Bekannt in der ganzen Welt – der Christkindlesmarkt Nürnberg

Im Herzen von Nürnberg, am Freitag vor dem ersten Advent, eröffnet der wohl berühmteste Weihnachtsmarkt in Deutschland, der Nürnberger Christkindlesmarkt im schönen Bayern. Traditionell eröffnet das Nürnberger Christkind vor der Frauenkirche den Markt feierlich mit einem Prolog.

nuernberg Jährlich besuchen mehr als zwei Millionen Menschen aus aller Welt den Christkindlesmarkt in Nürnberg. An den circa 180 Holzbuden, welche mit rot-weißem Stoff dekoriert sind, bieten rund 200 Händler traditionelle vorweihnachtliche Waren. Dazu zählen natürlich der Nürnberger Lebkuchen, verschiedene Back- und Süßwaren, Christbaumschmuck, wertvolle Krippen, Kerzen, Artikel aus dem Kunstgewerbe und natürlich Spielzeug für Jung und Alt. Doch was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne die leckeren Nürnberger Rostbratwürste, Glühwein und all die anderen kulinarischen Köstlichkeiten.

Damit die Tradition und die Qualität der angebotenen Waren konstant bleiben, werden regelmäßig Warenkontrollen durchgeführt. Seit dem Jahr 1981 wird die schönste Bude mit dem „Zwetschgermoh“ in Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Und jeder Budenbetreiber möchte diese Auszeichnung erhalten. Doch der Nürnberger Christkindlesmarkt ist nicht nur einer der schönsten und größten Weihnachtsmärkte, sondern auch einer der ältesten in Deutschland. Bis in die Mitte des 16. Jahrhundert lässt sich die vorweihnachtliche Verkaufsmesse zurück verfolgen.

Seit 1969 wird alle zwei Jahre ein Mädchen zwischen 16 und 19 Jahren aus Nürnberg zum Christkind gewählt. In einem weiß-goldenem Gewand, langen, blonden Locken und einer goldenen Krone auf dem Kopf übernimmt das gewählte Mädchen in der Adventszeit die Rolle einer wichtigen Repräsentantin der Stadt und des traditionsreichen Christkindlesmarktes. Erste Aufgabe ist der feierliche Prolog zur Eröffnung des Christkindlesmarktes Nürnberg. Hunderttausende kommen zu diesem alljährlichen Spektakel. Regelmäßig kommt das Christkind auf den Markt und in die Kinderweihnacht, auch zur Märchenstunde im „Sternenhaus“, ist das Christkind anzutreffen, hier liest es Geschichten rund um die Weihnachtszeit vor.

Doch nicht nur die Besuche auf dem Christkindlesmarkt gehören zu den Aufgaben des amtierenden Christkindes. In den Kinderkliniken schaut das Christkind nach den Kindern, die nicht zu ihm in die Kinderweihnacht kommen können. Auch karitative Einrichtungen werden regelmäßig vom Christkind besucht. Durch verschiedene Fernsehübertragungen in alle Welt ist das Nürnberger Christkind fast überall auf der Welt bekannt.

Für die kleinen Besucher des Christkindlesmarktes in Nürnberg ist der Besuch in der Kinderweihnacht ein Höhepunkt. In der Weihnachtsbäckerei, in der Kerzenwerkstatt oder der Glaswerkstadt können Kinder unter fachkundiger Anleitung und Betreuung kleine Weihnachtsgeschenke selbst basteln. Im Nikolaushaus können Kinder ihre Wünsche an das Christkind persönlich vortragen. nuernberg-1 Nach Terminabsprache haben Eltern oder Großeltern die Möglichkeit, kleine Päckchen beim Nikolaus zu hinterlegen. Dieser überreicht die Präsente dann persönlich im Nikolaushaus.

Auch ein Besuch des Sternenhauses ist bei vielen Familien ein fester Bestandteil in der Vorweihnachtszeit. Mit klassischem Kindertheater über Puppenspielen, Geschichten oder Zaubereien wird das Warten auf den Heiligen Abend verkürzt. Doch nicht nur Kinderaugen leuchten, wenn sie über den Christkindlesmarkt bummeln. Junge und ältere Besucher aus der ganzen Welt genießen die vorweihnachtliche Stimmung auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt und lassen sich verzaubern.

Mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm auf der Bühne, einem heißen Glühwein oder einer deftigen Bratwurst kommen alle Besucher des Christkindlesmarktes auf ihre Kosten und verleben unvergessene Stunden auf einem der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands.

 

November 9th, 2011 | Leave a Comment

Weihnachtsmarkt in Aachen – stimmungsvolles Treiben rund um Rathaus und Marktplatz

Der Monat November ist für viele Menschen die Zeit, in der die Vorfreude auf Weihnachten beginnt. In vielen Städten beginnt hierzulande auch die Zeit der beliebten Weihnachtsmärkte und des stimmungsvollen Budenzaubers. Die Vorweihnachtszeit gilt auch als die Zeit der Besinnlichkeit und als Fest der Familie. weihnachtsmarkt-aachen Grund genug, einen der zahlreichen Weihnachtsmärkte zu besuchen.

