Sanfte Hilfe direkt aus der Natur mit den besten Heilpflanzen gegen aufkommende Wehwehchen

Draußen ist es kalt, stürmisch, und bei vielen kündigen sich gerade wieder die ersten Vorboten von unterschiedlichen Wehwehchen an. Wer dann nicht gleich wieder zum Arzt laufen möchte, oder auch die angebotenen Mittel aus der Apotheke kaufen möchte, der kann sich auch in der Natur umsehen, denn gegen die meisten Wehwehchen ist definitiv auch ein Kraut gewachsen.

hilfe-natur-heilpflanzen Schon seit vielen Jahrhunderten haben sich Naturarzneien bewährt, und heute liegen diese Arzneien von Mutter Natur wieder voll im Trend. Viele sind ganz einfach die ganzen chemischen Mittel aus der Apotheke leid und wollen wieder zurück zur Natur. Diese Menschen haben auch vollkommen recht, denn diese Heilkräuter sind sehr wirksam. Vielleicht ist die Herstellung manchmal etwas aufwändiger, als nur eine Packung zu öffnen, aber dafür entfallen sämtliche Chemikalien.

Sehr gut für die Seele eignet sich Johanniskraut. Dieses Kraut hat wunderbare gelbe Blüten, und in vielen Untersuchungen konnte bis heute eine stimmungsaufhellende Wirkung definitiv belegt werden, die dieses Johanniskraut hat. Allein schon eine Einnahme über zwei Wochen sorgt dafür, dass die Wirkstoffe einen viel ausgeglichener und auch gelassener machen. Hier hat man die Möglichkeit, Präparate in der Apotheke zu kaufen, die sehr hochdosiert sind. Wer unter starken nervlichen Belastungen leidet, der kann auch Arzneitees mit Johanniskraut nutzen, um die damit einhergehende Unruhe zu bekämpfen.

Schon seit vielen Jahren ist die Ringelblume dafür bekannt, dass sie eine heilende Wirkung hat. Das ist auch der Grund, warum sie in sehr vielen Salben und Cremes verarbeitet wird. Die Ringelblume besitzt eine desinfizierende Wirkung, sie wirkt sehr gut bei einer entzündeten und auch ansonsten angegriffenen Haut. Auch kleine Wunden kann man mit ihr wunderbar behandeln. Dafür eignet sich am besten eine Salbe. Aber auch als Tee kann man diese Pflanze nutzen und sich auch innerlich etwas Gutes tun. Die Ringelblume kann als Tee Beschwerden von Magen und Galle lindern, und zudem ist sie sogar in der Lage, Durchfall zu stoppen. Alles, was man dafür machen muss ist, zwei Teelöffel an frischen oder auch getrockneten Blüten mit einer Tasse heißem Wasser zu übergießen. hilfe-natur-heilpflanzen-2 Man sollte diesen Tee für zehn Minuten ziehen lassen, am besten zugedeckt. Anschließend abseihen, getrunken werden sollte er auf jeden Fall lauwarm.

Der Sonnenhut ist zwar als Begriff bekannt, dennoch verwenden ihn die wenigsten Menschen bisher. Dabei hat er eine solch gute Wirkung für die Abwehr, dass man ihn auf jeden Fall nutzen sollte. Im Sonnenhut enthalten sind vor allen Dingen Flavonoide und viele ätherische Öle. Das sind alles Wirkstoffe, die in der Lage sind, die körperliche Abwehr richtig gut zu stärken. Wer es sich einfach machen möchte nutzt ganz einfach ein Produkt aus der Apotheke, das man lutschen kann. Alternativ kocht man Wasser und macht sich aus dem Kraut des Sonnenhuts ganz einfach einen wirksamen Tee. Diesen Tee sollte man dann drei Mal am Tag trinken, am besten wirkt er, wenn man ihn zwischen den Mahlzeiten trinkt.

Sanddorn wird auch sehr gerne als „Zitrone des Nordens“ bezeichnet. Das hat natürlich seinen Grund, und der ist im hohen Gehalt an Vitamin C zu finden. Diese kleinen, orangefarbenen Beeren haben sage und schreibe rund zehnmal so viel dieses Vitamins vorzuweisen als die Zitrone. Das ist ja noch nicht alles, dazu kommen noch Vitamin E, Betacarotin, Eisen, Mangan und auch die wichtigen B-Vitamine. So kann der Sanddorn die Energiereserven des Körpers auffüllen. Wer unter Erschöpfung leidet oder gar bereits ein angeschlagenes Immunsystem besitzt, der sollte auf jeden Fall täglich drei Esslöffel vom Saft des Sanddorns trinken. Sogar äußerlich kann man Sanddorn anwenden, und zwar bekämpft es als Sanddornöl Neurodermitis, und auch bei trockener Haut wird es gerne genutzt.

Wer öfters Probleme mit der Blase hat und die Goldrute nicht kennt, sollte dies auf jeden Fall schnell nachholen. In den schönen Blüten der Goldrute sind sehr viele Bitterstoffe und Gerbstoffe enthalten. Auch ätherisches Öl ist hier zu finden. Diese Stoffe haben eine sehr entspannende und auch entkrampfende Wirkung, und zwar auf die Muskulatur der Harnwege. Zudem sind sie auch noch schön entzündungshemmend. Ein weiterer Effekt, nämlich die harntreibende Wirkung sorgt dafür, dass Keime aus der Blase sehr schnell wieder herausgeschwemmt werden. Für den Tee gibt es bereits fertige Mischungen zu kaufen, natürlich kann man auch hier aus dem Kraut selbst einen Tee herstellen, der rund zwanzig Minuten ziehen sollte. Wenn es ganz akut ist, dann kann man auch schon einmal vier Mal am Tag eine Tasse davon trinken. hilfe-natur-heilpflanzen-1 Auch vorbeugend kann diese Pflanze wirken, und zwar bei einer Nierenschwäche oder auch gegen eine Blasenentzündung.

Ein Schnupfen hat so gar keine Chance, wenn man die Hagebutte dagegen einsetzt. Auch in diesen kleinen roten Früchten steckt sehr viel Vitamin C. Dazu kommen in diesem Fall noch einige Mineralstoffe und auch Flavonoide, die antibiotisch wirken. Da ist es kein Wunder, dass die Hagebutte sehr gerne genutzt wird für die Bekämpfung der ungeliebten Erkältungen. Gleichzeitig reinigen sie auch wunderbar den Darm, denn in den Hagebutten sind auch sehr viele Pektine enthalten. Bevorzugt trinkt man die Hagebutten ja als Tee, aber auch als Mus oder Marmelade werden sie gerne genutzt.

Dezember 15th, 2011 | Leave a Comment

Vielseitig anwendbar – das Heilkraut Petersilie

Die meisten kennen die Petersilie sicherlich nur als Gewürz in der Küche, wo sie unterschiedlichen Gerichten den letzten Pfiff bringt, oder auch im Salat für die nötige Würze sorgt. Aber die Petersilie kann noch viel mehr, petersilie sie ist auch wunderbar als Naturmedizin geeignet.

