Ständige Müdigkeit muss nicht sein – die besten Tipps [ November 28th, 2013 ] Posted in » Gesundheit

Abends kommt man erst spät ins Bett, morgens dann wieder nur sehr schlecht heraus, und die Folge davon ist, dass man spätestens am Mittag bereits so müde ist, dass man sofort ein kleines Nickerchen machen könnte. Gab es früher nur wenige Menschen, die an diesen Symptomen litten, werden es in der heutigen Zeit immer mehr Menschen, die es betrifft. Kein Wunder, das Leben wird immer stressiger, und die Ruhephasen immer kürzer. ständige Müdigkeit 1Wer feststellt, dass er schon fast unter einer chronischen Müdigkeit leidet, der sollte schnellstens versuchen, dagegen anzugehen, dies sollte rechtzeitig geschehen, um sich vor den eventuell entstehenden Folgen zu schützen. Menschen, die sich immer müde fühlen, sind sehr schnell reizbar, sie sind nervös und fühlen sich leer. Daraus können unterschiedliche Folgen entstehen, die sogar enden können in einer Depression. Die beste Möglichkeit, um sich gegen die Müdigkeit zur Wehr zu setzen ist, ihr ganz einfach zu widerstehen. Dies bedeutet, dass man sich kein Nickerchen gönnt, denn schlafen sollte man in der Nacht.

Viele bekämpfen sehr gerne ihre Müdigkeit mit einer großen Menge an Kaffee oder sogar Energy-Drinks. Diese Gewohnheit sollte man auf jeden Fall einschränken. Generell spricht nichts gegen die morgendliche Tasse Kaffee, aber man sollte es auf keinen Fall übertreiben, denn Getränke wie Kaffee oder auch Cola und Energy-Drinks sind bestenfalls dafür geeignet, die Auswirkungen zu bekämpfen, die die Müdigkeit mit sich bringt, die Ursache dafür können sie aber nicht beseitigen. Nimmt man langfristig zu viel dieser Getränke zu sich ist es gut möglich, dass man sogar den sowieso bereits angeschlagenen Biorhythmus noch um einiges mehr aus dem Gleichgewicht bringt. Dazu kommt dann noch der ganze Zucker, der sowohl in Cola als auch in den Energy-Drinks zu finden ist, und der ebenfalls schädlich ist für den Körper. Um den Kreislauf so richtig in Schwung zu halten eignet sich am besten Wasser, oder auch Kräutertee. Zwei Liter dieser Flüssigkeit am Tag sorgt dafür, dass der Kreislauf richtig rund läuft.

Sehr wichtig bei der Bekämpfung dieser ständigen Müdigkeit sind feste Zeiten. Der Mensch sollte in der Nacht etwa sieben oder acht Stunden Schlaf haben. Einmal etwas weniger Schlaf zu bekommen ist nun kein Weltuntergang, wer aber dauerhaft unterhalb dieser Stundenzahl bleibt, wird weiterhin müde bleiben. Um genug Schlaf zu bekommen, sollte man immer auf feste Zeiten achten und sich auch an diese halten. Bestenfalls sollte man immer zur selben Zeit aufstehen, und das gilt auch für das Wochenende. ständige Müdigkeit 2Allerdings sollte man auch darauf achten, dass man nicht länger schläft als neun Stunden. Zudem sollte man dafür sorgen, dass jede Art von Elektronik entfernt wird aus dem Schlafzimmer, dies gilt sowohl für den Fernseher als auch für den Radiowecker.

Wenn ein Mensch nachts des öfteren schnarcht, dann ist dies nicht nur störend für den Partner, sondern auch für den Schnarcher selbst. Sehr starke Schnarcher können ein Lied davon singen, denn bei ihnen setzt nachts des öfteren die Atmung aus. Ganz unbewusst wachen sie davon auf, und das oft mehrere Dutzend mal. Wer schnarcht und trotz ausreichender Schlafzeit dennoch jeden Tag müde ist, der sollte sich einmal in einem Schlaflabor untersuchen lassen auf das sogenannte „Schlaf-Apnoe-Syndrom“. Wer darunter leidet, kann Abhilfe schaffen durch das Tragen einer Atemmaske in der Nacht.

Viele überkommt die Müdigkeit gerne nach dem Essen, und das ist nicht ungewöhnlich, denn Essen macht bekanntlich müde. Allerdings gilt dies vor allen Dingen für Essen, das sehr viele Kohlenhydrate enthält. Diese sind vor allen Dingen zu finden in Getreideprodukten, so wie Nudeln oder Brot. Daher sollte man davon möglichst wenig zu sich nehmen und stattdessen die Portionen an Gemüse und Obst erhöhen. Zudem sollte man darauf achten, gerade abends nur sehr wenig zu sich zu nehmen, und bestenfalls nach 18 Uhr gar nichts mehr. Da es für den Magen recht schwer ist, Rohkost zu verdauen, sollte man den Salat allerdings besser am Mittag essen, da der Körper abends damit etwas überfordert sein kann.

Das Schlafzimmer sollte immer möglichst dunkel gehalten werden. Im Winter gelingt dies recht gut, es wird früh dunkel und morgens erst spät hell, so dass auch alle Schlafzimmer, die keine Rollladen vor den Fenstern haben, ausreichend dunkel sind. Im Sommer ist dies dann etwas schwieriger, hier kann man mit Decken nachhelfen, oder sich alternativ eine Schlafmaske zulegen, Durch Helligkeit wird der Körper dazu angeregt Hormone zu produzieren die dafür sorgen, dass man aufwacht, und das vor der Zeit.

Aber nicht immer sind die Ursachen in so simplen Dingen zu finden wie der Helligkeit, es ist auch durchaus möglich, dass eine ständige Müdigkeit hervorgerufen wird durch eine Herzschwäche. Diese kann dafür sorgen, dass man viel schneller müde wird. Darauf folgen dann eine baldige Atemnot, und im Körper sammelt sich Wasser an.ständige Müdigkeit Wird eine solche Herzschwäche frühzeitig entdeckt, kann sie sehr gut behandelt werden mit Medikamenten.

Viele mögen es nicht gerne hören, aber gegen Müdigkeit hilft auch Sauerstoff sehr gut. Wer regelmäßig nach draußen geht, hat damit weniger Probleme. Auch all diejenigen, deren innere Uhr etwas falsch zu laufen scheint und die deshalb abends einfach nicht einschlafen können, profitieren von einem Spaziergang von einer halben Stunde. Noch um einiges besser ist es, wenn man den Aufenthalt an der frischen Luft kombiniert mit Sport. Bewegung sorgt immer dafür, dass man allgemein fitter wird. Für die nötige Bettschwere sorgt diese Bewegung, wenn man sie drei Stunden vor dem Zubettgehen durchführt.

