Jetzt neu bei Kuren und Wellness TV – der Haustürtransfer [ Februar 8th, 2012 ] Posted in » Tipps

Oft wurde danach gefragt, und nun ist es endlich soweit, Kuren und Wellness TV bietet seinen Kunden seit Beginn des Jahres 2012 einen Haustürtransfer an, und zwar für die Länder Polen und Tschechien.

haustuertransfer Dass dieser Haustürtransfer eine Reihe von Vorteilen für den Reisenden bringt, das ist ganz klar. Nicht nur ältere Menschen nutzen diese Art von Service sehr gerne, auch bei jüngeren Reisenden wird der Haustürtransfer immer beliebter. Wie der Name schon sagt, werden die Reisegäste direkt von zu Hause abgeholt. Sehr viele Städte stehen als Abfahrtsorte bereit, und zwar jeweils mit einem Umkreis, der dreißig Kilometer beträgt. Auf Anfrage sind auch weitere Abfahrtsorte möglich. Gerade für ältere Menschen ist dies die ideale Gelegenheit, um auch mit einem Handicap oder einer Erkrankung sicher und problemlos den gewünschten Urlaubsort zu erreichen.

Die Reiseziele in Polen sind Misdroy, Kolberg und auch Swinemünde, und natürlich auch weitere anliegende Kurorte im schönen Polen. In Tschechien stehen Marienbad, Franzensbad, St. Joachimsthal und auch Karlsbad auf dem Reiseplan. Hierbei erfolgen die Hinfahrten immer an einem Sonntag, und zurück nach Deutschland geht es dann immer an einem Samstag. Dadurch ergibt es sich, dass sich der Kuraufenthalt um eine Nacht verringert. Natürlich verringert sich somit auch der Preis, der für die Hotelleistungen zu entrichten ist.

Alle angebotenen Fahrten erfolgen am Tage, und zwar in einem neuwertigen Minibus, der acht Plätze bietet. Bei all diesen Transfers an den Urlaubsort und zurück können sich die Reisegäste der höchsten Service-Qualität sicher sein. Dieser Service beinhaltet auch Kundenbenachrichtigungen bezüglich der Abfahrtszeiten, natürlich sowohl von zu Hause als auch vom Hotel aus.

Für die Fahrten werden immer nur die kürzesten Wege genommen, damit die Gäste auch schnell am Reiseziel eintreffen und den Urlaub beginnen können. Vor Ort gibt es natürlich deutschsprachige Reisebetreuer. Schon bereits ab einem Preis von 85 Euro kann ein solcher Transfer gebucht werden, dies variiert je nach Abreiseort.

Bei der Planung der Reise sollte immer beachtet werden, dass es sich bei den Zeitangaben immer um Circa-Angaben handelt. Die angegebenen Abfahrtszeiten beziehen sich grundsätzlich immer auf die Abfahrtsorte, die dazu angegeben sind. Natürlich variiert dann die Zeit, wann die Gäste von zu Hause abgeholt werden, dementsprechend. Bei der Rückreise gilt dasselbe Prinzip, auch hier beziehen sich die Abfahrtszeiten auf die Orte, die angegeben sind. Dementsprechend sind die Abholzeiten von den Hotels unterschiedlich. Sollte es einmal zu Verspätungen kommen durch ein höheres Verkehrsaufkommen oder auch Umleitungen, kann allerdings keinerlei Haftung übernommen werden. Wer von den Reisegästen eine Rollstuhl oder auch einen Rollator mitnehmen muss, der sollte dieses vorher anmelden, damit auch dieser Transport in die Reiseplanung einfließen kann.

Für die Planung eines reibungslosen individuellen Reiseverlaufs ist es wichtig, dass alle erforderlichen Angaben gemacht werden. Dazu gehören Name und Vorname sowie die genaue Anschrift. Auch die Telefonnummer gehört dazu, damit bei eventuellen Rückfragen diese gleich geklärt werden können. Sehr wichtig ist auch die Angabe des An- und Abreisedatums, des Reiseziels, der Name des Hotels und auch die Anzahl der Reisenden.

Für alle Fragen rund um den bequemen Haustürtransfer steht unser qualifiziertes und kompetentes Reiseteam jederzeit zur Verfügung unter der kostenlosen Rufnummer 0800 – 40 40 60 60.

Richtig essen gegen Wohlstandskrankheiten

Viele Zivilisationskrankheiten sind für die Deutschen mittlerweile Teil ihres Lebens geworden. Geschätzte 8 Millionen Typ 2 Diabetiker gibt es in Deutschland. Sie leiden unter einer Form des Diabetes, die fast immer durch ungeeignete Lebensweise ausgelöst wird.

french fries and steak detail Jeder 3. leidet hingegen an Bluthochdruck. Die daraus resultierenden Erkrankungen stellen in Deutschland die Todesursache Nr. 1 da. 75 % der Männer und 59 % der Frauen gelten außerdem als übergewichtig. Und alle Übergewichtigen stehen an der Schwelle zu den verschiedenen so genannten Wohlstandskrankheiten. Doch damit nicht genug. Übergewicht gilt als unschön. Wer übergewichtig ist läuft Gefahr, als undiszipliniert angesehen zu werden und wird auch trotz guter Arbeit oft schlechter angesehen, als der schlanke Kollege.

Schuld am Übergewicht ist nicht nur der Betroffene selbst. Auch die Werbung trägt erheblich zu Missverständnissen bei und verwirrt den stressgeplagten Konsumenten mit unsinnigen Angaben über Fett und Zucker. Es gibt daher, unabhängig von der Flut der Diäten, nur einen Weg aus dem Übergewicht und der setzt gesunde Ernährung voraus, und die verhindert im Ergebnis auch die vielen Zivilisationskrankheiten.

