Der Sommer ist gar nicht so weit weg – La Gomera als Geheimtipp

Hierzulande wird jetzt gebibbert, und der Winter ist mit Schnee und Kälte längst eingezogen. Dabei ist der Sommer eigentlich gar nicht so weit weg, wie man das vielleicht glaubt, denn nur vier Flugstunden weiter kann man den Sommer finden. Die Kanareninsel La Gomera verzaubert die Besucher mit einer ungezähmten Natur, schönen urigen Dörfern und natürlich jeder Menge Sonne.

view from the rocks of the north-western coast of Ibiza into some small islands in the mediterranean sea Schaut man sich diese Insel von oben an, dann sieht es eher aus wie ein Haufen buschigen Grüns, steinige Strände und karstige Felsen sind ebenfalls zu erblicken. Eigentlich sieht diese Insel von oben gar nicht so einladend aus. Das scheint aber genau der Trick dieser zweitkleinsten kanarischen Insel zu sein, sie will ganz einfach nicht jeden haben. Wenn man einmal hinüberblickt nach Gran Canaria und die Bettenburgen sowie die Touristenströme sieht, kann man das wohl verstehen. Diese Insel ist eigentlich eine kleine Wilde, die sich einfach gerne ungezähmt gibt. Hier gibt es dichte Dattelpalmen mitten im Tal von Las Hayas, schöne schmale Wege an wundersam verschlungenen Flächen und auch viele Wasserfälle. Und im verwunschenen Immergrün der Lorbeerblätter zwitschern die lieblichen Kanarien. Auf Gomera ist es eindeutig so, dass die Natur hier das Sagen hat.

Die Mitte der Insel ist recht wundersam, es ist ein richtiger Märchenwald im Dunst des Nebels, und das bis hoch zum 1487 Meter hohen Vulkan Garajonay. Auf dem Boden wachsen Moose, es duftet nach Feuchtigkeit von den uralten Bäumen, und Flechten wehen von den Bäumen wie Feenhaare. Überall rundherum wächst Lorbeer. In den dunklen Höhlen gibt es Fledermäuse, und auch Eidechsen kann man reichlich sehen. Es ist fast so, als wenn man einen Blick in die Vergangenheit wirft.

Das hübscheste Dorf der Insel ist Agulo. Es befindet sich auf einer mächtigen Felsplatte, ganze 250 Meter über dem Meer, und ist eingerahmt von grünen Terrassenfeldern und auch Dattelpalmen. Verwinkelte Gassen drängen sich den Hügel hinauf, und stolze Kolonialbauten recken sich nach oben. Überall gibt es hier seltsame Töne, beispielsweise Kopfsteinpflaster, auf dem jeder einzelne Schritt zu einem richtigen Klappern wird. Dazu kommt dann noch das Pfeifen. „El Silbo“ ist eine Pfeifsprache und auch gleichzeitig ein ganz einzigartiges Erbe dieser Insel. In den hiesigen Schulen ist sie mittlerweile sogar wieder zur Pflicht geworden. Von hier aus kann man die maurische, schneeweiße Kirche San Marcos in der Sonne gleißen sehen, auch sieht man das unendliche Blau und zudem den Teide-Vulkan der Nachbarinsel Teneriffa. Ab und zu kann man hier im Meer sogar ein paar Wale erspähen. Dieses Dorf ist wahrlich der schönste Balkon der ganzen Insel.

sommer-la-gomera-1 Weit ist es auch nicht bis zum Valle Gran Rey, dies ist das Tal des großen Königs. Dies ist wohl La Gomeras lieblichste Seite. Hier gibt es üppig bepflanzte Terrassen, schönen Blumengärten und ein wogendes Meer aus Palmen. Dies ist eine grüne Oase voller Mangobäume, Bananenstauden und auch Maracujas, und die Häuschen machen den Eindruck, dass sie einfach wild mitten hinein geworfen wurden. Früher war das eher ein Paradies für Hippies, und der schönste Strand der Insel ist in der Tat tiefschwarz. Am Playa des Inglés findet der Urlauber feinsten Lavasand vor. Weiterhin findet man unzählige Felsnischen, die mächtige Steilwand von La Merica und auch tolle Dünen. Hier ist es wirklich wild und romantisch.

Eines der schönsten Hotels, und das sogar von ganz Spanien, ist auf La Gomera eindeutig das „Parador de la Gomera“. Wenn man hier am Pool liegt und über das Meer schaut, und dann von den sonnigen Innenhöfen träumt und auch von den subtropischen Gärten oder wilden Bächen, dann erkennt man, dass sich diese Insel wirklich nie richtig zähmen ließ.

