Spezialisierte Kurhotels helfen bei Herz-Kreislauferkrankungen

Erkrankt an Herz und Kreislauf, das ist keine schöne Diagnose, aber sie ist auch nicht mehr als eine Aussage über den aktuellen Gesundheitszustand, und den kann man oft ändern. Unter den Herz-Kreislauferkrankungen wird viel zusammengefasst. In einigen Fällen sind schon Schäden nachweisbar, in anderen besteht noch die Möglichkeit einer vollständigen Wiederherstellung. senior adult sitting on fitness ball in gym and holding water bottle Wichtig ist, dass man bereit ist, etwas zu tun.

Auch Ärzte empfehlen in solchen Fällen eine Kur. Sie kann auf einen Krankenhausaufenthalt folgen, wenn es sich um schwere Erkrankungen handelt. In leichten Fällen sollten die Betroffenen solange warten, bis die Diagnose gesichert, die Medikamente verordnet und er selbst gut eingestellt ist. Das Warten ist wichtig, denn so haben die Fachkräfte in den spezialisierten Kurhotels die kompletten Arztberichte vorliegen und können den Patienten wesentlich leichter behandeln.

Sorgen um den Gesundheitszustand muss man sich als Patient in den Kurhäusern nicht machen. Überall arbeitet medizinisches Fachpersonal. In vielen dieser Häuser gibt es außerdem einen 24Stunden-Notfalldienst und immer einen Arzt in Rufbereitschaft. Da Kurhäuser regelmäßig von Patienten mit solchen Erkrankungen gebucht werden, kennt man sich vor Ort aus. Für die Gäste ist das wichtig. Besonders die, die einen Herzinfarkt erlitten haben, brauchen Zeit für sich, um die Sicherheit für den Alltag wieder zu gewinnen.

Man bietet ihnen aber auch die Umgebung, um sich seelisch zu erholen, denn für viele kam die Erkrankung aus heiterem Himmel. Sie haben das Vertrauen in die eigenen Kräfte verloren und brauchen Zeit für sich. Für Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen sind deshalb Aufenthalte über mehrere Wochen besonders sinnvoll. Das gibt auch den Mitarbeitern die Möglichkeit, die Patienten besser kennen zu lernen und ihnen noch gezielter zu helfen.

Unterstützend werden viele therapeutische Maßnahmen angeboten. Das sind nicht nur die verschiedenen Bäder und Massagen. Wer an Herz und Kreislauf erkrankt ist, der hat eine Vorgeschichte, nämlich die, die die Krankheit ausgelöst hat. Die gilt es zu enttarnen, falls das noch nicht geschehen ist. Und auch dabei helfen die Fachkräfte vor Ort. Leider ist oft Übergewicht und das Rauchen daran beteiligt und nicht jeder schafft es, sofort nach der Diagnose etwas daran zu ändern.

In den Kurhäusern treffen die Patienten auf andere Betroffene. Der Erfahrungsaustausch ist ihnen eine große Hilfe. Gemeinsam kann man viel erreichen. Übergewicht lässt sich zwar nicht während der Kur komplett beseitigen, das ist aber auch gar nicht nötig. Es genügt, wenn die Betroffenen den neuen, richtigen Weg eingeschlagen haben und sich auch nicht mehr davon abbringen lassen. medical concept Illustration Etwas Bewegung, mit der man langsam beginnt, und gesundes Essen gehören dazu.

Wer zuvor gern schwere Speisen zu sich genommen hat, muss erst seinen Geschmackssinn umtrainieren. Mit der guten Küche in den Kurhäusern geht es leichter als zu Hause. Wer möchte, kann sich während des Aufenthaltes Tipps geben lassen, welche Nahrungsmittel besonders geeignet sind, welche man ab und zu essen darf und welche ganz gemieden werden müssen. Beim Rauchen ist es häufig leichter, auch wenn sich das so mancher Patient erst gar nicht vorstellen kann. In jedem Fall reisen die Patienten zufrieden und gesünder ab und die meisten kommen gern wieder.

Dezember 9th, 2010 | 1 Comment

Kuren bei Asthma – am wirksamsten an der deutschen Ostsee

Immer mehr Menschen erkranken an den Atemwegen, und oft ist die Ursache eine Allergie. In vielen Fällen beginnt die Erkrankung schleichend. Die Patienten husten, erholen sich oft auch schlecht von Erkältungen, bis es zu Anfällen von Atemnot kommt.

Die Erkrankung kann aber auch plötzlich auftreten. Beach chairs Sind Kinder betroffen, sind die Folgen besonders weitreichend. Ein Asthmaanfall ist für den Betroffenen sehr belastend. Je nach Schwere kann die Angst zu ersticken dazu kommen. Steht die Diagnose, so bemühen sich die Ärzte, die Auslöser zu finden.

Allergien sind Reaktionen des Immunsystems, das den auslösenden Stoff nicht als das erkennt, was er eigentlich ist, nämlich harmlos. Stattdessen fährt der eigene Organismus Abwehrmaßnahmen auf, um den vermeintlichen gefährlichen Stoff loszuwerden. Besonders häufig sind ausgerechnet die Stoffe Auslöser, denen die Betroffenen im Alltag überhaupt nicht ausweichen können. Das kann der Hausstaub sein, Schimmelsporen, die überall vorkommen können, und Tierhaare. Bei Tierhaaren handelt es sich oft um eine Reaktion auf die Substanzen, die sich auf den Haaren der Tiere ablagern. Selbst hochallergische Menschen reagieren allerdings kaum oder gar nicht auf Tiere mit gelockten Haaren.