Beispielsweise ist die Petersilie auch bestens geeignet, um die Nieren durchzuspülen. Beide Petersilie-Sorten, also die glatte oder auch die krause Petersilie, liefern einen sehr hohen Anteil an ätherischen Ölen und auch Flavonoiden. Diese Stoffe sind bestens geeignet, um die Nierentätigkeit anzuregen. So kann dies auch als Durchspülungs-Therapie genutzt werden bei Nierengrieß und auch bei einer Blasenentzündung. Am besten nutzt man die Petersilie dafür als Tee. Man überbrüht einfach zwei Teelöffel getrocknetes Kraut mit 150 ml Wasser. Dann den Tee für zehn bis fünfzehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Anschließend dann abseihen. Man sollte hier täglich zwei bis drei Tassen frischen Tee trinken, und dazu auch noch reichlich Wasser.

Die Petersilie kann auch sehr gut genutzt werden, um das Herz zu stärken. Die Petersilie entwässert, und zugleich wird auch noch die Durchblutung gefördert. So wird dann auch vor allen Dingen der Herzmuskel viel besser mit Nährstoffen und auch Sauerstoff versorgt. Man kann sich beispielsweise einen schönen Honig-Petersilien-Wein herstellen. Dafür lässt man zwei Bund Petersilie mit zwei Esslöffeln Weinessig für fünf Minuten leicht köcheln. Dann gibt man 100 Gramm Bio-Honig und auch einen Liter Weißwein dazu und lässt das Ganze weitere fünf Minuten weiter köcheln. Dann die Flüssigkeit versieben und in gut verschließbare Flaschen abfüllen. Im Kühlschrank kann man diesen Heilwein dann bis zu sechs Wochen halten. Über vier bis sechs Wochen sollte man davon zwei Mal am Tag je ein Likörglas voll trinken, und zwar nach dem Essen.

Sogar gegen Pickel wirkt die Petersilie sehr gut. Durch das ätherische Öl und auch die Vitamine C und E wird die Haut gereinigt und gestärkt. Dadurch kann die Petersilie sehr gut helfen bei unreiner und fettiger Haut und auch bei Pickeln. Am besten stellt man sich dafür ein Gesichtswasser her. Man lässt in einem Schraubglas einen Bund Petersilie mit 100 ml 70-prozentigem Alkohol aus der Apotheke für zehn Tage ziehen. Danach dann abseihen und mit 300 ml destilliertem Wasser aus der Drogerie auffüllen. Gibt man es in den Kühlschrank, dann ist das Gesichtswasser für ein halbes Jahr haltbar. Es wird jeden Morgen und jeden Abend angewandt, und anschließend sollte man mit klarem Wasser nachspülen.

Bewährt hat sich die Petersilie auch bei Blähungen und Völlegefühl. Die Gerbsäure aus der Petersilie und auch das ätherische Öl fördern die Verdauung. Gleichzeitig wird auch die Magenschleimhaut beruhigt, und im Darm werden Gasblasen aufgelöst, die dann Blähungen verursachen könnten. Petersilie auch verhindern, dass diese überhaupt entstehen. Vor allen Dingen Hülsenfrüchte wie Bohnen sollte man auf jeden Fall reichlich mit Petersilie würzen. petersilie-1 Auch bei Gemüse wie Kohlrabi und Möhren sieht das nicht anders aus. In Salaten kann Petersilie Verdauungsproblemen vorbeugen, und bei stärkeren Beschwerden hilft auch der Tee weiter.

Auch für gereizte Augen kann Petersilie eine Beruhigung bringen, beispielsweise wenn man lange am Computer gearbeitet hat. Durch die Kraft der Petersilie werden müde und gerötete Augen erfrischt, und auch geschwollene Augen profitieren dadurch. Man stellt sich dafür einfach einen Heilsud her. Man brüht dafür einen Bund Petersilie mit 250 ml Wasser auf. Das dann für mindestens drei Stunden stehen lassen. Diesen abgekühlten Sud kann man dann für zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren, wenn man ihn gut verschließt. Am besten taucht man ein gefaltetes Taschentuch ein und legt dieses für zehn Minuten auf die geschlossenen Augen. Anschließend dann noch mit klarem Wasser nachspülen.

Dezember 8th, 2011 | Leave a Comment

Mittel aus der Apotheke der Natur

Es sieht ganz so aus, als ob sich die Menschen nun lange genug mit all den Medikamenten vollgestopft haben, die man in der Apotheke bekommen kann. Jetzt ist genau der Zeitpunkt, an dem die Menschen beginnen umzudenken und anstatt der normalen Apotheke sich wieder der Apotheke der Natur widmen. apotheke-natur Sie ist immer gefragter, die schöne sanfte Medizin, die wunderbar wirkt, sehr gut verträglich ist und auch die Selbstheilung anregt.

Leider ist es heute schon fast üblich, dass viele Menschen sich bei recht kleinen Wehwehchen gleich die stärksten Mittel besorgen. Das muss aber gar nicht sein, denn es gibt für sehr viele Beschwerden auch sehr gute Naturheilmittel, die zudem noch altbewährt sind. Ganz besonders beliebt und auf dem Vormarsch ist hier die Homöopathie. Hier wird sehr viel mit Globuli gearbeitet, die man einfach nur langsam auf der Zunge zergehen lässt, denn so können die Wirkstoffe bestens über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten ist der beste Zeitpunkt für die Einnahme. Während man eine Behandlung mit diesen Mitteln unternimmt, sollte man allerdings auf bestimmte Stoffe verzichten, dazu gehören koffeinhaltige Getränke wie beispielsweise Cola oder auch Kaffee. Wenn chemisch hergestellte Medikamente verordnet wurden, können diese in der Regel auch ganz normal weiter eingenommen werden.

Im Rahmen der Selbstbehandlung stehen auch Heilpflanzen sehr hoch im Kurs. Wenn man diese als Tee zubereitet oder auch die bewährte Tablettenform nutzt, dann können diese gerade bei Frauenleiden sehr gut helfen. Bei nervösen Zuständen ist Lavendel aber das beste Mittel.

Ein sehr schneller Kopfweh-Killer ist die Minze. Oft tritt dieses hämmernde Kopfweh auf, wenn man der Hitze ausgesetzt ist oder auch grellem Licht. Gegen den Druck sollte man mit Minzöl die Schläfen einmassieren, dann lässt der Druck nach.

Gegen starkes Schwitzen hilft von jeher der Salbei. Es sind die ätherischen Öle im Salbei, die das starke Schwitzen eindämmen können. Man nutzt den Salbei am besten als Tee, zwei Teelöffel Blätter pro Tasse werden hier empfohlen. Wichtig ist, dass man den Tee lauwarm zu sich nimmt.

Wenn der Magen rebelliert, beispielsweise weil man eine fremde Küche genossen hat, dann ist das eindeutig ein Fall für die Brechnuss. Im akuten Fall sollte man hier stündlich eine Tablette einnehmen. Das Mittel ist in der Apotheke auch unter Nux vomica Pentarkan bekannt.

