Mit der Kraft der Pflanzen gegen Rückenprobleme

Wenn man einmal gute 100 Jahre zurückschaut wird man feststellen, dass der Mensch zu den Zeiten jeden Tag rund 15 Kilometer zu Fuß zurückgelegt hat. Heute sieht das alles etwas anders aus, denn die meisten sind schon froh, wenn sie einen halben Kilometer täglich schaffen. Heute sitzen oder stehen wir den ganzen Tag, abends sieht es nicht anders aus, da machen wir es uns auf dem Sofa bequem. pflanzen-rucken Für die Wirbelsäule ist das alles der absolute Super-Gau. Sie ist nicht dafür gemacht, im Stillstand zu verharren, sondern will ständig gefordert werden. Die Hauptursache für Rückenschmerzen ist ganz eindeutig der Bewegungsmangel. Mindestens einmal im Leben leiden rund 85 Prozent der Menschen darunter. Sind es nur leichte Beschwerden, so kann man hier auch in den meisten Fällen mit einer leichten Pflanzenhilfe arbeiten. Aber damit sie nicht so schnell wiederkommen, sollte man auf jeden Fall für viel Bewegung im Alltag sorgen. Mit Krafttraining erhält man ein stabiles Muskelkorsett, und durch Dehnungs- und Koordinationsübungen wird er flexibel. Wer unter Stress steht, der sollte auf jeden Fall auch Entspannungsübungen machen.

Verschiedene Pflanzen können eine gute Hilfe sein. Hier gibt es die wichtigsten.

Die Selbstheilung kann sehr gut gefördert werden durch Bockshornklee. Durch Umschläge mit den Samen des Bockshornklees kann die Bildung körpereigener Entzündungshemmer angeregt werden. Durch die enthaltenen Saponine werden die Wirksubstanzen auch in die tieferen Gewebeschichten geschleust. Für einen solchen Umschlag rührt man die gemahlenen Samen mit kochendem Wasser zu einem dicken Brei an. Diesen dann abkühlen lassen und fingerdick auf die betroffenen Bereiche streichen und dann abdecken. Den Umschlag mindestens dreißig Minuten einwirken lassen. Über 14 Tage einmal täglich anwenden.

Auch die Brennnessel ist gut für die Bandscheiben, denn in ihren Blättern stecken entzündungshemmende und abschwellende Wirkstoffe. Durch neue Studien konnte sogar belegt werden, dass die Brennnessel eine regenerierende Wirkung auf die Bandscheiben und die Knorpel hat. Für die Anwendung nutzt man in diesem Falle den Frischsaft aus dem Reformhaus, den man einfach laut der Vorgabe einnimmt. Für einen Tee nimmt man drei bis vier Teelöffel fein geschnittenes Kraut und übergießt dies mit 150 ml siedendem Wasser. Dann zehn Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Man sollte täglich zwei bis drei Tassen davon trinken. Den Saft oder auch den Tee sollte man ruhig kurmäßig über vier bis sechs Wochen trinken.

pflanzen-rucken-1 Verhärtete Muskeln kann man wunderbar durch Cayennepfeffer lockern. Der Schärfe-Stoff Capsaicin, der im Cayennepfeffer enthalten ist, hemmt die Freisetzung der Schmerzbotenstoffe, zudem wird auch gleichzeitig die Durchblutung angekurbelt, und die verspannte Muskulatur wird gelockert. Dies kann man am besten als Wärmepflaster nutzen, oder auch einfach als Salbe in die schmerzenden Bereiche einmassieren, ein- bis zweimal täglich.

Bei Verkrampfungen ist auch Johanniskraut sehr gut wirksam. Dieses hilft nicht nur bei Depressionen, sondern wirkt vor allen Dingen auch schmerzhemmend und entspannend auf die Muskulatur. Hier verwendet man das Johanniskraut-Öl, mit dem man die betroffenen Stellen ein- bis zweimal täglich massiert. Sind die Schmerzen chronisch und rauben einem den Schlaf, dann kann es auch hilfreich sein, zusätzlich Tabletten einzunehmen. Hier sollte man sich auf jeden Fall vom Apotheker beraten lassen. Aufpassen muss man aber auf jeden Fall, denn sowohl das Öl als auch die Tabletten machen die Haut sehr empfindlich für die Sonne.

Antientzündlich wirkt die Teufelskralle. Durch ihre Heilstoffe wird die Produktion von körpereigenen Schmerz- und Entzündungshemmern gefördert. Eine ganz neue Studie der Uniklinik in Frankfurt zeigt, dass sich chronische Rückenschmerzen mit diesen Extrakten weitaus effektiver behandeln lassen als mit den üblichen Schmerzmitteln und das mit weitaus weniger Nebenwirkungen. Bei anhaltenden Schmerzen sollte man die Teufelskralle als Kapsel einnehmen, allerdings kann es bis zu drei Wochen dauern, bis die Wirkung einsetzt.

pflanzen-rucken-2 Bei Entzündungen ist der Schwarzkümmel zuständig. Dessen Samen enthalten ganz viele entzündungshemmende Linol- und Gamma-Linolensäure. Für einen Tee übergießt man einen Esslöffel gemahlene Samen mit 250 ml kochendem Wasser. Das dann zugedeckt gute 15 Minuten ziehen lassen, danach dann abseihen. Zweimal täglich einen solchen Tee trinken. Auch Kapseln oder Öl kann man zu sich nehmen, dann immer die Packungsbeilage beachten und dementsprechend einnehmen.

Die Weidenrinde dämpft Schmerzen, und sie hemmt Entzündungen. Durch Studien konnte belegt werden, dass die Weidenrinde Rückenschmerzen genauso effektiv dämpfen kann wie synthetische Schmerzmittel. Allerdings verursacht sie dabei keinerlei Magen-Darm-Probleme. Die Weidenrinde gibt es als Tablette aus der Apotheke, die man nach Packungsbeilage einnehmen sollte.