Allergiker sind durch ihre Krankheitsgeschichte gefährdet, an Depressionen zu erkranken. Das gilt ganz besonders für Kinder. Müssen Kinder, die sich besonders für Tiere interessieren, dann auf ein eigenes Haustier verzichten, so stellt das eine enorme psychische Belastung dar. Dabei gibt es Meerschweinchen mit rauhaarigem Fell, Rexmeerschweine genannt, Hunde mit besonderer Fellstruktur wie der Pudel, und Pferde, die ebenfalls für Allergiker geeignet sind, die so genannten Curly Horses. Bevor jedoch darüber nachgedacht werden kann, ein solches Tier anzuschaffen, brauchen die Betroffenen Abstand von zu Hause und eine Therapie.

Die bekommen sie bei längeren Kuren an der Ostsee. Die sehr salzhaltige Luft beruhigt die Atemwege. Trotzdem kann es in der ersten Zeit zu einer Erstverschlimmerung kommen. Asthmatiker bekommen eine Vielzahl von Medikamenten, die sie auch dringend brauchen. Immer dabei ist dann vor allem das Asthmaspray. Zwei bis drei Sprühstöße genügen und danach muss jeweils tief inhaliert werden. Die Asthmatiker spüren die Wirkung sofort. Vielleicht kommt es noch zu einem kurzen Hustenanfall, dann verbessert sich die Atmung deutlich. Den Umgang mit dem Asthmaspray lernen schon Schulkinder.

kuren-asthma-ostsee-1 Doch es geht dauerhaft darum, den Bedarf deutlich zu senken und dabei hilft der Aufenthalt an der Ostsee, der möglichst mehrere Wochen dauern sollte. In dieser Zeit zeigt sich die Notwendigkeit eines gesunden Klimas für Asthmatiker. In schweren Fällen lohnt es sich bei denen, die in Großstädten wohnen, ernsthaft über einen Umzug in eine weniger belastete Umgebung umzuziehen, da Großstadtluft die Symptome meist verschlimmert.

Die Kur an der Ostsee hat aber noch einen anderen Effekt. Neben dem gesunden Klima bekommen die Kurgäste beste Speisen geboten. Frisches Gemüse aus der Region, wenig Fleisch, keine Fertiggerichte und gesundes Wasser. Es ist heute bekannt, dass die Ernährung einen Einfluss auf alle Formen von Allergien hat. Bis sich die ersten Erfolge zeigen, können allerdings einige Wochen vergehen, dafür sind die Verbesserungen der Symptome noch lange spürbar. Asthma ist nicht heilbar. Asthmatische Symptome können sich aber in der gesunden Umgebung deutlich verbessern.

Dezember 8th, 2010 | Leave a Comment

Kuransprüche auch für Rentner – eine Kur beantragen

Viele Menschen sind oft der Meinung, dass eine Kur nur jemandem zusteht, der auch noch im Arbeitsleben steht, denn nur dann könnte es gesundheitsfördernde Maßnahmen geben. Das ist allerdings nicht richtig, denn auch Rentner haben durchaus Ansprüche auf eine Kur. Aber man sollte ein paar Dinge beachten, wenn man eine Kur beantragen will.

Zum einen gibt es die gut bekannte, klassische „Kur“ an sich nicht mehr. Heute geht es dabei eher um Rehabilitation und auch Prävention oder auch Vorsorge. Bei den stationären Aufenthalten werden von den Kassen alle Kosten übernommen. Bei ambulanten Anwendungen jedoch zahlt die Kasse die täglichen Anwendungen, aber für die Unterkunft und die Verpflegung gibt es nur einen täglichen kleinen Zuschuss von circa 13 Euro.

Beautiful Senior Couple Für Zuschüsse sollten sich Rentner an die Krankenkasse, die soziale Pflegeversicherung und auch die gesetzliche Rentenversicherung wenden, letztere wenn eine Erwerbsminderung vorliegt. Dort können Rentner finanzielle Hilfen für ihre geplanten Kurreisen beantragen.

Jeder Mensch, der nicht gerade eine schwere OP hinter sich hat, sondern eher „nur“ an Osteoporose oder Arthrose leidet, kann eine sogenannte Vorsorge-Kur in Anspruch nehmen, die dann dafür sorgen soll, dass eine OP oder auch Pflegebedürftigkeit vermieden wird.

Der erste Gang, der dafür nötig ist, ist der Besuch beim Hausarzt. Dieser stellt dann den Antrag bei der jeweiligen Krankenkasse. In den meisten Fällen ist es so, dass die Krankenkasse zunächst einmal den Antrag ablehnt, das scheint im Moment die gängige Praxis zu sein. Wichtig ist es dann, auf jeden Fall Widerspruch einzulegen. Meistens ist es dann so, dass die Kasse nachgibt. Noch weiter zu gehen und eine Klage einzureichen ist meistens nicht sehr empfehlenswert. Wenn der Antrag auch ein zweites Mal abgelehnt wurde lohnt es sich eher, ein paar Monate zu warten und es dann noch einmal mit einem neuen Gutachten zu versuchen.

Wer eine Erkrankung hat, bei der eine Pflegebedürftigkeit droht, ist die Pflegeversicherung auf jeden Fall ein guter Ansprechpartner. Der Weg ist auch hier fast der gleiche, zunächst geht man wieder zum Hausarzt, der gibt den Antrag an die Krankenkasse weiter und dann leitet diese ihn an die Pflegeversicherung weiter. Auch hier kann man bei einer Ablehnung innerhalb von zwei Wochen einen Widerspruch einlegen.