Wenn trotz allem noch immer eine ständige Müdigkeit auftritt, sollte man auf jeden Fall den Gang zum Arzt antreten um abzuklären, worin die Ursache zu suchen ist dafür, bevor es zu weiteren, und vielleicht recht schwerwiegenden, Folgeerkrankungen kommen kann.

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Urlaub in Südafrika – auch Sierra Leone entwickelt sich zur Touristenhochburg

Sierra Leone liegt in Südafrika an der atlantischen Küste. Das Klima ist tropisch. Für Touristen ist es ein Vorteil, dass man Regen- und Trockenzonen kennt, so dass sie ihre Reisezeit besser planen können. Ab Mai beginnt die Regenzeit, die bis in den frühen Herbst andauert. Es gibt jedoch für viele Touristen gute Gründe, gerade in dieser Zeit nach Südafrika zu reisen,

denn in dieser Zeit atmet die sonst trockene Region spürbar auf. Ab Oktober wird es dann wieder zunehmend trocken, trotzdem bleiben die Temperaturen angenehm. Wirklich heiß wird es dann erst wieder im Frühjahr. Die Temperaturen liegen dann um die 30° C.

Für die Einreise ist ein Visum erforderlich und der Reisepass muss noch mindestens drei Monate gültig sein. Kinder brauchen einen eigenen Ausweis mit Foto. In jedem Pass muss mindestens eine freie Seite für Eintragungen sein. Für die Einreise ist außerdem ein internationaler Impfausweis erforderlich. Pflicht ist eine aktuelle Impfung gegen Gelbfieber. Touristen müssen außerdem nachweisen können, dass sie ein gültiges Ticket für die Hin- und Rückreise haben.

Touristen können sich in Sierra Leone ein Auto mieten. Die Straßen sind zumeist gut zu befahren, es ist auf Nebenstrecken jedoch auch mit rauen Abschnitten zu rechnen. Während der Regenzeit können in den abgelegenen Regionen auch Überschwemmungen auftreten. Für einen Mietwagen muss ein internationaler Führerschein vorgelegt werden. Urlauber, die in Außenbereichen unterwegs sein wollen, sollten sich für einen Jeep entscheiden. Die Verkehrsregeln in Sierra Leone sind streng und es empfiehlt sich dringend, sie zu befolgen. Die jeweiligen Vorschriften werden durch gut sichtbare und verständliche Verkehrsschilder angekündigt. Da die jeweilige Richtgeschwindigkeit und auch die Tempoanzeige im Auto in mp/h angezeigt wird, gibt es zumeist keine Missverständnisse. In Sierra Leone herrscht Rechtsverkehr. Es ist überall damit zu rechnen, dass Fußgänger plötzlich die Straßen überqueren. In den Außenbereichen stehen auch durchaus Tiere auf der Straße.

Sierra Leone hat in den letzten Jahren vor allem wegen anhaltender Bürgerkriege auf sich aufmerksam gemacht. Mittlerweile ist Ruhe eingekehrt. Es gibt Touristenhochburgen, in denen sich die Einheimischen intensiv darum bemühen, den Gästen einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu verschaffen. Grundsätzlich ist man auch außerhalb der typischen Touristengebiete offensichtlichen Touristen gegenüber freundlich gestimmt.

Überwältigend sind für die Touristen vor allem die Strände. Noch ist Sierra Leone nicht vollständig touristisch erschlossen. Aus diesem Grund sind die Strände noch recht leer. Palmen und weiße Sandstrände, blauer Himmel und ein sauberes Meer mit angenehmer Badetemperatur, all das sind Bedingungen, die sich in dieser Form kaum woanders vorfinden lassen.

Sportangebote richten sich vor allem an Wassersportler. Paradiesische Zustände finden besonders Taucher vor. Sie können sich an Tauschschulen wenden und sich dort die schönsten Tauchgebiete zeigen lassen.

Sehenswert sind außerdem die Nationalparks. Dafür brauchen die Teilnehmer die Führung von Einheimischen und außerdem eine Genehmigung.

Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten gehört zum Beispiel die Stadt Freetown mit ihrem berühmten Baumwoll-Baum, den Portugiesischen Treppen und vielen alten Kirchen. Vor der Stadt besteht die Möglichkeit sich in einem eigenen Programm über ein Schutzprojekt für Schimpansen zu informieren. Es gibt außerdem ein großes Museum in der Stadt.

September 20th, 2011 | Leave a Comment

Safari in Tansania – hautnah mit wilden Tieren in Afrika

Eine unendliche Weite, Steppe, Rudel und Herden wilder Tiere, das ist Safari in Tansania, einem Land in Afrika, das dreimal so groß ist wie Deutschland und nur halb soviel Einwohner hat.

Tansania ist nicht nur Serengeti (endloses Land) mit ausgedehnten Grassteppen, in der Küstenebene gibt es tropische Vegetation, im Süden ein Hochplateau, im Norden den Viktoriasee und durch das Land zieht sich der Ostafrikanische Graben, ein Vulkanmassiv mit Bergen über 5.000 m Höhe.

Auch die traumhafte Insel Sansibar gehört zu Tansania. Aber Touristen verbinden mit Tansania eine Safari durch die Halbwüste und in Feucht- und Trockensavannen mit Baobab-Bäumen und Schirmakazien um die „Big Fives“ zu sehen: Löwe, Leopard, Nashorn, Büffel und Elefant.

In Tansania gibt es nicht weniger als 14 offizielle Nationalparks, der bekannteste ist zweifellos der Serengeti-Nationalpark im Nordwesten des Landes. Auf fast 15.000 km² erstreckt sich die baumarme Savanne, seit 1981 Weltnaturerbe der UNESCO und Biosphärenreservat. Hier kann sich die Natur weitgehend ungestört entfalten, und der Mensch kann dieses beobachten. Mehr als 1,5 Millionen pflanzenfressende Tiere und tausende von Raubtieren leben in der Serengeti. Besonders spektakulär ist eine Safari Ende Februar, wenn Millionen Gnus und Zebras sich mit ihren Jungen auf den Weg machen.

Das Zentrum des Safari-Tourismus ist Arusha im Nordosten des Landes. Von hier starten die meisten Touren mit einem Geländewagen in Kleingruppen in den Tarangire Nationalpark. Bereits auf der Fahrt kommt bei den ersten Begegnungen mit Zebras, Warzenschweinen und Impalas Begeisterung auf, die sich beim Anblick der mächtigen Affenbrotbäume und riesigen Elefantenherden, die sich in atemberaubender Landschaft präsentieren, nochmals steigert. Am Tarangirefluss kann man ganzjährig die Tiere, manchmal auch Kudu und Oryxantilope, beim Trinken beobachten und eine artenreiche Vogelwelt erleben.

