Die perfekte Alleskönnerin für Gesundheit und Wellness – die Heilerde

Bereits bei den alten Ägyptern war es absolut üblich, dass sie sich gegen rheumatische Beschwerden in Bädern wälzten, die aus Nilerde hergestellt wurden. Schon Hippokrates verordnete eine solche Heilerde, und zwar als Brei, und auch der große Paracelsus nutzte sie, und zwar in den Zeiten von Cholera und Pest. In Deutschland war es später Pfarrer Kneipp, der diese Heilerde nutzte, um Hautausschläge zu behandeln. Eine gesamte Kur entwickelte dann sogar Pfarrer Felke aus der Heilerde, und das war auch der Grund, warum er auch den Beinamen Lehmpastor bekam.

Diese Heilerde hat wahrlich bereits eine sehr lange Tradition. heilerde_0 Bereits seit einigen Jahrtausenden wird sie sowohl zu medizinischen Zwecken eingesetzt als auch zu pflegenden. Diese Heilerde ist ein Naturprodukt und ist auch bekannt als Mineralerde, Tonerde oder auch Löss. Sie entstand während der letzten Eiszeit, die vor 10.000 Jahren stattfand, und zwar dadurch, dass zu der Zeit tonnenschwere Eisbrocken Felsen und auch Steine zermalmten. Als Verfeinerer kamen dann noch Wind und Wasser dazu. Durch sie schrumpften sie bis auf die Größe von Staubkörnern.

Die Zusammensetzung von diesem Löss unterscheidet sich immer etwas, es kommt immer darauf an, wo er herkommt. Zum größten Teil ist es aber so, dass sie aus Quarzkörpern und auch kalkigen Bruchstücken bestehen. Dass es hier auch unterschiedliche Farben gibt liegt daran, dass auch der Anteil an Eisen- oder Magnesiumoxiden unterschiedlich ist, so kann es zu einem Grün, Gelb, Weiß oder auch Braun kommen. In der Tonerde sind aber auch Mineralstoffe enthalten, wie beispielsweise Magnesium, Kalzium, Natrium und auch Kalium. Dazu kommen noch Spurenelemente wie Kupfer, Chrom, Zink, Selen und auch Lithium. Dazu kommt auch noch, dass vor allen Dingen die grüne Tonerde sehr reicht ist an der wichtigen Kieselsäure.

Allerdings ist es nicht so, dass dieser gesundheitsfördernde Effekt der Tonerde hauptsächlich dem Reichtum an Mineralien zu verdanken ist. Die Heilerde hat eine sehr unregelmäßige Oberflächenstruktur, und dadurch bekommt sie eine sehr hohe Absorptionsfähigkeit. Daher ist sie in der Lage, Nahrungsgifte und auch schädliche Stoffwechselprodukte ganz einfach an sich zu binden. Dadurch wird die Heilerde so gesund. Allerdings muss man auch dabei sagen, dass sich diese Eigenschaft ungünstig auswirken kann, wenn gleichzeitig Medikamente eingenommen werden müssen. Daher sollte man immer darauf achten, dass zwischen der Einnahme der Medikamente und der Einnahme der Heilerde mindestens zwei Stunden liegen.

Heilerde ist ein Produkt, das man sowohl innerlich als auch äußerlich anwenden kann. Nutzt man sie innerlich, dann wirkt sie zuallererst antibakteriell. Sehr gerne verwendet man sie daher zum Gurgeln, wenn es zu Entzündungen im Mund- und Rachenraum gekommen ist. In diesem Fall verrührt man einen Teelöffel der Heilerde mit einem halben Glas Wasser, das lauwarm sein sollte. Damit spült man dann mehrmals am Tag den gesamten Mundraum und Rachenraum aus. Sehr gut wirkt die Heilerde auch bei Magenübersäuerung, Sodbrennen und für die Darmsanierung. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte jetzt belegt werden, dass die Heilerde in der Lage ist, die überschüssige Magensäure zu binden. Mehrfach untersucht wurde auch bereits die Wirkung im Darm, und dabei konnte herausgefunden werden, dass durch die schöne feine Heilerde die Darmperistaltik angeregt wird. Dadurch sorgt die Heilerde dann für eine gut funktionierende Verdauung.

Die Palette der Anwendungen, die man äußerlich durchführt, ist wirklich sehr umfangreich. Bäder, Einpudern, heiße Umschläge, hier ist fast alles dabei. Und sie wird nicht nur im Bereich der Heilung eingesetzt, auch im Wellnessbereich findet die Heilerde immer mehr Anklang. Beispielsweise verfeinert eine Heilerde-Maske für das Gesicht die Poren, und auch der Zellstoffwechsel wird gut angeregt. Jeder, der eine unreine Haut hat, die recht oft zur Bildung von Mitessern neigt, sollte des öfteren eine Maske mit Heilerde nutzen, denn diese ist in der Lage, überschüssigen Talg gut zu binden. Man verrührt für eine solche Maske einfach ein bis zwei Teelöffel dieser Erde mit genauso viel Wasser. Dann auf das Gesicht auftragen und trocknen lassen. Ist die Maske dann getrocknet, dann kann man sie mit warmem Wasser wieder abwaschen.

heilerde-1 Für die Heilerde gibt es in Deutschland sehr strenge Auflagen. Als Heilerde darf hier wirklich nur diejenige Tonerde genannt werden, die ein spezielles Prüfverfahren durchlaufen hat nach dem Arzneimittelgesetz. Wenn sie das geschafft hat, dann besitzt sie auch die Anerkennung als Arzneimittel. Und dafür gibt es wirklich sehr strenge Auflagen. Dafür muss die Heilerde auf jeden Fall so gut wie es irgendwie geht keimfrei sein. Die Tonerden, die in einer Tiefe von bis zu 30 Metern abgebaut werden, enthalten zwar sowieso schon fast keinerlei Keime, um aber auf Nummer sicher zu gehen, werden sie zusätzlich noch bei 133 Grad keimfrei gemacht. Nur so ist es möglich, dass sie auch wirklich als Arzneimittel zugelassen werden.

Anders sieht es beispielsweise aus bei der grünen Mineralerde, die aus Frankreich stammt. Sie ist insgesamt sehr viel feiner als die braune, aber sie darf nur als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden, denn sie wird in der Provence lediglich unter der Sonne getrocknet, aber danach nicht mehr noch zusätzlich sterilisiert. Aber auch alle Mineralerden ohne absolviertes Prüfverfahren unterliegen sehr strengen Qualitätsvorschriften. Auch diese Erden müssen keimfrei sein, und auch Zusätze oder Schwermetalle sind streng verboten. Allerdings unterscheiden sich das Arzneimittel Heilerde und die Mineralerde ohne das genannte Prüfverfahren nicht bei der Wirkung und auch nicht bei den Anwendungsgebieten.

Dezember 30th, 2011 | Leave a Comment

So schön kann der grüne Tee machen

Bekannt ist er ja bereits seit vielen Jahren, und auch beliebter wird er hierzulande immer mehr. Die Rede ist hier vom grünen Tee. Dieses Getränk gilt schon als regelrechte Geheimwaffe. Aber man kann ihn nicht nur gut trinken, auch als schneller Wellness Kurztrip für die Haut und das gruener-tee-schoenheit Haar ist der Tee sehr gut geeignet.