Vielleicht ist der Weg nicht einfach, aber auch Rentnern steht eine Kur zur Vorsorge zu, meistens muss man etwas beharrlicher sein und nicht gleich bei der ersten Ablehnung aufgeben, dann wird eine Kur auch genehmigt.

November 19th, 2010 | 1 Comment

Ein altes Heilverfahren wird wieder beliebt – Blutegelbehandlung

Die Behandlung mit Blutegeln ist ein sehr altes Heilverfahren. Schon etwa 470 vor Christus wurde von Therapieversuchen mit Blutegeln berichtet. Die Erfolge wurden lange Zeit mündlich überliefert, so dass bis heute nicht alles gesichert ist. Alle Erkenntnisse, die jedoch aus der damaligen Zeit stammen, haben bis heute Gültigkeit.

Holistic Essentials Dennoch hatte die Blutegeltherapie im 19. Jahrhundert eine Krise. Das lag auch daran, dass man die Blutegeltherapie in Europa völlig übertrieb und viel zu viele Tiere einsetzte, was in Extremfällen sogar zum Tod der Patienten geführt hat.

Als dann die Kenntnisse über Hygiene zunahmen, begann man den Einsatz von Blutegeln erneut kritischer zu sehen. Das lag nicht daran, dass die Tiere aus unsauberen Gewässern stammten, sondern dass es Tiere waren, wobei man prinzipiell davon ausging, dass Tiere unhygienisch sind, ohne zu berücksichtigen, dass Menschen auch nicht keimfrei sind. So vermutete man, dass Blutegel mit dem Biss gefährliche Bakterien übertragen. Das ist heute widerlegt. Eine Übertragung von Krankheiten kann so gut wie ausgeschlossen werden.

Heute stammen die verwendeten Blutegel aus speziellen Zuchten. Blutegel sind in der Haltung sehr anspruchsvoll, und sie können nur in sehr sauberen Gewässern überleben. Solche Gewässer gibt es nur noch sehr wenige, weshalb man dazu übergegangen ist, die Blutegel in Aquarien zu züchten.

Problematisch ist der Umgang mit den Tieren, die einmal in der Medizin eingesetzt werden. Sie müssen nach der Behandlung getötet werden, bzw. dürfen nicht ein zweites Mal verwendet oder in der Natur ausgesetzt werden. Es gibt aber inzwischen therapeutische Einrichtungen, die tiergerechte Lösungen gefunden haben und die ausgemusterten Blutegel in hauseigenen Teichen ein tiergerechtes Dasein ermöglichen.

Blutegel haben verschiedene Einsatzgebiete. Sie helfen besonders dort, wo eine Erkrankung zum Stillstand gekommen ist. Dazu gehören zum Beispiel Krampfadern und auch Venenentzündungen. Bei einem ausgiebigen Kur-Urlaub setzt man in den Kurhäusern Blutegel unterstützend bei Arthrosen, Bluthochdruck, Rheuma, Muskelverspannungen ein. In den meisten Fällen wird vorher eine naturheilkundliche Behandlung vorangestellt. Die Blutegel werden direkt an den schmerzenden Stellen angesetzt.

Blutegel beißen nicht immer sofort. Sie sind wählerisch und bei Rauchern kann es passieren, dass sie gar nicht beißen wollen. Blutegel mögen außerdem keine Luftdruckschwankungen und keinen hektischen Umgang. beautiful legs of lady relaxing in spa Der Therapeut nimmt sie vorsichtig und langsam aus dem Becken und legt sie dort an, wo sie beißen sollen. Normalerweise wird ein Glas darüber gehalten, damit das Blutegel nicht weiter wandert. Der Biss ist nicht schmerzhaft, aber fühlbar. Manche Patienten spüren ein leichtes Brennen. In einigen Fällen muss die Haut kurz angeritzt werden, damit das Tier angeregt wird. Haben die Blutegel sich vollgesaugt, so fallen sie von allein ab.

Das dauert zwischen einer halben Stunde und eineinhalb Stunden. Zeitdruck ist bei einer Blutegelbehandlung immer falsch. Das Blutegel saugt gut zehn Milliliter. Da der Biss Einfluss auf die Blutgerinnung hat, blutet die Bissstelle noch einige Zeit weiter. Die nachblutende Menge von etwa 40 Millilitern ist nicht unerheblich, weshalb auch nicht mehr als acht Blutegel zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Das Nachbluten ist wichtig und gehört zur Behandlung dazu. In den meisten Fällen genügt eine einzige Behandlung um einen Heilerfolg über längere Zeit zu erzielen.

Oktober 21st, 2010 | Leave a Comment

Meine Schnupperkur im Hotel Aurora Spa & Wellness in Polen

Nachdem ich in den letzten Jahren immer wieder krank gewesen bin, habe ich mich entschlossen, statt meines Jahresurlaubes eine Kur zu buchen. Das sollte meine erste Kur sein und ich hatte etwas Sorge, dass ich mir vielleicht falsche Vorstellungen von so einem Kuraufenthalt mache. Aus diesem Grund habe ich das Angebot vom Hotel Aurora Spa & Wellness angenommen und die Teilnahme an den hotel-aurora-spa Schnupperkuren gebucht.

Misdroy habe ich mir vorher auf der Karte angesehen und auch einiges darüber gelesen. Die Nähe zum Naturpark Wollin sprach mich besonders an, und ein Urlaub am Meer ist für mich auch ein absoluter Traum. Das Hotel Aurora Spa & Wellness liegt an der schönen Seebrücke und damit auch sehr am Strand. Ich wurde sehr herzlich begrüßt. Das Hotel ist in Familienbesitz, und man wird wie ein persönlicher Gast willkommen geheißen. Ich bekam ein Begrüßungsgetränk, und dann zeigte man mir mein schönes Zimmer.