Besonders interessant sind bei einer Safari auch die Unterkünfte. Obwohl man wählen kann zwischen Camping im Zweipersonenzelt und eigenem Schlafsack, in Tended Camps (Wohnzelten) oder einer Lodge, man ist nachts fernab der Zivilisation und genießt die Natur mit allen fremden Geräuschen hautnah, zusammen mit dem Guide und einem Koch, der nur für die Gruppe da ist. Beliebt ist die Weiterfahrt zum Lake Manyara Nationalpark. Hier findet man eine üppige Vegetation vor, tropische Wälder mit Mahagoni- und Feigenbäumen. Besonders Giraffen, Elefanten, Zebras, Antilopen, Flusspferden und Affen genießen diesen wunderschönen Park. Auch die berühmten Manyara Löwen mit ihren außergewöhnlichen Kletterkünsten verstecken sich hier in den Bäumen.

Man kann hoffen, dass der Guide sie entdeckt und für einen Fototermin stoppt.

Nach Fahrten durch endloses trockenes Land steil bergauf kommt man vom Lake Manyara Nationalpark in das Kraterhochland mit einem traumhaften Blick über Lake Manyara und Massai-Ebene. Bei einer Pirsch durch den Serengeti werden die „Big Five“ gesucht und viele Tiere beobachtet, bevor die Fahrt zum Ngorongoro Krater fortgesetzt wird, der als Garten Eden bekannt ist. Hier kann man vom Kraterrand 700 m tief zur bewachsenen Sohle mit einem Durchmesser von 17 – 21 km hinunterfahren und unglaublich viele Säugetiere, auch Antilopen, Gazellen, Hyänen, Leoparden und Flusspferde sowie auch Beutegreifer beobachten. Für die Vielfalt Tansanias ist jeder Urlaub zu kurz.

 

Mai 31st, 2011 | Leave a Comment

Kräuter mit einer wunderbaren Schlank-Kraft

Kräuter sind bei den meisten sehr beliebt, weil sie Gerichten einen ganz speziellen Pfiff geben. Aber sie sind auch noch etwas anderes als Geschmacksgeber, nämlich Wunderwaffen für eine tolle Figur. In Frühlingskräutern sind sehr viele Vitalstoffe enthalten. Diese regen die Fettverbrennung und auch den Stoffwechsel an, zudem wirken sie entschlackend und auch appetitdämpfend. Diese Unterstützung aus der Natur sollte man auf jeden Fall nutzen für die Figur, und zwar indem man jeden Tag frische Kräuter isst oder sie auch als Tee trinkt.

Man kann sich auch ganz einfach sein Lieblingskraut heraussuchen, oder auch eine Kombination aus mehreren Kräutern nutzen. Kombiniert man dies mit einer leichten Ernährung, die viel Eiweiß und auch mageres Eiweiß enthalten sollte, und auch guten 30 Minuten Bewegung am Tag, dann kann man ganz schnell sehen, wie die Pfunde nur so dahinschmelzen.

Wichtig ist, dass die Kräuter möglichst frisch sind. Nur dann enthalten sie auch ganz besonders viele Wirkstoffe, und damit auch nichts von den wertvollen Pflanzensäften verloren geht, sollte man sie immer auf einem Kunststoffbrett schneiden, und zwar mit einem sehr scharfen Messer. Dann entfalten sie auch wirklich ihre volle Kraft.

Hier sind die Kräuter, die am besten für die gute Linie sind:

Basilikum kurbelt die Fettverbrennung an. Das Mittelmeerkraut verfügt über ein tolles Aroma, so hebt es die Laune und ist zudem auch noch ein absoluter Fett-weg-Star. Der Stoffwechsel wird hier durch die ätherischen Öle und auch reichlich Gerbstoffe, die im Basilikum enthalten sind, angeregt. So ist der Körper dann in der Lage, auch wirklich optimal zu arbeiten. Folglich werden mehr Kalorien verbraucht, und die Fettverbrennung kommt erst einmal so richtig in Schwung.

Basilikum sollte man nicht erhitzen, denn sonst verliert es Wirkstoffe und auch Aroma. Besser ist es, wenn man es erst kurz vor dem Servieren über die bereits fertigen Speisen gibt. Man kann sich auch einen Fett-weg-Frühstücksdrink daraus herstellen. Dafür nimmt man 200 ml Molke, und die püriert man mit 100 g Erdbeeren, 2 TL gehacktem Basilikum und einem Spritzer Agavendicksaft.

Interessant ist, dass es weltweit rund 150 Basilikumarten gibt. Diese stammen aber nicht ursprünglich, wie man vielleicht vermuten könnte, aus Ländern wie Italien oder Griechenland, die Basilikum sehr oft für die Speisezubereitung benutzen. Der Ursprung des Basilikums liegt in warmen Regionen, also von Südostasien bis hin nach Afrika.

Petersilie ist gut dafür geeignet, um Wasser auszuschwemmen. Dabei ist es auch egal, ob man lieber die glatte oder die krause Variante bevorzugt, ihre Blätter helfen immer beim Entschlacken. Durch die ätherischen Öle der Petersilie werden die Nieren angeregt. So wird dann überflüssiges Wasser aus dem Körpergewebe gezogen und natürlich ausgeschwemmt. Zudem liefert das Kraut auch noch jede Menge Vitamin C, und das heizt der Fettverbrennung ein.

Einmal wöchentlich sollte man das Mittagessen durch einen Gurkensalat mit ganz viel gehackter Petersilie ersetzen. Will man sich einen Entschlackungstee machen, dann überbrüht man ganz einfach zwei Esslöffel gehackte Petersilie mit 250 ml kochendem Wasser. Dann nur 15 Minuten ziehen lassen, und schon ist der Tee fertig. Verfeinern kann man ihn mit 50 ml Rhabarbersaft und auch einem Spritzer Honig.

Estragon regt ebenfalls den Stoffwechsel an. Dieses Kraut hat ein sehr intensives Aroma, und es kann seine Schlank-Wirkung am besten in einem Tee entfalten. Durch das Estragon werden die Ausscheidungsorgane Galle, Leber und Niere angeregt. Dadurch kommt der Stoffwechsel richtig auf Trab, und das Fett aus den Pölsterchen wird ebenfalls ganz schnell abgebaut.

