Welche Voraussetzungen müssen für die Genehmigung von Kuren erfüllt sein?

Theoretisch ist es heute so, dass jeder gesetzlich Versicherte einen Anspruch auf eine Kur hat. Dennoch ist es so, dass viele diese beantragte Kur nicht bewilligt bekommen. Das kann daran liegen, dass einfach nicht die nötigen Bedingungen erfüllt wurden.

Eine Kur hat so gar nichts gemeinsam mit einem Wellness-Urlaub, auch wenn viele dies gerne denken. Ein medizinischer Hintergrund muss hier immer gegeben sein. Eine Kur ist dafür da, die Gesundheit zu stärken, und natürlich auch eine Genesung zu unterstützen. Zudem soll die Arbeitskraft erhalten oder auch wiederhergestellt werden. voraussetzungen-kuren Wenn Menschen nicht mehr in einem Arbeitsprozess sind, dann sind die solche Kuren dafür gedacht zu verhindern, dass diese Menschen in das Krankenhaus müssen. Zudem soll sie dafür sorgen, dass sie weiterhin mobil bleiben und auch nicht unter Schmerzen leiden müssen.

Der Begriff Kur an sich umfasst ganz verschiedene Krankheitsbehandlungen und auch Vorsorgemaßnahmen. Der Begriff selbst wird im Sozialgesetzbuch, dem SGB V, nicht mehr verwendet. Dort findet man eher den Begriff „medizinische Vorsorge- oder Rehabilitationsleistungen“. Dabei unterscheidet man noch in ambulante und stationäre Leistungen.

Wenn man sich einmal die Statistik des Bundesministeriums für Gesundheit anschaut, dann stehen hier rund 168.000 ambulante Leistungen in etwa 21.000 stationären Vorsorgeleistungen entgegen.

Bei einer ambulanten Kur kann der Patient selbst, natürlich in Einvernehmen mit dem Arzt und dem zuständigen Kostenträger, also der gesetzlichen Krankenversicherung, der Rentenversicherung oder auch der Beihilfestelle, den Ort und auch die Unterkunft frei wählen. Aussuchen kann sich der Patient auch den Termin für die Anreise, und auch den Arzt sowie die passende Einrichtung vor Ort ist frei wählbar. Die nötigen Anwendungen finden dann entweder direkt in der Unterkunft statt, oder auch in einem zentralen Kurmittelhaus. Die meisten Kurhotels sind heute bereits mit einer eigenen Kurabteilung im Hause ausgerüstet, um es den Patienten so einfach wie möglich zu machen.

In ganz Deutschland gibt es rund 350 Gemeinden und auch Gemeindeteile, die sich für eine medizinische Therapie anerkannterweise eignen, und zwar aufgrund der gesunden Luft, des gesunden Wassers oder auch des Bodens. Die Zusatzbezeichnungen bilden hier ein sehr breites Spektrum, vom „Heilbad“ über das „Seebad“ bis hin zum „Heilklimatischen Kurort“ gibt es fast alles. Dies alles umfasst Mineral-, Schroth-, Sole-, Peloid und Kneippkuren, und noch sehr viele mehr.

Eine solche ambulante Kur in einem solchen Ort hat für gewöhnlich eine Dauer von drei Wochen. Aus medizinischen Gründen kann sie aber auch verlängert werden. Zudem kann sie normalerweise frühestens nach drei Jahren wiederholt werden. Beim Kostenträger schlägt diese Kur im Durchschnitt mit rund 530 Euro für die ärztliche Versorgung und auch die Heilbehandlung zu Buche. Eine ambulante Kur ist eine sogenannte „wohnortfremde“ Maßnahme deren Grundidee es ist, dass der Patient auch wirklich einmal für eine längere Zeit aus seinem Alltag herauskommt. Dabei soll er seinen Lebensstil ändern. Hierfür nimmt der Patient in der Regel Urlaub, und er muss auch die Kosten tragen für die Anreise und die Abreise, und auch Unterkunft sowie Verpflegung müssen selbst gezahlt werden. Die Kassen versuchen so, auf die Eigenverantwortung der Patienten zu setzen. Aber dennoch gibt es von den Krankenkassen einen kleinen Anreiz, viele zahlen bis zu 13 Euro am Tag dazu, bei chronisch kranken Kleinkindern kann dies sogar bis zu 21 Euro am Tag gehen.

Bekommt man eine stationäre Vorsorgeleistung dann bedeutet das, dass man in einer zentralen Kureinrichtung wohnt, die von dem Kostenträger vorgeschlagen wird. Das sind meistens Kliniken und auch Sanatorien, mit denen von dem Kostenträger Sonderkonditionen ausgehandelt wurden. Hier kommen auf den Patienten nur die Selbstbeteiligung von zehn Euro am Tag zu, den Rest übernimmt der zuständige Träger. Wurde der Patient für die Dauer der Kur vom Arzt krankgeschrieben, dann muss der Arbeitgeber auch den Lohn fortzahlen, und zwar für die gesamte Zeit des stationären Aufenthalts.

Der Paragraph 23 SGB V besagt, dass jeder Versicherte den Anspruch auf diese Leistungen hat. Allerdings ist das nur der Fall, wenn die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind. Teilweise ist es heute auch so, dass die Kassen ihre Mitglieder schon gar nicht mehr darüber informieren, dass es diese Kuren überhaupt noch gibt. Daher lohnt es sich immer, bei der zuständigen Geschäftsstelle einmal nachzufragen.

voraussetzungen-kuren-1 Für eine Genehmigung ist immer die Vorgeschichte sehr wichtig mit dem krankheitstypischen Verlauf. Hat ein Patient beispielsweise Rückenschmerzen sollte er auf jeden Fall schon einmal bei einem Orthopäden gewesen sein und auch Krankengymnastik verschrieben bekommen haben. Wenn man Beschwerden hat sollte man auf jeden Fall zum Arzt gehen, denn so kann man erreichen, dass man später auch einmal in den Genuss einer solchen medizinischen Vorsorgeleistung kommt.

