Löffelweise Harmonie – die ayurvedische Küche

Früher hat es dem Steinzeitmenschen das Leben gerettet, und für uns kann es heute dagegen recht gefährlich werden. Gemeint ist hier die Fähigkeit, innerhalb von wenigen Sekunden von null auf hundert durchzustarten. Früher war es so, dass man ein Notfallsystem benötigte, wenn man Mammuts jagen wollte. Auch heute profitieren wir durchaus davon, und zwar beispielsweise wenn wir noch auf den letzten Drücker für eine Prüfung lernen muss. Stehen wir unter Anspannung, dann können wir wirklich ungeahnte Kräfte mobilisieren. loeffelweise-harmonie-ayurveda Dennoch sind wir auch manchmal Herausforderungen ausgesetzt, die uns schlichtweg überfordern.

Dann reagiert der Körper so, dass der Hypothalamus im Zwischenhirn eine Hormonkaskade in Gang setzt. Durch diese wird dann die Nebennierenrinde dazu veranlasst, Noradrenalin, Adrenalin und auch Cortisol auszuschütten. Dann werden Atem und auch Herzschlag beschleunigt, gleichzeitig steigt der Blutdruck, und auch die Muskulatur spannt sich an. Dann werden auch die Sinne geschärft, und wiederum auch die Verdauung und der Geschlechtstrieb gedämpft. Erst wenn die riskante Situation vorbei ist machen wir uns dann wieder locker. Problematisch ist Stress eigentlich immer, und wenn er chronisch ist, dann schwächt er sowohl das Immunsystem als auch das Gefäßsystem.

Vor 6000 Jahren kannte man das Wort Stress im Ayurveda noch gar nicht. Aber dennoch kannte man dort bereits die Symptome wie Nervosität, Gelenkschmerzen, gestörter Schlaf, Geräuschempfindlichkeit und auch trockene Haut und Gelenkschmerzen. Das alles weist auf eine sogenannte Vata-Störung hin. Nach der Ayurveda-Lehre ist es so, dass Vata, das Bewegungsprinzip, zusammen mit Pitta, Stoffwechsel, und Kapha, der Struktur, die drei Doshas bildet, die Lebenskräfte im Menschen. Eine dieser Kräfte herrscht in jedem einzelnen Menschen vor. Dadurch wird seine Konstitution bestimmt. Allerdings sollen davon ganz unabhängig die drei Doshas im Körper in Harmonie fließen. Nur dann geht es dem Menschen auch wirklich gut. Wenn diese Doshas gestört sind, kann es zu Krankheiten kommen. Daher ist es so, dass alle Maßnahmen darauf abzielen, das Gleichgewicht zu halten, und zwar durch einen regelmäßigen Lebensstil, Ökomassagen, Meditation, Bewegung und auch Ernährung.

Ayurveda sollte vor allen Dingen als eine vorbeugende Therapie gesehen werden. Eine eventuelle Störung können Ärzte beispielsweise am Puls erfühlen. Wenn Menschen gestresst sind, dann pulsiert er recht schnell und auch flach. Heute sind Vata-Störungen leider recht häufig anzutreffen.

Bei gestressten Patienten verordnen die Ayurveda-Ärzte als erstes Entspannung, Bewegung und auch eine gute Ernährung. Man muss bedenken, dass alles, was wir essen und trinken, unser Wohlbefinden beeinflusst. Idealerweise sollte das Essen immer ein Fest sein für die Sinne. Dabei sollte der Reis schön duften, das Gemüse sollte bunt und knackig sein, ein zerkochtes Einerlei kommt hier nicht in Frage. Auch ein Apfel sollte richtig schön knacken, wenn man hereinbeißt. Ein gesundes Essen macht immer Freude, und es ist aus Lebensmitteln zubereitet, die frisch sind und unbelastet. Auch alle Geschmacksempfindungen sollten in der ayurvedischen Küche enthalten sein. Das macht dann richtig schön satt und auch zufrieden. Wer unter Stresssymptomen leidet, also eine Vata-Störung hat, der bekommt für gewöhnlich zwei unterschiedliche Lebensmittellisten, auf einer steht, was er bevorzugen soll, auf der anderen, was er vermeiden soll.

Zurückhalten sollte man sich mit Nahrungsmitteln, die einen überwiegend scharfen, herben oder bitteren Geschmack haben, denn sie heizen Vata an. Günstig sind hier salzige, süße und auch saure Lebensmittel. Diese reduzieren das nervöse, überdrehte Vata. Die Speisen und die Getränke sollten warm sein, und im Winter auch ruhig etwas schwerer und fetter. So wird das System beruhigt und besänftigt. Jetzt mag man vielleicht meinen, dass man schon immer bei solchen Situationen instinktiv richtig gehandelt hat, wenn man zu Schokolade und Chips gegriffen hat, aber dem ist nicht so. Zwar stimmt hier die Richtung, also salzig und süß, aber dennoch gibt es im Ayurveda keine Zwischenmahlzeiten oder auch Snacks und schon gar kein Fast Food.

Wichtig ist im Ayurveda auch, dass man immer langsam und auch regelmäßig isst. Zwischen den Mahlzeiten sollten schon rund vier bis sechs Stunden liegen. Nur so kann der Körper richtig gut verdauen. Und die geregelten Essenszeiten sind deshalb sehr wichtig, weil sie den Tag strukturieren. Genau das ist in stressigen Zeiten sehr wichtig. loeffelweise-harmonie-ayurveda-1 Die Hauptmahlzeit ist hier immer für den Mittag vorgesehen, und dann darf man sich auch so richtig satt essen. Wenn das Frühstück ausfällt, es dies auch nicht so ganz schlimm. Wichtig ist aber, dass das Essen abends immer leicht verdaulich ist. So kann man dann gut schlafen. Zudem sollte man in Ruhe essen und auch in einer schönen Umgebung und vor allen Dingen, ohne dass man nebenbei etwas erledigt.

Auch Disziplin hilft weiter, so schaufelt man nicht unkontrolliert etwas in sich hinein. Durch unregelmäßiges Essen wird die Vata-Energie angefeuert, und das ist dann ein Teufelskreis, der auch meist noch mit einem Bewegungsmangel einhergeht. Dann steigen der Stresspegel und auch das Gewicht.