Will man seinen Stoffwechsel pushen, dann sollte man täglich eine Tasse Tee trinken, und zwar aus 2 Teelöffeln gehacktem Estragon und 250 ml Wasser. Rund drei bis vier Minuten ziehen lassen, und schon ist der Tee fertig. Wenn man morgens bereits seinen Körper anregen will, der sollte folgendes ausprobieren: Man gibt drei Stiele Estragon in eine Flasche mit 750 Apfelessig, und das lässt man für mindestens eine Woche ziehen. Danach trinkt man dann jeden Morgen einen Esslöffel davon in einem Glas Wasser.

Gegen den oft auftretenden Süßhunger ist Salbei bestens geeignet. Er ist praktisch eine SOS-Hilfe in Grün, wenn einen wieder der sogenannten Jieper auf Schokolade überkommt. Man kaut die Blättchen dann einfach. Die schön samtigen Blätter des Salbeis sind sehr reich an Bitterstoffen, und diese wirken als natürliche Essbremse. So wird der Appetit auf etwas Süßes sehr schnell wieder vertrieben. Also sorgt der Salbei dafür, dass wir uns jede Menge Kalorien sparen, die sonst unnötig aufgenommen werden. Trinkt man Salbeitee, dann unterstützt dieses Kraut außerdem die Verdauung, und das ganz besonders bei fettreichen Speisen.

Wenn einen die akute Naschlust überkommt, dann kaut man ganz einfach ein Blättchen Salbei. Auch zur Vorbeugung kann man sich einen Tee brühen, und zwar genau nach dem Mittagessen. Man überbrüht einfach drei Stiele Salbei mit 250 ml kochendem Wasser, und lässt den Tee zehn Minuten ziehen.

Gegen Hunger wirkt Kresse ganz wunderbar. Es ist ein wunderbarer Hungerstopper, und er hilft uns dabei, dass wir wirklich nur noch dann essen, wenn wir auch wirklich Hunger haben. In den Blättchen ist eine gute Portion des Spurenelementes Chrom enthalten. Dieses spielt eine sehr wichtige Rolle, wenn es um die Regulierung unseres Sättigungsgefühls geht. Es sorgt dafür, dass wir nicht mehr essen, als wir eigentlich brauchen.

Wer sein Hunger-Sättigungs-Gefühl in die Balance bringen will, der sollte täglich ein Beet Kresse zu sich nehmen. Das kann beispielsweise im Salat sein, auf dem Brot, oder auch im Quark als Dip zu Pellkartoffeln. Man kann auch aus einem Beet Kresse einen Salat machen, dabei mischt man die Kresse aus einem Beet mit einem Teelöffel Zitronensaft, einem Teelöffel Öl und auch Salz und Pfeffer.

Die Verdauung so richtig in Schwung bringt der Schnittlauch. In diesem Zwiebelgewächs sind jede Menge Senföle enthalten, und diese geben ihm das typische Aroma.

Und genau diese Senföle sind es, die auch der Verdauung sehr gut tun. Die Sulfide, die sich im Schnittlauch befinden, bringen die Verdauung so richtig auf Trab. Dadurch kann der Körper dann das Essen viel besser und auch schneller verarbeiten. Zudem setzt es auch nicht mehr so schnell an. Um die optimale Wirkung zu erreichen, sollte man den Schnittlauch immer erst kurz vor der Verwendung schneiden, und das am besten mit einer Schere.

Den Schnittlauch kann man sehr gut als einen verdauungsfördernden Aperitif vor dem Essen einsetzen. Dafür nimmt man einfach eine Handvoll Blattsalat, und stellt aus einem Esslöffel Öl, einem Esslöffel Apfelsaft, einem Esslöffel Apfelessig, Senf, einem Teelöffel Salz und Pfeffer ein Dressing her. Dazu dann noch jede Menge frischer Schnittlauch, und schon ist der Aperitif fertig.

 

April 29th, 2011 | Leave a Comment

Diese Schätze der Natur sind echte Hautschmeichler

Es ist nun wirklich nichts neues mehr, die Erkenntnis, dass es sehr viele Pflanzen ganz buchstäblich in sich haben. Es gibt sehr viele Anbieter, die immer mehr auf Naturstoffe für ihre Kosmetikprodukte setzen. Unter anderem kommen dabei folgende Wirkstoffe zum Einsatz.

Arganöl – schon etwas länger hat sich dieses Öl, das aus Afrika stammt, auch in Deutschland einen Namen gemacht. Der Arganbaum ist etwas ganz Besonderes, denn er kann bis zu 400 Jahre alt werden, und ist somit folglich auch sehr vielen Anforderungen gewachsen. Temperaturen über 50 Grad machen ihm rein gar nichts aus, und auch mit bergigen Lagen hat er überhaupt kein Problem.

In seinen Kernen allerdings bewahrt der Baum einen sehr großen Schatz auf. Bereits seit sehr vielen Jahrhunderten verwenden die Berberinnen Marokkos aus dem Südwesten das aus den Kernen gewonnene Öl, und zwar zum Kochen und auch Braten, und natürlich auch für die Pflege.

Arganöl hat einen sehr großen Vorteil, denn es ist hervorragend dazu geeignet, Haut und auch Haare vor der Trockenzeit zu bewahren. In diesem Arganöl sind weitaus mehr wertvolle Fettsäuren enthalten als in manch anderen Ölen. Zudem wird es sehr gut von der Haut aufgenommen, ohne großartig zu fetten. Das sind wohl genug Gründe um zu erklären, warum das Öl gerade im Bereich Beauty so unglaublich angesagt ist. Je natürlicher das Arganöl ist, desto besser ist es auch. Das beliebte Bio-Arganöl kann am besten ganz ohne künstliche Zusatzstoffe wirken. Wer unter trockenen Haarspitzen leidet, der kann auch ruhig einmal etwas Arganöl in die Spitzen einmassieren, das repariert das Haar sofort.

Einen Schönheitspreis wird sie wohl nicht gewinnen, die Aloe vera. Bei ihrem Inneren sieht das dann schon etwas anders aus. Das aus ihr gewonnene Aloe-vera-Gel enthält sehr viele hautstärkende Stoffe. Durch diese Stoffe wird das Zellwachstum angekurbelt, die Selbstheilungskräfte werden gefördert. Und es gibt noch ein weiteres Plus, das man der Wüstenbewohnerin zuschreiben kann, denn jedes einzelne Blatt ist in der Lage, bis zu einem Liter Wasser zu speichern. Kein Wunder also, dass der Aloe-Extrakt ein wahrer Feuchtigkeitsbooster ist. Hier muss man nicht unbedingt schon fertige Produkte kaufen, man kann beispielsweise auch einen Teelöffel Aloe-Saft mit einem Esslöffel Quark und ein klein wenig Honig vermischen, auftragen, zehn Minuten als Maske einwirken lassen, und dann anschließend wieder abwaschen. Diese Maske wirkt herrlich erfrischend.