Der Weihnachtsmarkt in Aachen gehört zu den bekannten und traditionellen Ereignissen in der Vorweihnachtszeit. Der Bereich rund um das Rathaus der Stadt verwandelt sich ab dem 18. November bis einen Tag vor Heiligabend in ein strahlendes Lichtermeer. Zahlreiche festlich geschmückte Weihnachtsbuden, von denen der Duft von Waffeln, Plätzchen und Glühwein ausgeht, reihen sich dicht aneinander und laden zum besinnlichen Verweilen ein.

Dabei kann der Weihnachtsmarkt in Aachen auf eine lange Geschichte zurück blicken, denn bereits seit Mitte der 70er Jahre locken weihnachtlich geschmückte Buden in die Kaiserstadt. Was einst als Printenmarkt anfing, der seinen Standort rund um den bekannten Elisenbrunnen hatte, überzeugt heute durch seine Vielfältigkeit als großer Weihnachtsmarkt auf dem Katschhof, dem Marktplatz und in den umliegenden malerischen Gassen. Immer mehr Aussteller und Kunsthandwerker zieht es zum bekannten Aachener Weihnachtsmarkt und auch die Zahl der Besucher aus der Region Nordrhein-Westfalen und von weit her steigt kontinuierlich. Das Hotel- und Gaststättengewerbe hat sich auf Übernachtungsgäste eingestellt, die den Aachener Weihnachtsmarkt und die touristischen Sehenswürdigkeiten über ein Wochenende kennen lernen wollen.

Händler wie auch Besucher von nah und fern tragen zum bunten Treiben des Aachener Weihnachtsmarktes bei, auf dem auch kulinarische Genüsse feilgeboten werden. Angefangen bei den für die Vorweihnachtszeit typischen Waffeln, den Lebkuchen und Printen, die in Aachen hergestellt werden, über kleine Snacks bis hin zu internationalen Gaumenfreuden bleiben hier nach einem ausgedehnten Bummel über den Aachener Weihnachtsmarkt keine Wünsche offen.

Wer sich für das Weihnachtsfest mit den Köstlichkeiten eindecken will, kann Christstollen, Zimtsterne und Spekulatius auch als kleine Präsente erstehen. Doch nicht nur der Gaumen kommt beim Aachener Weihnachtsmarkt auf seine Kosten. Alle, die noch ausgefallene Geschenke suchen, finden neben traditionellem Kunsthandwerk auch Weihnachtshütten, die passende Geschenkideen anbieten.

Bis zum 23. Dezember können Besucher der Stadt sich vom festlichen Flair des Weihnachtsmarktes verzaubern lassen. Daneben lohnt sich auch immer ein Bummel durch die Altstadt von Aachen. Malerische Gassen wie auch geschichtsträchtige Plätze versinnbildlichen die nahezu 2000-jährige Geschichte der Stadt. christmas reindeer Zahlreiche historische Brunnen, malerische Fassaden von Bürgerhäusern wie auch viele Geschäfte in unmittelbarer Nähe des Rathauses und des Doms laden zu einem Besuch ein, um den Facettenreichtum Aachens zu erkunden. Aachen gilt auch als Weihnachtsstadt, die Touristen anzieht, die ein paar besinnliche Tage fern ab vom alltäglichen Stress verbringen wollen. Die Kombination aus einer familiären Atmosphäre auf dem Aachener Weihnachtsmarkt und einem Aufenthalt in einem komfortablen Hotel ist eine ideale Gelegenheit, die Vorweihnachtszeit stimmungsvoll und entspannt zu genießen.

Der Aachener Weihnachtsmarkt ist weit über die Region hinaus bekannt und jedes Jahr kommen rund 1,5 Millionen Menschen auch aus dem Ausland in die historische Kaiserstadt, um einer der größten und schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands hautnah zu erleben.

November 8th, 2011 | Leave a Comment

Sonnige Herbsttage an der Mosel nicht nur für Romantiker

Es gibt einen sehr bekannten Moselwein, dessen Name zwar zu vielen Geschichten geführt hat, die sich um dessen Entstehung drehen, von denen aber keine so wirklich wahr ist. Der „Kröver Nacktarsch“ stammt wohl eher von den keltischen Wörtern „nack“ und „aras“ ab, das bedeutet nichts anderes als „kahler Hang“ und wird wohl auf den Lagennamen zurückgeführt.

mosel Was auch immer stimmt, den Urlaubern, die sich in einer der tollen Weinstuben in Kröv verwöhnen lassen mit einem schönen roten Spätburgunder oder auch dem genannten rassigen Riesling ist es sowieso wichtiger, dass der edle Tropfen auch richtig gut mundet. So kommt man gleich in die richtige Ferienlaune. Wer sich für seinen Urlaub diese Gegend ausgesucht hat, ist für gewöhnlich komplett auf das Genießen eingestellt.

