Mit einem leichten Druck gegen die Beschwerden des Alltags – Akupressur

Viele von uns plagen immer irgendwie kleine Zipperlein, und gerade im Winter nehmen diese Alltagsbeschwerden für gewöhnlich auch immer etwas mehr zu. Anstatt dann gleich zur Pille zu greifen, kann man es auch alternativ einmal mit der Akupressur versuchen. leichter-druck-akupressur Diese wirkt für gewöhnlich recht schnell und dazu noch erstaunlich gut.

Jetzt in der kalten Jahreszeit ist es so, dass der Hals schon einmal des öfteren weh tun kann. Hier gibt es einen Punkt, den man in der Akupressur nutzen kann. Dieser hat den Namen Tal der Senke. Diesen Punkt sollte man auf jeden Fall stimulieren, wenn man unter Heiserkeit leidet oder auch unter Halsschmerzen. Solche Punkte sind in der Lage, ganz bestimmte Körperregionen über die Nervenverbindungen zu stärken. Dieses Tag der Senke befindet sich zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger, und zwar genau an der Spitze des Dreiecks, das man an der Stelle vorfindet. Diese Stelle massiert man am besten mit dem Zeigefinger der freien Hand, und zwar mit der Spitze. Man sollte hier in die Tiefe gehen, und ganz kleine, am besten kreisende Bewegungen ausführen. Das Ganze macht man rund drei Minuten lang. Der Druck darf hier schon recht kräftig ausfallen. Als Unterstützung für den Zeigefinger kann man von unten an der Handinnenseite den Daumen dagegen legen. Wenn weiterhin Bedarf besteht, kann man dies natürlich auch ruhig wiederholen.

Kopfschmerzen sind unangenehm, aber dennoch oft nicht zu vermeiden in der heutigen stressigen Zeit. Wer dann jedes mal zur Tablette greifen will, tut sich selbst und seinem Körper nichts Gutes. Wenn man unter Migräne und auch Spannungskopfschmerzen leidet, dann kann man hier die Punkte mit dem Namen Schwanz des Fisches stimulieren. Diese Punkte befinden sich genau am Ende der beiden Augenbrauen. Sie sind sogar spürbar, und zwar als leichte Vertiefungen. Hier übt man gleichzeitig mit den Fingerspitzen des Zeigefingers kreisende Bewegungen aus, wobei man einen mittelstarken Druck ausübt. Für rund fünf Minuten sollte man diese Akupressurpunkte bearbeiten. Auch hier kann man diese Akupressur ruhig bei Bedarf auch gerne wiederholen.

Auch das oft auftretende Rumoren im Bauch kann man mit der Stimulation eines bestimmten Akupressurpunkts lindern. Dieser Punkt trägt den Namen Hintere Furche. Diesen stimuliert man, wenn man unter Blähungen, Völlegefühl und auch Übelkeit leidet, und auch ein entzündliches Bauchweh kann man mit der Stimulation dieses Punktes bekämpfen. Sogar bei einer Magenschleimhaut-Entzündung kann diese Akupressur angewandt werden, hier sollte man sie aber auf jeden Fall drei oder vier Mal täglich durchführen. Diesen Punkt kann man außen an der Hand finden, und zwar genau am Ende der tiefsten Falte, die sich unter dem Gelenk des Kleinfingers befindet. Diese Stelle massiert man mit dem Daumen der anderen Hand recht kräftig, und zwar mit kreisenden Bewegungen, die recht klein sein sollten. Dies sollte man für gute fünf Minuten durchhalten. Auch hier ist wie bei allen anderen Punkten durchaus eine Wiederholung möglich.

Schlafprobleme wirken sich auf den ganzen Körper aus und beeinflussen das Leben sehr stark. Aber auch hier gibt es im Bereich der Akupressur passende Möglichkeiten. Dafür nutzt man die Spezialzone Fingerkuppen. leichter-druck-akupressur-1 Diese Punkte kann man auf jeder einzelnen Fingerspitze finden. Wenn man sehr schlecht einschlafen kann oder auch schlecht durchschläft, dann stimuliert man genau diese Punkte. Diese Technik ist recht einfach, denn man muss einfach nur die einzelnen Fingerkuppen recht kräftig gegen die Kuppe des Daumens drücken, und zwar gleichzeitig an beiden Händen. Für fünf Minuten macht man diese Stimulation, und schon geht es wieder besser mit dem Schlafen.

Bei Zahnschmerzen nutzt man für die Akupressur das sogenannte Zentrum des Menschen. Dies ist der spezielle Punkt, der durch Akupressur bei Zahnschmerzen gut helfen kann. So werden die Schmerzen gelindert, bis man dann endlich den Zahnarzt erreicht hat. Dieser Punkt mit dem interessanten Namen findet man genau mittig zwischen dem Nasenansatz und dem Oberlippenrand. Diese Punkt drückt man ganz einfach nur mit der Spitze des Zeigefingers, und zwar entweder leicht, oder auch bis hin zu mittelstark. Auch hier sind es wieder kleine, kreisende Bewegungen, die eingesetzt werden. Diesen Punkt braucht man nur für zwei Minuten bearbeiten, wenn es länger dauert beim Zahnarzt kann man diese Anwendung ebenfalls wiederholen.

Dezember 19th, 2011 | Leave a Comment

Die drei Säulen der Homöopunktur – Homöopathie, Akupunktur und Kinesiologie

Bei der Homöopunktur spricht man von drei Säulen, die das Heilverfahren ausmachen. Diese drei Säulen sind die Kinesiologie, die Homöopathie und die Akupunktur. Zusammengefügt wurden die Heilverfahren, weil das Wirkspektrum so noch weiter gefasst werden kann. Dabei ist es möglich, alle Verfahren auch allein zu nutzen. homoeopunktur-1 Sehr oft werden diese Verfahren auch schon im Bereich Kuren eingesetzt, unterschiedliche Kuraufenthalte werden durch diese Methoden unterstützt.

Als problematisch hat sich jedoch herausgestellt, dass heute immer mehr Menschen erst dann einen naturheilkundlichen Behandler aufsuchen, wenn sie als austherapiert gelten oder sich die Symptome trotz intensiver schulmedizinischer Betreuung zunehmend verschlimmern. Die Therapeuten stehen dann vor dem Problem, dass die Symptome sich durch die bereits durchgeführte Behandlung so weit verändert haben, dass sie die ursprünglichen Erkrankungen verdecken können. Gerade die Homöopathie braucht aber unverfälschte Symptome, denn sonst wird es schwierig, das richtige Einzelmittel zu finden.