Da ich sehr früh angekommen war, konnte ich mir anschließend in aller Ruhe den Wellnessbereich ansehen, denn den zu benutzen ist ein wichtiger Schwerpunkt der Schnupperkuren. Im Haus gibt es ein Hallenbad mit 20×6 Metern, also ideal, um auch mal etwas schneller zu schwimmen. Den Whirlpool hätte ich liebend gern gleich ausprobiert. Außerdem bietet das Hotel eine Sauna und ein Dampfbad.

Als ich wieder auf mein Zimmer wollte, wurde ich „entführt“. Eine Anfängergruppe wollte gerade zum Nordic-Walking aufbrechen. Da habe ich mich natürlich nicht zwei Mal fragen lassen und mir an der Rezeption gleich die passende Ausrüstung geliehen. Die anderen Teilnehmer haben draußen auf mich gewartet und schon ging es los. Wir sind am Meer entlang gelaufen, haben etwas auf unsere Walking-Technik geachtet und uns ansonsten sehr gut unterhalten. Gut eine Stunde waren wir unterwegs und haben uns dann noch fürs Dampfbad verabredet. Es wurde später richtig knapp, um noch rechtzeitig zum leckeren Abendessen zu kommen.

In einem so familiären Hotel bekommt man schnell Kontakt zu anderen Gästen, wenn man das möchte. Sogar dann, wenn man nur zu den Schnupperkuren herkommt. Ein Mal pro Woche gibt es einen Tanzabend oder auch eine kulturelle Veranstaltung. Nach diesem ereignisreichen Tag habe ich sehr gut geschlafen.

Am Morgen bin ich erst in dem Hallenbad schwimmen gewesen und hatte nach dem Frühstück einen Termin bei einer Mitarbeiterin des Hotels. Mit ihr konnte ich meine Ziele besprechen und diese natürlich mit meinen Vorerkrankungen abstimmen. hotel-aurora-spa-wellness Das war mir eine große Hilfe. Ich dachte eigentlich, dass ich mich vor allem etwas erholen möchte und etwas für mein Immunsystem tun kann. Bei dem Gespräch habe ich aber erfahren, dass ich mich sogar gezielt behandeln lassen kann. Das funktioniert natürlich nicht in wenigen Tagen.

Für meine Kur hatte ich drei Wochen eingeplant und damit ist ein ganz anderer Behandlungsplan möglich. Mir wurden zwei Behandlungen pro Tag vorgeschlagen. Unter einigen Anwendungen konnte ich mir nichts vorstellen. Deshalb bekam ich das Angebot, zwei Therapien auszuprobieren. Bis zu meiner Abreise war ich also gut beschäftigt. Meine richtige Kur im Hotel Aurora Spa & Wellness habe ich am Tag meiner Heimreise festgemacht.

September 21st, 2010 | 1 Comment

Kuren bei Neurodermitis – eine echte Erholung für die Haut

Neurodermitis ist eine Hauterkrankung, unter der immer mehr Menschen leiden. Die entzündete, juckende Haut der Patienten ist oft blutig gekratzt, und insbesondere Kinder leiden extrem unter der Symptomatik. Häufig wird Neurodermitis allergisch ausgelöst, in der Diskussion ist heute aber auch eine bakterielle Ursache.

neurodermitis-1 Wer unter Neurodermitis leidet, wird meist verschiedenste Therapien probieren – leider die meisten ohne langfristigen Erfolg. Insbesondere die Schulmedizin versucht noch immer, die Haut mit Hilfe von Fettcremes und Cortison zu bessern, was wiederum aus alternativ-medizinischer Sicht genau der falsche Weg ist. Das Cremen mit Cortison kann zwar bei besonders schlimmen Schüben der Hautentzündung hilfreich sein, nach Absetzen erfolgt aber immer eine sofortige Wiederkehr der Symptome, oft in stärkerem Ausmaß.

Das intensive Nutzen von Fettcremes erreicht ebenfalls oft ein optisch verbessertes Hautbild, ganzheitlich gesehen wird die Erkrankung dadurch aber nach innen gedrängt und man erreicht auf Dauer die Verschlimmerung in Form einer Erkrankung an Asthma.

Echte Erfolge erzielt eine konstitutionelle homöopathische Therapie, diese benötigt aber oft Jahre bis zur vollständigen Genesung des Patienten und muss mit den alltäglichen Lebensumständen koordiniert werden.

Ebenfalls sehr gute Ergebnisse erzielten viele Neurodermitis-Patienten mit erholsamen Kuren am Toten Meer. Ob es die geografisch besondere Lage ist, die das Klima an diesem, mit rund 400 Metern unter dem Meeresspiegel weltweit tiefsten Landpunkt zwischen Israel, dem Westjordanland und Jordanien, so besonders heilsam macht, ist nicht sicher zu sagen. Klar ist aber, dass der immens hohe Salzgehalt des Toten Meeres und seine Anreicherung mit Mineralien das Wasser zu etwas ganz Besonderem machen. Ein Aufenthalt hier sollte über einen Zeitraum von nicht weniger als 14, besser 21 oder mehr Tagen geplant werden, da es zunächst oft zu einer Erstverschlimmerung kommt und der Haut ausreichend Zeit gegeben werden muss, sich an Klima und Salzreize zu gewöhnen.