Schon seit langem ist es bewiesen, und zwar durch japanische Studien, dass grüner Tee ganz extrem gesund ist. Er schützt sehr gut das Herz, und zudem ist er auch in der Lage, das Leben zu verlängern. Pro Tag sollte man mindestens fünf Tassen von diesem Tee trinken, so die Empfehlung. Hält man sich daran, dann kann man sicher sein, dass der Körper absolut optimal versorgt wird mit Gesundstoffen wie beispielsweise Magnesium und auch Kalzium. Allerdings muss man dabei sagen, dass nicht jeder Tee auch gleich gut ist. Daher ist es gerade in diesem Falle sehr ratsam, zu Sorten zu greifen, die mit einem Biosiegel ausgestattet sind.

Grüner Tee enthält sehr viele Polyphenole, und diese sind in der Lage, die freien Radikale einzufangen. So hemmt der grüne Tee Entzündungen. Außerdem ist in diesem Tee auch gleich noch Collagen enthalten, und da ist es dann kein Wunder, dass er auch noch ein perfekter Faltenkiller ist. Gerade die zarte Haut im Gesicht und natürlich am Dekolleté profitiert auf jeden Fall davon. Eine sehr intensive Wirkung hat eine Grüntee-Maske. Dafür mischt man vier Teelöffel warmen grünen Tee mit zwei Teelöffeln Honig, zwei Esslöffeln Weizenkleie und auch einem Teelöffel pürierter Avocado. Diese Mischung dann als Maske auf das Gesicht auftragen, und auch das Dekolleté nicht vergessen. Für fünfzehn bis zwanzig Minuten einziehen lassen und hinterher wieder gut abwaschen.

Auch das Haar profitiert vom grünen Tee. Darin ist auch eine sehr große Dosis Zink enthalten, und dieses schöne Mineral gilt als wahrer Haarschmeichler. Es legt sich wie eine richtige Schutzhülle rund um das Haar, und so wird das Haar dann viel kräftiger und zugleich wird auch die Struktur geglättet. Das Ergebnis ist Haar, das wirklich wunderschön glänzt. Am besten stellt man sich ein Grüntee-Haarwasser her. Dafür benötigt man zwei Esslöffel Grüntee-Blätter, die man mit einem Viertelliter Wasser aufkocht. Dann für gute zehn Minuten ziehen lassen und anschließend wieder abseihen. Einmal in der Woche sollte man das Haar damit spülen, natürlich nach der üblichen Haarwäsche.

gruener-tee-schoenheit-1 Wahre Wunder kann der grüne Tee bewirken, wenn es um geschwollene Augen geht. Im grünen Tee ist ein sehr hoher Anteil an Gerbsäure enthalten, und der sorgt in Windeseile dafür, dass die Lymphgefäße auch ganz schnell wieder abschwellen. Man lässt einfach zwei Beutel Grüntee für drei Minuten ziehen. Wenn sie dann abgekühlt sind, legt man sie für zehn Minuten auf die Augen. Wenn es noch schneller gehen muss, dann bieten sich Eiswürfel aus grünem Tee an. Dafür gibt man einfach nur den grünen Tee, der vorher zubereitet wurde, in die handelsüblichen Eiswürfelbehälter. Natürlich ist dies etwas aufwändiger, aber wenn man öfters mit geschwollenen Augen zu tun hat, kann man sich ja diese Eiswürfel auf Vorrat einfrieren.

Die Gerbstoffe im grünen Tee sorgen auch dafür, dass er beruhigend wirkt auf Magen und Darm. Sie sind es auch, die dem grünen Tee seinen bekannten herben Geschmack verleihen.

Dezember 29th, 2011 | Leave a Comment

Schönheit aus dem Orient – 1001 Nacht lässt grüßen

Es ist wirklich so, als wenn man in eine vollkommen andere Welt eintaucht, wenn man ein sogenanntes Hamam betritt. Hier erwarten den Gast schöne glatte und auch warme Steine, die Luft ist erfüllt von Wasserdampf, und die Beleuchtung ist entsprechend gedämpft. Alle Kälte und auch Stress und Hektik bleiben hier wirklich vor der Tür zurück, und wenn man dann dort badet meint man wirklich, man in in 1001 Nacht gelandet. schoenheit-orient-2 Dies ist eine Badezeremonie, die nach einem Ritus durchgeführt wird, der bereits viele Jahrhunderte alt ist. Das Ziel dieses Rituals ist es, den Körper wirklich gründlich zu reinigen und auch den Geist zu erfrischen.

Wer an dieser Zeremonie teilnimmt, wird sich zunächst einmal mit einem Pestemal bekleiden, das ist ein Baumwolltuch, das sehr dünn ist, und das um die Hüften geschlungen wird. Dann betritt man einen schönen warmen Raum. Für gewöhnlich wird dieser Raum dominiert durch einen recht großen und runden Marmortisch, dieser wird auch als Nabelstein „Göbektasi“ bezeichnet. Rundherum fließt Wasser in Marmorbecken, und zwar sowohl warmes als auch kaltes Wasser. Hier sagt man, dass Wasser auf jeden Fall fließen muss, damit es auch wirklich richtig reinigen kann. Dann nehmen die Frauen dort Kupferschalen, und damit gießen sie sich das Wasser über den gesamten Körper. Anschließend legt man sich auf den Nabelstein. Dieser ist beheizt, und der Sinn des Ganzen ist, den Körper nur sehr leicht zu erhitzen.

Durch diese Wärme werden dann auch gleich die Muskeln entspannt, und auch das Immunsystem macht sich auf den Weg. Durch den Dampf werden auch die Poren geöffnet, und somit ist die Haut dann vorbereitet für alles das, was dann noch kommt, wie die bekannte Seifenmassage und auch das gründliche Peeling. Der Badegast wird hier von oben bis unten in einen schönen Schaum gehüllt, und dann verrichten der Bademeister oder die Badefrau ihr Werk, indem sie den Gast nach allen Regeln der Kunst richtig durchkneten. Mittels eines Handschuhs aus Seide oder alternativ auch aus Ziegenhaar werden die alten Hautschüppchen ganz einfach wieder weggerubbelt. Das bringt eine erhöhte Durchblutung, und gleichzeitig wird auch noch der Hautstoffwechsel sehr gut angeregt. Weggespült werden die gelösten Hautschüppchen und auch die Schlacken dann wieder durch schöne sanfte Wassergüsse, ebenfalls aus der Kupferschale. Dieses recht umfangreiche Baderitual ist nicht nur für die Reinigung gedacht, denn in sehr viele orientalischen Ländern ist dieses Ritual auch ein ganz wesentlicher Aspekt in der gesamten Schönheitspflege. In vielen dieser Länder ist es so, dass Schönheit nicht nur eine glatte Haut bedeutet und schönes Haar, sondern das Ganze hat auch sehr viel zu tun mit Zufriedenheit, Entspannung und auch dem genussvollen Selbstbewusstsein der Damen.

Wem der Handschuh aus Ziegenhaar zu hart ist, der kann alternativ auch ein ganz sanftes Peeling ausprobieren mit der beliebten Lavaerde, auch bekannt als Rhassoul. Diese recht weiche, aber sehr mineralstoffreiche Erde stammt aus Marokko, und zwar aus dem Atlasgebirge. Sie ist im gesamten Orient ein sehr beliebtes Reinigungsmittel. Sie ist in der Lage, sowohl die Haut als auch die Haare richtig schön samtweich zu machen. Diese Lavaerde weicht man einfach nur in etwas warmem Wasser auf. Anschließend wird das zu einer Paste verknetet, und dann nur ganz leicht in die Haare und auch die Haut einmassiert. Wichtig ist zu wissen, dass in dieser Lavaerde keinerlei Tenside enthalten sind. Sie hat aber eine sehr hohe Quellfähigkeit, und daher ist sie auch in der Lage, Talgreste und auch abgestorbene Hautschüppchen  zu binden. schoenheit-orient Gleichzeitig nimmt dann auch die Haut die Mineralstoffe auf. Wenn dieses Rhassoul dann ganz leicht angetrocknet ist, dann spült man es einfach mit klarem Wasser wieder ab. Wichtig ist, dass man es aus den Haaren sehr gründlich entfernt, denn sonst können die Haare sehr schnell stumpf wirken.