Gegen die Schwellung bei Bienenstichen kann das Apis mellifica D6 helfen. Man nimmt im Akutfall hier alle 15 Minuten fünf Kügelchen. Diese können die Schwellung lindern, und das beste an diesem Mittel ist, dass auch Allergiker es anwenden können.

Viele Menschen sind wetterfühlig, und diese Wetterfühligkeit ist dann meistens auch mit einigen Kreislaufproblemen verbunden. Gegen den niedrigen Blutdruck hilft dann sehr gut ein Präparat mit Weißdorn-Extrakten mit Namen Angioton H.

Schwere Beine – viele werden nicht nur bei warmen Temperaturen von ihnen gequält. Abschwellend wirkt dann die beliebte Rosskastanie, bekannt als Aesculus D6. Hiervon nimmt man täglich drei- bis viermal fünf Globuli.

Man hat einen schönen Wanderausflug gemacht, und dann kommt man zurück mit einem stechenden Muskelkater in den Waden. Dann hilft die gute alte Arnika weiter. Das Arnica comp. Gel kühlt sehr schön und fördert auch die Heilung.

apotheke-natur-1 Gerötete Bindehäute und tränende Augen, dann ist eine Blitzhilfe sehr wichtig. Diese Blitzhilfe trägt den Namen Aconitum. Hiervon nimmt man dreimal täglich eine Gabe D3 oder auch D12. Wenn die Augenreizung stärker ist, dann kann man auch ruhig öfter das Mittel nehmen.

Dill wirkt sehr entkrampfend bei Blähungen. Man übergießt hier einfach einen Teelöffel zerstoßene Samen mit 150 ml kochendem Wasser. Dann für eine Viertelstunde ziehen lassen. Wichtig ist, dass man den Tee ungesüßt trinkt, denn der Zucker bläht.

Durch das Sonnenlicht wird die Ausschüttung des Schlaf-Hormons Melatonin gestoppt. Wenn man dann abends trotzdem zur Ruhe kommen will, dann sollte man eine halbe Stunde vor dem Einschlafen fünf Kügelchen Coffea D12 zu sich nehmen. Das beruhigt sehr gut. Wer etwas stärkeres braucht, der kann dann auch Baldrian nehmen.

Es müssen nicht immer die chemischen Mittel sein, auch die Apotheke der Natur hat sehr viel zu bieten, das viel besser verträglich ist.

September 27th, 2011 | Leave a Comment

Gesund im Urlaub mit Hilfe der Homöopathie

Endlich Urlaub – Sommer, Sonne und natürlich Strand locken, wer denkt da schon an irgendwelche Erkrankungen? Dennoch ist genau der Urlaub die Zeit, die sehr tückisch sein kann. Hier gibt es vom Insektenstich über diverse Darmprobleme bis hin zum Sonnenbrand vieles, das einem den Urlaub verderben kann.

Es geht meistens ganz schnell, am Strand hat man eigentlich noch gut aufgepasst und sich eingecremt, aber dann hat man einen Strandspaziergang unternommen, und schon ist er da, der Sonnenbrand. homoeopathie-urlaub In den meisten Fällen passiert das dann natürlich auch gerade zu Beginn des Urlaubs. Das ist aber auch genau die Zeit, in der sehr viele Gesundheitsfallen lauern. Durch recht lange Autofahrten kann es zur Reiseübelkeit kommen, durch einen heftigen Klimawechsel nach einem Flug kann man sich sehr schnell eine Erkältung einfangen, und auch Schlafprobleme aufgrund einer Zeitumstellung sind nicht gerade sehr angenehm und können einem die ersten Tage des Urlaubs schon sehr vermiesen. Allerdings muss das gar nicht sein, denn wenn man die richtigen Medikamente einpackt, dann kann man diesen Beschwerden auch selbst beikommen. Allerdings muss diese Reiseapotheke nicht immer nur aus Mitteln bestehen, die aus der Schulmedizin stammen, sondern auch Mittel aus der Homöopathie gehören hier auf jeden Fall hinein. Immerhin ist die Homöopathie heute die beliebteste Alternativtherapie überhaupt in Deutschland.

Die Homöopathie hat einen sehr großen Vorteil, denn hier werden die Selbstheilungskräfte aktiviert. Und noch dazu gibt es hier so gut wie keinerlei Risiken und Nebenwirkungen. Und dabei wurde diese Heilmethode bereits im 18. Jahrhundert entwickelt, und das vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann. Um dieses Heil- und Gesundheitssystem zu entwickeln, führte er jahrelange Experimente durch. Das System ermöglicht dem Organismus, die Krankheiten mit eigener Kraft zu bewältigen. Hahnemann traf bei seinen Versuchen auf ein scheinbares Paradox, er fand heraus, dass das, was Gesunde krank macht, Kranke auch wieder gesund machen kann. Heute ist dieses Ähnlichkeitsprinzip ein Leitsatz der modernen Homöopathie.

Diese Prinzipien kann man auch ganz einfach in die Reiseapotheke integrieren. Oft hat man beispielsweise in den fremden Hotelbetten damit zu kämpfen, dass man überhaupt richtig einschlafen kann. Dabei kann ein Mittel helfen, das eigentlich auf dem typischen Wachmacher basiert, nämlich Coffea. Das ist die Frucht des Kaffeebaums. Bei Reiseübelkeit hilft Nux Vomica weiter, das ist die Brechnuss. Auch dies ist wieder eine Pflanze, die eigentlich das Gegenteil von dem bewirkt, was hier gewünscht ist. Eigentlich verursacht sie eine Übelkeit. Wenn man sie aber homöopathisch aufbereitet, dann wirkt die gleiche Pflanze auf einmal entspannend und auch entgiftend auf das Nervensystem und die Verdauungsorgane. Auf dem gleichen Prinzip basiert auch, dass die Tollkirsche, auch unter Belladonna bekannt, einen Sonnenbrand bekämpft. Nur schon geringe Mengen dieser Frucht sorgt dafür, dass man Fieber und ein rotes Gesicht bekommt. Wenn man einen Sonnenbrand hat und dann ein Belladonna-Präparat einnimmt, dann werden aber die Symptome dieses Sonnenbrands, wie beispielsweise die Rötung, gelindert.

Hahnemann wollte allerdings Nebenwirkungen vermeiden, aber dennoch einen Heilerfolg erzielen. Daher entwickelte er ein ganz spezielles Verdünnungsverfahren, das heute unter dem Namen Potenzierung bekannt ist. Die Ausgangsstoffe der homöopathischen Arzneien, die zu achtzig Prozent aus den Pflanzen bestehen, werden verdünnt, und danach dann verschüttelt. Bereits ein kleiner winziger Anstoß reicht hier aus, damit die Selbstheilungskräfte des Körpers geweckt werden.

homoeopathie-urlaub-1 Liegen akute Beschwerden vor, dann ist die Wahl des Mittels nicht wirklich schwer, denn die Arznei richtet sich immer nach den Symptomen. Daher sind gerade die üblichen Reisebeschwerden bestens geeignet, um sich selbst zu behandeln. Ist man mit den richtigen Produkten ausgerüstet, dann steht einem erholsamen Urlaub nichts mehr im Wege. Jeder Apotheker wird sehr gerne dabei behilflich sein, die passenden Präparate für die Reiseapotheke zusammenzustellen.