Auch aus heimischen Landen gibt es wunderbare Schätze für die Haut. Hier ist es beispielsweise die Rose, die eine sensible Haut sehr gut verwöhnt. Es gibt sehr viele Legenden, die sich um diese Blumenkönigen ranken. Eva soll damals eine Rose aus dem Paradies mitgenommen haben, was ihr mit Sicherheit niemand verdenken kann. Diese wunderbare Blume ziert nicht nur Gärten, sie hilft auch der Haut, eine traumhafte Ausstrahlung zu bekommen.

Auch wenn die Rose Dornen hat, alle Extrakte, die aus Rosen gewonnen werden, sind wirklich supersanft. Sie sind wirklich ideal geeignet, um eine angegriffene, sensible Haut wieder in das Gleichgewicht zu bringen. Ganz besonders gut geeignet ist hier das Öl, das aus den Kernen der Wildrose gewonnen wird. Es beruhigt ganz wunderbar empfindliche Stellen. Auch ganz besonders wohltuend ist ein Bad mit Rosen. Dazu gibt man einfach 30 ml Rosenwasser aus der Drogerie, 30 ml Jojobaöl und einige ungespritzte Rosenblätter in das Wasser.

Aus dem hohen Norden des Landes kommt der Sanddorn. Er wird bereits seit vielen Jahrhunderten geschätzt, bereits im alten Griechenland soll er genutzt worden sein, um Pferde damit abzureiben, so erhielt ihr Fell einen schönen Glanz. Glänzen kann der Sanddorn-Extrakt auch heute noch, und zwar auch gerade im Bereich der Hautpflege. In den knackigen Beeren ist rund neunmal soviel Vitamin C enthalten wie in Zitrusfrüchten. Vor allem im Kampf gegen Falten ist Sanddorn auf jeden Fall ganz vorne mit dabei. Dessen Wirkstoff bindet die freien Radikale, die die Haut schneller altern lassen, und so können sie den Zellen nichts mehr anhaben. Toll ist er auch als Massageöl zu gebrauchen, oder auch in der Anti-Aging-Pflege. Auch von innen heraus macht Sanddorn dank seiner antioxidativen Wirkung schön. Ganz besonders lecker ist er, wenn man sich einen Sirup besorgt und diesen dann mit Müsli oder Joghurt mischt.

Februar 24th, 2011 | Leave a Comment

Afrika erleben – Namibia bietet sehr viel Abwechslung

Namibia befindet sich im Süden von Afrika. Das Land hat seinen Namen von der großen Wüste Namib, die sich im Land befindet. Für die Einreise genügt ein Reisepass, der mindestens sechs Monate Gültigkeit hat. Mitreisende Kinder brauchen einen eigenen Ausweis mit Lichtbild.

Die medizinische Versorgung im Land gilt als gut, und es gibt keine verpflichtenden Impfungen für Touristen, lediglich Empfehlungen. Vor jeder geplanten Einreise ist es jedoch empfehlenswert, aktuelle Informationen einzuholen. Grundsätzlich ist eine Impfung gegen Hepatitis A und B sinnvoll. Erfahrene Afrika-Reisende raten außerdem aus Prinzip zur Malaria-Prophylaxe.

In Afrika ist es heiß, doch auch Urlauber, die sonst tiefe Temperaturen bevorzugen, sollten in Namibia gut zurecht kommen, denn das Klima ist zwar warm, gleichzeitig aber sehr trocken. Im Winter fallen die Temperaturen kaum unter 25° C. Geeignet sind alle Jahreszeiten für einen schönen Urlaub. Zwischen Tag und Nacht können die Temperaturen erheblich schwanken, was man bei der Reisebekleidung berücksichtigen sollte. Am Tag sind die Touristen mit normaler Sommerkleidung gut beraten. Wer an den Abenden unterwegs sein möchte, sollte an lange Hosen und eine Jacke denken.

Urlauber, die an den beliebten Wandertouren teilnehmen möchten, sollten außerdem feste Schuhe mitbringen. In Namibia werden je nach Region verschiedene Sprachen gesprochen. Die Verständigung klappt zumeist mit Englisch. Kreditkarten werden an den größeren Banken akzeptiert.

Namibia gilt zudem nicht als gefährliches Reiseland, dennoch sollte man, wie in allen fremden Ländern, keine unnötigen Risiken eingehen. Urlauber, die sich in Namibia ein Auto mieten möchten sollten bedenken, dass dort Linksverkehr herrscht. Außerdem gibt es strenge Richtlinien zur Höchstgeschwindigkeit. Auf den Autobahnen darf nicht schneller als 100 km/h gefahren werden. In den Städten sind bis zu 60 km/h zulässig.

Wer stromabhängige Geräte mit sich führt, sollte rechtzeitig an die passenden Adapter denken. Aktivurlauber werden beim Urlaub in Namibia besonders auf ihre Kosten kommen sogar Bergsteigen ist möglich. Besonders im Trend sind junge Sportarten wie das Mountainbiking. Die Ansprüche an die körperliche Belastbarkeit sind hoch. Die Berge sind beeindruckend und die Strecken nicht immer leicht zu bewältigen. Dafür werden auf den Touren immer wieder Plätze angefahren, die eine beeindruckende Aussicht bieten und für alle Mühe entschädigen. Filmkameras und Fotoapparate sollten deshalb bei der Ausrüstung nicht fehlen.

Touristen, die sich vor allem für die Geschichte und Kultur des Landes interessieren, sollten sich Touren zu den beeindruckenden Felsenmalereien buchen.

Besonders lohnenswert sind die Terrassen bei Twyfelfontein oder der Brandberg, wie viele andere auch. Felsenmalereien wurden damals mit Hilfe von Steinen mit hohem Kalkgehalt durchgeführt. Die Steine wurden pulverisiert und dann mit der Hilfe von Tierblut soweit verarbeitet, dass man damit malen konnte.

Der Ethosha-Nationalpark gehört ebenfalls zu den besonders empfehlenswerten Reisezielen. Er ist das ganze Jahr geöffnet und bietet hervorragende Möglichkeiten, wilde Tiere zu beobachten. Für besonders interessierte Touristen gibt es direkt am Park Übernachtungsmöglichkeiten in verschiedenen Camps.

Das lebendige Museum bei Grashoek befindet sich im Norden des Landes, in der Kalahari. Dort können Touristen Einheimische „San“ besuchen und sie in ihrem Alltag erleben. Windhoek ist eine Stadt mitten in Namibia. Reisende werden einen spannenden Aufenthalt und viele kulturelle Angebote erleben.