Richtig essen müssen viele Menschen erst lernen und oft sind unterschiedliche Kuren hierfür sehr gut geeignet. Schämen muss sich dafür niemand. Wer keine Zeit hat zu kochen, muss neue Wege gehen, denn die Hausfrauentipps der letzten 20 Jahre nützen diesen Menschen herzlich wenig. Dabei ist es gar nicht so schwer, einen Ess-gesunden Tag zu bewältigen. Das Frühstück darf ruhig großzügig sein. Ausfallen sollte es keinesfalls, denn das hat große Nachteile für den Stoffwechsel. Vollkornbrot, ein Ei, Tee, ein Glas Wasser, Käse, Wurst, Müsli oder Joghurt mit etwas Getreide sind ein gutes Frühstück. Säfte sollten frisch gepresst sein, denn gesunde Ernährung lässt sich mit Fertigprodukten heute nicht mehr vereinbaren. Sehr gesund ist auch eine Suppe zum Frühstück.

Das 2. Frühstück sollte nicht mehr sein als ein Apfel. Bananen stören die Fettverbrennung und sollten vorerst gemieden werden, außerdem ist heimisches Obst dem importierten vorzuziehen. Für das Mittagessen gilt: alles was in die eigenen zusammengelegten Hände passt, ist eine geeignete Portion. Weitere Zwischenmahlzeiten sollten sich alle verkneifen, die abnehmen wollen. Das Abendessen ist möglichst karg. Eine fettarme Suppe oder eine Scheibe Brot genügen völlig. Das kann in der Zeit der Umstellung natürlich hart sein, weshalb man durchaus mit etwas Rohkost aufstocken darf. Ein großer Teller Salat und eine heiße Suppe suggerieren, dass es viel zu essen gibt. wohlstandskrankheiten-1 Tatsächlich enthalten solche Speisen aber viele Nährstoffe und wenige Kalorien. Auch ein Glas Rotwein, möglichst trocken, ist am Abend erlaubt. Wer Probleme mit dem Abendessen hat, hilft sich indem er das Abendessen gründlich vorbereitet und dann in aller Ruhe genießt.

Richtige Genießer, die auf Snacks am Abend nicht verzichten können, können sich selbst einen kalorienarmen Dip für Gemüsesticks herstellen. Milch aufkochen, langsam etwas Zitronensaft dazugeben , dann salzen und pfeffern und frische, gehackte Kräuter großzügig darunter mischen. Anschließend durch ein Leinentuch abseien und die Masse etwas zusammendrücken. Alternativ geht auch fettarmer Speisequark oder Frischkäse. Optimalerweise sollte man die Portion vorher kalkulieren. Gesund schlank zu werden ist ganz einfach und es gibt keinen Grund, auf Genuss zu verzichten.

November 29th, 2011 | Leave a Comment

Magnesium – die gesunde Kraft aus der Natur

Es hat wahrlich eine recht gewaltige Wirkung – es aktiviert nicht nur 300 Enzyme, sondern ist gleichzeitig auch ein Schutzschild gegen den Stress, und auch das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven wird von ihm gelenkt. Die Rede ist vom Magnesium. magnesium-naturkraft Kein Wunder also, dass Ernährungsexperten Magnesium schon seit langem für ein sogenanntes Hochleistungselement halten. Nun gibt es sogar neuere Untersuchungen, die diese These auch stützen. Dieser schon fast Zauberstoff steckt in unter anderem in Sonnenblumenkernen und auch Vollkornprodukten. Es gibt sogar ein paar Volksleiden, denen er vorbeugen kann.

In aktuellen Studien konnte nun belegt werden, dass das Magnesium gut ist und vor allen Dingen auch sehr wichtig für ein gut funktionierendes Herz-Kreislauf-System. Hier sind es vor allen Dingen die organischen Magnesiumverbindungen, auch als Citrate bekannt, die eine sehr gute Aufnahme und Verwertung ermöglichen.

Auch beim Volksleiden Diabetes kann Magnesium eine sehr wichtige Rolle spielen. Erst kürzlich konnte durch eine sehr groß angelegte Studie in den USA gezeigt werden, dass eine magnesiumarme Ernährung die Wahrscheinlichkeit, an diesem Volksleiden zu erkranken, sehr deutlich erhöht. Schon einfache regelmäßige Gaben dieses so wichtigen Mineralstoffs sind in der Lage, dies sehr wirkungsvoll zu verhindern. Gleichzeitig wurde bei dieser Untersuchung auch klar, dass Magnesium in der Lage ist, bei den Diabetikern die Insulinempfindlichkeit zu verbessern. So ist es möglich, dass man bei ihnen den Blutzuckerspiegel sehr viel einfacher kontrollieren kann.

Auch beim heute so sehr verbreiteten ADHS kann ein zu niedriger Magnesiumspiegel mit verantwortlich sein. Oft ist dies der Fall bei Kindern, die Probleme mit dieser Hyperaktivität haben. Der Grund ist recht einfach, denn die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin bewirken, dass dieser Mineralstoff stärker ausgeschieden wird. ES ist daher gut möglich, dass sich ein Zuwenig dieses Anti-Stress-Stoffes sich dann in einer geringeren Belastbarkeit äußern könnte, und zwar psychischer und physischer Art. Dies kann sogar zu Konzentrationsstörungen, Depressionen und Unruhe führen. In mehreren internationalen Studien konnte jetzt bereits nachgewiesen werden, dass durch Gaben von Magnesium die ADHS-Symptome tatsächlich gelindert werden können.

Auch bei Kopfschmerzen sollte man den zu niedrigen Magnesiumspiegel in Betracht ziehen. Gerade bei Schülern ist es so, dass sie durchaus auf einen gravierenden Mineralstoffmangel hinweisen können, so wie Bauchweh und Reizbarkeit auch. magnesium-naturkraft-1 In solchen Fällen werden Magnesium-Gaben von den Schmerztherapeuten ganz gezielt eingesetzt, allerdings hier in einer sehr hohen Dosierung, die auch von Tag zu Tag gesteigert wird.

