Eine Kur in Swinemünde mit der ganzen Familie
Wir waren auf der Suche nach einem Ferienort, der für die ganze Familie geeignet ist. Es sollte nicht zu weit entfernt sein, allerdings wollten wir den Kindern auch gern mal einen Urlaub im Ausland ermöglichen. Für die Kinder war uns Strandnähe wichtig, wir Erwachsenen haben uns Kultur gewünscht, und dann war da noch die Hoffnung auf das ein oder andere Wellnessangebot.
Da wir ein begrenztes Budget haben hatten wir nicht erwartet, etwas passendes zu finden. Doch dann wurden wir doch schnell fündig. Unser Hausarzt brachte uns auf die Idee mit der Polen Kur. Die Entscheidung für die Kur in Swinemünde drängte sich dann schon fast auf. Wegen der Kinder sind wir in den Ferien gefahren und unsere Hoffnung, dort auch auf andere Familien mit Kindern zu treffen, wurde nicht enttäuscht. Schon am ersten Tag trafen wir Kinder auf dem Spielplatz.
Deren Eltern wussten gar nichts von den Angeboten der Polen Kur. Wir waren schon innerhalb eines Tages zu Experten geworden und konnten sie gut beraten. In Absprache mit den Mitarbeitern in unserem Hotel haben wir uns dann aufgeteilt. Am Morgen ging es zum gemeinsamen Frühstück. Von dem Buffet waren die Kinder immer schwer wieder wegzubekommen. Anschließend ging mein Mann mit den Kindern ins Schwimmbad. Das passte uns natürlich gut, unsere Tochter konnte bis zum Urlaub nämlich noch nicht schwimmen und mit der Abreise konnte sie das Hallenbad dann tatsächlich ohne Schwimmhilfe allein durchschwimmen. So hat uns die gebuchte Kur in Swinemünde einen doppelten Dienst erwiesen.
Während die Kinder im Wasser tobten, hatte ich meine ersten Anwendungen am Morgen. Für mich persönlich waren die Aromamassagen eine echte Wohltat. Aber auch die Gespräche mit den anderen Frauen und den Angestellten haben mir gut getan. Die volle Betreuung hat es mir ermöglicht, jeden Tag viele Stunden richtig zu entspannen. In der Mittagszeit traf sich dann die ganze Familie gut gelaunt in einem Restaurant in Strandnähe wieder.
Die Polen Kur ist so günstig, dass wir es uns erlauben konnten, jeden Mittag mit allen zusammen essen zu gehen. Zu Hause wäre das undenkbar. Am Nachmittag ging ich mit den Kindern zum Strand oder auf den Spielplatz. Einmal haben wir uns Fahrräder geliehen und wollten eine Radtour machen. Allerdings kamen wir dann am Leuchtturm vorbei. Den wollten die Kinder natürlich von innen sehen und so verbrachten wir den Nachmittag eben am Leuchtturm. Die 300 Stufen nach oben waren schon anstrengend, dafür war die Aussicht aber auch einmalig.
Mein Mann genoss unterdessen die physiotherapeutischen Maßnahmen. Seit einem Sportunfall ist sein Knie fast steif, was ihm zunehmend Rückenprobleme verursacht, weil er ständig verkrampft geht. Mit Massagen und einer speziellen Wickelbehandlung wurden die Verspannungen noch während der Kur gelöst. Jeden Abend, wenn wir uns zum Abendessen getroffen haben, konnte ich sehen, wie er besser laufen konnte. Das Knie wird zwar nie wieder ganz hergestellt sein, aber mit Hilfe der Maßnahmen weiß er jetzt, welche Übungen er machen muss, damit es ihm wieder besser geht. Den Abend haben wir dann oft mit der ganzen Familie noch am Strand verbracht.