Wichtig ist, sich als Neurodermitis-Patient nicht gleich ins Wasser des Meeres zu stürzen. Bei offenen Hautstellen oder insgesamt besonders stark entzündeter Haut würde der Kontakt mit dem Salzwasser immens schmerzhaft sein. Zunächst einmal ist es oft sinnvoll, das heiße Sonnenwetter zu nutzen, und über lange Sonnenbäder die Haut zu heilen. Das in der Umgebungsluft ebenfalls reichlich enthaltene Meersalz erzielt in diesen Tagen ebenfalls gute Ergebnisse und hilft in Zusammenwirkung mit der Sonne, die Haut abzuheilen. Sobald ein geschlossenes, schönes Hautbild erreicht ist, kann vorsichtig ein erstes Bad im Toten Meer genommen werden.

neurodermitis Wenn die Haut vollständig abgeheilt ist und das Bad im Meer schmerzfrei, sollte man so oft wie möglich ein kurzes Bad im Toten Meer nehmen. Der Körper entspannt sich im freien Schwebezustand ganz wunderbar, denn das Salz im Wasser trägt einen Menschen, ohne dass dieser Schwimmbewegungen machen müsste.

Die Mineralstoffe und Spurenelemente, die so stark angereichert im Wasser vorkommen, werden von der Haut aufgenommen und wirken in ihrer hohen Konzentration zusätzlich heilungsfördernd und entzündungshemmend. Fast einhundert Prozent der Neurodermitis-Patienten, die einen therapeutischen Aufenthalt am Toten Meer erlebten, berichten von deutlicher und anhaltender Besserung der Haut. Sinnvoll scheint es, den Aufenthalt einige Jahre zu wiederholen – danach ist die Haut meist geheilt und gesund.

September 3rd, 2010 | Leave a Comment

Die beste Therapie bei Rheuma – eine erholsame Kur

Für Rheumapatienten werden Kuren sehr häufig empfohlen, denn je mehr gesundheitliche Betreuung die Erkrankten bekommen, desto länger bleiben sie beweglich. Rheuma ist ein Autoimmunprozess, das bedeutet, dass das eigene Immunsystem aufgrund einer Fehlleitung den eigenen Körper angreift und durch Entzündungsprozesse schwere Schäden verursacht.

Middle Aged Woman Swimming In Pool Rheuma kann unbehandelt zu einer schweren Einschränkung der Belastbarkeit führen. Die Patienten werden nicht nur arbeitsunfähig, sie können eines Tages ihren Alltag nicht mehr bewältigen, wenn das Rheuma nicht behandelt wird.

Je mehr die Patienten außerdem über ihre Erkrankung wissen, desto besser können sie ihren Zustand beurteilen und sich vor allem in vielen Situationen selbst angemessen helfen. Das Wort Rheuma kommt aus der griechischen Sprache. Sinngemäß übersetzt bedeutet es „ziehend“ und „reißend“, denn das beschreibt die Art des Schmerzes, den die Betroffenen fühlen.

Rheuma betrifft meist die Gelenke, und dann beginnt es an den kleinen Gelenken. Eine weitere Form ist der sogenannte Weichteilrheumatismus. Unter „rheumatischen Beschwerden“ fasst man jedoch auch viele weitere schmerzhafte Symptome zusammen. Unter rheumatische Erkrankungen fallen sogar bestimmte Formen von Augenentzündungen, zum Beispiel der Lederhaut. Es gibt außerdem Rippenfellentzündungen, Erkrankungen des Herzens, der Nieren, der Blutgefäße und des Darms sowie der Nerven und des Gehirns, die zu Rheuma gerechnet werden.

Für einen erfahrenen Arzt ist die Diagnose normalerweise kein Problem. Bedingt durch die Forschung, stehen heute auch viele hochwirksame Medikamente zur Verfügung. Problematisch wird Rheuma, wenn es nicht erkannt wird, zum Beispiel weil der Betroffene keine ärztliche Hilfe in Anspruch nimmt, wenn er die Symptome für harmlos hält.

Betroffen sind dann vor allem junge Menschen, die die Schmerzzustände auf eine Sportverletzung schieben. Rheuma kann auch Kinder betreffen und ist keine typische Erkrankung von Menschen mit höherem Lebensalter. Über die Entstehung von Rheuma gibt es viele Theorien. Nicht alle sind nachgewiesen. Da es viele mögliche Auslöser und viele verschiedene Verläufe gibt, ist es sehr schwer, einzelne Auslöser zu isolieren.

Bis heute gibt es keinen Weg, um Rheuma zu heilen. Was jedoch gelingt ist, den Verlauf zu verlangsamen und damit weitere Schäden an den Gelenken oder Organen zu verhindern. Die Entzündungen, zum Beispiel in den erkrankten Gelenken, sind sehr schmerzhaft. Sie schränken die Beweglichkeit soweit ein, dass die Betroffenen sich gar nicht mehr bewegen möchten. Golden Years Deshalb haben sich einige Kurorte in Deutschland auf die Behandlung von Rheumapatienten spezialisiert.

Besonders gut funktioniert das in Kurorten, in denen natürliche Solequellen zur Verfügung stehen, denn die Bewegung im Wasser ist für Rheumapatienten eine der wichtigsten therapeutischen Maßnahmen. Warme Sole wirkt zudem stark schmerzlindernd. Auch Krankengymnastik ist ein wichtiger Schwerpunkt der Behandlung bei Rheuma. Dabei steht das aktuelle Wohlbefinden des Patienten immer an erster Stelle. Vorsichtige Aufbauprogramme dürfen nur unter der Betreuung von ausgebildeten Fachkräften stattfinden, wie das in Kurhäusern der Fall ist.