Allerdings gibt es hier auch eine gute Nachricht, denn niemand muss sich die geliebten süßen Leckereien verkneifen. Ayurveda ist die Lehre, in der diese süße Lust noch durchaus ernst genommen wird. Es gibt sogar manche Kurkliniken, die die Nachspeise noch vor der Hauptmahlzeit servieren.

Dezember 7th, 2011 | Leave a Comment

Verwöhnende Massagen mit Stempeln und Steinen

Sie zählen zu den bereits uralten und klassischen Naturheilverfahren, die Wärmebehandlungen in Form von entspannenden Massagen. Mittlerweile ist es auch so, dass sich sehr viele unterschiedliche Varianten dieser ganzheitlichen Massage entwickelt haben. Deren Ziel ist es dann aber nicht unbedingt, sich ausschließlich zu konzentrieren auf den körperlichen Zustand, sondern dabei wird der Mensch ganzheitlich betrachtet als Einheit von Seele, Körper und Geist.

verwoehnende-massagen-1 Besonders die Massagen mit heißen Steinen oder auch Kräuterstempeln haben sich sehr schnell in der ganzen Welt verbreitet. Ihre Wurzeln reichen aber sehr weit zurück, und zwar weit über zweitausend Jahre. Diese beiden Massageformen waren bekannt unter anderem in der chinesischen Medizin sowie auch bei den indianischen und auch hawaiianischen Schamanen. Durch Aufzeichnungen aus Asien kann belegt werden, dass diese Behandlungen mit den Kräuterstempeln wirklich nichts Neues sind, sondern sogar bereits schon vor Christi Geburt durchgeführt worden sind. Der Ursprung von den Massagen mit den heißen Steinen dürfte wohl in Tibet, im alten Nepal und auch in Westchina liegen. Heute nutzen sehr viele Menschen diese altbewährten Massagen beispielsweise bei einem ausgiebigen Wellness Wochenende in Deutschland.

Bei der Santai-Kräuterstempel-Massage nutzt man das kostbare Wissen rund um die Wirkung und die Verwendung von Heilkräutern. Diese Kräutermischung, die ganz individuell zusammengestellt wird, wird dann mit einem feinsten Seidentuch umwickelt. Indem man die Stempel über Wasserdampf erwärmt entlockt man diesen Kräutern ihre Duftstoffe und auch Wirkstoffe. Diese Wärme und auch die Kraft der Kräuter verbinden sich dann zu einem wunderbaren Wirkstoffpaket, welches die Durchblutung fördert, die Selbstheilungskräfte aktiviert und auch den Stoffwechsel anregt. Auch alte Hautpartikel werden abgetragen und die Neubildung der Zellen somit angeregt. Gleichzeitig werden so auch noch die Feuchtigkeitsdepots der Haut aufgefüllt. Auch das Bindegewebe wird gefestigt, und nach der Massage fühlt sich die Haut richtig schön samtweich an.

Diese Massage beginnt mit einer Salbung, die sehr sanft ist, und zwar von Gesicht, Dekolleté und Hals. Dazu wird ein handwarmes Öl verwendet. Anschließend wird dann mit den Kräuterstempeln zuerst das Dekolleté ganz sanft angetippt, und wenn die Stempel dann eine hautfreundliche Temperatur erreicht haben, dann werden das Dekolleté, das Gesicht und der Hals mit sanften kreisenden Bewegungen massiert. Danach folgen dann recht leichte, ziehende und streichende Bewegungsphasen entlang der Lymphbahnen.

Während der gesamten Behandlung werden die Kräuterstempel mehrmals wieder in warmem Öl auf die richtige Temperatur gebracht. Während dieser Zeit ist es dann so, dass mit der Hand sanfte Massagegriffe ausgeführt werden. Diese lassen dann die Inhaltsstoffe aus den Kräuterstempeln noch etwas tiefer in das Gewebe eindringen. Sehr gut kombinieren kann man diese Santai-Gesichtsmassage mit warmen Kräuterkompressen, einer Kräutermaske und auch einem Kräuterpeeling. Dieses wird auch sehr oft als komplettes Paket angeboten.

Bei der Hot-Stone-Massage ist es so, dass sie eine Vielzahl an Körperprozessen aktiviert. Hier gibt es eine Kombination aus der Urkraft der Steine, Massage und auch Wärmebehandlung. Dies beruhigt, entspannt, steigert die Durchblutung und fördert zudem auch gleich noch die Stoffwechselprozesse im Gewebe. So werden dann Muskelverspannungen gelöst und somit auch Schmerzen gelindert.

Auf der seelischen und auch geistigen Ebene trägt diese Hot-Stone-Massage dazu bei, dass man wirklich entspannen und auch loslassen kann. Das ist so, weil durch die Massage energetische Blockaden gelöst werden. Man erreicht dies, indem man die Meridiane und auch die Chakren des Körpers mit einbezieht. Traditionell verwendet man für diese Hot-Stone-Massage Basaltsteine, und deren Wirkung beruht auf der Farbe, den darin enthaltenen Mineralstoffen, der Entstehungsgeschichte und auch der Kristallstruktur. verwoehnende-massagen Diese schwarzen Basalt-Lavasteine werden entweder in einem Wasserbad oder auch in einem Wärmegerät erwärmt, und zwar auf 50 bis 60 Grad. Dann werden sie eingeölt und anschließend aufgelegt. So erzielt man dann eine vollständige Durchwärmung des Körpers.

Mit diesen Steinen arbeitet man auch an den Energiezentren des Körpers. Wenn man die Steine auf diesen Energiezentren platziert, also beispielsweise an Händen, Stirn, Füßen, Nacken, Solarplexus und auch Bauch, dann sind sie in der Lage, ihre Urkräfte voll zu entfalten. Danach folgt dann die Massage. Zuerst reibt man den Körper mit einem weichen Öl ein, dies kann beispielsweise Mandelöl oder Jojobaöl sein. Dann lässt man die Steine mal leicht, mal sanft, mal mit etwas mehr Druck über den Körper gleiten. Diese Massageanwendungen werden immer sehr großzügig und auch recht langsam durchgeführt. So schenkt man dem gesamten Organismus mehr Vitalität, das Energiefeld wird harmonisiert und auch gestärkt. Kombiniert man die Massage mit Edelsteinen oder auch duftenden Aromen, dann lassen sich sehr angenehme Reize setzen, die dann alle Sinne entspannen. Das führt dann zu einem sehr tiefen und vor allen Dingen auch ganzheitlichen Ergebnis.