Helfen kann dann die Kinesiologie. Was auf den Laien befremdlich wirkt, kann tatsächlich helfen, das entscheidende homöopathische Mittel sofort zu finden. Homöopathie wird immer wieder diskutiert. Während viele Schulmediziner erklären, dass es nicht helfen kann, schwören andere auf die Behandlung mit den „Kügelchen“, wenn die Homöopathie auch Tinkturen, Tabletten und vieles mehr zu bieten hat. Die Kinesiologie kann helfen. Mit diesem alternativen Verfahren wird mit der Unterstützung eines Muskeltests eine Diagnose gestellt und auch das richtige Präparat gefunden. Das setzt eine gute Ausbildung und entsprechendes Einfühlungsvermögen voraus.

Um das richtige homöopathische Mittel zu finden, nimmt der Patient das Medikament in eine Hand, während der Therapeut die Muskelkraft des anderen Arms überprüft. Anerkannt ist das Verfahren nicht und oft genug wird es in den Bereich der Esoterik geschoben. Mittlerweile gibt es immer mehr Schulmediziner, die sich auch für die Naturheilkunde interessieren und sich dabei auch der Kinesiologie bedienen.

Die Akupunktur fällt genau genommen gar nicht in den Bereich der Naturheilkunde, denn im asiatischen Raum ist die Akupunktur ein großer Schwerpunkt der Ausbildung von Schulmedizinern. Akupunktur muss mühsam erlernt werden. Während die Homöopathie mit der Zuhilfenahme eines umfangreichen Kompendiums in einigen Jahren erlernbar ist und die Kinesiologie viel mit Erfühlen zu tun hat, ist die Akupunktur eine ernstzunehmende Wissenschaft. Es dauert Jahre, die Grundlage zu verstehen und all das hat nichts mit dem wissenschaftlichen Verständnis westlicher Ärzte zu tun. Das liegt auch daran, dass die Philosophie für die Akupunktur wichtig ist. Behandelt wird ganzheitlich und dabei spielt der Energiefluss eine erhebliche Rolle.

homoeopunktur Die Energie fließt durch die Meridiane, deren Existenz zwar immer wieder angezweifelt wird, dennoch sind die Meridiane nach einer Behandlung durchaus sichtbar. Die Akupunkturpunkte liegen oft auf den Meridianen. Allerdings liegt ein Meridian nicht immer auf der Hautoberfläche, sondern geht auch in die Tiefe. Sie können größer und auch kleiner als eine Nadelspitze sein. Trifft ein Akupunkteur den richtigen Punkt, kann er betäuben, ausgleichen und heilen. Ein guter Akupunkteur braucht nur eine einzige Nadel. Das können europäische Therapeuten kaum leisten. Sie müssen zu mehreren Nadeln greifen und die Kinesiologie nutzen, um zu diagnostizieren und die passende Behandlung zu finden.

Aus Sicht eines guten Homöopathen oder aus Sicht eines guten Akupunkteurs scheint es unsinnig, alles zu kombinieren. Aus westlicher Sicht hat diese Kombination schon viel Leid gelindert.

Dezember 13th, 2011 | Leave a Comment

Eine außergewöhnliche Methode – die Venus-Stimmgabel

Die Stimmgabel-Therapie findet auch in den europäischen Ländern immer mehr Anwendung. Im Gegensatz zur Akupunktur oder der Akupressur setzt die Therapie mit Venus-Stimmgabeln auf die weibliche Venus-Energie. Der Archetyp findet sich in der Göttin der Liebe und Eigenliebe wieder. Das bedeutet Menschen, die sich selbst nicht mögen, achten zu wenig oder gar nicht auf sich, ihre Seele und den Körper. venus-stimmgabel Diese mangelnde Selbstliebe kann zu Erkrankungen führen. Durch die wohltuende Wirkung der harmonischen Schwingungen werden Disharmonien, Blockaden und Verstimmungen wieder ins Gleichgewicht gebracht.

Diese Therapieform ist leicht und überall durchführbar. Kleinere Unstimmigkeiten können durch eine Selbstbehandlung wieder in Einklang gebracht werden. Inzwischen gibt es auch in Deutschland ausgebildete Therapeuten, die mit Hilfe der Venus-Stimmgabeln Disharmonien ausgleichen und so den Gesundheitszustand deutlich verbessern oder wiederherstellen.

Schon vor tausenden von Jahren erkannte man die schwingende Kraft um uns herum. Die prägende Kraft liegt dabei im Universum. In Anlehnung an die Traditionelle Chinesische Medizin kann man sehen, dass sich jeder besser fühlt, je mehr Lebenskraft durch einen fließt. Diese Lebensenergie muss im richtigen Rhythmus und in angemessener Menge fließen. Je besser sich jeder einzelne in diesen Fließrhythmus hineinfindet, desto leichter und harmonischer kann er mitschwingen. Dieses alte Wissen und die moderne medizinische Versorgung können wunderbar kombiniert werden und sich bei vielen Behandlungen und Erkrankungen bestens ergänzen und so für tiefe Entspannung und gesundes Wohlbefinden sorgen.

Bei der Phonophorese werden die Stimmgabeln eingesetzt. Diese sind auf die Frequenzen der Planeten, wie Pluto, Saturn, Mars, Sonne, Mond und Venus abgestimmt. Die Stimmgabeln werden in Schwingung gebracht und gezielt auf bestimmte Chakren (Energiezentren) und Akupunkturpunkte aufgesetzt. Die Vibration wird vom Körper wahrgenommen und als sehr wohltuend empfunden. Die Schwingungen erreichen die Zell- und Organstrukturen, die sich in Disharmonie befinden. Auch wenn nicht die betreffende Stelle exakt getroffen wird, können die Schwingungen ihre volle Wirkung entfalten. Sie suchen sich gezielt ihren Weg und werden von einer Zelle bis zu anderen weitergeleitet. Bis die kranke, unausgeglichene Zelle gefunden ist. Die angewandte Schwingungsfrequenz hilft, die betroffenen Strukturen wieder ins Gleichgewicht zu bringen und entwickelt dadurch eine heilungsfördernde Wirkung.