Sogar Heuschnupfen-Symptome lassen sich recht nachhaltig mildern. Im Rahmen einer Studie gab man Probanden täglich 350 Milligramm Magnesium, das sie zu sich nahmen. Verglich man diese Probanden dann mit der Kontrollgruppe konnte man feststellen, dass die Symptome wie Nasenfluss, Niesen oder Augenjucken um rund 30 Prozent reduziert waren. Der Arzneibedarf ging sogar um 60 Prozent herunter. Auch beim Abnehmen spielt Magnesium eine sehr wichtige Rolle, denn gerade bei Diäten ist das Risiko sehr groß, dass man einen Mineralstoffmangel erlebt.

November 7th, 2011 | Leave a Comment

Trotz Diabetes immer gesunde Füße

Viele fragen sich oft, was eigentlich die Füße mit dem Blutzucker zu tun haben. Nun, das ist schon so einiges. Ein Zuckerspiegel, der dauerhaft zu hoch ist, schädigt auf jeden Fall die Nerven. Diese Schädigung zeigt sich dann zuerst an den Füßen. Die Betroffenen leiden dann unter Missempfindungen, und sehr oft spüren sie gar nicht, wenn sie sich eine Verletzung zugezogen haben. diabetiker-fuesse Dadurch können sich ganz schnell Wunden und Geschwüre bilden. In den Griff bekommt man das meistens mit der richtigen Fußpflege.

Für Diabetiker-Füße ist auf jeden Fall eine regelmäßige Kontrolle absolut wichtig. Wenn man abends die Schuhe auszieht, sollte man auf jeden Fall einen gründlichen Blick auf die Füße werfen. Hat sich vielleicht irgendwo eine Blase gebildet, oder hat man sich vielleicht gestoßen? Gibt es irgendwelche anderen Verletzungen? Sind Beschwerden aufgetreten, kann auch die Diabetiker-Fußambulanz weiterhelfen, am besten fragt man hierzu den Arzt.

Wichtig ist es auch, dass man die Fußnägel immer schön kurz hält. Achtet man darauf nicht, dann kann es passieren, dass sie am Diabetikerfuß sonst unbemerkte Druckstellen verursachen. Zu kurz sollten die Nägel aber auch nicht geschnitten werden, vor allen Dingen an den Seiten ist dies wichtig, denn sonst können die Nägel dort einwachsen. Dann kann es dazu kommen, dass sich das Ganze entzündet. Außerdem sollte man die Nägel nicht rund, sondern gerade abschneiden. Danach sollte man die Ecken dann einfach nachfeilen. Ist der Nagel bereits eingewachsen, dann sollte man am besten sofort zur medizinischen Fußpflege gehen und nicht selbst daran herumdoktern.

Wichtig ist es auch, dass man die Haut gut feucht hält, denn wenn die Haut nicht genug Feuchtigkeit bekommt, dann trocknet sie aus. Dann kann es passieren, dass sich gerade an den Fersen tiefe Schrunden bilden. Daher sollte man jeden Tag die Füße mit einer speziellen Fußcreme massieren. Die für die Diabetes typischen Missempfindungen kann man mit dem Wirkstoff Benfotiamin bekämpfen, den man in den Apotheken bekommen kann.

Oft bildet sich am Fuß auch Hornhaut. Diese ist für die Haut ein Schutz, aber wenn diese Hornhaut zu dick wird, dann kommt es zu Druckstellen. Wenn die Hornhaut nach innen wächst, entstehen die meistens sehr schmerzhaften Hühneraugen. Daher sollte man die überschüssige Hornhaut am besten mit einem Bimsstein oder auch einer Feile entfernen. Einen Hobel sollte man auf keinen Fall nutzen, denn hier ist die Verletzungsgefahr einfach viel zu groß.

Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, und bei dieser Erkrankung ist die Abwehrkraft des Körpers gegen Eindringlinge geschwächt. Damit sind auch die Füße viel anfälliger für Nagelpilz. Wenn bereits eine oder auch mehrere Zehen befallen sind, dann helfen spezielle medizinische Nagellacke, die man in der Apotheke bekommen kann. Diese muss man so lange anwenden, bis der Nagel wieder gesund nachgewachsen ist. Das kann schon einige Monate dauern. Aber auch für die Vorbeugung kann man in der Apotheke bestimmte Nagellacke bekommen.

Die gleichen Pilze, die die Nägel befallen, verursachen auch gleich den gefürchteten Fußpilz. Daher ist es sehr wichtig, dass man die Füße immer gut abtrocknet. diabetiker-fuesse-1 Das ist vor allen Dingen zwischen den Zehen sehr wichtig. In öffentlichen Bädern sollte man immer zum Schutz Badelatschen tragen, das gilt natürlich auch für die Sauna.

Auch das tägliche Waschen sollte man nicht vergessen. Täglich sollte man ein kurzes Fußbad nutzen, hierbei sollte das Wasser nicht wärmer sein als 37 Grad. Um die genaue Temperatur zu ermitteln, sollte man ein Thermometer nutzen. Für die Reinigung reichen ein sanftes Peeling oder auch eine milde Seife vollkommen aus.

Mit solchen einfachen Mitteln kann man die Füße auch als Diabetiker lange gesund halten.

Es gibt aber noch eine weitere gute Nachricht für alle Diabetiker. Es gibt nun eine Studie der Uni Hannover, und diese zeigt, dass Zimtextrakt in der Lage ist, den Blutzuckerspiegel zu senken.

Oktober 20th, 2011 | Leave a Comment

Den gefährlichen Unterzucker bei Diabetes vermeiden

Jeden Diabetiker kann es treffen, die gefährliche Unterzuckerung. Deshalb ist es sehr wichtig, den Blutzuckerspiegel regelmäßig mithilfe eines Blutzuckermessgerätes zu überprüfen. Die Einnahme von Medikamenten wie Insulin muss den Ess- und Bewegungsgewohnheiten angepasst werden.

unterzucker Der gefährliche Unterzucker entsteht, wenn der Zuckergehalt im Blut unter den Normalbereich sinkt. Bei Diabetes-Patienten ist die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse gestört und sie müssen besonders auf ihren Blutzuckerwert achten. Eine Unterzuckerung kann durch zu wenig Nahrung und große körperliche Anstrengung entstehen. Darum ist es ganz wichtig, die Dosis der Medikamente, das Essverhalten und die körperliche Betätigung zu kennen und aufeinander abzustimmen.