Dezember 6th, 2011 | Leave a Comment

Die Kräuterstempelmassage – mehr als nur eine Wellnessanwendung

Wärme spielt in der Heilkunde eine große Rolle. Das gilt auch für Aromen und Berührung. All diese wohltuenden Elemente verbinden sich in der Kräuterstempel-Massage. Die Behandlungsform stammt aus dem asiatischen Raum und ist mittlerweile aus renommierten Wellness Hotels in Deutschland nicht mehr wegzudenken.

kraeuterstempelmassage Bei einer solchen Behandlung ist Ruhe das oberste Gebot. Körper und Geist sollen in Einklang gebracht werden und deshalb ist es wichtig, dass der Gast bequem liegt. Bekleidet ist er nicht, dafür ist er an den empfindlichen Zonen mit einem Handtuch bedeckt. Zuerst wird der Gast vollständig mit einem sehr angenehm duftenden Öl eingerieben und leicht massiert. Da auch die Umgebungstemperatur eher hoch ist, friert der Gast auch bei Luftbewegung nicht.

Die eigentliche Behandlung findet jedoch mit Hilfe der Kräuterstempel statt. Dabei handelt es sich um Leinenbeutel, die prall mit Kräutern gefüllt sind. Auch Gewürze gehören dazu und weitere pflegende Substanzen für die jeder Therapeut seine eigene Rezeptur hat. Der Leinenbeutel ist etwa faustgroß und kann je nach gesundheitlicher Verfassung unterschiedlich befüllt werden. Grund ist, dass jedes Kraut sein eigenes Heilspektrum hat. Ein Gast, der unter einer Immunschwäche leidet, braucht unter Umständen eine anderen Zusammensetzung als jemand, der stark unter Stress und Überforderung oder Unruhe leidet.

Der Leinenbeutel wird in einem bestimmten Öl erhitzt. Optimal ist eine Temperatur zwischen 65 und 80° C. Vor der ersten Anwendung kühlen die Beutel etwas herunter. Sobald die Temperatur knapp erträglich ist, werden bestimmte, weniger empfindliche Körperstellen mit den Kräuterstempeln beklopft. Auf diese Weise soll ein erster Reiz gesetzt werden. Anschließend werden kurze Streichbewegungen über die Haut durchgeführt. Sobald der Kräuterstempel nur noch knapp über der Hauttemperatur liegt, folgen lange, streichende Bewegungen über den ganzen Körper. Dabei folgt der Therapeut den Meridianen, die auch in der Akupunktur eine Rolle spielen. Dann wechseln lange und kurze Bewegungen einander ab. Nach dieser Anwendung werden die bestehenden Verspannungen behandelt.

Nicht nur die Wärme, sondern auch die Wirkstoffe aus den Kräutern dringen in die Tiefe vor und lösen Verspannungen der Muskeln. Dabei sollen die Wirkstoffe auch positiv auf die Organsysteme wirken. Ein weiterer Effekt ist die Anregung des Stoffwechsels. Aus diesem Grund wird die Behandlung mit Kräuterstempeln auch für alle Menschen empfohlen, die abnehmen wollen oder unter Stoffwechselproblemen leiden. Außerdem hilft die Therapie gegen bestehende Durchblutungsstörungen, weil durch den Wärmereiz die Durchblutung angeregt wird. Auch die Haut profitiert von der Behandlung. Die Öle werden nach der Behandlung zwar abgewaschen, konnten bis dahin jedoch vor allem trockene Haut rückfetten, was noch lange spürbar ist.

kraeuterstempelmassage-1 Der Haupteffekt liegt natürlich in der Entspannung, weshalb die Kräuterstempelbehandlung vor allem Wellness-Behandlung ist. Eine solche Behandlung dauert etwa eine halbe Stunde. Nebenwirkungen sind keine bekannt, weshalb die Therapie eine echte Bereicherung ist für alle, die aufgrund verschiedener Vorerkrankungen von einigen wohltuenden Therapieverfahren ausgeschlossen sind.

Auf die Behandlung mit den Kräuterstempeln sollte jedoch eine Ruhepause eingehalten werden. Nicht selten ist der Gast so entspannt, dass er einschläft. Teuer ist eine solche Behandlung nicht. Sie kann in den meisten Wellnesskliniken als Paket gebucht werden. Die Kräuterstempelbehandlung kann auch sehr gut mit anderen therapeutischen Anwendungen kombiniert werden.

September 28th, 2011 | Leave a Comment

Eine Ayurveda-Kur auf Sri Lanka genießen

Gesund zu bleiben ist nicht einfach. Deshalb muss jeder selbst aktiv werden, um sich die Gesundheit zu erhalten. In jungen Jahren ist das noch ganz einfach, doch spätestens in den 30ern zeigen sich die ersten Alterserscheinungen.

ayurveda-sri-lanka Je größer der Stress ist, desto deutlicher die Zeichen. Wenn dann noch die Zeit für reine Entspannung fehlt, ist die Gewichtszunahme nur noch eine Frage der Zeit. Auch Falten scheinen von Tag zu Tag mehr zu werden. Gleichzeitig wird die seelische und körperliche Belastbarkeit von Tag zu Tag geringer. Ausgeklügelte Diäten und teure Cremes scheinen nur kurz zu helfen und dann werden die äußerlichen Anzeichen nur noch deutlicher.

Die Menschen aus Indien scheinen es da leichter zu haben. Sie altern ohne alt zu werden. Ihre Haut bleibt länger jung und viele von ihnen halten scheinbar problemlos ihr Gewicht. Dazu bewahren sie sich geradezu bemerkenswert ihr inneres Gleichgewicht. Der Schlüssel zu all dem liegt in Ayurveda, einem alten indischen Heilverfahren. Seit über 2000 Jahren nutzen die Inder ihre Kenntnisse und die beschränken sich nicht nur auf die Ernährung, sondern auch auf Entspannungstechniken, Massagen und vieles mehr. Allein ein Blick auf die Ernährung nach Ayurveda zeigt, wie sehr sich die Vorstellung einer ausgewogenen Ernährung von der im Westen unterscheidet.