Wenn der Arzt die Notwendigkeit einer Kur festgestellt hat, dann füllt er für gewöhnlich zusammen mit dem Patienten den nötigen Antrag aus, und dann reicht er ihn zusammen mit einer Begründung, die sehr umfassend sein sollte, bei der Rentenversicherung, der Krankenkasse oder auch bei der Beihilfestelle ein. Diese wird dann den Kurantrag durch den Medizinischen Dienst prüfen lassen, oder auch durch einen Vertragsarzt oder Amtsarzt, und dann wird sie den Kuraufenthalt genehmigen oder auch nicht.

In der letzten Zeit ist es leider so, dass sich die Ablehnungen häufen und es sieht so aus, als ob dies reine Spargründe sind. Diese Rechnung der Kostenträger scheint auch wirklich aufzugehen, denn rund zwei Drittel der betroffenen Patienten und auch der behandelnden Ärzte reichen hier keinen Widerspruch ein. Dabei sollte man auf jeden Fall einen Widerspruch einreichen, denn in sehr vielen Fällen wird die Kur im zweiten Anlauf auch genehmigt. Wer hier etwas Hilfe braucht kann sich bei den verschiedenen Heilbäderverbänden erkundigen, die es in jedem Bundesland zu finden gibt. Hier wird den Patienten sehr gerne geholfen, die benötigte Kur zu erhalten.

Oktober 18th, 2011 | Leave a Comment

Innovativ – exklusiv – außergewöhnlich – gesund – das ist die einmalige Vodka-Kur

Nein, es ist nicht so, wie Sie denken…… Oder vielleicht doch? Kuren sind allgemein zwar sehr gut für die Gesundheit, aber einmal ehrlich, ein klein wenig langweilig ist der Aufenthalt ja doch meistens, auch wenn während des Aufenthalts vielleicht ein Tanzabend angeboten wird, oder auch ein Folkloreabend. Daher gibt es jetzt exklusiv bei uns ein ganz spezielles Kurangebot, das alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. vodka-kur-1 Vorbei sind die Zeiten, an denen man morgens den Tag beginnt,dann seine zwei Kuranwendungen pro Tag hinter sich bringt, und den Rest den Tages mit Spaziergängen totschlagen muss. Jetzt kommt mit der exklusiven Vodka-Kur Leben in den Kuraufenthalt. Diese exklusive Kur gibt es nur einmal im Jahr im Angebot. Aber was ist die Vodka-Kur jetzt eigentlich? Nein, hier gibt es nicht bereits zum Frühstück ein kleines Schnäpschen, das ist wirklich nicht so, wie man vielleicht denken mag.

Diese Vodka-Kur ist ein Reiseangebot, das die Reisenden nach Kolberg ins schöne Polen führt. Kolberg ist ein sehr beliebter Kurort, der sich direkt an der polnischen Ostseeküste befindet. Kolberg ist einer der beliebtesten und auch größten Kurorte in ganz Polen. Es ist sehr beliebt als Solebad, aber auch als Moorbad und Seebad ist es sehr interessant für alle Kururlauber, und das auch seit einigen Jahren für die deutschen Kururlauber. Hier gibt es auch die höchste Jodkonzentration in der Luft zu finden, und das Beste daran ist auch, dass es hier an rund 1800 Stunden im Jahr eine herrlich lachende Sonne gibt.

Neben den guten Kurmöglichkeiten in den Hotels an der Ostsee gibt es auch so einiges zu sehen. Die Altstadt von Kolberg ist mehr als sehenswert, es gibt so einige Kirchen zu besichtigen, und auch den Kolberger Dom sollte man gesehen haben. Das Wahrzeichen der Stadt ist hier der Leuchtturm. Dieser befindet sich direkt in der Nähe des Hafens. Der Strand ist hier gute sechs Kilometer lang, so dass man hier ganz wunderbare Spaziergänge unternehmen kann, oder auch ein Sonnenbad nehmen kann.

Das sind sehr gute Gründe, warum wir diesen Ort als Veranstaltungsort für die Vodka-Kur ausgewählt haben, die Sie nur bei uns buchen können. Das Hotel, das diese Kur möglich gemacht hat, ist das Kur- und Wellnesshotel Ikar Plaza. Dies ist ein sehr modernes und auch komfortables Hotel, das sich gerade einmal 50 Meter vom feinen Sandstrand entfernt befindet, und zwar am Rande des Kurviertels. Dieses Hotel wurde im Jahre 2008 neu eröffnet, und es bietet seinen Gästen neben mehreren Liften auch eine Einkaufspassage und eine Kegelbahn. Zudem gibt es im Haus ein Restaurant, ein Café und eine Bar, die für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. Zudem wurde natürlich auch an die Entspannung gedacht, denn das Haus verfügt über einen sehr großzügig angelegten Wellnessbereich. Auch eine Eisgrotte sowie eine sehr attraktive Saunalandschaft stehen den Gästen zur Verfügung. vodka-kur-2 Das Wichtigste ist hier natürlich die sehr modern ausgestattete Behandlungsbasis im Gesundheitsbereich, die von dem sehr qualifizierten Personal perfekt geleitet wird. Hier werden die Anwendungen im Rahmen der Vodka-Kur stattfinden.

Das Haut bietet seinen Gästen 262 sehr geräumige Zimmer, die ebenfalls sehr modern ausgestattet sind. Sie verfügen alle über Dusche und WC, SAT-TV, Radio, Telefon und Kühlschrank sowie einen Balkon.

Nun zum eigentlich Kern dieser ganz speziellen Kur. Im Reiseangebot der Vodka-Kur sind sieben Übernachtungen im Doppelzimmer im schönen Ikar Plaza inklusive, als Verpflegung ist hier eine Halbpension vorgesehen, die in Buffetform angeboten wird. Das Kurpaket besteht aus zwei ärztlichen Konsultationen und auch zwei Kuranwendungen pro Werktag. Bis hierher hört sich alles nach einer ganz normalen Kur an. Aber das ändert sich nun, wenn es weitergeht zum ganz speziellen umfangreichen Wochenprogramm, das die Gäste bei dieser Vodka-Kur erwartet. Dieses Wochenprogramm enthält einen Tanzabend. Etwas ganz Besonderes ist hier auch die Vorführung einer ganz traditionellen polnischen Hochzeit mit Live-Musik und auch einem Begrüßungsdrink. Wann kann man sich so etwas sonst schon einmal ansehen?