Einige Besucher kommen hier aber auch durchaus einmal ins Schwitzen. Beispielsweise wenn sie auf dem sehr berühmten Klettersteig „Calmont“ wandern, der sich zwischen Ediger-Eller und Bremm befindet, um die schöne Aussicht zu genießen. Diese Wanderung führt in einem stetigen Auf und Ab durch die Weinberge. Hier ist auf jeden Fall Trittsicherheit gefragt. Dennoch entschädigt das Panorama mit dem blitzenden Band der Mosel für fast alle Strapazen, die man dafür auf sich genommen hat.

Es gibt hier einige Weinlagen wie der „Bernkasteler Doctor“, die „Zeller Schwarze Katz“ oder auch der schon erwähnte „Kröver Nacktarsch“, die diese Gegend hier berühmt gemacht haben, und zwar in ganz Europa. Hier muss man wirklich nicht unbedingt durch die Weinberge klettern, um den Reiz zu erleben, den diese unvergleichliche Flusslandschaft ausstrahlt. Es gibt viele Urlauber, die sehr gerne von Trier aus zu einer mehrtägigen Tour starten auf dem Moselradweg. Diese Tour führt die Radler über rund 200 Kilometer immer flussabwärts in Richtung Koblenz.

Aber auch in Trier sollte man sich vor dem Start der Tour etwas umschauen. Ihr sehr markantes Wahrzeichen ist die Porta Nigra, die rund 2000 Jahre alt ist. Dies ist einer der besterhaltenen Torbauten, die noch von den Römern nördlich der Alpen hinterlassen wurden. Die ebenfalls aus dieser Zeit stammenden Kaiserthermen hinterlassen einen guten Eindruck von der Bäderkultur der damaligen Zeit. Bis zum Kurfürstlichen Palais sind es auch dann nur noch wenige Minuten. Dieses gilt als einer der schönsten Paläste des Rokoko überhaupt.

mosel-1 Als erstes Etappenziel winkt der Weinort Trittenheim, der sich nur rund 35 Kilometer entfernt befindet. Auch wenn man es ganz gemütlich angehen lässt, erreicht man schon am nächsten Mittag Bernkastel-Kues. Hier gibt es schöne enge Gässchen und viele prächtige Fachwerkhäuser, die rund um den Marktplatz aufgestellt sind. Es gibt hier auch jede Menge alte Weinhöfe, die ganze Szenerie bietet Idylle pur. Das alles lädt zum Verweilen ein, und natürlich auch zu einem ausgiebigen Stadtbummel. Ein gutes Dutzend weiterer Winzerdörfer reihen sich moselabwärts aneinander. Ein Beispiel ist hier Traben-Trabach, die Doppelstadt, die durch eine Brücke miteinander verbunden ist.

Danach geht es weiter nach Cochem und anschließend nach Koblenz, das ist das Ziel dieser ereignisreichen Fahrt entlang der Mosel auf zwei Rädern, die nicht nur bestens geeignet ist für alle Romantiker und Weinliebhaber.

Oktober 20th, 2011 | Leave a Comment

Wein, Wandern und absolutes Wohlgefühl im Rheingau

Der Rheingau ist ein kleines aber sehr feines hessisches Weinanbaugebiet. Hier kann man wunderbar beispielsweise vom Städtchen Lorch aus seinen Weg mitten durch die Weinreben nehmen, hier bietet sich dem Besucher ein wirklich atemberaubendes Panorama. rheingau Hier findet man Weinberge soweit das Auge reicht. Dazwischen dann der majestätisch anmutende Rhein, der sich mittendurch schlängelt. Hier kann es schon einmal passieren, dass einem Menschen mit frisch gepresstem Federweißen entgegen kommen und einen dazu einladen, das ist die Mentalität der Menschen am Rhein.

Im Ort selbst kann man durch schmale Gassen bummeln, immer vorbei an den schönen weißen Fachwerkhäusern. Hier fühlt man sich wie mitten in einem Heimatfilm. Riesling, das ist hier die Traube der Region. Das ist der Tropfen, den bereits Goethe bei seinen Besuchen im Rheingau sehr geschätzt haben soll. Am liebsten tat er dies im Schloss Johannisberg, einem schönen sonnengelben Prachtbau. Hier wurde die Spätlese sozusagen erfunden. Die Mönche, die dort ansässig waren, ließen die Trauben so lange an den Reben, bis sie die nötige Süße hatten für den süffigen Tropfen. Die Ordensmänner erkannten, dass gut Ding immer Weile haben will.

Den schönsten Weinkeller der ganzen Region findet man aber wohl im Kloster Eberbach. Hier lagern wirklich uralte Eichenfässer in sehr tiefen Gewölben. Das ist eine ehrwürdige Szenerie, und daher wurde wohl auch dort der Film „Der Name der Rose“ gedreht. Bernd Eichinger war sehr angetan von dem fast 1000 Jahre alten Kloster, das wie eine Oase ganz abgeschieden im Wald liegt. Heute ist dort natürlich alles wieder ganz friedlich, und man kann die Stille genießen.