Es gibt in der Apotheke auch bereits fertige Reisesets mit vier Mitteln gegen die häufigsten Beschwerden. Hier einmal eine klein Liste der Mittel, die man dabei haben sollte:

Bei der Reisekrankheit, die sich meist durch Übelkeit, Schwindel, Erbrechen oder auch Jetlag mit Müdigkeit äußert, hilft Cocculus D6.

Gegen einen Insektenstich mit Rötung und Schwellung hilft Apis mellifica D6.

Beim Sonnenbrand findet wie bereits oben erwähnt Belladonna D6 eine Anwendung.

Bei Magen- und Darmproblemen durch ein „Zuviel“ an Essen, was sich in Krämpfen, Blähungen, Sodbrennen und auch Verstopfung bemerkbar macht, hilft Okoubaka D3.

Leichtere Verletzungen wie Prellungen, Zerrungen, Blutergüsse und auch Stöße bekommt man mit Arnica D6 in den Griff.

Bei Schlafproblemen hilft, wie bereits erwähnt, Coffea D6.

Und die typische Sommergrippe, die mit Kopfschmerzen und Fieber einhergeht, ausgelöst durch feucht-warmes Wetter, bekämpft man am besten mit Gelsemium D6.

 

August 10th, 2011 | Leave a Comment

Bei Kopfweh oder Erschöpfung hilft die Rosen-Medizin weiter

Sie sind nicht nur sehr schön und duften wunderbar, sie haben zudem auch gleich noch richtige Heilkräfte. Hier gibt es einen Überblick darüber, was man damit alles machen kann.

Bereits seit einigen Jahrtausenden faszinieren uns Rosen, und es gibt auch unzählige Mythen und Märchen, die sich mit der Rose befassen. Bereits die Ärzte in der Antike kamen auf die Idee, ihre Blüten als Medizin gegen alle nur möglichen Beschwerden zu verordnen. In vielen Klostergärten war die Rose ein ständiger Gast. Sie wurde als Mittel gegen Fieber genutzt, als Herz- oder Nerventonikum und auch zur Blutreinigung. rosen-medizin Aus einer pinkfarbenen Gallica-Sorte wurde gar eine „Apotheker-Rose“. Deren Heilkräfte wurden mittlerweile durch Techniker mittels Hightech-Verfahren entschlüsselt. Die enthaltenen Stoffe Geraniol,Citronellol und auch Nerol entkrampfen und hemmen auch Entzündungen. Gerbstoffe wirken zusammenziehend und auch abschwellend. Aber nicht nur die Blüten sind es, die Alltagsbeschwerden lindern, auch die Früchte der Rosen, also die Hagebutten, sind bewährte Heilmittel, und das vor allen Dingen wegen ihres hohen Vitamin C-Gehaltes. Selbst ernten ist allerdings sehr mühsam, besser ist es, gleich fertigen Tee aus dem Bioladen oder der Apotheke zu kaufen.

Bei Kopfweh und Schwindel macht man sich einfach einen Tee aus den Blüten, der stärkt den Kreislauf und entkrampft. Dafür nimmt man ein bis zwei Teelöffel Blüten und übergießt sie mit 200 ml kochendem Wasser. Dann für fünf bis zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Danach dann abseihen. Den Tee dann nach Geschmack mit Honig süßen. Bis zu drei Tassen kann man davon täglich trinken.

Bei einer Halsentzündung hilft eine Gurgellösung gegen die raue Stimme. Bei leichten Entzündungen im Mund oder Rachen beruhigt ein einfacher Aufguss die gereizte Schleimhaut. Den gleichen Teeaufguss zubereiten wie beim Kopfweh, dann das Ganze abkühlen lassen, und dann drei bis fünf mal täglich einfach nur damit gurgeln.

Auch bei Wunden helfen Rosen weiter. Bei leichten Verbrennungen und Schürfwunden fördern Umschläge mit dem Tee die Wundheilung. Hier wieder den bekannten Tee zubereiten, dann ein sauberes Baumwolltuch mit dem Tee tränken, und das Tuch dann auf die betroffene Stelle legen. Mindestens für zwanzig Minuten einwirken lassen und mehrmals täglich anwenden.

Bei einer Erkältung kommen die Hagebutten zum Einsatz. Diese Hagebutten-Schalen liefern sehr viel Vitamin C, und damit unterstützen sie das Immunsystem beim Abwehrkampf gegen Keime. Dafür nimmt man ein bis zwei Teelöffel der Hagebuttenschalen und übergießt sie mit 250 ml kochendem Wasser. Dann für fünf bis zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und mit Honig süßen, je nach Geschmack. Davon dann bis zu sechs Tassen täglich trinken.

Auch bei einem Mückenstich sind Rosen bestens anwendbar. Der Saft aus den Blütenblättern wirkt schön abschwellend, und er neutralisiert auch die Reizstoffe, die sich im Mückenspeichel befinden. Dafür muss man nur einige frische Blütenblätter zwischen den Fingern zerreiben und den Saft dann auf den Mückenstich auftragen.

Bei Schlafstörungen wirkt das ätherische Öl der Rose sehr gut, denn es ist beruhigend und entspannend. Dafür gibt man einige Tropfen eines naturreinen Öls in die Wasserschale einer Aromalampe und stellt diese neben dem Bett auf. Tupft man das Öl direkt auf, dann hilft es auch gut gegen Lippenherpes.

Bei Erschöpfung gibt Rosenwein neue Energie. Das alte Hausmittel von Oma hilft wunderbar gegen Abgespanntheit und hebt gleichzeitig auch noch die Stimmung. Für diesen Wein nimmt man einen Liter Weißwein, 100 Gramm Zucker und auch zwei Thymian-Zweige, und man kocht alles zusammen ganz langsam auf. rosen-medizin-1 Dann vom Herd ziehen und die Blütenblätter von zehn Rosen dazu fügen. Dann zudecken, und nach zwei Stunden dann abseihen. Danach in saubere Flaschen füllen und kühl lagern. Täglich kann man davon ein kleines Glas trinken, 0,1 Liter sind vollkommen ausreichend.

Bei geschwollenen Augen und schweren Lidern helfen Kompressen. Die Gerbstoffe in den Blüten helfen hier weiter, denn sie unterstützen den Lymphfluss und wirken gleichzeitig auch abschwellend. Für die Kompressen legt man einige ungespritzte Blütenblätter für zehn Minuten auf die geschlossenen Lider, danach dann je nach Bedarf eincremen.

Eine ganz besondere Kostbarkeit ist das Rosenöl. Dieses ätherische Öl ist ein sehr begehrter Rohstoff, der für Parfums und auch Kosmetika eingesetzt wird. Es ist sehr aufwändig in der Herstellung, denn für ein Kilo Öl benötigt man 4000 bis 5000 Kilo frische Rosenblüten. Entsprechend sieht der Preis natürlich auch aus, für 100 ml Rosenöl kann man schon einmal bis zu 2500 Euro zahlen.