Grundsätzlich geht man bei der Phonophorese davon aus, dass, wenn es Schwingungen gibt, diese sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken, so muss es auch Schwingungen geben, die die Gesundheit unterstützen und fördern bis hin zu vollständigen Heilung.

venus-stimmgabel-1 Besonders bewährt hat sich die Stimmgabel-Therapie zu Aktivierung und Vitalisierung der Meridiane, zur Harmonisierung kleinerer Befindlichkeitsstörungen, Blockaden, Durchfallerkrankungen, Erschöpfung, Schlafstörungen oder verschiedenen Schmerzen, wie Zahn- und Kopfschmerzen. Die Phonophorese kann auch begleitend zu herkömmlichen Behandlungen angewandt werden. Dies sollte aber nicht ohne vorherige Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Bei schweren Erkrankungen wie Krebs, Vergiftung oder akuten Infektionen sollte der Einsatz der Venus-Stimmgabel verzichtet werden. Auch bei verschiedenen Pilzinfektionen, offenen, eitrigen Wunden, Hautveränderungen oder sich verschlimmernden Beschwerden sollte der Arzt informiert werden und gegebenenfalls auf die Phonophorese verzichtet werden

Richtig angewandt und sinnvoll eingesetzt ist die Therapie mit der Venus-Stimmgabel eine gute Ergänzung zu herkömmlichen Behandlungsmethoden.

Dezember 2nd, 2011 | Leave a Comment

Akupunktur und Akupressur – was diese Trendtherapien wirklich können

Sowohl die Akupunktur als auch die Akupressur sind im Trend. Zu den alternativen Heilbehandlungen gehören sie beide nicht. Bei der Akupunktur handelt sich um einen Schwerpunkt der Schulmedizin. Das Wort Akupunktur kommt aus dem Lateinischen. akupunktur-akupressur-1 Acus ist das Wort für Nadel. Pungere steht für das Verb „stechen“.

Die Akupunktur ist ein wichtiger Bestandteil der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die Verfahren sind kompliziert und werden in China von Ärzten praktiziert, die sich über etliche Jahre mit dieser Lehre befasst haben. Mit westlichem Verständnis hat diese Medizin nichts zu tun, weshalb sie für westliche Heilkundige auch schwer nachvollziehbar ist. In China können gut ausgebildete Akupunkteure aus westlicher Sicht wahre Wunder vollbringen. Das setzt jedoch voraus, dass noch Energien fließen.

Ein chinesischer Arzt setzt eine einzige Nadel, denn er weiß, wo der entsprechende Punkt sitzt. Er weiß, wie lang die Nadel sein muss und wie dick und er weiß, wie tief sie gestochen werden muss. Für dieses Wissen hat der Arzt Jahrzehnte investiert. So funktioniert Akupunktur. Nicht der Fall ist das, wenn medizinische Fachkräfte nach diversen Kursen mehrere Nadeln in verschiedene Körperregionen stechen, in der Hoffnung, dass irgendeine hilft.

Die Akupunktur ist mehrere tausend Jahre alt und in China bewährt. Deutsche Krankenkassen überprüfen immer wieder die Wirksamkeit, indem sie versuchen herauszufinden, ob deutsche Ärzte nach Zusatzausbildungen die gleichen Erfolge erzielen. Daran machen die Kassen fest, ob Akupunktur wirkt oder nicht. Tatsächlich müsste die Frage lauten: Sind deutsche Ärzte in der Lage, den Patienten mit Akupunktur zu helfen?

In einigen Fällen sind sie es sicherlich, denn auch manche deutsche Ärzte haben sich mit der Philosophie hinter der Akupunktur befasst und fangen an zu verstehen. Sie setzen die Nadel tatsächlich nur dort, wo sie hingehört.

Bei der Akupressur ist es etwas anders. Hier wird unblutig agiert. Die Punkte sind für Finger gut erreichbar. Die Akupressur ist laientauglich. Sie hat ganz viel mit Gefühl zu tun. Deshalb gibt es Menschen, die eigentlich keine medizinischen Vorkenntnisse haben und trotzdem in der Lage sind, anderen Menschen mit einer einzigen sanften Berührung zu helfen.

Die Akupressur ist das älteste aller Heilverfahren und jeder wendet es unwissentlich an, denn die Akupressur gehört zum alten Wissen, das jeder Mensch in sich trägt. Der reibende Finger an der Stirn bei Kopfschmerzen ist nur ein Beispiel. Es gibt viele Punkte, die Schmerzen lindern und Ängste nehmen. Sie alle haben heute Namen und sind ganz leicht wiederzufinden, da die Stellen nicht nur eine andere Temperatur, sondern auch eine andere Oberflächenspannung haben. akupunktur-akupressur Wer sich einmal hat einweisen lassen, wird die eigenen Akupressurpunkte daher sofort wiederfinden.

Für Laien empfehlen sich vor allem die Alarmpunkte und die Schmerzpunkte. Sie wirken schon bei kleinen Kindern und können im Schock als zusätzliche Maßnahme lebensrettend sein. Laien, die sich für Akupressur interessieren, können sich recht gefahrlos selbst einlesen. Optimal sind allerdings Kurse, bei denen die Punkte zuerst markiert werden, damit das Erfühlen leichter möglich ist. Die Akupressur ermöglicht die Selbsthilfe, wie man mit ihr auch anderen helfen kann.

Dezember 1st, 2011 | Leave a Comment

Eine gute Kombination – Pflanzentees und Schüßler-Salze

Viele Menschen nutzen heute sehr gerne alternative Heilmethoden und auch das alte Kräuterwissen, das man früher sehr gerne bei Erkrankungen und Beschwerden anwandte. Einfach bei jedem kleinen Wehwehchen zu Medikamenten greifen, das macht man heute nicht mehr so schnell. Daher liegen alternative Heilmethoden auch wirklich sehr im Trend. Sehr beliebt sind hier auf jeden Fall Schüßler-Salze und auch Pflanzentees. heilkombination-1 Wirken beide einzeln schon sehr gut, ist eine Kombination aus beiden schon fast unschlagbar. Gerade die Salze und die Tees sind bestens dazu geeignet, sich zu ergänzen. Hier einmal ein paar sehr eindrucksvolle Kombinationen:

Bei Entzündungen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und auch Rheuma nutzt man das Schüßler-Salz Nr. 1, das Calcium fluoratum D12, dieses hält die Gelenke, das Bindegewebe und auch die Haut elastisch. Dazu trinkt man dann einen Tee aus Weidenrinde, diese wirkt entzündungshemmend und hilft auch bei Muskelverspannungen sowie auch Kopf- und Gliederschmerzen. Man gibt einfach morgens fünf Tabletten des Salzes Nr. 1 in den Weidenrinden-Tee, einfacher geht es nicht.