Abschließend gibt es noch einen Guss aus kaltem oder auch lauwarmem Wasser, und dann ist die Haut wirklich bestens vorbereitet für alle Pflegebehandlungen, die noch folgen. Wenn man sich im Orient befindet, kommt an dieser Stelle die Enthaarung mit einem Warmwachs, das den Namen Halawa trägt. Dies ist eine Mischung aus Pflanzenöl, Zucker und auch Zitronensaft. Aber auch in Deutschland steht diese Methode der Enthaarung immer höher im Kurs. Der abschließende letzte Schritt ist dann das Verwöhnen der Haut und des Haares, und zwar mit sehr reichhaltigen Cremes und natürlich auch duftenden Ölen. Dafür gibt es bereits eine sehr lange Tradition, denn heute weiß man, dass diese Art von einem verschwenderischen Umgang mit Ölen und Salben bereits bei den alten Ägyptern durchaus normal war. Dies kann man erkennen aus unterschiedlichen Grabbeigaben und auch anhand von Rezepturen, die mittlerweile schon Jahrtausende alt sind.

Danach geht es dann in einen Ruheraum, und dort stehen dann für gewöhnlich auch Obst und Getränke bereit. Nachdem man sich dann so gestärkt hat, steht ein sehr intensives Verwöhnprogramm an, und zwar ebenfalls für Haut und Haare. Für einen herrlichen Glanz im Haar sorgt man mit nährenden Packungen, die aus Oliven- oder Mandelöl, Eigelb und auch Honig sowie Zitronensaft bestehen. Rötliche Lichteffekte zaubert Henna in dunkles Haar. Für das Gesicht nutzt man Masken aus Heilerde, Joghurt, Blütenwassern, Honig und auch kostbaren Ölen. Für die Hände wird gerne ein Bad in Olivenöl genutzt, das lauwarm sein sollte. Dieses macht die Hände schön zart und stärkt gleichzeitig auch noch die Nägel. Sehr beliebt ist hier auch die Kombination von etwas Honig mit Mandelöl.

Für den Körper ist dann eine Erfrischung mit Blütenwässern vorgesehen. Gesalbt wird er dann auch noch, und zwar mit schön duftenden Ölen. Sehr gerne wird hier auch die „Königin der Blumen“, die Rose, genutzt. Das sehr kostbare Rosenöl ist ein Hautpflegemittel, das sehr hochwirksam ist. Es hat eine aufbauende Wirkung, dann wird auch noch die Zellerneuerung angeregt und auch eine hochempfindliche Haut kann dieses Öl sehr gut vertragen.

schoenheit-orient-1 Im Orient ist es so, dass der Ruheraum auch gleichzeitig ein Ort ist, der Geselligkeit bietet. Hier können die Frauen ihren Tee genießen, immer gut auf weichen Kissen gebettet.
Wer nicht gerade ein Hamam in seiner Nähe hat, und wenn der nächste Wellnessurlaub auch noch etwas weiter weg ist, der kann sich ein paar dieser orientalischen Freuden auch ganz einfach zu Hause zaubern. Schon von Kleopatra können wir lernen, wie man das am besten macht. Absolut legendär sind auf jeden Fall ihre Bäder in Eselsmilch, ebenso auch wie ihre unglaubliche Ausstrahlung. Bei dieser hat sie allerdings auch etwas nachgeholfen, und zwar mit tollen Düften. Bekannt ist auf jeden Fall, dass sie eine Vorliebe hat für Myrrhe, Weihrauch und auch andere sehr intensive Duftkompositionen. Für die Liebesstunden wurden ihre Gemächer den Überlieferungen nach mit Rosenblüten dekoriert.

Es muss ja nicht unbedingt ein Bad in Eselsmilch sein, auch ein Bad mit herkömmlicher Kuhmilch oder auch Sahne erfüllen den gleichen Zweck. Dies kann man auch ohne Probleme mit Rose, Ylang-Ylang, Lavendel oder auch einigen Gewürzölen absolut stilecht beduften. Man muss hierfür nur die ätherischen Öle in die Milch oder die Sahne träufeln, man kann auch noch etwas Honig dazugeben. Die Mischung kommt dann in das Badewasser. So einfach kann man sein Zuhause in den Orient verwandeln.

Dezember 28th, 2011 | Leave a Comment

Nicht nur die passende Pflege erhält die Haut im Winter gesund

In der kalten Jahreszeit ist es vollkommen klar, dass die Haut etwas mehr an Pflege braucht, als in jeder anderen Jahreszeit. Dennoch ist es nicht immer nur die Creme, die die Haut schützt und stärkt, auch auf die Ernährung kommt es an.

Die Haut ist das größte Sinnesorgan des Menschen. Sie wehrt Gifte und Erreger ab, und sie bildet auch Hormone sowie Vitamine. Zudem ist sie noch wirklich ein echter Tausendsassa. Insgesamt ist die menschliche Haut gut zwei Quadratmeter groß. winterhaut Sie wiegt gute sieben Kilo, und trotzdem sie sehr oft unterschätzt wird leistet sie wirkliche Schwerstarbeit, und das jeden Tag. Vorausgesetzt, dass unsere Haut gesund ist, schützt sie uns ständig vor Erregern und auch Giften, die aus der Umwelt kommen. Durch die Bildung des Schweißes hilft sie auch noch beim Entgiften, und auch das für die Knochen so wichtige Vitamin D wird durch sie gebildet, ganz zu schweigen von den Hormonen. Ach ja, und so nebenbei schafft sie es noch, die Körpertemperatur des Menschen zu regulieren. Dennoch darf man nicht übersehen, dass sie auch ein echtes Sensibelchen ist. Es gibt so einiges, das sie gar nicht gut verträgt, wie beispielsweise reizende Stoffe oder auch die trockene Heizungsluft. Wird es draußen kälter als acht Grad, drosselt die Haut auch gleich ihre Talgproduktion, und das bekommen heute schon rund vierzig Prozent der Frauen zu spüren, und das recht deutlich. Es kommt dazu, dass die Haut trocken wird, gleichzeitig spannt sie dann und wird auch noch rot. Das Schlimmste ist für viele Frauen dann aber der oft eintretende Juckreiz. Sogar Ekzeme können auftreten. Genug Gründe also, um der Haut in dieser Zeit die volle Aufmerksamkeit zu schenken.

Damit die Haut alle Erreger und Infektionen abwehren kann ist es wichtig, ihre Schutzbarriere gut zu erhalten. Wichtig sind hier die richtigen Fette, aber auch Feuchtigkeit darf sie nicht zu wenig bekommen. Nicht verwenden sollte man reine Fettsalben, so wie beispielsweise Vaseline. Diese scheinen nur zu heilen, in Wirklichkeit wird durch sie der Wärmeaustausch der Haut vollkommen blockiert. Durch den dann entstehenden Wärmestau passiert es sehr schnell, dass es zu Entzündungen kommt. Daher sollte man immer Wasser-in-Öl-Cremes oder auch Lotionen nehmen. Diese enthalten sehr viel Fett, aber auch Feuchtigkeit ist eingearbeitet. Das ist die ideale Kombination, die dann vor der Austrocknung der Haut schützt. Am besten nutzt man Produkte, wo die Grundlage des Fetts aus reinen Pflanzenölen besteht, so wie beispielsweise Mandelöl oder auch die beliebte Sheabutter. Ein Blick auf das Etikett lohnt sich, denn diese Öle sind der Struktur der Haut sehr ähnlich und können daher viel tiefer einziehen als beispielsweise Vaseline. Gleichzeitig helfen sie auch noch dabei, dass die Hornhaut in der Lage ist, Feuchtigkeit zu speichern.