Dann kommen wir zum Namensgeber dieser besonderen Vodka-Kur, und zwar dem Spezialitäten-Abend aus der polnischen Küche, zu der eine Vodka-Verkostung gehört. Auch hier wird eine Live-Band spielen, und es darf nach Herzenslust getanzt werden.

Ebenfalls zu diesem umfangreichen Programm gehört ein Strandspaziergang mit heißen Getränken, und auch eine Stadtführung in Kolberg und Umgebung. Zu guter Letzt ist in diesem exklusiven Programm auch noch ein Ausflug zur Bierbrauerei, natürlich mit Verköstigung, vorgesehen.

Diese gesamte Reise wird durch zwei Mitarbeiter der K&W Reisen GmbH begleitet und auch betreut.

Für alle Interessierten hier einmal der Ablauf des Programmes der Vodka-Kur:

Am 19.11.2011 erfolgt die Anreise, und zwar ganz individuell, also per eigenem PKW, Bahn oder auch Bus. Da sich dieses Angebot ohne Anreise versteht, sind unsere Mitarbeiter gerne bereit, die geeigneten Anreisemöglichkeiten für Sie zusätzlich zu buchen. Wenn das Zimmer bezogen wurde, gibt es noch eine kleine Erfrischungspause, und es erfolgt die Information über den Ablauf der kommenden Woche durch unsere Mitarbeiter. vodka-kur Am Anreisetag findet auch das Arztgespräch statt, anhand dessen der ganz persönliche Therapieplan festgelegt wird.

In der Zeit vom 20.11 bis zum 25.11.2011 erfolgen das Kurprogramm, Erholung und auch das weitere Programm. Außer am Anreisetag und am Abreisetag erhält jeder Gast täglich zwei Kurbehandlungen. Jeden Tag wird es einen der genannten Programmpunkte geben, entweder am Abend oder auch während des Tages. Den genauen Ablauf bekommen die Gäste am Anreisetag mitgeteilt. Weiterhin kann man natürlich auch noch weitere schöne Wellnessanwendungen hier buchen. Am Ende der Woche findet dann das zweite Arztgespräch statt. Am 26.11.2011 erfolgt dann die Heimreise.

Dann ist die Zeit gekommen, um sich von all den vielen neuen Bekanntschaften zu verabschieden, vielleicht sieht man sich im nächsten Jahr wieder zur Vodka-Kur.

 

Juli 26th, 2011 | Leave a Comment

Kuren im Ausland – wann sich eine Reise in die Ferne auch wirklich lohnt

Sie sind eine wahre Erholung für den Körper und natürlich auch für den Geist, und sie sind bekannt dafür, dass sie wahre Wunder wirken können – die Rede ist natürlich von den Kuren. Zwar ist es wohl so, dass die Anzahl der bewilligten Kuren laut dem Deutschen Bäderverband in den letzten Jahren um ganze 90 Prozent gesunken ist, kuren-ausland aber dies ist noch lange kein Grund, um es nicht einmal zu versuchen, wenn man eine Kur nötig hat. Sehr oft ist es auch so, dass nun gerne auch Reiseziele im Ausland ins Visier genommen werden.

Grundsätzlich ist es so, dass ein Versicherungsnehmer immer das Recht hat, einen Kurort und die Unterkunft innerhalb der Europäischen Union ganz frei zu wählen, aber hierfür gibt es eine Voraussetzung, und die ist, dass dies im Einvernehmen mit dem Arzt geschieht.

Heute ist es so, dass die meisten der Krankenkassen hierzulande bereits Kooperationsverträge mit Kurhotels und auch Kurkliniken abgeschlossen haben, die sich im EU-Ausland befinden. Ganz besonders beliebt sind bei den Antragstellern und Kassen die Länder Polen, Tschechien und Ungarn. Das hat auch einen sehr guten Grund, denn hier gibt es nicht nur eine sehr hohe Qualität, sondern gleichzeitig auch sehr gute Preise. Teilweise ist es so, dass die Preise dort rund 70 Prozent geringer sind als in Deutschland. Am besten fragt man bei der Krankenkasse nach, welche Orte sie einem zur Auswahl geben können.

Es gibt aber auch einige Voraussetzungen für eine Kur. Eine solche Kur, die meistens um drei Wochen herum liegt, wird nur dann genehmigt, wenn es am Kurort so ist, dass das medizinische Personal auch Deutsch versteht. Eine weitere Bedingung ist, dass der Kurort auch medizinisch sinnvoll ausgewählt wird. Zudem muss es sich um einen anerkannten Kurort handeln. Dabei gilt, dass die Qualität der Behandlungen der in Deutschland um gar nichts nachstehen darf.

Wenn diese Maßnahme genehmigt wird, dann übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die ärztliche Behandlung, und auch neunzig Prozent der Kurmittelkosten. Alle weiteren Kosten wie beispielsweise Fahrtkosten, Unterkunft, Kurtaxe usw. können von der Krankenkasse pauschal bezuschusst werden. Je nach Krankenkasse kann dies bis zu 13 Euro pro Tag betragen. Allerdings ist es so, dass die Krankenkassen nur die Kosten in der Höhe übernehmen, die eine Kur auch in Deutschland gekostet hätte. Da die Kuren in Polen oder Ungarn aber in den meisten Fällen günstiger sind als in Deutschland, braucht man sich diesbezüglich keine Sorgen machen.

Der Antrag auf die Kur wird immer in Zusammenarbeit mit dem Arzt gestellt, sonst macht es gar keinen Sinn. kuren-ausland-1 Wichtig ist zu beachten, dass man die Kur nur antritt, wenn die Kasse den Antrag auch wirklich genehmigt hat. Wenn die Krankenkasse nicht über einen Kooperationspartner verfügt, dann muss der Versicherte die dann anfallenden Kosten zunächst selbst tragen, und sie werden dann hinterher von der Krankenkasse erstattet. Wichtig ist daher, dass man sich am Ende der Kur eine ganz detaillierte Aufstellung der Kurkosten ausstellen lässt. Im Zweifel kann man sich so eine lange Auseinandersetzung mit der Krankenkasse ersparen.

