Ayurveda – weitaus mehr als nur ein paar wohltuende Massagen

Wenn man heute das Wort Ayurveda in einen Raum mit Menschen wirft, dann wird es einige geben, die gleich mit Stichwörtern wie wohltuende Massagen, Öl, Stirnguss und auch vielleicht noch Synchronmassage loslegen werden. Das ist gegenüber der Zeit von vor ein paar Jahren noch eine echte Errungenschaft, denn damals wusste niemand, was Ayurveda überhaupt ist. Mittlerweile findet man in vielen SPAS bereits entsprechende Rubriken auf der Angebotstafel, die ayurvedische Anwendungen anbieten. Dies sind meistens Massagen mit wunderbar wohlriechenden Ölen, die alle Muskeln schön lockern und dabei rundherum entspannen. ayurveda Dabei umgibt den Gast noch ein Hauch von Exotik, und das macht die Massage zusätzlich zu einem echten Erlebnis. Allerdings hat dies mit der ursprünglichen Lehre Ayurveda nicht wirklich mehr viel zu tun.

Ayurveda ist eine Heillehre aus Indien, die bereits uralt ist. Hierbei geht es wirklich um weitaus mehr, als um ein paar entspannende Massagen. Seit Jahrtausenden wird Ayurveda bereits in Indien praktiziert. Die Ärzte, die sich zu Ayurveda-Ärzten ausbilden lassen, durchlaufen ein Studium, das mehrere Jahre dauert und auf den alten Heilkünsten beruht, die überliefert wurden.

Bei der Ayurveda-Lehre ist es so, dass grundsätzlich immer der Mensch aber nicht die Krankheit im Vordergrund steht. Dazu kommt noch ein sehr wichtiger Punkt, der diese einzigartige Lehre von unserer herkömmlichen Schulmedizin wesentlich unterscheidet, denn Ayurveda verbietet gar nicht erst, sondern bietet einfach nur. Hier gibt es mehr Gebote aber keinerlei Verbote. Allerdings wirkt Ayurveda nicht so schnell, aber dafür langsam und sicher.

Dazu kommt noch ein wichtiger Punkt, denn gerade in diesen Zeiten nimmt das Interesse an der eigenen spirituellen Weiterentwicklung immer mehr zu, und genau das kann man im Ayurveda finden. Ayurveda geht davon aus, dass man Leiden, Krankheiten und auch Disharmonien immer dort findet, wo das Gleichgewicht der Kräfte gestört ist. Das passiert im Körper, im Kopf, aber auch im engeren Umfeld und in zwischenmenschlichen Beziehungen. Aber auch das Verhältnis zwischen Mensch und Natur kann durchaus gestört sein.

Ayurveda hat ganz individuelle Ansätze, wie man das Gleichgewicht von Körper, Geist und auch Seele wiederherstellen kann. Und es sorgt dafür, dass man es ein leben lang behält. Allein die Übersetzung aus dem Sanskrit, der alten Hochsprache Indiens zeigt, worum es bei Ayurveda geht: „Wissenschaft vom langen Leben“.

Untrennbar mit Ayurveda sind die sogenannten Doshas verbunden. Gemeint sind damit die drei Konstitutionstypen, also Vata, Pitta und Kapha. Diese kann man mit Bioenergien gleichsetzen. Es gilt hier, diese drei Doshas in den Einklang zu bringen und auch zu halten.

Die Bestimmung der Doshas erfolgt immer durch einen Ayurveda-Arzt. Dieser wendet die bereits berühmt gewordene Pulsdiagnose an, aber er achtet auch auf die Beschaffenheit von Haut und Haar sowie dem Körperbau. Zudem fragt er nach der Ernährung und auch nach dem sozialen und emotionalen Umfeld. Wenn die Doshas dann schlussendlich korrekt bestimmt sind kann man wirklich feststellen, ob es hier vielleicht ein Missverständnis gibt, dem man dann mit ausgleichenden Maßnahmen entgegenwirken kann.

Sehr wichtige Komponenten bei der Wiederherstellung und auch beim Halten des wichtigen Dosha-Gleichgewichts sind unter anderem die Ernährung, Meditation, Yoga und auch spezielle Behandlungen, die der Reinigung dienen. Diese bestehen aus Ölmassagen, aber auch aus Güssen, Schwitzkuren, Bädern und Packungen.

Dabei gibt es eine kleine Königsdisziplin unter den Behandlungen, die sogenannte Panchakarma-Kur. Diese darf immer nur in Begleitung eines Arztes absolviert werden, und sie läuft auch nach einer ganz bestimmten Reihenfolge ab. Wer eine solche Panchakarma-Kur bucht, der sollte immer dafür mindestens vierzehn Tage, besser aber noch 21 bis 30 Tage einplanen. ayurveda-1 Diese Kur ist eine sehr intensive Reinigung, sie ist ausgesprochen anstrengend und zudem fordert sie auch noch viel, sowohl mental als auch körperlich.

Wer eine solche Kur plant steht oft vor der Frage, wo soll man denn nun hingehen, um sich diesen Behandlungen zu unterziehen? Natürlich kann man in das Mutterland des Ayurveda, also Indien fahren, aber auch in Europa gibt es sehr viele authentische Behandlungen, die von den Zentren angeboten werden. Was nun für einen selbst besser ist, das muss jeder selbst entscheiden. Sicher ist es nicht jedermann´s Sache, bis nach Indien zu fliegen und sich dort behandeln zu lassen, auch wenn man das gerne einmal machen würde, allein schon der einzigartigen Erfahrung wegen. Oft spielt ja auch der Geldbeutel nicht immer so mit.

Aber es ist im Grunde genommen auch egal, ob man nach Indien fährt oder seine Kur in Europa absolviert, Ayurveda ist wirklich nur dann sinnvoll, wenn man es ernsthaft und auch regelmäßig in seinen Alltag integriert. So erhält man ein langes und gesundes und auch harmonisches Leben.