Der Rheingau ist zwar klein, aber durchaus fein. Er rangiert in Deutschland mit seinen 3100 Hektar nur an Platz sieben der Anbaugebiete. Das gleicht aber die Qualität der Weine wieder aus, die wirklich eine ganz besondere ist. Davon können sich die Gäste immer in den kleinen Schankwirtschaften oder auch an Ständen überzeugen. Zu dem edlen Tropfen bekommt man hier fast überall Wildschweinschinken gereicht.

Das ist natürlich auch in der berühmtesten Stadt des Rheingaus so, Rüdesheim. Hier glänzen in der schmalen Drosselgasse die grauen Schieferdächer im letzten Abendrot. Dann werden in den kleinen Wirtshäusern die Lichter angeknipst, und dann geht es dort noch einmal hoch her.

rheingau-1 Man kann auch mit der Seilbahn über den Rebhügeln zum Erholungsgebiet Niederwald schweben. Die Adlerwarte dort sollte man auf jeden Fall besucht haben. Hier werden verletzte Greifvögel liebevoll wieder aufgepäppelt, bis sie dann wieder ausgewildert werden können.

Auch ein Sinnbild der deutschen Geschichte, und das schon seit 1871, ist dort zu finden, und zwar der Niederwalddenkmal mit seiner bronzenen Germania, das 36 Meter hoch ist. Etwas weiter findet man das Kloster Sankt Hildegard. Hier gibt es eine kleine Goldschmiede, in der die Nonnen Schmuckstücke fertigen. Auch das sollte man einmal gesehen haben im schönen Rheingau, denn hier gibt es nicht nur Wein, sondern auch jede Menge zu sehen.

Oktober 17th, 2011 | Leave a Comment

Passau – das bayerische Venedig

Die rund 50.000 Einwohner zählende Universitätsstadt Passau gehört zu den schönsten Städten Niederbayerns. Als kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Niederbayern grenzt sie nicht nur an das Nachbarland Österreich, sondern beeindruckt Besucher durch ihre attraktive geographische Lage am Zusammenfluss von der Olz, dem Inn und der Donau. passau Darauf basiert auch die Bezeichnung „Dreiflüssestadt“, die dazu beiträgt, dass die zweitgrößte Stadt im Regierungsbezirk zu den beliebtesten Anziehungspunkten Bayerns gehört.

Dabei kann Passau auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück blicken, denn schon aus der Jungsteinzeit liegen Siedlungsspuren vor. Zur Blütezeit, im 17. Jahrhundert waren italienische Baumeister dafür verantwortlich, dass sich heute noch Touristen am barocken Stadtbild Passaus erfreuen können. Dazu gehören neben den zahlreichen Türmen und romantischen Plätzen auch gepflegte Promenaden und malerische Gassen mit kleinen Restaurants und Cafés. Im Herzen der Passauer Altstadt dominiert der St. Stephan Dom, der die größte und bedeutendste Domorgel der Welt beherbergt. Der sakrale Prachtbau befindet sich am höchsten Punkt der Innenstadt und begeistert heute viele Besucher der Stadt durch den Barockschmuck und den Klang der rund 18.000 Pfeifen, die über mehr als 230 Register bedient werden.

Doch nicht nur der Dom zieht Bayern-Urlauber in seinen Bann, sondern auch die Altstadt, in der zahlreiche Geschäfte unter Berücksichtigung der denkmalgeschützten Häuser zu einer Shopping-Tour einladen. Die malerischen Plätze im Herzen Passaus versprühen ein typisch italienisches Flair, und auf den Uferpromenaden und in den romantischen Gassen lässt es sich zu jeder Jahreszeit ideal verweilen.

Doch nicht nur die architektonischen Sehenswürdigkeiten prägen Passau, sondern auch die Flüsse und die Schifffahrt. Ideal ergänzt wird das Panorama durch die im Norden der Stadt liegende Burg Veste Oberhaus und die südlich gelegene Kirche Maria Hilf. Waren einst alle drei Flüsse für Passau von großer Bedeutung, nimmt heute nur noch die Donau in wirtschaftlicher Hinsicht einen hohen Stellenwert für die Personen- und Güterschifffahrt ein. Besucher der Stadt erleben auf den Ausflugsschiffen unvergessliche Reiseerlebnisse. Passagierschiffe, die auch von der Altstadtlände losfahren, laden nicht nur zu kleinen Rundfahrten ein, sondern auch langen Reisen, die einen ganzen Tag beanspruchen.

Wenngleich die niederbayerische Universitätsstadt viele historische Gebäude beherbergt, gehört Passau heute zu den modernen und aufgeschlossenen Städten, die besondere Erlebnisse für alle Sinne bietet. Museen, Theater, Kabarettveranstaltungen und zahlreiche Angebote für Kunstinteressierte ergänzen die attraktiven Flaniermeilen. Doch auch in sportlicher Hinsicht zeigt sich das bayerische Venedig von seiner aktiven Seite. passau-1 Der Zusatzname „Radlerstadt“ beweist, dass viele innerstädtische Bereiche verkehrsberuhigt sind und sich ideal auch mit Rädern, die überall gemietet werden können, problemlos erkunden lassen. Viele gut ausgebaute Rad- und Wanderwege wie auch eine große Vielfalt an Freizeitangeboten erweisen sich für Touristen als attraktiv, die einen Bayern-Urlaub facettenreich genießen wollen.