 

Juli 28th, 2011 | Leave a Comment

Es müssen nicht immer Medikamente sein – die Tibetische Medizin zeigt es

Tibetische Medizin wird immer beliebter. Man verbindet vor allem Ruhe, Geborgenheit und Heilverfahren damit, die schon eine lange Tradition haben.

Die Tibetische Medizin ist ein ganzheitliches Verfahren. tibetische-medizin_0 Während in der westlichen Medizin Erreger bekämpft und Symptome gelindert werden, geht es bei dieser Medizin vor allem darum, das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist wieder herzustellen. Doch auch im Organismus kann nach den Theorien ein Ungleichgewicht entstehen, das so Krankheiten erst ermöglicht.

Die Tibetische Philosophie geht davon aus, dass jemand, der in sich ruht, kaum krank werden kann. Vor allem Güte spielt eine große Rolle, sowie auch Achtsamkeit.

Diese Medizin findet zunehmend im Westen Anhänger. Schulmedizinische Präparate gibt es nicht. Stattdessen spielt die Heilkraft der Natur eine große Rolle. Es werden auch keine Therapeutika für die Symptome gesucht, stattdessen spielt das Wesen des Erkrankten eine entscheidende Rolle bei der Wahl der Behandlung. Die Tibetische Medizin hat ihren Ursprung vermutlich im 7. Jahrhundert. Bis heute spielen die Erkenntnisse aus dieser Zeit eine Rolle, wenn auch moderne Aspekte nicht ohne Berücksichtigung bleiben können. Als behandlungsbedürftig gelten zum Beispiel bis heute die drei Geistesgifte: Gier, Hass und Verblendung, die als Wurzel allen Übels betrachtet werden.

Die Tibetische Medizin ist eine philosophische Medizin und mit der westlichen Medizin nicht vergleichbar. Dennoch vermag sie viel zu verändern, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen. Entscheidend ist, dass man bereit ist, viel im eigenen Leben zu ändern, denn die Tibetische Medizin setzt voraus, dass man kranke Einflüsse fernhalten möchte, um nicht erneut krank zu werden. Das widerspricht zwar der westlichen Medizin nicht, steht aber im Widerspruch zur westlichen Lebensweise.

Wer unter Magenschmerzen leidet, bekommt ein Magenmittel und sicher vom Arzt auch den Hinweis, dass er Alkohol, Zigaretten und Süßigkeiten meiden soll. Nach buddhistischem Verständnis sollen die schädlichen Substanzen aber lebenslang gemieden werden, da sie schaden und im Buddhismus die Erkenntnis auch keinen Sinn ergibt, wenn der Betroffene sich weigert, die Lehre daraus zu ziehen. Die buddhistische Lebensweise und auch die Tibetische Medizin haben viel mit Eigenverantwortung zu tun. Es geht stets darum, sich zu einem besseren Menschen zu entwickeln, nicht zur gegenüber anderen (Achtsamkeit), sondern auch sich selbst gegenüber.

tibetische-medizin-1 Aus buddhistischer Sicht gibt es jedoch keine falschen Verhaltensweisen. Stattdessen gilt es zu erkennen, dass jedes Handeln Folgen hat und jeder mit diesem Folgen leben muss. Missionieren gibt es im Buddhismus nicht und damit auch nicht in der Tibetischen Medizin. Das ist auch der Grund, warum viele Christen sich für den Buddhismus interessieren, ohne deshalb gleich die Konfession wechseln zu wollen. Der Buddhismus duldet andere Religionen.

Tibetische Medikamente genießen in Deutschland ein hohes Ansehen. Sie sind jedoch nicht frei verkäuflich. Da die Zubereitung der Heilmittel einen starken Einfluss auf die Wirkung hat, ist die Verwendung für Laien nicht zu empfehlen. Es gibt jedoch chinesische Ärzte, die sich ausschließlich mit dieser Heilkunde befassen und in Deutschland vor allem bei chronischen Prozessen wie Allergien wertvolle Unterstützung leisten können. Es ist sinnvoll, sich dort Hilfe zu holen, bevor die westliche Medizin keine Behandlungsmöglichkeit mehr sieht.

 

Mai 26th, 2011 | Leave a Comment

Aus der Blütenmedizin – Frühlingsblüten für eine gute Gesundheit

Man findet sie ab dem Frühling auf fast allen Rasenflächen. Die Rede ist von Gänseblümchen, Löwenzahn, Flieder und auch Holunder. Wenn man etwas aufmerksam durch die Natur geht, dann kann man auch ganz ohne Probleme in vielen Regionen Veilchen, Waldmeister oder auch Gänsefingerkraut entdecken. bluetenmedizin-2 Dabei ist es auch vollkommen egal, ob man durch Bayern läuft oder auch durch die Lüneburger Heide. Diese Frühlingsblüher sind aber nicht nur eine Augenweide, sie sind auch in der Lage, bei der Bekämpfung alltäglicher Beschwerden zu helfen. Daher sollte man sich ruhig beim nächsten Spaziergang eine Handvoll Gesundheit pflücken.

Bei der Blütenmedizin gibt es ein paar goldene Regeln, an die man sich halten sollte. Als erstes sollte man immer nur Pflanzen sammeln, die man ganz sicher kennt. Dann sollte man Straßen und Felder meiden, und auch in den Naturschutzgebieten sollte man keine Pflanzen pflücken. Wo man dann doch pflückt sollte die Natur auf jeden Fall komplett intakt sein. Ernten sollte man auf jeden Fall immer nur in größeren Beständen, und wenn man seltenere Pflanzen pflücken möchte, dann sollte man immer auf jeden Fall zwei Drittel der Pflanzen stehen lassen. Ganz frisch gepflückte Blätter und Blüten immer in einfachen Körben nach Hause transportieren, und wenn man sie in normale Frischhaltedosen verpackt, dann halten sie sich einige Tage im Kühlschrank. Was man nicht schnell verbrauchen kann, das sollte man auf jeden Fall trocknen. Einfach kopfüber schön luftig im Schatten schön aufhängen, und danach dann in dunkle Schraubgläser abfüllen. Fertig getrocknete Blüten kann man aber auch in der Apotheke bekommen. Wichtig ist immer, dass man die Pflanzen nicht dauernd anwendet, denn sonst gewöhnt sich der Körper an die Wirkstoffe. Nach vier bis sechs Wochen sollte man auf jeden Fall eine Pause einlegen, die etwas länger dauern sollte.

Um den Darm zu beruhigen sind Vergissmeinnicht wunderbar geeignet. Durch die enthaltene Gerbsäure und die weiteren Heil-Wirkstoffe, die in den hellblauen Blüten zu finden sind, regeneriert die Darmschleimhaut, Entzündungen werden geheilt und Durchfall gestoppt. Für den Tee sollte man ein bis zwei Teelöffel Blüten mit 200 ml an kochendem Wasser übergießen. Nach zehn Minuten abseihen und davon täglich ein bis drei Tassen trinken.