 

Mai 20th, 2011 | Leave a Comment

Allgäu Wellness – immer etwas ganz Besonderes

Ein ganz besonderes Klima, viel frische und klare Luft, und dazu dann noch spritzig kühlendes Wasser, das findet man im Allgäu genauso wie würziges Heu, heilendes Moor und auch sahnige Alpenmilch. Das Allgäu ist wirklich ein wahres Wellness- und Kurparadies, das eine geballte Power aus der Natur anbietet.

allgaeu-wellness Bad Wörishofen beispielsweise wurde durch Sebastian Kneipp und die von ihm erfundene Gesundheitslehre bekannt und berühmt. Pfarrer Kneipp war fest davon überzeugt, dass es alles, was man braucht, um gesund zu bleiben und zu werden, in unserer Natur reichlich gibt. Seine Lehre ist auf die Ganzheitlichkeit ausgerichtet, und sie basiert auf fünf wichtigen Säulen. Zum einen das Lebenselixier Wasser, ausreichend Bewegung, die Heilkraft der Pflanzen, bewusste Ernährung und auch eine innere Balance.

Heute ist es so, dass man unter Kneipptherapie hauptsächlich die Wassertherapie versteht. Im Mittelpunkt diese Kneipp-Kur, also der Hydrotherapie, stehen sehr wohltuende Anwendungen mit warmem und natürlich auch kaltem Wasser. So wird der Kreislauf angeregt, und die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers gesteigert. Ganz berühmt sind die Kneipp´schen Güsse, die mit einem fast drucklosen kalten Wasserstrahl durchgeführt werden. Auch das Wassertreten in kalten Becken oder die berühmten Armbäder werden heute noch immer mit großem Erfolg angewandt. Alle diese Anwendungen wirken erfrischend und durchblutungsfördernd.

Eine weitere Spezialität des Allgäu ist die Schrothkur. Von Johann Schroth wurde ein Naturheilverfahren entwickelt, das der Entschlackung und der Entgiftung des Körpers dient. Diese sogenannte Schrothkur basiert auf vier grundlegenden Säulen. Das sind die Schroth´sche Diät, die Schroth´sche Packung, die Schroth´sche Trinkverordnung und auch Ruhe und Bewegung.

Diese Kur dauert mindestens vierzehn Tage. Während dieser Zeit bekommt der Gast eine kalorienreduzierte und überwiegend basische Kost, und zwar in Form von gekochtem, salzarmem Gemüse. Allerdings gibt es während dieser Kur etwas, das doch ein klein wenig Überwindung kostet, und das ist die Packung. Man wird in den frühen Morgenstunden geweckt, und dann wird man in ein feuchtkaltes Leinentuch gewickelt. Danach kommen dann trockene warme Packbetten darüber. Dieser komplette Vorgang erzeugt ein künstliches Fieber, und das wiederum dient der Entgiftung.

Noch ein Kurbaustein ist der Wechsel zwischen den Trink- und den Nichttrinktagen. Auf dem Menü stehen hier Tee, Säfte, Mineralwasser und auch trockener Kurwein, natürlich nur in moderaten Mengen. Ebenfalls eine große Rolle spielen hier natürliche Reize und zwar in Form von Wärme und Kälte, Ruhe und Bewegung, und auch Licht und Luft.

Das Moor wird auch gerne als schwarzes Gold bezeichnet. Dafür ist vor allen Dingen Bad Wurzach bekannt, das im Westallgäu liegt. Das Moor heilt, es entspannt und zudem stärkt es die Abwehrkräfte. wellness-allgaeu-1 Ganz besonders bewährt hat sich hier die Anwendung der Moorbäder, die 40 Grad warm sind, und zwar im Bereich aller chronischer Erkrankungen, und auch insbesondere bei Verschleißerscheinungen der Gelenke und auch der Wirbelsäule. Aber auch bei Hauterkrankungen wie der Schuppenflechte wird das Moorbad sehr gerne genutzt. Durch dieses Moorbad werden die körpereigenen Abwehrkräfte gesteigert und zudem auch gleich die Selbstheilung angeregt. Moor speichert Wärme sehr lange, und so sorgt es für eine bessere Durchblutung, und auch das gesamte Nervensystem wird beruhigt.

Früher halfen sie Bergbauern gegen allerlei Zipperlein wie Rheuma, Gicht und noch vieles mehr, und jetzt wurden sie wieder einmal neu entdeckt, die Heilkräuter und Gräser. Die Wirkstoffe in diesen Gräsern und Kräuter regen den Kreislauf an, sie wirken entwässernd und auch entschlackend, und der würzige Duft und die Wärme, wie beispielsweise bei einem Heubad, entspannen absolut. Für dieses Heubad liegt man auf einer Liege, und wird dann mit einer dicken Schicht an Heu zugedeckt. Wenn das keine Entspannung ist!

Wellness und Kur im Allgäu – viel schöner kann Entspannen nicht wirklich sein.

Mai 19th, 2011 | Leave a Comment

Massagen – gut für Wellness und Gesundheit

Sich einfach nur hinlegen, dann entspannen und sich so richtig schön verwöhnen lassen, und zwar mit schönen Massagen, das ist der absolute Genuss für Körper und auch Seele. Dabei gibt es zwei verschiedene Arten von Massagen, zum einen die wunderbaren Wellness-Massagen, und natürlich auch die klassischen Massagen, die medizinische Gründe und Effekte haben. Die Wellness-Massagen haben diesen wunderbaren Verwöhn- und auch Relax-Effekt, und die medizinischen Massagen werden für verschiedene Therapiezwecke eingesetzt.

massagen-verschieden Bei den Experten werden immer zwei Arten von Massagen unterschieden, zum einen die, die direkt die schmerzende oder zu behandelnde Stelle bearbeiten. Zum anderen gibt es die Massagen, die durch Streichen, Kneten, Klopfen, Reiben oder auch Erschüttern der Haut dann innere Organe beeinflussen. Das ist zum Beispiel in der Fußreflexzonentherapie der Fall. Es gibt eine sehr große Auswahl an Massagen, unter denen man wählen kann. Hier gibt es eine kleine Auswahl.