Um eine Unterzuckerung zu vermeiden, sollten Diabetiker auf eine gesunde, optimale Ernährung achten. Wichtig sind hier kleinere Zwischenmahlzeiten, damit der Zuckerspiegel bis zur nächsten Mahlzeit nicht zu stark absinkt. Durch die Zwischenmahlzeiten wird der Blutzuckerspiegel stabil gehalten. Sollte mal keine Möglichkeit für einen Zwischensnack bestehen, hilft auch Traubenzucker. Die ständigen Blutzuckermessungen helfen, die Medikamente genau einzustellen und optimal auf die Bedürfnisse des Patienten anzupassen. Besonders in der Nacht kann dies ein Problem darstellen. Hier sollte man besonders auf Symptome wie Kopfschmerzen oder besondere Zerschlagenheit am Morgen achten. Dies können Anzeichen für einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel in der Nacht sein. Es empfiehlt sich, den Blutzuckerwert vor dem Schlafengehen nochmals zu messen. Ist er zu niedrig, hilft es noch eine Kleinigkeit zu essen. Auch wenn man am Abend Alkohol getrunken hat ist eine Kontrolle wichtig, denn der Alkohol wirkt ebenfalls blutzuckersenkend. Wer ganz sicher gehen möchte, kann um drei Uhr nachts nochmals seinen Blutzuckerwert messen und überprüfen, ob alles in Ordnung ist.

Wer trotz Diabetes Sport treiben und sich mit genügend Bewegung fit halten möchte, muss ebenfalls seinen Blutzuckerwert beobachten. Bewegung und Sport führen dazu, dass der Blutzuckerspielgel sinkt. Um hier einer Unterzuckerung vorzubeugen, empfiehlt es sich vor beziehungsweise nach der körperlichen Anstrengung den Blutzuckerwert zu messen und gegebenenfalls weniger Insulin zu spritzen.

Der Blutzuckerspiegel ist ein bis zwei Stunden nach einer Hauptmahlzeit am höchsten, und nach drei bis vier Stunden am niedrigsten. Dies ist dann auch die gefährlichste Zeit, eine Unterzuckerung zu haben. Deshalb ist es wichtig, an kleine Zwischenmahlzeiten zu denken, besonders auch nach der sportlichen Betätigung. Sollte es doch einmal zu einer Unterzuckerung kommen, ist es bedeutend die Symptome wie Hunger, Schwächegefühl, plötzliches Schwitzen, Herzklopfen, Unruhe, Blässe, Schüttelfrost oder Sehstörungen zu erkennen und mit Traubenzucker oder einem Glas frischen Saft schnell zu behandeln. unterzucker-1 Bei einer schweren Unterzuckerung, mit plötzlich auftretenden Krämpfen und Bewusstlosigkeit ist sofort ein Notarzt zu verständigen.

Grundsätzlich sollte jeder Diabetiker die ersten Unterzucker-Symptome an sich selbst kennen und wissen wie er dem entgegenwirken kann. Auch Familienmitglieder sollten eine gewisse Sensibilität für dieses Thema entwickeln, um im Notfall schnell und richtig reagieren zu können. Wer unsicher ist, ob seine Werte zu niedrig sind oder häufig an Unterzuckerung leidet, sollte mehrmals am Tag den Wert kontrollieren und gegebenenfalls mit dem behandelnden Arzt sprechen, damit die Dosis Insulin oder das Essverhalten angepasst werden können.

Mai 4th, 2011 | Leave a Comment

Die Vermeidung von Spätfolgen der Diabetes

Diabetes ist nicht nur eine Stoffwechselerkrankung. Sobald der Organismus nicht mehr in der Lage ist, den Blutzucker allein zu kontrollieren, können Schäden an den feinen Blutgefäßen entstehen, die nicht wieder rückgängig zu machen sind.

Die Schwankungen des Blutzuckers entstehen sogar dann, wenn der Diabetiker Diät hält und streng auf seinen Blutzucker achtet. Das liegt daran, dass nach dem Essen der Blutzucker stark ansteigt. spaetfolgen-diabetes-vermeiden-1 Diabetiker, die insulinpflichtig sind, also Insulin zuführen müssen, spritzen daher meist vor dem Essen Insulin, damit es sofort verfügbar ist. Allerdings müssen sie dann auch die errechnete Menge essen, die dann hoffentlich auch die vermutete Menge an Broteinheiten enthält.

Leichte oder schwere Erkrankungen haben Einfluss auf die benötigte Insulinmenge, wie sogar das Wetter Einfluss nehmen kann. Schwitzen und Frieren und auch mehr Bewegung, alles wirkt auf den Blutzuckerspiegel aus. Umso wichtiger ist es daher, häufig die Blutzuckerwerte zu überprüfen und das Insulin entsprechend zu spritzen. Dabei spielt nicht nur die Menge des Insulins eine Rolle, sondern auch, ob es sich um ein schnellwirkendes oder ein Langzeitinsulin handelt. Entsprechende Kuren sind hier sinnvoll, um dem neuen Diabetiker den Umgang mit seiner Erkrankung zu erleichtern.

Je ernster der Diabetiker seine Erkrankung nimmt, desto geringer sind die Folgeschäden. Noch vor einigen Jahren war es nicht ungewöhnlich, wenn ein Diabetiker im Alter seine Beine durch Gefäßschäden verlor und erblindete. Heute ist das anders. Die verbesserten Insuline und vor allem die besseren Messgeräte ermöglichen eine gute Überwachung des Blutzuckers.