Löwenzahn ist gut geeignet, wenn man Gifte ausschwemmen will. Die Blätter und vor allem auch die Wurzeln sind sehr reich an Bitterstoffen, und diese aktivieren Nieren und auch Blase. Diese Stoffe entwässern, sie helfen, Stoffwechselschlacken auszuschwemmen und unterstützen auch gleichzeitig noch Leber und Galle bei der Verdauungsarbeit. Die Blätter und die jungen Blüten passen auch wunderbar in den Salat. Man nimmt hier zwei Teelöffel Kraut oder auch getrocknete Wurzeln und kocht diese mit 250 ml Wasser auf. Dann zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und morgens sowie mittags je eine Tasse davon trinken. Zusätzlich zum Tee sollte man immer ein Glas Wasser dazu trinken.

Gänseblümchen findet man ja meistens zuhauf auf den Wiesen, wenn es nicht gerade so trocken ist wie jetzt zur Zeit. Dieses Orakelblümchen klärt die Haut und regt den Stoffwechsel an. Zudem wirkt es blutreinigend und auch Hautunreinheiten wird entgegen gewirkt. Die Blüten und die Blätter schmecken ganz leicht nussig, und daher schmecken sie auch sehr gut im Salat. Für den Tee nimmt man zwei Teelöffel Blütenköpfchen, die man mit 200 ml kochendem Wasser übergießt. Nach zehn Minuten abseihen. Davon trinkt man täglich zwei oder drei Tassen, alternativ kann man sich damit auch die Haut waschen.

Veilchen öffnen die Bronchien. bluetenmedizin In den Blättern und den Blüten stecken Saponine, und die lindern einen harten Husten und sie lösen den zähen Schleim. Zudem wirkt das Veilchen auch gegen Fieber und Schmerzen. Für einen Tee nutzt man einen Teelöffel frische Blüten und auch Blätter, die man mit 200 ml kochendem Wasser übergießt. Dann eine Viertel Stunde zugedeckt ziehen lassen, dann abseihen und davon täglich drei Tassen trinken.

Ein guter Krampflöser ist das Gänsefingerkraut. Vor allem in den Blättern sind diese pflanzlichen Krampflöser enthalten. Diese entspannen Magen und auch Darm, und das sehr sanft, und auch bei Regelschmerzen lindert das Gänsefingerkraut gut. Dafür einen Teelöffel Kraut mit 200 ml heißer Milch übergießen und fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Dann abseihen und noch heiß trinken. Man nimmt täglich zwischen zwei und drei Tassen hiervon zu sich.

Waldmeister ist bestens geeignet, um den Schlaf zu fördern. Seine Blüten und die Blätterquirle sind nicht nur dazu geeignet, einer schönen Bowle ein Frühlingsaroma zu geben, sondern sie helfen auch gegen Einschlafstörungen und nervöse Unruhe. Man nimmt einen Teelöffel gehacktes Kraut, das man mit 200 ml kochendem Wasser übergießt. Dann lässt man den Tee fünf Minuten ziehen, natürlich abseihen und dann abends zwei Tassen trinken.

Bärlauch ist nicht nur ein guter und vor allem geruchloser Ersatz für Knoblauch, sondern entlastet auch das Herz. Die schwefelhaltigen Stoffe in den Blättern verströmen bei Reibung nicht nur einen Knoblauchduft, sondern sie sind auch in der Lage, die Durchblutung zu verbessern und wirken auch der Arteriosklerose sowie erhöhtem Cholesterin entgegen. Die klein gehackten Blätter und auch Blüten kann man wunderbar in einen Kräuterquark rühren, oder sie auch auf Kartoffeln oder Salat streuen. Täglich sollte man ein bis zwei Esslöffel zu sich nehmen.

Holunder duftet nicht nur verführerisch, sondern kann auch Fieber lindern. Die ätherischen Öle, die in den Blüten enthalten sind, wirken schweißtreibend. Sie senken Fieber und hemmen zudem auch Entzündungen. Der Saft aus den Beeren ist in der Lage, die Abwehr zu stärken und auch Erkältungen vorzubeugen. Hier nimmt man einen Teelöffel Blüten, die man mit 200 ml kochendem Wasser übergießt. Dann zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen und davon zwei Tassen täglich trinken. Am besten danach schön warm einpacken und hinlegen. In der Erkältungszeit empfiehlt es sich, morgens jeweils ein kleines Glas Saft trinken.

Flieder hat einen ganz wundervollen Duft, man mag fast gar nicht glauben, dass dieser Duft täuscht. bluetenmedizin-1 Die Blüten und auch die Blätter sind schon recht bitter, aber gerade diese Bitterstoffe sind es, die für den Magen hilfreich sind. Sie unterstützen die Verdauung, und Blähungen sowie Völlegefühl werden gestoppt. Man nimmt hier einen Teelöffel Blüten, die man mit 200 ml kochendem Wasser übergießt. Nach fünf Minuten dann abseihen und davon auch wieder zwei bis drei Tassen täglich trinken.

Gut gegen Kopfweh ist die Schlüsselblume. Die Blüten und die Wurzeln lindern sehr gut Schmerzen, sie beruhigen, hemmen Entzündungen und zudem lösen sie Krämpfe. Dies ist eine der Pflanzen, die man nicht einfach wild pflücken sollte, da sie geschützt ist. Man sollte sie lieber im Garten anbauen, oder sie einfach in der Apotheke kaufen. Von der Schlüsselblume nimmt man ein bis zwei Teelöffel Blüten oder auch Wurzeln, die man mit 200 ml kochendem Wasser übergießt. Diesen Tee lässt man zehn Minuten ziehen, und trinkt davon bis zu drei Tassen täglich.

Wie man sieht, muss es nicht immer ein Medikament sein, auch viele Pflanzenstoffe können gut sein für die Gesundheit.

Mai 25th, 2011 | Leave a Comment

Alte Rezepturen aus der Hausapotheke der Hildegard von Bingen neu entdeckt

Wenn jemand im Mittelalter erkrankte, dann ging er nicht zum Arzt, sondern zum Kloster. Die Kräutergärten, die sich hinter den dicken Mauern der Klöster befinden, waren damals die Apotheken. Alle Mönche und natürlich Nonnen befassten sich zu der Zeit sehr intensiv mit der Medizin. In den meisten Fällen kannten sie sich weitaus besser aus als die Ärzte.

alte-rezepturen Die erste weibliche Naturheilerin überhaupt war im 12. Jahrhundert die Benediktinerin Hildegard von Bingen, die aus dem Rheinland stammte. Vielleicht kam ihr Interesse daher, dass sie selbst sehr zart war und daher auch sehr anfällig für viele Krankheiten. Die beschrieb Hunderte von Arzneipflanzen und auch Behandlungsmethoden in dem von ihr erstellten Buch „Physica“.

Dass ihre Rezepturen gar nicht so schlecht gewesen sein können kann man daraus ableiten, dass sie auch heute, achthundert Jahre später, immer noch aktuell sind. Dabei war es bereits so, dass vieles schon sogar bei Naturheilkundlern in Vergessenheit geraten war. Jetzt erlebt die Pflanzenmedizin der Hildegard von Bingen eine echte Renaissance. Das liegt hauptsächlich daran, dass diese Medizin preiswert ist, aber auch sanft und vor allen Dingen ganz ohne Nebenwirkungen.