Das Schüßler-Salz Nr. 2, Calcium phosphoricum D6, wird mit der Hagebutte kombiniert. Angewandt wird diese Kombination bei Arthrose, Gicht und auch Osteoporose. Nr. 2 ist gut geeignet, um die Knochen zu stärken. Die Hagebutte, und hier vor allen Dingen die Kerne, kräftigt die Gelenke, und zudem schwemmt sie auch Harnsäure aus. Morgens gibt man einfach fünf Tabletten in den Hagebutten-Tee. Hier sollte man sich Tee mit Kernen besorgen, es gibt ihn in der Apotheke zu finden.

Die Kombination Nr. 3, Ferrum phosphoricum D12 und Brennnessel wird bei Gicht und Entzündungen angewandt. Durch Nr. 3 wird das Immunsystem angeregt, und es hilft auch gut bei akuten Entzündungen. In der Brennnessel ist kräftigendes Eisen enthalten, und sie wirkt auch blutreinigend. Zudem fördert sie die Ausscheidung von Harnsäure. Am besten nimmt man morgens vorbeugend zwei Tabletten. Treten akute Beschwerden auf, dann nimmt man je zwei Tabletten in drei bis vier Tassen Tee jeden Tag. Wenn man damit eine Kur machen möchte, gibt man für vier bis sechs Wochen morgens jeweils fünf Tabletten in den Tee.

Nr. 4 und Kamille, dies nutzt man bei Entzündungen im Mund, Verdauungstrakt und auch den Atemwegen. Das Kalium chloratum D6, Salz Nr. 4, stärkt sehr gut die Schleimhäute. Kamille wirkt dazu entzündungshemmend, und zwar bei allen Schleimhautproblemen. Einmal am Tag sollte man fünf Tabletten nehmen, und zwar zu jeder Zeit.

Nervosität, Bauchkrämpfe, Blähungen und Stress-Symptome sowie auch Schlafstörungen, das ist das Einsatzgebiet der Kombination Nr. 5, Kalium phosphoricum D6, und der Melisse. Nr. 5 kräftigt sowohl die Psyche als auch die Nerven. Die Melisse wirkt beruhigend und löst auch Krämpfe, auch bei Stress und Nervosität hilft die Melisse weiter. Vor dem Mittagessen sollte man fünf Tabletten in den Tee geben.

Kalium sulfuricum D6, die Nr. 6, wird in Kombination mit Löwenzahn bei Leber- und Gallenproblemen eingesetzt. Nr. 6 unterstützt die Entgiftung, und der Löwenzahn fördert das Entschlacken über die Leber, Nieren und Galle. Abends fünf Tabletten im Tee einnehmen.

Salz Nr. 7, Magnesium phosphoricum D6, hilft mit der Pfefferminze bei Spannungskopfschmerzen und Krämpfen. Nr. 7 ist das Salz für die Muskeln und auch Nerven, es löst auch Krämpfe. Ebenfalls entkrampfend wirkt die Pfefferminze, beispielsweise in Muskeln, Verdauungstrakt und auch Unterleib. Auch hier abends fünf Tabletten im Tee einnehmen. Treten akute Beschwerden auf, dann kann man auch zehn Tabletten in den Tee geben.

Natrium chloratum D6 ist das Salz Nr. 8, es hilft mit Salbei bei Mund- und Rachenentzündungen, Galleproblemen und auch Durchfall. Durch Nr. 8 wird der Flüssigkeitshaushalt reguliert. heilkombination Der Salbei hemmt die starke Schweiß- und Speichelbildung und auch Durchfälle, gleichzeitig regt er den Gallefluss an. Hier vormittags fünf Tabletten in den Tee geben.

Gicht, Verdauungsprobleme und Gelenkentzündungen ist das Einsatzgebiet von Nr. 9, Natrium phosphoricum D6, und Ingwer. Durch Nr. 9 wird der Stoffwechsel gefördert. Dazu entgiftet der Ingwer, er entsäuert und harmonisiert den Verdauungstrakt. Hier sollte man wieder abends fünf Tabletten in den Tee geben.

Nr. 10, Natrium sulfuricum D6, und die Schafgarbe werden gerne bei Magen-Darm-Galle-Störungen und auch Blähungen eingesetzt. Beide regen die Ausscheidungsvorgänge an, und sie harmonisieren den gesamten Magen-Darm-Bereich. Abends fünf Tabletten im Tee einnehmen.

Zu guter Letzt gibt es noch das Nr. 11, Silicea D12, und den Ackerschachtelhalm. Diese Kombination wird sehr gerne eingesetzt bei Hauterkrankungen, Gicht, Rheuma, Entzündungen und auch chronischen Wunden. Das Salz Nr. 11 stärkt die Haut und auch das Bindegewebe, der Ackerschachtelhalm wirkt durchspülend und hilft bei einer kranken Haut und auch Entzündungen. Ebenfalls abends fünf Tabletten in den Tee geben.

November 9th, 2011 | Leave a Comment

Homöopathie für die menschlichen Schwachstellen

Rückenschmerzen, Erkältung oder auch Kopfweh – immer mehr Menschen leiden darunter. Aber es gibt auch immer mehr Menschen, die dagegen nicht mehr nur Medikamente nehmen möchten. Daher rückt die Homöopathie für solche Menschen immer mehr in den Fokus. Hier gibt es eine sanfte Hilfe für Beschwerden, die immer wiederkommen.

homoeopathie-schwachstellen Wenn das Herz aus dem Takt ist, dann bieten sich folgende Mittel aus der Homöopathie an:

Glonoinum (Nitroglycerin) ist in der Lage, das Herz zu beruhigen, wenn es übermäßig flattern und klopfen sollte. Oft fühlt sich das an, als wenn man keine Luft mehr bekommen würde. Auch wenn man den Herzschlag im ganzen Körper fühlt, sogar bis in die Fingerspitzen, ist dieses Mittel sehr gut geeignet.

Spigella, also Wurmfarn, verordnen die Homöopathie-Ärzte, wenn eine Herzbeutel-Entzündung vorliegt. Aber auch allgemeine Herzschmerzen, die man für gewöhnlich auf der linken Seite spürt, können damit behandelt werden. Oft fällt in einem solchen Fall das Atmen schwer. Es kann auch sein, dass durch Erschütterung und auch bei Berührung eine Verschlimmerung der Schmerzen auftritt.