Diabetiker, die nicht insulinpflichtig sind, müssen die Diabetes vor allem über ihre Ernährung behandeln. Auch sie müssen regelmäßig ihren Blutzucker überprüfen. Die Essensmenge ist im Gegensatz zum insulinpflichtigen Diabetiker, der gar kein Insulin bilden kann, rationiert. Für die Betroffenen ist das nicht immer leicht. Sie sind fast immer übergewichtig und müssen ab der Diagnose strenge Diät halten. Sobald sie mehr essen, als sie Insulin produzieren können, steigt der Blutzucker gefährlich an. Während er bei gesunden Menschen einen Wert von 140 nicht überschreitet, steigt der Blutzucker bei Diabetikern weit über die Nierenschwelle an. Der Zucker ist dann auch im Urin nachweisbar.

Diese so genannten Typ 2 Diabetiker müssen, um Folgeschäden zu vermeiden, zunächst in jedem Fall ihr Gewicht reduzieren. Viel Bewegung und gesunde, zuckerarme Ernährung hält den Blutzucker außerdem in gesunden Bahnen. Gut geeignet als Sport ist zum Beispiel Nordic Walking. Schwimmen ist bei starken Blutzuckerschwankungen bei allen Diabetikern nicht unproblematisch, da beim Schwimmen der Blutzucker schnell fallen kann und die Betroffenen durch eine mögliche Desorientierung in Gefahr geraten könnten. spaetfolgen-diabetes-vermeiden Geübte Schwimmer können dieser Gefahr ausweichen, in dem sie bei längerem Schwimmen zwischendurch den Blutzucker messen, den Bademeister informieren oder einen erfahrenen Schwimmer nebenher schwimmen lassen.

Diabetiker sollten außerdem unbedingt regelmäßig die Kontrolluntersuchungen bei ihrem Arzt wahrnehmen und alle Vorsorgemöglichkeiten nutzen. Routinierte Hausärzte können Diabetiker sehr gut betreuen. Es gibt jedoch in allen Städten Fachärzte, die sich auf Diabetes spezialisiert haben und hervorragende Ansprechpartner sind. Bei gesunder Ernährung und diszipliniertem Umgang mit der Erkrankung, können Diabetiker heute ein gesundes und beschwerdefreies Leben führen.

 

März 7th, 2011 | Leave a Comment

Sich trotz Diabetes in der eigenen Haut wohlfühlen

Die meisten Diabetiker kennen es, wenn zu viel Zucker im Blut herumschwimmt, dann leiden mit der Zeit nicht nur die Blutgefäße und natürlich die Nerven, sondern auch die Talgdrüsen. Dann wird die Haut rissig, trocken und rau, und zudem schuppt und juckt sie auch noch. Entstandene kleine Wunden heilen sehr schlecht, und sie können sich auch sehr schnell entzünden. So kann es dann zu einem sogenannten „offenen Bein“ kommen. Aber so etwas kann man zum Glück auch abwenden.

Wenn man unter Diabetes leidet, dann sollte man alles vermeiden, was die Haut noch weiter austrocknen kann, also sollte man unbedingt heißes Wasser, Seife und auch normale Duschgels sowie alkoholische Gesichtswässer vermeiden.

pflege-diabetes Wenn man sich Wannenbäder gönnen möchte, dann sollte der Badezusatz auf jeden Fall sehr stark rückfettend sein, wie beispielsweise ein Badeöl. Zudem sollte man auf keinen Fall länger als 15 Minuten baden, und nicht heißer als 38 Grad. Und anschließend sollte man auf jeden Fall, trotzdem man ein Badeöl genutzt hat, die Haut eincremen.

Wer lieber duscht, der sollte unbedingt auf pH-neutrale Produkte achten. Bestens geeignet für die Haut von Diabetikern sind auch feuchtigkeitsbindende Zusätze wie beispielsweise Urea und auch ein recht hoher Anteil an pflanzlichen Ölen. Für das Gesicht sollte man immer seifenfreie Waschstücke, die sogenannten Syndets, nehmen. Auch Reinigungsschaum und Gesichtsmilch sind geeignet.

Da jeder Kontakt mit Wasser die Haut austrocknet, sollte man die Haut nach jedem Waschen, Baden und Duschen eincremen. Ist die Haut sehr trocken, oder gibt es auch ganz besonders trockene Stellen wie beispielsweise die Schienbeine, dann sollte man dies auch ruhig zwei Mal täglich durchführen. Ganz besonders gut geeignet sind hier Produkte, die die Feuchtigkeitsbinder Glyzerin oder Urea enthalten.

Da Diabetiker vermehrt über den Urin Zink ausscheiden, dieser Stoff aber für die Haut sehr wichtig ist empfiehlt es sich, bei kleinen Hautrissen und auch schlecht heilenden Wunden zusätzlich Zink-Präparate einzunehmen. Dies sollte aber immer nur in Absprache mit dem Arzt erfolgen.

Sehr wichtig ist es auch für jeden Diabetiker, auf kleine Wunden zu achten. Da bei einer Diabetes die Nerven geschädigt werden, bemerken die Betroffenen oft gar nicht, dass es zu kleinen Rissen, beispielsweise an den Füßen, gekommen ist. Daher ist es wichtig, gerade die Füße jeden Tag einmal auf solche unbemerkten Risse zu untersuchen.

So kann man trotz der Erkrankung dennoch in der Lage sein, sich in seiner Haut absolut wohl zu fühlen, und auch seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Februar 25th, 2011 | Leave a Comment

Das TCM Programm im Gesundheitszentrum Saarschleife

Seit 10 Jahren leide ich unter Migräne. Ich bin sehr früh erkrankt und man hat mir dann irgendwann erklärt, dass eine Migräne Schicksal ist, dass ich mich nicht zu sehr hineinsteigern soll, und dann hat man mir Schmerzmittel verschrieben. Die habe ich zwar nicht vertragen, aber der unerträgliche Schmerz in meinem Kopf hörte auf.

gesundheitszentrum-saarschleife Nach jedem Migräneanfall war ich zwei Tage krank. Mindestens. Als mein Chef mir dann erklärte, dass er mich so nicht weiter beschäftigen könnte, wusste ich, dass ich etwas ändern muss. Da die Schulmedizin mir nicht helfen konnte kam ich zu dem Schluss, mir von Ärzten helfen zu lassen, die sich der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin, verschrieben haben.