Jeder, der gesetzlich versichert ist, darf alle drei Jahre eine Kur beantragen. Wenn allerdings eine medizinische Notwendigkeit vorliegt, dann kann auch bereits vor Ablauf dieser Frist eine weitere Kur genehmigt werden.

Da sehr viele Kuren im ersten Versuch abgelehnt werden versuchen viele gar nicht erst, eine Kur zu beantragen. Wer eine Kur beantragt hat, die dann abgelehnt wurde, sollte es auf jeden Fall erneut versuchen, denn oft wird diese Kur dann im zweiten Anlauf genehmigt.

Juni 7th, 2011 | Leave a Comment

Was tun gegen niedrigen Blutdruck?

Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Konzentrationsschwäche, innere Unruhe, Lustlosigkeit, Antriebsschwäche, Erschöpfungszustände, kalte Hände und Füße können Auswirkungen eines zu niedrigen Blutdrucks (Hypotonie)sein.

hypotonie Eine Hypotonie ist nicht lebensbedrohlich, sie schützt sogar vor einer Verkalkung der Blutgefäße und den Risiken eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls, die ein Bluthochdruck (Hypertonie) verursachen kann. Ohne Beschwerden gilt niedriger Blutdruck als harmlos und wird vorrangig in Deutschland als Krankheit bezeichnet, international spricht man spöttisch von „german disease“ – deutsche Krankheit.

Man unterscheidet aufgrund der Ursachen zwischen verschiedenen Arten der Hypotonie: Symptomatische Hypotonie hat klar definierte Ursachen wie z.B. Blutverlust, Schock, geringe Trinkmenge, Nebenniereninsuffizienz, Medikamentennebenwirkungen, Herzinsuffizienz, Orthostatische Dysregulation tritt auf beim plötzlichen Verändern der Lageposition besonders beim zu schnellen Aufstehen.

Essentielle Hypotonie hat keine erkennbare Ursache. Bei einer symptomatischen Hypotonie kann man die Ursache beeinflussen. Eine orthostatische Dysregulation entsteht, wenn das Blut in Bauch und Beine sackt, bevor sich die Gefäße zusammenziehen können, ein Blutdruckabfall entsteht, das Herz schlägt schneller, die Blutgefäße verengen sich und Schweißausbruch, Übelkeit und manchmal auch Ohnmacht können die Folge sein. Diese Beschwerden sind nach kurzer Erholungsphase überstanden. Verlangsamte Bewegung beim Aufrichten schaffen Abhilfe, durch Turnübungen kann man versuchen, den Körper an den schnellen Wechsel der Lage zu gewöhnen.

Am häufigsten kommt die essentielle Hypotonie vor. Hier kommt es zu Beschwerden durch die verschlechterte Versorgung des Gehirns mit Blut. Dieses passiert häufig im Sommer, wenn sich die Blutgefäße aufgrund von Hitze und Schwüle weiten und ein Flüssigkeitsmangel vorliegt. Auch nach dem Essen kann es dazu kommen, wenn sich im Bereich der Verdauungsorgane das Blut sammelt und im Gehirn fehlt, der Körper ist müde, Schwindel und Konzentrationsschwäche setzen ein. Bei vielen jungen Frauen kann man Hypotonie feststellen, es wird vermutet, dass die Veranlagung angeboren ist.

Man kann auf viele Arten den Kreislauf trainieren. Wer einmal eine Kur unternommen hat wird bestimmt gelernt haben, welche Sportarten und welche Ernährung richtig ist für jemanden mit einem niedrigen Blutdruck. Für das Gefäßtraining eignen sich Sportarten, die möglichst alle Muskelgruppen beanspruchen wie Schwimmen, Wandern, Nordic Walking und Gymnastik. Auch Radfahren sorgt dafür, dass die Unterschenkelmuskeln das Blut aus den Venen hochdrücken und hierdurch die Muskelpumpe aktiviert wird. Langes Joggen und Hochleistungssport sorgen für einen anschließenden Blutdruckabfall und sind daher nur mit Pausen zu empfehlen. Besonders gut eignen sich auch Sauna, Wechselduschen und Kneippgüsse zum Anregen des Kreislaufs.

hypotonie-1 Viel erreichen lässt sich auch mit einer vitamin- und kalziumreichen ausgeglichenen Ernährung. Das Wichtigste ist für den Kreislauf die Flüssigkeit, täglich mindestens 2-3 l, bei großer Hitze noch mehr. Hierbei hilft dem Körper langfristig nicht das Trinken von Alkohol, obwohl das Gläschen Sekt zum Frühstück nach weit verbreiteter Meinung den Kreislauf anregt. Alkohol sorgt für eine höhere Ausscheidung von Flüssigkeit aus dem Körper und langfristig für Kreislaufregulationsstörungen.

Auch die Salzzufuhr wirkt sich günstig auf den niedrigen Blutdruck aus, weil mehr Flüssigkeit im Körper gebunden wird. Wer besonders nach dem Essen Probleme hat, sollte mehrere kleine Mahlzeiten zu sich nehmen, das belastet den Kreislauf weniger. Kreislaufaktivierend wirken auch Kampfer, Weißdorn, Rosmarin und Lavendel, hier kann man verschiedene Naturheilmittel probieren. Und wenn mal unangenehme Symptome auftreten, sollte man an die alte Weisheit denken: „Hypotoniker leben lange und schlecht, Hypertoniker kurz und gut!“

 

Mai 5th, 2011 | Leave a Comment

Die besten Länder und Orte für Kuren

Nach einer notwendigen Operation, langer, chronischer Krankheit, oder auch wenn die Belastungen im Alltag zu groß werden kann eine Kur helfen. Kuren sind medizinisch notwendige Maßnahmen und werden vom behandelnden Arzt verordnet. kuren_0 Sie unterstützen den Heilungsprozess, stärken das Immunsystem oder lindern viele chronische Beschwerden. Die hierbei entstehenden Kosten, werden zum größten Teil von den Krankenkassen übernommen.