Februar 23rd, 2011 | Leave a Comment

Bergkräuter – die faszinierende Wirkung der teilweise sehr seltenen Pflanzen

Die Wirkung der Bergkräuter ist nicht zu unterschätzen. Das Edelweiß ist zum Beispiel für seine vielseitige Wirkung bekannt. Allerdings steht diese seltene Blume unter Naturschutz und darf schon lange nicht mehr gepflückt werden.

bergkrauter Das Edelweiß wächst in den Alpen ab einer Höhe von etwa 1800 m. Man braucht etwas Glück, um es zu sehen zu bekommen. Das Edelweiß wächst vor allem auf Böden mit hohem Kalkanteil und dort vor allem in sehr unzugänglichen Felsspalten. Das Edelweiß ist das Symbol für die Alpenregion.

Die Arnika ist eine weitere Pflanze, die zu den Bergkräutern gezählt werden kann. Die Wirkung der Arnika ist unbestritten. Seit dem Mittelalter dient sie als Heilpflanze. Sie enthält einen Stoff mit dem Namen Helenanin der nicht nur Schmerzen lindert, sondern auch Entzündungen heilt. Arnika wird auf verschiedene Weise eingesetzt. Verarbeitet zu Tinkturen, homöopathischen Einzel- und komplexen Mitteln wie auch Salben wirkt die Pflanze auf eine vielfältige Art und Weise. Arnika wird nicht nur allein angewendet, sondern auch mit unzähligen anderen Substanzen aus dem naturheilkundlichen, schulmedizinischen oder Wellnessbereich zusammen.

Ein weiteres Bergkraut ist der Enzian. Diese blaue Blume hat einen bitteren Geschmack und wird sehr gern für die Produktion von Schnaps eingesetzt. Enzian hat aber außerdem eine starke Wirkung auf die Haut, wenn er äußerlich angewendet wird. In der Schönheitsmedizin ist Enzian in der Behandlung von so genannten Altersflecken von großer Bedeutung.

Bergkräuter eignen sich nicht nur für die Anwendung in der Naturheilkunde und in der Schönheitsmedizin, sondern sie werden auch in der gesunden Küche eingesetzt. Viele Pensionen und Wellnesshotels sowie Kurkliniken bieten ihren Gästen die Möglichkeit, während des Aufenthaltes die verschiedenen Kräuter kennen zu lernen und mehr über ihre Anwendung zu erfahren.

Besonders beliebt sind Kräuterwanderungen. Dabei handelt es sich um geführte Touren, bei denen ein erfahrener Bergwanderer mit sehr guten botanischen Kenntnissen die interessierten Touristen nicht nur durch die schönsten Gegenden führt, sondern ihnen außerdem die unauffälligen Verstecke der wertvollen Kräuter zeigt. Gepflückt werden darf kaum eines dieser Kräuter. Da sie jedoch in begrenzter Menge in den Handel gelangen, können die Touristen später, am Ende ihrer Kräuterwanderung, mit den zur Verfügung stehenden Kräutern kochen, Cremes herstellen oder viele weitere Anwendungsmöglichkeiten ausprobieren. bergkrauter-1 Solche Kräuterwanderungen sind ein Angebot für alle Generationen.

In den letzten Jahren werden derartige Wanderungen auch von Familien gebucht. Nur so lernen Kinder aus den Städten heute noch viel über die Bergkräuter, ihre natürliche Umgebung und ihre Heilwirkung. Das spannende an einer solchen Wanderung ist, dass viele dieser Kräuter fernab der typischen Wanderwege liegen. Gerade Kinder haben viel Spaß daran, mit Erwachsenen zusammen über Baumstämme zu klettern, Felsen zu erklimmen und im Unterholz nach geheimnisvollen Pflanzen zu suchen.

Heute werden Bergkräuter auch gezielt angepflanzt. So hat man viel Einfluss auf die Qualität und spart Zeit bei der Ernte. Bergkräuter werden vielerorts noch von Hand gepflückt und unter besten klimatischen Bedingungen an der frischen Luft im Schatten getrocknet.

Februar 18th, 2011 | Leave a Comment

Die besten Heilfrüchte – Hilfe aus der Natur

Heute weiß man, dass alle Nahrungsmittel auch eine heilende Wirkung haben. Das gilt auch für Obst. Der alte Spruch, dass ein Apfel am Tag den Arzt aus dem Haus hält, hat bis heute Gültigkeit. Ernährung, wenn sie denn gesund ist, kann auch Medizin sein.

heilfruchte Es gibt Menschen, die sich ausschließlich von Obst ernähren und felsenfest davon überzeugt sind, dass sie nicht gesünder leben könnten. Ausschließlich Obst zu essen ist nicht sinnvoll, denn eine solche Ernährung ist einseitig. Außerdem ist es strittig, ob man tatsächlich viele Früchte essen darf, die nicht in den heimischen Breitengraden wachsen. Viele Naturheilkundler erklären, dass erst ab der dritten Generation in einer Familie, in der ein bestimmtes Obst aus einer anderen Region verzehrt wird, eine Gewöhnung eingetreten ist.

Es gibt viele weitere Theorien über den richtigen Umgang mit Obst. Fakt ist, dass Obst, das lange gelagert wurde und stark belastet ist, weil es zum Beispiel über weite Entfernungen transportiert werden musste oder mit wachstumsfördernden Mitteln, Pestiziden oder von Sizilien behandelt wurde, als Nahrungsmittel nur bedingt geeignet ist. Wer also Obst zu Gesunderhaltung essen möchte, sollte darauf Wert legen, dass die Früchte aus biologisch kontrolliertem Anbau stammen.