Die wichtigste Erste-Hilfe-Arznei für das Herz ist Aconitum, der Sturmhut. Aconitum D12 sollte man immer bei sich haben. Gerade bei Kreislaufbeschwerden oder auch Schock können fünf Globuli die dann auftretenden Symptome schnell lindern, wie beispielsweise Herzrasen, schneller Puls oder auch Angst.

Wenn man unter Herzklopfen oder auch Herzrasen leidet, dann hilft hier ein großes Glas kaltes und stilles Wasser weiter. Man sollte es zügig trinken, denn der Kältereiz beruhigt den Herzschlag.

Kopfschmerzen sind immer sehr unangenehm. Aber es müssen nicht immer Schmerzmittel sein. Sehr gut helfen bei Kopfweh im Stirnbereich kann Iris. Oft bekommen die betroffenen Menschen dieses Kopfweh, wenn sie zu viel gearbeitet haben, aber auch wenn eine Erkältung im Anflug ist oder man sich ärgert.

Bei pulsierenden Kopfschmerzarten mit Herzklopfen und rotem Gesicht ist Belladonna sehr gut, die Tollkirsche.

Wenn man das Gefühl hat, als ob sich ein Metallring um den Kopf gelegt hätte, sollte man Gelsemium, den gelben Jasmin, nutzen. Meistens erstreckt sich dieser Schmerz von der Schläfe bis zum Ohr, und er tritt oft bei Nebel oder feuchtem Wetter auf oder verschlechtert sich dann.

Auch Rückenprobleme gibt es unterschiedlicher Art. Bei stechenden Schmerzen im Nacken oder auch zwischen den Schultern kann man von einer Fehlbelastung oder auch Überlastung ausgehen. Dann hilft Pulsatilla weiter, die Küchenschelle. Diese lindert die Schmerzen.

Bei Spannungsgefühlen im Nacken ist Aurum, also Gold, empfehlenswert. Das fühlt sich oft so an, als wenn die Muskeln verkürzt wären. Im Lendenbereich kann sich solch ein Schmerz auch als Lähmungsgefühl bemerkbar machen.

Bei allen Arten von Rückenschmerzen, also Verrenkungen, Verspannungen, Verheben oder Verliegen hilft Rhus toxicodendron, der Giftsumach, weiter. Diese Schmerzen sind dann meistens stechend und können oft zunehmen, sobald man den betroffenen Körperteil herabhängen lässt.

homoeopathie-schwachstellen-1 Jetzt ist ja wieder die klassische Erkältungszeit, daher sollen hier auch ein paar Mittel gegen Erkältung erwähnt werden. Wenn die Stimme weg ist und die Heiserkeit sich breitgemacht hat, dann hilft Phosphorus weiter, das ist gelber Phosphor. Man sollte dieses Mittel verwenden, wenn einem im Brustbereich heiß ist, oder auch wenn man gleichzeitig Beklemmungen in der Brust spürt.

Bei Husten hat sich Drosera, der Sonnentau, bewährt. Eine heisere Stimme wird dadurch schnell wieder hell. Und auch das oft auftretende und sehr lästige Fremdkörpergefühl im Hals verschwindet.

Selbst ein starker Schnupfen lässt sich wunderbar mit Staphisagria, dem blauen Rittersporn, kurieren.

Bei verstopfter Nase setzt man eher auf Luffa D6. Diese Tropfen oder auch Globuli sind sogar in der Lage, das Nasenspray zu ersetzen. Daher kann man es auch bestens nutzen, wenn sich Menschen von diesen Nasensprays entwöhnen wollen.

November 4th, 2011 | Leave a Comment

Alternative Heilverfahren werden immer beliebter

Humbug, Quatsch, oder auch eine tolle Heilmethode, wenn es um alternative Heilverfahren geht, dann gehen die Meinungen wirklich sehr weit auseinander. Die einen schwören darauf, andere können damit gar nichts anfangen. Das beste Beispiel ist hier die Homöopathie. alternative-heilverfahren Ging man früher zum Heilpraktiker, dann wurde man schon recht seltsam angeschaut, heute steigt die Nachfrage nach den Kügelchen und den Tinkturen aus der Homöopathie immer weiter an.

Generell stammt der Begriff Homöopathie aus dem Griechischen, wenn man ihn übersetzt kommt so etwas wie „ähnliches Leiden“ heraus. Dies ist eine ganz spezielle Form der Heilkunde, bei der man eine Erkrankung behandelt mit einem winzigen Teil eines Naturstoffes, der in einer höheren Dosierung ganz ähnliche Symptome hervorbringen würde wie die Erkrankung selbst. Beispielsweise führen Zubereitungen aus dem wilden Jasmin zu Abgeschlagenheit und auch Fieber, also den Symptomen, die auch bei einer Grippe auftreten. Wendet man die Ähnlichkeitsregel der Homöopathie an, dann behandelt man eine Grippe mit einer sehr extremen Verdünnung dieses Pflanzenextraktes. Dadurch bringt man die Abwehrkräfte des Körpers auf Trab. So erhält das Immunsystem einen zusätzlichen Schubs, indem man die natürlichen Krankheitssymptome mit den künstlich hervorgerufenen überdeckt. Die Grundregel ist hier recht einfach, man heilt Gleiches mit Gleichem.

Die Kritiker sagen, dass es kein Wunder sei, dass diese Methode keine Nebenwirkungen hat, denn die Naturstoffe seien teilweise so verdünnt, dass man sie je nach Verdünnungsgrad, der sogenannten Potenz, gar nicht mehr nachweisen kann. Der Begründer der Homöopathie ist der Meißener Arzt Samuel Hahnemann, er war auch Chemiker und Apotheker. Er führte zahllose Experimente durch, und dadurch stellte er ein weiteres sehr interessantes Grundprinzip der Homöopathie fest. Interessanterweise wurde die Wirkkraft der natürlichen Substanzen stärker, je mehr sie verdünnt wurden beziehungsweise mit einem Alkohol-Wasser-Gemisch „verschüttelt“ wurden. Die Potenz D1 bezeichnet hier beispielsweise das Verdünnungsverhältnis 1:10, das heißt also ein Tropfen der Urtinktur in neun Tropfen des Lösungsmittels. Die Potenz D9 ist schon etwas anders, hier kommt ein Wirkstofftropfen etwa auf den Inhalt eines Tanklastzuges. Entsprechend kann man sich vorstellen, wie es mit D23 aussieht, hier kommt ein Tropfen auf das Mittelmeer. alternative-heilverfahren-1 Das ist der Punkt, den Kritiker bei dieser alternativen Heilmethode am meisten angreifen wenn es um die Wirkung der Homöopathie geht.

