. Denn Unterkühlung führt über einen Reflex dazu, dass der Körper Blutgefäße enger stellt. Dadurch sinken Temperatur und Durchblutung in den Schleimhäuten, Erkältungsviren im Nasen-Rachen-Raum werden langsamer abtransportiert und können sich in Windeseile vermehren.

Viel Vitamin-C-reiches Obst und Gemüse unterstützen das Immunsystem zusätzlich. Das Abwehrvitamin Nummer eins aktiviert die Immunzellen und mildert den Krankheitsverlauf. Ähnliches schafft der Wurzelextrakt aus der südafrikanischen Pelargonie. Darüber hinaus hemmt diese Heilpflanze bakterielle Erreger von Atemwegsinfekten und wirkt schleimlösend. Es gibt also reichlich Auswahl im Arsenal der Anti-Husten-Mittel. Die kalte Jahreszeit kann ruhig kommen.

November 23rd, 2009 | Leave a Comment

Starke Abwehrkräfte brauchen wirkungsvolle Maßnahmen

Die Kraft des Immunsystems entwickelt sich im Laufe des Lebens und ist nicht von Geburt an vorhanden. Deshalb kommt es öfters vor, dass sich Kinder an Krankheiten infizieren als Erwachsene. Denn bei Kindern befindet sich das Immunsystem noch im Reifeprozess und ist bei Angriffen von Krankheitserregern schnell überfordert. Die volle Aktivität erreicht das Immunsystem mit dem Einsetzen der Pubertät. Die starke Abwehrkraft des Immunsystems lässt jedoch ab dem 50. Lebensjahr nach. Ein Grund, dass ältere Menschen anfälliger für Infektionen sind als junge Erwachsene, da das Immunsystem der natürlichen Alterung unterliegt. Doch auch junge Erwachsene können aufgrund einer ungesunden Lebensweise an chronischen Krankheiten leiden, die die Leistung des Immunsystems schwächen.

Häufig treten wiederholt hartnäckige Infekte auf, basierend auf einem geschwächten Immunsystem. Zeichen für mangelnde Abwehrkräfte sind Krankheiten wie Erkältung, Harnwegsinfekte, Lippenherpes und Pilzinfektionen. Aber auch schlecht heilende Wunden sind Folgen eines geschwächten Immunsystems.

abwehrkraefte Die unzureichende Zufuhr an Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen aufgrund einer ungesunden Lebensweise sind die Ursachen für geschwächte bzw. mangelnde Abwehrkräfte. Doch auch Stress, Überanstrengung und Schlafmangel sind Ursachen für geschwächte Immunabwehr. An nächster Stelle werden auch chronische Krankheiten wie zum Beispiel die Zuckerkrankheit oder Krebsbeschwerden als Ursache erkannt.

Um das Immunsystem aktiv und schlagkräftig zu halten müssen reichlich Vitamine und Spurenelemente zugeführt werden. Besonders, wenn die Krankheitssymptome auffällig werden, können Zink und Vitamin C helfen, die Abwehrkraft zu stabilisieren.

Wer eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse zu sich nimmt, stärkt die Abwehrkräfte und ist weniger häufig von Krankheiten betroffen bzw. wird schneller wieder gesund. Doch allein die richtige Ernährung reicht manchmal nicht aus. Auch der Alltagsstress muss ausgeglichen werden. Deshalb regelmäßige Entspannungspausen einlegen und für ausreichenden Schlaf sorgen. Des Weiteren sollte man durch körperliche Bewegung die Durchblutung fördern. Oder mithilfe von Wellnessanwendungen für Entspannung sorgen, die gleichzeitig die Durchblutung verbessern. Anwendungen zum Beispiel wie Wechselduschen, Saunabesuche oder Massagen sorgen für unbeschwerte Durchblutung des Körpers.

Durch das Rauchen und den Genuss von Mitteln wie Kaffee oder Alkohol schwächen die Immunabwehr, deshalb damit bewusst umgehen und am besten ganz verzichten.

Außerdem soll die Kleidung auf das Wetter angepasst und zweckmäßig sein.

Oktober 15th, 2009 | Leave a Comment

Alle Jahre wieder – Atemwegsinfektion Husten

Mindestens einmal im Jahr erkältet sich fast jeder, häufiger Kinder als Erwachsene. Dabei ist der Husten besonders lästig und das nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern er ist auch nervig für die Mitmenschen, die sich den lauten Hustenanfall mit anhören müssen.