Das Reiseziel richtet sich nach der Art der Erkrankung. Das Klima und die gesunde Meeresluft eignen sich am besten bei Erkrankungen der Atemwege oder verschiedenen Hauterkrankungen. Die schönsten und beliebtesten Kureinrichtungen befinden sich in den großen, mit einer langen Kurtradition verbundenen Kurorten.

Viele Kurbäder entstanden bereits in den vergangenen Jahrhunderten. Aufgrund natürlicher Heilquellen oder Moorvorkommen gelangten diese Erholungsorte rasch zu hohem Ansehen. Zusätzliche Trink- und Bäderkuren unterstützen den Heilungsprozess und fördern die Gesundheit.

Die Auswahl an Reisezielen und Kureinrichtungen ist riesig. Überall befinden sich ausgezeichnete Kurhotels, welche sich je nach Lage auf bestimmte Behandlungsschwerpunkte spezialisiert haben. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in unseren benachbarten EU-Ländern, wie Polen, Ungarn oder der Tschechischen Republik kann man Erholungskuren durchführen.

Der Vorteil einer Kur in den benachbarten Staaten liegt meist im Preis. Die Kuranwendungen und Reha-Maßnahmen werden ebenso von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt wie bei einer Kur in Deutschland. Bei einer Kur im Ausland kann man zusätzlich andere Länder und deren Kultur kennenlernen. Die wunderschönen Landschaften und Kurbäder ziehen immer mehr deutsche Kurgäste in ihren Bann. Deshalb sind bei einer schönen Kur im Ausland kaum sprachliche Schwierigkeiten zu erwarten. Die Kuren im europäischen Ausland werden ebenso von den Krankenkassen bezuschusst.

In Polen liegen die beliebtesten Kurorte an der Ostsee, wie zum Beispiel Swinemünde, Misdroy oder Kolberg. Auch im polnischen Riesengebirge und im Isergebirge befinden sich viele Naherholungsorte, wie zum Beispiel Hirschberg oder Bad Flinsberg. Polen ist ein modernes Land, in dem sich die alten Traditionen überall widerspiegeln. Die Tschechische Republik kann ebenfalls auf eine lange Tradition ihrer Kurbäder zurückblicken. Die bedeutendsten und schönsten Heilbäder sind Karlsbad, Marienbad, Franzensbad und Joachimstal. Diese Kurorte verfügen über natürliche Mineral- und Thermalquellen, hohe Moor- und Schlammvorkommen sowie Radonquellen. Neben den ausgezeichneten Erholungsmöglichkeiten bieten diese Kurorte ein vielfältiges Kultur- und Unterhaltungsprogramm.

Auch in Ungarn gibt es mehr als nur den Balaton zu entdecken. Budapest gehört zu den schönsten Städten der Welt. Die ungarischen Kurhotels sind modern und technisch bestens ausgestattet. Zu den bekanntesten Kurorten zählen Heviz mit dem Thermalsee, Hajduszobszlo, Harkany, Tapolca oder Erd. kuren-1_0 Jeder dieser Erholungsorte ist auf bestimmte Erkrankungen und Heilmethoden spezialisiert.

Für welches Land und welche Region man sich entscheidet, hängt von der Erkrankung und den Bedürfnissen jedes einzelnen ab. In vielen Kureinrichtungen werden zusätzliche Erholungsmaßnahmen angeboten. Hierzu zählen kosmetische Anwendungen oder ein vielseitiges Sport- und Bewegungsprogramm. Auch Wellness steht in engem Kontakt zur Erholungskur.

Zusätzliche Massagen, Aromatherapien oder ein Saunabesuch helfen, den Alltagsstress hinter sich zu lassen. Ausgedehnte Spaziergänge durch die Wälder oder entlang der Strände bieten Abwechslung und Entspannung. Egal wo der nächste Kuraufenthalt sein wird, die einzigartige Natur und die Schönheit der Kurbäder bleiben bei einer Kur unvergessen.

 

März 15th, 2011 | Leave a Comment

Kuren in unterschiedlichen Kurorten – immer nur das Beste für die Gesundheit

Kurhäuser sind Einrichtungen, die es schon seit ewigen Zeiten gibt und die bis heute ihre Bedeutung nicht verloren haben. Die Bedeutung dieser Häuser zeigt sich, wenn man einen Blick auf die zunehmende Zahl der Kurhäuser wirft. Doch auch die Häuser, die schon seit über 100 Jahren erfolgreich in ihrem Bereich tätig sind, werden nach wie vor gern gebucht.

kurorte Kurhäuser gibt es in fast allen Ländern, die einen gewissen medizinischen Standard gewähren können. Damit ein Kurhaus von den Krankenkassen auch als solches anerkannt wird, muss es gewisse Voraussetzungen erfüllen. Wer also nicht sicher ist, wo er gut untergebracht ist, kann sich an seine Krankenkasse wenden und um eine Empfehlung bitten.

Von Vorteil ist es natürlich, wenn man sich für eine Region oder ein Land entscheidet, das kostengünstig besonders guten Service anbieten kann, wie zum Beispiel Polen Für welches Kurhaus und welches Land man sich entscheidet, ist abhängig von der Art der Erkrankung oder von den persönlichen Wünschen, denn nicht jeder, der sich heute für eine Kur entscheidet, ist auch tatsächlich krank.

Kuren eignen sich auch für Menschen die sich auf besonders hohem Niveau erholen wollen und sich viele Angebote in den Häusern selbst wünschen, die ein gewöhnliches Hotel nicht gewährleisten kann. Wer sich auf die Suche nach einem geeigneten Kurhaus in einem der zahlreichen Kurorte begibt, sollte großen Wert auf die Umgebung legen. Beste klimatische Bedingungen, fernab jeglicher Industrie und natürlich auch nicht in unmittelbarer Nähe diverser großer Autobahnkreuze, dafür aber in waldreichen Regionen oder direkt am Meer. Kurhäuser in diesen Regionen sind meist besonders gut besucht, da sie eine wichtige Funktion bei der Unterstützung der Patienten mit Atemwegserkrankungen einnehmen.