Eine noch viel bessere Variante ist es, wenn die gewählte Pflegecreme noch zusätzlich einige Pflanzenstoffe enthält, die dann gleich ganz gezielt gegen die Entzündungen wirken. Dies könnte beispielsweise vom Johanniskraut sein, der auch von der Zaubernuss. Wer auf Nummer sicher gehen will, der geht in die Apotheke und fragt dort ganz gezielt nach medizinischen Hautpflegeprodukten, die sowohl eine Wasser-in-Öl-Emulsion sind und auch gleichzeitig noch reichlich entzündungshemmende Pflanzenstoffe enthalten.
Wichtig ist auch, dass man von der gewählten Creme nicht zu viel aufträgt, denn trägt man diese Creme zu dick auf, dann können schnell Pusteln und Pickel entstehen. Besser ist es, diese reichhaltigen Produkte mehrmals am Tag aufzutragen. Der Grund ist recht einleuchtend, denn die menschliche Haut ist immer nur in der Lage, eine ganz bestimmte Menge an solchen Heilstoffen aufnehmen zu können.

Wie bereits erwähnt hat aber auch die Ernährung eine direkte Auswirkung auf den Zustand der menschlichen Haut. Die Haut benötigt auf jeden Fall sehr viele Vitalstoffe so wie Vitamine, Mineralien und auch die wichtigen Antioxidantien. Die Schönheit und somit auch die Gesundheit der Haut kommt tatsächlich von innen. Von Dermatologen werden ganz besonders Karotten, Tomaten, Aprikosen und auch Brokkoli sowie Orangen empfohlen. In ihnen ist eine recht hohe Dosis an den Vitaminen A, C und E enthalten, und diese schützen die Zelle. Außerdem enthalten sind auch Karotinoide und auch das bekannte Lykopin. Dieses findet man hauptsächlich in getrockneten Aprikosen und Tomaten. winterhaut-1 Es reicht schon aus, wenn man sich jeden Tag zwei Portionen an Obst und Gemüse gönnt, das sind gerade einmal 250 Gramm. Wenn man sich einen Salat zubereitet oder auch Gemüse dünstet, dann sollte man ein bis zwei Esslöffel eines Weizenkeimöls oder auch eines Olivenöls dazugeben, denn dadurch wird der Schutzeffekt noch etwas erhöht. Das Vitamin E im Weizenkeimöl und die Ölsäure im Olivenöl sind sehr gut in der Lage, die Haut zu schützen vor den so schädlichen freien Radikalen. Wenn die Haut trocken ist, dann können diese immer nur recht langsam wieder abtransportiert werden. Sehr gut für die Haut sind auch noch die Omega-3-Fettsäuren, daher sollte man es sich angewöhnen, zwei Mal in der Woche recht fetten Seefisch zu essen, wie beispielsweise Lachs, Hering und auch Makrele.

Damit hat man viele gute Stoffe aufgenommen, aber was nützen einem diese Stoffe, wenn sie gar nicht erst in die Haut gelangen? Daher ist es auch im Winter sehr wichtig, dass man mindestens zwei Liter Wasser trinkt. Natürlich sind auch ungesüßte Fruchtsäfte und Kräutertees recht gut einsetzbar. Durch diese Flüssigkeitsmenge wird das Blut verdünnt, und dadurch ist es möglich, dass mehr dieser wertvollen Schutzstoffe und auch Feuchtigkeit die Haut wirklich erreichen.

Dezember 28th, 2011 | Leave a Comment

Wenn das Wetter auf die Seele schlägt – Tipps gegen den Winterblues

Es ist nass, kalt, die Blätter an den Bäumen sind längst verschwunden, und irgendwie ist es den ganzen Tag über düster. Das ist zwar nicht schön, aber für diese Jahreszeit nun einmal typisch und auch vollkommen normal. Kein Wunder aber, dass man dabei auch recht schnell etwas trübsinnig werden kann. Dennoch sollte man sich auf keinen Fall ärgern, wenn es draußen wieder einmal wie aus Eimern regnet. winterblues Herauswagen sollte man sich trotzdem, denn der Wind ist bestens geeignet, um den Kopf so richtig freizupusten. Den Regen nutzt man am besten, indem man mit ihm den Kummer von der Seele wegwäscht. Zudem gibt es noch so einiges, das man für eine bessere Laune tun kann, so vertreibt man den Winterblues sehr schnell.

Zum einen sollte man gerade in dieser Jahreszeit viel nette Gesellschaft einplanen. Man kann beispielsweise mit der Familie oder auch mit Freunden in das Kino gehen, Spieleabende veranstalten oder auch an Partys teilnehmen. Hier ist es allein schon die reine Vorfreude auf die gemeinsame Unternehmung, die die Stimmung um einiges anhebt.

Frust ist etwas, das zu jeder beliebigen Jahreszeit auftreten kann. Es ist aber so, dass solch ein Frust gerade an den dunklen Tagen um einiges mehr belastet. Oft hilft es dann, wenn man mit einer Freundin redet. Wer gerade keine Freundin erreichen kann, kann es alternativ auch mit einem Monolog versuchen vor dem Hund oder auch der Katze. Der große Vorteil ist immer, dass die Tiere einen immer verstehen, und das hat auch etwas Tröstendes.

In Musik steckt sehr viel Magie, daher kann sie auch wunderbar verzaubern. Um Aggressionen abzuschütteln nutzen wir gerne Rock-Stücke, sanfte Töne dagegen beruhigen sehr gut. Wer ein paar Tränchen vergießen mag, der kann auch ruhig einmal ein paar Liebeslieder auflegen. So reinigt man die Seele sehr gut.

Am besten fängt man auch gleich mit dem Tanzen an, wenn man schon Musik aufgelegt hat. Wer langsam tanzt, kann dabei schön träumen, wenn man Ärger abbauen möchte, sollte man auf jeden Fall schneller tanzen. Vergnügen und Schwung bringen auf jeden Fall Tänze wie Salsa oder Rumba.

Auch aus der Traditionellen Chinesischen Medizin kommt ein guter Tipp, denn man kann mit einem ganz sanften Druck Glückshormone aktivieren. Dafür muss man nur die Mittelfinger auf die Schläfen legen, und dann für gut zehn Sekunden nur ganz sanft zudrücken. Nach einer kurzen Pause wiederholt man das, und so verfährt man ungefähr zehn Mal.

Das Vitamin D ist bekannt als sogenanntes Muntermacher-Hormon. Damit dieses Hormon aber gebildet werden kann, braucht man Licht. Daher sollte man jeden einzelnen Sonnenstrahl ausnutzen, sei es zum Bummeln oder für einen Spaziergang.

winterblues-1 Für das Glücksgefühl muss man sich nicht mit Schokolade oder Gummibärchen vollstopfen, für gute Laune sorgen auch viele süße Früchtchen wie Orangen oder auch Kiwis. Noch dazu sind sie sehr günstig und wunderbar für die Figur.