Dennoch ist es so, dass immer wieder Patienten und auch Ärzte vom Erfolg dieser Heilmethode berichten. Herkömmliche Behandlungsmethoden konnten diese Erfolge nicht erreichen. Gerade bei Kindern oder auch bei recht langwierigen Erkrankungen wie Heuschnupfen, Neurodermitis oder auch Bronchialasthma zeigen sich recht häufig Besserungen. Auch hier haben die Kritiker natürlich wieder etwas zu melden, sie gehen davon aus, dass es sich hier um den berühmten Placebo-Effekt handelt. Wie dem auch sei, den Patienten, die eine Linderung der Beschwerden erfahren ist es eigentlich egal, ob es nur der Glaube an die Homöopathie ist, der hilft, oder doch die Wirkungsweise, die man bisher nicht nachweisen konnte, Hauptsache es hat gewirkt.

Ein sehr großer Vorteil der Homöopathie ist eindeutig, dass der Arzt hier sehr viel Zeit aufwendet, um die Beschwerden abzuklären. Diese alternative Heilmethode betrachtet das Krankheitssymptom nicht isoliert, sondern nimmt auch den ganzen Menschen und seine ganz spezifische Situation mit in die Betrachtung hinein. Daher ist es gut möglich, dass ein solches Erstgespräch schon einmal eine Stunde dauern kann.

In der Homöopathie geht man davon aus, dass ein solches Krankheitssymptom immer eine Reaktion des Körpers ist auf Störursachen. Zudem zeigt es auch an, wie der Körper das Gleichgewicht dann wieder herstellen möchte. Dieses immer ganz individuelle Krankheitsbild des Patienten vergleicht man dann mit der umfangreichen homöopathischen Dokumentation von Arzneimitteln, damit man dann den möglichst am besten passenden Wirkstoff findet. alternative-heilverfahren-2 Dieser Wirkstoff, auch Simile genannt, wird dann in Form von Globuli verabreicht, das sind kleine Wirkstoffkügelchen, die auf Zuckerbasis hergestellt werden. Es gibt aber auch Tinkturen und Tabletten oder gar Injektionen im Angebot.

Das deutsche Arzneimittelgesetz besagt, dass diese homöopathischen Arzneimittel nur in Apotheken verkauft werden dürfen. Zudem müssen sie auch zugelassen worden sein vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte. Von den gesetzlichen Krankenkassen ist hier für gewöhnlich keinerlei Kostenübernahme zu erwarten für die homöopathische Behandlung. Dennoch lohnt es sich immer einmal, dort nachzufragen, denn die Erstattungspraxis wird von jeder Kasse anders gehandhabt. Es gibt jedoch eine Voraussetzung, die immer erfüllt sein muss, und zwar muss ein Arzt mit einer Zusatzausbildung diese Behandlung durchführen.

Oktober 24th, 2011 | Leave a Comment

Von Bachblüten bis hin zu Reiki – alternative Medizin hilft sehr gut

Die Wartezimmer der Ärzte sind voll, dennoch haben viele Menschen immer den Eindruck, dass alle Mittel, die der Arzt verschreibt oder anwendet, nicht den gewünschten Erfolg bringen, den man gerne hätte. Da ist es kein Wunder, dass sich viele Menschen heute auch den alternativen Methoden zuwenden. Aus einer aktuellen Umfrage konnte man entnehmen, dass jeder zweite Deutsche heute bereits auf die Kraft von sanften Naturheilverfahren vertraut. alternative-heilmethoden_0 Und das ist auch gut so, denn viele haben bereits sehr gute Erfolge mit Bachblüten, Reiki und Co. erreichen können.

Reiki ist beispielsweise ein Verfahren, das schon zu Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde, und zwar von dem Japaner Mikao Usui. Hierbei geht es um die universelle Lebensenergie, von der man heute so viel hört. Der Behandler legt bei dieser Behandlung die Hände an oder auch auf den Körper des Klienten. So bekommt der Körper dann die Kraft und die Energie, die er braucht, und zudem werden auch die Selbstheilungskräfte aktiviert. Dennoch sollte man hier immer bedenken, dass die Methode Reiki niemals den Arzt oder Heilpraktiker ersetzen kann. Diese Methode wird nicht von den Krankenkassen gezahlt.

Auch die Moxibustion ist sehr beliebt. Bei dieser Methode wird an bestimmten Punkten eine sogenannte Zigarre abgebrannt, die mit den passenden Kräutern gefüllt ist. Dieses sogenannte Moxa-Verfahren ist eine der Grundlagen der traditionellen chinesischen Medizin. Das Prinzip ist sehr einfach, denn bei diesem Verfahren reizt man mit Wärme Punkte auf den sogenannten Meridianen, also den Energiebahnen des Körpers. Anwendung findet diese Behandlung bei Krankheiten, die in der chinesischen Medizin einer inneren Kälte zugeschrieben werden, so wie beispielsweise Darmerkrankungen.

Sehr viel von sich reden machen auch die Bachblüten. Diese stellen keine Medikamente dar, sondern werden dafür genutzt, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt werden. Die Ursprünge dieser Therapie gehen zurück auf Dr. Edward Bach, der schon Anfang des 20. Jahrhunderts diese 38 Blüten fand, die das seelische Gleichgewicht herstellen. Dadurch ist es möglich, dass Krankheiten bekämpft werden. Es gibt zwar Studien mit Bachblüten, die aber leider keinen Hinweis bringen konnten auf die Wirksamkeit. Dennoch berichten sehr viele Menschen davon, wie die Bachblüten ihnen geholfen haben bei verschiedenen Beschwerden. Da man nicht immer alles wissenschaftlich messen kann ist es sicherlich eine gute Idee, die Tropfen bei Beschwerden einfach einmal auszuprobieren. Der Apotheker ist gerne bereit, das passende Mittel zu empfehlen.