Nach einem intensiven Gespräch mit der Krankenkasse und meinem behandelnden Arzt wurde mir klar, dass mir nur eine entsprechende Kur helfen kann. Aus Kostengründen konnte ich nicht sehr weit fahren, deshalb war ich sehr erleichtert, als man mir das Gesundheitszentrum Saarschleife im Saar-Hunsrück empfahl. Bei mir kommt erschwerend hinzu, dass ich an Diabetes leide, und das seit meinem 12. Lebensjahr.

Die Heilfasten-Angebote, die mir sinnvoll erschienen, kamen für mich nicht in Frage. Im Gesundheits-Zentrum Saarschleife werden auch Diabetiker betreut. Für mich waren zwei Wochen Aufenthalt vorgesehen. Ich hatte natürlich Vollpension gebucht. Als insulinpflichtiger Diabetiker muss ich regelmäßig essen.

Ich muss ehrlich sagen, viel Hoffnung hatte ich nicht. Schon bei der Anreise ging es mir schlecht. Ich war überzuckert und habe viel Insulin gespritzt, ohne Wirkung. Dabei wusste ich genau, dass mein Blutzucker in einigen Stunden in den Keller rasen würde, die Diabetiker wissen, was ich meine. Ich war also gestresst, genervt, hatte Sirup im Gehirn und Hunger hatte ich auch.

Die Eingangsuntersuchung folgte gleich nach meiner Anreise. Der untersuchende Arzt empfahl mir sofort, mich auszuruhen. Er erklärte, dass er mir jemanden schicken würde, und wenige Minuten später bekam ich meine erste Akupunktur. Es hat etwas gedauert, aber dieses Mal hat sich mein Blutzucker normalisiert, ohne den Umweg über den Unterzucker zu nehmen. Nach zwei Stunden ging es mir richtig gut und ich konnte normal am Abendessen teilnehmen.

gesundheitszentrum-saarschleife-1 Das richtige Gespräch mit dem Arzt folgte am nächsten Tag. Dabei ging es um meine Konstitution. Als Diabetiker ist man in Bezug auf Arztgespräche ziemlich abgehärtet, denn man hat alles schon gehört und jede Frage schon zig Mal beantwortet. Das hier war anders. Ich fühlte mich aufgehoben und ernst genommen. Da war ich nicht ein Patient von vielen anderen, sondern eine Person. Das hat mir gut getan.

In den folgenden Tagen habe ich mich intensiv mit TCM beschäftigt und bekam auch einige Bücher in die Hand, die ich verschlungen habe. Natürlich kann TCM meinen Diabetes nicht heilen. Aber die Insulinresistenzen, mein persönlicher Stress und diese schrecklichen Kopfschmerzen…. da konnte man mir helfen. Und nicht nur das. Mit einer umfassenden Beratung hat man mir die Hilfestellung gegeben, mit der ich mir in Zukunft helfen kann. Ich habe außerdem jede Menge Info-Material für meinen sehr interessierten Hausarzt mitbekommen. Ich bin mit diesem Urlaub durch ein Tor gegangen.

Oktober 28th, 2010 | Leave a Comment

Folgekrankheiten bei Diabetes – wie kann man sie verhindern?

Diabetes-Folgekrankheiten – fast jeder denkt da sofort an Herz, Augen oder Nieren. Und bestimmt nicht an eine schmerzende Schulter oder steife Finger. Zumal es tausend andere Ursachen gibt, wenn Gelenke plötzlich zwicken oder einrosten.

Probleme mit dem Bewegungsapparat sind so häufig, dass kaum jemand auf Dauer verschont bleibt. Statistiken zufolge zählen Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden zu den häufigsten Gründen für Krankschreibungen und Berufsunfähigkeit in Deutschland.

folgekrankheiten-bei-diabetes Meistens stecken Muskelverspannungen, Bandscheibenleiden aber auch Gelenkverschleiß oder rheumatische Erkrankungen dahinter. Meistens, aber nicht immer. Dann manchmal kann auch eine Diabetes eine Rolle spielen – beispielsweise bei der „frozen shoulder“, der gefrorenen Schulter, oder bei der diabetesbedingten Fingersteife Cheiropathie.

Etwa jeder fünfte Diabetiker erkrankt irgendwann an einer gefrorenen Schulter, jeder dritte an einer Cheiropathie. Was sich dabei im Gewebe abspielt, weiß man nicht genau. Experten vermuten unter anderem, dass Zuckermoleküle an Bindegewebefasern haften und diese verkleben. Auch entzündliche Prozesse und Durchblutungsstörungen hat man unter Verdacht.

Bis zu fünf Prozent aller Menschen erkranken an einer „frozen shoulder“, Diabetiker häufiger als Nichtdiabetiker. Auch Schilddrüsenkrankheiten, Fettstoffwechselstörungen, die Parkinson-Krankheit oder Herz- und Lungenleiden erhöhen das Risiko.

Typischerweise verläuft die „frozen shoulder“ in drei Stadien. Im Durchschnitt dauert jedes etwa sechs Monate, wobei es große Unterschiede geben kann. In der ersten Phase kommt es zu plötzlichen Schmerzen in der Schulter, die im Laufe von Wochen bis Monaten immer stärker werden. Vor allem in Ruhe und nachts sind sie oft unerträglich. In der zweiten Phase lassen die Schmerzen nach, dafür wird das Schultergelenk immer steifer, es „friert ein“. In der dritten Phase lassen die Beschwerden nach, bis sie in den meisten Fällen nach etwa 18 Monaten verschwinden.

Die Diagnose „frozen shoulder“ stellt der Arzt in der Regel, wenn er keine anderen Ursachen für die Beschwerden findet, etwa Rheuma oder Gelenkverschleiß. Leider wird die Krankheit häufig nicht rechtzeitig erkannt, sodass es dauert, bis eine gezielte Behandlung beginnt. Dadurch verlängert sich die Leidenszeit oft unnötig. Denn mit einer gezielten Behandlung lassen sich der Krankheitsverlauf in der Regel verkürzen und die Symptome lindern.