Fast jeder ist im Laufe eines Jahres von einer Erkältung betroffen. Ein großes Wunder ist es nicht, denn die „Husten-Viren“ werden bereits durch bloßes Einatmen übertragen und nicht erst nach engem Körperkontakt. Am häufigsten und eher im Winter treten Husten, Schnupfen und Heiserkeit auf. Vor allem wenn sich Menschen in geschlossenen Räumen dicht beieinander aufhalten und beim Niesen oder Sprechen die dafür verantwortlichen Krankheitserreger verbreiten. cough syrup Zu den Hustensymptomen kommt noch hinzu, dass durch Unterkühlung und Frieren das körpereigene Abwehrsystem geschwächt wird. Deshalb kommen Husten und Erkältung auch in der Sommerzeit nicht selten vor. Begünstigt werden diese Krankheiten hauptsächlich durch Klimaanlagen in Autos, Hotels, Büros und Einkaufsstätten. Ganz besonders haben infektanfällige Menschen unter den häufig zu niedrig eingestellten Temperaturen zu leiden.

Ein weiterer häufiger Grund für einen quälenden Husten ist auch die akute Bronchitis. Oft gefolgt von einer Erkältung entsteht diese Bronchitis. Denn dann können sich die Viren leicht nach unten, also in Bronchien und Luftröhre, ausbreiten.

Der Husten verläuft meist in zwei Phasen, ganz egal, ob bei akuter Bronchitis oder Erkältung. Meist tritt zuerst ein eher trockener Reizhusten auf. Dieser Husten kann von ständigem Hüsteln aber auch bis hin zu harten schmerzhaften Hustenstößen reichen. Dann folgt etwa in zwei bis drei Tagen ein Schleimhusten daraus. In dieser Phase führt es zum Auswurf des Schleims in unterschiedlicher Form. Entweder stößt man beim Husten einen farblosen Schleim aus, aber der Schleim kann auch gelblich bis grünlich gefärbt sein. Doch Husten kann auch schmerzhaft und krampfartig verlaufen, zum Beispiel bei einer Bronchitis. Außerdem fällt dem Betroffenen das Durchatmen noch schwerer als bei einer Erkältung.

Bei der Bronchitis verursachen die Erkältungsviren eine Atemwegsschleimhautentzündung. Dadurch wird die Atemwegsschleimhaut äußerst empfindlich, was dazu führt, dass schon bei geringsten Reizen ein Hustenanfall ausgelöst wird. In circa zwei bis drei Tagen sondert sie ein zähflüssig-schleimiges Sekret ab. Dies ist der Grund, dass ein anfangs trockener Reizhusten allmählich in einen feuchten Schleimhusten übergeht. Zusätzlich kann sich die Muskulatur der Luftröhre und Bronchien verkrampfen, wenn diese von der Krankheit betroffen sind. Nicht nur die Atmung wird durch gestautes Sekret behindert, sondern es stellt auch einen idealen Lebensraum für Bakterien dar. Wenn sich die Bakterien zu stark vermehren, kann sogar aus einer harmlosen Erkältung eine ernste Krankheit werden.

Um den Reizhusten zu mildern oder zu unterdrücken helfen Hustenstiller. Doch beim Schleimhusten kann dieser „Stiller“ nicht helfen. Durch den gefolgten Schleimhusten wird das festsitzende Sekret aus den Atemwegen entfernt. Deshalb ist es wichtig, dass man den Schleimhusten mit einem Hustenlöser unterstützen muss. Gegen harte Hustenstöße gibt es synthetische Wirkstoffe, die sogenannten Hustenblocker. Der Name wurde wegen der starken Wirksamkeit gewählt. Sich durch Hüsteln äußernder leichter Reizhusten kann mit Heilpflanzen, die reizlindernd sind, behandelt werden. Camomile tea Auch Sonnentaukraut kann gegen Husten helfen, das in einigen homöopathischen Hustenmitteln vorkommt. Des Weiteren zählen zur großen Vielfalt der pflanzlichen Hustenlöser Thymiankraut und Efeublätter. Diese helfen, Verkrampfungen der Bronchialmuskulatur zu lösen.

Wenn sich der Husten trotz Behandlungen innerhalb einer Woche nicht bessert oder wenn er schlimmstenfalls sogar noch schlimmer wird, sollte man spätestens dann zu einem Arzt gehen.

Ansonsten gilt grundsätzlich für alle Atemwegsinfekte viel zu trinken,mindestens zwei Liter pro Tag. Am besten eignen sich Erkältungs- oder Bronchialtees oder auch Mineralwasser ist gut geeignet. Trinken ist sehr wichtig, denn durch die Flüssigkeitszufuhr wird das Abhusten von Schleim unterstützt, und so führt es zur schnelleren Gesundheitsbesserung.

Auch das Einreiben von Rücken und Brust mit einem Erkältungsbalsam kann sinnvoll gegen Husten sein. Jedoch ist Vorsicht bei Säuglingen und Kleinkindern angesagt. Denn für sie sind zum Beispiel Eukalyptusöl, Menthol und Kampfer tabu. Deshalb sollten Kinder und Säuglinge immer vom Arzt behandelt werden – auch bei leichtem Reizhusten.

Oktober 6th, 2009 | Leave a Comment
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