Natürlich gibt es auch Kurhäuser in Deutschland, zum Beispiel im Schwarzwald, in Bayern oder in den Küstenregionen. Der Vorteil der Kurhäuser liegt dann auf der Hand. Während ein Kurhaus, zum Beispiel in Stadtnähe, keine gesunden Aktionen außerhalb des Hauses anbieten kann, so sind die Kurhäuser in echten Kurregionen deutlich im Vorteil. Sie richten sich nach den Anfragen und bieten ständig neue und moderne Heilverfahren an, ohne die überlieferten alten Heilmethoden zu vergessen. Bis heute haben die Heilverfahren, zum Beispiel die Hydro-Therapie, einen hohen Wert.

Viele Kurhäuser besinnen sich auch wieder auf ihre Möglichkeiten, die aus ihrer geographischen Lage entstanden sind. So können Kurhäuser in bergigen Regionen im Winter Skisportlern das volle Programm bieten. Urlauber, kurorte-1 die in einem Kurhaus ihre Ferien verbringen wollen, können tagsüber auf den Pisten Skifahren und später eine gesunde Massage genießen, die Sauna aufsuchen, an einer Aromatherapie teilnehmen und sich von einer besonders gesunden und flexiblen Küche verwöhnen lassen.

Kururlauber, die in die Nähe der Meere fahren wollen, genießen im Sommer die Wassersportangebote, wie vor allem Surfen, Tauchen, Schwimmen und natürlich auch Ausfahrten mit Schiffen auf das Meer. Es lohnt sich daher auf der Suche nach dem richtigen Kurhaus und der richtigen Region zu prüfen, welche persönlichen Interessen man hat. Für manche Urlauber ist die Stadtnähe entscheidend, da sie zum Beispiel an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen wollen. Andere wollen vor allem Ruhe, lange Spaziergänge bei bester Luft und viel Sonne.

März 9th, 2011 | Leave a Comment

Etwas ganz Besonderes für die Gesundheit – die Fango Kur

Kuren können verschiedene Heilmethoden beinhalten. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, sie unter ein einzelnes Motto zu stellen. Eine dieser Möglichkeiten ist eine spezielle Fango Kur. Dabei werden Urlauber mit einer ganz besonderen Heilmethode verwöhnt, die schon zur Zeit der Römer einen besonders guten fango-kur Ruf hatte.

Fango kommt aus der italienischen Sprache. Fango steht für Schlamm, aber auch für heilenden Schlamm. Bei der heilenden Anwendung von Schlamm werden zwei verschiedene Sorten von Schlamm benutzt. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen anorganischem und organischem Schlamm.

Organischer Fango besteht aus Thermalwasser, Algen und diversen Mikroorganismen. Durch sie reift der Fango und ist nach etwa zwei Monaten fertig für den Einsatz. Der anorganische Fango kommt ohne die Reifung aus. Dieser Fango zeichnet sich durch seine besonderen Inhaltsstoffe aus. Gewonnen wird er aus vulkanischem Gestein.

Fango wird in vielen Kurhäusern frisch angerührt und alternativ als Masse verwendet, die nur noch erwärmt werden muss. Die gewünschte Temperatur liegt bei etwa 45° C oder etwas darüber. Die Masse wird dann auf die gewünschten Körperstellen aufgebracht, dabei sollte die Schicht etwa 3 cm dick sein.

In den meisten Kurhäusern wird der Kurgast anschließend eine wärmeisolierende Decke eingewickelt. Auch Folien sind möglich. Für etwa eine halbe Stunde bleibt der Kurgast dann ruhig liegen. Die Wärme dringt tief in die Haut ein und entfaltet dort ihre Wirkung. Ist die Zeit um, so ist ein Teil des Schlamms bereits eingetrocknet. Er wird dann mit warmem Wasser schonend und angenehm abgespült. Eine Fangobehandlung hinterlässt aufgrund diverser Zusatzstoffe einen sehr angenehmen Duft. Die Fango Kur kann bei verschiedenen Vorerkrankungen ihre Wirkung entfalten.

Neben den verschiedenen Formen von Rheuma hilft die Fangobehandlung auch gegen Zyklusbeschwerden der Frau und diverse Hauterkrankungen. Aus der Sportmedizin sind Fangobehandlungen ebenfalls nicht mehr wegzudenken. So sind Muskelverletzungen ausgesprochen schmerzhaft. Sie behindern lange in der Bewegung und brauchen viel Zeit für die Heilung. Fango ist immer auch eine Wärmebehandlung. Fango ist außerdem ein natürliches Heilverfahren und ist in seiner Wirksamkeit nachgewiesen.

Heute weiß man, dass der Stoffwechsel angeregt wird und damit Heilprozesse beschleunigt werden können. Eine besondere Wirkung entfaltet Fango nach Unfällen. Ein Punkt ist dabei, dass die Narbenbildung positiv beeinflusst wird. Narben sind nicht nur unschön, sie können schmerzhaft sein und stellen im Sinne der Naturheilkunde auch Störfelder dar. Sie können mit Fango erfolgreich behandelt werden. Das gilt auch dann, wenn die Narben in Gelenknähe sind und dann die Beweglichkeit der Gelenke besonders beeinträchtigen. Beauty and mud treatment at the day spa Je weniger Gelenke bewegt werden können, desto steifer werden sie. Daher ist es wichtig, dass die therapeutischen Möglichkeiten so früh wie möglich ergriffen werden. Dabei kann Fango auch eine vorbereitende Behandlung für eine Massage sein.

Massagen sind mehr als nur eine Behandlung für mehr Wohlgefühl. Wurde nach der Fangobehandlung die Durchblutung gefördert, so sind die Muskelgruppen auch beweglicher und können schonender massiert werden. Während der Kuren werden Massagen gründlich vorbereitet, damit es nicht zu weiteren Muskelproblemen kommt.

Die Fangopackungen können regelmäßig wiederholt werden. Ihr Vorteil liegt auch darin, dass sie auch von Laien angewendet werden können. Es gibt Fertigpackungen, die auch für Laien zu Hause geeignet sind.