Eine weitere alternative Methode ist auch die Klangschalenmassage. Diese Therapie gibt es bereits seit über 5000 Jahren. Sie hat ihren Ursprung in der indischen Heilkunst. Dabei werden Schalen mit ganz unterschiedlichen Frequenzen auf den Körper gestellt und dann angeschlagen. Dadurch entstehen dann Schwingungen, die sich übertragen. alternative-heilmethoden-1_0 Dadurch werden Muskelverspannungen gelöst, und auch die Blutzirkulation stimuliert. So wird dann der Abtransport von Schlacken gefördert und auch die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff. Diese Anwendung findet man auch in sehr vielen Wellnesshotels, denn auch im Wellnessbereich wird sie sehr gerne zur Entspannung eingesetzt. Auch dies ist wieder eine Methode, die die Kassen nicht zahlen, man muss sie selbst tragen. Für 45 Minuten werden in etwa 30 Euro fällig.

Viele Menschen haben auch schon eine Verbesserung der Gesundheit erlebt durch Tuina-Massagen. Diese Massage gehört ebenfalls zu TCM, und bei dieser Massage stehen dem Therapeuten rund vierzig verschiedene Griffe sowie auch Druck- und Vibrationstechniken zur Verfügung, die den Beschwerden den Garaus machen. Hier kommt es manchmal vor, dass die Kassen die Massage bezahlen.

Es müssen nicht wirklich immer Spritzen und Tabletten sein, es gibt sicherlich auch andere Methoden, um Beschwerden zu lindern. Natürlich kann nicht jedes alternative Heilverfahren bei jedem anschlagen, aber das ist bei Medikamenten ja auch nicht anders.

September 29th, 2011 | Leave a Comment

Heilen mit Hilfe der Hypnose – eine ganz sanfte Hilfe

Was früher unter Scharlatanerie abgetan wurde, ist heute sehr beliebt geworden, und zwar die Hypnose. Was man sonst nur zu Schauzwecken auf der Bühne einsetzte, bringt heute durch versierte Hypnotherapeuten ganz erstaunliche Erfolge, und das nicht nur bei Süchten oder auch Ängsten.

Wenn man beispielsweise zu den Personen gehört, die im Sommer lieber bei einem geschlossenen Fenster schlafen, weil man Angst hat vor den Pollen, die einem schnell erst auf die Nase und dann die Nerven gehen, dann sollte man sich das einmal überlegen. hypnotherapie_0 Das ist dann eine Situation, in der man ruhig einmal die Hypnose ausprobieren sollte. Im Rahmen einer Studie konnten Wissenschaftler in Basel herausfinden, dass Heuschnupfen-Patienten, die mit der Hypnotherapie behandelt wurden, deutlich schwächere Symptome aufwiesen, und das sogar mit weitaus weniger Medikamenten. Es war sogar ein direkter Kontakt zwischen der Nase und den Gräsern möglich nach der Therapie, ohne dass es gleich zu den lästigen Niesern kam.

Auch bei Herpes kann die Hypnotherapie Erleichterung bringen. Dieses Virus taucht sehr oft bei Stress auf. Das ist deshalb so, weil Stress das Immunsystem schwächt und es der Virusinfektion so erleichtert wird, sich auszubreiten. Bereits fünf Sitzungen gegen Stress und emotionale Belastungen reichen aus, um sowohl die Häufigkeit als auch die Intensität von Herpes zu mindern.

Dass die Hypnose sich jetzt endgültig vom Vorurteil des Hokuspokus befreit hat, das ist den vielen wissenschaftlichen Studien zu verdanken, die in diesem Bereich konkrete Ergebnisse brachten. Die Hypnotherapie ist bestens geeignet, um zur Heilung, zur Entspannung und auch zur besseren Bewältigung von Problemen und Ängsten beizutragen.

Viele fragen sich allerdings, wie eine solche Hypnose eigentlich funktioniert. Am Anfang einer jeden Behandlung steht hier immer erst die Diagnose. Anhand eines Patienten-Gesprächs wird zunächst einmal genau geklärt, ob das Problem eher körperlicher oder auch psychischer Natur ist. Das ist insofern sehr wichtig, weil die Hypnose immer nur ganz gezielt eingesetzt werden kann, damit sie auch richtig wirkt. Der Hypnotiseur muss ganz genau wissen, ob er eine körperliche Ursache angeht und somit das Anregen der Selbstheilungskräfte wichtig ist, oder ob er vielmehr mit der Psyche kommuniziert. Hier kann es dann sein, dass er aus dem Gefühl eines „das schaffe ich eh nie“, das meistens Stress und Kummer verursacht, ein „ich schaffe es“ machen muss.

Die Hypnotherapie selbst wird dann zunächst durch eine Trance eingeleitet. Der Patient fixiert einen Gegenstand, und dazu kommen die beruhigenden Worte des Therapeuten. Ist die Trance dann eingetreten, dann beruhigt sich gleich die Atmung des Patienten, und auch der Herzschlag verlangsamt sich. Auch auf den Blutdruck hat die Trance einen Einfluss, denn dieser wird dabei gesenkt. Dabei tritt auch die Realität absolut in den Hintergrund, und die Aufmerksamkeit wird dann nach innen gerichtet. So hat man einen Zustand erreicht, der tagtraumähnlich gesehen werden kann. Dabei werden immer nach und nach alle äußeren Einflüsse ausgeblendet. Was dann noch übrig bleibt, das sind die Worte des Hypnotiseurs. Diese erreichen dann so ganz direkt das Unterbewusstsein.

Das Gute ist, dass der Patient das, was das Unterbewusstsein während der Hypnose gelernt hat, immer wieder einsetzen kann, und das auch ganz allein, beispielsweise dann, wenn die Pollen wieder beginnen, die Nase zu kitzeln, oder auch wenn der nächste Stress im Anmarsch ist. Die Therapeuten geben in der Regel während der Therapie auch eine Anleitung zur Selbsthypnose. So ist es dann möglich, dass man die bereits erreichten sehr positiven Effekte noch einmal vertiefen kann. hypnotherapie-1_0 Dafür nutzt man dann verschiedene Techniken, beispielsweise indem der Patient die Sätze des Therapeuten erneut aufsagt oder sie auch auf einer CD anhört.

Viele Menschen haben Angst, dass sie während einer solchen Hypnose fremdbestimmt und willenlos sind, aber das trifft bei einer solchen Hypnotherapie nicht zu. Niemand macht in der Hypnose etwas, das er nicht auch im normalen Leben machen würde, das würde dann doch wieder in den Bereich Hokuspokus fallen.