Wer sich gründlich mit der ganzheitlichen Heilmethode befassen möchte, sollte nach Sri Lanka reisen und sich dort vor Ort von Fachkräften mit einer ausgiebigen Ayurveda-Kur behandeln lassen. Dann ist der ganze Tag von Ayurveda bestimmt. Viele Anwendungen wechseln einander ab, die Speisen sind karg und fleischlos, aber genau auf die gesundheitliche Situation abgestimmt. Gegessen wird nur so lange, bis der Hunger gestillt ist und nicht etwa, bis sich ein Gefühl der Sättigung eingestellt hat. Dabei werden die Speisen in aller Ruhe und immer zu einer bestimmten Zeit eingenommen. Auch die Temperatur ist wichtig. Je nach Konstitution sollen außerdem bestimmte Gemüse gemieden oder vermehrt gegessen werden.

Auf Sri Lanka werden die Urlauber zu ihren Symptomen befragt und anschließend einer bestimmten Konstitution zugeordnet. Nach Ayurveda kennt man Vata, Pita, Kapha und auch Mischtypen. Hier findet sich dann auch die Erklärung für bestimmte Verhaltensmuster. Ein aufbrausendes Wesen, die Unfähigkeit sich durchzusetzen, innere Unruhe, Kraftlosigkeit, Ängste oder andere auffällige Verhaltensweisen haben alle ihren Ursprung in einem Ungleichgewicht der Kräfte. ayurveda-sri-lanka-1 Die Fachkräfte wissen nach der Untersuchung, unter welchen Problemen der Einzelne leidet und wie ihm ausgleichend geholfen werden kann.

Abzunehmen ist während einer solchen Ayurveda-Kur nur einer der positiven Effekte, gleichzeitig sorgt aber intensives Yoga auch für ein Gleichgewicht zwischen Körper und Geist. Yoga lässt sich auf Sri Lanka wesentlich leichter genießen und erlernen und das liegt auch daran, dass die Kursteilnehmer dann täglich am Unterricht teilnehmen und ihr Wissen so viel schneller vertiefen können.

Zusammenfassend berichten Reisende, die eine solche Ayurveda-Kur in Sri-Lanka genossen haben, dass sie sich um Jahre verjüngt fühlen und wesentlich entspannter und hoffnungsvoller in die Zukunft sehen können. Dabei ist eine solche Kur so angelegt, dass die Teilnehmer auch Verhaltensweisen erlernen, die ihnen helfen, ihre Zukunft gesünder und vor allem zufriedener zu gestalten. Ayurveda steht allen Glaubensrichtungen offen.

September 15th, 2011 | Leave a Comment

Reinigen und entgiften mit der indischen Heilkunst Ayurveda

Die alte indische Heilkunst Ayurveda ist nicht mehr länger etwas, das nur in Indien angewandt wird. Auch hierzulande wird Ayurveda immer beliebter. Aber um in den Genuss davon zu kommen ist es nicht unbedingt nötig, ein Wellnesshotel aufzusuchen, einiges kann man auch zu Hause anwenden.

ayurveda-zu-hause-n1 Egal ob für Güsse oder auch Massagen, aus der Ayurveda-Medizin sind Öle absolut nicht mehr wegzudenken. Für alle drei sogenannten Dosha-Typen eignet sich das kalt gepresste Sesamöl. Vor der ersten Anwendung sollte man das Öl ganz langsam auf 100 Grad erhitzen. Dann wieder auf Körpertemperatur abkühlen lassen. Diese ganze Prozedur nennt man dann „reifen“. Wem dies zu viel ist, der kann im Handel auch bereits einige fertig gereifte Öle bekommen.

Alle Ayurveda-Ärzte bauen auf Heilpflanzen und auch Heilkräuter, beispielsweise die Indische Stachelbeere. Diese gilt als Energiespender und ihr wird auch eine verjüngende Wirkung nachgesagt. Sie wirkt aber auch gegen Stress, Asthma und auch allgemeine Schwäche. In Bioläden kann man bereits fertige Präparate mit indischen Heilpflanzen kaufen.

Sind wir verspannt oder auch erschöpft, dann kann eine Fußreflexzonen-Massage wahre Wunder wirken. Sie ist sogar in der Lage, Impulse an ganz bestimmte Organe zu senden und somit hilft sie Krankheiten zu heilen. Zwar ist es nicht möglich, eine richtig gezielte Fußreflexzonen-Massage selbst durchzuführen, aber schon eine ganz vorsichtig durchgeführte Ölmassage an den Füßen ist in der Lage, einem eine sehr angenehmen und tiefe Entspannung zu bringen. Man reibt einfach den Fuß und die Wade mit dem Öl ein, und zwar unter einem leichten Druck. Sehr viele recht hartnäckige Verspannungen sitzen gerade unterhalb der Zehen, und das bis hin zur Ferse. Diese kann man mit einem vorsichtigen Reiben auch ganz einfach selbst beseitigen.

In der Ayurveda-Therapie spielen die Doshas eine sehr große Rolle, das sind Energiemuster. Je nachdem, welches dieser Energiemuster bei einer Person vorherrscht, ist derjenige ein Vata, Kapha oder auch Pitta. Der Vata-Typ hat für gewöhnlich eine trockene Haut, er friert meistens sehr schnell und die Menschen dieses Typs sind auch gerne recht mager und haben auch oft Verdauungsprobleme. Beim Pitta-Typen herrscht meistens eine unreine Haut vor. Zudem ist er von einem mittel bis schweren Körperbau. Die Kapha-Typen neigen sehr schnell zu Übergewicht, aber sie haben eine glatte Haut.

Im Ayurveda spielt das Essen eine absolut herausragende Rolle. Eine ganz besondere Bedeutung haben dabei die unterschiedlichen Gewürze. Beispielsweise gilt Kardamom als beruhigend, und die ätherischen Öle des Ingwers wirken entschlackend. Chili ist gut dazu geeignet, den Kreislauf anzuregen. Auch beim Essen wird Rücksicht genommen auf die verschiedenen Dosha-Typen. Vata-Typen sollten eher die Geschmacksrichtungen sauer, süß und salzig bevorzugen, und das Essen sollte auch auf jeden Fall gekocht sein. Die Pitta-Typen können sowohl warm als auch kalt essen, und zwar in den Richtungen süß, bitter und herb. Für die Kapha-Typen gilt, dass sie viel frisches Obst essen sollten, und auch Gemüse ist wichtig, und zwar in den Richtungen bitter, herb und scharf.