Dezember 27th, 2010 | Leave a Comment

Ein beliebtes Urlaubsland in Afrika – Marokko

Marokko liegt in Afrika, und zwar im Nordwesten des Kontinents. Im Sommer ist es in Marokko heiß und trocken, während die Temperaturen im Winter auf etwa 12° C fallen. Im Winter nehmen zudem die Niederschläge zu.

Die große Hitze erleben Urlauber vor allem im Norden. Wann die beste Reisezeit ist, hängt von den persönlichen Plänen ab. Urlauber, die möglichst viel baden möchten und deshalb an den Atlantischen Ozean oder das Mittelmeer reisen, werden sich von April bis Oktober wohlfühlen. Bergtouristen oder Wanderer, die möglichst viel von Marokko zu Fuß erkunden möchten, sind mit dem Herbst und dem Frühling gut beraten. Für alle, die in die Wüste wollen, kommt vor allem die Zeit vom Herbst bis zum Frühjahr in Frage.

Marokko wird zunehmend von Trekkingtouristen aus aller Welt bereist. Das liegt nicht nur an den einzigartigen Landstrichen, sondern auch an den verhältnismäßig niedrigen Lebenserhaltungskosten.

Vor der Einreise nach Marokko sollte unbedingt der Reisepass geprüft werden. Mindestens ein halbes Jahr muss er Gültigkeit haben. Ein Visum ist nur erforderlich, wenn Touristen länger als drei Monate im Land bleiben möchten.

Kinder brauchen einen eigenen Kinderausweis. Ab dem 16. Lebensjahr müssen die Mitreisenden einen eigenen Reisepass vorlegen können. Touristen, die sich vorwiegend in den Städten aufhalten, wie auch in den gut erschlossenen Touristenregionen, finden einen dichte medizinische Versorgung vor. Im ländlichen Bereich ist die Versorgung naturgemäß nicht so umfangreich.

Vor der Reise empfehlen Experten eine Überprüfung des Impfschutzes. Die gängigen Impfungen, die auch für Deutschland empfohlen werden wie Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A und B, gelten auch für Marokko. Außerdem empfiehlt es sich, eine Krankenrücktransportversicherung abzuschließen. Wie viele Länder hat auch Marokko keine Übereinkunft mit Deutschland, so dass jeder für seinen Rücktransport verantwortlich ist. Eine solche Versicherung wird für eine große Zahl von Ländern empfohlen.

In Marokko verständigt man sich auf Arabisch. In vielen Regionen wird jedoch gut Französisch gesprochen, was an den guten Handelsbeziehungen liegt, die Marokko mit Europa unterhält. In vielen Hotels sind englischsprachige Mitarbeiter beschäftigt. Deutsch wird kaum gesprochen.

Marokko profitiert deutlich vom Tourismus. Das spiegelt sich nicht nur in den westlichen Hotelanlagen wieder, in denen man mit gutem Service seine Gäste zu verwöhnen weiß.

Auch die Freizeitangebote sind vielseitig. Marokko kennt den Wert der weiten Strände. Urlauber können sich am Mittelmeer über eine Strecke von 475 km und über 1500 km am Atlantischen Ozean ganz den Badefreuden hingeben. Auch die Angebote rund um den Wassersport nehmen deutlich zu. Tauchen und Schwimmen haben zwar nicht an Beliebtheit verloren, Kite-Surfen, Jet-Skifahren und Wellenreiten finden jedoch immer mehr Freunde, die ihren neuen Sport in Marokko erlernen und uneingeschränkt ausüben können. Strandritte auf Pferden oder auf Kamelen garantieren das ganz besondere Urlaubserlebnis für Alleinreisende, Paare oder Familien mit Kindern.

Kulturell interessierte Touristen sollten sich nicht nur die Hauptstadt Rabat ansehen, sondern auch die berühmte Hafenstadt Ceuta. Eindrucksvoll ist auch die Stadt Tanger. Tanger liegt recht nah an Europa und war in früher Zeit berüchtigt für seine Schmuggler. Heute ist Tanger vor allem das Reiseziel für Künstler, die auf der Suche nach Inspiration sind.

Dezember 21st, 2010 | Leave a Comment

Andere Länder andere Sitten – ein kleiner Reiseknigge

Um auf Reisen Peinlichkeiten aus dem Weg gehen zu können, sollte man sich im Voraus Gedanken um die dort gebräuchlichen Umgangsformen und Sitten machen. Auch in Europa gibt es eine Menge Unterschiede. Begrüßungen fallen in Spanien zum Beispiel weitaus herzlicher aus als in Schweden. Die kühle Reserviertheit der Nordländer macht sich auch im Alltag bemerkbar. So ist es zum Beispiel fast überall üblich, Nummern zu ziehen, wenn man warten muss.

In Finnland wiederum sollte man mit ironischen oder sarkastischen Bemerkungen vorsichtig sein. Pünktlichkeit, die in Skandinavien eine große Rolle spielt, gilt in den wärmeren Ländern hingegen als unhöflich. Auch die Tagesabläufe sind anders strukturiert. Während der Siesta zwischen 14 und 16 Uhr ist es in Spanien unangebracht, Telefongespräche zuführen.

Bereist man Griechenland und Zypern, sollte man sich der Wichtigkeit der Religion bewusst sein. Mit kritischen Äußerungen gegenüber der Kirche sollte man sich zurückhalten, was im Übrigen auch für Italien gilt. In islamischen Ländern können das tägliche Leben, die Geschäftswelt und Religion kaum voneinander getrennt werden.

Ebenso ist zu berücksichtigen, dass eine Emanzipation der Frauen nicht in allen Ländern gegeben ist. In Saudi-Arabien dürfen Frauen noch nicht einmal Autofahren. Besser sieht es hingegen in Ländern wie Marokko aus. Während des Fastenmonats Ramadan sollte man als Besucher darauf achten, nicht zu auffällig und provozierend Speisen und Getränke zu sich zu nehmen.

Etwas Wissenswertes aus der Türkei: Bei einer Verabschiedung spricht nur der Zurückbleibende die Abschiedsformel „güle güle“ aus, während sich der Weggehende nur mit einem Lächeln verabschiedet. In den nordafrikanischen Ländern wie Tunesien, Marokko und Ägypten gelten vornehmlich die Regeln des Islam. Im Gegensatz dazu haben im übrigen Kontinent die Naturreligionen einen großen Einfluss auf das Zusammenleben. Die Begrüßungsrituale fallen sehr unterschiedlich aus. Mit Diskussionen über Politik und Religion sollte man sich zurückhalten.