Die Akupressur ist ein Teil der TCM, also der Traditionellen Chinesischen Medizin. Mit dieser Druckpunktmassage werden festgelegte Punkte behandelt, die sich auf den Energieleitbahnen des Körpers befinden. Diese Energiebahnen, auch Meridiane genannt, stellen die Verbindung her von den Gefäßen der Haut zu den inneren Organen. Durch einen gezielten Druck werden Schmerzen gelindert, und die Organfunktionen verbessern sich.

Bei der Cranio-Sacral-Therapie wird versucht, den Energiefluss zwischen dem Gehirn und dem Rückenmark wieder zu harmonisieren. Der Therapeut ertastet Unregelmäßigkeiten, und das vor allen Dingen am Schädel, und dann löst er Blockaden manuell auf. Helfen kann diese Methode bei Migräne, Muskelverspannungen und auch Tinnitus sowie Stress helfen.

Die sanfte Korrektur von Fehlstellungen erfolgt beispielsweise durch die Dorn-Breuss-Methode. Diese wird bei Problemen mit dem Rücken genutzt, und das ausschließlich. Sie kombiniert eine sanfte Korrektur von Wirbelfehlstellungen mit einer leichten und auch entspannenden Massage der Wirbelsäule.

Zur Korrektur von Fehlstellungen wird auch die Unterwasser-Druckstrahl-Massage angewandt. Dabei sitzt man in der Wanne, und der ganze Körper wird durch einen kräftigen Wasserstrahl massiert. So wird das Gewebe entstaut, außerdem hilft sie bei Herz-Kreislauf-Problemen, und sie lindert auch über Nervenreize Schmerzen.

Dann gibt es noch Methoden, um die Gelenke zu mobilisieren. Zum einen ist dies die Thai-Massage. Dabei behandelt der Therapeut ganz bestimmte Energiebahnen, und zwar mittels vom Yoga entlehnten Dehnungs- und auch Streckungsgriffen. Hier kommen Handballen, Finger, Knie und auch die Ellenbogen zum Einsatz. Auch die Füße des Therapeuten werden eingesetzt. Durch die Massage werden Gelenke mobilisiert, und die Durchblutung wird gefördert.

Das Zen-Shiatsu ist ähnlich wie die Thai-Massage, dabei liegt der Patient auf dem Boden, und der Therapeut streicht dann mit fließenden und weichen Bewegungen über den Körper des Patienten.

Im Wellness-Bereich finden sich eher Klangschalen-Massagen, Lomi Lomi, Hot-Stone-Massagen und auch Fußreflexzonen-Massagen.

Die Klangschalen-Massage nutzt verschiedene Metallgefäße, die an unterschiedlichen Stellen des Körpers aufgestellt werden und dann angeschlagen werden. Dabei entstehen dann feine Vibrationen und auch Töne, die dann Körper und Geist beeinflussen. Diese erreichen die Zellen und wirken entspannend, sanft und auch wohltuend.

Die Lomi-Lomi-Massage stammt aus Hawaii. Von einigen Therapeuten wird sie treffenderweise als „Körperarbeit mit warmen Aromaölen und Massagegriffen“ bezeichnet. Diese Massage dauert gut zwei Stunden, und sie soll den Geist von allen Sorgen befreien.

massagen-verschieden-1 Die Hot-Stone-Massage ist auch eine sehr beliebte Wellnessmassage, dabei werden angewärmte Basaltsteine entlang der gesamten Wirbelsäule aufgelegt. Sie werden auch zum Ausstreichen der Muskeln verwendet. So wird das vegetative Nervensystem angeregt, und die Muskulatur wird entspannt.

Bei der Fußreflexzonen-Massage nutzt man die Tatsache, dass jedes Organ über bestimmte Nervenbahnen an einer Stelle an der Fußsole verbunden ist. Übt man einen Druck auf diese Nervenendpunkte aus, dann lassen sie sich gut stimulieren. Damit werden die Selbstheilungskräfte angeregt und auch Beschwerden gelindert.

Zu guter Letzt ist auch noch die Massage mit den Igel- oder Noppenbällen sehr beliebt, weil man diese auch wunderbar allein zu Hause durchführen kann. Solche Igel- oder Noppenbälle sind nicht arg teuer, aber dafür sehr effektiv, wenn man sich selbst etwas Gutes tun möchte. Ideal geeignet sind diese Bälle für Fuß- oder auch Nackenmassagen. Sie sind aber auch zum Stressabbau geeignet. Indem man sie immer wieder fest drückt, wird auch die Durchblutung gefördert. Im Halswirbelbereich sollte man allerdings sehr vorsichtig massieren.

Mai 9th, 2011 | Leave a Comment

Abnehmen für jeden Typ – mit Ayurveda

Ayurveda – die meisten verbinden mit diesem Begriff hauptsächlich Wellness und Erholung und natürlich schöne Massagen. Ayurveda kann aber weitaus mehr, denn diese Lehre, die mittlerweile rund 5000 Jahre alt ist hilft auch wunderbar dabei, ganz ohne Stress eine gute Figur zu bekommen.

Die Lehre vom Leben, so wird die traditionelle Wissenschaft Ayurveda auch genannt. Hier wird der gesamte Mensch in seinem Umfeld betrachtet. Das sorgt dann dafür, dass der Mensch sowohl auf der körperlichen als auch auf der geistigen und der seelischen Ebene gesund bleibt.

ayurveda-typen In der Ayurveda-Lehre heißt es, dass der Motor des menschlichen Stoffwechsels das Verdauungsfeuer, auch Agni genannt, ist. Dieses hält man am besten am Laufen, indem man leicht verdauliche Speisen zu sich nimmt. Auch dreimal täglich warm essen steht hier auf dem Plan, und zwar nur gekochte Speisen, auch zum Frühstück. Solch ein Frühstück kann beispielsweise aus Haferbrei und gedünstetem Obst bestehen. Durch reichlich Kräuter und auch Gewürze wird der Körper auch beim Verdauen unterstützt. Diese allgemeinen Regeln gelten für alle Typen. Dennoch ist es wichtig, dass man sich auch wirklich typgerecht ernährt, sonst nützt es alles nichts, sich an die Regeln zu halten, nur so kann man wieder in das Gleichgewicht kommen.