Ähnlich wie bei den Füßen ist es auch bei den Händen so, dass auch hier eine Massage Auswirkungen auf den ganzen Körper haben kann. Zudem erzeugt sie auch ein recht tiefes Wohlgefühl. Auch hier sollte man warmes Sesamöl nutzen. Beginnen sollte man die Massage an den Schultern, und dann arbeitet man sich in kleinen kreisenden Bewegungen bis hin zu den Händen vor. Natürlich mit der rechten Hand am linken Arm und umgekehrt. Man zeichnet dabei mit den Daumen kleine Kreise auf dem Handrücken und auch der Handfläche. Danach dann jeden Finger einzeln bis zur Spitze ausstreichen.

ayurveda-zu-hause-n Ayurveda-Anwendungen sind grundsätzlich zu jeder Tageszeit möglich, aber dennoch wird jede Tageszeit den Eigenschaften eines Doshas zugeordnet. Vata-Zeit ist von 2 bis 6 Uhr und von 14 bis 18 Uhr. Diese ist gekennzeichnet von Wachheit und Klarheit. Also immer vor sechs Uhr aufstehen. Der Nachmittag gilt allgemein als kreative Zeit.

Die Kapha-Zeit ist von 6 bis 10 Uhr und von 18 bis 22 Uhr angesagt, und sie wird durch Trägheit und Schwere bestimmt. Daher sollte man wenn es geht vor 22 Uhr ins Bett gehen. Die Verdauung ist zu dieser Zeit recht träge, daher sollte man nur leichtes Essen zu sich nehmen.

Die Pitta-Zeit ist von 10 bis 14 Uhr und von 22 bis 2 Uhr. Diese steht für Energie und Hitze. Hier bietet sich ein üppiges Mittagessen an. In der Nacht werden zu dieser Zeit Träume verarbeitet. Abends sollte man keine Ölmassagen mehr anwenden, denn dann werden die so gelösten Giftstoffe nicht mehr abtransportiert.

August 19th, 2011 | Leave a Comment

Die Meditation gibt Kraft und macht auch gleichzeitig froh

Es gab einmal eine Zeit, in der Meditation als Quatsch abgetan wurde. Bei diesem Wort sahen die Menschen immer nur einen total durchgeknallter Esoterik-Freak vor sich, der inmitten von Räucherstäbchen sitzt und der Welt total entrückt ist. Heute sieht das ganz anders aus, denn immer mehr Menschen wenden sich dieser Jahrtausende alten Lehre aus Fernost zu. Sie werden viel gelassener, und sie befreien sich von negativen Gedanken und auch Ängsten. Viele der Menschen, die regelmäßig üben, können sogar über noch viel mehr berichten. meditation-kraft Durch das Meditieren erhalten sie ein Gefühl von Frieden und Glückseligkeit, zudem schenke es auch noch neue Lebenskraft und Selbstvertrauen.

Wer sich jetzt fragt, ob das wirklich stimmt, der kann sich nach den modernen bildgebenden Verfahren erkundigen die beweisen, dass Meditation wirklich wirkt. Bereits seit dem Jahre 1987 untersucht eine ganze Gruppe Neurowissenschaftler aus verschiedenen Ländern die Auswirkung des Meditierens auf den Körper und den Geist, und das in Zusammenarbeit mit dem Dalai Lama.

Das Ergebnis ist eindeutig. Das Gehirn entwickelt sich ständig weiter, und ein beispielsweise erhöhter Stress führt zu Veränderungen in der grauen Substanz im sogenannten Hippocampus. Mit Hilfe eines MRTs ist es möglich, diese sichtbar zu machen und auch Veränderungen nachweisen zu können. Das Volumen dieser grauen Gehirnzellen steht in einem direkten Zusammenhang zu Intelligenz, Aufmerksamkeit und auch Gedächtnis. So kann man erkennen, wie sich psychische Störungen in dieser Hirnstruktur niederschlagen. Stress baut für gewöhnlich diese wichtige graue Substanz ab. In Studien mit Kontrollpersonen konnte herausgefunden werden, dass die Meditierenden ein größeres Volumen der grauen Substanz haben als die Kontrollpersonen.

Meditatives Üben verändert die Aktivität des Gehirns nachhaltig, und so wird auch unsere Reaktion auf Angst, Trauer, Stress und Wut durch diese Entspannungstechnik beeinflussbar.

Heute wird eine Methode der Meditation, die die Achtsamkeit in den Mittelpunkt stellt, auch in unterschiedlichen Kliniken eingesetzt. Vor allem bei chronischen Erkrankungen ist dies der Fall. Dies sind meistens Depressionen, Multiple Sklerose, Tinnitus, Krebs, Rheuma, Herz- und auch Hautkrankheiten, Suchtprobleme oder auch psychische Störungen.

Durch viele dieser Erkrankungen kann es zur Auslösung von Stressreaktionen kommen. Es ist ganz klar, dass so etwas den gesamten Krankheitsverlauf negativ beeinflusst. Stress schwächt allgemein das Immunsystem, aber Freude und Zufriedenheit stärken es.

Wenn wir anfangen, die Distanz zu den Dingen zu verlieren, die uns allgemein belasten, dann wird die Anspannung ganz schnell gesundheitsschädlich. Stress macht einfach krank, er raubt den Schlaf und treibt auch den Blutdruck in die Höhe. Durch Meditation kann man sich ganz wunderbar selbst beeinflussen. Man übt ganz einfach, böse Gedanken loszulassen. Dann treten die positiven Werte wie Mitgefühl oder auch liebevolle Güte hervor, welche die zentralen Punkte sind, die der Meditation zugrunde liegen. Ebenfalls durch die Neuropsychologie konnte bewiesen werden, dass sich durch das Meditieren bestimmte Bereiche im Gehirn intensiver verschalten, die für die Aufmerksamkeit und auch die Sinneswahrnehmungen zuständig sind. Diese innere Haltung wird dann nach und nach zu einer richtigen Lebenseinstellung. Wichtig ist nur, dass man sich die Zeit nimmt, diese zu fordern.

meditation-kraft-1 Wer gerade anfängt oder meditieren zunächst einmal ausprobieren möchte, der kann das Meditieren auf ein ganz bestimmtes Mantra ausprobieren. Dieses Mantra ist ein Wort oder auch ein kleiner Text, den man sich aussucht und mit dem Fluss des Atems immer wieder für sich wiederholt. Dieses Mantra ist dafür da, dass der Übende seinen immer wieder abschweifenden Geist sanft zurückholt zur Meditation, wenn es sich wieder mit den Problemen befassen möchte. Ein anderes Hilfsmittel ist der Schein von Kerzen, den man ganz einfach betrachtet. Was etwas schwieriger ist, das ist dem eigenen Atem zu lauschen, denn die Gedanken haben sehr oft ein Eigenleben, und sie schweifen sehr gerne ab. Das wiederum behindert die Entspannung.