Durch die hohe Kriminalitätsrate in Südafrika sollte man mit der Präsentation seiner Reichtümer vorsichtig sein. In Russland ist höfliche Zurückhaltung gefragt. Man begrüßt sich mit einem freundlichen Handschlag. Engere Umarmungen sind Freunden und Verwandten vorbehalten. Möchte man Wohnräume betreten, sollte man auf jeden Fall seine Schuhe ausziehen. Russland ist bekannt für seine Gastfreundschaft, und so sollte man angebotene Speisen nicht ablehnen.

In den USA geht es augenscheinlich lockerer zu. Nach der Begrüßung geht man schnell zum Vornamen über, doch mehr Nähe lässt man nicht zu. Anrüchige Gesprächsthemen sind ein absolutes Tabu. Daher sollte man am Strand auch nicht „oben ohne“ herumlaufen. Ein weiteres Tabu ist Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit. Auf der anderen Seite der Erdkugel, nämlich in Asien, herrscht ein leiserer Stil vor. Höfliche Umgangsformen bilden die Grundlage der asiatischen Kommunikation.

Verbringt man seinen Urlaub in Japan, sollte man sich als Dame nicht über mangelnde Aufmerksamkeit wundern. Dies ist nicht unhöflich gemeint, sondern in Japan normal. Ebenso wie in Japan, sollte man auch in Thailand niemals einem Kind über den Kopf streichen. Da in sämtlichen Gebäuden die Schuhe ausgezogen werden, sollte man auf saubere und heile Socken achten. Negative Kritik ist in Asien nicht angebracht, ein klares Nein wird man selten zu hören bekommen. Als Europäer sollte man sich in China nicht wundern dass beim Essen schmatzen und rülpsen erlaubt, Naseputzen hingegen verpönt ist. In Singapur sollte man extrem drauf achten keinen Müll auf die Straße zu werfen. Darauf stehen hohe Strafen. Am besten eignet man sich die gängigen Umgangsformen vor der Reise an, um kritische Situationen zu vermeiden.

Februar 17th, 2010 | Leave a Comment

Ein Geraniengewächs aus dem Süden Afrikas gegen Erkältungen

Sie kommt vom schönsten Ende der Welt. Sie schützt vor Schnupfen, vor Husten. Und sie heilt bei Infekten der Atemwege. Die Rede ist von der Wurzel der wilden Geranie aus Südafrika.

Das Wunder wurzelt am südlichen Ende Afrikas. Hier gedeiht auf kargem Boden eine weltweit einmalige Heide-Vegetation, artenreicher als der Amazonas-Regenwald. Und nur hier wächst in freier Wildbahn die Kapland-Pelargonie – eine entfernte Verwandte unserer Balkon-Geranien, die lila blüht und in ihren Knollen erstaunliche Heilkräfte bergen soll. Im Jahr 1897 kam der Engländer Charles Stevens todkrank in diese Gegend, weil er sich vom südafrikanischen Klima Linderung seiner Lungentuberkulose erhoffte. Ein Zulu-Medizinmann flößte ihm vier Monate lang den abgekochten Wurzelsud einer Pflanze ein – danach reiste der Engländer gesund in seine Heimat zurück.

Stevens nahm die Wurzel mit nach England, verkaufte sie als TBC-Mittel und nannte sie „Umckaloabo“ – den Begriff hatte er von dem Medizinmann immer wieder gehört. Der aber meinte nicht die Pflanze, sondern die Diagnose. In der Zulusprache bedeutet „Umkhane Hlabo“ einfach nur „schwerer Husten“.

In den zwanziger Jahren geriet die Wurzel in Vergessenheit – bis zu ihrem sensationellen Comeback in Deutschland als hochwirksame Arznei gegen alle Atemwegserkrankungen und grippale Infekte.

Die Hitze des Afrika-Sommers brütet über dem sanft gewellten Hügelland rund um Peddie. Etwa 300 Sammler schürfen hier nach den Wurzeln der Kapland-Pelargonie. Galawa ist an diesem Morgen schon früh aufgebrochen, als die Hitze noch erträglich war. Ein Kind auf dem Rücken, eines im Bauch, zwei an den Rockzipfeln: So läuft die junge Xhosa-Frau stundenlang auf der Suche nach den begehrten Wurzeln. Sie hackt von jeder Pflanze nur einige Knollen heraus, um den Weiterwuchs – und ihren Nebenerwerb – nicht zu gefährden. Nachhaltigkeit nennt sich das.

Das halbe Dorf ist im Schatten eines riesigen Feigenbaums versammelt, wo die Säcke von einem Ankäufer gewogen werden. Galawa macht einen Freudensprung, als sie 45 Rand für ihre Ausbeute erhält – fünf Euro, doppelt so viel wie ein Tagelöhner auf einer Farm verdient. Der Boom einer Arznei im fernen, reichen Europa sichert vielen Familien das Überleben in dieser bitterarmen Gegend.

Der Anbau ist schwierig, denn das Geraniengewächs ist eine launische Diva. Die Stecklinge werden auf Nährboden gebettet, mit Feuchtnebel verwöhnt und vor zu viel Sonne geschützt, dann in langen Reihen eingepflanzt, künstlich berieselt, mit Stroh bedeckt – bis nach drei Jahren die wertvollen Wurzeln endlich geerntet werden können.

Dezember 18th, 2009 | Leave a Comment

Geheimnisvolle Orte in Marrakesch

Und wieder mal geht die Post ab in Marrakesch. Laut wummern die Bässe im „Pacha Club“, der im Stil einer marokkanischen Lehmburg erbaut ist. Auch im „Le Paradise“ dreht der Discjockey nach Mitternacht noch mal so richtig auf.

Wir haben uns spontan verliebt in die „Rote Perle des Südens“, wie die Stadt, malerisch vor der schneeweißen Kulisse des Hohen Atlas gelegen, schon seit alters her schwärmerisch genannt wird.

Um dem Zauber Marrakesch zu erliegen genügt es, am späten Nachmittag zum Jemaa el Fna zu schlendern. Dies ist jener Platz im Herzen der Altstadt, der sich gegen sechs Uhr wie auf ein geheimes Kommando hin in eine riesige Freilichtbühne verwandelt: Aus den Seitengassen strömen fliegende Händler, Gaukler und Märchenerzähler. Kleine Garküchen werden heran gekarrt, wenig später zieht der Duft von gegrillten Hammelspießen durch die Luft.

