Zeit zum Verwöhnen mit Wellness und Beauty selbst gemacht
Wenn es draußen wieder nass und kalt ist dann hat man sehr oft das Bedürfnis, sich etwas Gutes zu gönnen. Noch dazu ist es jetzt abends wieder früher dunkel, und das stärkt das Ganze noch einmal. Für etwas Pflege zu Hause mit ausgiebigem Wellness Faktor braucht man aber gar keine teuren Produkte, es reicht meistens aus, wenn man nimmt, was bereits im Hause ist.
Für eine glatte Haut eignet sich bestens ein Kürbis-Peeling. Man braucht dafür nur zwei Esslöffel Kürbiskerne und drei Esslöffel Naturjoghurt. Als echter Beauty-Schatz hat sich das Kürbiskernöl erwiesen. In ihm ist sehr viel Vitamin A und E enthalten, und diese Vitamine sind ideal, um die Zellen vor den zerstörerischen freien Radikalen zu schützen. Damit man sich ein pflegendes Peeling selbst herstellen kann, sollte man die Kürbiskerne im Mixer recht fein mahlen. Danach vermischt man sie mit dem Joghurt. Dann für fünf bis zehn Minuten etwas quellen lassen, und zwar abgedeckt. Danach dann diese Mischung kreisend auf dem Körper verteilen, und das am besten unter der Dusche. Danach dann auch wieder abwaschen.
Ein schönes zartes Dekolleté, das wollen viele Damen haben. Mit einer Haferflocken-Maske ist dies auch ganz einfach möglich. Hierfür braucht man nur ein bei zwei Esslöffel der feinen Haferflocken und eine halbe Tasse Buttermilch. In den Haferflocken ist ein sehr hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren und auch Eiweißen enthalten. Damit nähren sie die Haut sehr gut. Hervorragend sind sie geeignet, um beanspruchte und oft auch fettarme Stellen wie genau das Dekolleté wieder richtig geschmeidig zu machen. Man vermengt einfach die Zutaten, dann verteilt man die Maske auf dem Dekolleté und lässt sie gute 15 Minuten wirken. Danach dann lauwarm wieder abwaschen.
Für rosige Wangen sorgt eine Weintrauben-Reinigung. Wenn die Haut zu Pickelchen neigt oder auch leicht fettig ist, eignet sich dieses Rezept ganz besonders gut. Dieses Beauty-Rezept ist ganz besonders leicht, man braucht nur drei bis vier grüne Trauben. Diese schneidet man auf und entfernt die Kerne. Dann streicht man mit den Hälften über Stirn und Wangen, danach wieder abwaschen. Diese Trauben haben eine adstringierende Wirkung, sie wirken also zusammenziehend. So helfen sie mit, die Poren zu verfeinern. Zudem wirkt der Saft der Trauben auch noch klärend.
Auch das Haar soll immer schön glänzen. Dafür nutzt man am besten eine Apfel-Spülung. Man benötigt nur eine Tasse warmes Wasser und dann noch etwa 100 ml Apfelessig. Oft ist es so, dass man das Haar ausspülen kann so oft man will, und dennoch bleiben immer Reste von Shampoo und Stylingprodukten zurück. Dadurch wird das Haar beschwert. Mit dieser Apfelessig-Spülung ist es möglich, das Haar richtig schön tief zu reinigen. Dazu vermischt man einfach den Essig mit dem Wasser, und nach der üblichen Wäsche spült man das Haar damit. Wichtig ist, dass man den Augenkontakt vermeidet. Auch wichtig ist, dass man diese Spülung nicht wieder auswäscht. Der Essiggeruch, der leicht unangenehm sein kann, verfliegt bereits nach einer recht kurzen Zeit.
Für eine straffe Haut sorgt eine Kartoffel-Packung. Man benötigt lediglich eine große Pellkartoffel und ein Eigelb, dazu noch etwas heiße Milch. Die Kartoffel Knollen sind ja nicht gerade das, was man als Schönheit bezeichnen kann, aber sie verhelfen auf jeden Fall zu einem guten Aussehen. Sie enthalten eine Extra-Portion des Anti-Aging-Vitamins C, und dazu auch noch jede Menge Mineralstoffe. Man zerdrückt die gekochte Kartoffel, und dann verrührt man sie mit der Milch zu einem Brei. Das verquirlte Eigelb gibt man noch dazu. Den Mix dann einfach auf dem Gesicht verteilen, dabei die Augenpartie und die Mundpartie aussparen. Dann noch mit einem warmen Tuch bedecken und nach einer Einwirkzeit von einer Viertelstunde lauwarm wieder abwaschen.
Wer sich auf dem Gebiet der Eigenproduktion von Beautyprodukten bereits etwas besser auskennt, der kann sich auch ein duftendes Massageöl herstellen, das neue Energie bringt. Man benötigt hierfür zehn Teelöffel Mandelöl, fünf Tropfen Orangenöl, zwei bis drei Tropfen Jasminöl und auch zwei Tropfen Sandelholzöl. Dies ist ein Rezept aus der Aromatherapie, und die Zutaten dafür holt man sich am besten aus der Apotheke oder der Drogerie. Das Mandelöl ist das Basisöl, dazu kommen die Aroma-Öle. Zuerst gibt man das Basisöl in eine kleine Flasche, dann fügt man die ätherischen Öle tröpfchenweise hinzu. Dann die Flasche etwas schütteln. Vor der Massage erwärmt man das Öl etwas zwischen den Händen, dann streicht man es auf. Mandelöl sorgt hier für eine tolle weiche und zarte Haut, und der samtige Duft wirkt sehr belebend und entspannend.
Wichtig ist es immer, wenn man sich solche Rezepte selbst herstellt, dass man frische Produkte verwendet. Altes mag auch die Haut nicht, schon gar nicht, wenn es vergammelt ist. Achten sollte man auch immer auf eventuelle Allergien. Wenn man bereits einmal auf Lebensmittel allergisch reagiert hat, dann sollte man auch vermeiden, sie von außen auf die Haut aufzubringen, denn auch dies kann sie reizen.
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