Wichtig ist immer, dass das Meditieren Raum braucht, daher sollte man einen ruhigen Ort wählen, an den man sich richtig zurückziehen kann.

 

Juli 28th, 2011 | Leave a Comment

Etwas ganz Besonderes im Wellnessurlaub erleben – Outdoor-Wellness

Der stressige Alltag sorgt bei vielen Menschen heute für ein großes Bedürfnis nach einem Ausgleich dazu, nach Erholung und Ruhe. Einmal im Jahr für zwei Wochen in Urlaub zu fliegen reicht dafür einfach nicht aus, man will häufiger abtauchen, dafür aber nicht so lange. outdoor-wellness Wochenendtrips gehören daher zu den boomenden Angeboten der Reiseveranstalter.

Oft ist es ein Wellnessurlaub, der gebucht wird, um dank der zusätzlichen Angebote in Form von Massagen, Schwimmbadnutzung und Kosmetik- sowie Sportangeboten in kurzer Zeit einen möglichst großen Erholungseffekt zu erreichen. Aber auch Ausflüge in die Natur sind sehr beliebt, Fahrten in einsam gelegene Hotels, in denen man wirklich ungestört ist und absolute Ruhe genießen kann. Denn kaum etwas erfrischt den Geist so sehr wie eine frische Brise an einem einsamen Küstenabschnitt oder die nur von Vogelgezwitscher und Blätterrauschen unterbrochene Stille riesiger Waldgebiete.

Recht jung aber stark im Kommen ist daher die Idee der „Outdoor-Wellness“, eine Kombination, die beide Bedürfnisse befriedigen will. Outdoor-Wellnesshotels zeichnen sich entsprechend zu aller erst durch ihre abgeschiedene Lage aus, in der Nähe finden sich immer großzügige Rad- und Wanderwege, oft gibt es Außensportanlagen wie Tennis- und/oder Golfplatz. Wunderbar sind Häuser, die über einen gepflegten See verfügen, der zum Baden genutzt werden kann, wer dies nicht hat bietet aber meistens einen Indoor- und Outdoor-Swimmingpool. Auch draußen gelegene Whirlpools gehören zum Angebot der Outdoor-Wellnesshotels, genau wie Gartensaunen.

Die Möglichkeiten, die Natur in Wellness-Erlebnisse einzubeziehen und sie sogar dafür zu nutzen sind vielfältig, und der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Naheliegend ist, dass viele der Hotels, die Outdoor-Wellness anbieten, auch sonst Wert auf Natürlichkeit legen und ihren Gästen eine besonders ausgewogene und ökologisch angebaute Verpflegung anbieten. So finden sich viele zertifizierte Biohotels, die im Einklang mit der Natur Kneipp-Pfade in die Landschaft gefügt haben, und ihren Gästen diese ganz traditionelle Form der Wellnesskur anbieten können.

Auch für Massagen und ähnliche Verwöhn-Angebote nutzen Outdoor-Wellnesshotels die Kräfte der Natur. Reine, teils sogar selbst gepresste ätherische Pflanzenöle spenden wunderbaren Duft in allen Räumen und in konzentrierterer Form beim entspannend-pflegenden Erholungsbad. Auch für Massagen werden natürliche Öle genutzt, und bei gutem Wetter kann eine solche in einem Outdoor-Wellnesshotel auch durchaus einmal in einem offenen Pavillon am Waldrand durchgeführt werden.

Nicht nur bei der Hot-Stone-Massage, bei der erhitzte Steine auf bestimmte Nervenknotenpunkt des Körpers aufgelegt werden, nutzen die Therapeuten flache Kiesel und andere Steine. outdoor-wellness-1 Auch leichte Druckmassagen mit Unterstützung durch warme oder kalte Steine sind sehr effektiv und angenehm. Die Natur schenkt außerdem eine reiche Vielfalt an Kräutern, die teils über den Duft und damit die Atmung Beschwerden lindern und allgemein entspannen, teils in Bädern, als Bestandteil von Auflagen, Wickeln und als Massage-Stempel ihre Wirkstoffe direkt über die Haut in den Körper leiten.

Vieles von dem, was am Wegesrand wächst, schmeckt auch als Rohkostsalat wunderbar und gehört durchaus in die gehobene Gastronomie, auf die die meisten Wellnesshotels ebenfalls Wert legen. Denn zum Wohlfühlen gehört immer auch eine ausgewogene und wohlschmeckende Ernährung aus ausgesuchten, frischen Zutaten.

 

Juni 9th, 2011 | Leave a Comment

Eine ganz besondere Pflege – das Schokoladenpeeling

Schokolade ist bei weitem nicht mehr nur als der „Dickmacher“ bekannt, von dem man trotzdem die Finger nicht lassen kann. Vor allem die Zartbittervariante mit hohem Kakaoanteil hat viele positive Eigenschaften und ist schokoladenpeeling tatsächlich – in Maßen genossen – richtig gesund.

Wer den Erkenntnissen der Naschkatzendiät dennoch nicht 100%ig vertraut, kann sich (fast) alle Vorteile der Schokolade auch auf garantiert kalorienfreiem Weg sichern. Immer häufiger findet Schokolade nämlich ihren Weg auf die Haut, in Form von Schoko-Massagen, -Bädern oder -Peelings, für die die Schokolade erwärmt wird bis sie eine cremige Konsistenz erreicht hat. Diese Konsistenz wird durch Zusätze von Öl, Milch oder anderen Flüssigkeiten gehalten und kann je nach Art der Anwendung variieren.

Egal welche Anwendung genau man sich mit Schokolade gönnen möchte, es muss bitte immer hochwertige Zartbitterschokolade verwendet werden. Nur diese enthält in konzentrierter Form Kakaobutter, die die Haut wunderbar und vor allem ganz natürlich pflegt, sowie Polyphenole, die eine antioxidative und hautstraffende Wirkung haben. Auch Aminosäuren, Mineralien und Vitamine spendet der Kakao, diese werden zum Glück über die Haut ebenso aufgenommen wie beim Verzehr und entfalten außerdem direkt an Ort und Stelle ihre entschlackende Wirkung. Dadurch wird die Haut nicht nur entgiftet sondern auch mit Proteinen aufgepolstert, so dass sie sofort jünger wirkt.