Typgerechte Lebensmittel zu verwenden ist sehr wichtig, denn nur so kann der Stoffwechsel absolut optimal ablaufen, und dann schmelzen die Pfunde auch ganz von allein. Bei allen Typen gilt, dass ein Kalorienzählen hier absolut unnötig ist. Man kann die passende Menge ganz einfach ermitteln, und zwar mit den Händen. Eine gute Portion ist die Menge an Lebensmitteln, die gut in beide Hände passt. Zudem sollte man auch wirklich nur dann essen, wenn man auch wirklich Hunger hat. Das ist dann der Moment, wo das Agni ganz besonders aktiv ist, und so setzt das Essen auch nicht so schnell an.

Die üppigsten Mahlzeiten sollte man auf den Mittag legen, denn dann ist das Verdauungsfeuer am stärksten aktiv. Abends sollte man eher weniger essen, und auch Leichteres, denn so belastet man den Körper nicht unnötig.

In der Ayurveda-Lehre gibt es drei Typen, den Vata-Typ, den Pitta-Typ und den Kapha-Typ.

Beim Vata-Typ ist es so, dass sich das Übergewicht vor allen Dingen auf die recht häufig auftretenden Heißhungerattacken zurückführen lässt, und auch sehr viele Süßigkeiten. Beim Vata-Typ sind daher warme Gerichte wie Eintöpfe, Gemüsegerichte oder auch Suppen sehr wichtig, denn so wird der Süßhunger gestoppt. Um ruhiger zu werden, sollte sich der Vata-Typ in aller Ruhe an einen Tisch setzen und dort essen.

Der Vata-Typ sollte vor allen Dingen mit süßlichen Gemüsesorten kochen wie beispielsweise Kürbis, Möhren, Tomaten, Pastinaken und auch Süßkartoffeln. Auch ideal geeignet sind rote Linsen, Milchprodukte und Milch selbst. Für den kleinen Snack zwischendurch eignen sich bestens süße Früchte wie Bananen, Trauben und Beeren, oder auch Nüsse. Der Vata-Typ braucht wärmende Lebensmittel, daher sollte er besser auf kalte Getränke verzichten.

Der Pitta-Typ braucht milde und auch kühle Speisen. Hier entsteht das Übergewicht eher durch eine Verlangsamung des Stoffwechsels, und vor allen Dingen auch durch süße Getränke, Knabbereien und auch Fast Food. Dieser Typ ist insofern eine Besonderheit, da er als einziger Typ auch einmal zwischendurch eine kalte Mahlzeit verträgt, beispielsweise einen Salat.

Ins Gleichgewicht kommt der Pitta-Typ durch alle Lebensmittel, die grün sind. Hier sind Salate, Kräuter und Gemüse die Nummer eins auf der Nahrungsmittelliste. Als Eiweißquellen sollte man sich pflanzliche Quellen aussuchen. Kichererbsen, Linsen und auch Sojabohnen bieten sich hier an. Scharfe Gewürze wie Chili sollte der Pitta-Typ eher meiden. Bei diesem Typ ist auch ein spätes Abendessen kein Problem. Als Snack sind hier Aprikosen, Birnen und auch Trockenfrüchte geeignet.

ayurveda-typen-1 Der dritte Typ, der Kapha-Typ, neigt weitaus häufiger zu Übergewicht als die beiden anderen Typen. Hier sind die Ursachen für die Gewichtszunahme sehr vielseitig, es kann sich um zu viele schwer verdauliche Lebensmittel handeln wie beispielsweise Milch oder auch Milchprodukte, oder auch fettes Fleisch und zu spätes Abendessen können am Übergewicht schuld sein.

Ins Gleichgewicht kommt der Kapha-Typ durch mehr Gemüse. Bevorzugt sollte dieser Typ alle Kohlsorten, Tomaten, Zucchini, Paprika und auch Spargel zu sich nehmen. Zum Kochen sollte man immer nur mageres Fleisch nutzen und zudem auch reichlich Gewürze und auch Kräuter. Alle kohlenhydratreichen Beilagen sollten nur in geringen Mengen auf dem Teller liegen. Bestens geeignet sind hier Hirse, Amaranth und auch Polenta. Als Snack eignen sich Sonnenblumen- und Kürbiskerne.

 

April 5th, 2011 | Leave a Comment

Massagen – die vielfältige Kunst der Berührung

Die schnelllebige Zeit, die durch Stress und auch äußere Umwelteinflüsse geprägt ist, wirkt sich immer häufiger auf die psychische und physische Verfassung der Menschen aus. Die Folgen sind unter anderem psychosomatische Auswirkungen auf den Bewegungsapparat und Verspannungen der Muskeln.

massagen-1 Massagen gehören zu den manuellen Behandlungsformen, die sich positiv auf das Körpergefühl auswirken und nachhaltig für Linderung sorgen. Massagen gehören zu den Therapievarianten, die auf mechanische Weise Haut, Bindegewebe und die Muskulatur beeinflussen. Durch gezielte Massagen werden durch Druck, Dehnung und Zug bestimmte Körperregionen behandelt.

Wellness-Einrichtungen binden heute Massagen verstärkt in ihre Angebote ein, denn es lassen sich nicht nur körperliche Verspannungen lösen, sondern auch die Psyche findet Entspannung. In Verbindung mit aromatischen Ölen und Essenzen werden die wohltuenden Eigenschaften von Massagen verstärkt.

Zu den bekanntesten Massagevarianten gehören die klassischen Ganzkörpermassagen, die sich entspannend bei Störungen des Bewegungsapparates auswirken und auch dazu beitragen Verspannungen und chronische Schmerzen zu lösen. Bei dieser konventionellen Massagetechnik kommen Handgriffe wie Klopfen, Reiben, Kneten und Schütteln zum Einsatz. Gelegentlich werden auch Bürsten zur Massage eingesetzt, um die Durchblutung zu unterstützen.

Bei der klassischen Bürstenmassage werden Naturhaarbürsten eingesetzt, die durch kreisende Massagebewegungen das Kreislaufsystem anregen. Zu den Vorteilen dieser Massageform gehört die Möglichkeit, sich selber verwöhnen zu können.