Ein anderes Mittel, wenn auch nicht immer ein sehr günstiges Mittel gegen den Trübsinn ist Shoppen. Man sollte sich ruhig einmal zwischendurch eine vielleicht vollkommen nutzlose, aber schon seit langer Zeit ersehnte Kleinigkeit. Bezahlbar sollte sie natürlich sein.

Für ein tolles Gefühl sind auch Ayurveda-Massagen sehr gut einsetzbar. Bereits ab vierzig Euro kann man sich durch so eine Massage in einen tollen glückseligen Schwebezustand versetzen lassen.

Gerade im Winter verlangt der Körper nach sehr viel Ruhe, damit er sich richtig regenerieren kann. Will man mit einer guten Laune aufwachen und zudem auch noch gut über den Tag kommen, dann sollte man auf jeden Fall eine gute Stunde mehr an Schlaf einplanen.

Dezember 27th, 2011 | Leave a Comment

Wichtig für die Haut im Winter – die richtige Pflege

Im Winter wird unsere Haut immer ganz besonders strapaziert, denn hier erlebt sie ständig eine Mischung aus einer klirrenden Kälte und dann wieder trockener Heizungsluft, und das stresst unsere Haut sehr stark. haut-winter-pflege-2 Daher ist es wichtig, dass man gerade jetzt viel Wert legt auf die passende und richtige Pflege. Daher ist es nie verkehrt, etwas mehr Wert zu legen auf den sehr wichtigen Bereich Wellness und Beauty.

Wir alle kennen solche Situationen, man ist zu Fuß oder gar mit dem Rad auf dem Weg zur Arbeit, und die Temperaturen liegen gerade einmal um den Gefrierpunkt. Dann geht es hinein in das Büro, dass netterweise von den Kollegen bereits sehr schön geheizt wurde. Schon kommt man sich ein klein wenig vor wie in der Sauna. Kein Wunder, dass der Winter für unsere Haut wirklich eine sehr stressige Zeit ist. Aber es ist nicht nur der ständige Wechsel zwischen Kälte und Wärme, auch die geringe Luftfeuchtigkeit, die in den beheizten Räumen vorherrscht, setzt der Haut, die ja nun einmal unser größtes Organ ist, richtig zu. In beheizten Räumen ist es oft so, dass die Feuchtigkeit hier gerade einmal zwanzig Prozent beträgt, und das ist schon fast ein echtes Wüstenklima.

Die Reaktion auf all diese winterlichen Klimaeinflüsse kommt dann auch immer gleich prompt. Die Haut wird richtig trocken, sie rötet sich und spannt auch noch sehr dazu. Es gibt auch Menschen, die dann unter einem sehr unangenehmen Juckreiz leiden. Bei unserer Haut ist es so, dass die Talgdrüsen bereits ab einer Temperatur von acht Grad Celsius ihre Produktion deutlich verringern. Dadurch wird dann natürlich auch weniger Hautfett produziert. Dazu kommt dann, dass der natürliche Schutzfilm, den die Haut für gewöhnlich hat, ebenfalls verloren geht. Der Effekt davon ist dann, dass die menschliche Körperhülle dann nicht nur trockener wird, sondern auch gleich noch um einiges anfälliger, und zwar für die äußeren Reize. Durch so entstehende feine Risse können dann Entzündungen begünstigt werden.

Wer wirklich vorhat, den Winter mit unbeschadeter Haut zu überstehen, der sollte auf jeden Fall eine systematische Pflege nutzen. Wichtig ist, dass das Wasserbindungsvermögen gestärkt wird und auch die Barrierefunktion. Solch eine Pflege fängt immer schon gleich bei der Reinigung an. Empfehlungen der Experten sagen, dass man im normalen Alltag immer nur möglichst kurz und auch nur mäßig warm duschen sollte. haut-winter-pflege Wer eine trockene Haut hat, sollte über die Nutzung von rückfettenden Duschgelen oder auch Duschölen nachdenken. Wer trotz der trockenen Haut nicht auf das Baden verzichten mag, der kann dies auch tun, man sollte aber auf jeden Fall einen rückfettenden Badezusatz nutzen. Um zu verhindern, dass die Haut dann im wohlig warmen Nass nicht allzu sehr austrocknet, sollte man auf jeden Fall die Dauer des Bades begrenzen, und zwar auf rund zehn Minuten. Auch auf die Wassertemperatur sollte geachtet werden, diese liegt zwischen 36 und 38 Grad in einem sehr guten Bereich.

Nach Bad oder Dusche ist es immer wichtig, die Haut schön einzucremen, und zwar mit einer sehr reichhaltigen Bodylotion. Für die trockene Haut sind Substanzen wie Jojobaöl, Nachtkerzenöl, Harnstoff, Dexpanthenol und auch Glyzerin oder Milchsäure sehr empfehlenswert. Wer oft unter dem unangenehmen Juckreiz leidet, der sollte auf jeden Fall zu Cremes greifen, die Gerbstoffe enthalten oder auch Harnstoff. Diese hemmen die Entzündungen und helfen auch noch gleich dabei, die Feuchtigkeit möglichst lange in der Haut zu speichern.

Eine große Extraportion an Pflege brauchen gerade im Winter natürlich auch die Hände. Ähnlich wie das Gesicht sind auch die Hände den Witterungseinflüssen immer ganz besonders extrem ausgesetzt. Noch dazu steckt man sehr oft in einem Dilemma, zum einen ist es gut, wenn man sich häufig die Hände wäscht, denn so schützt man sich vor Erkältungsviren. Allerdings wird durch das häufige Waschen auch der natürliche Schutzfilm sehr stark angegriffen. Das ist noch mehr der Fall, wenn man recht heißes Wasser nutzt oder auch sehr aggressive Seifen. Hier sollte man besser zu Syndets greifen anstatt zu Seifen, denn diese ähneln dem pH-Wert der Haut.

Damit die Hände gar nicht erst spröde und rissig werden, sollte man sie recht oft mit einer sehr reichhaltigen Handcreme verwöhnen, die auch sehr hochwertig sein sollte. haut-winter-pflege-1 Vergessen sollte man beim Cremen auch nicht die Nagelhaut und die Nägel selbst. Zudem sollte man es möglichst schaffen, im Freien immer Handschuhe zu tragen. Diese sollte auf jeden Fall zur Grundausstattung gehören, ebenso wie Mütze und Schal.

Für einen Körperteil gibt es kein kleines Mäntelchen, das man sich überstreifen kann, und das ist die Gesichtshaut. Um die Gesichtshaut vor der klirrenden Kälte zu schützen, sollte man sie mit einer Tagespflege schützen, die mehr Fett enthält als die Tagescreme für den Sommer. Sehr gut geeignet sind hier auf jeden Fall Cremes, die eine Wasser-in-Öl-Basis haben, diese sind sehr fettreich. Auch kosmetische Hautöle oder Cremes, die besonders lipidreich sind, und die auf einer Öl-in-Wasser-Basis basieren, sind sehr gut geeignet. Viele Experten auf diesem Gebiet raten dazu, im Winter ganz einfach die Nachtcreme am Tag zu nutzen. Die Lippen sollte man natürlich auch dabei nicht vergessen, hier schützt ein guter Lippenpflegestift.

Verzichten sollte man aber möglichst auf alles, was die Gesichtshaut noch stärker austrocknen könnte, als dies sowieso schon der Fall ist. Vorsichtig sein sollte man hier auf jeden Fall mit starken Peelings und auch bei alkoholhaltigen Gesichtswässern.