November 30th, 2010 | 2 Comments

Sechs Wochen auf Fuerteventura – der neue Trend Langzeiturlaub

Diesem Urlaub ist eine lange Planung vorangegangen. Wir wollten einen Langzeiturlaub und dafür natürlich die richtige Umgebung. Spanien sollte es auf jeden Fall sein, denn wir schätzen die freundlichen Menschen, das tolle Wetter, die günstigen Preise und die vielen Angebote.

villas-dunas-paradise-stella Schließlich haben wir uns für Fuerteventura entschieden. Die Insel ist gut 100 km lang, an ihrer schmalsten Stelle nur 5 km und an der breitesten 30 km breit. Auf Fuerteventura gibt es viel vulkanisches Gestein, und das gibt der Insel etwas sehr exotisches. Es gibt dort 144 Sandstrände, man muss also keine Sorge haben, dass man keinen Platz bekommt.

Die Insel wird natürlich von Touristen aus aller Welt besucht, das ist aber überhaupt kein Nachteil. Direkt nach unserer Anreise trafen wir ein amerikanisches Paar, das völlig begeistert vor dem Flughafen stand. Sie hatten die Reise gewonnen, sprachen kein Wort spanisch und hatten gleich ihren Bus verpasst. Das ist aber auf der Insel kein Problem. Es geht so international zu, dass man sich immer und überall verständigen kann.

Wir hatten das gleiche Ziel und haben das Paar zum passenden Bus mitgenommen. Sie waren schon sehr überrascht, dass wir tatsächlich sechs Wochen im Villas Dunas Paradise Stella bleiben würden, und das hat uns wieder vor Augen geführt, wie glücklich wir uns für unseren ausgiebigen Langzeiturlaub schätzen konnten.

Im Hotel haben wir in Ruhe unser schickes Zimmer bezogen, uns frisch gemacht und sind dann unten in der Lobby gleich den Amerikanern wieder in die Arme gelaufen. Spontan haben wir uns entschieden, die Umgebung gemeinsam zu erkunden. Es gibt ja überall um die Hotels Ferienorte, in denen man viel unternehmen kann. Vor allem in den Abendstunden ist es ideal für alle Touristen, die richtig was erleben wollen, und wir wollten was erleben.

Gleich am ersten Abend haben wir unser Dinner verpasst, weil wir an einem Restaurant vorbeikamen, in dem gerade eine Show begann. Bis in die frühen Morgenstunden haben wir getanzt und gefeiert. Entsprechend müde waren wir natürlich am nächsten Morgen und sind dann nach dem Frühstück zum Pool gegangen. Da begann gerade ein Wasserpolospiel. Eh wir uns versahen, waren wir im Wasser und spielten mit. Das war unser erstes Spiel dieser Art, machte aber richtig wach und viel Spaß. Nach dem Mittagessen haben wir uns dann erst mal ausgeschlafen.

villas-dunas-paradise-stella-1 Später gab es ein Animationsprogramm, das wir auf keinen Fall verpassen wollten und das war auch gut. Wir sind aus dem Lachen nicht mehr herausgekommen. Wir haben uns mit unseren neuen amerikanischen Freunden dann zu einem Tanzkurs angemeldet und dort noch mehr nette Gäste kennen gelernt.

Im Spanienurlaub färbt die offene und herzliche Art schnell auf alle Urlauber ab. Man geht aufeinander zu, ohne sich zu bedrängen und hat einfach Spaß, und wer lieber Ruhe will, der wird auch nicht missverstanden. Das war sehr angenehm. Unsere Amerikaner sind leider nach einer Woche abgereist, wir durften uns noch ganze fünf Wochen so richtig gut erholen. Die Zeit haben wir auch genutzt, unsere spanischen Sprachkenntnisse zu verbessern. Verabschieden konnten wir uns nach sechs Wochen traurig, aber in fließendem Spanisch.

November 23rd, 2010 | 1 Comment

Durch Galicien reisen und sich bezaubern lassen von der Schönheit

Galicien ist eine mehr als wunderschöne Region im Nord-Westen von Spanien, die bekannt ist für ihre vielseitige Naturlandschaft und atemberaubende Kultur. So sollte man bei einer Reise durch Spaniens schönste Orte Galicien nicht auslassen und sich diese Region genauer anschauen.

Sea Surf Die Naturlandschaft zeichnet sich durch ihre dichten Wälder, kilometerlangen Flusslandschaften sowie Strände und riesigen Gebirgsketten aus. Prägend für diese Region sind die sehr hohen Gebirgsketten, die Galicien von den restlichen Regionen Spaniens abschotten. Ebenfalls prägend für diese Region sind die teilweise unberührten Wälder, die sich durch ganze Städte ziehen. Diese beherbergen nicht nur viele Pflanzen- sondern auch Tierarten, und stehen somit für die Heimat einer großen Artenvielfalt.

Dabei hört man bei einem Spaziergang durch die Wälder nur das Rauschen der Baumkronen und das Singen der heimischen Vögel. Ein fruchtbarer Ort, der einen mit den atemberaubenden Klängen der Natur umwiegt. Auch die Farbenpracht dieser Bäume sowie Tiere zeugt von einer enormen Vielseitigkeit.

Durchquert man die Wälder, so stößt man früher oder später auf einen so genannten „Rías“. So werden dort die Flussmündungen genannt, die tief in Landesinnere reichen und sich auch durch Wälder ziehen. Dies stellt die Harmonie der Natur Galiciens dar und ist einfach nur schön zu beobachten. Folgt man dem Strömen dieser Flussmündungen, so gelangt man an die kilometerlangen Küsten und Strände. Hier hat man lange Sandstrände, die einem einen endlos weiten Blick auf den atlantischen Ozean gestatten.