Dezember 23rd, 2010 | 1 Comment

Erholsame Kuren für Diabetiker

Diabetiker werden nicht nur in Arztpraxen betreut. Für sie werden auch vermehrt Kuren empfohlen. Diabetes mellitus Typ 2 traf früher vor allem Menschen im höheren Alter, weshalb man damals vor allem vom Altersdiabetes sprach. Heute entwickelt sich diese Form zu einer Volkskrankheit, die sogar sehr junge Menschen treffen kann.

diabetiker-kuren Im Gegensatz zum Diabetes mellitus Typ 1, bei dem nur junge Menschen erkranken, die zumeist sehr schlank sind und bei dem die insulinproduzierenden Zellen sich selbst zerstören, kommt es beim Typ 2 lediglich zu einer Einschränkung der Insulinproduktion. Bis zur Diagnose kann beim Typ 2 viel Zeit vergehen. Eine fatale Entwicklung, denn so entstehen Schäden an den Blutgefäßen, wie bespielsweise in den Nieren und den Augen.

Diabetes muss immer behandelt werden, und nicht in allen Fällen ist Insulin notwendig. Vor allem in der Anfangsphase genügt eine spezielle Diät. Diabetes Typ 2 Patienten sind fast immer übergewichtig und bewegen sich zu wenig. Das sind Gefahrenfaktoren, die die Erkrankung verschlimmern und deshalb auch verändert werden müssen. Für die Betroffenen bedeutet das, dass sie ihr Leben rigoros umstellen müssen.

Das funktioniert im Alltag nur sehr schwer. Während der wichtigen Kuraufenthalte bekommen die Diabetiker die Unterstützung, die sie brauchen. Je länger der Aufenthalt dauert, desto besser für die Kurgäste. Eine Umstellung der Lebensweise ist nie leicht. Junge Gäste haben es da oft besonders schwer. Ihnen hilft der Ortswechsel, sich leichter mit den neuen Umständen zu arrangieren. Dazu gehört auch, dass sie sich intensiv mit der Berechnung von Broteinheiten befassen.

Als Richtlinie für die Menge des Essens, das von Beginn der Diagnose an nur noch in Broteinheiten berechnet wird, dient die Mengenangabe des Arztes. Die meisten Diabetiker führen dafür ein Tagebuch, in das sie eintragen, was sie gegessen und welchen Blutzuckerwert sie gemessen haben. Nur so behalten sie die Kontrolle über ihre Werte.

In der Eingangsphase wird dann die Nahrungszufuhr deutlich verringert, um den Blutzucker zu normalisieren und vor allem das Gewicht zu reduzieren. Bewegung verbraucht Zucker. Wer viel Sport treibt, hat bessere Blutzuckerwerte. Deshalb müssen Diabetiker sich möglichst viel bewegen. Sind sehr junge Menschen betroffen, haben sie oft noch gar keine Sporterfahrung gemacht. Sie werden während der Kuren vorsichtig an das neue Leben herangeführt. Je schneller sie sich engagiert mit der neuen Lebenssituation auseinander setzen, desto schneller erholen sie sich, und mit viel Sport können sich die Werte soweit normalisieren, dass bei gleichzeitig gesunder und zuckerarmer Ernährung keine Einschränkung der Lebensqualität zu erwarten ist. diabetiker-kuren-1 Ältere Diabetiker lernen während der Kuren, auf ungesunde Dinge wie süße Kuchen zu verzichten. Auch Knabbereien und sehr fetthaltige Speisen müssen von nun an gemieden werden. Alkoholische Getränke und Säfte sind für Diabetiker nicht geeignet.

Mit Aquagymnastik und Spaziergängen wird das Bewegungspensum langsam erhöht. Übergewicht, das über Jahrzehnte entstanden ist, ist nicht so leicht abzubauen. Das kann für die Betroffenen frustrierend sein. Während der Kuren bemüht man sich deshalb ,den Patienten den Mut zu vermitteln, nicht aufzugeben, und ihnen auf der anderen Seite auch die Folgeschäden vor Augen zu führen, die ihnen drohen, wenn sie ihr Leben nicht umstellen.

Dezember 15th, 2010 | Leave a Comment

Kuren bei Atemwegserkrankungen am besten an der polnischen Ostseeküste verbringen

Wer ständig hustet, sich immer wieder erkältet, der könnte chronisch krank sein. Die Chronisch Obstruktive Bronchitis (COB) wird zunehmend diagnostiziert. Chronisch ist eine Erkrankung grundsätzlich dann, wenn sie an den meisten Tagen und mindestens drei Monate, und das über zwei Jahre besteht. So hat die WHO, die Weltgesundheitsorganisation es formuliert.

senior with oxygen mask Bei der COB muss demnach Husten und Auswurf über den genannten Zeitraum vorliegen. Von COB sind vor allem Raucher betroffen. Es sind jedoch auch viele Menschen erkrankt, die in Großstädten mit viel Industrie leben. Auch Menschen, die viel Dämpfen und Staub ausgesetzt sind, sind besonders gefährdet, wie auch die, die immer wieder erkältet sind und sich nicht richtig davon erholen.

Das Problem an der COB ist, dass die Zellen, die in den Bronchien für die Bildung des wichtigen Schleims zuständig sind, zunehmen. Dadurch steigt auch die Schleimproduktion. Gleichzeitig reduziert sich die Zahl der Flimmerhärchen. Die, die noch vorhanden sind, werden unbeweglicher. Schleim wird nicht mehr im ausreichenden Maß nach außen befördert. Gleichzeitig nimmt der Husten zu, der unproduktiv ist.

Wer an COB leidet ist gefährdet, weitere Infektionen zu erleiden, die dann oft mit Komplikationen einher gehen. Das sind zum Beispiel Lungenentzündungen. Wer an COB leidet, wird häufig in die Situation kommen, Antibiotika nehmen zu müssen, die oft auch dringend angezeigt sind, die aber auch weitere Probleme verursachen können, wie beispielsweise Erkrankungen des Darms.

Die COB ist auf dem besten Wege, sich zu einer Volkskrankheit zu entwickeln. Inzwischen sind 10-15% der Bevölkerung betroffen. Viele Betroffene warten viel zu lange, bis sie ernsthaft gegensteuern. Eine Chronisch Obstruktive Bronchitis kann die Lunge schädigen, und viele Symptome sind nicht mehr heilbar. COB-Patienten werden grundsätzlich Kuren empfohlen. Besonders sinnvoll sind Kuren an der polnischen Ostsee. Die Patienten profitieren bei einer erholsamen Kurreise nach Polen von dem gesunden Klima und können in vielen Fällen, in Absprache mit den Ärzten, die Medikamente reduzieren.