In den Kurhäusern werden auch Patienten betreut, die wegen ihres Rheumas operiert werden mussten. Sind die Gelenke zerstört, helfen nur noch künstliche Gelenke. Die Patienten müssen langsam wieder aufgebaut werden, ein Gefühl für das neue Gelenk entwickeln und Mut fassen, es zu benutzen. Alle Erkrankungen, die zum Rheumatischen Formenkreis gehören, können auch naturheilkundlich behandelt werden.

September 1st, 2010 | Leave a Comment

Bei Arthrose aktiv werden und mit einer Kurreise entgegensteuern

Ein Gelenk besteht aus zwei Knochenenden. Damit sie nicht aufeinander reiben, gibt es eine Oberfläche aus Knorpel. Der Knorpel nutzt sich bei gesunden Menschen gleichmäßig ab und der Körper sorgt für den entsprechenden Aufbau.

kurreise-arthrose-1 Im Gelenk befindet sich außerdem die Gelenkflüssigkeit, die den Knorpel schützt, wie das Öl einen Motor. Arthrose kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden und sie kann jedes Gelenk befallen. Es kann zum Beispiel sein, dass sich die Zusammensetzung der Gelenkflüssigkeit verändert. Eine weitere Möglichkeit sind Keime. Der Raum im Gelenk ist keimfrei und muss es auch bleiben. Dringen bei chirurgischen Eingriffen oder bei Unfällen Keime ein, so kann das ebenfalls solche Störungen verursachen, dass es zu einer Arthrose kommt. Fehlstellungen sind ein weiteres Problem, denn sie können der Auslöser dafür sein, dass sich der Knorpel an einer Stelle schneller abnutzt, als er aufgebaut wird.

Ist der Knorpel erst einmal abgenutzt, reiben die Knochen aufeinander. Das löst nicht nur entzündliche Prozesse aus, es ist auch enorm schmerzhaft und macht das Gelenk fast unbrauchbar. Dauerhafte Entzündungen können außerdem dazu führen, dass das Gelenk versteift.

Übergewicht ist ein Faktor, der bei einer gewissen Anfälligkeit ebenfalls Arthrose auslösen kann. Betroffen sind dann vor allem die Knie und die Hüfte. In der Kombination von Fehlstellungen und Übergewicht kann das Fortschreiten der Erkrankung sehr schnell gehen. Schmerzzustände in den Gelenken müssen daher immer abgeklärt werden.

Arthrose als Folge einer Überlastung beim Sport kommt fast nur bei Trainingsfehlern vor, da sich Bewegung positiv auf den Aufbau der schützenden Gelenkflüssigkeit auswirkt. Die Diagnose der Arthrose erfolgt normalerweise mit Hilfe einer Röntgenaufnahme. Ist ein Bein betroffen, sollte das andere Bein ebenfalls gründlich untersucht werden, da die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass hier schon Schäden sichtbar sind, die der Betroffene noch nicht fühlt. Spätestens wenn man beginnt zu humpeln, wird das andere Bein zusätzlich be- und überlastet, so dass die Krankheit bei dem zweiten Bein oft sehr schnell ausbricht.

Das A und O bei Arthrose ist, das Gewicht zu reduzieren. Heute weiß man, dass das Knochengerüst eines jeden Menschen nur auf das persönliche Gewicht eingestellt ist. Die Knochen mancher Menschen sind belastbarer als die anderer. Es spielt eine große Rolle, wie man aufgewachsen ist. Wer als Kind normalgewichtig war und sich viel bewegt hat, nimmt einen gewissen Bonus mit ins Erwachsenenalter.

Nach der Diagnose ist es höchste Zeit zu handeln. Bei einer effektiven Kurreise kann man lernen, was zu tun ist. Schwimmen ist gut für Arthrosepatienten geeignet. Middle Aged Woman Swimming In Pool Das Wasser sollte nicht zu kalt sein, da das Schmerzzustände auslösen kann. Hilfreich und schmerzlindernd ist das Schwimmen in Solebädern. Bei der Aquagymnastik werden die Gelenke bewegt, ohne dass sie zu viel Gewicht tragen.

Wer unter Arthrose leidet, muss seine Muskeln aufbauen. Muskeln stützen das Knochengerüst und entlasten die Gelenke erheblich. Wer nie Sport getrieben hat, braucht die Hilfe eines Physiotherapeuten, der die Übungen zusammenstellt. Ein Fitnessstudio ist für die Betroffenen genau richtig. Bis sich Erfolge einstellen, können sechs Wochen vergehen, vorausgesetzt das Training wird mindestens dreimal wöchentlich nach Plan absolviert. Alle Sportarten mit ruckartigen Bewegungen sind für Arthrosepatienten wenig geeignet oder setzen ein besonders intensives Muskelaufbauprogramm voraus.

August 27th, 2010 | Leave a Comment

Die Buchinger-Fasten-Kur am besten im Kur-Urlaub durchführen

Die Buchinger-Fasten-Kur ist eine auf Dr. Otto Buchinger zurückgehende Variante des Heilfastens, die neben der rein körperlichen Form des Fastens eine innere Reinigung beinhaltet und als eine ganzheitliche Lebensführung gewertet werden kann.

pouring water from bottle Fasten bedeutet grundsätzlich, für eine bestimmte Zeit auf feste Nahrung zu verzichten. In früheren Zeiten fasteten Menschen zwangsweise, weil entweder die Vorräte nicht ausreichten, um lange Winter zu überbrücken, oder weil Krieg oder Naturkatastrophen den Zugang zu Nahrungsmitteln behinderten. Aufgrund dieses Zwanges und des Aspekts des (Ver)Hungerns ist Fasten heute noch für viele Menschen negativ behaftet. Allerdings sind die medizinischen Ergebnisse des kontrollierten Heilfastens, welches heute praktiziert wird, durchaus überzeugend und durchweg positiv zu bewerten.