Spätestens wenn man sieht wie die Sonne langsam hinter die Gebirgsketten samt den Wälder untergeht und dabei ein Feuerwerk von Farben wirft, merkt man wie atemberaubend schön die Naturlandschaft Galiciens ist.

Nachdem man sich mit der Landschaft befasst hat, sollte man sich der jahrtausendealten Kultur zuwenden. Diese zeichnet sich durch die historische Architektur, die traditionelle Kunst und die Küche Galiciens aus. So gibt es unzählige Sehenswürdigkeiten, die die historische Architektur repräsentieren. So sollte man sich die Kathedrale von Ourense, die Cabo Fisterra und andere typische Bauwerke anschauen.

Zudem wird man überall ähnlich gebaute Häuschen vorfinden, die den Namen „Hórreos“ tragen. Dies sind einfache, jedoch interessante Speicher für Feldfrüchte wie Mais und Korn. Solche detailreichen Bauwerke, die typisch sind, prägen die Architektur Galiciens und repräsentieren einen großen Teil der Geschichte und Gesellschaft.

galicien-1 Zu der traditionellen Kunst gehört eindeutig die Musik Galiciens. Diese ist gezeichnet durch Instrumente wie den Dudelsack und die Harfe und erinnert damit an keltische Musik wie die in Irland. Diese Musik findet noch viel Begeisterung in Galicien. Besonders auf Festivitäten wird diese traditionelle Musik gespielt. Gelegenheiten, um diese Musik zu hören, gibt es genug, und zwar durch die rund 4000 Festivitäten im Jahr.

Anschließend sollte man noch die traditionelle Küche Galiciens erwähnen, die authentischer und frischer nicht sein könnte. Zu den Spezialitäten gehören Krusten- und Schalenweichtiere, die die Küche Galiciens mit den Teigbeilagen und pikant Gewürzten Füllungen auszeichnen. Zu den traditionellen Gerichten gibt es schließlich auch einen Wein aus der Heimat. Abschließend ist zu sagen, dass Galicien eine faszinierende Region ist, die zu den schönsten und interessantesten Regionen Spaniens gehört. Galicien ist eine traumhaft schöne Region.

Oktober 8th, 2010 | Leave a Comment

Übernachten in den Paradores – Spaniens romantische Mitte erkunden

Ein Parador – das ist ein Hotel, das sich in historischen Gebäuden in Spanien befindet. Die wohl schönsten dieser Paradores stehen in Kastilien. Das beste daran ist, dass es kein Vermögen kostet, dort zu übernachten. Wer sich für diese Paradores interessiert, der sollte durch die Mitte Spaniens einfach eine kleine Rundreise machen, und verschiedene davon ausprobieren.

parador Beispielsweise Cuenca könnte eine Station einer solchen Rundreise sein. Aus jedem einzelnen Stein kann man hier die Geschichte förmlich heraushören. Besonders spektakulär sind hier aber die Häuser, die hängen wie Akrobaten, und zwar über einer Schlucht. Sie scheinen hier richtig zu balancieren.

Auch Alcalá kommt in Frage, dort kann man eine der ältesten Universitäten von ganz Europa besuchen. Wenn man durch das historische Stadttor tritt, dann staunt man meistens nicht schlecht, denn auf den Stadttürmen gibt es überall Störche. Diese trifft man aufgrund der Wärme, die das ganze Jahr über herrscht, auch immer an. In der ehemaligen Schule des Santo-Tomás-Dominikanerordens aus dem siebzehnten Jahrhundert, das stilvoll renoviert wurde, befindet sich heute ein wunderbares Hotel, das eine echte Ruheoase darstellt in der sonst so quirligen Stadt.

Über Segovia erhebt sich die Burg Alcázar wie ein richtiges Filmschloss. Es thront auf einem grünen Hügel über der Stadt. Diese Burg befindet sich genau an der Stelle, wo die Flüsse Clamores und Eresma zusammenströmen. Fast wirkt die ganze Szenerie etwas unwirklich. Im Stadtkern von der Stadt Segovia gibt es rund zwanzig romanische Kirchen, die man auch besichtigen kann. Etwas außerhalb befindet sich dann das Hotel mit einem tollen Pool auf einem schönen sanften Hügel. Fast alle Türme der Altstadt kann man von dort aus sehen.