Neben all den Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Reizen nimmt auch die Gastronomie einen besonderen Stellenwert ein. Hier in Passau wird deutlich, dass Essen und Trinken tatsächlich Leib und Seele zusammen hält. Überall in den urigen Restaurants werden typisch bayerische wie auch österreichische Spezialitäten angeboten, und auch Weinkenner mit einem verwöhnten Gaumen kommen in Passau auf ihre Kosten.

Oktober 14th, 2011 | Leave a Comment

Amrum – die Insel der Freiheit

Amrum gehört zu den nordfriesischen deutschen Inseln und liegt zwischen Föhr und der großen Schwester Sylt. Das zum schleswig-holsteinischen Bundesland gehörende und rund 2.300 Insulaner zählende Eiland ist heute ein begehrtes Reiseziel, amrum und dies nicht nur bei deutschen Inselfans.

Als zehntgrößte Insel der Bundesrepublik ist Amrum eine der drei nordfriesischen Geestkerninseln, die im Osten an das Wattenmeer grenzt. Die urigen fünf Inseldörfer Nebel, Norddorf, Steenodde, Süddorf und Wittdün laden im östlichen Teil der Insel zu erholsamen Tagen im gesunden Reizklima der Nordsee ein. Auf dem Rücken der Geest finden Naturbegeisterte Gelegenheit, inmitten großer Heide- und Waldgebiete die landschaftlichen Reize zu erkunden, oder sich mit Joggen und Wanderungen sportlich zu betätigen. Zum Verweilen lädt der westlich der Waldgebiete gelegene Dünenstreifen ein, in dessen Zentrum die mit 32 Metern höchste Düne Amrums liegt.

Die aus drei Gemeinden bestehende Verwaltungslandschaft der Insel hat sich auf die Ansprüche von ruhesuchenden Touristen eingestellt und bietet komfortable Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels und für Familien mit Kindern interessanten Ferienwohnungen an.

Das Wattenmeer stellt für die Insel Amrum einen besonderen Stellenwert dar. Im Sommer 2009 wurde das Wattenmeer vor Amrum in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen und bietet mit diesem sich stets verändernden Naturraum eine facettenreiche Pflanzen- und Tierwelt. Vor Ort haben sich ortskundige Reiseführer darauf verlegt, Wanderungen anzubieten, die sich bei Jung und Alt wachsender Beliebtheit erfreuen. Doch nicht nur eine Stippvisite auf dem Meeresgrund gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Insel. Vom Leuchtturm aus lässt sich ein unvergesslicher Panoramablick genießen und wer sich näher über Flora und Fauna informieren will, findet in einem der naturkundlichen Zentren interessante Einblicke in die Inselwelt.

Der langgestreckte und feinsandige Strand zieht zu jeder Jahreszeit Insel-Fans an. Amrum ist das ideale Terrain für Kat-Segler, Surfer und Kiter. Einen problemlosen Einstieg in diese attraktiven Wassersportarten finden aktive Urlauber insbesondere bei Niedrigwasser, und wer zu den Geübten gehört, nutzt bei hohe Windstärken den Wellengang. An warmen Tagen können Sonnenhungrige hier entspannte Tage verbringen, und auch Kinder finden hier am flach abfallenden Strand ungetrübten Wasserspaß.

Einen Abstecher wert ist auch immer der Amrumer Yachthafen, der in der Nähe des Seezeichenhafens zu einem Besuch einlädt. In unmittelbarer Nachbarschaft bietet ein typisch norddeutsches Restaurant seine kulinarischen Genüsse an. amrum-1 Amrum überzeugt durch seine Vielfalt, denn nicht nur Familien mit Kindern fühlen sich auf dieser nordfriesischen Insel wohl, sondern auch Paare und junge Menschen. Schließlich sind die offerierten Angebote auf unterschiedliche Anforderungen von Touristen zugeschnitten, die sich in komfortabler Umgebung eine gesunde Nordseebrise um die Nase wehen lassen wollen.

Beliebt sind auch die „von Insel zu Insel Touren“, die bei Ebbe einen Besuch der Nachbarinseln ermöglichen. Wer Amrum mit dem Pferd erkunden will, wird unvergessliche Impressionen sammeln, auf dem Rücken eines Pferdes die atemberaubend schönen Küstenabschnitte zu erleben. Amrum wird nicht umsonst die Insel der Freiheit genannt.

 

Oktober 11th, 2011 | Leave a Comment

Die Schöne am Neckar – die passende Bezeichnung für Heidelberg

Es gibt einen echten Ohrwurm, der allerdings schon recht alt ist und bereits aus dem Jahre 1925 stammt, aber dennoch erkennt man ihn sofort, wenn die Rede davon ist, dass man sein Herz in Heidelberg verloren hat. Sehr viele Sänger wie Karel Gott oder auch René Kollo schwärmten von der Stadt, die auch gerne als die Schöne am Neckar bezeichnet wird. Jedes Jahr besuchen rund rund vier Millionen Gäste diese Perle der Romantik im schönen Baden-Württemberg.