Die Mango gilt als einer der Heilfrüchte, die empfohlen werden, wenn man Wert auf gesunde Ernährung legt. Sie enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe, die für die Haut und das Haar gesund sind, weil sie reich an Vitamin C ist. So wird das Immunsystem unterstützt.

Als besonders gesund gelten auch Kirschen. Sie sind besonders reich an Folsäure. Folsäure wird in Deutschland schwangeren Frauen häufig auf Verdacht verabreicht, da man den Mangel unterstellt. Dieses Phänomen zeigt wieder, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung ist. Kirschen enthalten die Folsäure nur, wenn sie roh gegessen oder in getrocknetem Zustand gegessen werden. Kirschen enthalten außerdem sehr viel Vitamin C und Calcium. Zudem sind sie reich an Eisen. Doch Kirschen können noch mehr. Sie enthalten Stoffe, die entzündungshemmend wirken sollen. Wer unter Rheuma leidet, sollte zudem regelmäßig frische Kirschen essen.

Eine der bekanntesten Heilfrüchte überhaupt dürfte die Ananas sein. Eine reife Ananas erkennt man daran, dass sich die inneren Blätter durch ein leichtes Zupfen lösen lassen. Die Ananas ist sehr reich an wertvollen Vitamine und Mineralien. Sie enthält außerdem viele weitere Stoffe, denen man eine Heilwirkung nachsagt. Die Ananas wird jedoch nicht von jedem vertragen.

heilfruchte-1 Auch Ärzte empfehlen gerne den großzügigen Konsum von Obst. Die Wirkungen der Feigen ist den meisten Menschen bekannt. Diese Frucht eignet sich besonders für alle, die Probleme mit der Verdauung haben. Die Inhaltsstoffe der Feige haben eine antibakterielle Wirkung. Die Frucht ist reich an Ballaststoffen, Mineralstoffen und Vitaminen. Feigen bekommt man in Deutschland frisch und getrocknet. Wer täglich zwei bis drei Feigen isst, hat viel für seine Gesundheit getan. Feigen enthalten relativ viel Zucker, das sollte man bedenken und deswegen nicht mehr davon essen als empfohlen. Feigen sind hervorragend für alle geeignet die sich lange konzentrieren müssen und wenig Möglichkeiten haben sich zu bewegen. Wer zur Mittagspause im Büro ein bis zwei Feigen isst kann, sich besser konzentrieren und wird neuen Elan fühlen.

Februar 17th, 2011 | Leave a Comment

Bestimmte Honigsorten mit einer besonderen medizinischen Wirkung

Honig an sich ist ja seit langem bekannt als Heilmittel, beispielsweise bei Verletzungen, Verbrennungen und auch Atemwegsbeschwerden. Aber es gibt auch ganz bestimmte Honigsorten, die zudem noch eine ganz spezielle medizinische Wirkung entfalten.

Hier sieht man einmal wieder, dass Medizin nicht unbedingt bitter schmecken muss, ganz im Gegenteil, sie kann auch zuckersüß sein, wie der Honig. honigsorten Bereits den alten Ägyptern war bekannt, welch eine Heilwirkung der Honig hat. Auch bei den Griechen hat es sich frühzeitig herumgesprochen, so empfahl bereits Hippokrates Honig für die Wundversorgung. Heute ist längst nachgewiesen worden, dass der Honig Bakterien und auch Pilze abtöten kann. Ganz besonders wirksam ist hier der Manuka-Honig, den man im Reformhaus erhalten kann. Dieser hat den besonderen Inhaltsstoff Methylglyoxal, und durch diesen wird der Honig zu einem ganz natürlichen Antibiotikum. Er kann selbst bei sehr stark infizierten Wunden zu Sterilität und auch Heilung führen. In vielen Kliniken wird er als sogenannter Medihoney eingesetzt. Es gibt aber auch andere Honigsorten, in denen viel Heilkraft steckt.

Tannenhonig ist beispielsweise eine solche Sorte. Der Tannenhonig hat einen kräftigen und auch sehr würzig-herben Geschmack, und er ist meistens grünlich-dunkel von der Farbe her. In der Regel bleibt ein solcher Tannenhonig recht lange flüssig. Er enthält die wertvollen ätherischen Öle der Nadelbäume, und daher entfaltet er seine Wirkung hauptsächlich bei Bronchitis und Erkältungen.

Der Kleehonig ist weißgelb bis hellbeige, und zudem auch sehr mild im Geschmack. Daher ist er gerade bei den Kindern sehr beliebt. Allerdings kristallisiert der cremige Honig auch sehr schnell. Er hilft besonders gut bei Verdauungsbeschwerden und Unruhe. Zudem unterstützt der Kleehonig die Leberfunktion, und wirkt zudem krampflösend und auch schleimlösend.

Eukalyptushonig hat eine goldene bis dunkelbraune Farbe und auch meistens eine cremige Konsistenz. Vom Geschmack her ist er feinwürzig und hat auch ein malziges Aroma. Bestens geeignet ist er bei Atemwegsbeschwerden. Er wird aber auch eingesetzt bei Harnwegserkrankungen, denn er hat eine infektionshemmende Wirkung.

Löwenzahnhonig ist recht zähflüssig, kann auch cremig sein. Seine Farbe ist ein intensives Goldgelb. Er ist immer sehr aromatisch, und hat auch eine sehr leichte säuerliche Note vorzuweisen. Der Löwenzahnhonig stimuliert die Nieren- und auch Leberaktivität, und so wird dann der Stoffwechsel und die Durchblutung angeregt. Empfohlen wird er bei Leber- und Gallenblasenbeschwerden, und auch zur Blutreinigung.