Besucher, denen es gelungen ist, einen Platz auf der Terrasse des „Café Glacier“ am Rande des Jemaa el Fna zu ergattern, fühlen sich wie Zaungäste in einer fremden Welt, während sie ihren süßen Pfefferminztee schlürfen und schweigend staunen.

Und wieder lacht am nächsten Tag die afrikanische Sonne vom Himmel. Wir bummeln durch das Gewirr der Basare und durch den Bahia-Palast, die einstige Residenz zweier Großwesire aus dem 19. Jahrhundert. In einer Pferdekutsche zuckeln wir hinaus zum Olivenhain der Menara, dessen Pavillon sich in einem riesigen Wasserbecken widerspiegelt.

Die prachtvolle Halle des Hotels „Mamounia“, in die man wenigstens einen kurzen Blick werfen sollte, dann die Koutoubia-Moschee mit ihrem 77 Meter hohen Sandstein-Minarett. Niemand, der sich der Magie dieser Stadt entziehen kann.

Ausspannen oder noch ein paar Tage Kultur? Das ist die Frage, die das Programm für die kommenden Tage betrifft.

Denn am Strand von Agadir locken bis in den Herbst hinein frühlingshafte Temperaturen, wenn auch das Wasser mit etwa 19 Grad im November den meisten etwas zu frisch zum Baden sein dürfte.

Viele Urlauber entscheiden sich deshalb für die beliebte Tour auf der Route der alten Königsstädte, die man über eine rund 1000 Kilometer lange Rundreise miteinander verbinden kann.

Über die vom 210 Meter hohen Minarett der Moschee Hassan II. überragte Hafenstadt Casablanca kommen wir in die von ockerfarbenen Mauern umschlossene Königsstadt Rabat am Atlantik. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören hier der Hassan-Turm, der Bezirk des Königspalastes und die auf einem Felsen gelegene Oudaia-Kasbah, das malerische alte Viertel von Rabat.

Meknes, zu dessen Schätzen das riesige Tor Bab al Mansour, ein Teil der alten Stadtbefestigung, und das Museum Dar Jamai, in dem arabisch-islamische Kunstwerke ausgestellt sind, gehören, ist die dritte Station auf der Route der Königsstädte.

Dann geht es über Fes mit der prunkvollen, über 1000 Jahre alten Karaouine-Moschee und dem unter UNESCO-Schutz stehenden Gassengewirr der Altstadt Fes-El-Bali wieder zurück in Richtung Marrakesch.

Wem diese Reise auf der Route der Königsstädte zu lange oder zu anstrengend ist, kann stattdessen zu einer drei- oder viertägigen Tour über den Hohen Atlas in den Süden starten.

Die Tour führt zunächst in vielen Serpentinen hinauf auf den 2260 Meter hohen Pass Tizi-n-Tichka, dann auf der anderen Seite des Gebirgszugs weiter entlang des Flusses Assif Ounila in Richtung Ouarzazate.

Bevor wir die berühmte Wüstenstadt erreichen, sehen wir auf der linken Seite des Flusses plötzlich eine der Lehmburgen, für die diese Region berühmt ist – die Kasbah Ait Benhadoou. Wie eine Fata Morgana erscheint uns das braune, verschachtelte Bauwerk im diffusen Licht des frühen Nachmittags.

Was hinter diesen Mauern im Lauf der Jahrhunderte wohl so alles vorgegangen sein mag? Es wird für uns immer ein Geheimnis bleiben. Wie so vieles in diesem Land, in dem man sich täglich in ein anderes Märchen aus 1001 Nacht versetzt glaubt.

November 25th, 2009 | Leave a Comment

Reisetipps für Sambia im Süden Afrikas

Anreise

Es gibt Flüge von Deutschland nach Lusaka, dem internationalen Flughafen von Sambia.

Einreise

Für die Einreise nach Sambia benötigt man ein Visum sowie den noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass. Es wird empfohlen, das Visum rechtzeitig vor Antritt der Reise bei der jeweils zuständigen Vertretung zu besorgen, vor allem auch deshalb, weil einige Fluggesellschaften das Visum bereits vor dem Abflug fordern. Nach dieser Abklärung gibt es dennoch die Möglichkeit, ein Ankunftsvisum auf dem Flughafen zu erhalten. Hierfür benötigt man neben dem Pass auch noch die bestätigten Rück- oder Weiterreisetickets. Seit November 2008 ist auch wieder das sogenannte Day TripperVisum erhältlich, das insbesondere bei Tagesausflügen von Victoria Falls nach Livingstone als Tagesvisum ausgestellt wird. Es hat eine Gültigkeit von 24 Stunden.

Gesundheit

Empfohlen werden Impfungen gegen Hepatitis A und B sowie Typhus, bei Reisen in ländliche Gebiete auch gegen Gelbfieber, Tollwut und Meningitis. Außerdem ist Sambia ein Land mit ganzjähriger Malariasaison. Deshalb sollte man sich vor Abreise von einem Tropenmediziner über eine eventuelle Prophylaxe beraten lassen. Grundsätzlich gilt: Standardschutz gegen Tetanus, Polio und Diphtherie überprüfen und gegebenenfalls auffrischen. Auf Sonnenschutz achten.

Geld

Währungseinheit ist der Kwacha, abgekürzt K. Allerdings wird die Mitnahme von US-Dollar in bar oder in Form von Reisechecks empfohlen. Obwohl der Kwacha frei konvertierbar ist, wird häufig die Zahlung von Hotel-, Flug- und Mietwagenkosten in US-Dollar verlangt. Der Euro hat sich als Zahlungsmittel noch nicht durchgesetzt. Kreditkarten wie zum Beispiel Visa- oder Mastercard werden häufig, aber nicht immer angenommen. Die Öffnungszeiten der Banken sind nicht geregelt, meist haben sie Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr geöffnet.

Sicherheit

Von Reisen in die Grenzregion zur Demokratischen Republik Kongo wird wegen gelegentlicher Übergriffe über die Grenze hinweg abgeraten. In den Grenzgebieten zum Kongo, zu Anola und zu Mosambik bestehen weiterhin nicht gekennzeichnete Minenfelder. Außerdem sollte man auf jeden Fall nächtliche Überlandfahrten unterlassen.

Verkehrsmittel

Inlandflüge sind meist relativ unzuverlässig, so auch Zugfahrten oder Busse. Mietwagen-Agenturen gibt es in den meisten größeren Orten. Für die meisten Strecken ist ein Wagen mit 4-Rad-Antrieb erforderlich. Es können auch Fahrzeuge mit Fahrer gemietet werden. In den größeren Städten sind Taxis vorhanden, der Preis sollte aber bereits vor jeder Fahrt vereinbart werden.

Oktober 27th, 2009 | Leave a Comment

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