Großer Beliebtheit erfreut sich hierzulande auch eine alte Massagetechnik, die bereits vor vielen Jahrhunderten zur Linderung unterschiedlicher Beschwerden beigetragen hat – die Hot Stone Massage. Hierbei werden Steine erwärmt, die bei der Massage als Druckverstärker eingesetzt werden. Durch den Einsatz warmer Steine werden Muskelverspannungen reduziert, und darüber hinaus wirkt sich die sanfte und gleichzeitig intensive Behandlungsmethode positiv auf die psychische Verfassung des Patienten aus. Heute gehen immer mehr gute Wellnesshotels in Deutschland dazu über, die Hot Stone Massage mit aromatischen Ölen zu kombinieren.

Die Unterwassermassage erfreut sich wachsender Beliebtheit, denn Anwendungen in wohltemperiertem Wasser entlasten den Bewegungsapparat und tragen zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Eine Unterwassermassage, auch als Unterwasser-Druckstrahlmassage bekannt, ist eine manuell ausgeführte Massage, die in einem Vollbad ausgeführt wird. Mittels eines regulierbaren Wasserstrahls tritt eine Muskelentspannung ein und die physikalischen Eigenschaften des Auftriebs unterstützen die Wirkungsweise.

Als ebenso angenehm empfinden viele Menschen die Reflexzonenmassage. Diese spezielle Form der Massage beruht auf den Entdeckungen eines englischen Neurologen zum Ende des 19. Jahrhunderts. Dieser fand heraus, dass erkrankte Organe zu Veränderungen in speziellen Hautgebieten führen. Die heute angewendete Reflexzonenmassage beruht in weiten Teilen auf den Erkenntnissen eines amerikanischen Chirurgen, massagen der aufgrund einer besonderen Zonentherapie arbeitet. Anders als bei der konventionellen Massage werden hierbei starke und teilweise auch schmerzhafte Griffe angewendet, um durch eine Hautreizung eine Stimulation besonderer Nervenregionen zu bewirken.

Zu den innovativen Massagetechniken gehört auch die Watsu Massage. Sie besteht aus zwei wesentlichen Elementen: Wasser und eine Massage der Druckpunkte. Somit werden gezielt wie bei der herkömmlichen Unterwassermassage betroffene Regionen partiell durch Druck massiert. Das warme Wasser verstärkt die Druckmassage und steigert auch bei Menschen ohne Beschwerden das allgemeine Wohlbefinden. Zu den Vorteilen dieser Massageform gehört die Tatsache, dass auch ältere Menschen und körperlich beeinträchtigte Patienten von der Wirkung der Watsu-Massage profitieren.

März 22nd, 2011 | Leave a Comment

Meine Reise nach Sri Lanka zur Ayurveda Kur

Der Winter war wirklich sehr lang, und so mitten im schönsten Schneegestöber hatte ich mich entschlossen, eine Ayurveda Kur in Sri Lanka zu buchen, um der Kälte und der Tristesse hier ganz einfach zu entgehen. Raus aus dem Grau, und hinein in das bunte Tropenparadies, wo es nur lächelnde Menschen zu geben scheint, ayurveda-kur-sri-lanka und rundherum knallbunte Blüten und auch jede Menge Palmen zu sehen sind.

Exotik pur, das kann man hier im Inselstaat Sri Lanka erwarten, und genau das bekommt man auch. Bekannt und berühmt wurde Sri Lanka durch den exzellenten Tee, und auch die Kulturschätze ziehen jede Menge Menschen in ihren Bann. Es gibt aber noch ein Gebiet, das Sri Lanka bekannt machte, und das ist die Tatsache, dass Sri Lanka als Heimat der altindischen Heilkunst Ayurveda gilt. Dieser Trend zu Ayurvedabehandlungen wird in Deutschland immer größer, und was liegt näher, als sie einmal im Heimatland auszuprobieren, noch dazu, wenn die Reisen dorthin immer noch verhältnismäßig günstig sind.

So habe ich mich für ein Ayurveda-Hotel im Inselsüden entschieden. Hier möchte ich schöne Massagen genießen, und zudem hoffe ich, dass die Kur meine Lebensenergien wieder in die richtige Balance bringt.

Zunächst erfolgt natürlich die gründliche Untersuchung, hier durch eine Ärztin, die in einen bunten Sari gehüllt ist. Sie stellt eine Diagnose und verordnet dann einen Therapie-Mix aus Kräuter- und Dampfbädern, Ölmassagen, Akupunktur und auch Kräutermedizin. Von der Theorie her hört sich das schon einmal recht spannend an.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings, denn obwohl ist Langschläferin bin, kann ich dies in meinem Urlaub nicht ausführen. Bei der Ayurveda-Kur ist es so, dass man bereits morgens um sechs mit Yoga im Strand-Pavillon beschäftigt ist. Gut, das frühe Aufstehen war nun nicht so ganz meins, aber dafür hatte ich einen herrlichen Blick auf den Indischen Ozean, der für das frühe Aufstehen entschädigte.

Später wurde ich dann von zwei Frauen in netten Lackkleidchen in einen recht altmodischen Holzzuber gepackt, und dann mit schönen heißen Kräutersäckchen betupft. Danach wurde ich dann von beiden im Gleichtakt massiert, und zwar mit warmem Öl. Jeden Tag gab es hier zwei Stunden Anwendungen. Dass dies absolut herrlich ist, muss ich wohl nicht extra erwähnen.

Auch das Essen lässt nichts zu wünschen übrig. Im Angebot gibt es leckere Gemüse-Currys, Fisch, Suppen, Reis und auch Linsen. Was es nicht gibt, das sind Fleisch und Kaffee, aber damit kann man schon einmal leben. Stattdessen bekommt man hier jede Menge Tee und auch heißes Wasser, das soll dazu dienen, die Schlacken aus dem Körper zu schwemmen.