Dr. Otto Buchinger begann mit seinen Studien zum Heilfasten aufgrund einer eigenen Fastenkur, die er über 19 Tage unter Betreuung erlebte und die ihn von seiner äußerst schmerzhaften und ihn körperlich stark einschränkenden rheumatischen Arthritis heilte. Wie eingangs erwähnt, ergänzte er im Verlauf seiner Studien den reinen Verzicht auf feste Nahrungsmittel mit intensiver innerer Einkehr und dem daraus abzuleitenden spirituellen Aspekt, aber auch Physiotherapie und weitergehende ärztliche Betreuung gehören zu einer Buchinger Fastenkur.

Diese so genannte interdisziplinäre Zusammenarbeit von Therapeuten verschiedener medizinischer Richtungen war zu Zeiten von Buchingers erster Klinik in den 1930er Jahren eine kleine Revolution. Heute ist diese Art Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Therapeuten durchaus geläufig und wird durch immer mehr Ärzte-Zentren gefördert. Aus medizinischer Sicht wird durch den Verzicht auf feste Nahrung vor allem die Selbstheilungskraft des Körpers aktiviert. Der Körper kann sich aller eingelagerter Giftstoffe und Schlacken entledigen, da Fettdepots angegriffen werden, in denen viele Gifte gespeichert sind. Aufgrund dessen, dass keine Nahrung zu verarbeiten ist und damit keine neuen Gifte die Leber und die Nieren fordern, werden auch aus den Gelenken Schlacken gelöst und aus dem Körper transportiert. Deshalb ist es auch so wichtig, während des Fastens ausreichend viel zu trinken, denn nur so können Leber und Nieren ihre wichtige Tätigkeit in dieser Zeit erfüllen.

Wer als gesunder Mensch zum ersten Mal fastet, sollte sich unter ärztliche oder therapeutische Kontrolle begeben. Am besten unternimmt man einen reinen Kur-Urlaub, der sich intensiv mit dem Fasten beschäftigt. Durch das Lösen der Giftstoffe, aber auch durch das intensive geistige Erleben während der Fastenzeit können nämlich durchaus intensive Prozesse ausgelöst werden, seien es rein körperliche oder eben psychische. Auch aufgrund dessen wird, nicht nur von Buchinger, das Fasten in Gruppen empfohlen. Various fruit smoothies isolated on white background Erlebt man die Fastenkur mit anderen, lassen sich individuelle Erfahrungen austauschen und gegebenenfalls besser verarbeiten.

Wer aufgrund einer akuten oder chronischen Erkrankung fastet, sollte die Fastenkur natürlich erst recht unter ärztlicher oder therapeutischer Kontrolle durchführen. Stoffwechselerkrankungen wie Nahrungsmittelallergien, Diabetes, Adipositas mit all seinen Folgeerkrankungen das Herz- Kreislauf-System betreffend, und Erkrankungen des Bewegungs- und Verdauungsapparates werden durch eine Buchinger-Fasten-Kur positiv beeinflusst und verschwinden bei dauerhafter Umstellung der Lebensführung und Ernährung oft zur Gänze.

Durch den inneren Prozess, die Ruhe und die Konzentration auf sich selber werden durch Heilfastenkuren auch Stresssymptome und psychische Erschöpfungszustände angegangen und geheilt. Wichtig ist die Begleitung während des Fastens, dann sind wenige Tage im Jahr ein Garant für geistige und körperliche Gesundheit.

August 26th, 2010 | Leave a Comment

Die Heilkraft des Wassers für Körper und Seele

Es ist bekannt als das älteste Heilmittel der Welt – die Rede ist vom Wasser. Es hat heilende Kräfte, denn es bringt den Menschen in Balance. Allein schon die Erdoberfläche besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Es ist in der Luft zu finden, im Meer und auch in der Wüste. Und vor allen Dingen findet man es auch in jeder Zelle unseres Körpers.

So ist es eindeutig, dass der Körper ein lebender Beweis ist dafür, dass wir eins sind mit der Natur, denn wir sind Wasserwesen und bestehen genauso wie die Erde zu siebzig Prozent aus Wasser. Wasser ist zwar die älteste Medizin der Menschheit, aber sie wird gerade wieder neu entdeckt. Heute wird in immer mehr Studien nachgewiesen, was Pfarrer Kneipp bereits vor vielen Jahren erkannte, und zwar dass Wasser-Anwendungen Störungen im Körper regulieren. Middle Aged Woman Swimming In Pool Durch diese Anwendungen wird dem Körper geholfen, sich selbst zu helfen.

Wasser wirkt rein äußerlich durch seine Wärme oder Kälte, oder auch durch seine Mineralien wie beispielsweise den Schwefel. Auch mit den innerlich angewandten Trinkkuren kann man einiges erreichen. Und es ist vollkommen egal, ob man ein Fußbad nimmt oder im Meer schwimmen geht, Wasser tut immer gut.

Für die meisten Menschen sind die Anwendungen in warmem Wasser, also in Thermalbädern, die weitaus angenehmsten. Und das ist kein neuer Schnickschnack, denn den Nutzen sowohl für Wellness als auch für die Gesundheit haben bereits die alten Römer erkannt. Zu ihrer Zeit wurde eine richtiggehende Thermalbad-Kultur gepflegt.