Die Gundelrebe enthält beispielsweise den Wirkstoff Saponin, und dieser regt die Schweißdrüsen an und fördert so die Entgiftung über die Haut. Nutzt man die Pflanze in einem Brustwickel, dann vertreibt sie Schmerzen und auch eine eventuelles Engegefühl.

Das Hildegard-Rezept: Man nimmt zwei Handvoll Gundelrebenkraut aus der Apotheke und gibt es in zwei Liter warmes Wasser. Dann fünf Minuten kochen. Das Wasser abgießen, das Kraut ausdrücken und dann auf die Brust legen und mit einem Schal fixieren. Das sollte man dann, wenn es geht, drei Stunden wirken lassen.

Dieses Gundelrebenkraut kann man auch an Waldrändern finden, und auch von April bis Oktober selbst ernten. Das Kraut ist essbar, und es liefert dem Körper sehr viele gesunde Mineralien und auch Vitamin C. Gut schmeckt es auch mit Quark und in Suppen und Salat.

Bertram – nein, das ist kein Mann, das ist ein Korbblütler, der auch „Speichel-“ oder „Zahnwurzel“ genannt wird. Eine wirkliche Heilwirkung hat nur noch die Originalpflanze, die nur noch in Südeuropa beheimatet ist. Vor allem kann man sie in Italien finden. Dort kann man diese Wurzeln im Herbst ernten. Die meisten Arten, die hier in unseren Gefilden wachsen, sind nur noch reine Ziergewächse.

Das Hildegard-Rezept: Für eine schnellere Linderung von Zahnschmerzen sollte man auf der Bertramwurzel kauen, die man sich in der Apotheke besorgen kann. Die enthaltenen ätherischen Öle wirken zusammenziehend und stimulieren zudem auch die Abwehrkräfte.

Natürlich sollte man bei Zahnschmerzen immer den Zahnarzt aufsuchen, aber als Überbrückung bis zum Termin in der Praxis ist das Wurzelkauen auf jeden Fall bestens geeignet.

Die Betonie ist bekannt dafür, dass sie einen ruhigen Schlaf schenkt. Diese Heilpflanze, auch als Heilziest bekannt, war bereits in der Antike sehr beliebt. Heute verwendet man sie hauptsächlich in der Homöopathie, und zwar als Mittel gegen innere Unruhe.

Das Hildegard-Rezept: Um sich ein Schlafkissen herzustellen, besorgt man sich Betonienkraut aus dem Kräuterhaus, und füllt dies in einen kleinen Leinensack. Das steckt man dann mit in den Kissenbezug.

Ab Juli kann man dieses Kraut aber auch ganz einfach selbst ernten, und zwar auf den trockenen Wiesen. Man sollte es einfach gut zehn Zentimeter über dem Boden abschneiden und dann bündeln. Danach dann an einem luftigen und schattigen Ort trocknen.

Frischer Atem? Kein Problem, das geht auch ganz ohne Kaugummi. Das Geheimnis ist hier der Fenchel. Zu Hildegards Zeiten waren Fenchelsamen eines der Hauptgewürze. Damals war es so, dass größere Haushalte im Monat rund vier Kilo diese Samens verbrauchten. Dieser Doldenblütler ist in der Lage überall zu wachsen, wo er auch viel Sonne bekommt.

Das Hildegard-Rezept: Direkt vor den Mahlzeiten sollte man einen halben Teelöffel Fenchelsamen gut zerkauen und dann ausspucken. Diesen Fenchelsamen kann man beispielsweise im Kräuterhaus bekommen.

alter-rezepturen-1 Auch würzen kann man wunderbar mit Fenchelsamen, und zwar ist er bestens für Fisch, Fleisch, Käse und Brot geeignet. So werden Speisen auch gleich wieder viel leichter verdaulich. Als Alternative kann man auch den Fencheltee nutzen.

Für eine bessere Stimmung sind die ätherischen Öle der Muskatnuss bestens geeignet, denn sie wirken beruhigend auf das Nervensystem und verbessern zudem auch die Laune. Am besten reibt man die nötige Menge immer gleich frisch ab.

Das Hildegard-Rezept: Für schöne anregende Kekse nimmt man zwei Esslöffel Zimt, zwei Esslöffel Muskat, einen Teelöffel Nelkenpulver, 250 Gramm Butter, 500 Gramm Dinkelmehl, zwei Eier, 150 Gramm Rohrzucker und auch zwei Esslöffel Honig. Das alles verknetet man zusammen, dann ausrollen und Kekse ausstechen. Bei 180 Grad backt man diese Kekse rund acht Minuten lang. Davon sollte man dann jeden Tag fünf Stück essen.

Aufpassen sollte man auf jeden Fall auch, denn in größeren Mengen kann Muskatnuss durchaus auch giftig sein. Daher sollten Schwangere, Stillende oder kleine Kinder diese Kekse auf keinen Fall essen.

Mai 17th, 2011 | Leave a Comment

Pflanzliche Hilfe gegen Stress und Erschöpfung

Stress ist ein Begriff aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Druck, Anspannung“. Aber es ist ein Zustand, der natürlich nicht nur in England vorkommt. Wer unter Stress steht befürchtet, dass eine lang andauernde Situation nicht beeinflusst und vor allen Dingen nicht vermieden werden kann.

pflanzliche-hilfe-stress Die psychische Belastung bei der Anstrengung, diese Situation zu bewältigen und die gestellten Anforderungen zu erfüllen, führen zu Stressreaktionen. Hieraus entstehen Stresshormone, es kommt zu einer höheren Blutkonzentration von Adrenalin, Noradrenalin oder Cortisol, und eine Schädigung der Blutgefäße kann eintreten. Viele Studien weisen auch auf ein verstärktes Risiko für Herzkrankheiten, schlimmstenfalls einen Herzinfarkt, hin.

Die beste Lösung gegen Stress und Erschöpfung ist natürlich, die Situation zu verändern und Stress zu vermeiden. Dies ist aber leider in vielen Fällen nicht möglich. Ganz ohne Nebenwirkungen kann man mit pflanzlichen Mitteln viel erreichen. Die einfachsten Mittel gegen Stress sind Omas Teerezepte. Zur Entspannung soll man 1 Esslöffel Pfefferminze, Johanniskraut oder Melisse mit ¼ l kochendem Wasser überbrühen, etwa 10 Minuten ziehen lassen und 3-4 mal täglich eine Tasse trinken. Für Baldriantee lässt man 1 Teelöffel des Krauts 8 Stunden in kaltem Wasser ziehen und mischt die Flüssigkeit z.B. mit Johanniskrauttee. Auch Tees aus Basilikum, Hopfen und Hafer wirken entspannend.