Am Nachmittag gab es dann genug Zeit, um zu Schwimmen, zu Relaxen oder auch die Umgebung zu erkunden. So habe ich mir die üppigen Teeplantagen im Hochland angeschaut. Fährt man hier vorbei, dann winken die Pflückerinnen zu einem herüber. Hier wird der Tee immer noch in reiner Handarbeit gepflückt. Auch die quirlige Hauptstadt Colombo ist immer eine Tour wert, und auch die Tempelanlage von Dambulla habe ich mir nicht entgehen lassen. ayurveda-kur-sri-lanka-1 Gestaunt habe ich nicht wenig über diese sehr beeindruckende Tempelanlage, denn hier bringen achtzig Höhlentempel und 153 Buddhastatuen alle Besucher, und nicht nur mich, zum Staunen.

Sehr interessant war auch der Udawalawe-Nationalpark, wo man Elefanten beim Plantschen im Fluss beobachten kann. Zurück kann man dann kommen, indem man sich ein Tuk Tuk nimmt, so eine Art Auto-Rikscha. Das ist für jemanden wie mich, der so ein Gefährt nicht gewohnt ist, schon eine recht außergewöhnliche Art zu reisen. Faszinierend fand ich auch die Fischer, die beispielsweise in Weligama auf Stelzen sitzen und so angeln. Das ist genauso einmalig, wie es die ganze Insel ist. Ich kann solche Reisen nach Sri Lanka mit Ayurveda nur wärmstens empfehlen, und nächstes Jahr werde ich auch wieder dem kalten Deutschland entfliehen und mir etwas Gutes tun.

 

März 9th, 2011 | Leave a Comment

Das Schlammbad findet Anwendung bei vielen Kur- und Wellnessreisen

Ein Schlammbad kann, so unangenehm wie es für manche zunächst klingen mag, sehr beruhigend wirken, die Gesundheit und das Wohlbefinden positiv beeinflussen und auch das Hautbild verfeinern, und damit einen positives Einfluss auf das Aussehen haben.

Welche Wirkmechanismen diesen Effekten zu Grunde liegen ist heute zwar nicht vollständig entschlüsselt, einen wichtigen Anteil am positiven Einfluss haben aber sicher der thermische Effekt sowie die hochkonzentrierte Kombination aus Mineralien, Spurenelementen und anderen Stoffen.

schlammbad Für ein Schlammbad werden meist Moorschlämme verwendet, die auf einer Torfmischung basieren. Dieser Torf besteht vor allem aus Pflanzenfasern und enthält Unmengen an Vitalstoffen, die über die Haut in den Organismus aufgenommen werden. Zur Anwendung kommen können diese Heilschlämme auf unterschiedlichste Weise, meist in Form einer Teilpackung, aber auch als echtes Vollbad.

Besonders naturbelassen wenn auch selten sind natürliche Becken an Thermalquellen, in denen sich Sediment gebildet hat, welches durch das Quellwasser nur leicht verdünnt wird. In diesen Quellen wirkt dann zusätzlich zu den Pflanzenstoffen im Schlamm noch das mineralhaltige Wasser.

Weitaus häufiger findet Heilschlamm Anwendung während einer Kur oder als kosmetische Behandlung bei ganz unterschiedlichen Wellnessreisen. Natürlich kann der Schlamm auch für den Hausgebrauch erworben und im heimischen Badezimmer angewandt werden, von Vollbädern ist in dieser Umgebung allerdings eher abzuraten. Nicht nur, dass die Menge des zur Behandlung benötigten Schlammes sehr groß ist und man tatsächlich schlicht Schwierigkeiten beim Transport bekommen könnte, vor allem ist es auch möglich, dass das heimische Abwassersystem mit dem Schlamm Probleme bekäme, wenn man das Bad hinterher ablassen möchte.

Teilpackungen können aber auch zu Hause recht unkompliziert durchgeführt werden. Egal ob zu Hause oder in entsprechenden Räumlichkeiten angewandt, auf die Qualität des verwendeten Schlammes sollte besonders viel Wert gelegt werden. In jedem Fall ist von synthetischen Schlämmen abzuraten, da diese einfach nicht an das natürliche Original heranreichen und gegebenenfalls sogar Zusätze enthalten, die sich auf Menschen mit empfindlicher Haut negativ auswirken können. Aus eben diesem Grund sollte man auch auf die Frische des Schlammes achten, lange haltbare Produkte sind meist ebenfalls mit Zusätzen versehen und daher kritisch zu beurteilen.

Der frische Heilschlamm entfaltet wie gesagt neben der Heilwirkung durch enthaltene Spurenelemente, Mineralstoffe und Pflanzenstoffe die thermische Wirkung, die die eines normalen Bades oder einer wärmewirkenden Auflage übertrifft. Das kommt daher, dass der Schlamm die ihm zugeführte Wärme sehr lange speichert und verhältnismäßig langsam abgibt, so dass auch hohe Temperaturen nicht als unangenehm empfunden werden und ihre tiefenwärmende und entspannende Wirkung lange entfalten.

schlammbad-1 Schmerzhafte Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, empfindliche Verkrampfungen entlang der Wirbelsäule und auch Schmerzen durch andere Gelenkerkrankungen werden durch die intensive Durchwärmung gelindert und die Muskulatur wird entspannt. Die über die Haut aufgenommen Wirkstoffe aus dem Schlamm können sogar nachweislich Entzündungen lindern und tragen damit aktiv dazu bei, Schmerzen dauerhaft zu beseitigen. Auf die Haut und die inneren Organe haben die Wirkstoffe ebenfalls einen positiven Einfluss und dank der durch die Wärme angeregten Durchblutung verteilen sie sich schnell im ganzen Körper. Damit erzeugt ein Schlammbad oder eine Teilpackung mit Heilschlamm nicht nur ein frisches Aussehen, sondern lindert viele verschiedene Beschwerden dauerhaft.

Februar 17th, 2011 | Leave a Comment

Mit einer Panchakarma-Kur den Körper auch von Dioxin entgiften

Umweltbelastungen sind seit Jahren ein Thema nicht nur bei Naturschützern. Niemand kann wissen, wie stark Lebensmittel chemisch belastet sind, die im Supermarkt, auf dem Markt oder im Restaurant verkauft werden, immer wieder neue Skandale werden aufgedeckt.

panchakarma-kur-1 Alle verzehrten Gifte und Schlacken lagern sich in den Gefäßen und Körpergeweben der Menschen ab und führen zu einem trägen Stoffwechsel und verursachen Krankheiten. Durch wenig Bewegung, Stress und ungesunde Ernährung wird die Schlackenbildung noch gefördert. Im Bereich der Ayurveda, zu dem die Panchakarma-Kur gehört, heißt es, das Gleichgewicht der Doshas ist nicht mehr gegeben.