Dezember 27th, 2011 | Leave a Comment

Für eine schöne glatte Haut auch im Winter – sanfte Peelings

In der kalten Jahreszeit ist es so, dass unsere Haut so richtig empfindlich wird, und noch dazu schuppt sie sich äußerst gerne, was natürlich schon sehr unangenehm ist. Um sie wieder glattzurubbeln eignen sich sehr gut Peelings. Dennoch sollte man darauf achten, dass man nur milde Peelings nutzt, um die Haut nicht noch mehr zu reizen. Viele Wellness Angebote nutzen als Grundlage solche Peelings.

sanfte-peelings Natürlich gibt es im Handel jede Menge Peelings zu kaufen, hier muss man schauen, welches am besten für die eigene Haut geeignet ist, für gewöhnlich sollten auch die Verkäufer in der Lage sein, bei der Auswahl behilflich zu sein. Für eine samtweiche Haut am ganzen Körper sollte man ruhig einmal bis zweimal im der Woche ein solches Peeling nutzen, am besten gleich unter der Dusche, das geht am schnellsten und besten.

Für das Gesicht gibt es auch schöne kleine Bürstchen, mit denen man das Peeling gleich viel einfacher und auch noch effektiver einarbeiten kann. So kann man die Poren einmal wieder so richtig freiputzen.

Wer einen Teint hat, der recht unregelmäßig ist und zudem noch zu stark pigmentierten Stellen neigt, der kann auch alternativ die Kosmetikerin aufsuchen, um das Gesicht wieder zum Strahlen zu bringen durch ein professionelles Peeling, so wie das „Pigment Balancing Peel“. Hier kombiniert man Aktivstoffe, die intensiv aufhellend wirken, mit einer Fruchtsäure-Lösung, die dann in der Lage ist, die Zellerneuerung zu beschleunigen. So werden dann auch Pigmentflecken sehr deutlich reduziert. In einem Rhythmus von zehn Tagen wird eine solche Peelingmaske aufgetragen, und war auf die gereinigte Haut. Bereits nach zwei bis fünf Minuten wird sie dann wieder abgenommen. Danach wird die Haut dann neutralisiert und zudem auch gleich noch mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor eingecremt. Es braucht rund sechs Sitzungen, bis dann eine ganz wundervolle Haut zutage kommt, die eine deutlich geringere Pigmentierung aufweist. Solch eine Behandlung kann nur bei der Kosmetikerin durchgeführt werden, ausgewählte Salons bieten dieses Peeling an.

Wer zu den Menschen gehört, die ihre Peelings viel lieber selbst herstellen, gibt es natürlich auch entsprechende Rezepte. Durch ein richtig schonendes Peeling ist es möglich, den Körper und natürlich das Gesicht wieder richtig schön frisch wirken zu lassen. Und es benötigt auch nur ein paar Handgriffe, um sich ein solches Peeling selbst herzustellen.

Um ein schönes Orangenpeeling herzustellen, benötigt man die Schale einer Bio-Orange, die man abreibt. Diese Schale mischt man dann mit drei Esslöffeln an Joghurt, einem Esslöffel Haferflocken, einen Esslöffel Orangensaft und auch einem Esslöffel Distelöl. Dieses Peeling trägt man dann ganz einfach auf das Gesicht auf, das natürlich gereinigt sein sollte. Man sollte es auch ruhig für ein paar Minuten einmassieren. Anschließend ist es wichtig, dass man es auch wieder gründlich abwäscht. Durch die Fruchtsäuren aus der Orangen ist es möglich, dass abgestorbene Hautschüppchen besser abgelöst werden.

Sehr schön wirkt auch ein Apfelpeeling. Dafür nimmt man sich einen halben Apfel und raspelt diesen. Danach rührt man noch zwei Teelöffel Honig und auch zwei Teelöffel Mohnkörner darunter. Auch dieses Peeling trägt man wieder auf das gereinigte Gesicht auf, und auch hiermit massiert man das Gesicht einige Minuten lang mit kreisenden Bewegungen. sanfte-peelings-1 Durch das Vitamin C, das im Apfel enthalten ist, wird der Kollagenaufbau der Haut gefördert.

Etwas exotischer ist da schon das Kokosnusspeeling. Dafür muss man fünf Esslöffel Kokosraspeln mischen mit ein paar gemahlenen Mandeln. Dann verquirlt man einen Achtelliter Sahne mit einem Eigelb und hebt dies anschließend unter den Mix von Mandeln und Kokos. Am besten trägt man dieses Peeling unter der Dusche auf, und zwar auf die noch feuchte Haut. Danach duftet der Körper richtig schön nach Kokos und wird zudem auch noch wunderbar streichelzart.

Dezember 23rd, 2011 | Leave a Comment

Die Haut im Winter richtig verwöhnen und auch pflegen

Wir kennen es sicherlich alle auf irgendeine Art und Weise, der Winter macht nicht nur uns zu schaffen, sondern vor allen Dingen auch unserer Haut. Gerade bei sehr kalten Tagen ist es sehr wichtig, dass man der Haut auch die richtige Pflege angedeihen lässt. 92605632 Hier ist nicht immer nur die Haut im Gesicht gemeint, auch alle anderen Stellen des Körpers benötigen die entsprechende Pflege für Beauty und auch Wellness.

Wer gerne einen rosigen Teint haben möchte, der noch dazu schön straff ist, der sollte möglichst oft die meistens vollkommen überheizten Räume verlassen und raus an die frische Luft gehen. So wird man den Stress auch gleich schön los, denn der Kopf wird auch gleich freigepustet. Zudem bringt man so den Kreislauf auf Trab, und die Haut wird mit Sauerstoff versorgt. Am besten sind hier immer die Hundehalter dran, denn mit einem Vierbeiner an der Leine macht es gleich noch mehr Spaß, und auch Ausreden gibt es dann keine mehr, denn ein Hund muss immer raus, egal wie das Wetter gerade aussieht.

Ganz besonders leidet unter der Kälte immer die feine Lippenhaut. Das ist auch kein Wunder, hat sie ja auch keine eigenen Talgdrüsen. Mit einer entsprechenden Maske kann man trockene Hautschüppchen entfernen, und die Sprödigkeit zaubert man so auch ganz einfach wieder weg. Für diesen Zweck gibt es ganz unterschiedliche Produkte im Angebot.

Für einen glatten Teint kann man sehr gut den Acaibeeren-Extrakt nutzen. Dieser wirkt antioxidativ, und mit dem Granatapfel kann man die Haut stärken und gar über Nacht straffen. Mit diesen Wirkstoffen gibt es einige Produkte im Handel, die man regelmäßig auftragen sollte.

Wenn die Haut trocken und auch irritiert ist, dann braucht sie vor allen Dingen eins, und das ist Ruhe. Genau passend ist dann ein wohliges Vollbad. Mehr als zweimal in der Woche sollte man ein solches Bad aber nicht nehmen, denn sonst kann man das Gegenteil erreichen, und die Haut trocknet noch etwas mehr aus. Für eine strahlend zarte Haut kann man auch sehr gut einen Liter Sahne mit in das Bad geben. Wie man weiß, nutzte bereits die schöne Kleopatra diese Methode, um ihre Schönheit zu erhalten.

Vergessen sollte man gerade im Winter auch nicht die Füße. Wir stecken sie im Winter in dicke Socken und dann noch in starre Stiefel, und das ist es, was den Füßen richtig zusetzt. Als Soforthilfe kann man hier eine schöne Packung anwenden. Einfach abends die gewohnte Fußcreme richtig dick auftragen. Dann eine Folie darum wickeln, und abschließend noch ein paar mollige Socken über das Ganze ziehen. haut-winter-pflegen-1 Am nächsten Morgen hat man dann die schönen glatten Füße, die man so gerne haben wollte.