Auch einen Lavendelhonig gibt es. Er ist recht klar und auch flüssig. Vom Geschmack her ist er sehr würzig und hat eine edle Bitternote. Er hilft bei Kopfschmerzen und Nervosität, denn er wirkt ebenso wie Lavendel schmerzlindernd, krampflösend und auch beruhigend.

Apfelblütenhonig hat auch eine recht cremige Konsistenz, er verfügt über ein blumig-fruchtiges Aroma, das ein wenig an Rosenduft erinnert. Er fördert die Aufnahme von Vitaminen und auch Mineralstoffen bei akuten Mangelzuständen.

honigsorten-1 Ein tiefes Bernsteingelb hat der Weissdornhonig vorzuweisen. Auch er ist recht zähflüssig und auch schon einmal cremig. Der Geschmack ist schön mild-aromatisch. Der Weissdornhonig wirkt stärkend auf das Herz und auch den Kreislauf, und ist daher ganz besonders gut geeignet für ältere Menschen.

Der Buchweizenhonig ist eher dunkelbraun bis rötlich und eher cremig. Er hat ein sehr intensives Aroma, und hat eine leicht harzige sowie auch karamellige Note. Der Honig ist reich an Antioxidantien, daher hat er eine positive Wirkung auf den Gesamtstoffwechsel und ist zudem noch sehr gut gegen Husten geeignet.

Es müssen nicht immer Medikamente sein, manchmal sind Wirkstoffe aus der Natur ganz einfach besser.

Februar 15th, 2011 | Leave a Comment

Bittere Aprikosenkerne – auch gut für die Gesundheit

Aprikosen stammen aus Nordchina. Diese kleinen leckeren Früchte wurden schon lange vor der Geburt Christi in China gegessen. Über die Seidenstraße kamen die Marillen, wie sie auch genannt werden, nach Armenien. Dort wurde Alexander der Große auf sie aufmerksam und brachte sie mit nach Europa. Daher hat die Aprikose auch ihren lateinischen Namen: Prunus Armeniaca, der Armenische Apfel.

Der Anbau der Aprikose in China wäre derweil fast Grenzstreitigkeiten zum Opfer gefallen, denn durch den Bau der Chinesischen Mauer konnten die für die Befruchtung wichtigen Insekten nicht mehr zu den Pflanzen gelangen. Auf der einen Seite wurden die Aprikosen damit immer ungenießbarer, und auf der anderen gab es zunächst niemanden, der die verbleibenden Pflanzen pflegte und die Früchte erntete.

Heute wächst die Aprikose in vielen europäischen Anbaugebieten von Anfang Juni bis Ende Juli. Bis Aprikosen in Deutschland ankommen, haben sie lange Transportwege hinter sich. Deshalb müssen sie unreif gepflückt werden und kommen in Deutschland auch unreif an. Je intensiver das Rot der Aprikose, desto reifer ist sie schließlich.

bittere-aprikosenkerne Aprikosen sind sehr gesund, vor allem wenn sie aus Bio-Anbau stammen und keinen Kontakt zu Pflanzengiften hatten, und in Regionen mit geringer Schadstoffbelastung langsam gewachsen sind. Die Marillen haben von allen Früchten den höchsten Karotingehalt, nämlich etwa 1,8 g auf 100 g.

Sogar die Kerne der Frucht sind wertvoll. Sie enthalten Mineralstoffe und wertvolle Spurenelemente in großer Menge. Gewarnt wird vor den bitteren Aprikosenkernen, denn sie enthalten einen Stoff, den man Amygdalin nennt. Der kann Blausäure abspalten und soll daher in größeren Mengen giftig sein. Dabei geht es nicht um den Kern, den man in der Hand hält, wenn man die Aprikose öffnet, sondern um das, was sich darin befindet. Das sind Samen, die aussehen und ähnlich schmecken wie Mandeln.

Süße Aprikosenkerne schmecken sehr gut, die bitteren haben tatsächlich einen unangenehmen Geschmack. Sie wachsen nur in wilden Aprikosen und werden vor allem bei der Marzipanherstellung industriell verarbeitet.

Aprikosenkerne werden auch in der bitteren Variante verkauft und in der alternativen Krebstherapie eingesetzt. Dabei geht es genau um die entstehende Blausäure. Einen offiziellen Nachweis für die Therapie gibt es nicht. Im Ausland werden aus den bitteren Mandeln diverse Heilmittel hergestellt, die in Deutschland nicht nur nicht zugelassen sind, auch der Import kann Probleme bringen. Bittere Aprikosenkerne werden in Deutschland jedoch legal verkauft. In Tests haben Krebspatienten bis zu 40 bittere Aprikosenkerne unter ärztlicher Aufsicht und über den Tag verteilt gegessen. Allerdings verträgt nicht jeder Krebspatient diese Menge. Während der Einnahme müssen die Blutwerte und Organfunktionen zusätzlich überwacht werden, um eine Vergiftung zu vermeiden.

Problematisch für die Patienten ist, dass es keine heilende Krebstherapie vom Grundsatz her gibt. Jedes Verfahren kann theoretisch zum Erfolg führen oder auch scheitern. Je nach Aggressivität der vorliegenden Krebserkrankung, körperlicher Verfassung und Lebensalter und unzähligen weiteren Faktoren kann eine Kombination verschiedener therapeutischer Wege sinnvoll sein. Krebspatienten, die sich für eine Therapie mit bitteren Aprikosenkernen entschieden haben, sollten sich nach einem Arzt umsehen, der Schulmedizin betreibt und die Naturheilkunde mindestens mit einbezieht.

Februar 8th, 2011 | Leave a Comment

Das Heilwissen der alten Maya – auch heute noch aktuell

Die Kultur der Maya entwickelte sich sehr gut behütet unter den dichten Baumkronen des mittelamerikanischen Regenwaldes. Ihre Blütezeit hatte das Volk vor rund 1300 Jahren, und schon damals kannte dieses indianische Volk sehr viele sehr heilkräftige Pflanzen, die aus dem Dschungel stammen. Zum Glück vererbte das Indianer-Volk diese Medizin für Geist und Seele weiter, so dass auch wir heute noch von diesem umfassenden Wissen profitieren können.