Wird der flüssigen und mit Ölen versetzten Schokoladencreme noch Meersalz oder Zucker zugesetzt, kann dank dieser natürlichen Schleifpartikel ein gesundes Peeling durchgeführt werden. Grundsätzlich hat ein Peeling den Effekt, dass sich Hautschuppen und oberflächliche Unreinheiten lösen und die Haut aufnahmebereit gemacht wird für pflegende Stoffe – die sie beim Schokoladenpeeling direkt mitgeliefert bekommt.

Nach einem Schokoladenpeeling ist sicher kein Eincremen der Haut mehr notwendig, denn die Kakaobutter versorgt die Haut hervorragend mit Fetten und anderen Pflegestoffen und macht sie zart und geschmeidig. Natürlich geben auch die zugesetzten Öle ihre jeweiligen Inhaltsstoffe an die Haut weiter, hier kann der Therapeut den Zusatz ganz individuell auf die Bedürfnisse des Genießenden abstimmen. Ebenfalls sorgt der Peelingeffekt der Salz- oder Zuckerkristallen dafür, dass andere Inhaltsstoffe der Schokolade von der Haut besser aufgenommen werden können. Die Polyphenole dringen tief ein und entfalten ihre schützende Wirkung und auch die Vitamine, Mineralien und Aminosäuren gelangen besser dahin, wo sie gebraucht werden. schokoladenpeeling-1 Selbstverständlich ist die Haut nach einem solchen Peeling spürbar weich und geschmeidig und sieht frisch und strahlend aus.

Ein weiterer toller Effekt, den keine andere Massage- oder Peelingvariante vorweisen kann ist die Ausschüttung von Serotonin und Endorphin. Diese Hormone lösen beim Menschen Glücksgefühle aus und sorgen für Elan und Tatkraft. Dass Kakao diese pur enthält ist schon lange bekannt – unter anderem deshalb kann man ja auch die Finger nicht davon lassen, egal wie kalorienreich er verarbeitet wurde. Der Geruch, der einen beim Schokoladenpeeling oder anderen Wellnessanwendungen mit Schokolade wohlig einhüllt hat aber den gleichen Effekt auf die Stimmung – und das garantiert kalorienfrei.

 

 

Juni 7th, 2011 | Leave a Comment

Ayurveda auch problemlos zu Hause einsetzen

Nur wer sich intensiv um sich kümmert, kann gesund bleiben. Solange man jung ist, darf man sich eine gewisse Nachlässigkeit erlauben, denn ein aktiver Stoffwechsel kompensiert bis zu einem gewissen Grad kleine Nachlässigkeiten.

ayurveda-zu-hause Ab etwa dem 30. Lebensjahr ändert sich das jedoch. Nicht nur das Gewicht schnellt bei vielen Menschen in die Höhe während gleichzeitig die Fähigkeit abzunehmen sinkt, auch Erkrankungen heilen nicht mehr so einfach aus. Dabei gibt es viele Dinge, die man für sich tun kann.

Immer mehr Menschen interessieren sich für alternative Heilverfahren. Sie alle zu mischen, ist jedoch nicht sinnvoll. Nach Möglichkeit entscheidet man sich für ein Heilverfahren, zum Beispiel für Ayurveda. Ayurveda ist ein sehr altes Heilverfahren und stammt aus Indien. Bis heute wird es in Indien angewendet und hat weltweit einen sehr guten Ruf als ganzheitliches Heilverfahren. Wer sich damit befassen möchte, sollte sich darin einweisen lassen. Ist das nicht möglich, kann man sich jedoch auch Schritt für Schritt an die wohltuenden Anwendungen von Ayurveda herantasten.

Der große Vorteil ist, dass Ayurveda auch viele Aspekte moderner Wellnessbehandlungen enthält, so dass einiges täglich bei der Entspannung helfen kann. Ayurveda beinhaltet gesunde Speisen, Getränke, Bewegung und Massagen. Nach den Richtlinien von Ayurveda können Bäder vorbereitet, wie auch verschiedene Entspannungstechniken durchgeführt werden. Ayurveda in den Alltag einziehen zu lassen bedeutet, in Ruhe zu essen und dann auch nur so viel, bis kein Hunger mehr spürbar ist. Das Essen sollte störungsfrei und schweigend eingenommen werden.

Wer streng nach Ayurveda lebt, verzichtet auf Fleisch. Es ist jedoch nicht nötig, wirklich alle Richtlinien zu befolgen. Viele Dinge sind im Alltag auch nicht realisierbar, weshalb sich die meisten Menschen darauf beschränken, Ayurveda in der freien Zeit anzuwenden. Dazu gehören die Anwendungen mit Öl. Das Öl wird zum Beispiel bei Massagen verwendet. Einige davon kann man sogar selbst anwenden. Dazu legt man ein dickes Handtuch unter die Beine und massiert die Waden mit ruhigen langen Bewegungen, nachdem man das entsprechende Öl in die Hände gegeben hat.

Wohltuend wirkt auch der Tee am Abend. Der Teegenuss nach Ayurveda wird immer der jeweiligen Konstitution angepasst. Das bedeutet, dass die eigene Persönlichkeit und das Erscheinungsbild wie auch die aktuelle Verfassung nach den Theorien von Ayurveda den Konstitutionen Pitta, Kapha oder Vata und auch den jeweiligen Mischtypen zugeordnet wird. ayurveda-zu-hause-1 Ein Pitta-Tee wirkt vor allem beruhigend. Er kann aber auch kühlend sein und ist damit optimal in der heißen Jahreszeit. Der Vata-Tee ist süß und soll vor allem verbrauchte Kraft zurückgeben. Er sollte vor allem am Abend getrunken werden, um zu vermeiden, dass man zu erschöpft einschläft. Der Kapha-Tee wirkt anregend. Er ist grundsätzlich für den Kapha-Typen geeignet, eignet sich aber auch für alle, die in einer Arbeitspause Kraft schöpfen möchten.