Gezielte Behandlung, das heißt zunächst einmal regelmäßige Physiotherapie, um die Beweglichkeit des Schultergelenks zu verbessern. Ergänzend helfen schmerz- und entzündungshemmende Medikamente, die Symptome zu lindern.

Die Behandlung setzt allerdings einige Geduld voraus. Neben Behandlungen bei Physiotherapeuten, müssen die Patienten auch zu Hause regelmäßig die Übungen machen, die ihnen gezeigt wurden.

Im Einzelfall kann auch eine Operation sinnvoll sein. Etwa wenn jemand auch nach der Physiotherapie noch starke Schmerzen hat und seinen Arm kaum bewegen kann.

Nur ein kleiner Teil der Patienten mit „frozen shoulder“ leidet noch nach Jahre unter Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Ob eine frühzeitige Operation diesen Verlauf eher verhindern kann als eine Physiotherapie, ist bislang nicht klar.

Einmal abgeheilt macht eine „frozen shoulder“ gewöhnlich keine Probleme mehr. Allerdings kommt es vor, dass die andere Schulter ebenfalls erkrankt. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei etwa 20 bis 30 Prozent. Dass beide Schultern gleichzeitig erkranken ist höchst selten.

folgekrankheiten-bei-diabetes-1 Im Gegensatz zur „frozen shoulder“ ist die Cheiropathie eine typische Diabetiker-Erkrankung, die bei Stoffwechselgesunden eher selten vorkommt. Fast immer sind beide Hände betroffen. Weil sich Bindegewebe, Sehnen und Haut der Hände verhärten und verdicken, lassen sich die Finger nicht mehr richtig strecken. Meist beginnt die Cheiropathie am kleinen Finger. Nach und nach dehnt sie sich auf die anderen Finger aus. Schmerzen macht die Cheiropathie in der Regel nicht und nur in seltenen Fällen schreitet sie so weit fort, dass sie im Alltag Probleme macht. Dann allerdings kann das Gewebe so verdickt sein, dass es auf Nerven oder Gefäße drückt und Schmerzen verursacht.

Die Cheiropathie macht wenig Beschwerden. Das ist auch der Grund, warum die häufige Handkrankheit so selten diagnostiziert wird.

Cheiropathie-Patienten haben ein höheres Risiko für andere Diabetes-Folgekrankheiten, beispielsweise für Schäden an Nieren, Augen und Nerven.

Ob perfekte Blutzuckerwerte Schulter- und Handprobleme verhindern können, ist bislang nicht definitiv geklärt. Jedoch gibt es Hinweise darauf, dass zumindest die Cheiropathie bei stabiler und guter Stoffwechseleinstellung seltener auftritt.

Oktober 27th, 2009 | Leave a Comment

Tägliche Bewegung senkt die Blutzuckerwerte

Bewegung ist gesund, hält fit und sorgt für eine knackige Figur. Gerade Menschen mit Diabetes können von einem aktiven Lebensstil profitieren. Grund genug, den Körper ein wenig mehr zu fordern.

Diabetes Fest steht, eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel bringt körperliche Bewegung. Jeder Schritt mehr am Tag hilft, den Blutzucker zu senken und das Risiko für Gefäßerkrankungen zu reduzieren. Doch keine Sorge, kein Diabetiker muss gleich für den nächsten Marathon trainieren oder täglich im Fitnessstudio schwitzen, um seiner Gesundheit Gutes zu tun. Im Gegenteil, hilfreich ist es zunächst schon einmal, viele kleine Bewegungseinheiten in den Alltag zu integrieren.

Schon 3000 Schritte am Tag können ausreichen, um den Blutzuckerspiegel positiv zu beeinflussen. Dafür muss man jeden Tag etwa eine halbe Stunde aktiv unterwegs sein.

Die Versuchungen, es sich im Alltag bequem zu machen, sind groß – das eigene Auto steht in der Garage, der Aufzug befördert uns in Sekundenschnelle ans Ziel, und am Abend lockt ein unterhaltsames Programm im Fernsehen. Ein wenig Überwindung kostet es zunächst sicherlich, diesen Verlockungen zu widerstehen, sprich zu Fuß zu laufen, die Rolltreppe links liegen zu lassen und nach dem Abendessen noch einen kleinen Spaziergang zu machen. Zuckerpatienten, die sich dennoch aufraffen, werden mit einer verbesserten Stoffwechsellage belohnt und können darüber hinaus auch Übergewicht Kilo für Kilo abbauen. Tipp: Wer wissen möchte, wie viele Schritte er am Tag durchschnittlich läuft, sollte sich einen Schrittzähler zulegen.

Neben einem Mehr an alltäglichen Bewegungseinheiten dient auch ein moderates, auf den individuellen Gesundheitszustand abgestimmtes Sportprogramm der Gesundheit. Für Typ-2-Diabetiker gilt beispielsweise: Regelmäßiges Ausdauertraining führt nicht nur zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels, sondert verbessert gleichzeitig die Insulinempfindlichkeit und die Stoffwechseleinstellung.

Mid adult Asian woman pedaling exercise bicycle indoors. Die ideale Sportart für jeden Diabetiker kann es natürlich nicht geben. In erster Linie muss das Training jedoch Spaß machen, damit man dauerhaft am Ball bleibt. Vor allem die Ausdauer fördern Sportarten wie Nordic-Walking, Jogging, Radeln, Skilanglauf und Schwimmen, während es bei vielen Ballsportarten vor allem auf Schnellkraft und Reaktionsvermögen ankommt. Gute Alternativen für Aktive können auch Gymnastik, Tanzen oder gezieltes Kraft- und Konditionstraining im Fitness-Studio sein.