Es gibt so einiges, das Heidelberg richtig unverwechselbar macht. Aber das wirklich Besondere ist hier wohl dieser Mix aus jungem Charme und auch der altehrwürdigen Vergangenheit. Diesen jungen Charme prägen hier nicht zuletzt die rund 30.000 Studenten, die hier an der Universität Heidelberg, die im Jahre 1386 gegründet wurde, studieren. Nicht vergessen sollte man hier auch die schöne malerische Lage direkt am Fluss Neckar, und zwar genau da, wo dieser den grünen schönen Odenwald verlässt.

Viele wird es freuen, dass man in Heidelberg wunderbar shoppen kann. Zuerst ein Bummel über die wunderbare Brücke aus altem Sandstein, und dann ist man auch schon mitten im Geschehen. heidelberg In der historischen Altstadt mit den alten Barock-Häusern gibt es sehr viele verwinkelte Gassen, die voll sind mit sehr originellen Boutiquen und auch Läden für Leckermäuler. Auch gemütliche Lokale gibt es hier zu finden. Die badische Küche hat in Heidelberg eine sehr lange Tradition. Zum Bummeln gibt es hier wirklich genug Gelegenheit, denn die Fußgängerzone ist ganze 1,6 Kilometer lang.

Heidelberg verfügt auch über die romantischste Ruine der Welt. Vom Kornmarkt aus gelangt man ganz bequem mit der nostalgischen Standseilbahn zu dieser Ruine, die früher einmal ein sehr imposantes Schloss war. Leider blieb davon nicht mehr allzu viel über, als die französischen Truppen im 17. Jahrhundert die Kurpfalz niederbrannten. Der Schlosshof wird von Bauten der Gotik gesäumt, aber auch der Renaissance und des Barocks. Untergebracht sind hier das Deutsche Apothekenmuseum und auch das Schlossmuseum. Und in diesen Gebäuden liegt auch das riesige Weinfass des Kurfürsten, das 221.726 Liter umfasst.

Auch auf Goethes Spuren kann man hier wandeln, und zwar auf der anderen Seite des Neckars. Hier führt auf 100 Metern Höhe der Philosophenweg am Heiligenberg vorbei. Das ist die Strecke, die Dichter und auch Denker berauschte mit der wundervollen Aussicht über das Neckartal. Das Schloss befindet sich auf gleicher Höhe, und wenn man diesen Weg am Nachmittag beschreitet, dann leuchtet das Schloss schön golden. Goethe war ganze sieben Mal dort, und war auch immer wieder aufs Neue begeistert.

Wer mag, der kann auch ganz leise mit einem Solarschiff über den Neckar fahren.

September 28th, 2011 | Leave a Comment

Urlaub auf Deutschlands größter Insel – das romantische Rügen erleben

Rügen war immer schon etwas Besonderes unter den deutschen Inseln. Jetzt ist wieder ein Highlight hinzugekommen, denn die UNESCO hat die Buchenwälder im „Nationalpark Jasmund“ zum „Weltnaturerbe“ ernannt. Mitten durch sie hindurch führt hier ein Wanderweg, und zwar genau bis zum Kreidefelsen „Königsstuhl“. ruegen Wer diesen Weg gerne nehmen möchte, der sollte dies am besten morgens tun, denn dann ist diese Tour wirklich am schönsten, wenn die Sonne den Wald und auch die Steilküste in ein ganz wunderbar verträumtes Licht taucht.

Rügen, diese Perle der Ostsee, befindet sich im Nordosten von Deutschland. Es gibt kaum eine andere Insel, die so viel Charme versprüht wie Rügen. Hier findet der Urlauber eine echte Idylle mit der Harmonie der kleinen Seen, der schön saftigen Wiesen und auch der fruchtbaren Kornfelder, die man in der Region Mönchgut erleben kann. Viele Urlauber verlieben sich sofort bei diesem Anblick und kommen immer wieder her.

Von Mönchgut aus ist es auch nur eine ganz gemütliche Fahrradtour entfernt bis nach Göhren, Sellin, Baabe und Binz. Bereits zu den Zeiten des Kaisers glänzten diese Ostseebäder. Auch heute ist es noch so, dass genau diese Villen das Flair der vergangenen Tage erahnen lassen.

In Sellin gibt es eine gut 400 Meter lange Seebrücke, die nach dem historischen Vorbild im Jahre 1998 neu errichtet wurde. Im Restaurant auf der Seebrücke kann man beispielsweise „Türmchen mit Kräutermatjes“ essen. Nachdem man sich hier gestärkt hat, kann man danach auch gut an den Strand gehen. Der schönste Strand von Rügen liegt sicherlich auf der Schaabe zu finden, das ist eine Landzunge, die rund zehn Kilometer lang ist. Sie befindet sich zwischen den beiden Landzungen Wittow und Jasmund.