Die schönste Stadtmauer in ganz Kastilien, vielleicht auch von ganz Spanien, findet man in Ávila. Diese imposante Stadtmauer sieht man bereits, wenn man mit dem Auto auf der Straße anreist. Der Ort Ávila wird von 88 Türmen, die sandsteinfarben sind, und neun Stadttoren bewacht. Im Licht der Morgensonne ist der Anblick wirklich atemberaubend. Auf dieser Mauer kann man auch einmal rund um die ganze Stadt wandern. Hier gibt es als Parador ein prächtiges Palais, das aus dem 16. Jahrhundert stammt. Es fügt sich wunderbar in die Stadtmauer ein. Reich verzierte Räume gibt es hier, und unter Glas im Garten kann man Altertumsfunde bewundern. Hier kann man eine fast schon klösterliche Abgeschiedenheit und Ruhe erleben.

plaza da espana 2 Der schönste Marktplatz im Land – der soll nach den Angaben der Spanier in der Stadt Salamanca liegen. Die Plaza Mayor mit dem prächtigen sandsteinfarben Rathaus und auch den vielen Büsten unterschiedlicher Könige ist schon eine Reise wert. Dieser gesamte Platz ist ein Geschenk an die Einwohner von Salamanca, das sie vom ersten spanischen König aus dem Hause Bourbon, Philipp V., erhielten, weil sie sich im Erbfolgekrieg geschlossen hinter ihn stellten.

Auch die spanischen Royals waren seit jeher in Kastilien verliebt, und das ist bis heute so geblieben. Sie beteten in vielen Kirchen und übernachteten in einigen Räumen dieser Städte, und auch Felipe und Letizia werden sehr oft in dieser Region gesichtet, denn hier können sie wirklich einmal abspannen vom hektischen Alltag.

Oktober 4th, 2010 | Leave a Comment

Menorca – die wilde Perle der Balearen

Wenn der König wirklich recht hat, dann wird die beste „Caldereta de Langosta“, das ist die berühmte Langustensuppe Spaniens, im Restaurant „Es Pla“ zubereitet, das in Fornells sein zuhause hat. Diese Frage wird in dem kleinen Fischerdorf Fornells sehr oft und natürlich sehr leidenschaftlich diskutiert. Zwar hat man hier im „Es Pla“ schon des öfteren den spanischen König Juan Carlos I. bewirten dürfen, aber menorca-1 auch die Caldereta der Restaurants „Es Port“ und „Es Cranc“werden hochgelobt, und das nicht nur von den ganzen Einheimischen, sondern auch von den Urlaubern.

Aber es gibt noch eine weitere Streitfrage, der man sich auf Menorca mit fast dergleichen Hingabe widmet, und dabei geht es um den definitiv schönsten Strand der Insel. Die Meinungen gehen in dieser Frage weit auseinander, und die Qual der Wahl ist sehr groß, denn anders als bei den drei Restaurants geht es hier um rund 55 romantische Buchten und goldene Küstenabschnitte.

Ganz weit vorne in der Liste befinden sich in einer schönen Regelmäßigkeit diese Strände:

Die sehr traumhafte Cala Macarella, die benachbarte Cala Macarelleta, die von Felsen umrahmte Cala Mitjana und auch die fantastische Cala Algaiarens.

Trotz dieses mehr als reichhaltigen Angebots für Sonnenanbeter und Badefans schaut man von Menorca aus oft schon einmal etwas neidisch hinüber auf die große Schwester Mallorca. Aber auf diesen Trubel und den Ansturm von Touristen steht eben nicht jeder, und Menorca zeigt, dass die Kleinere auch die Schönere in Spanien sein kann. Wenn es nach der naturbelassenen Ursprünglichkeit geht, dann trifft dies auch ohne weiteres zu.

Ist man zu Gast in einem Hotel in Cala Tirant, dann kann man an einem schönen Morgen im Spätsommer auch einmal losradeln, und dann erreicht man nach einer guten halben Stunde auch den nördlichsten Punkt der Insel, das Cap de Cavalleria mit seinem schönen weißen Leuchtturm. Den Turm an sich kann man zwar nicht besteigen, aber auch so ist der Blick über die schroffe Steilküste recht atemberaubend.

Auf dem Rückweg ist auch etwas Zeit für eine kleine Kultur-Pause. Im Ecomuseum de Cap de Cavalleria gibt es sehr viele Sachen zu bestaunen, die noch aus der Zeit der römischen Besiedlung stammen.

Auch mit einem Mietwagen kann man die Insel erkunden, beispielsweise kann man im Südosten die Inselhauptstadt Mahón besichtigen. Sie liegt am Südende eines fjordartigen Meeresarmes, der zugleich als einer der größten Naturhäfen der ganzen Welt gilt. Die Altstadt thront auf einem Plateau über dem Wasser, und zwar mit all ihren Kirchen und dem Gassengewirr mit den bunten Märkten.

menorca Die relativ viel befahrene ME1 führt quer über die Insel, und trotzdem dort sehr viel los ist, lohnt es sich doch, sich auf der Tour westwärts zu bewegen. Auf dem Weg liegt das Städtchen Alaior mit seinem aus dem Jahre 1623 stammenden Franziskanerkloster und der barocken Pfarrkirche Santa Eulàlia. Berühmt ist der Ort aber auch für den typischen Menorca-Käse „Queso Mahón“.

Weiter geht es dann zum Ort Ferreries, der schön malerisch und ganz weiß ist. Mit seinen gerade einmal 5000 Einwohnern hat es der Ort zu einem weithin bekannten Zentrum für die Schuh-Herstellung gebracht. Die hier produzierte Ware wird in mehreren Geschäften im Fabrikverkauf angeboten.