Studien, die bisher nicht wissenschaftlich anerkannt sind, gibt es zur Wirkung von Passionsblume, Melisse und Baldrian. Gegen Stress bewährt sich besonders die Passionsblume, weil sie Ängste löst. Bei einer Einnahme dieser Dreierkombination wurden die Probanden nach einer längeren Einnahme deutlich gelassener und ruhiger, auch der Blutdruck sank deutlich. Verhältnismäßig neu auf dem deutschen Markt ist Tulsi-Tee, ein Kräutertee aus Indien. Das indische Basilikum Tulsi gilt in ganz Indien als „Königin der Kräuter“ und wird im Ayurveda viel eingesetzt, auch wegen der Anti-Stress-Wirkung, die medizinisch nachgewiesen wurde. Tulsi hat einen zitronig-pfefferminzigen Geschmack und kann auch mit grünem Tee oder Chai Masala gemischt werden. Es wird in Indien auf Farmen angebaut und auch in Deutschland verkauft.

Als Antistresspflanze gilt in China Jiaogulan, die „Pflanze der Unsterblichkeit“. Sie wirkt auf überbeanspruchte Nerven beruhigend und auf schwache Nerven anregend und beeinflusst günstig stressbedingte Blutdruckprobleme sowie Schlaflosigkeit. Der Jiaogulantee kann qualitätsbedingt sehr unterschiedlich schmecken, manchmal bitter mit einem süßlichen Nachgeschmack.

Ein einfaches Anti-Stress-Mittel ist auch Weihrauch. Das Räuchern soll den Muskel-Tonus beruhigen und ein Gefühl von Wärme erzeugen. Aus der indischen Scheinmyrthe, dem Kokkelskörnerstrauch (Coccolus), wird ein homöopathisches Mittel in Tablettenform angeboten, das u.a. das zentrale Nervensystem beruhigt.

pflanzliche-hilfe-stress-1 Ein sehr beliebtes und bewährtes Mittel gegen Müdigkeits- und Schwächegefühl und auch bei nachlassender Konzentration und Leistungsfähigkeit ist Ginseng. Man kann Ginseng als Tee, Sirup, Schnaps, Tablette, Seife, Bonbon, Keks, Wein, als Hühnersuppe Samgyetang oder auch als frittierte Wurzel erhalten. Ginseng wird auch auf deutschen Farmen angebaut. Natürlich helfen auch Entspannungsbäder gegen Stress und Erschöpfung, z.B. 30g Baldrianwurzel und 40g Hopfenzapfen in 2 Liter Wasser 3 Stunden ziehen lassen und dem Badewasser zufügen. Oder 3 Tropfen Muskatellersalbeiöl, 4 Tropfen Lavendelöl, 3 Esslöffel Johanniskrautöl und 2 Tropfen Neroliöl. Und manchmal hilft einfach ein Glas Hopfen- oder Rebensaft zum Trinken.

 

 

Mai 4th, 2011 | Leave a Comment

Meerrettich – der Feind aller Keime

Wer denkt bei Meerrettich nicht an Tafelspitz mit Meerrettichsahne oder einen schmackhaften Kräuterquark. Die wenigsten bringen hiermit ein medizinisches Wundermittel gegen Keime in Verbindung. Dabei ist Meerrettich ein altes Hausmittel und hat bereits vor 3000 Jahren die Chinesen vor Infektionen und Parasiten geschützt.

Meerrettich ist eine Pflanze, von der nur die Wurzeln, normalerweise die einjährigen Seitenwurzeln mit einer Dicke von 1 -2 cm, genutzt werden. Wenn Meerrettich gewerblich angebaut wird, wächst er unter Erdwällen wie Spargel. Bereits in der Natur wird die Wirkung des Meerrettichs gegenüber Bakterien und Pilzen schon lange genutzt, eine Mischkultur mit Kartoffeln und Obstbäumen hat sich gegen bakterielle Krankheiten bewährt.

meerrettich Meerrettich enthält ätherische Öle, die zu 85 % Allylsenföl (für Tränenreizungen verantwortlich)und 15 % antibiotischem Phenylethylsenföl bestehen, sowie die Vitamine B1, B2 und B6, Vitamin C, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Phosphor, Glykoside und Gluconasturtiin. Der hohe Vitamingehalt schützt vor Erkältungskrankheiten und stärkt das Immunsystem.

Dass die Senföle im Meerrettich eine antimikrobielle Wirkung haben, ist wissenschaftlich belegt. Diese Wirkung wird gegen viele Krankheiten eingesetzt. Man kann Meerrettich sehr gut als Hausmittel gegen Husten anwenden, es löst den Schleim und fördert das Abhusten. Hierfür stellt man einen Meerrettichsaft her, indem man den Rettich aushöhlt und mit Honig füllt. Wenn man den unteren Teil der Wurzel abschneidet, läuft der fertige Rettichsaft heraus.

Bei Fieber und Grippe empfiehlt sich ein Aufguss aus einem Teelöffel geriebener Meerrettichwurzel, den man mit kochendem Wasser übergießt und 5 Minuten ziehen lässt. Hiervon sollte man dreimal täglich eine Tasse trinken. In der Naturheilkunde gilt frisch gepresster Meerrettichsaft als echte Medizin, denn die ätherischen Öle reinigen die Schleimhäute, erhöhen die Gallenproduktion der Leber, regen die Verdauungsdrüsen an und fördern damit den Stuhlgang. Es hilft bei vielen Gallenblasenerkrankungen, auch Wasseransammlungen können hiermit schneller ausgeschwemmt werden. Für eine solche Kur trinkt man täglich nüchtern 100g Rettichsaft, die Menge kann gesteigert werden. Den Saft nicht salzen sondern mit Honig süßen. Fügt man diesem Saft noch mehr Honig bei (9 Teile Honig, 1 Teil Saft), erhält man eine Salbe, mit der man kleinere Wunden oder auch Hautgeschwüre behandeln kann.

Bei rheumatischen Beschwerden wirkt Meerrettich als Rheumapflaster und als Saft. Nach dem Ergebnis verschiedener Studien wirkt die Kombination der Wirkstoffe aus Meerrettich und Kapuzinerkresse antibakteriell gegen 13 Bakterienstämme. In einer Studie wurde bei Bronchitis, Blasenentzündung und Sinusitis dieselbe Wirkung erzielt wie mit einem Antibiotikum, dabei war die Verträglichkeit besonders bei Kindern besser mit dem Meerrettich-/Kressegemisch.

Für Erleichterung sorgt die neueste Laborstudie der Uni Gießen, die kürzlich veröffentlicht wurde: Senföle aus Meerrettich und Kapuzinerkresse haben die Vermehrung des Influenza-Virus H1N1, der sog. Schweinegrippe, um 90 % reduziert. Und wie bereits durch frühere Untersuchungen festgestellt wurde, wirkt Senföl sogar gegenüber multiresistenten Bakterienstämmen.

Gerade hatte doch die Weltgesundheitsorganisation noch vor einem falschen Umgang mit Antibiotika gewarnt, da die Bakterien hiergegen immer häufiger resistent sind. Vielleicht kann mit Meerrettich eine Lösung gefunden werden. Zuhause kann auf jeden Fall ein Kräuterquark mit Meerrettich und Kresse sicher nicht schaden.

 

 

Mai 3rd, 2011 | Leave a Comment

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