In den Kurhäusern an der polnischen Ostsee nutzt man die Zeit, die Patienten ganzheitlich zu therapieren, und das ist unabhängig vom Alter der Betroffenen. Sehr wichtig ist eine gesunde Ernährung. Vor allem nach häufigen Antibiotikagaben kann es notwendig sein, den Darm zu sanieren. In der Naturheilkunde geht man davon aus, dass der Darm für das Immunsystem eine große Rolle spielt, so dass sich die Patienten oft in einem Teufelskreis befinden. Hilfreich sind, während des Kuraufenthaltes, auch die Kurse in der Atemtherapie. cob Wer viel hustet und oft nach Atem ringt, der atmet unter Stress. Mit den Kursen in der Atemtherapie lernen die Teilnehmer, wie sie sich manchmal mit einfachen Übungen helfen können.

Raucher werden bei der Entwöhnung unterstützt. Ihnen stehen während des Aufenthaltes jede Menge ablenkende und erholsame Programme zur Verfügung. Kinder, die an COB leiden und regelmäßig an der polnischen Ostsee ihren Urlaub verbringen, können sich soweit erholen, dass sie ein normales Leben führen können. In allen Fällen ist der Austausch mit den Fachkräften wichtig.

Allergien müssen abgeklärt werden. Es ist außerdem sinnvoll, die Ernährung umzustellen, falls zu viel denaturierte Nahrung gegessen wird. Sport muss den tatsächlichen Möglichkeiten angepasst werden, da sonst das Herz überlastet wird. Zu wenig Bewegung ist ebenfalls ungesund.

Dezember 14th, 2010 | 1 Comment

Effektive Kuren bei Rheuma – die Beweglichkeit erhalten

Rheuma ist keine eigenständige Erkrankung. Stattdessen handelt es sich um einen Oberbegriff über bestimmte Symptome. Rheuma betrifft meist den Bewegungsapparat, kann aber auch einzelne Organe befallen. Damit es keine Missverständnisse gibt, fasst man alle Erkrankungen unter dem „Rheumatischen Formenkreis“ zusammen, und das sind mehrere hundert einzelne Erkrankungen.

grand parents Rheuma ist keine Erkrankung der älteren Generation. Tatsächlich sind sehr viele Kinder betroffen. Rheuma kann als Komplikation nach Kinderkrankheiten, aber auch nach Magen- Darminfekten und einigen anderen Krankheiten auftreten und belastet den Patienten dann ein Leben lang. Bei Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises kommt es immer zu einer Störung bei der körpereigenen Abwehr. Sind Gelenke betroffen, so greift das Immunsystem zum Beispiel die Gelenke an und zerstört sie.

Rheuma verläuft in Schüben, die können sich verschlimmern, wird jedoch medikamentös und mit physikalischen Therapien gegengesteuert, kann der Verlauf verlangsamt werden. Je früher behandelt wird, desto besser. Das setzt eine frühe Diagnose voraus. Rheuma wird heute verhältnismäßig schnell diagnostiziert, wie man auch heute in der Lage ist, die Gelenke durch künstliche zu ersetzen.

Rheuma ist in den jeweiligen Schüben sehr schmerzhaft. Die Patienten schonen die betroffenen Stellen, soweit das möglich ist. Rheuma wird schulmedizinisch und naturheilkundlich behandelt. Die Schulmedizin unterstützt vor allem mit Schmerzmitteln und Medikamenten, die Entzündungen aufhalten, die letztendlich die Zerstörung der Gelenke vorantreiben. Auch die Akupunktur, die zur Schulmedizin gehört, kann den Verlauf aufhalten und Schmerzen lindern.

In der Naturheilkunde hilft man den Patienten je nach Verfassung. Befinden sich die Betroffenen in einem Schub, ist Vorsicht mit den Thermalbehandlungen angesagt. Rheuma darf deshalb nur von Fachleuten behandelt werden. Während der intensiven Kuren hilft man den Patienten mit Enzymtherapien, die die Entzündungen stoppen sollen, außerdem zeigt die Neuraltherapie große Erfolge.

Rheumapatienten sollten nichts unversucht lassen, sich helfen zu lassen, und damit das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen, wo immer das möglich ist. Einen großen Schwerpunkt der Rheumabehandlung in den Kurhäusern macht die Ernährungsumstellung aus, denn man geht von einer Übersäuerung aus, die die rheumatischen Beschwerden deutlich verschärfen können. Es gibt sogar Theorien, nach denen Gelenkrheuma durch das Heilfasten geheilt werden kann, wenn es unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt wird, denn der Begründer des Buchinger-Fastens litt selbst unter schmerzhaftem Rheuma und war als Arzt nicht bereit, sich damit abzufinden, dass sich die Erkrankung zunehmend verschlimmerte.

Das Heilfasten allein genügt jedoch nicht. Auch danach muss eine strenge Diät gehalten werden. Abstinenz von Alkohol und Nikotin, wie eine Ernährung mit möglichst wenig Fleisch, viel Rohkost und ohne denaturierte Nahrungsmittel, soll das Rheuma zum Stillstand bringen. kuren-bei-rheuma-n1 Durch die basische Ernährung wird der Stoffwechsel angeregt, die Ablagerungen, die bei Rheuma ein großes Problem sind, sollen ausgeschieden werden. Helfend werden dann auch bestimmte Tees gereicht.

Natürlich kann ein Tee keine Form von Rheuma heilen. Es ist vielmehr die Kombination einer erprobten und entlastenden Ernährung, die den Patienten gesund machen soll. Aus der Phytotherapie werden vor allem die Weidenrinde und die Brennnessel genannt. Die Weidenrinde wirkt wie Aspirin, hat aber keine Nebenwirkungen, wenn sie fachgerecht eingesetzt wird. Die Weidenrinde kann das Schmerzmittel meist nicht ersetzen, aber sie kann eine niedrigere Dosis möglich machen.

Dezember 10th, 2010 | Leave a Comment

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