Viele weitere Orte gilt es auf Menorca zu erkunden, und überall gibt es etwas zu sehen, das man vorher nicht erlebt hat. Die kleine Schwester steht ihrem großen Vorbild Mallorca in nichts nach.

September 16th, 2010 | Leave a Comment

Eivissa – die Baleareninsel auch bekannt als Ibiza

Ibiza ist jedem ein Begriff, und auf Katalan heißt diese Insel Eivissa. Dass es hier noch weitaus mehr gibt als nur Party und Strand, das wissen allerdings nur die wenigsten. Wunderbare stille Ecken findet man hier ebenso, und auch sportlich gesehen kann man einiges erleben.

Natürlich gibt es auf Ibiza auch genug wunderschöne Strände, rund fünfzig Strände und Buchten sind es wohl insgesamt. eivissa Lichtjahre vom ganzen Partyrummel entfernt befindet sich die Cala Boix, dieser Sandstrand ist von grünen Hügeln umrandet und befindet sich im Nordosten der Insel, unterhalb von Sant Vincent. Eine leichte Brandung und Wasser, das mit fünfundzwanzig Grad angenehm warm und trotzdem erfrischend zugleich ist, das gibt es hier zu finden.

An der 200 Kilometer langen Küste von Ibiza gibt es sehr viele solcher touristischen Geheimtipps, die nicht so überlaufen sind wie viele andere der Strände. An der Südwestspitze befindet sich die Cala d´Hort, und von hier aus kommt man ganz ohne Probleme zu einer viel ruhigeren Bucht, der Cala Vadella. Wer gerne ganz in Ruhe seinen Urlaubskrimi lesen möchte, der ist hier an der richtigen Stelle. Das schöne Spanien zeigt sich hier von seiner besten Seite.

Im äußersten Norden von Ibiza befindet sich eine der schönsten Küsten, und hier liegt Portinatx mit drei sehr schönen Buchten. Wer gerne schnorchelt oder taucht, der ist bestens aufgehoben. Im tiefblauen Wasser dümpeln zudem noch schöne Segelboote.

Viele Paare möchten sehr gerne einmal eine romantische Zweisamkeit erleben. Wer einmal ganz für sich alleine sein möchte, der kann zur Felseninsel Es Vedra hinüberrudern, und dort kann man sich ein lauschiges Plätzchen suchen. Diese Insel liegt nur wenig hundert Meter von Ibiza entfernt, man muss also kein professioneller Ruderer sein, um die Insel erreichen zu können. Abends kann man dann gut im Strandrestaurant „El Carmen“ in Cala d´Hort einkehren und die für viele beste Paella der ganzen Insel genießen. Von hier hat man auch den besten Blick auf die Felseninsel, die dann in ein leuchtendes Himmelsrot getaucht ist.

Auch als Hochzeitsinsel hat sich Ibiza mittlerweile einen Namen gemacht. Das ist deshalb besonders schön, weil man sich hier entweder in einer schönen kleinen weißen Kirche trauen lassen kann, oder auch ganz romantisch am Strand.

Auch zum Shoppen bietet sich hier eine mehr als gute Gelegenheit. Die engen Gassen von Dalt Vila bieten eine urige Atmosphäre, denn Dalt Vila ist die historische Festungsanlage von Ibiza-Stadt. Das Restaurant „La Oliva“ ist hier ein guter Tipp, allerdings muss man in der Hauptsaison schon einen Tisch vorbestellen, sonst wird man keinen Platz bekommen.

In der Inselmitte findet man das urige Örtchen Santa Gertrudis, hier kann man in der Bar „Es Canto“ den weit und breit besten Café con leche genießen, diesen Milchkaffee beherrscht man hier perfekt.

The magical island of Es Vedra Wer handgefertigte Sandalen liebt, der sollte sich das „El Parral“ vornehmen, es befindet sich in der City von San Antonio. Für wen es lieber ein Hippiekleid sein soll, der findet so etwas am Dorfrand von Sant Carles, und zwar im Nordosten der Insel, wo samstags der Markt zu finden ist. Übrigens ist handeln hier an der Tagesordnung, und so kann man auch schon sehr viel Geld sparen.

Wer sich ein paar Pfündchen im Urlaub angefuttert hat, der kann sie auch gleich auf der Insel wieder abtrainieren. Überall auf der Insel ist es problemlos möglich, Mountain-Bikes zu leihen und somit schöne Bergtouren zu machen. Anbieten kann sich hierfür der Torre del Pirata. Auch eine Wanderung durch schöne kühle Pinienwälder ist immer wieder sehr beliebt bei den Urlaubern. Auch Ausflüge in den Norden Ibizas, wo es ein fast unbekanntes Bergland gibt, wird immer mehr nachgefragt. Amunts ist hier das Stichwort, dort kann man wunderbare Schmetterlinge, Echsen und Greifvögel beobachten.

