Durch sanftes Entgiften die Abwehrkräfte stärken
Schnupfen, Husten, eine tropfende Nase – gerade im Herbst erwischt es uns ja immer wieder sehr gerne. Dann ist es von großem Vorteil, wenn man gute und starke Abwehrkräfte hat. Wer darüber nicht verfügt, kann sich ganz einfach mit ein paar Entgiftungstricks sein eigenes Immunsystem wieder aufbauen, und das sogar innerhalb von einer Woche.
Gerade viele Naturärzte schwören auf eine Trinkkur, die entschlacken soll. Schon vor dem Frühstück beginnt man mit einem Glas lauwarmem Wasser, und vor dem Schlafengehen endet man auch wieder damit. Das schmeckt sogar besser, als man sich das denken mag. Über den Tag sollte man dann reichlich zu mildem Kräutertee und auch stillem Wasser greifen. Wer auf seinen geliebten Kaffee so rein gar nicht verzichten kann, der sollte den Konsum auf rund zwei Tassen pro Tag beschränken. Die tägliche Flüssigkeitsmenge sollte sich für eine Woche bei mindestens vier Litern am Tag bewegen.
Wichtige Mineralstoffe liefern gerade in dieser Jahreszeit Gemüse und Obst. Gerade tierisches Eiweiß wie Fleisch, Wurst und Eier sowie auch alle zuckerreichen Lebensmitteln sind wahre Säurelocker. Werden sie verdaut, dann entstehen unter anderem auch Harn- und Fettsäuren. Diese belasten den Organismus. Wer in der Lage ist, eine Woche lang darauf zu verzichten und stattdessen Weintrauben, Äpfel, Kiwis, Salat und Kartoffeln verzehrt, der kann so seine Abwehrzellen so richtig fit machen.
Neue Zellen werden aufgebaut und der Abtransport von Giften unterstützt durch die gute alte Bierhefe. Im Reformhaus gibt es flüssige Bierhefe zu kaufen, und diese ist ein Aktivator für sehr viele verschiedene Entgiftungsvorgänge. Sie begünstigt auch den Aufbau von Zellsubstanzen und der Zellteilung, und auch das Immunsystem wird so stimuliert. Die enthaltenen B-Vitamine stärken die Nerven, und sie bringen auch die Darmflora wieder in die Balance. Ebenfalls reichlich enthalten ist Selen. Dieses unterstützt den Abtransport von Schlacken aus den Zellen heraus. Am besten nimmt man Bierhefe immer am Morgen mit Vitamin C zu sich. Das kann beispielsweise eine Grapefruit sein oder auch ein frisch gepresster Zitronensaft.
Um das Blut zu reinigen eignen sich bestens frische Pflanzensäfte. Grüne Frischpflanzengetränke, die man im Reformhaus bekommt, unterstützen die Blutbildung und auch Blutreinigung. Löwenzahnsaft hilft beispielsweise bei der Entgiftung der Leber, denn die Bitterstoffe regen die Tätigkeit der Verdauung an. In nahezu allen sehr guten Naturheilmitteln, die eingesetzt werden zur Entschlackung und Ausscheidung von Giften, sind auch die Inhaltsstoffe der Birkenblätter enthalten. Der Birkensaft löst auf eine sehr sanfte Art Stoffwechselschlacken, und er bindet sie auch. Gleichzeitig regt er auch deren Ausscheidung über Niere und Blase an. Am besten nimmt man gleich morgens einen Löffel davon ein, und schon ist die Abwehr voll da.
Es gibt noch ein paar sehr natürliche Helfer zur Unterstützung der Entschlackung im Herbst. Zum einen gibt es das Schüßler-Salz Nr. 6, das Kalium sulfuricum.
Dieses unterstützt die Entgiftungsarbeit der Leber, und gleichzeitig regt es auch die Verdauung an. Es kann auch sehr gut helfen bei lang anhaltenden Entzündungen, beispielsweise der Nasennebenhöhlen.
Auch rohes Sauerkraut kann man sehr gut nutzen. Wer regelmäßig rohes Sauerkraut isst, also jeden Tag vielleicht zwei Gabeln, und dieses dann noch gut kaut, der kann das Immunsystem durchaus über den Darm stärken. Das ist deshalb so, weil sich gerade im Darm rund 70 Prozent der menschlichen Abwehrzellen befinden.
Zum Entgiften eignen sich auch hervorragend Chlorella-Algen. Diese sind zum einen ganz besonders reich an Vitalstoffen, und zudem binden diese Algen auch noch Umweltgifte wie Blei oder auch Insektizide so, dass sie ganz einfach wieder ausgeschieden werden können.
Mit diesen einfachen Mitteln kann man seine Abwehr ganz schnell effektiv stärken.