In der medizinischen Forschung werden heute ganz gezielt Pflanzen untersucht, die auch in den alten Aufzählungen der Maya vorkommen, und bei einer entsprechenden Eignung werden daraus moderne Heilmittel hergestellt.

damiana Anhand von unterschiedlichen Ausgrabungen konnte man feststellen, wie groß und auch wertvoll das Heilwissen der Maya eigentlich wirklich war. Sie züchteten und kultivierten in sogenannten „heiligen Gärten“ medizinisch wirksame Pflanzen, die sie zudem auch verehrten. Diese Gärten waren für die Maya reine lebende Arzneistofflager. Das gesamte Wissen dazu, welche Blätter, Wurzeln oder auch Blüten gegen welche Wehwehchen helfen, und vor allen Dingen auch, wie man sie zubereiten muss, das wuchs erst im Laufe von sehr vielen Jahrhunderten.

Es gibt aber eine Heilpflanze, die den Maya ganz besonders wichtig war, und das war die Pflanze, die wir heute als Damiana kennen. Das ist ihr europäischer Name, den sie im 17. Jahrhundert von spanischen Missionaren erhielt, und zwar zu Ehren des heiligen Damian. Bis heute gilt er als Schutzheiliger der Apotheker. Damiana ist ein gelb blühendes und recht aromatisches Heilkraut, das die Maya in ihrem recht anstrengenden Leben in der feuchten Hitze des Urwalds sehr intensiv genutzt haben. Sie nutzten Damiana gegen Müdigkeit, Erschöpfung und auch körperliche Schwäche. Dafür brühten sie ganz einfach aus den getrockneten Blättern einen Tee.

Und die heutigen Untersuchungen zeigen, dass die Maya auch wirklich recht haben, denn diese stärkende Pflanze fand auch Anwendung in der Homöopathie. Es stellte sich heraus, dass Damiana bei körperlicher und auch geistiger Erschöpfung in unserem heutigen Leben hilft, also beispielsweise bei Überarbeitung, Stress, Nervosität und auch nachlassender Leistungsfähigkeit. Auch bei Schlaflosigkeit und Verspannungen wird sie gerne eingesetzt. Oft wird Damiana auch gerne mit anderen ausgleichenden Stoffen kombiniert und dann als rezeptfreies Mittel in der Apotheke angeboten.

Februar 4th, 2011 | Leave a Comment

Die natürliche Heilkraft des Nachtkerzenöls

Die inzwischen überall blühende Pflanze ist als gemeine Nachtkerze bekannt. Sie hat ihren Ursprung in Amerika. Sie wird hauptsächlich im Süden Europas angebaut und kultiviert, um den wertvollen Samen aus den stark duftenden Blüten zu gewinnen. Mit der schonenden Pressung des Samens erhält man das hochwertige Nachtkerzenöl. nachtkerzenol Bei vielen unterschiedlich ausgerichteten Kuren wird heute dieses Nachtkerzenöl sehr gerne angewandt.

Bei dem Öl der Nachtkerze handelt es sich um ein natürliches Heilmittel. Der hohe Anteil an Gamma-Linolensäure und die wichtigen Omega-3-Fettsäuren lindern viele Beschwerden und sorgen für ein hormonelles und psychisches Gleichgewicht. Gerade jetzt im Winter wird unsere Haut zusätzlich durch trockene Heizungsluft und Kälte strapaziert. Immer mehr Kinder und Erwachsene leiden unter extrem trockener und spröder Haut. Hier kann das Nachtkerzenöl Linderung verschaffen.

Bei Neurodermitis hat sich das Nachtkerzenöl besonders bewährt. Menschen, die an Neurodermitis leiden, weisen einen Mangel der natürlichen Gamma Linolensäure im Körper auf. Das hochwertige Öl der Nachtkerze kann dieses Defizit ausgleichen und so für wohltuende Linderung sorgen. Durch die Gamma-Linolsäure wird der natürliche Schutz der Haut wiederhergestellt, und die Haut wird intensiv mit Fett und Feuchtigkeit versorgt.

Auch bei vielen anderen Hauterkrankungen hat sich eine Therapie mit Nachtkerzenöl bewährt. Das Öl der Nachtkerze beruhigt und stabilisiert die Haut bei Juckreiz, Ekzemen, Dermatitis oder Akne. Durch die regelmäßige Anwendung des Nachtkerzenöls mit den enthaltenen Gamma-Linolensäuren lässt der Juckreiz nach, das Hautbild wird verbessert und trockene Haut kann sich entspannen.

In der Kosmetik wird die Wirkungsweise des Nachtkerzenöls ebenfalls sehr geschätzt. Bei sonnen-, hitze- und stressgeplagter Haut wird die feuchtigkeitsspendende Wirkung eingesetzt. Auch bei der Wund- und Narbenheilung hilft es nachhaltig, den Heilungsprozess anzuregen und zu beschleunigen.

Die im Öl enthaltene Gamma-Linolensäure verringert auch die Bildung von Schwangerschaftsstreifen und glättet Orangenhaut. Bei Akne, die mit Pickeln und unreiner Haut auftritt, kann das Nachtkerzenöl ebenfalls zu einem besseren Hautbild beitragen. Auch im Wellness Bereich findet das Nachtkerzenöl Anwendung. Hier werden verschiedene Ganzkörperbehandlungen mit dem hochwirksamen Öl der Nachtkerze angeboten. Diese Ganzkörperpackungen wirken sich nicht nur positiv auf die Haut aus, sondern haben eine harmonisierende Wirkung auf die weiblichen Sexualhormone.