August 23rd, 2010 | Leave a Comment

Ein Langzeiturlaub auf den Kanarischen Inseln- ganz einfach dem Winter entfliehen

Nach einem arbeitsreichen Leben fragen sich manche, was nun aus der vielen freien Zeit werden soll. Natürlich ist es immer eine Umstellung, aus einem aktiven und von Terminen bestimmten Leben in einen eher „zeitlosen“ Alltag zu wechseln.

langzeiturlaub Wer sich nun nicht mit Enkeln beschäftigen kann bzw. möchte, muss aber trotzdem nicht in Langeweile versinken. Oft sind es gesundheitliche Gründe oder ein Urlaub, die die Gedanken in eine bestimmte Richtung lenken: Warum nicht einfach Langzeiturlaub machen, in einer Gegend mit angenehmem Klima und dem Meer vor der Türe? Die Kanarischen Inseln sind ein beliebtes Ziel für einen solchen Langzeiturlaub. Viele Deutsche haben hier bereits ein- oder mehrmals den regulären Urlaub verbracht, und kennen eine oder mehrere der Inseln. Bewohnte Kanarische Inseln sind: Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro, und sie alle sind durchaus allgemein bekannt für ihr wunderbares Urlaubswetter.

Es ist eigentlich ganzjährig schön sonnig und warm, es gibt wenige, aber ausreichend Niederschläge, um Wasserversorgung für Mensch, Tier und die üppige Pflanzenwelt zu sichern, und das Seeklima sorgt kontinuierlich für Temperaturausgleich, so dass es nur sehr selten zu heiß wird.

Obwohl vor der Westküste Afrikas gelegen, gehören die Kanaren seit dem Jahr 1496 zu Spanien. Schon einige Hundert Deutsche verbringen die hiesigen Wintermonate auf einer der Inseln. Natürlich bedeutet eine solch lange Abwesenheit eine gründliche Planung. Möglich ist ein solcher Langzeiturlaub aber nicht nur für gut Betuchte, auch ein durchschnittliches Einkommen reicht bei guter Verwaltung aus. Wichtig ist zunächst, den Langzeiturlaub auch langfristig zu planen.

Die Unterkunft vor Ort bucht man am besten auch wirklich vor Ort, also bei einem Kurzurlaub vorab. Nicht alle Appartement- Besitzer lassen sich auf Langzeiturlauber ein, da diese weniger Miete zahlen als der Tourist mit durchschnittlicher Aufenthaltsdauer. Allerdings sind Langzeiturlauber bei den meisten Eigentümern recht beliebt, da sie für die gemietete Wohnung echte Verantwortung übernehmen.

Große Kanarische Inseln wie zum Beispiel Fuerteventura, Teneriffa und Gran Canaria informieren im Internet über Wohnanlagen, in denen Langzeiturlauber willkommen sind. Dennoch sollte über den endgültigen Mietpreis vor Ort verhandelt werden, wer geschickt ist kann deutliche Rabatte von bis zu 40% gegenüber der regulären Urlaubsmiete herausholen.

Sea Surf Als nächstes gilt es, für die Dauer des geplanten Aufenthaltes in Spanien alles zu Hause abzubestellen, was sich abbestellen lässt. Zeitungen, Zeitschriften und andere Abos sollten entweder umgestellt oder gekündigt werden, manche Firmen bieten auch ein Aussetzen von der Belieferung für einen vorab festgelegten Zeitraum an. Alle nicht zwingend benötigten Stromverbraucher im heimischen Haushalt sollten vom Netz genommen und die Heizung auf eine niedrige Raumtemperatur von 10 – 12 °C eingestellt werden. Auch die Pkw und andere Kfz können während des Langzeiturlaubs abgemeldet werden, um keine Kosten für Steuer und Versicherung entstehen zu lassen.

Möglichkeiten für Einsparungen gibt es viele, eine persönliche Liste wird sicher nach und nach immer länger und sollte in jedem Fall schriftlich fixiert werden. Wer die bezaubernde Landschaft, die interessante Flora und Fauna sowie den freundlichen Menschenschlag der Kanaren häufiger für längere Aufenthalte besuchen wird, sollte über den Kauf einer Ferienwohnung auf einer Trauminsel nachdenken.

Juli 30th, 2010 | 1 Comment

Spanien ohne Strand erleben – eine Städtereise nach Madrid

Ein für Spanien eher ungewöhnliches Reiseziel ist die Hauptstadt Madrid. Natürlich, die meisten Urlauber suchen in Spanien nach Strand und Meer, und damit kann Madrid aufgrund seiner absolut zentralen Lage im Landesinnern natürlich nicht dienen.

Plaza de Cibeles, Madrid at night Ich möchte Madrid aber dennoch, oder gerade deshalb, empfehlen. Hier erfährt man ein anderes Spanien, ein echteres, und kann ganz nebenher noch einiges an Kulturhistorie und modernem Leben Spaniens mitnehmen. Begründet durch die Errichtung einer maurischen Burg entstand etwa ab dem Jahr 852 nach Christus die heutige Metropole Madrid. Sie ist bis heute nicht nur Spaniens politische Hauptstadt, sondern ebenfalls Sitz des Königshauses sowie Zentrum von Bildung, Kultur und Kirche.