Um den Stress abzubauen, den wir ja nicht nur während der Weihnachtszeit haben, eignet sich wunderbar die Akupressur. Durch sie ist es möglich, dass die Energien in unserem Körper wieder so richtig fließen können. Der Stresspunkt befindet sich bei uns zwischen dem Augenwinkel und dem Ohr, er ist dort als kleine Mulde zu spüren. Darauf legt man einfach die Kuppen von Zeige- und auch Mittelfinger, und dann hält man den Druck für rund fünfzehn Sekunden an. Entspannung pur.

Auch die Hände sind im Winter sehr starken Belastungen ausgesetzt. Hat man strapazierte Hände und auch rissige Nägel, dann kann man hier Abhilfe schaffen mit einem naturreinen Arganöl. Das sorgt für die wichtige Extra-Portion an Pflege. Das Öl macht die Hände schön samtig weich, und zudem schützt es auch noch davor, dass die ersten Fältchen entstehen. Dieses Öl sollte man einmal in der Woche richtig schön in den Hände und auch die Nägel einmassieren.

Dezember 22nd, 2011 | Leave a Comment

Wärme für Wellness und Gesundheit

Eisige Temperaturen wechseln sich ab mit Nieselregen und dunklen Tagen – kein Wunder, dass man irgendwie ständig friert oder sich zumindest durchgehend unwohl fühlt. So werden der Körper und auch die Seele so richtig aus dem Gleichgewicht gebracht. Dabei ist es so, dass Wärme wirklich wichtig ist, und zwar nicht nur für die entspannende Wellness, also zum Wohlfühlen, sondern auch für die Gesundheit. Durch die Wärme werden Gefäße geweitet, und gleichzeitig verbessert sich dann die Durchblutung. Als Folge dessen lösen sich dann auch gleich die Schmerzen und Verspannungen auf. waerme-wellness Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um sich etwas Wärme zu gönnen, sowohl von innen als auch von außen.

Die beliebteste Methode ist wohl ein wärmendes Bad. Das steht bei den meisten sicherlich ganz oben auf der Liste. In einem wunderbaren Schaumbad kann man einmal so richtig abspannen, abtauchen und die ganze Welt um sich herum einfach nur vergessen. Dabei ist ein Vollbad nicht nur dazu geeignet, die Körperwärme zu steigern, es sorgt auch gleich dafür, dass sich die Muskeln entspannen und dabei auch gleich die Abwehrkräfte gestärkt werden. Auch auf die Psyche wirkt sich ein solches Vollbad absolut positiv aus. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Temperatur hier nicht über 37 Grad liegt, und auch eine Badedauer von zwanzig Minuten sollte man nicht überschreiten.

Dazu kann man noch ätherische Öle nutzen. Diese fördern ganz besonders gut den Wohlfühl-Effekt. Hier empfehlen sich zur Entspannung auf jeden Fall Zedernholz, Lavendel und auch Rose. Gegen den gefürchteten Winterblues sind Neroli oder auch Bergamotte bestens geeignet, denn diese heitern die Stimmung gut auf.

Nach dem Bad sollte man darauf achten, dass man einige Sekunden duscht, und zwar mit kaltem Wasser. Danach nur trocken tupfen und auch eincremen oder einölen. Danach kann man sich dann in den Bademantel einkuscheln. Schön warm halten aber auch Fußbäder, wenn es einmal schnell gehen soll und einfach die Zeit für ein ausgiebiges Vollbad fehlt.

Für die Abwehr ist das Schwitzen ja bekanntlich sehr gut. Das Immunsystem wird gerade durch einen Wechsel von kalt und warm richtig gut angeregt. So wird man weitaus weniger anfällig für Infekte. Ganz klar, dass die Sauna hier ganz vorne liegt, wenn es um das Schwitzen geht. Wichtig ist allerdings, dass man nicht abgehetzt zu seinem Saunabesuch kommt. Vorher sollte man sich immer abduschen und hinterher auch immer gut abtrocknen. Optimal ist es, wenn man einmal in der Woche drei Saunagänge absolviert. Für den ersten Gang sollte man zehn Minuten einplanen, die anderen beiden sollten dann je 15 Minuten lang sein. Dazwischen ist es ganz wichtig, dass man kalt duscht.

Eine sehr angenehme Wärme ist auf jeden Fall das Rotlicht. Durch diese Rotlichtlampe wird die Temperatur des Gewebes an der bestrahlten Körperstelle erhöht. Die Folge ist, dass der Stoffwechsel und auch die Durchblutung angeregt werden. Gleichzeitig unterstützt das Licht auch unterschiedliche Heilungsprozesse. Dies ist beispielsweise bei Rückenschmerzen der Fall. Diese roten Lämpchen kann man bereits ab einem Preis von fünf Euro im Handel bekommen. Alternativ kann man natürlich auch eine Infrarottherapie absolvieren bei einem Fachmann, oder auch in einem guten Kurhotel.

Auch von innen kann man sich wärmen, dafür sollte man aber nicht unbedingt Kaffee oder auch Glühwein nehmen, sondern vielmehr zum Tee greifen. Dabei wird einem dann Schluck für Schluck so richtig schön warm. Sehr gut eignet sich hier der Rosmarintee. Das ist deshalb so, weil er die Durchblutung verbessert, und er bringt zudem auch gleich einen niedrigen Blutdruck in Schwung. Ebenfalls geeignet ist hier auch Ingwertee. Wer diese beiden Sorten nun so gar nicht mag, der kann es natürlich auch mit Kräutertee, Rooibostee oder auch Schwarztee versuchen. In einem solchen Fall kann man diese Tees am besten mit schönen wärmenden Gewürzen mischen, hier eignen sich beispielsweise Anis, Fenchel, Kardamom, Kümmel, Zimt oder auch Nelken. Wer keine Lust hat, selbst zu mischen, der kann auch eine bereits fertige Mischung aus Kräutertee und Gewürzen kaufen, er ist auch bekannt als Yogi-Tee.

waerme-wellness-1 Durch eine richtige Ernährung kann man auch das innere Feuer anfachen. Eine gute wärmende Wirkung haben hier Gewürze. Hier kommen beispielsweise Chili, Ingwer, Muskat oder auch Paprika in Frage. Aber auch bei den typischen Weihnachtsgewürzen findet man einiges Passendes, wie Sternanis, Nelken oder Zimt. Ebenfalls geeignet um dem Körper so richtig einzuheizen sind rotes Fleisch und auch Gemüse. Ein guter Warmmacher für die Winterzeit ist sicherlich auch ein einfacher Eintopf oder eine Suppe.

Dann gibt es ja noch die Möglichkeit, heiße Auflagen zu nutzen. Sehr beliebt sind hier zur Zeit Moorwärmflaschen. Diese sind eigentlich nichts anderes als Fango-Packungen, die man für zu Hause nutzen kann. Daher sind sie als wärmende Auflagen absolut ideal geeignet. Darin enthalten ist ein Naturmoor, und das kann man sowohl in der Mikrowelle als auch im Backofen erwärmen. Hier gibt es sicherlich einen Vorteil gegenüber den Wärmflaschen, die sonst handelsüblich sind, denn hier gibt es keine unnötige Gefahrenquelle wie dies beim Einfüllen des heißen Wassers der Fall ist. Zudem ist das Moor auch dafür bekannt, dass es die Wärme ganz besonders lange speichern kann. Hier eignen sich auch Getreidekissen und Kirschkernkissen sehr gut. Noch eine Alternative sind dann die Wärmepflaster. Als heiße Auflage sind diese eine gute Wahl. Man klebt sie einfach auf die Haut auf, das entspannt dann gleich, und der Körper wird mit neuer Energie versorgt. Abziehen sollte man sie wieder nach sechs oder sieben Stunden.