Ein weiteres sehr gefragtes Ausflugsziel befindet sich noch etwas weiter, und das sind die Leuchttürme von Kap Arkona. Dies ist das „Nordkap Rügens“, aber dennoch ist es nicht der nördlichste Punkt auf der ganzen Insel, auch wenn das immer so gerne erzählt wird.

Wer es gerne noch ein klein wenig romantischer mag, der besucht Rügens autofreie Nachbarinsel, Hiddensee. Die Einheimischen nennen dieses Eiland auch ganz liebevoll „Dat söte Länneken“, was zu gut Deutsch „das süße Ländchen“ heißt. Hinüber kommt man gut mit dem Boot, und dann geht es entweder per Fahrrad weiter, oder auch mittels einer Kutsche.

Auch auf Rügen gibt es ein sehr nostalgisches Fortbewegungsmittel, und das ist der „Rasende Roland“. Dies wird vielen ein Begriff sein, dann dieser nette Zug schnauft bereits seit dem Jahre 1895 über die Insel. ruegen-1 Heute führt die Strecke von Putbus hinüber nach Göhren. Allerdings führt der Name dann doch etwas in die Irre, denn das „Rasen“ beschränkt sich auf eine Geschwindigkeit von höchstens 30 Stundenkilometern.

Sehr gut kann man am Jagdschloss Granitz aussteigen, und wer es dann mit den 154 Stufen der gusseisernen Wendeltreppe aufnimmt, der wird oben mit einer ganz wunderbaren Aussicht belohnt.

Leider scheint auch im Norden nicht immer die Sonne, aber es bietet sich hier eine gute Alternative, und das ist die „Jasmund Therme“. Wenn die Sonne dann doch wieder scheint, dann liegen auch die „Naturerbe“-Wälder wieder direkt vor der Haustür.

 

 

 

August 17th, 2011 | Leave a Comment

Die Ostfriesin mit sehr rustikalem Charme – Norderney

Als zweitgrößte ostfriesische Insel hat sich Norderney auf Tourismus ganzjährig eingestellt. Ob als Kurgast oder Urlauber, Promi oder Erstbesucher, hier wird jeder unkompliziert mit „He“ begrüßt. Viele der 5.800 Einwohner halten an ihren Traditionen fest und sprechen „plattdüsk“. Auch die Website von Norderney kann man auf plattdüsk genießen und sich auf die Sprache einstellen.

norderney Bereits bei der Ankunft an der Fähre in Norddeich riecht man die salzige Meeresluft, eine frische Brise und das Kreischen der Möwen lassen sofort Urlaubsstimmung aufkommen. Norderney ist für Bahn- und Autofahrer mit der Fähre in einer Stunde zu erreichen, aber auch per Flugzeug und natürlich mit eigenem Boot. Wer meint, im Urlaub auf sein Auto nicht verzichten zu können, kann sich auch auf Norderney auf Parkplatzsuche begeben oder Fahrten auf der Insel – natürlich unter Einhaltung der geltenden Beschränkungen – machen. Aber Norderney ist bei einer Länge von 14 km und einer Breite von bis zu 2,5 km auch gut zu Fuß, per Fahrrad oder mit Bussen und Taxen zu erkunden, 80 km ausgebaute Rad- und Wanderwege laden zu Erkundungen ein.

Auf der Insel Norderney wurde am 03.10.1797 das erste Nordseebad Deutschlands eröffnet, das bald zu den beliebtesten europäischen Bädern zählte. Es wurde zur Sommerresidenz des Königs und Hochadels. Viele Gebäude konnten aus dieser Zeit noch erhalten werden, das älteste und schönste ist hier das im klassizistischen Stil erbaute Conversationshaus, das heutige Kurzentrum inmitten des Ortes Norderney mit den von Säulen gesäumten Laubengang. Das besondere Klima auf der Insel wirkt bei vielen Krankheiten heilend und sorgt bis heute für regen Kurbetrieb.

Norderney bietet Hotels, Pensionen und viele Apartments in allen Kategorien, Campingplätze und Jugendherbergen und konnte im Jahre 2010 1,3 Millionen Übernachtungen verbuchen. Die Attraktion der Insel Norderney sind die Strände, Dünenlandschaften und das Wattenmeer, und die höchste Erhebung Ostfrieslands mit 24,4 Metern über NN, der Weißen Düne in der Inselmitte.

Bis zu 400 m breiten wunderschönen Sandstrand können Badegäste und Spaziergänger bei Ebbe und Flut, bei Wind und Sonne genießen, am bewachten Strand im Strandkorb oder an kleinen Buchten. Am Strand im Norden der Insel befinden sich überwiegend weiße und moderne Hotelanlagen, einige historische Bauten findet man noch am Weststrand. norderney-1 Etwa 8 km von der Ortsmitte entfernt in östlicher Richtung beginnt der FKK-Strand, ein Strandabschnitt mit vielen Sandbänken, der auch in der Hochsaison nicht so überlaufen ist wie die Strände im Ortskern und auch bekleidet besucht werden kann.