Ayurveda ist eine alte indische Gesundheitslehre, die erst in den 80er Jahren von indischen Ärzten intensiv wieder aufgearbeitet wurde und Harmonie zwischen Körper und Geist herstellen soll. Um ein Gleichgewicht im Körper und damit die natürliche ungestörte Funktion der Organe erreichen zu können, muss eine Reinigung erfolgen, alle Störungen des Gleichgewichts durch Gifte und Schlacke müssen beseitigt werden. Dieser Reinigungsprozess erfolgt durch eine Panchakarma-Kur.

Eine Panchakarma-Kur ist keine Wellnesskur, sondern eine für Körper und Geist anstrengende Reinigungszeremonie, die bis zu 8 Wochen dauern kann. Für die erste Panchakarma-Kur wird ein stationärer Aufenthalt mit fachkundiger Begleitung empfohlen, auch in Deutschland gibt es besonders qualifizierte Hotels oder Kliniken, z.T. auch mit Zertifizierung, die mit indischen Ärzten zusammenarbeiten. Man kann natürlich auch im Ursprungsland einen Kuraufenthalt buchen und dabei Indien kennenlernen.

„Pancha“ bedeutet fünf und „Karma“ Verfahren und steht für fünf Behandlungen: Vamana (therapeutisches Erbrechen), Virechana (Reinigungstherapie durch abführende Mittel), Bast (Einlauf), Nasya (Nasenreinigung) und Rakta Maaoshana (Aderlass). Eine Panchakarma-Kur beginnt mit einem ärztlichen Beratungsgespräch.

Ayurveda Ärzte sind in der Lage, anhand von Zunge, Puls und Augen unter der Berücksichtigung der erfragten Lebensumstände für jeden die passende individuelle Behandlungsabfolge zusammenzustellen. Man kann Ursachen von Krankheiten behandeln oder einfach den Körper regenerieren und reinigen und damit das Immunsystem stärken.

Um die im Körper abgelagerten fettlöslichen Giftstoffe, hierzu gehört auch Dioxin, ausscheiden zu können, müssen sie mit Öl gebunden werden. Anstelle fester Nahrung werden dem Körper meistens Ghee, ein flüssiges geklärtes Butterfett, und Kokosöl zugeführt bis er gesättigt ist, Fachärzte erkennen diesen Zeitpunkt genau. Während dieser etwa 3-5 Tage sorgen verschiedene Kräutertees dafür, dass sich kein Hungergefühl bemerkbar macht.

Äußerlich erfolgt die Ölung durch überaus angenehme Ölmassagen, Bäder und Saunagänge. Das Ausscheiden von Schlackenstoffen und Toxinen wird mit sanften Einläufen, typischen vierhändigen Synchronmassagen, die beide Gehirnhälften gleichzeitig erreichen, und Kräuterdampfbädern sowie Sauna unterstützt und gefördert.

panchakarma-kur Zur Behandlung von Krankheiten, die auf bestimmte Ablagerungen zurückgeführt werden, kann der Vorgang nach einigen Tagen Nahrungsaufnahme wiederholt werden. Während der gesamten Behandlung steht das Wohlbefinden, das angenehme Umfeld und körperliche und psychische Unterstützung im Vordergrund, aber auch Ernährungsberatung und Bewegung sind hierbei wichtig. Nach der Nahrungsaufnahme tragen die unterschiedlichsten Massagen dazu bei, dass der Stoffwechsel wieder in Schwung kommt und der Körper ohne Gifte im Gleichgewicht funktionieren kann.

Spätestens in dieser Phase wird man sich wie neugeboren fühlen und viele Beschwerden wie z.B. Allergien, rheumatische Erkrankungen, Arthrosen, Hautprobleme, Herz-Kreislauferkrankungen und Konzentrations- und Antriebsschwäche bekämpft haben.

Februar 11th, 2011 | Leave a Comment

Mehr Energie mit Kiatsu

Kaum jemand entscheidet sich für einen neuen Lebensweg, weil der sich besonders spannend anhört. Die meisten Menschen sind stattdessen auf der Suche nach einem Weg aus einer besonderen Lebenssituation oder nach einem neuen Ziel, nachdem sich das bisherige Leben als Sackgasse herausgestellt hat. kiatsu Oft genug sind gesundheitliche Probleme der Auslöser, und nicht selten verstärkt eine Veränderung der persönlichen Lebenssituation den Wunsch, neue Wege zu gehen.

Kiatsu ist ein Weg, der mehr ist als nur ein therapeutisches Verfahren für mehr Gesundheit. Kiatsu stammt aus Japan und ist die Schule für Shiatsu. Shiatsu ist vor allem Körperarbeit. Die Methode ist sehr alt und wurde schon vor 2000 Jahren beschrieben. Ein Teil des Wissens war verloren gegangen und wurde erst wesentlich später wieder entdeckt.

Beim Shiatsu gibt es einen Therapeuten und eine zu behandelnde Person, die entspannt und bequem auf dem Rücken liegt und die Anwendungen genießt. Die ruhige Umgebung ist dabei besonders wichtig, denn alles soll möglichst entspannend sein. Die verschiedenen Techniken setzen sich zusammen aus: Auffüllen und Nähren, aus Ausleiten und Bewegen und auch Lockern, Halten und Rotieren. Gearbeitet wird in einem bestimmten Rhythmus. Der jeweils eingesetzte Druck kann stark variieren.

Der Begriff Kiatsu setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. Das erste Wort ist „Ki“ und das steht für Lebensenergie. Das zweite Wort ist „atsu“ und steht für Druck. Kiatsu setzt sich außerdem aus verschiedenen Elementen zusammen. So spielt vor allem die Traditionelle Chinesische Medizin eine entscheidende Rolle. Außerdem findet man Einflüsse der Thaimassage. Zur Behandlung gehört die wohltuende Massage, aber auch Dehnungsübungen. Man nutzt außerdem die Möglichkeiten der Akupressur.

