Afrika erleben – Namibia bietet sehr viel Abwechslung
Namibia befindet sich im Süden von Afrika. Das Land hat seinen Namen von der großen Wüste Namib, die sich im Land befindet. Für die Einreise genügt ein Reisepass, der mindestens sechs Monate Gültigkeit hat. Mitreisende Kinder brauchen einen eigenen Ausweis mit Lichtbild.
Die medizinische Versorgung im Land gilt als gut, und es gibt keine verpflichtenden Impfungen für Touristen, lediglich Empfehlungen. Vor jeder geplanten Einreise ist es jedoch empfehlenswert, aktuelle Informationen einzuholen. Grundsätzlich ist eine Impfung gegen Hepatitis A und B sinnvoll. Erfahrene Afrika-Reisende raten außerdem aus Prinzip zur Malaria-Prophylaxe.
In Afrika ist es heiß, doch auch Urlauber, die sonst tiefe Temperaturen bevorzugen, sollten in Namibia gut zurecht kommen, denn das Klima ist zwar warm, gleichzeitig aber sehr trocken. Im Winter fallen die Temperaturen kaum unter 25° C. Geeignet sind alle Jahreszeiten für einen schönen Urlaub. Zwischen Tag und Nacht können die Temperaturen erheblich schwanken, was man bei der Reisebekleidung berücksichtigen sollte. Am Tag sind die Touristen mit normaler Sommerkleidung gut beraten. Wer an den Abenden unterwegs sein möchte, sollte an lange Hosen und eine Jacke denken.
Urlauber, die an den beliebten Wandertouren teilnehmen möchten, sollten außerdem feste Schuhe mitbringen. In Namibia werden je nach Region verschiedene Sprachen gesprochen. Die Verständigung klappt zumeist mit Englisch. Kreditkarten werden an den größeren Banken akzeptiert.
Namibia gilt zudem nicht als gefährliches Reiseland, dennoch sollte man, wie in allen fremden Ländern, keine unnötigen Risiken eingehen. Urlauber, die sich in Namibia ein Auto mieten möchten sollten bedenken, dass dort Linksverkehr herrscht. Außerdem gibt es strenge Richtlinien zur Höchstgeschwindigkeit. Auf den Autobahnen darf nicht schneller als 100 km/h gefahren werden. In den Städten sind bis zu 60 km/h zulässig.
Wer stromabhängige Geräte mit sich führt, sollte rechtzeitig an die passenden Adapter denken. Aktivurlauber werden beim Urlaub in Namibia besonders auf ihre Kosten kommen sogar Bergsteigen ist möglich. Besonders im Trend sind junge Sportarten wie das Mountainbiking. Die Ansprüche an die körperliche Belastbarkeit sind hoch. Die Berge sind beeindruckend und die Strecken nicht immer leicht zu bewältigen. Dafür werden auf den Touren immer wieder Plätze angefahren, die eine beeindruckende Aussicht bieten und für alle Mühe entschädigen. Filmkameras und Fotoapparate sollten deshalb bei der Ausrüstung nicht fehlen.
Touristen, die sich vor allem für die Geschichte und Kultur des Landes interessieren, sollten sich Touren zu den beeindruckenden Felsenmalereien buchen.
Besonders lohnenswert sind die Terrassen bei Twyfelfontein oder der Brandberg, wie viele andere auch. Felsenmalereien wurden damals mit Hilfe von Steinen mit hohem Kalkgehalt durchgeführt. Die Steine wurden pulverisiert und dann mit der Hilfe von Tierblut soweit verarbeitet, dass man damit malen konnte.
Der Ethosha-Nationalpark gehört ebenfalls zu den besonders empfehlenswerten Reisezielen. Er ist das ganze Jahr geöffnet und bietet hervorragende Möglichkeiten, wilde Tiere zu beobachten. Für besonders interessierte Touristen gibt es direkt am Park Übernachtungsmöglichkeiten in verschiedenen Camps.
Das lebendige Museum bei Grashoek befindet sich im Norden des Landes, in der Kalahari. Dort können Touristen Einheimische „San“ besuchen und sie in ihrem Alltag erleben. Windhoek ist eine Stadt mitten in Namibia. Reisende werden einen spannenden Aufenthalt und viele kulturelle Angebote erleben.