Dezember 22nd, 2011 | Leave a Comment

Kraft in Grün aus dem Meer auch für Wellness und Kosmetik – Algen

Schon seit einiger Zeit ist es so, dass die grünen Algen aus dem Meer immer mehr Beachtung finden, und das sowohl auf dem Teller der Feinschmecker, als auch in den Cremetiegeln der Kosmetikindustrie und in den SPAs der exklusiven Wellnesshotels. Das ist auch kein Wunder, gehören diese Algen doch zu den wohl vielfältigsten Lebensformen, die es auf dieser Welt gibt. Eine sehr wichtige Rolle spielen sie aber nicht nur für die Ernährung, sondern auch für das Klima und auch für die Ökologie.

kraft-in-gruen Um genug dieser wertvollen Algen nutzen zu können, gibt es mittlerweile ganz spezielle Algenfarmen. Auch in Deutschland gibt es so etwas, beispielsweise die Sylter Algenfarm. Hier sprießen zunächst die richtig winzigen Altenkeimlinge heran, und zwar auf ganz speziellem Leinen. Dafür befinden sie sich in besonderen Wasserbecken. Wenn diese kleinen Pflänzchen, die schön bräunlich schimmern, rund einen Millimeter groß geworden sind, werden sie in Tanks ausgesetzt, die mit Meerwasser gefüllt sind. Hier können sie dann in aller Ruhe weiter wachsen. Geerntet werden sie dann im Juni, zu diesem Zeitpunkt sind sie gut einen halben Meter bis hin zu einem Meter lang. Pro Saison können hier schon einmal eine Tonne an Algen zusammenkommen. Dies sind Rotalgen, die dann beispielsweise genutzt werden für die Kosmetikindustrie, und der Zuckertang ist dann vorgesehen für den Verzehr.

Die essbaren Algen werden dann an unterschiedliche Feinkostgeschäfte und natürlich auch Restaurants geliefert, und zwar sowohl auf Sylt als auch auf dem Festland. Man muss also nicht unbedingt einen Urlaub auf Sylt machen, um in den Genuss dieser Algen zu kommen. Sehr beliebt ist bei den Genießern auf jeden Fall der feine salzige Geschmack der Algen, das schmeckt einfach nach Meer. Natürlich geht es hier nicht nur um den Geschmack, dass Gemüse aus dem Meer bietet auch jede Menge Vitamine, Eiweiße, essentielle Fettsäuren, Spurenelemente und auch Mineralstoffe.

Das ist der Grund, warum die Algen gerade in Asien und auch in den Küstenregionen Europas sehr gerne verspeist werden, egal ob getrocknet oder auch frisch. Dennoch ist es gut möglich, dass es auch empfindliche Menschen gibt, die auf den Genuss von Algen nicht so gut reagieren, und die dadurch auch gesundheitliche Probleme bekommen können. Der Grund ist der hohe Jodgehalt der Algen. Daher sollten alle Personen, die unter Schilddrüsenproblemen leiden, und auch alle Menschen, die eher fern der Küsten leben, keine Algen zu sich nehmen, die einen hohen Jodgehalt haben. Zwar gibt es auch Algen, die so geerntet werden, dass der Jodgehalt nicht zu hoch ist, dennoch sollte man auch von diesen Algen nicht zu viel essen. Pro Tag sollten es nicht mehr sein als drei Gramm Frischalgen oder auch 7,5 Gramm Tiefkühlalgen.

Algen spielen aber auch eine Rolle in der Lebensmittelproduktion. Findet man auf einer Packung die Bezeichnung E 407, dann weiß man, dass Bestandteile aus den Algen diesem Lebensmittel zugesetzt wurden. Das Carrageen, das aus den Rotalgen gewonnen wird, wird dazu eingesetzt, um Sahne zu verdicken und auch Salatsoßen, und auch in Joghurt oder Pudding ist das Mittel zu finden. Sehr beliebt und auch bekannter ist das Agar-Agar, auch unter E 406 zu finden. Dieses wird als Geliermittel genutzt, und auch in unterschiedlichen Süßspeisen sowie in Gummibärchen ist es zu finden.

Diese so nützlichen Stoffe bestehen aus den sogenannten Polysacchariden, das sind langkettige Kohlenhydrate. Diese dienen eigentlich dazu, die Zellwände von ganz bestimmten Arten der Algen zu stabilisieren. Das sind auch Substanzen, die dann wiederum Anwendung finden im Bereich der feuchten Wundbehandlung. Daher findet man sie auch in Gelpflastern oder auch Gelauflagen.

Im Bereich der Hautpflege setzt man auf die feuchtigkeitsanreichernde Wirkung der Extrakte aus den Algen. Es gibt sogar Mutmaßungen, dass es einige Rotalgen und Braunalgen gibt, die eine antibakterielle und auch antivirale Wirkung haben sollen.

kraft-in-gruen-1 Natürlich kommt auch der gesamte Markt der Nahrungsergänzungsmittel nicht mehr aus ohne Produkte aus den Algen. Hier sind es hauptsächlich die Blaualge Spirulina als auch den Grünalge Chlorella, die sehr beliebt sind. Genutzt werden sie, um das Immunsystem zu stärken und auch den gesamten Körper zu entgiften. Leider ist es bis heute noch so, dass diese Wirkung nicht wissenschaftlich bewiesen ist und bewiesen werden kann. Oft sei gar nicht genau klar, was eigentlich wirklich in den Produkten enthalten sei. Wenn diese Präparate hergestellt werden aus Mikroalgen, die in dem natürlichen Lebensraum der Algen geerntet wurden, dann könnten laut Befürchtungen von Forschern sogar Toxine von Blaualgen in den Präparaten enthalten sein. Daraus könnten sogar Leberschäden und Nervenschäden entstehen.

Wichtige Aufgaben haben diese ganzen Algenarten, rund 400.000 an der Zahl, auf jeden Fall in den Ökosystemen von Ozeanen, und auch in den Flüssen und Seen sieht es nicht anders aus. Sie sind beispielsweise in der Lage, Mineralsalze wie Phosphate aus dem Wasser zu filtern. Zudem sind sie natürlich auch ein Grundnahrungsmittel für eine große Anzahl an Meeresbewohnern.

Es gibt auch eine Arten an Algen, die unter Wasser richtige Wälder bilden, und diese wiederum dienen dann ganz vielen Tierarten als Schutzzone, Kinderstube oder auch Rückzugsgebiet. Algen betreiben auch, wie die Pflanzen, eine Photosynthese, daher sind auch Algen unverzichtbar für unser Klima. Sie sind in der Lage, das Kohlenstoffdioxid, das sich in der Luft befindet, zu binden, und dann stellen sie daraus sowohl Sauerstoff her als auch Zucker. Auch noch einige weitere Substanzen, die energiereich sind, entstehen dabei.

Es gibt auch Arten, die einen recht hohen Fettgehalt aufweisen, wie beispielsweise die Botryococcus braunii. Diese werden jetzt schon als mögliche Quelle gehandelt für Biokraftstoffe. Die ersten Experimente damit sind wohl schon recht vielversprechend verlaufen. Dennoch wird sich dies wohl nicht in den nächsten Jahren durchsetzen.

Dezember 21st, 2011 | Leave a Comment

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