Helfend sind zudem die energetischen Handgriffe. Dafür muss sich der Therapeut nicht nur mit dem Verlauf der Meridiane auskennen. Die Meridiane können mit Energieleitbahnen übersetzt werden. Auf den Meridianen finden sich viele Akupressurpunkte, die einzeln oder in einer bestimmten Reihenfolge und Kombination behandelt werden. Deren Behandlung kann eine starke Wirkung auf viele Befindlichkeitsstörungen verursachen. Die Wirkung ist oft schon sehr schnell spürbar. Kiatsu arbeitet auch mit den Chakren. Das sind Energiespeicher.

kiatsu-1 In der Traditionellen Chinesischen Medizin geht man davon aus, dass im Körper die Energie fließt. Kommt es dabei zu Störungen, wird man krank. Durch die Behandlungen können gefüllte Energiebahnen entstaut werden, so dass die Energie wieder fließen kann. Mit Kiatsu wird niemand gleich wieder gesund. Dennoch ist die Methode ein Weg, gesund zu werden, und das ganz ohne Nebenwirkungen. Stattdessen sind es die Selbstheilungskräfte, die aktiviert werden.

Eine Behandlung mit Kiatsu setzt eine gründliche Untersuchung voraus. Die vorliegenden Blockaden können nur mit Hilfe einer sehr guten Ausbildung erfühlt und dann auch behandelt werden. Kiatsu eignet sich schon dann, wenn man das Gefühl hat, aus dem Gleichgewicht geraten zu sein. Kiatsu ist außerdem betreuend bei chronischen oder akuten Krankheiten begleitend eine große Hilfe.

Februar 10th, 2011 | Leave a Comment

Die Kopfmassage – im Wellnesshotel und auch zu Hause wunderbar entspannend

Der Kopf ist empfindlich, nicht umsonst sind Kopfschmerzen außerordentlich belastend. Doch auch für leise Berührungen ist der Kopf sehr empfänglich. Wangen, Stirn, Schläfen und nicht zuletzt die Lippen reagieren auf liebevolle Berührungen sofort.

kopfmassage Eine Massage des Kopfes ist deshalb eine schnell wirksame Therapie gegen Stress. Sie ist ein wichtiges Angebot vieler Heilpraktiker, Massagepraxen, Kurhäuser und Wellnesszentren.

Bei einer Kopfmassage wird immer der ganze Kopf massiert. Zusätzlich kümmert man sich dabei um den Nacken, der bei den meisten Menschen schmerzhaft verspannt ist. Die Kopfmassage als reine Wohlfühlbehandlung ist besonders beliebt. Auch sie erfüllt therapeutische Zwecke. Durch die sanfte Massage wird die Durchblutung angeregt und die Fähigkeit zur Konzentration gefördert.

Für eine solche Massage muss niemand liegen, sie lässt sich auch hervorragend im Sitzen ausführen. Entscheidend ist, dass die Massage sanft ausgeübt wird. Sie ist zwar auch für Laien geeignet, doch sollten gerade die, die keine Erfahrung mit Massagen haben, sehr behutsam vorgehen. Es genügt, mit den Fingerkuppen sanft zu massieren. Kein Wunder also, dass viele ausgesuchte Wellnesshotels eine solche Kopfmassage anbieten.

Man beginnt möglichst am Hinterkopf und zwar dort, wo der Haaransatz ist. Die Bewegungen sollten kreisförmig sein. Ob man nun rechts herum oder links herum massiert, hängt von dem persönlichen Empfinden der Person ab, die massiert wird. Leichtes Zupfen an den Haarsträhnen steigert das Wohlbefinden zusätzlich. Der Druck, mit dem massiert wird, sollte zu Beginn immer leicht sein. Als erste Stufe eignet sich der Druck, der gut auszuhalten ist, wenn man sanft ein geschlossenes Augenlid massiert. Auch bei der Kopfmassage sollte die Kopfhaut vorsichtig mit verschoben werden. Wird in kleinen Kreisen massiert, so können die Hände über die Haare langsam nach oben wandern. Eine Kopfmassage zeigt schon nach wenigen Minuten ihre Wirkung.

Es gibt am Kopf verschiedene Punkte, die besonders gut auf die Massage ansprechen. So sind vor allem die Ohren sehr empfindlich. Um die Ohren zu massieren beginnt man oben am Ohr und nimmt die Ohrmuschel zwischen Daumen und Zeigefinger und massiert sie dann sanft von oben nach unten. Auch hier darf sanft gezupft werden. Sehr empfänglich für Massagen ist auch die Stirn und die Nasenwurzel. Das gilt besonders bei bestehenden Kopfschmerzen. Die Kiefermuskulatur sollte man jedoch lieber von einem Fachmann massieren lassen. Die Kiefergelenke sind sehr empfindlich und haben eine Neigung zu Blockaden, die ein Laie nicht lösen kann.

kopfmassage-1 Die Akupressurpunkte, zum Beispiel am Kinn, sind jedoch leicht zu behandeln. Dazu sollte die massierte Person sagen, was ihr zur Zeit zu schaffen macht. Ist es Angst, so sollte an der Kinnspitze der Akupressurpunkt gegen Angst massiert werden.

Schmerzende Augen werden über die Augenbrauen akupressiert. Dazu beginnt man in der Mitte der Augenbraue und streicht anschließend einige Male über die Augenbraue in Wuchsrichtung. Akupressiert wird immer mit leichtem Druck, der nicht schmerzhaft sein darf. Die Augen sollten dabei geschlossen sein. Rückenschmerzen, zum Beispiel durch einen Hexenschuss ausgelöst, werden über einen Punkt unterhalb des Ohres behandelt. Auch an der Schläfe befindet sich Akupressurpunkt, der sanft gerieben werden sollte. Die Massage der Ohrläppchen kann Halsschmerzen verringern, während sich im Nacken ein Punkt gegen zu hohen Blutdruck befindet. Akupressur kann allerdings keinen Arztbesuch ersetzen.

Februar 9th, 2011 | Leave a Comment

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