Viele Frauen leiden unter menstrualen Beschwerden. Hier kann die Einnahme von Nachtkerzenöl ebenfalls helfen. nachtkerzenol-1 Durch äußeres Auftragen auf die betroffen Stellen, einige Tage vor Beginn der Menstruation, werden krampfartige Beschwerden deutlich reduziert. Bei Störungen des weiblichen Hormonhaushaltes wird das Öl der Nachtkerze ebenfalls eingesetzt und kann seine wohltuende Wirkung entfalten. Durch die regelmäßige, über einen längeren Zeitraum dauernde Einnahme wird das körperliche Wohlbefinden gesteigert. Typische Beschwerden während der Wechseljahre können so deutlich verringert werden.

Das Nachtkerzenöl ist in Kapselform als Nahrungsergänzungsmittel in Drogerien oder Apotheken erhältlich. Es eignet sich aber auch zur Anwendung von außen. Um langfristig Beschwerden zu vermeiden, empfiehlt sich eine kurmäßige Einnahme über einen Zeitraum von 2–5 Monaten. Da es sich bei dem Nachtkerzenöl um ein ungiftiges Naturprodukt handelt, sind kaum Nebenwirkungen zu erwarten. Bei schweren Vorerkrankungen wie Epilepsie empfiehlt es sich das Öl der Nachtkerze erst nach Rücksprache mit dem behandelnden Hausarzt einzunehmen.

Februar 2nd, 2011 | Leave a Comment

Magnesium – der beste Powerstoff gegen Stress

Magnesium (Mg) ist nicht nur ein chemisches Element im Periodensystem, wer von Magnesium spricht, der meint meist den wichtigen Mineralstoff, der sich im Körper befindet. Er ist lebenswichtig. Magnesium befindet sich nicht nur in den Knochen und Zähnen, sondern es ist auch wichtig für die Nerven und die Muskeln.

magnesium Schaut man in die menschlichen Zellen, so wird man fast überall auch Magnesium finden. In den Zellen sind etwa 30 g Magnesium gespeichert. Das meiste davon befindet sich auch in den Knochen und Zähnen. Magnesium findet man aber auch dort, wo es gebraucht wird, so zum Beispiel bei der Eiweißsynthese und dem Energiestoffwechsel.

Magnesium ist aber nur ein Rad im Getriebe des Mineralstoffwechsels. Bei gesunder Ernährung entsteht auch kein Mangel. Seit einiger Zeit ist es jedoch üblich geworden, bei verschiedenen und völlig unklaren Symptomen einfach größere Mengen eines einzigen Minerals einzunehmen. Greifen Laien ohne medizinische Abklärung in ihren Stoffwechsel ein, so kann das schwerwiegende Folgen haben.

Magnesium sollte von einem gesunden Organismus eigentlich ausgeschieden werden, das funktioniert aber nicht immer. Überdosiertes Magnesium führt außerdem zu Durchfällen. Außerdem kann zusätzlich eingenommenes Magnesium zum Beispiel die Aufnahme von Eisen stören. Magnesium steht außerdem immer in einem bestimmten Verhältnis zu Calcium.

Magnesium wird sehr gern bei Wadenkrämpfen empfohlen. Die können allerdings viele Ursachen haben. Sehr oft handelt es sich tatsächlich um eine Störung des Mineralstoffhaushaltes. Durch eine einseitige Einnahme eines einigen Minerals ist das Problem jedoch nicht gelöst. Häufig löst Wassermangel Wadenkrämpfe aus, wie aber auch zu viel Wasser bei Salzmangel.

Wer zu Wassereinlagerungen neigt, ist besonders gefährdet. Wadenkrämpfe werden außerdem durch Erkrankungen der Venen ausgelöst. Dann treten sie vor allem nachts auf und sind sehr schmerzhaft. Der Einsatz von Magnesium bei schwachen Nerven ist nicht ganz so umstritten.

Besser als Magnesium künstlich zuzuführen ist jedoch, besonders viele Lebensmittel zu essen, die viel Magnesium enthalten. Das ist Milch, Brot aus dem ganzen Korn, Geflügelfleisch, Bananen, alle grünen Gemüsearten und Leber. Auch Kartoffeln und Fisch enthalten viel Magnesium. Der Vorteil von natürlich gebundenem Magnesium ist, dass man sich keinesfalls damit überladen kann. Bei sehr nervösen Zuständen kann eine kurzfristig erhöhte Einnahme von Magnesium durchaus Erleichterung bringen.

magnesium-1 Wer stark schwitzt, weil er zum Beispiel bei hohen Temperaturen Leistungssport betreibt, kann tatsächlich unter Magnesiummangel leiden. Dann kommt es während des Sports oder kurz danach zu schmerzhaften Muskelkrämpfen. Dabei sollte man allerdings bedenken, dass der Sportler nicht nur zu wenig Magnesium im Blut hat, sondern auch alle anderen Mineralien. Für Sportler gibt es deshalb eigene Mischungen, die dem Trinkwasser beigemischt werden und die einer Unterversorgung entgegenwirken.

Für Freizeitsportler ist das jedoch nicht nötig. Wer beispielsweise dreimal pro Woche 8 km läuft, braucht keine zusätzlichen Mineralstoffe. In diesem Fall reicht die gesunde und ausgewogene Ernährung völlig aus. Die ersten Symptome von Magnesiummangel zeigen sich in ungewohnter Unruhe, Kopfschmerzen, Muskelzucken und Krämpfen. Gefährdet an Magnesiummangel zu leiden, sind vor allem ältere Menschen, die zu wenig oder auch einseitig essen, wie auch alle, die unter starken Durchfällen leiden, die dann den Mineralstoffwechseln durcheinander bringen.