Ein Großteil der Insel Norderney steht unter Naturschutz. Das Wattenmeer bietet nicht nur Wattwürmer und ein unbeschreiblich angenehmes Gefühl beim Barfußlaufen, hier findet man eine Vielzahl und Vielfalt an Tierarten wie nirgendwo anders auf der Welt. Zehntausend verschiedene Pflanzen- und Tierarten und rund 10 – 12 Millionen Zugvögel haben hier ihren Lebensraum, seit 2009 wird das Wattenmeer als Weltnaturerbe geschützt. Natürlich kann man hierüber auch bei geführten Wattwanderungen viele Informationen erhalten. Wen wie viele andere die „Norderneysucht“ packt, der kann auch jederzeit für einen Kurztrip die Insel besuchen, auch Herbststürme und Eisschollen sind auf Norderney besonders reizvoll.

August 4th, 2011 | Leave a Comment

Sylt – weitaus mehr als nur Promis und Partys

Die größte deutsche Nordseeinsel hat natürlich als Mekka der Reichen einen besonderen Ruf erreicht, hier treffen sich immer wieder Stars und Sternchen und genießen die besonderen Angebote für gehobene Ansprüche. Immerhin hat Sylt mit fünf Restaurants, sylt-1 die mit Michelin-Sternen ausgezeichnet wurden, und sieben im Gault Millau verzeichneten Restaurants die höchste Dichte an ausgezeichneten Restaurants zu bieten.

Aber Sylt bietet nicht nur Erholung für Reiche, hier findet man eine abwechslungsreiche Natur, tolle Unterkünfte und Freizeitmöglichkeiten für Jedermann. Allein 40 Kilometer Sandstrand laden zu tollen Spaziergängen und die durchschnittlich 1650 jährlichen Sonnenstunden zu traumhaftem Badeurlaub ein, und natürlich zu Wassersport. An der Ostseite der Insel kann man das unter Naturschutz stehende unbeschreiblich schöne Wattenmeer genießen, und in jedem Ort auf Sylt gibt es andere Besonderheiten, die Urlauber überraschen. Die Dörfer der Insel haben großenteils ihren ursprünglichen Charme bewahrt, große Hotels wurden überwiegend in Westerland gebaut. Jeder Ort kann den Touristen andere Informationen bieten.

In Keitum kann man ein altfriesisches Haus besichtigen und die Wohnkultur originalgetreu mit Mobiliar aus dem 18. Jahrhundert kennenlernen. Das nahegelegene Heimatmuseum gibt Aufschluss über die Sylter Archäologie, Geschichte und Geologie der Insel. Besonders interessant sind auch die Informationen der Schutzstation Wattenmeer, die man bei geführten Wattwanderungen, naturhistorischen Deichwanderungen oder vom Vogelwart erhält.

Das Naturzentrum Braderup präsentiert eine spannende Ausstellung zu den Besonderheiten der Nordsee, des Wattenmeers, der einmaligen Heide- und Dünenlandschaft sowie dem Küstenschutz und den Walen vor Sylt. Hier kann man nicht nur erfahren, dass das Wattenmeer eine außergewöhnliche Lebensdichte aufweist und auf einem Quadratmeter Boden bis zu 2 Millionen Organismen leben. In Morsum kann man Kliff-Führungen durchführen, in Wenningstedt neben der Friesenkapelle das 5000 Jahre alte Großsteingrab „Denghoog“ begehen, in Eidum die Vogelkoje besichtigen und naturkundliche Führungen zum Rantum-Becken machen. Immerhin werden jährlich etwa 300 Vogelarten auf Sylt gezählt.

Speziell für Kinder wurde die Wattwerkstatt im Schullandheim Rantum eingerichtet. Hier können sie an Wattführungen, nächtlichen Naturerlebniswanderungen, Seetierfangfahrten ab Hörnum, Salzwiesen- und Vogelexkursionen teilnehmen und sich an Spiel- und Bastelaktionen beteiligen. Wer über den Hindenburgdamm mit dem Pkw anreist, kann die gesamte Insel mit ihren fünf Gemeinden und zwölf Ortschaften bequem erkunden, man kann aber auch die 250 km Radwege nutzen, um die 38 km lange Insel kennenzulernen. sylt_0 Hierbei bietet sich den Gästen eine atemberaubende Natur, denn die Insel besteht zu 70 % aus Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten. Ein Drittel der Insel ist mit Dünen bedeckt, der Rest besteht aus Geest und Marsch. In List gibt es die einzigartigen Wanderdünen, die hier bis zu 1.000 Meter lang sein können und 35 Meter hoch sind.

Die Uwe-Düne in Kampen ist dagegen die höchste natürliche Erhebung der Insel mit 52,5 Meter über NN. Aber natürlich gehört zu einem Urlaub auf Sylt auch ein Aufenthalt im Herzen und Mittelpunkt der Insel, in Westerland. Hier erlebt man den Gegensatz zur Natur mit Konzerten, Beach-Partys, Schlemmen und Shoppen. Und wer sich doch auf die Spuren der Promis begeben möchte, der sollte sich in Kampen umsehen, dem exklusivsten und prominentesten Ort der Insel.

 

Juli 21st, 2011 | Leave a Comment

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