Während eines Aufenthalts hier, der sich übrigens hervorragend an ein paar Tage am Strand anschließen lässt, sollte man keinesfalls die Besichtigung des Königspalastes und der Almudena Kathedrale versäumen, nur von einem Besuch in der Stierkampfarena „Las Ventas“ rate ich aus persönlicher Überzeugung ab. Die Anzahl an Museen und Theatern sowie weiteren zu besichtigenden Gebäuden von historischer Bedeutung ist immens.

Mir persönlich hat aufgrund der Art der Ausstellung das archäologische Nationalmuseum, das „Museo Arquelógico Nacional“, am besten gefallen. Weltberühmt, aber von mir unbesichtigt, ist natürlich das „Museo del Prado“ mit seinen Sammlungen bedeutender Gemälde und Skulpturen.

Viele Parks und Plätze in der Stadt laden dazu ein, die Sightseeing-Touren zu Fuß zu bewältigen und gleich auf dem Weg zur Sehenswürdigkeit andere zu durch- bzw. überqueren.

Dennoch empfehle ich, die Routen mit dem Liniennetz der Madrider S-Bahn „Cercanias“ abzustimmen und die Schuhsohlen und Waden zu schonen. Jeder mit ein wenig S-Bahn- Erfahrung wird sich auch im Liniennetz von Europas drittgrößter Stadt zurechtfinden. Ich gebe allerdings zu, dass mich bei meinem Besuch in Madrid weniger die kulturelle Seite der Stadt fasziniert hat, denn die nächtliche. Das Madrider Nachtleben ist wirklich einzigartig, bunt und vielfältig. Vorsicht, die Kriminalitätsrate ist durchaus recht hoch und man sollte entweder nicht allein unterwegs sein, oder aber ein Pfefferspray oder ähnliches bei sich tragen, insbesondere als Frau.

Monument al Alfonso XII Andererseits muss man auch sagen, dass den Einheimischen, welche hier üblicherweise auf Touristinnen-Fang sind, genug Auswahl zur Verfügung steht. Die typische Madrider Partynacht startet auf dem Platz „Puerta del Sol“, an dem sich schon einige nette Bars und Restaurants finden. „La Fontana de Oro“ zum Beispiel ist ein sehr gemütlicher Irish Pub, den ich mehr als einmal besucht habe und in dem es mir immer sehr gut gefallen hat. Freundliche Leute, trotz der Fülle recht guter und schneller Service und ab und an Live-Musik. Auch im „O´Neills“ kann man sich als Fan von irischer Musik und Guinness absolut wohl fühlen.

Übrigens beginnt der Party Abend in Madrid zwar an jedem Tag der Woche, aber nie vor 22:00 Uhr. Wer später noch in einen Club oder eine Disco wechselt, wird sich hier vor 1:00 Uhr früh sehr einsam fühlen. Dann aber beginnt der Run auf Taxen und die Schlangen vor den Türen wachsen. Ähnliche Fülle hat man in den ersten morgendlichen S-Bahnen zu erwarten, wenn die Nachtschwärmer in ihre Betten zurückkehren.

Juni 18th, 2010 | 1 Comment

Valencia – immer eine Reise wert

Ein wunderbares Ziel für eine Spanien-Reise ist die Region Valencia, etwa 320 km südlich der Landeshauptstadt Madrid an der Küste des Mittelmeeres gelegen. Nicht nur, dass es sich hier um eine Region mit nahezu sicherem Sonnenwetter handelt, die Temperaturen werden aufgrund des Seeklimas auch bei Höchstwerten in den Sommermonaten noch als angenehm empfunden.

Spanish tapas Allerdings möchte ich empfehlen, Valencia nicht nur für einen reinen Badeurlaub aufzusuchen – dazu bieten Stadt und Umland einfach zu viele Sehenswürdigkeiten, sowie kulturelle als auch sportliche Events. Auch Aktivurlaube für Wassersportler sind hier beliebt, gern kombiniert mit entspannenden Wellnesstagen.

Ich habe Valencia vor einiger Zeit als Sprachschülerin besucht und mich für drei Wochen in Ruhe umsehen können. In der Stadt haben sich überdurchschnittlich viele Sprachschulen angesiedelt, die inzwischen aufgrund des Wettbewerbs noch viele zusätzliche Angebote machen. Angefangen bei der Reiseorganisation und der Unterbringung bis hin zu Tagesausflügen zur beeindruckenden Kathedrale von Valencia aus dem 13. Jahrhundert und dem Besuch der „Ciudad de las Artes y de las Ciencias“, einer vom Architekten Calatrava im ehemaligen Flussbett des Turia errichteten „Stadt der Künste und der Wissenschaft“, bis hin zum Besuch einer Segalregatta war im Reisepreis alles enthalten – und mein Spanisch ist heute auch sehr gut.