Natürlich sind die Kräuter für einen solchen Tee unbehandelt. Sie enthalten auch kein Koffein und wurden durch ökologischen Anbau gewonnen. Die Tees werden auch für Männer und Frauen unterschiedlich zusammengesetzt, da man bei Ayurveda von völlig unterschiedlichen Bedürfnissen ausgeht. Wer sich mit Ayurveda befasst, findet zu einem inneren Gleichgewicht und wird sensibler den eigenen Bedürfnissen gegenüber.

 

Mai 30th, 2011 | Leave a Comment

Ayurveda – weitaus mehr als nur ein paar wohltuende Massagen

Wenn man heute das Wort Ayurveda in einen Raum mit Menschen wirft, dann wird es einige geben, die gleich mit Stichwörtern wie wohltuende Massagen, Öl, Stirnguss und auch vielleicht noch Synchronmassage loslegen werden. Das ist gegenüber der Zeit von vor ein paar Jahren noch eine echte Errungenschaft, denn damals wusste niemand, was Ayurveda überhaupt ist. Mittlerweile findet man in vielen SPAS bereits entsprechende Rubriken auf der Angebotstafel, die ayurvedische Anwendungen anbieten. Dies sind meistens Massagen mit wunderbar wohlriechenden Ölen, die alle Muskeln schön lockern und dabei rundherum entspannen. ayurveda Dabei umgibt den Gast noch ein Hauch von Exotik, und das macht die Massage zusätzlich zu einem echten Erlebnis. Allerdings hat dies mit der ursprünglichen Lehre Ayurveda nicht wirklich mehr viel zu tun.

Ayurveda ist eine Heillehre aus Indien, die bereits uralt ist. Hierbei geht es wirklich um weitaus mehr, als um ein paar entspannende Massagen. Seit Jahrtausenden wird Ayurveda bereits in Indien praktiziert. Die Ärzte, die sich zu Ayurveda-Ärzten ausbilden lassen, durchlaufen ein Studium, das mehrere Jahre dauert und auf den alten Heilkünsten beruht, die überliefert wurden.

Bei der Ayurveda-Lehre ist es so, dass grundsätzlich immer der Mensch aber nicht die Krankheit im Vordergrund steht. Dazu kommt noch ein sehr wichtiger Punkt, der diese einzigartige Lehre von unserer herkömmlichen Schulmedizin wesentlich unterscheidet, denn Ayurveda verbietet gar nicht erst, sondern bietet einfach nur. Hier gibt es mehr Gebote aber keinerlei Verbote. Allerdings wirkt Ayurveda nicht so schnell, aber dafür langsam und sicher.

Dazu kommt noch ein wichtiger Punkt, denn gerade in diesen Zeiten nimmt das Interesse an der eigenen spirituellen Weiterentwicklung immer mehr zu, und genau das kann man im Ayurveda finden. Ayurveda geht davon aus, dass man Leiden, Krankheiten und auch Disharmonien immer dort findet, wo das Gleichgewicht der Kräfte gestört ist. Das passiert im Körper, im Kopf, aber auch im engeren Umfeld und in zwischenmenschlichen Beziehungen. Aber auch das Verhältnis zwischen Mensch und Natur kann durchaus gestört sein.

Ayurveda hat ganz individuelle Ansätze, wie man das Gleichgewicht von Körper, Geist und auch Seele wiederherstellen kann. Und es sorgt dafür, dass man es ein leben lang behält. Allein die Übersetzung aus dem Sanskrit, der alten Hochsprache Indiens zeigt, worum es bei Ayurveda geht: „Wissenschaft vom langen Leben“.

Untrennbar mit Ayurveda sind die sogenannten Doshas verbunden. Gemeint sind damit die drei Konstitutionstypen, also Vata, Pitta und Kapha. Diese kann man mit Bioenergien gleichsetzen. Es gilt hier, diese drei Doshas in den Einklang zu bringen und auch zu halten.

Die Bestimmung der Doshas erfolgt immer durch einen Ayurveda-Arzt. Dieser wendet die bereits berühmt gewordene Pulsdiagnose an, aber er achtet auch auf die Beschaffenheit von Haut und Haar sowie dem Körperbau. Zudem fragt er nach der Ernährung und auch nach dem sozialen und emotionalen Umfeld. Wenn die Doshas dann schlussendlich korrekt bestimmt sind kann man wirklich feststellen, ob es hier vielleicht ein Missverständnis gibt, dem man dann mit ausgleichenden Maßnahmen entgegenwirken kann.

Sehr wichtige Komponenten bei der Wiederherstellung und auch beim Halten des wichtigen Dosha-Gleichgewichts sind unter anderem die Ernährung, Meditation, Yoga und auch spezielle Behandlungen, die der Reinigung dienen. Diese bestehen aus Ölmassagen, aber auch aus Güssen, Schwitzkuren, Bädern und Packungen.

Dabei gibt es eine kleine Königsdisziplin unter den Behandlungen, die sogenannte Panchakarma-Kur. Diese darf immer nur in Begleitung eines Arztes absolviert werden, und sie läuft auch nach einer ganz bestimmten Reihenfolge ab. Wer eine solche Panchakarma-Kur bucht, der sollte immer dafür mindestens vierzehn Tage, besser aber noch 21 bis 30 Tage einplanen. ayurveda-1 Diese Kur ist eine sehr intensive Reinigung, sie ist ausgesprochen anstrengend und zudem fordert sie auch noch viel, sowohl mental als auch körperlich.

Wer eine solche Kur plant steht oft vor der Frage, wo soll man denn nun hingehen, um sich diesen Behandlungen zu unterziehen? Natürlich kann man in das Mutterland des Ayurveda, also Indien fahren, aber auch in Europa gibt es sehr viele authentische Behandlungen, die von den Zentren angeboten werden. Was nun für einen selbst besser ist, das muss jeder selbst entscheiden. Sicher ist es nicht jedermann´s Sache, bis nach Indien zu fliegen und sich dort behandeln zu lassen, auch wenn man das gerne einmal machen würde, allein schon der einzigartigen Erfahrung wegen. Oft spielt ja auch der Geldbeutel nicht immer so mit.

Aber es ist im Grunde genommen auch egal, ob man nach Indien fährt oder seine Kur in Europa absolviert, Ayurveda ist wirklich nur dann sinnvoll, wenn man es ernsthaft und auch regelmäßig in seinen Alltag integriert. So erhält man ein langes und gesundes und auch harmonisches Leben.

 

Mai 20th, 2011 | Leave a Comment

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