Januar 28th, 2011 | Leave a Comment

Wichtige Pflanzen-Power für die Schönheit von N bis Z

Auch die Nachtkerze ist eine sehr beliebte Pflanze in der Kosmetik, denn das Öl ihrer Samen ist extrem reich an den wichtigen wertvollen Fettsäuren wie beispielsweise der Gamma-Linolensäure. Diese ist nicht nur sehr gut geeignet bei einer trockenen Haut, sondern kann auch bei Neurodermitis eingesetzt werden.

Oliven sehen viele gerne auf ihrem Teller, aber auch in der Kosmetik werden sie sehr gerne eingesetzt. Sie liefern ein feuchtigkeitsspendendes Öl, das beispielsweise in Handcremes und auch sehr vielen anderen Pflegeprodukten steckt. Auch die Kerne der Oliven werden genutzt, aus ihnen werden sanfte Peelings hergestellt. Auch die Blätter werden genutzt, denn aus ihnen stellt man einen Extrakt her, der die Zellheilung unterstützt und auch wundheilend wirkt.

pflanzen-powe Rosmarin ist als Gewürz in der Mittelmeerküche sehr beliebt, aber auch für die Haut ist es sehr wertvoll. Die ätherischen Öle regen die Durchblutung an, und zudem wirken sie auch desinfizierend. Gerne genutzt wird Rosmarin in Badezusätzen und auch Haarshampoo. Das Rosmarinöl enthält einen hohen Anteil an Urolsäure, und diese wirkt wie ein Schutzschild gegen die Hautalterung und vor allen Dingen gegen freie Radikale.

Rosen, und hier vor allen Dingen Wildrosen, werden bereits von alters her geschätzt, denn dank ihrer recht komplexen Mixtur, die aus Gerbsäuren, ätherischen Ölen und auch Lipiden besteht, sind sie in der Lage, zu straffen, pflegen und auch zu beruhigen. Auch für eine extrem trockene Haut ist das Öl der Wildrose sehr gut geeignet. Wenn man dieses Wildrosenöl einmassiert, dann kann es sogar Narben verkleinern. Oft ist dieses Öl der Bestandteil von ganzen Serien an Körperpflege.

Salbei – er ist bestens in der Lage, Hautentzündungen zu hemmen. Kein Wunder also, dass das Salbeiöl ein sehr wichtiger Bestandteil ist von Produkten, die gegen eine unreine und entzündete Haut wirken sollen.

Sanddorn – diese Beeren und auch ihre Blätter und das Öl strotzen nur so vor Mineralien, Fetten und auch Vitaminen und Flavonoiden. Wird Sanddorn in Hautpflegeprodukten verwendet, dann schützt und kräftigt er die Hautzellen, und Wunden können so schneller heilen.

Die berühmte Sheabutter wird aus den fettreichen Nüssen des Sheabaums hergestellt. Diese ist ein sehr wichtiger Bestandteil von Pflegeprodukten speziell für die trockene und auch spröde Haut, denn sie hat feuchtigkeitsbindende Komponenten, und zudem wirkt sie auch hautglättend.

Der Spitzwegerich hilft nach Omas Rezept wunderbar bei Husten, aber auch gegen Falten kann man ihn wunderbar einsetzen. Gegen die Hautalterung wirken Inhaltsstoffe wie Saponin, Flavonoide und auch Tannin.

rosen Vor den berüchtigten freien Radikalen hilft sowohl weißer als auch grüner Tee. Er beugt der Hautalterung vor, und das durch seine Flavonoide und Gerbstoffe. Unter anderem findet man ihn in Körperöl und auch Gesichtscremes.

Trauben sind leckere Früchte, und zudem auch noch wahre Schönheitselixiere. In den Kernen der Trauben ist ein Öl enthalten, das die Haut geschmeidig hält. Durch die Polyphenole, die im Traubenextrakt enthalten sind, werden freie Radikale bekämpft, und die Fruchtsäure glättet die Fältchen. Zudem ist der Duft noch sehr sinnlich. Daher ist es absolut kein Wunder, dass diese Traubenextrakte in recht vielen Kosmetika stecken, angefangen von der Körpermilch bis hin zum Duschgel.

Und zu guter Letzt soll das Zinnkraut nicht unerwähnt bleiben, es ist auch unter dem Namen Schachtelhalm bekannt geworden. Dieses Kraut hat einen sehr hohen Anteil an Kieselsäure, dadurch stärkt es die Kollagenfasern im Bindegewebe. Es strafft Hals, Gesicht und auch Brust. Zudem enthält es einen hohen Anteil an entwässerndem Kalium, und so kommt es auch gegen Cellulite zum Einsatz.

Januar 26th, 2011 | Leave a Comment

Wichtige Pflanzen-Power für die Schönheit von A bis M

Bio ist zur Zeit sehr in, und das nicht erst, seitdem Dioxin das Tierfutter verseucht hat. Generell wird heute sehr oft zu Bio-Varianten gegriffen, und auch in der Kosmetik ist der Trend zu pflanzlichen Wirkstoffen sehr stark geworden.

Diese pflanzlichen Kosmetika schützen, regenerieren, beruhigen die Haut und glätten zudem noch. Der zarte Duft macht sie meistens noch angenehmer.

aloe-vera-1045_640 Viel hat man schon gehört von einige Wirkstoffen wie beispielsweise dem Jojobaöl oder auch dem Ringelblumenbalsam, der bestens geeignet ist, um strapazierte Hände zu pflegen. In kosmetischen Produkten findet man aber meistens noch sehr viel mehr, beispielsweise Teile des Granatapfels, Traubenextrakte oder auch Lavendel. Sie alle haben eines gemeinsam, denn sie enthalten Substanzen, die der Haut sehr viel Gutes tun. Einige können der Hautalterung entgegen wirken, andere lindern Entzündungen und Hautunreinheiten. Die Vielfalt der pflanzlichen Extrakte in Kosmetika ist heute schier unüberschaubar. Es gibt allerdings einige Pflanzen, die zur Herstellung solcher Produkte bevorzugt genutzt werden.