Natürlich hat auch das Nachtleben Valencias mich am ein oder anderen Abend in seinen Bann gezogen. Obwohl die Stadt mit über 800.000 Einwohnern und zur Hauptsaison fast noch einmal so vielen Touristen die drittgrößte des Landes ist, gibt es in den kleineren Gassen richtig heimelige kleine Cafés und Bars. Auch die Restaurants in Valencia haben mich immer wieder positiv überrascht – und ich habe so viele leckere Varianten des spanischen Nationalgerichts „Paella“ entdeckt, wie ich nie für möglich gehalten hatte.

Als eines der am meisten beeindruckenden Erlebnisse meines Aufenthaltes in Spanien möchte ich den Besuch des L´Oceanogràfic in der Ciudad de las Artes y de las Ciencias schildern, dem größten Aquarium Europas. Neben den „üblichen Verdächtigen“, also Fischen des Mittelmeeres und der Ozeane, Haien und anderen Riffbewohnern sowie den Delfinen hat dies Aquarium eine faszinierende arktische Welt eingerichtet, die den Besuchern die Beobachtung von Pinguinen und Walen erlaubt.

Überwältigend war auch der Anblick der riesigen Makrelenschwärme, deren Überleben in einer begrenzten, künstlich errichteten Welt ich nie in dieser Anzahl für möglich gehalten hätte. valencia-1 Aufgrund dessen, dass ich im frühen Herbst in Valencia war, habe ich leider die „Fallas“ nicht erleben dürfen, die jährlich im März stattfinden und ein absolutes kulturelles Highlight darstellen. Im deutlich katholisch geprägten Spanien werden vielerorts Feste zu Ehren von Heiligen abgehalten, die Fallas von Valencia mit ihrer Widmung an Josef, dem Zimmermann, gehören aber wohl zu den größten. Über mehrere Tage hinweg werden im ganzen Stadtgebiet satirisch angehauchte Figuren aus Holz und Pappmaché aufgestellt und jeden Tag mit einem kleineren, sowie zum Abschluss mit einem besonders großen Feuerwerk gefeiert. Umzüge von Menschen in den bunten, traditionellen Trachten der Region ziehen durch die Straßen und überall wird auf die typisch südländische Art in den Gassen geschlemmt und getrunken. Mein nächstes Ziel für einen Urlaub in Spanien steht auf jeden Fall fest!

Juni 14th, 2010 | 1 Comment

Den Frühling in Spaniens Traumstadt Barcelona erleben

Wir mussten hier ja jetzt sehr lange auf unseren Frühling warten. Wer dies nächstes Jahr vermeiden möchte, der kann bereits im Februar nach Spanien fahren und ihn in der spannendsten Stadt von ganz Spanien erleben – Barcelona. Zu dieser Zeit herrschen hier bereits Temperaturen von zwanzig Grad. Das sind wahrlich traumhafte Aussichten, während Deutschland noch mitten im Winter gefangen ist. Im Freien sind bereits die Tische der Cafés zu sehen, und hier kann man in aller Ruhe seinen Morgenkaffee im Sonnenschein auf der Placa Reial genießen.

Und von diesem schönsten Platz in ganz Barcelona kann man mit ein paar Schritten zu den Mode-Shops der Rambla kommen. Dies ist ein ganz einzigartiger Boulevard, der bis hinunter zum Hafen führt. Hier gibt es unzählige Kioske, bunte Blumengeschäfte und auch Schatten spendende Bäume.

fruhling-in-spanien Einst machten hier Lastkähne fest, heute gibt es hier Designer-Bars mit Meerblick. Und alle, die es in Barcelona zu etwas gebracht haben, liegen mit ihren Schiffen in der Marina Port Vell.

Eine völlig andere Welt ist das Barri Gòtic, denn dieses Viertel ist sehr romantisch. Viele der Baudenkmäler, die es hier in den Gassen gibt, stammen aus dem vierzehnten oder auch fünfzehnten Jahrhundert.

Auch ganz fantastische Museen gibt es in Barcelona zu erkunden. Einen Urlaubstag wert sind auf jeden Fall die „Fundació Joan Miró“, das „Museu Picasso“ oder auch das Meereskundliche Museum.

Auch grüne Oasen sind hier zu finden, die Parks locken zum Entspannen oder auch zu einem Picknick. Am schönsten sind hier der Parc de la Ciutadella, der hoch oben auf dem 173 Meter hohen Hausberg Montjuic liegt, oder auch der Parc Güell, der von dem spanischen Star-Architekten Antoni Gaudi gestaltet wurde.

Fährt man dann mit der U-Bahn in Richtung Nou Camp, dann kann man neben dem Stadion das Fußball-Team des legendären FC Barcelona trainieren sehen. Da das Training öffentlich ist, kann man hier die Stars einmal hautnah erleben.

Eine der sehenswertesten Kirchen der ganzen Welt ist ebenfalls in Barcelona zu finden – die Kathedrale La Sagrada Família. Führungen finden hier viermal pro Tag statt. Nach fünfzig Minuten hat man dann das Bauwerk ausgiebig bewundert und kann sich wieder der schönen Frühlingssonne zuwenden.

Mai 21st, 2010 | 1 Comment

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