Gut zu wissen, für Typ-1-Diabetiker sind in der Regel alle Sportarten geeignet. Lediglich auf ganz Extremes wie beispielsweise Tauchen, Fallschirmspringen oder Drachenfliegen sollten sie verzichten. Ein wenig Rücksicht auf ihre Gesundheit müssen hingegen die meisten Typ-2-Diabetiker nehmen.

Doch ehe sich eingefleischte Sportmuffel, Anfänger oder Wiedereinsteiger jetzt voller Enthusiasmus aufs Rad schwingen oder durch den Park joggen, sollten sie sich vom Arzt untersuchen lassen um sicherzustellen, dass der Zuckerpatient körperlich ausreichend belastbar ist.

Oktober 21st, 2009 | Leave a Comment

Lebenslang gesund trotz Diabetes

Mehr als zehn Millionen Deutsche sind zuckerkrank, viele wissen es nicht einmal.

War das wieder ein anstrengender Tag … Wer hat da schon Lust, noch lange in der Küche zu stehen? Ein schneller Snack tut´s doch auch. Und dann: Fernseher an und Füße hochlegen. Der Spaziergang? Ach, morgen ist auch noch ein Tag. Ganz ehrlich: So sieht der Abend bei vielen von uns aus. Schön entspannt – aber gefährlich. Denn zu wenig Bewegung und zu viel ungesundes Essen sind Hauptursachen für Diabetes, eine unserer größten Volkskrankheiten. Glucose level blood test Mehr als acht Millionen Deutsche sind laut offiziellen Zahlen zuckerkrank, die Folgen können dramatisch sein. Weil Diabetes aber so schleichend voranschreitet, ist die Zahl der Betroffenen in Wahrheit viel größer. Schon jetzt geben die deutschen Krankenkassen fast 15 Milliarden Euro pro Jahr für die Behandlung von Diabetikern aus – wenn das so weitergeht, bedroht die Krankheit nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch unser Gesundheitssystem.

Doch Diabetes ist kein Schicksal. Wir können das Leiden lindern, es oft sogar aufhalten. Wer seinen Lebensstil frühzeitig ändert, auf seine Ernährung achtet, sich in Bewegung hält, hat gute Chancen im Kampf gegen die Krankheit. Besonders wichtig ist, das eigene Diabetes-Risiko zu kennen und es einschätzen lernen. Nur so kann man gezielt vorbeugen und lebenslang gesund bleiben.

Was ist Diabetes? Unsere Bauchspeicheldrüse produziert ein Hormon namens Insulin, das dafür zuständig ist, die Zellen des Körpers mit Energie zu versorgen – mit Zucker. Bei Diabetikern des Typ 1 wird kein Insulin mehr produziert, bei Erkrankten des Typs 2 zu wenig davon. In beiden Fällen bleibt der Zucker im Blut und verschließt im schlimmsten Fall Gefäße und Arterien. Deshalb ist es für Diabetiker so wichtig, sich Insulin zuzuführen, um den Blutzuckerspiegel im Zaum zu halten.

Warum ist die Zuckerkrankheit so tückisch? Weil sie heimlich entsteht. Man hat keine Schmerzen, die typischen Symptome werden leicht übersehen. Übermäßiges Schwitzen, Verdauungsbeschwerden, Leistungseinbußen, starker Durst, häufiger Harndrang oder schlechte Wundheilung können ja auch andere Ursachen haben.

Wer gehört zu den Diabetes-Risikogruppen? Gefährdet sind laut Experten vor allem Menschen über 45 Jahren mit einem Body-Mass-Index über 25, einem Blutdruck über 140/90 mmHg, mit Fettstoffwechselstörungen, mit koronaren Herzerkrankungen oder Durchblutungsstörungen des Gehirns. Aber Diabetes ist bis zu einem gewissen Grad auch erblich, außerdem erhöht ein Schwangerschaftsdiabetes bei Frauen die Gefahr, dass sie später eine „richtigen“ Diabetes ausbilden.

Wie beugt man vor? Die gute Nachricht: Durch eine Umstellung des Lebensstils kann der Blutzuckerspiegel bei Diabetes Typ 2 wieder völlig normalisiert werden – besser als mit jedem Medikament. Vor allem durch Abspecken kann man Diabetes Typ 2 viel entgegensetzen. Tatsächlich sind vier von fünf Zuckerpatienten übergewichtig! Besonders der Rettungsring am Bauch erhöht das Risiko, der Taillenumfang sollte deshalb laut Weltgesundheitsorganisation bei Frauen nicht über 88 und bei Männern nicht über 102 Zentimetern liegen.

                                Wie sollte die Ernährung umgestellt werden? Die wichtigsten Grundsätze sind mehr Eiweiß und gesunde Fette aus Fisch, Nüssen und Pflanzenölen. Kohlenhydrate müssen nicht völlig vom Speiseplan verschwinden, aber man sollte ihren Anteil an der Ernährung reduzieren und auf Lebensmittel umsteigen, die den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen lassen. Also mehr Gemüse statt Pommes. Angenehmer Nebeneffekt: Auf diese Weise gelingt es, täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen, wie es Ernährungsexperten empfehlen. Dabei sollte man darauf achten, ausreichend Mineralstoffe aufzunehmen. Magnesiummangel fördert nämlich nicht nur Diabetes, sondern auch Folgeschäden an Herz und Blutgefäßen.

Wie viel Bewegung ist nötig? Weniger, als viele glauben. Wer täglich nur etwas mehr als eine halbe Stunde Fahrrad fährt oder zu Fuß geht, verringert das Erkrankungsrisiko bereits um 36 Prozent. Aber nur 13 Prozent der Deutschen sind mindestens viermal pro Woche eine halbe Stunde körperlich aktiv.

Kann man trotz Diabetes ein unbeschwertes Leben führen? Mit konsequenter Lebensführung kann der Blutzuckerspiegel so gut kontrolliert werden, dass Diabetiker ein völlig beschwerdefreies und langes Leben führen. Und selbst kleine Sünden wie ein Stückchen Schokolade zwischendurch oder ein Glas Wein am Abend sind dann wieder möglich.

Oktober 14th, 2009 | Leave a Comment
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