Generell funktioniert Hypnose bei den meisten Menschen. Man sagt, dass sich rund zehn Prozent aller Menschen sehr gut hypnotisieren lassen, rund achtzig Prozent immerhin noch gut. Voraussetzung ist natürlich immer, dass auch der Wille dafür da ist. Wer sich natürlich von vornherein gegen diese Hypnose sträubt, wird auch nicht therapierbar sein. Die Kosten für diese Hypnotherapie liegen bei achtzig bis einhundertdreißig Euro in der Stunde, und die Kosten werden leider nicht von der Krankenkasse übernommen. Allerdings gibt es ein paar kleinere Ausnahmen im Bereich der Verhaltenstherapie.

September 2nd, 2011 | Leave a Comment

Die anthroposophische Medizin – immer den ganzen Menschen im Blick

Viele werden noch nichts davon gehört haben, dennoch ist die anthroposophische Therapie bereits in etwa 100 Jahre alt. Sie wird in rund 80 Ländern praktiziert. Bei dieser Therapie steht immer der erkrankte Mensch im Mittelpunkt, der in dieser Therapieform immer in seiner Gesamtheit gesehen wird. Hier geht man davon aus, dass erst das Zusammenspiel der geistigen, körperlichen und seelischen Merkmale den einzelnen Menschen ausmacht, und somit auch seine Erkrankung.

anthroposophische-medizin-neu Daher spielen für den anthroposophischen Mediziner nicht nur die ganzen messbaren Befunde eine Rolle, vielmehr interessiert er sich auch für das allgemeine Befinden des Patienten und natürlich auch für seine individuelle Lebenssituation. Hier wird nicht wie sonst üblich die Erkrankung behandelt, sondern gleich der ganze Mensch. Man kann sagen, dass die anthroposophische Medizin eine ganz individuelle Heilkunde ist, deren Absicht eindeutig ist, dass die herkömmliche Schulmedizin erweitert wird. Allerdings werden auch hier in der Diagnostik und in der Therapie schulmedizinische Elemente genutzt.

Der Anthroposoph hat insgesamt eine andere Sicht auf die Dinge, er hält eine Krankheit nicht für eine Fehlfunktion, die ganz zufällig auftritt, sondern für Prozesse, die immer anzeigen, dass es ein Ungleichgewicht gibt zwischen dem Körper, dem Geist und der Seele.

Auch die Anthroposophische Therapie unterscheidet sich von der schulmedizinischen Therapie. Es wird hier versucht, die Selbstheilungskräfte des Körpers richtig schön anzuregen, und alte, eingefahrene und vor allen Dingen auch krankmachende Verhaltensmuster werden gleich korrigiert. Teil dieser Therapie ist es, dass der Patient durch plastisches Gestalten, Malen oder auch Musizieren sehr viel Wichtiges über sich selbst erfahren kann, und vor allen Dingen auch über seinen Umgang mit Krisen und Problemen. Weiterhin gehören rhythmische Massagen, Körperwickel, Klangschalen und auch Heilsteine zu dieser Therapie dazu. Natürlich umfasst die Therapie auch die Mal- und Bewegungstherapien, und auch Arzneien aus Pflanzen oder auch Mineralien werden eingesetzt. Ein weiterer Schwerpunkt sind hier auch die Bäder und natürlich die Kräuterauflagen.

Die Hausapotheke der Anthroposophischen Medizin besteht auch aus Arzneimitteln, die in Salben-, Tabletten- und Tropfenform genutzt werden. Diese werden aus Pflanzen, Metallen, Mineralien und auch tierischen Substanzen gewonnen. Ameisensäure wird gegen Heuschnupfen genutzt, und Gold setzt man bei einer Kreislaufschwäche ein. Unter den Pflanzen ist Arnika für diese Therapie sehr wichtig. Arnika wird für die Erstversorgung von Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen genutzt, zudem wird auch die Heilung beschleunigt, und sie wirkt auch schmerzlindernd. Zur Wundheilung wird hier auch der Pfennigkrautextrakt genutzt.

Von den Anwendungsgebieten der Anthroposophischen Medizin gibt es keine Beschränkungen, zumindest sagt dies der Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland e.V. Das gilt sowohl für alle akuten Erkrankungen, aber auch für chronische Erkrankungen. Nach Meinung der Anthroposophen wirkt die Methode sogar bei Krebs. Hier werden dem Patienten Mistel-Extrakte injiziert. Dies geschieht auch häufig begleitend zur Chemotherapie, denn damit können auch die Nebenwirkungen dieser Therapien gelindert werden.

Natürlich gibt es auch hier, wie bei allen nicht schulmedizinischen Therapien, Kritik. Gerade bei der eben erwähnten Misteltherapie ist dies so. Die dazu durchgeführten Studien würden nicht den normalen Qualitätskriterien von wissenschaftlichen Untersuchungen gerecht werden. Es sei dabei bisher nicht nachgewiesen, dass es eine direkte Antitumorwirkung gibt, und somit sei auch eine Verbesserung des Krankheitsverlaufs, eine Zunahme der Überlebensrate oder auch eine bessere Lebensqualität nicht nachgewiesen worden. anthroposophische-medizin-neu-1 Allerdings wird hier auch übersehen, dass die Anthroposophen die Misteltherapie hauptsächlich einsetzen, um die Nebenwirkungen der schulmedizinischen Behandlungen zu mindern, wie beispielsweise Übelkeit oder auch Müdigkeit. Positive Effekte scheint es aber zu geben, wenn man sich die Erfahrungsberichte einmal anschaut.

Interessant ist, dass die Kosten für diese anthroposophisch-medizinische Behandlung von den Krankenkassen übernommen werden. Allerdings gibt es auch hier eine Einschränkung, denn dies gilt nur zu den Vergütungssätzen, die auch für die herkömmlichen schulmedizinischen Behandlungen gelten. Der Grund dafür, warum das so ist, ist im Arzneimittelgesetz zu finden, denn bereits im Jahre 1976 gilt diese spezielle Art von Medizin als „besondere Therapieeinrichtung“, und seit dem Jahre 1989 ist sie sogar als „medizinische Richtung“ im Sozialgesetzbuch V verankert und somit auch anerkannt. Allerdings werden die meisten pflanzlichen, anthroposophischen Arzneimittel seit dem Jahre 2004 nicht mehr bezahlt, eine einzige Ausnahme ist die Misteltherapie.

 

August 30th, 2011 | Leave a Comment

Powered by WordPress | Blue Weed by Blog Oh! Blog | Entries (RSS) and Comments (RSS). | Impressum

Bad Behavior has blocked 558 access attempts in the last 7 days.