Die Aloe vera ist sehr vielen Menschen mittlerweile bekannt, das sie schon in sehr vielen Produkten verarbeitet wird. In ihren fleischigen Blättern findet sich ein gelartiger Saft, der heilende und pflegende Wirkstoffe beinhaltet. Dies sind unter anderem feuchtigkeitsbindende Kohlenhydrate, Vitamine, Enzyme und auch Schleimstoffe. Durch Aloe vera wird die Haut regeneriert und geglättet, und in sehr vielen Cremes und auch Lotionen ist Aloe vera mittlerweile enthalten.

Eine Avocado ist reich an Fettsäuren. Diese schützen die Haut und halten sie zudem geschmeidig. Zudem lässt sich Avocadoöl sehr gut auf der Haut verteilen, und kann von ihr auch wunderbar aufgenommen werden. Sehr viel von diesem Avocadoöl steckt in etlichen Hautpflegeprodukten, und auch in Haarpflegeprodukten kann man es finden.

Die Calendula ist vielen eher als Ringelblume bekannt. Sie ist eine absolute Wohltat für jede beanspruchte Haut, denn dieser Blütenextrakt, verarbeitet in Ölen und Cremes führt dazu, dass die Durchblutung gefördert wird, zudem pflegt und schützt der Extrakt, und kleine Hautverletzungen werden geheilt.

india-325_640 Noch nicht lange ist es üblich, dass in fast allen Lebensmittelgeschäften der Granatapfel in der Obstabteilung zu finden ist. Aber nicht nur zum Essen ist er sehr gut geeignet, auch für die reife und trockene Haut ist der Extrakt eine echte Wohltat. Aus den Samen wird ein Öl gewonnen, das reichlich hochwertige und ungesättigte Fettsäuren enthält. Diese haben eine antioxidative Wirkung. Diese Extrakte des Granatapfels findet man unter anderem im Tages- und Nachtcremes, aber auch oft in der Handpflege.

Eine Gurke besteht hauptsächlich aus Wasser. Enthalten sind aber zudem auch Vitamine und Proteine. Dieser Extrakt ist in der Lage, die Haut zu glätten und der Haut ein frisches Aussehen zu verleihen. Angewandt wird es meistens in einem Gesichtsreinigungsfluid oder auch als Maske für eine empfindliche, trockene Haut.

Hamamelis, auch bekannt als Zaubernuss, wirkt entzündungshemmend und kann gereizte Haut beruhigen. Zudem wirkst sie adstringierend und auch tonisierend durch ihre Flavonoide und Gerbstoffe sowie ihr ätherisches Öl. Diesen Extrakt findet man oft in Deos oder auch Gesichtswässern.

Der Blütenextrakt des Holunders wirkt stressmindernd und auch antientzündlich. Die Hautdurchblutung wird gesteigert, und das Wachstum von Krankheitserregern wird gehemmt. In Kosmetika wird Holunderblüten-Extrakt für die Augenpartie genutzt, und auch in Pflegeprodukten für eine anspruchsvolle Haut kommt er zum Einsatz.

Die Iris ist ein ganz natürlicher Feuchtigkeitsspender. Die Wurzelextrakte der Iris sind in der Lage, der Haut zu helfen, sich zu regenerieren. Man findet sie meistens in Gesichtscremes.

Das altbekannte Jojobaöl ist ein wahres Multitalent in kosmetischer Sicht. Es hat eine glättende Wirkung, die sich vor allem in Gesichtscremes, Lipgloss, Körperlotionen und auch Schwangerschafts-Pflegeölen entfaltet. Ein sehr großes Plus erhält das Jojobaöl, weil es sehr gut verträglich ist, und zudem auch für alle Hauttypen geeignet ist.

Bereits von den Römern wurde Lavendel als Badezusatz geschätzt. Wegen ihrer beruhigenden Wirkung haben Lavendelöl-Bäder auch bis heute noch einen ganz hervorragenden Ruf.

peppermint-1110_640 Lotos ist sehr reich an Flavonoiden und wertvollen ätherischen Ölen. Wird Lotosöl in Bodylotions, Massageölen oder auch Gesichtscremes genutzt, so kann er die Widerstandskraft der Haut stärken. Auch ein gestresster Teint wird beruhigt.

Die Macadamia-Nuss kennt man eigentlich eher als Zutat im Studentenfutter oder zu Weihnachten. Aber auch in der Kosmetik kommt sie zum Einsatz, denn sie ist reich an ungesättigten Fettsäuren, und genau diese Fettsäuren machen es für die Kosmetik so wertvoll. Das Öl pflegt und schützt die anspruchsvolle Haut, und außerdem hat es auch noch einen ganz eigenen Lichtschutzfaktor.

Mandeln, die man zu einem wertvollen Mandelöl verarbeitet hat, haben sich seit der Antike bewährt gegen Hautentzündungen und auch als echte Intensivpflege für alle Hauttypen. Auch als Badezusatz sind sie sehr beliebt.

Auch die Minze findet man nicht nur in Zahnpasta, es gibt sie auch im Duschgel, in Beincremes und auch in Körpermilch, dort ist sie als ätherisches Pfefferminzöl zu finden. Es hat einen sehr hohen Mentholgehalt, und dadurch werden die Kälterezeptoren der Haut stimuliert, Schweißausbrüche werden gestoppt und zudem desinfiziert die Minze auch. Im Sommer und natürlich auch beim Sport ist die Minze optimal geeignet.

Januar 25th, 2011 | Leave a Comment

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