Wer heute ein staatlich anerkanntes Thermalbad sein möchte, muss Wasser haben, das aus einer großen Tiefe kommt. Viele Quellen liegen über 1000 Meter tief. Das Wasser dieser Quellen ist mindestens zwanzig Grad warm, es können aber auch schon einmal vierzig Grad werden. Diese Thermalbäder findet man sehr oft in Kurorten, und sie bieten meistens Becken mit unterschiedlichen Temperaturen an.

Die Wärme ist eine echte Wohltat für die Muskeln und Gelenke. Durch das Thermalwasser werden Verspannungen und Verhärtungen gelindert, und auch chronische Gelenkbeschwerden können mit Thermalwasser sehr gut behandelt werden, denn durch das Wasser wird die Durchblutung gefördert und das Gewebe entschlackt.

Auch im Bereich Wellness ist dieses Thermalwasser sehr gut anwendbar. Durch die Wärme entspannt der Körper augenblicklich, und in den Thermalbädern gibt es meistens auch Saunalandschaften und Dampfbäder. So kann man sich dort ausgiebig entspannen.

Auch sind viele Thermalbäder heute bereits so ausgerichtet, dass man nicht nur etwas für seine Gesundheit tun kann, sondern auch ganz problemlos ein Kurzurlaub mit der ganzen Familie möglich ist.

Photograph of a beautiful woman relaxing in the ocean in Hawaii Auch dem Schwefelwasser werden Heilkräfte zugesprochen. Der Schwefel ist das am besten erforschte Mineral in der Bäder-Therapie. Zwar ist sein Geruch nicht gerade sehr schön, aber für einen belasteten Körper kann dieses Mineral ein echter Segen sein. Bereits seit Jahrtausenden wird die medizinische Wirkung von natürlich geschwefeltem Wasser von den Menschen genutzt.

Durch die Haut gelangt die im Wasser gelöste Form dieses Naturstoffs, der Schwefelwasserstoff, in den Körper und wird verteilt. An allen Stellen, an denen er benötigt wird, heilt der Schwefel. Er ernährt das Gewebe und wirkt auch gegen Viren und Bakterien. Zudem hemmt er Entzündungen, und auch bei Allergien und Hautproblemen wirkt er sehr gut.

Wenn der Schwefel in die Haut eindringt, so wirkt er zweifach. Zum einen sorgt er dafür, dass die oberste Hornschicht der Haut die Feuchtigkeit und das Fett besser zurückhalten kann. Dadurch wird die Haut geglättet und wird auch wieder widerstandsfähiger. Deshalb ist Schwefel auch sehr gut geeignet für Hautkrankheiten. Gut wirken kann er bei Allergien, chronisch entzündlichen Ekzemen und auch Neurodermitis und Schuppenflechte. Zudem hilft Schwefel, das dehnbare, kräftige Bindegewebe im Körper aufzubauen. So bekommen wir einen elastischen Unterbau für die Haut.

Von Medizinern werden Schwefelbäder gegen sehr viele Erkrankungen des Bewegungsapparates empfohlen. Vor allem Arthrose und Rückenbeschwerden wie ein Bandscheibenvorfall könne damit gut behandelt werden. Auch bei rheumatischen Erkrankungen und Muskelschmerzen kann Schwefel sehr gut helfen.

Natürlich darf hier auch nicht die Heilkraft des Meeres fehlen. Bereits Hippokrates empfahl seinen Patienten in der griechischen Antike bei ganz bestimmten Beschwerden Meerwasser-Anwendungen. Die heilsame Wirkung wurde von ihm recht früh erkannt. Vor allem sein Salzgehalt ist dafür verantwortlich.

Am Meer ist das Mineral Salz auch in der Luft gelöst, von den Ärzten wird das Aerosol genannt. Es ist wunderbar geeignet für die Atemwege, denn es desinfiziert die Schleimhäute und wirkt auch gegen Entzündungen. Auch im Urlaub kann man diesen Effekt nutzen, dazu muss man nur an der Wasserkante spazieren gehen und dabei tief durchatmen. Dies ist nicht nur gut bei Husten, Erkältung oder Asthma, auch Lunge und Atemwege von Gesunden werden gestärkt.

Auch für die Haut ist das Salz sehr nützlich. Es reinigt und ernährt die Zellen. Da Meersalz weitere Mineralien enthält, ist es besonders wertvoll für die Haut. Durch Meer-Bäder wird die Haut glatt, die Durchblutung wird gefördert und auch Krankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte werden hier gelindert.

Allerdings sind manche Meere salziger als andere, und da stellt sich immer die Frage nach der Verträglichkeit. Hier eine kleine Übersicht:

Jacuzzi with decoration Der Salzgehalt der Nordsee liegt bei 3,5 Prozent, und er ist deutlich spürbar. Aber natürlich auch die Heilwirkung.

Der Salzgehalt der Ostsee dagegen liegt nur bei 0,8 Prozent. Daher ist die Ostsee auch wunderbar zum Baden für Menschen mit empfindlichen Augen oder auch sehr sensibler Haut geeignet.

Das Mittelmeer hat mit 3,7 Prozent gerade einmal etwas mehr Salzgehalt als die Nordsee. Da es hier aber deutlich wärmer ist, kann man das Brennen in den Augen bereits sehr viel früher spüren.

Der Atlantik weist genau denselben Salzgehalt auf wie die Nordsee, aber da das Wasser hier auch wieder wärmer ist, gibt es eine höhere Salzwirkung.

Der Pazifik ist in den südlichen Breiten sehr warm, und daher sollte man bei einem Salzgehalt von 3,4 Prozent hier nur wegen der deutlichen Wirkung des Salzes mit einer Schwimm- oder auch Taucherbrille baden gehen, wenn man das schöne warme Wasser etwas länger genießen möchte.

August 12th, 2010 | Leave a Comment

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